Schlagwort: Diebstahl

  • Ein verlorener Schatz kehrt zurück: Die Statuetten der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan tauchen wieder auf

    Ein verlorener Schatz kehrt zurück: Die Statuetten der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan tauchen wieder auf

    Stell dir vor, du besitzt eine wunderschöne Holzstatuette, die dein Wohnzimmer schmückt. Eines Tages erfährst du, dass dieses Kunstwerk vor Jahrzehnten aus einer historischen Abtei gestohlen wurde. Genau das ist zwei Bewohnern des Departements Pyrenäen-Atlantiques passiert.

    Fast sechzig Jahre lang galten vier Holzstatuetten, die in den 60er Jahren aus der Abtei von Saint-Sever-de-Rustan gestohlen wurden, als unwiederbringlich verloren. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Dank der akribischen Arbeit eines Mitarbeiters der Départementsarchive der Pyrénées-Atlantiques sind diese Schätze wieder aufgetaucht und die Geschichte hat eine überraschende Wendung genommen.

    Eine unglaubliche Entdeckung

    Beim Durchblättern alter, staubiger Dokumente stieß der Archivar auf Hinweise zu den verschwundenen Statuetten. Neugierig geworden, begann er nachzuforschen. Zunächst entdeckte er drei der Statuetten bei einem Privatmann im Baskenland. Die vierte und letzte Statuette fand er schließlich bei einem anderen privaten Sammler in Bigorre.

    Die heutigen Besitzer der Statuetten zeigten sich überrascht – sie hatten keine Ahnung, dass ihre Kunstwerke einst aus einer Abtei gestohlen wurden. Die Gendarmerie ist der Überzeugung, dass die Besitzer die Kunstwerke in gutem Glauben kauften und nicht wussten, dass es sich um Diebesgut handelte. Einer von ihnen hat seine Statuette, die als historisches Denkmal eingestuft ist, bereits freiwillig an die Abtei von Saint-Sever-de-Rustan zurückgegeben.

    Eine Geschichte mit Happy End

    Es ist schon faszinierend, wie solche Schätze nach so vielen Jahren wieder auftauchen können – und das oft durch Zufall oder die unermüdliche Arbeit einzelner Menschen. Für die Abtei von Saint-Sever-de-Rustan bedeutet diese Rückkehr der Statuetten nicht nur den Wiedererhalt von Kunstwerken, sondern auch ein Stück der eigenen Geschichte, das nun endlich wieder komplett ist.

    Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Archivar, der gewissenhaft seine Arbeit erledigt, dazu beitragen könnte, einen solchen historischen Schatz ans Licht zu bringen? Es zeigt uns einmal mehr, wie wichtig das Bewahren und Durchforsten alter Archive sein kann – man weiß nie, welche Geheimnisse dort noch schlummern.

  • Mysteriöser Kunstraub: 83 gestohlene Kunstwerke im Pas-de-Calais entdeckt

    Mysteriöser Kunstraub: 83 gestohlene Kunstwerke im Pas-de-Calais entdeckt

    Ein Fall, der wie aus einem Kriminalroman klingt: Im Château de Cercamp, im südlichen Teil des Pas-de-Calais, hat die Polizei von Saint-Omer 83 gestohlene Kunstwerke gefunden. Die Objekte stammen offenbar aus dem Musée Sandelin in Saint-Omer. Dieser Fund hat eine Untersuchung wegen Diebstahls und Hehlerei ausgelöst, die derzeit vom Staatsanwalt von Saint-Omer geleitet wird.

    Die Entdeckung

    Am 22. Mai wurde ein Mann verhaftet, nachdem die Polizei die gestohlenen Kunstwerke entdeckt hatte. Die Ermittlungen wurden durch Hinweise aus der Kunstwelt angestoßen – Fachleute hatten die Behörden alarmiert. Polizisten von Saint-Omer, unterstützt von Beamten des Zentralamts zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern, durchsuchten das Schloss und stießen auf eine beeindruckende Sammlung: Gemälde, alte Teller, wertvolle Fächer und viele weitere kostbare Objekte.

    Die Frage der Herkunft

    Nun steht die Frage im Raum: Gehören alle diese Kunstwerke wirklich zum Musée Sandelin? Die Ermittlungen sollen klären, wie die Kunstgegenstände ihren Weg aus dem Museum ins Château de Cercamp fanden. Besteht die Möglichkeit, dass noch weitere Personen oder Objekte in diesen Fall verwickelt sind? Die Ermittler haben eine harte Nuss zu knacken.

    Ungewisse Antworten im Schloss

    Die Verantwortlichen im Château de Cercamp beteuern, nichts von den gestohlenen Kunstwerken gewusst zu haben. „Wir wissen nichts von den Diebstählen und warten darauf, dass die Ermittlungen ihren Lauf nehmen“, hieß es aus dem Schloss.

    Ein Fall voller Fragen

    Dieser Fall wirft viele Fragen auf: Wie konnten so viele Kunstwerke aus einem Museum verschwinden, ohne dass es bemerkt wurde? Wer ist für den Diebstahl verantwortlich? Und was wird mit den Kunstwerken geschehen? Werden sie bald wieder in ihrem rechtmäßigen Zuhause, dem Musée Sandelin, ausgestellt werden können?

    Der Weg zur Aufklärung

    Die Ermittler stehen vor einer herausfordernden Aufgabe. Sie müssen nicht nur die Details des Diebstahls rekonstruieren, sondern auch mögliche Netzwerke von Hehlern aufdecken. Das Engagement der Kunstwelt zeigt, wie wichtig der Schutz des kulturellen Erbes genommen wird und wie empfindlich dieses Thema in Frankreich gehandhabt wird.

    Ein Appell an den Schutz der Kunst

    Dieser Fall erinnert daran, wie wertvoll und zugleich verletzlich kulturelles Erbe sein kann. Museen und Sammlungen weltweit stehen vor der Aufgabe, ihre Schätze zu schützen und gleichzeitig zugänglich zu machen. Die Zusammenarbeit von Kunstexperten und Strafverfolgungsbehörden zeigt, dass es Hoffnung gibt, selbst die raffiniertesten Diebstähle aufzuklären.

    Werden die Ermittlungen erfolgreich sein und alle gestohlenen Kunstwerke wiedergefunden? Die kommenden Wochen werden es zeigen. Klar ist, dass dieser Fall die Bedeutung der Sicherheit und des Schutzes unserer kulturellen Schätze unterstreicht. Bleiben wir gespannt, welche Geheimnisse in diesem Fall noch ans Licht kommen werden.

  • Zerschlagung eines Netzwerks von Friedhofsdieben in Frankreich

    Zerschlagung eines Netzwerks von Friedhofsdieben in Frankreich

    In einer großangelegten Operation hat die französische Gendarmerie ein Netzwerk von Friedhofsdieben aufgedeckt und vier Verdächtige festgenommen. Diese Gruppe, bestehend aus rumänischen Staatsangehörigen, wird beschuldigt, in verschiedenen Regionen im Osten Frankreichs Friedhöfe geplündert zu haben.

    Die Ermittlungen haben über 310 Opfer identifiziert, von denen bereits 270 Anzeige erstattet haben. Der geschätzte finanzielle Schaden beläuft sich auf über 175.000 Euro. Die Täter waren seit Ende Juli letzten Jahres aktiv und konzentrierten sich hauptsächlich auf Friedhöfe im Haut-Rhin sowie in angrenzenden Departements wie Doubs, Vosges, Territoire de Belfort und Haute-Saône. Lokale Medien berichteten hauptsächlich von Diebstählen von Bronzestatuetten.

    Die Polizei entdeckte zwei Lagerstätten in den Departements Doubs und Haut-Rhin, in denen die gestohlenen religiösen Objekte zwischengelagert wurden. An diesen abgelegenen Orten prüften die Diebe die Qualität der gestohlenen Gegenstände. Lediglich Metallgegenstände wurden behalten, um sie weiterzuverkaufen; andere Objekte wurden zurückgelassen. Das Metall wurde in Deutschland verkauft.

    Die vier festgenommenen Rumänen waren zuvor nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Sie wurden einem Gericht in Mulhouse vorgeführt, und drei von ihnen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Ihnen wird unter anderem schwerer Bandendiebstahl, Sachbeschädigung, Grabschändung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche vorgeworfen.

    Die Aufdeckung dieses Netzwerks unterstreicht die zunehmende Sorge um die Sicherheit auf Friedhöfen und die Notwendigkeit stärkerer Maßnahmen zum Schutz dieser Orte der Ruhe. Wie können Gemeinschaften effektiver vor solchen Übergriffen geschützt werden, und welche Rolle spielt die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung solcher grenzüberschreitenden Kriminalität?

  • Digitales Chaos in der Somme: Ein Diebstahl lähmt die Verbindung

    Digitales Chaos in der Somme: Ein Diebstahl lähmt die Verbindung

    In der malerischen Region Hauts-de-France hat sich ein beispielloser Diebstahl ereignet, der die digitale Infrastruktur kräftig durcheinanderbrachte. Ganze drei Kilometer Kabel, die lebenswichtige Internet- und Telefondienste in der nordwestlichen Somme bereitstellten, wurden gestohlen. Die lokale Bevölkerung und Unternehmen stehen nun vor einer digitalen Auszeit, die sich über Wochen erstrecken könnte.

    Wer hätte gedacht, dass so etwas in einem Gebiet wie der Somme passieren könnte, wo doch die Natur oft lauter spricht als die Technologie? Die betroffenen Gemeinden Vironchaux, Argoules, Dominois und Machy erleben nun eine unfreiwillige Rückkehr zu einer einfacheren Zeit, in der man nicht ständig online ist.

    Orange, der führende Telekommunikationsanbieter in der Region, steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Das Unternehmen teilte mit, dass dies einer der schwerwiegendsten Schäden sei, den man in der Region Hauts-de-France jemals erlebt habe. „Normalerweise sind es 300, vielleicht 600 Meter, die verschwinden, aber drei Kilometer? Das ist enorm“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Tatsächlich verzeichnet Orange durchschnittlich zwei Kabeldiebstähle täglich in dieser Gegend.

    Wie kommt es, dass diese Art von Kriminalität in einer so ruhigen Region so verbreitet ist? Wie können die Verantwortlichen einer Lösung näher kommen, die nicht nur die Wiederherstellung der Infrastruktur umfasst, sondern auch die Sicherheit verbessert, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden? Der Diebstahl hinterlässt nicht nur eine Lücke in der Kommunikationsinfrastruktur, sondern wirft auch Fragen nach der Sicherheit und den langfristigen Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Leben in der Region auf.

    Für die 500 betroffenen Kunden, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, bedeutet dies eine ernsthafte Unterbrechung. Nicht nur der Alltag wird beeinträchtigt, sondern auch die wirtschaftliche Aktivität, die zunehmend auf stabile Internetverbindungen angewiesen ist. In einer Zeit, in der die Welt mehr denn je vernetzt ist, zeigt dieser Vorfall die verletzliche Seite unserer modernen Kommunikationssysteme auf.

    Orange hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die gestohlenen Kabel zu ersetzen, aber die vollständige Wiederherstellung wird Zeit in Anspruch nehmen. „Eine schnelle Reparatur ist hier nicht möglich“, erklärte der Sprecher. „Es wird mehrere Wochen dauern, bis alles wieder normal läuft.“

    Dieser Vorfall ist ein Weckruf für die Notwendigkeit, unsere kritische Infrastruktur besser zu schützen. Es stellt sich die Frage, welche Schritte unternommen werden können, um solche Diebstähle in Zukunft zu verhindern und wie wir als Gesellschaft sicherstellen können, dass unsere Verbindung zur digitalen Welt robust und sicher bleibt.

    Während die Betroffenen auf eine Lösung warten, bleibt die Hoffnung, dass dieser Vorfall zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen und einem schnelleren Reaktionsvermögen in Notfällen führen wird. Nur so kann die digitale Infrastruktur vor solchen drastischen Unterbrechungen geschützt werden, die mehr als nur vorübergehende Unannehmlichkeiten sind – sie sind ernsthafte Hindernisse für den Fortschritt.

  • Das FBI sucht den Eigentümer eines im Zweiten Weltkrieg gestohlenen Gemäldes

    Das FBI sucht den Eigentümer eines im Zweiten Weltkrieg gestohlenen Gemäldes

    Das FBI hat eine Untersuchung eingeleitet, um den rechtmäßigen Eigentümer eines Gemäldes zu finden, das während des Zweiten Weltkriegs im Großherzogtum Luxemburg gestohlen wurde. Das Kunstwerk des flämischen Malers Jacob Jacobs aus dem 19. Jahrhundert wurde kürzlich in den Vereinigten Staaten entdec…

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  • Affäre um gestohlene Affen im Var: Zwei Männer aus Marseille vorläufig festgenommen

    Affäre um gestohlene Affen im Var: Zwei Männer aus Marseille vorläufig festgenommen

    In einem bemerkenswerten Fall von Wildtierdiebstahl wurden kürzlich zwei Männer im Alter von 19 und 30 Jahren in Marseille festgenommen, nachdem sie mutmaßlich an dem Diebstahl von 16 Totenkopfäffchen aus dem tropischen zoologischen Garten in La Londe-les-Maures im Departement Var beteiligt waren. Dieser Vorfall, der sich bereits am 26. Januar ereignete, hat weitreichende Aufmerksamkeit erregt und führt zu ernsten juristischen Konsequenzen für die Beteiligten.

    Die beiden Verdächtigen, die in der Siedlung La Sauvagère in Marseille gefasst wurden, stehen vor schwerwiegenden Anklagen, darunter „Diebstahl im Rahmen einer organisierten Bande“ und „Besitz sowie Transport geschützter Arten“. Interessanterweise bestreiten die beiden Männer die Vorwürfe, jedoch wurden ihre DNA-Spuren in einem Fahrzeug gefunden, das in der Nacht des Diebstahls in der Nähe des zoologischen Gartens geparkt war, sowie in einem Keller, in dem einer der Affen gefunden wurde.

    Nur fünf der gestohlenen Affen wurden wiedergefunden

    Von den ursprünglich gestohlenen 16 Affen wurden bislang nur fünf wieder aufgefunden – vier davon in Marseille und einer im Département Oise. Die Suche nach den verbleibenden elf Affen geht weiter. Keiner der Affen wurde nach den jüngsten Festnahmen Anfang dieser Woche gefunden.

    Die Festnahme der beiden Männer aus Marseille fügt sich in eine größere Untersuchung ein, die bereits im Februar zur Festnahme eines weiteren 19-jährigen Mannes aus derselben Siedlung in Marseille führte. Er war als Fahrer des in der Tatnacht verwendeten Autos identifiziert worden.

    Juristische und ökologische Implikationen

    Die schwerwiegenden Anklagen gegen die Verdächtigen unterstreichen die ernsten rechtlichen und ökologischen Implikationen, die mit dem illegalen Handel und dem Diebstahl geschützter Tierarten verbunden sind. Solche Taten stellen nicht nur eine Gefährdung für die betroffenen Arten dar, sondern bergen auch erhebliche Risiken für die Ökosysteme, aus denen diese Tiere stammen.

    Die Behörden und der zoologische Garten arbeiten eng zusammen, um die verbleibenden vermissten Affen zu finden und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, während die Öffentlichkeit weiterhin besorgt die Entwicklungen verfolgt.

  • Spezialisiert auf Tabak-Frachtdiebstahl: Kriminelle Bande in Loire-Atlantique festgenommen

    Spezialisiert auf Tabak-Frachtdiebstahl: Kriminelle Bande in Loire-Atlantique festgenommen

    Vier der Verdächtigen wurden nach der Anklageerhebung in Untersuchungshaft genommen. Ihnen drohen bis zu dreißig Jahre Freiheitsstrafe.

    Insgesamt acht Personen wurden festgenommen und angeklagt, und vier Männer im Alter von 26 bis 54 Jahren wurden in Untersuchungshaft genommen. „Für die ihnen vorgeworfenen Taten könnten sie zu einer Freiheitsstrafe von dreißig Jahren verurteilt werden“, betont die Staatsanwaltschaft. Ihre vier Partnerinnen im Alter von 25 bis 52 Jahren wurden unter gerichtliche Aufsicht mit Kaution gestellt. Bei ihrer Festnahme waren 320 Gendarmen im Einsatz, unterstützt von drei Hubschraubern.

    Der Fall begann vor etwas mehr als einem Jahr, am 14. Februar 2023. Eine Niederlassung des Tabakdistributors Logista in Saint-Evarzec (Departement Finistère) war Ziel eines Diebstahlversuchs. „Einige Personen wurden damals durch das Eintreffen des Überwachungs- und Eingreiftrupps der Gendarmerie (PSIG) aus Quimper in die Flucht geschlagen“, berichtet der Staatsanwalt in seiner Pressemitteilung. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft von Quimper die Ermittlungen übernommen und dann „an das Zentralbüro zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (OCLDI) und an die Gendarmeriegruppe des Départements Finistère“ übergeben.

    Ein Schaden von insgesamt 2,6 Millionen Euro
    Einige Wochen später, am 11. März 2023, wurde ein Diebstahl auf einem anderen Logista-Standort in Nassandre sur Risles (Departement Eure) verübt. „Während dieses Überfalls wurde ein Lieferfahrer vorübergehend gefangen gehalten. Der Schaden des Diebstahls belief sich auf 650.000 Euro an Tabak“, erklärt Staatsanwalt Philippe Astruc. Am 29. März 2023 wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet „wegen organisierter Bandendiebstähle, Freiheitsberaubung, Hehlerei in organisierter Bande, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Zerstörung von Gütern durch Brandstiftung und Geldwäsche in organisierter Bande“. Außerdem seien zahlreiche Fahrzeugdiebstähle im Westen Frankreichs begangen wurden. Der Gesamtschaden wurde auf 2,6 Millionen Euro für alle Taten geschätzt.

    Nach mehr als einem Jahr Ermittlung wurde am 19. März eine Operation auf Anordnung durch das Zentralbüro zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und die Ermittlungsabteilung von Nantes eingeleitet. Sie wurden vom GIGN, der Eliteeinheit der nationalen Gendarmerie, und den Gendarmen des Departements Pays de la Loire unterstützt. Diese Operation führte zur Festnahme der vier Männer, „die verdächtigt werden, alle Taten begangen zu haben, sowie ihrer vier Partnerinnen“, berichtet der Staatsanwalt von Rennes. „320 Gendarmen waren im Einsatz, unterstützt von drei Hubschraubern“, präzisiert er.

    Bei Durchsuchungen bei diesen Paaren, alle ansässig in Loire-Atlantique, in Couëron, La Chevrolière, Pont-Saint-Martin und Trignac, wurden „mehrere Fahrzeuge (Autos, Wohnwagen, Quads, ein Boot) und verschiedene Güter (Schmuck, Wein, Haushaltsgeräte, Werkzeug) beschlagnahmt, die als kriminelle Vermögenswerte für insgesamt geschätzte 350.000 Euro sichergestellt wurden“, erklärt die Staatsanwaltschaft. Die vier Frauen wurden letzten Donnerstag „wegen Geldwäsche in organisierter Bande, Nichtnachweis von Einkünften und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung“ angeklagt. Sie „wurden unter gerichtliche Aufsicht mit Kaution gestellt“.

    Die vier Männer wurden am Freitag „dem ermittelnden Richter zur Anklageerhebung vorgeführt, insbesondere wegen Bandendiebstählen und -versuchen, Freiheitsberaubung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche“. Staatsanwalt Philippe Astruc fügt hinzu, dass sie „alle bereits der Justiz wegen Diebstahlsdelikten bekannt sind“. Zwei von ihnen „waren bereits wegen bewaffnetem Bandendiebstahls zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden“. Die vier Verdächtigen wurden nach ihrer Anklageerhebung in Untersuchungshaft genommen. „Für die ihnen vorgeworfenen Taten könnten sie zu einer Freiheitsstrafe von 30 Jahren verurteilt werden“, schließt die Mitteilung des Staatsanwalts von Rennes.

  • Einbruchsalarm: Frankreichs Kampf gegen Wohnungseinbrüche und ein Vergleich mit Deutschland

    Einbruchsalarm: Frankreichs Kampf gegen Wohnungseinbrüche und ein Vergleich mit Deutschland

    In Frankreich variieren die Einbruchsraten erheblich zwischen verschiedenen Regionen, mit einigen Gebieten, die deutlich mehr von solchen Verbrechen betroffen sind als andere. Die aktuellsten Daten zeigen, dass die Île-de-France und die Provence-Alpes-Côte d’Azur die Regionen mit den höchsten Einbruchsraten sind, wobei landesweit durchschnittlich 5,8 Einbrüche pro 1.000 Haushalte verzeichnet wurden. Insbesondere weisen die Departements Vaucluse und Bouches-du-Rhône innerhalb der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur mit 9,6 bzw. 11,4 Einbrüchen pro 1.000 Haushalte die höchsten Raten auf. Im Gegensatz dazu sind die Departements Haute-Corse, Lozère und Corse-du-Sud mit den niedrigsten Raten von 1,2 bis 1,4 Einbrüchen pro 1.000 Haushalte am wenigsten betroffen. Interessanterweise wurden während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2021 insgesamt weniger Einbrüche verzeichnet, was teilweise auf die Lockdown-Maßnahmen zurückgeführt wird, die dazu führten, dass Menschen mehr Zeit zu Hause verbrachten….

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  • Diebstähle von Kupferkabeln nehmen in Frankreich massiv zu

    Diebstähle von Kupferkabeln nehmen in Frankreich massiv zu

    Mit 7.500 registrierten Diebstählen von Januar 2022 bis März 2023 ist der Kupferdiebstahl in Frankreich so stark angestiegen wie nie zuvor. Die Diebe haben es vor allem auf Kabel von Telefonnetzen abgesehen, um diese im Ausland weiterzuverkaufen.

    Manche nennen es auch das rote Gold. Kupfer wird in sozialen Netzwerken als leicht verdiente Geldquelle beschrieben. Der Handel mit Kupfer nimmt immer mehr zu. In der Region Hauts-de-France häufen sich die Einsätze für die Teams des Telefonanbieters Orange, um gestohlene Kabel zu ersetzen. Die Beute der Diebe, 1.800 Meter Kabel, kann nach Angaben eines Spezialisten etwa 100 Kunden betreffen. Im Jahr 2023 wurden allein dem Betreiber Orange etwa 1.200 Kilometer Telefonkabel gestohlen.

    Immer höhere Preise
    Die Kupferpreise steigen immer weiter und dieser Höhenflug zieht Schmuggler und Diebe an. Im Jahr 2020 kostete eine Tonne Kupfer 5.700 Euro, im Jahr 2024 waren es schon 8.200 Euro. Angesichts der zunehmenden Kabel-Diebstähle setzen die Ordnungskräfte erhebliche Mittel ein. Im vergangenen Monat haben 200 Gendarmen eine Diebesbande im Departement Lot zerschlagen. Dabei wurden Waffen und acht Tonnen Kupfer beschlagnahmt. Nach dem Diebstahl wird das Kupfer häufig zerkleinert und ins Ausland weiterverkauft. Überall in Frankreich sind Diebe derzeit auf der Jagd nach dem kleinsten Kupferfaden.

  • In Frankreich wurden im Jahr 2023 über 70.000 Fahrzeugdiebstähle gemeldet

    In Frankreich wurden im Jahr 2023 über 70.000 Fahrzeugdiebstähle gemeldet

    Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Autodiebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 %. Internationale kriminelle Netzwerke stehen hinter den Taten.

    Autodiebstähle werden immer unauffälliger, schneller und gelingen manchmal sogar ganz ohne Einbruch. Innerhalb weniger Sekunden war das Fahrzeug eines Paares vor ihrem Haus verschwunden. Der Clio IV ist das derzeit beliebteste Modell der Ganoven. Laut der Versicherungsorganisation Argos wurden im Jahr 2023 über 70.000 Autodiebstähle gemeldet, was einem Anstieg von 11,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

    Mehr als sechs von zehn Fahrzeugen werden nicht gefunden
    Auf einem Video eines Diebstahls fängt ein Mann das Signal eines elektronischen Schlüssels im Inneren eines Hauses auf und sein Komplize kann das Fahrzeug dann ohne Probleme öffnen und starten. Hinter diesen Diebstählen stehen internationale kriminelle Netzwerke und die entwendeten Fahrzeuge werden in Containern nach Afrika exportiert. Um sich zu schützen, gibt es verschiedene Sicherheitssysteme, wie z. B. einen GPS-Tracker. Man muss ihn nur gut im Auto verstecken, damit die Täter ihn nicht finden und vernichten. Nach Angaben des Versicherungsunternehmens Argos werden mehr als sechs von zehn Fahrzeugen von den Besitzern und der Polizei nie wieder gefunden.