Schlagwort: Diebstahl

  • Toulouse: Betrüger legt Senioren an Parkscheinautomaten rein – 18.000 Euro gestohlen

    Toulouse: Betrüger legt Senioren an Parkscheinautomaten rein – 18.000 Euro gestohlen

    Ein 35-jähriger Mann wurde jetzt wegen einer Reihe von Betrügereien zum Nachteil älterer Menschen an Parkscheinautomaten in Toulouse überführt.

    Wieder einmal hat sich ein Betrüger seine Opfer unter den Schwächsten ausgesucht. Ein 35-jähriger Mann wurde nach monatelangen Ermittlungen von den Spezialisten der Finanzbrigade der örtlichen Kriminalpolizei Rive Droite überführt.

    Zwischen Januar 2022 und Juli 2023 häuften sich in Toulouse die Anzeigen. Jedes Mal wurden sie von älteren Menschen eingereicht. Alle waren nach einem bereits bekannten Muster betrogen worden. Der Mann näherte sich ihnen, als sie sich in der Nähe eines Parkscheinautomaten befanden. Der Unbekannte erklärte, dass er seine Bankkarte nicht dabei habe.

    Er bot seinem zukünftigen Opfer an, ihm Bargeld zu geben, wenn er dafür seine Parkgebühren mit der Bankkarte des künftigen Opfers bezahlen könne. Nachdem die Menschen Vertrauen gefasst und ihm ihre Karte anvertraut hatten, gab der Dieb vor, die Karte sei verschluckt worden, und ließ sein Opfer ratlos zurück, nicht ohne sich die PIN eingeprägt zu haben.

    Sofort danach wurden Abhebungen mit den vermeintlich eingezogenen Karten vorgenommen. Auch Zahlungen bei Glücksspielen oder Sportwetten fanden statt. Insgesamt gab es zwölf Opfer mit einem Schaden von insgesamt etwa 18.000 €. Die Ermittler arbeiteten eng mit der Abteilung für Videoüberwachung zusammen.

    Sie identifizierten schließlich einen Verdächtigen, den sie ohne Schwierigkeiten ausfindig machen konnten, da er sich in einem anderen Departement wegen ähnlicher Taten bereits im Gefängnis befand.

    Im Dezember bereits war eine 35-jährige Frau nach ähnlichen Diebstählen festgenommen worden. Sie hatte bei 35 Opfern zugeschlagen. Vor Gericht wurde sie zu 24 Monaten Haft verurteilt, von denen sechs auf Bewährung ausgesetzt wurden.

  • Var: Eine Person nach Diebstahl von 14 Affen aus einem Zoo verhaftet – erst drei der Primaten wiedergefunden

    Var: Eine Person nach Diebstahl von 14 Affen aus einem Zoo verhaftet – erst drei der Primaten wiedergefunden

    Die 14 Eichhörnchenaffen waren in der Nacht von Freitag auf Samstag aus dem Zoologischen Garten in La Londe-les-Maures, in der Nähe von Hyères im Departement Var, gestohlen worden.

    Ein 19-jähriger Mann wurde am Dienstag, dem 30. Januar, in Marseille unter dem Verdacht festgenommen, Eichhörnchen-Affen aus dem Zoo von La Londe-les-Maures in der Region Var gestohlen zu haben, berichtete der Sender France Bleu Provence am Freitag, dem 2. Februar. Der mutmaßliche Täter wurde am Freitag einem Richter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft hatte beantragt, ihn in Untersuchungshaft zu nehmen.

    Die Überlebenschance von Eichhörnchen-Affen ist sehr gering, wenn sie nicht artgerecht gehalten und gepflegt werden.

    Laut dem Sender France Bleu Provence wurde kurz nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters in einem der Keller seines Wohnhauses ein kleiner Affe gefunden. Der Verdächtige bestreitet die Tat. Sein Fahrzeug wurde in der Nacht des Diebstahls in der Nähe des Zoologischen Gartens gesichtet.

    Der Staatsanwalt gibt an, dass dem jungen Mann eine Anklage wegen organisierten Bandendiebstahls droht, „ein Tatbestand krimineller Natur, da offensichtlich mehrere Personen in dem Fahrzeug waren und diesen Diebstahl, der vorherige Organisation erfordert, durchgeführt haben“.

    Zwei weitere Äffchen, ein Muttertier und ihr Baby, wurden von einer Person an eine Frau übergeben, die in einer Straße im 12. Arrondissement von Marseille Katzen fütterte, wie der Sender France Bleu Provence weiter berichtet.

    11 der Primaten werden noch vermisst
    Die 14 Affen-Eichhörnchen waren in der Nacht von Freitag auf Samstag aus dem Zoologischen Garten von La Londe-les-Maures in der Nähe von Hyères gestohlen worden. Der Diebstahl war erfolgt, während sich die Tiere in ihrem Unterschlupf befanden. Die Diebe hatten einen Maschendrahtzaun überwunden und die Tür zum Gehege aufgehebelt.

    Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um die 11 fehlenden Primaten zu finden. Diese aus Südamerika stammenden Tiere sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. In Frankreich ist für ihre Haltung eine Befähigungs-Bescheinigung erforderlich. Die Lebenserwartung dieser geschützten Art ist begrenzt, wenn sich die Primaten nicht in einer artgerechten Umgebung befinden oder entsprechend gepflegt werden.

  • Spanien: Angesichts der hohen Preise für Olivenöl kommt es in Andalusien zu immer mehr Diebstählen

    Spanien: Angesichts der hohen Preise für Olivenöl kommt es in Andalusien zu immer mehr Diebstählen

    In Andalusien, im Süden Spaniens, werden immer mehr Oliven gestohlen. Der Grund dafür ist die anhaltende Dürre, die den Preis für das aus der Olive gewonnene Öl mehr als verdoppelt hat. Die Behörden haben jetzt die Kontrollen verschärft.

    In der Provinz Jaén in Andalusien, Südspanien, fahren Motorradfahrer der Guardia Civil im Slalom durch die Olivenhaine und machen Jagd auf Diebe. Die Überwachung erfolgt nicht nur zu Land, sondern auch in der Luft mithilfe einer Drohne. Jedes Fahrzeug, das in der Nähe vorbeikommt, wird angehalten und von oben bis unten durchsucht. Die Kontrollen sind drastisch, da jeden Tag drei bis vier Diebstähle in der Region stattfinden.

    56 Tonnen Olivenöl in 45 Minuten abgesaugt
    In Spanien ist Olivenöl aufgrund der anhaltenden Dürre zu einem Luxusgut geworden. Sein Preis hat sich im Vergleich zu 2023 mehr als verdoppelt und liegt im Durchschnitt bei acht Euro pro Liter. Kriminelle stehlen nicht nur Oliven, sondern auch Olivenöl.

    Ein Rekorddiebstahl ereignete sich Ende August in der Provinz Córdoba auf einem Familienbetrieb. Die Diebe zapften in nur 45 Minuten 56 Tonnen Olivenöl ab. In den Supermärkten werden die Flaschen nun durch Vorhängeschlösser und Ketten gesichert. Und alle, die in die Genossenschaften kommen, um Oliven für die Ölmühle abzugeben, werden streng kontrolliert.

  • Isère: Lager der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles ausgeraubt

    Isère: Lager der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles ausgeraubt

    Nächste Woche sollte eigentlich eine Verteilung stattfinden, aber am Sonntag, dem 24. Dezember, wurde in das Lagerzentrum der Secours Populaire in Échirolles (Isère) eingebrochen und ein großer Teil der Hilfsgüter geraubt. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro.

    Ein Einbruch wenige Stunden vor Weihnachten. Aufgerissene Kartons, ihr Inhalt zertrampelt. Von den Beständen der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles (Isère) ist kaum mehr etwas übrig. Die Plünderung gefährdet eine für nächste Woche geplante Verteilung, mit der 30.000 Familien im Departement geholfen werden sollte. „Neue Kleidung, neues Spielzeug, elektronische Geräte“, sagt Nabil Chetouf, Generalsekretär des Verbands der Secours Populaire im Departement Isère. Schadenssumme: mehr als 300.000 Euro. Die Täter brachen die Metalltür des Lagers auf. Im Inneren machten sie sich auch an den Fahrzeugen des Vereins zu schaffen und beschädigten diese schwer. Die beiden Kleintransporter waren gerade erst gekauft worden.

    In den letzten Monaten wurden bereits schon andere Organisationen Opfer von Sachbeschädigungen: Zwei Plünderungen bei den Restos du Coeur in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) trotz einer gepanzerten Tür und vier Einbrüche beim Secours catholique in Aubusson (Creuse). In Bordeaux (Gironde) wurde seit Juli acht Mal in die Lebensmittelbank eingebrochen. Seitdem hat das Zentrum die sensibelsten Zugänge vergittert und sich mit Überwachungskameras ausgestattet. Das bedeutet weitere Kosten, nachdem die Spenden für die Lebensmittelbanken im letzten Jahr um 10% zurückgegangen sind…

  • Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Im 8. Arrondissement von Paris kam es am Sonntag, dem 10. Dezember, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Dabei wurde Schmuck im Wert von 600.000 Euro von maskierten Männern entwendet.

    Am Sonntag, dem 10. Dezember, wurde ein Geschäft für Luxusartikel, das sich im 8. Arrondissement von Paris in einem schicken Viertel der Hauptstadt nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt befindet, Opfer eines Raubüberfalls.

    Gegen 10.45 Uhr stürmen zwei Männer mit Helmen auf dem Kopf den Laden. Mit Hämmern und Tränengasbomben bewaffnet, bedrohten sie das Personal und besprühten es mit Gas. Die Täter erbeuten in kürzester Zeit ein Dutzend wertvolle Uhren und Schmuckstücke, bevor sie flüchten. Die Höhe ihrer Beute: 600 000 Euro. Ein Wachmann wurde durch das Tränengas leicht verletzt.

    In den letzten Jahren sind Juweliergeschäfte in Paris zu einem beliebten Ziel von Räubern geworden. Der Hauptgrund dafür ist die leicht zu verkaufende Beute. Im Sommer war ein anderes Geschäft mitten in Paris überfallen worden. Von den gestohlenen Uhren und Schmuckstücken im Wert von zehn Millionen Euro wurde bisher nichts wiedergefunden, obwohl sieben Personen festgenommen und inzwischen angeklagt wurden.

  • Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag, 19. November, im Departement Charente-Maritime festgenommen. Durch einen raffinierten Trick war es dem Duo gelungen, an einer Tankstelle auf der Insel Oléron fast 19.000 Liter Diesel zu stehlen.

    Nachdem die Kraftstoffpreise das Haushaltsbudget vieler französischer Familien immer stärker belasten, wurden in der Charente-Maritime gerade ein Vater und sein Sohn festgenommen, weil sie illegalerweise an einer Zapfsäule große Mengen Diesel entnommen hatten. Dem Duo wird vorgeworfen, innerhalb von zwei Monaten fast 19.000 Liter Diesel aus einer Intermarché-Tankstelle in Dolus auf der Île d’Oléron gestohlen zu haben.

    Der Geschäftsführer der Tankstelle, Florian Horru, sagte in einem Gespräch mit der Zeitung Le Parisien: „Ich konnte nachts nicht mehr schlafen“. Zwischen September und Mitte November hatte er sich ohne Unterlass das Hirn zermartert, um zu verstehen, wie sich 18.800 Liter anscheinend einfach in Luft auflösen konnten.

    Dank der Videoüberwachung kam der Geschäftsführer schließlich hinter die Gaunerei. „Er kam sonntags oder abends nach Feierabend und verhielt sich wie ein ganz normaler, entspannter Kunde“. Aber der unlautere Kunde wählte immer die am weitesten von der Tankstelle entfernte Zapfsäule.

    Dem festgenommenen Mann gelang es mehrfach, das Computersystem der Pumpe außer Gefecht zu setzen. Mit einem Trick, den der Chef des Supermarktes natürlich nicht näher erläutern wollte. So füllte der skrupellose Kunde, der wie sein Sohn der Polizei bereits negativ bekannt war, seinen Lieferwagen, der zudem mit zwei 1.000-Liter-Tanks ausgestattet war, bis zum Rand.

    Das Duo wurde schließlich am Sonntag, den 19. November, festgenommen. Der Gesamtschaden wird auf fast 30.000 € geschätzt. Der Vater und sein Sohn wurden zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt und werden Anfang Juni 2024 vor Gericht erscheinen müssen. Ihnen drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000€ wegen schweren Diebstahls.

  • Val-d’Oise: 5 Personen sollen Amazon um 470.000 Euro betrogen haben

    Val-d’Oise: 5 Personen sollen Amazon um 470.000 Euro betrogen haben

    Sie werden verdächtigt, die Sicherheitsprotokolle von Amazon-Schließfächern, die in der Nähe von Bahnhöfen oder Einkaufszentren aufgestellt sind, umgangen zu haben.

    Im Rahmen der Zerschlagung eines Netzwerks, das Pakete von Amazon unterschlagen haben soll, wurden fünf Personen wegen Betrugs zum Nachteil von Amazon angeklagt, so die Gendarmerie in einer Pressemitteilung vom 17. November. Der Gesamtschaden wird auf über 470.000 Euro geschätzt, wobei es sich ausschließlich um hochwertige Artikel handelt. Im November 2022 wurde eine Untersuchung eingeleitet, nachdem bei Lieferungen im Departement Val-d’Oise zahlreiche Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren.

    Die Produkte wurden im Gebrauchtwarenhandel verkauft.
    Um in den Besitz der Pakete zu gelangen, hatten die Verdächtigen einen Modus Operandi entwickelt, der ihnen die Umgehung der Sicherheitsvorkehrungen von Amazon ermöglichte. Nachdem die Bestellung von einem Angehörigen des kriminellen Netzwerks aufgegeben worden war, holten die Täter die Pakete aus Amazon-Schließfächern ab, ohne dass das Computersystem die Abholung erkannte. Sie ließen einen leeren Karton im Schließfach zurück und verlangten anschließend die Erstattung des Bestellwertes von Amazon. Die Produkte wurden anschließend im Gebrauchtwarenhandel verkauft.

    Am 14. November nahmen Gendarmen aus den Departement Val-d’Oise sechs Personen fest, die des organisierten Bandenbetrugs und der Bildung einer kriminellen Vereinigung verdächtigt wurden. Elf weitere Verdächtige wurden vernommen. Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Hightech-Geräte und Luxusgüter sowie mehr als 8.500 Euro Bargeld beschlagnahmt. Auch Bankkonten wurden beschlagnahmt.

  • Verfolgungsjagd: Polizei jagt zwei Lastwagen mit gestohlenem Champagner im Wert von 600.000 Euro

    Verfolgungsjagd: Polizei jagt zwei Lastwagen mit gestohlenem Champagner im Wert von 600.000 Euro

    Die Polizei nahm am Samstagmorgen die Verfolgung zweier 38-Tonnen-Schwerlaster auf, die Champagner im Wert von 600.000 Euro transportierten, der am Vortag in Reims gestohlen worden war. Die Ware konnte nach einer risikoreichen Verfolgungsjagd auf der Autobahn sichergestellt werden. Die Diebe sind jedoch noch auf der Flucht.

    Es war eine wilde Verfolgungsjagd, die am Samstag, dem 11. November in Pontault-Combault (Departement Seine-et-Marne) stattfand, um eine wertvolle Fracht zu bergen. Der hochriskante Einsatz fand am Vormittag in der Region Île-de-France statt, wie die Zeitung Le Parisien berichtet. Drei Polizeiautos nahmen die Verfolgung zweier Schwerlastwagen auf, um deren Fracht von mehreren hundert Flaschen eines Grand Cru Champagners abzufangen.

    Die Kisten voll mit Moët et Chandon im Wert von 600.000 Euro waren in der Nacht von Freitag auf Samstag in Reims gestohlen worden. Die Diebe hatten Pech, dass die gestohlenen Anhänger einen Sender trugen. Die Polizei machte sich also auf den Weg, um die wertvolle Beute zu bergen. Als sie die Fahrzeuge mit dem Diebesgut erreichten stellten die Polizisten fest, dass zwei 38-Tonnen-Lkw jeweils einen Anhänger transportierten. Sie beschlossen, den Konvoi abzufangen. Die Diebe weigerten sich jedoch anzuhalten.

    Als sich ein erster Streifenwagen einem der Lkws nähert, schlägt der Fahrer des Lkw das Lenkrad herum, um das Polizeiauto zu rammen. Dies gelingt jedoch nicht. Der Lkw-Fahrer trifft daraufhin eine radikale Entscheidung: Er springt aus seinem fahrenden Fahrzeug. Daraufhin taucht ein BMW auf und sammelt den Dieb ein und verschwindet mit hoher Geschwindigkeit. Auf der Autobahn fuhr der führerlose LKW immer noch mit etwa 15 km/h. Er wird schließlich von einem Polizisten angehalten, dem es gelungen ist, den fahrenden Lkw mit einem Sprint einzuholen, einzusteigen und ihn zu parken.

    Der zweite Schwerlastwagen fährt unterdessen unbeirrt weiter und wird von zwei Polizeifahrzeugen verfolgt, als er unvermittelt versucht, eine Ausfahrt zu nehmen. Auch hier gelingt es den Räubern zu entkommen und auch hier lassen sie ihren LKW und die gesamte gestohlene Ware zurück.

    Trotz der Flucht der Diebe haben die Polizeikräfte ihren Auftrag erfüllt. Die Kisten mit dem edlen Tropfen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Reims sind jedoch noch nicht abgeschlossen…

  • Olympiade Paris 2024: Dem mongolischen Olympia-Delegationsleiter wurden 600.000 Euro gestohlen

    Olympiade Paris 2024: Dem mongolischen Olympia-Delegationsleiter wurden 600.000 Euro gestohlen

    Drei Männer wurden vergangene Woche verhaftet, weil sie in Seine-Saint-Denis eine Tasche des Leiters der mongolischen Olympiadelegation gestohlen hatten, der am 11. Oktober zur Vorbereitung der Olympischen Spiele 2024 in Paris war. Der Wert des Diebesguts wird auf 600.000 Euro geschätzt.

    Bereits in der vergangenen Woche wurden drei Männer verhaftet, weil sie in Seine-Saint-Denis eine Tasche des Leiters der mongolischen Olympiadelegation, der sich zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris aufhielt, mit einem geschätzten Inhalt im Wert von 600.000 Euro gestohlen hatten. Sie wurden in Erwartung ihrer baldigen Gerichtsverhandlung in Untersuchungshaft genommen.

    Am Morgen des 11. Oktober wurden das Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees und seine Frau, die nach Frankreich gekommen waren, um an einem Sicherheitskomitee zur Vorbereitung der Olympischen Spiele teilzunehmen, mit einem Kleinbus vom Flughafen Roissy zu ihrem Hotel gefahren, als sie im Landy-Tunnel in Saint-Denis, am Fuße des Stade de France, ausgeraubt wurden, wie die Staatsanwaltschaft jetzt berichtete.

    Ein Motorroller mit zwei Personen an Bord näherte sich laut einer Polizeiquelle dem Auto. Einer der Diebe schlug eine Scheibe ein und ergriff eine Tasche mit wertvollem Schmuck, die auf der Rückbank lag.

    Der von dem mongolischen Paar angegebene Schaden beläuft sich auf 570.000 Euro. In der gestohlenen Tasche sollen sich neben anderem Schmuck zwei Ohrringe aus Gold und Diamanten mit einem Einzelwert von 165.000 Euro befunden haben, so die Staatsanwaltschaft. Laut der Website des IOC leitet das Opfer mehrere große Unternehmen in der Mongolei.

    Die mit den Ermittlungen betrauten Polizisten der Brigade de répression du banditisme (BRB) nahmen am 25. Oktober drei Männer im Alter zwischen 22 und 25 Jahren in einem Haus in Saint-Denis fest.

    „Es gibt ein Team, das wohlhabende Opfer am Flughafen Roissy ausfindig macht und die Nachricht an einen sogenannten Roller weitergibt, der dem Auto dann folgt. Der „Roller“ greift in einem günstigen Moment ein, wenn das Auto auf einer Fahrspur abgebremst wird“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Bobigny gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die Ermittler brachten einen Diebstahl von Schmuck und Lederwaren von zwei saudi-arabischen Reisenden nach demselben Muster am 2. Oktober mit einem geschätzten Schaden von 50.000 Euro mit demselben Team in Verbindung. Der Schmuck wurde bei den Hausdurchsuchungen nicht gefunden, aber auf den Handys der Verdächtigen wurden zahlreiche Fotos von Schmuckstücken entdeckt, so die Polizei.

    Die Angeklagten gaben lediglich zu, mit dem Weiterverkauf von Uhren 6.000 Euro verdient zu haben, schwiegen sich aber über den Verbleib des Schmucks des mongolischen Paares aus.

    Der Prozess gegen die mutmaßlichen Diebe findet bereits am 30. November im Gericht von Bobigny statt.

  • Gestohlener ukrainischer Schmuck im Wert von 60 Millionen Euro wurde in Spanien wiedergefunden

    Gestohlener ukrainischer Schmuck im Wert von 60 Millionen Euro wurde in Spanien wiedergefunden

    Vor zehn Jahren bereits wurden die Schätze des ukrainischen Kulturerbes gestohlen. Die spanische Polizei hat die Schmuckstücke nun beschlagnahmen können nachdem Hehler versuchten, den antiken Schmuck weiterzuverkaufen.

    Bei den Schmuckstücken handelte es sich um Museumsstücke „von großem historischen und wirtschaftlichen Wert“, die zwischen 2009 und 2013 in Kiew ausgestellt wurden. Halsketten, Ohrringe und ein mit Widderköpfen verzierter Gürtel – sie alle gehören der griechisch-skythenischen Kultur des 8. und 4. Jahrhunderts v. Chr. an und sind ein wertvolles Zeugnis der ukrainischen Geschichte. Die Sammlung ist 2013 jedoch entwendet worden und die Polizei hatte mittlerweile die Spur der elf wertvollen Stücke verloren.

    Im September konnte sie bei einem Einsatz gegen „ein kriminelles Netzwerk, das am illegalen Handel mit Kulturgütern aus der Ukraine beteiligt war“, wiedergefunden werden. Drei Spanier und zwei Ukrainer wurden bei der Polizeioperation festgenommen, die mit Hilfe der ukrainischen Behörden, aber auch unter Zusammenarbeit mit Bulgarien, Albanien, Nordmazedonien und Zypern durchgeführt wurde, wie die Zeitung Le Figaro berichtete.

    Ein orthodoxer Priester ist ebenfalls in den Handel der gestohlenen Schmuckstücke verwickelt. Er soll derjenige sein, der die entsprechenden Dokumente gefälscht hat, um einen Weiterverkauf zu erleichtern. Die elf Schmuckstücke werden derzeit von Experten des Spanischen Archäologischen Nationalmuseums und des Spanischen Instituts für Kulturerbe untersucht, wie die spanische Polizei mitteilte.