Schlagwort: Energiekosten

  • Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Um der Inflation entgegenzuwirken, beschloss die Stadt Trith-Saint-Léger jetzt, jedem Haushalt 100 Euro zu schenken. Eine großzügige Geste. Der Bürgermeister von Thrith-Saint-Léger, in der Nähe von Valenciennes im Norden Frankreichs, beschloss, eine Energiebeihilfe von 100 Euro pro Haushalt einzuführen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt.Wer in einem der 2.420 Haushalte der Gemeinde lebt, braucht nur einen einfachen Personalausweis, um die beiden Schecks über 50 Euro abzuholen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt. Mit den beiden Schecks können die Einwohner ihre Strom- und Gaskosten bezahlen, aber auch tanken, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Eine Hilfe, die in dieser kleinen Stadt, in der die Arbeitslosenquote bei 20 % liegt, mehr als willkommen ist. „Es ist immer schön, es hilft uns, den Winter zu beenden“, erklärt eine Einwohnerin. Für die Stadtverwaltung kostet die Aktion rund 240.000 Euro. Eine …

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  • Energiekosten: Bürgermeister zahlt Kleinbetrieben sechs Monate lang die Miete

    Energiekosten: Bürgermeister zahlt Kleinbetrieben sechs Monate lang die Miete

    Im Departement Val-d’Oise beschloss ein Bürgermeister, seinen Handwerkern zu Hilfe zu eilen, die ihre explodierenden Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, indem ihnen sechs Monate lang die Miete zahlt. 50 km von Paris entfernt liegt der kleine Ort Sagy (Val-d’Oise), eine Gemeinde mit 1.200 Einwohnern, die stolz darauf ist, ihre kleinen Geschäfte und Handwerksbetriebe bis heute behalten zu haben. Doch die explodierenden Strompreise sind zu einer Bedrohung zum Beispiel für die Bäckerei geworden. Der Preis pro Megawattstunde stieg innerhalb eines Jahres von 75 auf 277 Euro. Die Obergrenze von 280 Euro, die der Staat mit den Anbietern ausgehandelt hat, wird also an der schwierigen Situation des Betriebes nichts ändern. „Das bedeutet, Menschen arbeitslos zu machen, es bedeutet, auch weniger Produkte anzubieten und somit bedeutet es irgendwann den Tod des Unternehmens“, befürchtet Amélie Kerjan, Mitgeschäftsführerin der Bäckerei, auf dem Sender France 2. Eine Nachbarin, die ebenfalls e…

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  • Strompreise: Emmanuel Macron fordert Rücksicht der Versorger für Unternehmen

    Strompreise: Emmanuel Macron fordert Rücksicht der Versorger für Unternehmen

    Emmanuel Macron kündigte bei der traditionellen Galette des rois (Dreikönigskuchen) im Élysée-Palast mit Vertretern der Bäckereibranche neue Maßnahmen an.  Der Staatschef hat ein Signal an die Chefs und Inhaber von Kleinunternehmen gesendet. „Er fordert die Neuverhandlung zu teurer Verträge für sehr kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten“, berichtete die Journalistin Anne Bourse am Donnerstag, dem 5. Januar, live aus dem Élysée-Palast. Emmanuel Macron fordert die Energieversorger auf, ihre Verträge nach unten zu korrigieren. Der Staatschef habe sich insbesondere „über diejenigen geärgert, die übermäßig hohe Gewinne machen“, so Anne Bourse. Den Zorn der Handwerker dämpfenNach den Bäckern am Dienstag empfing Bruno Le Maire am Donnerstag die Restaurantbesitzer. Im Amtssitz von Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag ebenfalls ein Ministertreffen zu diesem Thema statt, berichtete der Sender France 3. Die Exekutive hofft, damit den Zorn der Handwerker einzudämmen, …

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  • Elisabeth Borne: Preisdeckel für Gas und Strom bleibt „bis zum Ende des Jahres“

    Elisabeth Borne: Preisdeckel für Gas und Strom bleibt „bis zum Ende des Jahres“

    Als Gast von Franceinfo am Dienstag machte die Premierministerin mehrere Ankündigungen zur Energiekrise. „Wir werden den Preisdeckel bis zum Ende des Jahres beibehalten“, kündigt Elisabeth Borne am Dienstag auf franceinfo an. „Wir werden weiterhin die französischen Haushalte schützen, insbesondere die einkommensschwächsten unter ihnen“, fügt die Premierministerin hinzu und geht davon aus, dass die Inflation ihren Höhepunkt am „Anfang des Jahres“ erreichen wird, bevor die Preise wieder sinken. Die Regierung hatte bereits geplant, den Preisdeckel für Gas bis zum 30. Juni 2023 beizubehalten und den Preisanstieg im Januar 2023 auf 15% zu begrenzen. Für Strom hatte die Regierung bereits im September 2022 angekündigt, dass der Preisdeckel bis in das Jahr 2023 verlängert wird. Diese Maßnahme betreffe „die Haushalte, die meisten sehr kleinen Unternehmen und die kleinsten Gemeinden“, so Elisabeth Borne.

    Die Premierministerin betont, dass…

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  • Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Cofigeo, Eigentümer von William Saurin, Garbit und Raynal et Roquelaure, stoppt am Montag, dem 2. Januar, vorübergehend vier seiner acht Fabriken in Frankreich. 80% seiner Produktion stehen still. Der Lebensmittelkonzern Cofigéo, bekannt für seine Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure …

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  • Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Kleinere Gemeinden müssen sich anstrengen, um zu verhindern, dass ihre Energierechnungen in unbezahlbare Höhen schnellen. Ein Beispiel dafür ist Le Méaugon in der Region Côtes-d’Armor.

    Die Gemeinde La Méaugon (Côtes-d’Armor) hat sich entschieden, die nächtliche Straßenbeleuchtung zu reduzieren, um der Energiekrise entgegenzuwirken. Seit Oktober werden die Lichter um 21 Uhr ausgeschaltet. „Wenn alle Gemeinden mitspielen, ist das gut für die Umwelt und für alles“, meint ein Einwohner gegenüber France 3. In Sachen Energieeinsparung gilt La Méaugon als Vorzeigegemeinde. Seit 2016 wird zum Heizen der sechs öffentlichen Gebäude kein Gas oder Öl mehr verwendet, sondern nur noch Holz, das von lokalen Produzenten geliefert wird.

    Mehr als 15.000 Euro Einsparungen pro Jahr.

    In den Räumen regeln Sonden die Temperatur. „Wenn die Gebäude nicht genutzt werden, (…) geht die Temperatur auf 12 °C herunter“, erklärt Jean-Marc Labbé, der Bürgermeister von La Méaugon. Das Projekt kostete 385.000 Euro und wurde zu 60% vom Staat finanziert. Es ermöglicht der Gemeinde Einsparungen von mehr als 15.000 Euro pro Jahr. Viele bretonische Gemeinden folgen jetzt dem Beispiel und haben Arbeiten zur Senkung ihres Energieverbrauchs in Angriff genommen.

  • Energiekrise: Französische Metzger sind besorgt

    Energiekrise: Französische Metzger sind besorgt

    Die französischen Metzger sind besorgt, weil ihre Kosten aufgrund der Energiekrise stark steigen. 80.000 von ihnen verwenden Kühlräume, die sehr energieintensiv sind.

    Wie bei vielen Handwerkern explodieren auch bei Metzgern die Energierechnungen. „Kühlvitrine rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Auch die Auslagen sind gekühlt, alles ist kalt“, erklärt Metzger Alain Colas auf dem Sender France 3. Auch der Kühlraum der Metzgerei muss ständig zwischen 0°C und 3°C gehalten werden. Alain Colas sieht seine Rechnung sprunghaft ansteigen – sie wird ab Januar 2023 von 700 Euro pro Monat auf 2.000 Euro steigen.

    Unzureichende Unterstützung
    Obwohl er staatliche Beihilfen erhalten hat, sagt Alain Colas, dass diese nicht ausreichen werden. „Man kann nicht von einem Tag auf den anderen eine dreifache Energierechnung wegstecken. Ich kenne nicht viele Unternehmen, die eine Liquidität haben, um einen solchen Schock zu überstehen“. Der Metzger fügt hinzu, dass der Anstieg der Energiekosten nicht der einzige Preisanstieg war, den er zu tragen hatte. Beispielsweise gingen die Preise für bestimmte Fleischsorten und Geflügel auch deutlich nach oben.

  • Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Der Lebensmittelkonzern Cofigeo, Eigentümer der Marke Raynal et Roquelaure, wird ab dem 2. Januar 2023 die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich vorübergehend einstellen. Eine Schockmaßnahme, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Cofigeo, Eigentümer der Marken William Saurin, Garbit, Raynal und Roquelaure, kündigte über seinen Präsidenten Mathieu Thomazeau die vorübergehende Einstellung von 80% seiner Produktion an.

    Ab dem 2. Januar 2023 wird die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich angesichts der steigenden Energiepreise eingestellt.

    Die Geschäftsleitung erklärt, dass dies 80% ihrer Produktion ausmacht und dass die Maßnahme Auswirkungen auf 800 der mehr als 1.200 Beschäftigten des Konzerns haben wird, für die eine Vereinbarung über eine langfristige Teilzeitbeschäftigung gelten wird.

    Nach Angaben der Unternehmensleitung werden die Löhne und Gehälter wie während der Covid-Krise weitergezahlt.

    Energiekosten um das Zehnfache erhöht
    „Das Ziel ist, dass es so kurz wie möglich dauert“, aber „wir können nicht länger Inflationswellen erdulden, die uns schließlich überrollen“, sagte Firmenchef Mathieu Thomazeau. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um „dem spektakulären Anstieg der Energiekosten (Gas und Strom, die zum Kochen und Sterilisieren von Fertiggerichten benötigt werden) zu begegnen, die ab Jahresbeginn 2023 um das Zehnfache steigen werden“, so der Konzern, der Fertiggerichte herstellt und sie unter den Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure, Zapetti vermarktet, in einer Pressemitteilung.

    Hinzu kommt die Inflation bei Lebensmittel- und Industrierohstoffen, die von Cofigeo verwendet werden, insbesondere Rindfleisch, Schweinefleisch, Tomaten, aber auch Verpackungen und Transport, erklärt der Konzern weiter. Die betroffenen Standorte sind Pouilly-sur-Serre (02), Lagny-sur-Marne (77), Capdenac (12) und Camaret-sur-Aigues (84).

  • Energiekrise: Emmanuel Macron spricht mit Joe Biden über Gaspreise

    Energiekrise: Emmanuel Macron spricht mit Joe Biden über Gaspreise

    Beim Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden am Donnerstag, dem 1. Dezember, ging es um den Preis, den die Europäer für aus den USA importiertes Gas zahlen müssen.

    Emmanuel Macron sprach mit Joe Biden über den Gaspreis. Die Verbraucher in den USA geben 7 Dollar für eine Gaseinheit aus, die Europäer 37 Dollar, also mehr als fünfmal so viel. Die USA, die viel Gas fördern, transportieren es über Pipelines in ihre Bundesstaaten. Für die Europäer kostet die Förderung und Produktion etwa 6 Dollar pro Einheit. An den Küsten angekommen, muss es für den Transport verflüssigt werden, und die Rechnung steigt auf 10 Dollar. Nach dem Seetransport und der erneuten Vergasung in französischen oder anderen europäischen Häfen steigen die Kosten auf 13,5 Dollar. Den Verbrauchern wird es jedoch für 37 Dollar verkauft, ein erheblicher Unterschied. Die Marge fließt in die Taschen der europäischen Gasversorger, die erklären, dass der de…

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  • Ärmere Haushalte in Frankreich erhalten ab dem 22. Dezember zwischen 50 und 200 Euro für Kaminholz

    Ärmere Haushalte in Frankreich erhalten ab dem 22. Dezember zwischen 50 und 200 Euro für Kaminholz

    Zugang zu diesem Hilfspaket werden „die Franzosen haben, die nicht mehr als 2.260 Euro für eine alleinstehende Person und nicht mehr als 4.750 Euro für ein Paar mit zwei Kindern verdienen“. Das kündigte Gabriel Attal am Sonntag in einem Interview mit der Zeitung „Le Parisien“ an. Franzosen, die mit Holz heizen, werden von einer staatlichen Beihilfe zwischen 50 und 200 Euro profitieren können, die einkommensabhängig ist und ab dem 22. Dezember beantragt werden kann. Dies kündigte der Minister für öffentliche Finanzen Gabriel Attal in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien an, das am Sonntag, dem 27. November veröffentlicht wurde. Das Parlament verabschiedete am Freitag nach einer Abstimmung im Senat endgültig einen letzten Nachtragshaushalt für 2022, der unter anderem eine Beihilfe in Höhe von 230 Millionen Euro für Haushalte, die mit Holz heizen, vorsieht. Die Bedingungen für den Zugang „Es genügt, sich auf der Website chequeenergie.gouv.fr einzuloggen und seine Daten einzugeben. …

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