Schlagwort: Einwanderung

  • Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Der von der grünen Fraktion eingebrachte Ablehnungsantrag des neuen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag von 270 Abgeordneten unterstützt, zwei Stimmen mehr als die absolute Mehrheit. Der Entwurf des neuen französischen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag, den 11. Dezember, von den Abgeordneten regelrecht weggefegt, noch bevor er im Plenarsaal debattiert wurde. Die Nationalversammlung nahm mit 270 zu 265 Stimmen einen Antrag auf vorherige Ablehnung des Einwanderungsgesetzes mit den Stimmen der Linken, der Republikaner und des Rassemblement National an und fügte der Regierung damit eine sehr schwere politische Niederlage zu. Der Antrag wurde von der Fraktion der Grünen eingebracht. Seine Annahme führt dazu, dass die Prüfung des Textes abgebrochen wird, noch bevor die einzelnen Artikel des neuen Gesetzes in der Sache behandelt werden. Während die Unterstützung der Linken für den Ablehnungsantrag feststand, ließen es die Republikaner und das ultrarechte Rassemblement National den ganze…

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  • Einwanderungsgesetz: Abgeordnete verbieten Unterbringung von Kindern in Gewahrsamseinrichtungen

    Einwanderungsgesetz: Abgeordnete verbieten Unterbringung von Kindern in Gewahrsamseinrichtungen

    Dieses Verbot gilt für alle Minderjährigen unter 18 Jahren. Der von der Regierung eingebrachte Gesetzentwurf hatte das Verbot ursprünglich auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren beschränkt. Die Maßnahme wurde als „historisch“ gelobt. Die Abgeordneten haben einen Änderungsantrag angenommen, der die Unterbringung aller Minderjährigen unter 18 Jahren in Verwaltungshaftzentren (CRA) verbietet. Die Änderung wurde mit der positiven Stellungnahme des Innenministers angenommen. Gérald Darmanin erklärte, es handele sich um eine „humane Maßnahme“, mit der verhindert werde, dass drei- oder vierjährige Kinder „geistige, psychologische oder sogar physische Schäden“ erhielten, die sie ihr Leben lang prägen könnten. Ursprünglich hatte der von der Regierung eingebrachte Gesetzentwurf das Verbot auf 16 Jahre begrenzt.

    Für die LFI-Abgeordnete Danièle Obono ist das Verbot zwar eine gute Sache, aber kein „großer Sieg“. „Nein, es ist kein großer Si…

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  • Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    „100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami“, meinte Industrieminister Roland Lescure am 25. November. Die französische Industrie wird „in den nächsten zehn Jahren etwa 100.000 bis 200.000“ Ausländer benötigen, schätzte Industrieminister Roland Lescure am Samstag, dem 25. November, auf dem Sender Franceinfo und forderte eine „vernünftige und geregelte Einwanderung“. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie zu besetzen haben“, erklärte der Minister, während gleichzeitig „800 000 bis 900 000 Menschen in Rente gehen werden“. „Wir werden zweifellos auf Zuwanderung zurückgreifen müssen. Man wird alle Register ziehen müssen, um die französische Nation wieder zu einer industriellen, ökologischen und souveränen Nation zu machen“, so Lescure.

    „In den nächsten zehn Jahren werden viele Facharbeiter fehlen“, meinte Roland Lescure und nannte insbesondere die Berufe Schweißer oder Metallarb…

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  • Einwanderungsgesetz: Entwurf des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor dem Senat

    Einwanderungsgesetz: Entwurf des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor dem Senat

    Ab Montag, dem 6. November, wird der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes von Gérald Darmanin im Senat diskutiert. Zu den besonderen Streitpunkten gehört die Regularisierung von undokumentierten Arbeitnehmern in Berufen, die großen Bedarf an Fachkräften haben. Das neue Einwanderungsgesetz, das lange Zeit immer wieder verschoben wurde, kommt ab Montag, dem 6. November, vor den Senat. Innenminister Gérald Darmanin hat einen Text mit zwei Teilen vorgelegt: einen repressiven Teil und einen integrativen Teil. Der Knackpunkt ist Artikel 3 des neuen Gesetzes, der eine befristete Aufenthaltserlaubnis für illegale Ausländer vorsieht, die in Berufen arbeiten, in denen großer Bedarf an Fachkräften herrscht. Hier sehen die Republikaner eine rote Linie überschritten. „Es ist ein Artikel, der denjenigen, die betrügerisch auf unser Territorium gelangt sind, automatisch ein Bleiberecht gibt“, alarmiert Bruno Retailleau, Fraktionsvorsitzender der Republikanischen Partei im Senat. Nach Informationen …

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  • Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Die Überwachung der italienischen Grenze wurde in den vergangenen tagen deutlich verstärkt, aber man kann ein Land nicht hermetisch abzuriegeln.

    Für viele Exilanten, die in Italien angekommen sind, ist das Erreichen von Frankreich die nächste oder sogar letzte Etappe ihrer langen Reise. Sie legen viele Kilometer zurück, oft nachts, um der Polizei zu entgehen. Nahe der Grenze ist eine italienische Notunterkunft der einzige Ruhepunkt. Jeden Tag kommen hier 150 Personen an. Der Start der gefährlichen Wanderung erfolgt von dem italienischen Dorf Claviere aus. Für eine Gruppe von Migranten aus Guinea ist es inzwischen der dritte Versuch.

    Für sie beginnt ein langer Marsch durch den Nebel. Es ist 5 °C kalt und die einzige Orientierungshilfe ist ein GPS-Gerät. Nach drei Stunden sehen sie in der Ferne die Lichter von Montgenèvre (Hautes-Alpes). Aufgrund der Anwesenheit des französischen Militärs ist dies die riskanteste Passage. Polizisten und Gendarmen patrouillieren um das Dorf herum und haben die Anweisung, keinen Migranten passieren zu lassen.

    Etwa 260 Migranten wurden allein in der vergangenen Woche nach Italien zurückgebracht. Der Grenzpolizei gelang es jedoch nicht, diese Gruppe abzufangen, die nach einem sechsstündigen Marsch endlich in Briançon (Hautes-Alpes) ankam. Jeden Tag kommen etwa 50 Personen nach Briançon. „Im August hatten wir 2.000 Ankünfte. Normalerweise ist das die Zahl der Ankünfte für sechs Monate“, sagt Jean Gaboriau, Verwalter des Vereins Refugees solidaires in Briançon (Hautes-Alpes) gegenüber dem Sender France 2. Viele der in Frankreich angekommenen Migranten werden nun hier Asyl beantragen. „Ich will nach Lyon, und danach bin ich bereit, überall zu arbeiten“, sagt ein junger Mann.

  • Hälfte aller Franzosen laut Umfrage gegen legale Einwanderung nichteuropäischer Menschen in die EU

    Hälfte aller Franzosen laut Umfrage gegen legale Einwanderung nichteuropäischer Menschen in die EU

    Laut einer Umfrage des Think Tanks Confrontations Europe und des Viavoice-Instituts, die in zehn europäischen Ländern durchgeführt wurde, äußern sich die Franzosen am kritischsten eine legale Einwanderung von nicht-europäischen Bevölkerungsgruppen in die EU.

    Jeder zweite Franzose ist gegen die legale Einwanderung nicht-europäischer Bevölkerungsgruppen in die Europäische Union (EU). Dies geht aus den Ergebnissen einer europaweiten Umfrage hervor, die von dem Think Tank Confrontations Europe und dem Institut Viavoice initiiert und unter den Einwohnern von zehn EU-Ländern durchgeführt wurde, wie der Sender Franceinfo am Mittwoch, dem 20. September, meldete.

    Nur 12% der befragten Franzosen sind „voll und ganz“ für die legale Einwanderung nichteuropäischer Bevölkerungsgruppen in die EU, 29% „eher“ dafür, während 30% der befragten Franzosen „eher“ dagegen sind und 20% „voll und ganz“ dagegen. 9% gaben keine Stellungnahme ab. Laut dieser Umfrage sind die französischen Einwohner von allen befragten Europäern mit am kritischsten gegenüber der legalen Einwanderung von Nicht-EU-Bürgern in die EU: 78% der Spanier sind dafür, 76% der Italiener, 70% der Rumänen, 56% der Griechen, 49% der Schweden, 48% der Deutschen, 46% der Belgier und Polen und 43% der Ungarn.

    Was die Freizügigkeit von EU-Bürgern innerhalb der EU-Länder betrifft, so sind die Rumänen, Italiener, Spanier und Griechen am positivsten eingestellt – mehr als 9 von 10 befürworten es, während die Belgier (75 %), Franzosen und Schweden (71 %) etwas zurückhaltender sind.

    In allen befragten europäischen Ländern ist die Mehrheit der Bevölkerung der Ansicht, dass es in ihrem Land und in Europa zu viel Einwanderung gibt, mit Ausnahme von Griechenland. Dort sind nur 45 % der Meinung, dass es in ihrem Land zu viel Einwanderung gibt, für Europa sehen es 38 % so. In Rumänien sind 53 % der Meinung, dass es in Europa zu viel Einwanderung gibt, aber nur 38 % meinen das für Rumänien. Die Deutschen (74 %), die Italiener (73 %) und die Franzosen (71 %) sind am stärksten der Ansicht, dass es in ihrem jeweiligen Land zu viel Einwanderung gibt. Es sind auch diese Länder, die zusammen mit Ungarn am stärksten der Meinung sind, dass die Einwanderung in Europa zu hoch ist (73% in Deutschland, 69% in Frankreich und Ungarn und 68% in Italien).

    Aus der Umfrage geht allerdings auch hervor, dass die Europäer nur wenig über die Einwanderung auf dem Kontinent wissen. Die Umfrage offenbart die große Bedeutung der Medienberichte zum Beispiel über die Fahrten von Migranten über das Mittelmeer. Im Jahr 2022 sind etwa 2 Millionen Menschen legal in die Europäische Union eingewandert – diese Zahl ist zwei Dritteln der Europäer unbekannt oder wird überschätzt. In den befragten Ländern gaben weniger als 3 von 10 Menschen eine richtige Antwort auf diese Frage, wobei ein großer Teil überhaupt keine Antwort wußte.

    Für 8 von 10 befragten Ländern ist der Hauptvorteil der Einwanderung in die Europäische Union die Bereitstellung von Arbeitskräften für unqualifizierte Berufe. Danach folgen das Bevölkerungswachstum in alternden Ländern (erste Antwort in Spanien, aber auch in den anderen Mittelmeerländern Italien und Griechenland weit verbreitet) und die Bereitstellung von qualifizierten Arbeitskräften (erste Antwort in Deutschland).

    Angesichts der Herausforderung, die die Migrationsströme nach Europa in den nächsten fünf Jahren darstellen werden, haben die Europäer unterschiedliche Prioritäten: Für Frankreich, Ungarn, Polen und Griechenland wird von den befragten Menschen als erste politische Maßnahme die Verstärkung der Grenzkontrollen an den Grenzen der EU-Länder genannt (begleitet von einer Verstärkung der Grenzkontrollen an den Grenzen der Herkunftsländer der Migranten). In Spanien, Rumänien und Schweden ist die Förderung der sozialen Integration von Zuwanderern durch Sprache, Bildung, Arbeit und Wohnraum zuerst erwünscht, während in Deutschland und Italien insbesondere eine zahlenmäßige Verteilung der Zuwandererbevölkerung auf die EU-Länder gefordert wird.

  • Laut Statistikinstitut Insee sind über 10 % der in Frankreich lebenden Bevölkerung Einwanderer

    Laut Statistikinstitut Insee sind über 10 % der in Frankreich lebenden Bevölkerung Einwanderer

    Laut einer am Donnerstag vom amtlichen Statistikinstitut Insee veröffentlichten demografischen Studie sind etwa 10 % der in Frankreich lebenden Bevölkerung „als Ausländer im Ausland geboren“, gegenüber 6,5 % im Jahr 1968. Mehr als ein Drittel dieser Personen hat seit ihrer Ankunft die französische Staatsangehörigkeit erworben. Außerdem stammen die Zuwanderer, die vor fünfzig Jahren vor allem aus Südeuropa kamen, heute hauptsächlich aus dem Maghreb (Nordafrika), aus Afrika oder Asien.

    Sieben Millionen Immigranten lebten im Jahr 2021 in Frankreich, was 10,3% der Bevölkerung entspricht. Dies geht aus einer am Donnerstag, dem 30. März, veröffentlichten demografischen Studie des französischen Statistikamtes Insee hervor, in der zum ersten Mal seit zehn Jahren die Entwicklung der Immigration über mehrere Generationen hinweg untersucht wird.

    „10,3 % der im Jahr 2021 in Frankreich lebenden Bevölkerung sind Einwanderer“, im Sinne einer Person, die „als Ausländer im Ausland geboren wurde“, gegenüber „6,5 % im Jahr 1968“, schreibt das nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien in seinem Dokument mit dem Titel „Immigrés et descendants d’immigrés en France“ (Einwanderer und Nachkommen von Einwanderern in Frankreich). Mehr als ein Drittel (36 %) dieser Personen hat seit ihrer Ankunft die französische Staatsbürgerschaft erworben.

    Unter den Nachkommen von Zuwanderern haben über 50 % der zweiten Generation nur einen zugewanderten Elternteil, und neun von zehn der dritten Generation (mit mindestens einem zugewanderten Großelternteil) haben nur einen oder zwei zugewanderte Großelternteile.

    Maghreb, Afrika oder Asien
    Die Herkunft wird immer vielfältiger. Während die Zuwanderer vor fünfzig Jahren vor allem aus Südeuropa stammten, kommen sie heute hauptsächlich aus dem Maghreb, aus Afrika oder Asien.

    So fiel die Zahl der Zuwanderer aus Spanien und Italien von 543.000 im Jahr 2011 auf 531.000 im Jahr 2021, während die Zahl der Nordafrikaner nunmehr 2 Millionen beträgt – gegenüber 1,63 Millionen im Jahr 2011. Insgesamt stammt fast die Hälfte der Zuwanderer im Jahr 2021 aus Afrika (3,31 von 6,96 Millionen). Frauen machen mittlerweile die Hälfte (52%) der Einwanderer aus (44% im Jahr 1968).

    Die Zuwanderung konzentriert sich auf die großen Ballungsräume, so die Studie, der zufolge 20 % der Bevölkerung in Paris und 32 % im Departement Seine-Saint-Denis zugewandert sind.

  • Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Das von der Regierung am Mittwoch, dem 1. Februar, vorgelegte neue Einwanderungsgesetz sieht „Talentpässe“ für illegale Arbeitnehmer/innen vor, die in Berufsfeldern mit Mitarbeitermangel arbeiten. Die Regierung hat sich in ihrem Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz für eine „ausgewählte“ Einwanderung entschieden, um dem Mangel in bestimmten Wirtschaftssektoren entgegenzuwirken. Innenminister Gérald Darmanin und Arbeitsminister Olivier Dussopt wollen „Talentpässe“ anbieten, d. h. Aufenthaltstitel, die Arbeitnehmern ohne Aufenthaltsgenehmigung vorbehalten sind, die sich seit drei Jahren in Frankreich aufhalten, sofern sie in sogenannten „angespannten“ Berufen tätig sind. Ein weiteres Kriterium könnte das Herkunftsland sein. „Wir wollen die Arbeit für Asylbewerber erleichtern“, sagt Sacha Houlié, Abgeordneter der Präsidentenmehrheit, gegenüber France Télévisions. Es gibt allerdings Hindernisse, die die Regierung in ihrem Elan bremsen könnten. Zunächst einmal könnte eine Auswahl nach …

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  • Einwanderung: Regierung will spezielle Carte de séjour für Gesundheitsfachkräfte einführen

    Einwanderung: Regierung will spezielle Carte de séjour für Gesundheitsfachkräfte einführen

    Die Maßnahme ist Teil des Entwurfs für ein neues Einwanderungsgesetz und soll die starken Spannungen mindern, die in den letzten Jahren im französischen Gesundheitssektor zu verzeichnen waren. Die französische Regierung möchte eine neue Aufenthaltsgenehmigung für Gesundheitsfachkräfte einführen, um vor allem ausländische Ärzte anzuziehen und so „auf den Einstellungsbedarf“ in diesem Problemsektor zu reagieren, heißt es in dem Entwurf für ein Einwanderungsgesetz, der am Dienstag, dem 20. Dezember von der französischen Nachrichtenagentur AFP eingesehen werden konnte. Die neue mehrjährige Aufenthaltserlaubnis mit der Bezeichnung „Talent – medizinische und pharmazeutische Berufe“, ist breit angelegt. Sie soll für Ärzte „unabhängig von ihrer Spezialisierung“, Hebammen, Zahnärzte und Apotheker gelten, heißt es in dem Text, der am Montag an den Staatsrat weitergeleitet wurde. Der Gesundheitssektor in Frankreich leidet unter akutem Arbeitskräftemangel, insbesondere in Krankenhäusern, wo weiter…

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  • Beschäftigung: Regierung will illegale Arbeitnehmer in bestimmten Branchen regularisieren

    Beschäftigung: Regierung will illegale Arbeitnehmer in bestimmten Branchen regularisieren

    Um den Mangel an Arbeitskräften in bestimmten Wirtschaftssektoren zu beheben, denkt die Regierung darüber nach, Arbeitnehmer ohne Aufenthaltsberechtigung in diesen Berufen zu regularisieren. Eine Maßnahme, die von der Opposition in der Nationalversammlung abgelehnt wird. Allein im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Bereich der persönlichen Dienstleistungen, in der Landwirtschaft oder im Baugewerbe sind fast 800.000 offene Stellen zu besetzen. Um den Mangel an Arbeitskräften in diesen sogenannten „angespannten“ Berufen zu beheben, will die Regierung Aufenthaltstitel für bisher illegale Arbeitnehmer schaffen. Auch auf vielen Baustellen in der Île-de-France haben sich die Arbeiten aufgrund des Mangels an Arbeitskräften verzögert. „Auf einer Baustelle wie dieser habe ich nur zwei Leute, obwohl ich sechs haben sollte“, beklagt ein Chef, der derzeit sogar neue Baustellen ablehnen muss. Parallel dazu erhält er Bewerbungen von Ausländern ohne Papiere, die er nicht einstellen kann. Die Oppositio…

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