Schlagwort: Dürre

  • Frankreich: Kartoffelpreise werden wegen schlechter Ernte und hoher Nachfrage im Winter weiter steigen

    Frankreich: Kartoffelpreise werden wegen schlechter Ernte und hoher Nachfrage im Winter weiter steigen

    Die Preise für Kartoffeln sind bereits in den letzten Wochen sprunghaft angestiegen, wodurch auch Pommes frites, Chips und andere Produkte jetzt deutlich teurer sind als früher. Der Preisanstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einer der Gründe für den Anstieg der Kartoffelpreise ist die sch…

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  • Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    In der Region Franche-Comté wurde für das Departement Doubs der Krisenalarm Dürre ausgerufen, was sich im Tourismus, aber auch bei Landwirten und Privatpersonen bemerkbar macht.

    In Villers-le-Lac (Doubs) ist der See ausgetrocknet. Die veränderte Landschaft schockiert die Stammgäste. Der Fluss Doubs, der den See speist, ist nur noch ein dünnes Rinnsal. Ein Fluss, der Mühe hat, sich wieder aufzufüllen, und der sich von Jahr zu Jahr zurückzuziehen scheint. Das Phänomen ist nicht neu, hat sich aber zu Beginn des Herbstes weiter verstärkt. Die Schifffahrtsgesellschaften mussten einige Anlegestellen stillegen. Antoine Michel, Besitzer der „Vedettes panoramiques du Saut du Doubs“, musste seine Boote sieben Kilometer flussabwärts verlegen, wo es noch etwas Wasser gibt.

    Antoine Michel hat für diesen Tag keine Reservierungen. Die Gäste werden seltener. Wegen der Dürre kommen 60 % weniger Besucher. Der Fluss hat inzwischen schon 10 Meter Wasser verloren. Solange es nicht regnet, sinkt der Pegel jeden Tag um 15 Zentimeter, so Antoine Michel gegenüber dem Sender France 2. Heute sind nur noch zwei Kilometer schiffbar. Da es in diesem Sommer 20 % weniger geregnet hat, befindet sich das Departement derzeit in einer Dürrekrise mit vielen Verbotsmaßnahmen. Auch die Landwirte bekommen die Dürre mit voller Wucht zu spüren.

  • Frankreich: 62% der Grundwasserspiegel liegen Mitte September unter den saisonalen Durchschnittswerten

    Frankreich: 62% der Grundwasserspiegel liegen Mitte September unter den saisonalen Durchschnittswerten

    Die Lage in Frankreich ist weiterhin besorgniserregend. 62 % der Grundwasserreserven weisen einen Stand auf, der unter dem Durchschnitt der Saison liegt. Und in 189 Gemeinden in Frankreich fließt kein Wasser mehr aus den Wasserhähnen.

    Der sehr heiße Sommer 2023 hat Auswirkungen auf die tägliche Wasserversorgung eines Teils der Franzosen. Die Wasserkrise „liegt nicht hinter uns“, warnt der Minister für den ökologischen Übergang Christophe Béchu in der Zeitung Libération.

    189 Gemeinden in Frankreich haben keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. Etwa 40.000 Menschen sind nach den Zahlen vom 8. September davon betroffen. „Viele befinden sich im Mittelmeerraum aber wir haben auch einige Fälle in der Bretagne“, erläuterte der Minister. Am 10. August wurden 85 betroffene Gemeinden gezählt. Jetzt sind es also mehr als doppelt so viele. Zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr waren allerdings etwa 700 Gemeinden von einer extremen Wasserknappheit betroffen.

    Darüber hinaus liegt der Pegel bei 62 % der französischen Grundwasservorkommen unter dem Durchschnitt der Saison, wie die jüngsten Messungen ergeben haben. 18 % haben sogar einen sehr niedrigen Stand. Eine beunruhigende Zahl, aber besser als im letzten Jahr um diese Zeit, als 77 % der Grundwasserpegel unter den Durchschnittswerten lagen.

  • Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Météo France zog eine Bilanz für die gerade zu Ende gegangene Sommerperiode. Frankreich verzeichnete erneut einen seiner heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Land litt unter ungewöhnlich starken Hitzeperioden.

    Der Sommer 2023, der durch eine außergewöhnliche Hitzewelle Ende August gekennzeichnet war, gehörte zu den wärmsten, die in Frankreich je gemessen wurden. Die Durchschnittstemperatur lag mit 21,8°C um 1,4°C über der Norm der Jahre 1991-2020, meldet Météo France.

    Der Sommer 2023 liegt auf Platz 4 der heißesten Sommer seit 1900, hinter den Sommern 2003 (+2,7°C) und 2022 (+2,3°C), und fast auf dem gleichen Niveau wie der Sommer 2018 (+1,5°C). In den meisten französischen Regionen lagen die Durchschnittstemperaturen um fast 1°C über den jahreszeitlichen Normalwerten. Im Südwesten Frankreichs lag die Durchschnittstemperatur sogar 2°C über den jahreszeitlichen Normalwerten.

    Laut Météo France war die Hitzewelle im August die 47. Hitzewelle, die in Frankreich registriert wurde: „Wir hatten die längste und späteste Hitzewelle, die Frankreich je erlebt hat“, so Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo France. Mancherorts dauerte sie ganze 14 Tage, wie in Okzitanien, der Region Provence-Alpes Côte d’Azur und Auvergne Rhône-Alpes.

    In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen, die unter anderem aus dem Jahr 2007 stammten. Beunruhigend ist jedoch, dass die Rekorde vielfach mit mehreren Grad Unterschied gebrochen wurden. Dies war vor allem in Südfrankreich der Fall, zum Beispiel in Carcassonne (Aude), wo in diesem Sommer ein Spitzenwert von 43,2 °C gemessen wurde. Das hatte es in der mittelalterlichen Stadt noch nie gegeben. Auch die Nachttemperaturen dieses Sommers waren laut Météo France „bemerkenswert“: So herrschten zum Beispiel in Toulouse mitten in der Nacht noch 27,4°C.

    In jedem Monat dieses Sommers lagen in ganz Frankreich die Durchschnittstemperaturen über den für die Jahreszeit geltenden Normalwerten: +2,6 °C im Juni, +0,8 °C im Juli und +0,9 °C im August. Der August war der 19. Monat in Folge, in dem die nationalen Monatstemperaturen nicht unter die normalen Jahreszeitenwerte fielen, die für den Zeitraum 1991-2020 berechnet wurden. Und in diesen Jahren waren die Auswirkungen der globalen Erwärmung in Frankreich bereits zu beobachten.

    Über den gesamten Sommer hinweg beobachtete Météo France einen Sonnenscheinüberschuss von fast 10 %, obwohl „der Sommer 2023 im Juli und August im Nordwesten Frankreichs oft trübe und vom Südwesten bis zum östlichen Zentrum recht stürmisch war“, so Météo-France. Für diesen Herbst stellt Météo France allerdings fest, dass die Trockenheit weniger ausgeprägt ist, als sie es im Spätsommer 2022 war. Bedenken gibt es aber nach wie vor im Süden, wo die Natur immer noch mit erhöhter Trockenheit zu kämpfen hat.

    Auch Anfang September werden die Temperaturen wieder steigen: „Eine erneute Episode starker Hitze hat sich seit Sonntag über das Land gelegt“, so Météo-France. Im Südwesten Frankreichs werden Temperaturen erwartet, die für einen September so noch nie dagewesen sind. Eine Rückkehr zur Normalität wird nicht vor Ende der Woche erwartet.

  • Überseedepartement Mayotte: Französische Regierung startet Marshallplan wegen Wassermangels

    Überseedepartement Mayotte: Französische Regierung startet Marshallplan wegen Wassermangels

    Zwei Liter Wasser pro Tag – das will die Regierung ab dem 25. September an gefährdete Personen, schwangere Frauen und Kinder in Mayotte verteilen. Die Wasserknappheit in dem französischen Überseedepartement soll sich noch verschärfen. Die Ankündigung wurde von Philippe Vigier, dem Minister für die französischen Überseegebiete, am Samstag, dem 2. September 2023, in Mayotte gemacht. Die tägliche Verteilung von Wasserflaschen für gefährdete Personen, schwangere Frauen oder Kleinkinder, wird ab dem 25. September beginnen. In Mayotte tritt die Dürre in diesem Jahr frühzeitig und sehr heftig auf. Und die Reservoirs in den höheren Gebieten sind bereits ausgetrocknet. Um die Ressourcen zu schonen, werden ab Montag die Wasserabschaltungen intensiviert und können bis zu 48 Stunden dauern….

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  • Dürre: Im Departement Ain retten Fischer die Fische aus einem ausgetrockneten Fluss

    Dürre: Im Departement Ain retten Fischer die Fische aus einem ausgetrockneten Fluss

    Die Hitzewelle der letzten Tage hat die Dürre insbesondere im Departement Ain noch weiter verschärft. In der Nähe von Bourg-en-Bresse starteten Fischer jetzt Rettungsaktionen, um die Fische zu bergen.

    Der Fluss is nur noch eine Kieswüste. Das Wasser ist an vielen Stellen vollständig verschwunden. Das wenige Wasser, das noch fliesst, wird immer schwächer und versickert schließlich in der Erde. Aus den wenigen Tümpeln, die noch übrig sind, müssen die noch vorhandenen Fische gerettet werden. Die hohe Wassertemperatur macht es nicht besser. Ab 18 °C schränkt die Forelle ihre Aktivität stark ein und nimmt keine Nahrung mehr zu sich.

    Ohne die Rettungsaktion wäre die Fischpopulation gefährdet. „Der Sommer 2022 hat bereits geschadet, die Wassermengen haben auch im vergangenen Winter keine zufriedenstellende Wiederbesiedlung des Flusses ermöglicht, also bleibt nur noch ein bisschen was zu retten“, erläuterte Pierre Bompard, Direktor des Fischereiverbands des Departements Ain auf dem Sender France 3. Die geretteten Fische werden dann weiter oben, näher an der Quelle des Flusses in kühlerem Wasser wieder ausgesetzt.

  • Trockenheit: Präfektur des Departements Mayotte beschränkt erneut den Zugang zu Wasser

    Trockenheit: Präfektur des Departements Mayotte beschränkt erneut den Zugang zu Wasser

    An zwei von drei Tagen wird das Wasser auf der gesamten Insel abgestellt, mit Ausnahme einiger Orte, in denen die Wasserabschaltungen geringer ausfallen werden.

    Die Präfektur des französischen Überseedepartements Mayotte, das derzeit unter einer schweren Dürre leidet, kündigte am 24. August Wasserabschaltungen an zwei von drei Tagen an. Ziel dieser Maßnahme ist es, mit den knappen Reserven bis zur nächsten Regenzeit Ende des Jahres durchzuhalten. Ab Montag wird es bei der Trinkwasserversorgung im gesamten Departement „alle 24 Stunden eine Unterbrechung von achtundvierzig Stunden“ geben, wie der Präfekt der im Indischen Ozean liegenden Insel, Thierry Suquet, auf einer Pressekonferenz ankündigte. In Mamoudzou, Koungou und Petite-Terre wird das Wasser jede Nacht von 16 bis 8 Uhr abgestellt, bevor es einmal pro Woche für 36 Stunden abgestellt wird, „um die Kontinuität der Wirtschaftstätigkeit in diesen Gebieten zu gewährleisten“, erklärte der Präfekt.

    Die Wasserversorgung der Insel mit ihren 300.000 Einwohnern hängt hauptsächlich von Regenwasser ab: 80% des Wassers in Mayotte stammt aus zwei Hochreservoirs im Norden und im Zentrum der Insel. Aufgrund der Dürre ist die Füllung derzeit „sehr gering“, wie die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) berichtet. Die Grundwasserbohrungen machen nur etwa 15 % der Wasserressourcen aus. Der Rest stammt aus einer Entsalzungsanlage, die derzeit allerdings nur ein Drittel ihrer geplanten Kapazität produziert. „Die vom Wasserverband eingeleiteten Arbeiten, insbesondere zur Steigerung der Produktion der Entsalzungsanlage, werden aber erst Anfang November wirksam. Um den Oktober erfolgreich zu überstehen, sind wir also gezwungen, neue Maßnahmen zu ergreifen“, so der Präfekt Thierry Suquet.

    Leitungswasser ist direkt nach den Abschaltungen „ungenießbar“.
    Die Gesundheitsbehörde von Mayotte warnte vor einigen Wochen zusätzlich davor, dass das Leitungswasser direkt nach den Unterbrechungen „ungenießbar“ sei. „Wenn der Druck konstant ist, dringt nichts in die Rohre ein. Dagegen begünstigt eine Vielzahl von Unterbrechungen die Vermehrung von Bakterien“, erklärte ein auf Wassermanagement spezialisierter Ingenieur, der anonym bleiben wollte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

  • Frankreich: 72% der Grundwasserspiegel liegen unter den normalen Werten der Saison

    Frankreich: 72% der Grundwasserspiegel liegen unter den normalen Werten der Saison

    Der französische Umweltminister Christophe Béchu gab am Donnerstag, dem 10. August, einen neuen Überblick über den Stand des Grundwassers in Frankreich. Die meisten Grundwasserstände liegen unter den normalen Werten der Saison, aber es gibt Unterschiede im Land. In Frankreich lagen am 1. August inzwischen 72% der Grundwasserspiegel unter den normalen Werten der Saison, verglichen mit 68% einen Monat zuvor. In einigen Regionen im Westen Frankreichs scheint es jedoch besser zu laufen, in der Bretagne, oder in der Region Nouvelle-Aquitaine zum Beispiel. Umgekehrt sind die Werte im Rhône- und Saône-Tal historisch niedrig. Entgegen dem, was man glauben könnte, reichten die jüngsten regnerischen und fast herbstlichen Tage in vielen französischen Regionen nicht aus, um die Grundwasserstände wieder auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Dies liegt daran, dass die sommerlichen Regenfälle nicht in die Tiefe vordringen. Diese Regenfälle helfen zwar der Vegetation, die das Regenwasser gierig aufn…

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  • Trockenheit: Welche Einschränkungen gelten in französischen Gemeinden?

    Trockenheit: Welche Einschränkungen gelten in französischen Gemeinden?

    Der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, hat am Mittwoch, dem 12. Juli, erneut vor dem Grundwasserspiegel in Frankreich gewarnt.

    68% der französischen Grundwasserspiegel liegen unter ihrem üblichen Niveau. 20% befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand, insbesondere im Rhône-Tal, in einem Teil des Mittelmeerraums und im südlichen Elsass. Nur in der Bretagne und einem kleinen Teil Nordfrankreichs ist die Lage in Ordnung. Viele Gemeinden führen Wasserbeschränkungen ein. Diese kann man jetzt auf der Regierungs-Webseite Vigie Eau nachlesen.

    Bußgelder eingeführt
    Man gibt eine Adresse ein, und die Plattform zeigt an, ob man sich in einer Gemeinde mit erhöhter Wachsamkeit, Trockenheitswarnung oder einer Wasserkrise befindet. Wer zum Beispiel in Sète wohnt oder Urlaub machen möchte, befindet sich in einer Gemeinde in verstärkter Alarmbereitschaft. Dort ist es also verboten, zwischen 8 und 20 Uhr den Garten zu bewässern, einen Pool zu füllen oder zu entleeren oder Springbrunnen zu speisen. Auch die Bußgelder für Personen, die sich nicht an die Regeln halten, werden auf der Website angegeben. Die Strafen können bis zu 1.500 Euro betragen. Minister Christophe Béchu hat angekündigt, dass den ganzen Sommer über verstärkt Kontrollen durchgeführt werden sollen.

  • Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Aufgrund der Dürre und der Brandgefahr im Süden des Landes haben viele Gemeinden inzwischen beschlossen, ihre traditionellen Feuerwerke zum 14. Juli abzusagen. Dies ist auch in Perpignan der Fall. Das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag erleuchtet jedes Jahr den Himmel über Perpignan (Pyrénées-Orientales). Dieses Jahr wird es jedoch nicht stattfinden, es wurde zum ersten Mal wegen Trockenheit abgesagt. Die Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung getroffen. Es wird befürchtet, dass in dem Park, der den Bereich für das Feuerwerk umgibt, ein Feuer ausbrechen könnte. Stattdessen soll eine Lasershow stattfinden. Die Maßnahme wird von den Einwohnern unterschiedlich beurteilt. „Es ist trostlos, weil es ein Moment der Geselligkeit ist“, bedauert ein Mann gegenüber dem Sender France 2. „Ich finde es normal, weil es vorsichtig ist“, meint eine Frau. Argelès-sur-Mer hofft, sein Feuerwerk beibehalten zu können. Perpignan dürfte nicht die einzige Stadt sein, die das Feuerwerk absagt, de…

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