Schlagwort: Diebstahl

  • Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Kriminalität: In Paris, Lyon oder Marseille steigt sie insbesondere in touristischen Bezirken

    Der ministerielle Statistikdienst für innere Sicherheit (SSMSI) veröffentlichte am Donnerstag eine Studie über die Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022.

    In Paris, Lyon oder Marseille sind die Arrondissements, in denen gewaltlose Diebstähle, Einbrüche und vorsätzliche Körperverletzungen am häufigsten vorkommen, die Orte mit den meisten Touristen. Dies berichtet am Donnerstag, dem 9. März, der Statistische Dienst des Ministeriums für Innere Sicherheit (SSMSI) in seiner „Geographie der Kriminalität auf kommunaler Ebene im Jahr 2022“.

    In den drei genannten Städten kann die Zahl der gewaltlosen Diebstähle pro 1.000 Einwohner in den touristischen Bezirken drei- bis siebenmal so hoch sein wie im Durchschnitt der gesamten Stadt.

    Im Einzelnen zeigt die Analyse, dass in der Hauptstadt gewaltlose Diebstähle im 1. Arrondissement (Palais Royal, Louvre-Museum) besonders häufig vorkommen, wobei die Rate pro 1.000 Einwohner um mehr als 300 Punkte über der durchschnittlichen Pariser Rate liegt. Auch das 8. Arrondissement ist betroffen: An den Champs-Elysées liegt die Rate um 120 Punkte über dem Durchschnitt. Und im Weiteren sind es die zentralen Arrondissements (1-10), die Gebiete mit mehr Touristen und stärkerem Durchgangsverkehr, die überdurchschnittlich stark von diesem Phänomen betroffen sind.

    Gewaltlose Raubüberfälle auf Personen und Diebstähle, die in den Arrondissements von Paris registriert wurden (SSMI)

    Bei den Einbrüchen in Paris fällt auf, dass in den zentralsten Arrondissements (1 bis 4) doppelt so viele Einbrüche pro 1.000 Wohnungen verzeichnet werden wie im Pariser Durchschnitt. Was vorsätzliche Körperverletzungen betrifft, so sind auch sie in einigen Arrondissements, die touristischer sind oder viele Reisende anziehen, häufiger, d. h. hauptsächlich im 1. und 8.

    Registrierte Wohnungseinbrüche in den Arrondissements von Paris im Jahr 2022 (SSMSI).

    Zentrale Arrondissements in Lyon und Marseille besonders betroffen
    In Lyon sind vor allem die Arrondissements auf der Halbinsel von diesen drei Phänomenen betroffen. Bei den gewaltlosen Diebstählen ist der 2. Bezirk (also auf der Halbinsel) am stärksten betroffen, mit einer Rate pro 1.000 Einwohner, die dreimal so hoch ist wie der Durchschnitt in Lyon.

    Bei den Wohnungseinbrüchen ist im 6. Arrondissement die Rate pro 1.000 Wohnungen um die Hälfte höher als im Durchschnitt von Lyon. Bei vorsätzlichen Körperverletzungen außerhalb der Familie sind erneut das erste und zweite Arrondissement mit doppelt so hohen Raten wie der Lyoner Durchschnitt am stärksten betroffen.

    Sieht man nach Marseille, sind die Arrondissements um den Alten Hafen am stärksten von allen drei Phänomenen betroffen. Gewaltlose Diebstähle sind im ersten Arrondissement (Bahnhof Saint-Charles, Belsunce, Vieux-Port) am häufigsten. Von Wohnungseinbrüchen ist vor allem das siebte Arrondissement betroffen. Auch vorsätzliche Körperverletzungen sind im ersten Arrondissement am häufigsten.

    11 Indikatoren
    Im März letzten Jahres veröffentlichte der SSMSI eine erste kommunale Datenbank der wichtigsten von der Polizei und der Gendarmerie registrierten Verbrechen und Vergehen. Sie lieferte für jede Gemeinde in Frankreich zehn jährliche Indikatoren für den Zeitraum von 2016 bis 2021. Mit der Aktualisierung der Daten für das Jahr 2022 veröffentlicht der SSMSI auch die Daten für die Überseedepartements und -regionen, die Daten für die Arrondissements von Paris, Lyon und Marseille sowie eine neue Kategorie von Straftaten (vorsätzliche Sachbeschädigung).

  • Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Val-de-Marne: Frau stösst Taschendieb im Bahnhof unabsichtlich vor heranfahrenden TGV

    Die Frau, die den Dieb auf die Gleise gestoßen hat, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde getötet, als er am Donnerstag, dem 23. Februar, im Bahnhof von Alfortville (Val-de-Marne) von einem TGV erfasst wurde, nachdem er von seinem Opfer, dem er eine Tasche stehlen wollte, gestoßen worden war, wie Franceinfo am Freitag meldet.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 20.05 Uhr. Mehreren Zeugen zufolge hatte der getötete Mann versucht, einer Frau am Bahnsteigrand mit Hilfe eines Komplizen eine Tasche zu stehlen. Das Opfer wehrte sich und stieß einen der Angreifer in der Hitze des Gefechts zur Seite, er fiel auf die Gleise. Ein in diesem Moment mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahrender TGV erfasste den Betroffenen und tötete ihn. Der Zugverkehr musste bis 21.15 Uhr am Bahnhof Alfortville unterbrochen werden.

    Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, sowie der Komplize des versuchten Raubs wurden festgenommen. Die Frau, die den Mann auf die Gleise gestoßen hatte, wurde wegen „Gewalt mit Todesfolge ohne die Absicht, zu töten“ in Polizeigewahrsam genommen, der Komplize des Diebes wurde wegen „gemeinschaftlichen Diebstahls“ in Polizeigewahrsam genommen wurde.

  • Liegt gestohlener Goldbarren im Wert von 55.000 € in einem See in der Nähe von Toulouse?

    Liegt gestohlener Goldbarren im Wert von 55.000 € in einem See in der Nähe von Toulouse?

    Seit Mittwoch sondieren Taucher der Gendarmerie einen See im Westen von Toulouse, um einen Goldbarren zu finden, der am 14. Februar von einem Sicherheitsbeamten gestohlen worden war. 

    Ein 53-Jährige Sicherheitsmann sagte aus, 55.000 Euro in Form eines Goldbarrens in einen See im Westen von Toulouse geworfen zu haben. Doch entspricht dies der Wahrheit? Der 53-jährige Mann, der verdächtigt wird, seinem Arbeitgeber den Goldbarren gestohlen zu haben, begleitete am Mittwoch die Gendarmen, um ihnen den Ort zu zeigen, an dem sich der Barren befinden soll.

    Am Mittwochnachmittag und am Donnerstag tauchten erfahrene Gendarmerie-Taucher stundenlang und durchkämmten jeden Quadratzentimeter des Seegrunds, um zu versuchen, das gestohlene Gold zu finden.

    Doch bis zum frühen Donnerstagabend war der Barren immer noch nicht gefunden worden. Die ungewöhnliche Suche begann am 14. Februar, nachdem der Chef eines Unternehmens in Muretain den Diebstahl entdeckt hatte. Als Angestellter des Sicherheitsdienstes der Firma, die Edelmetalle aus Computern und eingeschmolzenem Schmuck zurückgewinnt, drang der 53-jährige Sicherheitsmann während der Nachtschicht in den Tresorraum der Firma ein und holte einen Barren des wertvollen Edelmetalls heraus.

    Am darauffolgenden Tag bemerkte der Geschäftsführer der Firma den Diebstahl und erstattete Anzeige. Die Ermittler verdächtigen sehr schnell den Sicherheitsmann, der nachts allein auf dem Gelände der Firma arbeitete.

    Der Verdächtige wurde am Dienstag, 22. Februar, in Polizeigewahrsam genommen. Im verhör gab er den Diebstahl in vollem Umfang zu. Nach 48 Stunden in Polizeigewahrsam wurde er am Donnerstagmorgen der Staatsanwaltschaft Toulouse vorgeführt und wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Er wird sich im Mai vor dem Strafgericht in Toulouse wegen Diebstahls verantworten müssen. Die Ermittlungen der Gendarmerie werden fortgesetzt, um das vermisste Gold zu sichern.

  • Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Die Zahl der Einbrüche in Frankreich ist im vergangenen Jahr um 11 % gestiegen. In Paris werden jeden Tag etwa dreißig Einbrüche verübt. 

    Mit dem Licht seines Telefons durchsucht ein Dieb in aller Ruhe mit bloßen Händen und ohne Werkzeug Regale nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen – gefilmt von einer Überwachungskamera. Solche Szenen sind in Paris mittlerweile alltäglich. Dort werden täglich etwa dreißig Einbrüche verzeichnet. In einem Gebäude wurden im letzten Jahr sogar zehn Einbrüche verübt. Die Türen weisen Spuren von Einbrüchen auf: Einige Schlösser wurden aufgebrochen und auch die Spuren von Brecheisen sind noch sichtbar.

    Einbrecher mit wenig Erfahrung
    Allerdings ist das Gebäude mit einer Gegensprechanlage und Videoüberwachungskameras ausgestattet. Doch nichts davon schreckt die Kriminellen ab. Außerdem sind die Holztüren der Wohnungen nicht sehr stabil, das ermöglicht einen schnellen Einbruch. „Wir sehen in der Zeit zwischen 12:00, 14:00 oder sogar 15:00 Uhr besonders viele Einbrüche (…). Wenn die Leute nicht auf die Sprechanlage reagieren, weiß man, dass sie arbeiten und nicht schlafen“, erklärt Clément Oberlin, Delegierter der Pariser Polizei. Die Einbrecher haben oft wenig Erfahrung und benutzen keine besondere Ausrüstung. Und die Polizei ist immer öfter vom jungen Alter der Täter erstaunt. Allein in Paris stiegen die Einbrüche und Diebstähle in den letzten sechs Monaten um 8,8 %.

  • Meistgestohlene Autos im Jahr 2022: Der Toyota RAV4 führt die Liste an

    Meistgestohlene Autos im Jahr 2022: Der Toyota RAV4 führt die Liste an

    Die Zeitschrift Auto Plus hat die Liste der am häufigsten gestohlenen Autos in Frankreich im Jahr 2022 zusammengestellt. Das Modell, das die Diebe am meisten anzieht, ist der Toyota RAV4.

    Der Toyota RAV4 ist das Fahrzeug, das in Frankreich im Jahr 2022 am häufigsten gestohlen wurde, wie aus einer Liste des Automagazins Auto Plus hervorgeht. Er steht mit 240 Diebstählen pro 10.000 versicherten Fahrzeugen an der Spitze. „Selten hat ein Modell in unserer jährlichen Rangliste eine so hohe Diebstahlhäufigkeit erreicht“, schreiben die Autoren der Untersuchung. Das zweite Modell, das die meisten Begehrlichkeiten weckt, ist der Lexus NX mit 83 Diebstählen pro 10.000 Einheiten. Den dritten Platz bekommt der Audi A3.

    Die Diebstähle des Toyota RAV4 und des Lexus NX lassen sich auf eine überraschende Weise erklären. Die Diebe sollen ein effektives Hacking-Kit, das für mehrere Modelle der japanischen Marke Toyota anwendbar ist, benutzt haben. Mit einem einfachen Bluetooth-Tool sollen sich Toyota- und Lexus-Fahrzeuge „in Sekundenschnelle öffnen“ lassen. Es ist unter der Hand für einige tausend Euro zu haben, erklärt Auto Plus. Einige Kriminelle Netzwerke, die ein solches Werkzeug benutzten, konnten im vergangenen Herbst von der Polizei zerschlagen werden.

    Ein zweites Nexus-Modell steht übrigens auf Platz vier der Rangliste: der Lexus UX. Das erste französische Modell steht auf Platz fünf. Es handelt sich um den Renault Megane. In absoluten Zahlen war das am häufigsten gestohlene Modell in Frankreich im Jahr 2022 der Renault Clio 4, wie aus den Zahlen des Versicherungsfachverbands Argos hervorgeht.

    2022 wurden in Frankreich 134.000 Fahrzeuge gestohlen, was einem Anstieg von 9 % im Vergleich zu 2021 entspricht. Es ist das erste Mal seit 2016, dass die Statistik einen Anstieg verzeichnet, berichtet Auto Plus. Jede Stunde werden in Frankreich 15 Autos gestohlen, 360 pro Tag.

    Der beste Schutz ist immer noch der abschliessbare Stock am Lenkrad. Denn die Diebe von heute sind mit einem Computer ausgestattet, kaum mehr mit einem Schraubenzieher.

  • Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Ladendiebstähle sind in Frankreich innerhalb eines Jahres um +14% in die Höhe geschnellt. Dies ist sowohl in großen Städten als auch in ländlichen Gemeinden der Fall.

    In aller Heimlichkeit entwenden sie Produkte aus den Regalen oder reißen die Diebstahlsicherungen mit der Zange heraus und verlassen die Geschäfte, ohne zu bezahlen. Laut französischem Innenministerium ist der Ladendiebstahl im letzten Jahr um 14% gestiegen. Die Betreiber eines Supermarkts kennen dieses Phänomen nur zu gut. Immer dringender ist es inzwischen, die Kundschaft auf den Überwachungsmonitoren zu beobachten. „Wir lassen die Kasse praktisch nicht allein, es muss immer jemand da sein“, sagt Supermarktbetreiber Olivier Rolland gegenüber France 2.

    Drei Jahre Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe
    Hinter solchen Diebstählen stehen einerseits manchmal Jugendliche, die auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick sind und in sozialen Netzwerken mit ihren Taten prahlen. Mit zunehmender Inflation bemerken die Ladenbesitzer aber auch eine andere Art von Ladendieben. „Wir haben schon eine Oma gefunden, die einen doppelten Boden in ihrem Einkaufswägelchen hatte und Einkäufe hineinlegte“, fährt Olivier Rolland fort. Ladendieben drohen in Frankreich drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro. Einige Ladenbesitzer beschließen jedoch, auf Grund der hohen Diebstahlsrate Selbstjustiz zu üben, indem sie die Fotos der Diebe an ihren Schaufenstern anbringen, obwohl dies natürlich illegal ist.

  • Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstähle häufen sich bei den Austernzüchtern. Diese sehen sich nun gezwungen, große Mittel einzusetzen, um ihre Austernbänke zu sichern. Dies ist zum Beispiel in der Normandie der Fall.

    In dieser Nacht sind in Mesquer (Loire-Atlantique) die Hubschrauber der Gendarmerie über den Austernbänken im Einsatz. Die durch Bodenpersonal verstärkte Überwachung soll in erster Linie gut sichtbar sein, um mögliche Austerndiebe zu verschrecken. Der Hubschrauber ermöglicht es, ein großes Gebiet abzudecken und die Männer am Boden zu alarmieren, wenn verdächtige Personen auftauchen. Diese Jahreszeit ist für die Austernzüchter besonders gefährlich. Eine besondere Wachsamkeit gilt den Betriebsgebäuden, in denen die reifen Austern gelagert werden, die bereit sind, an Handel verschickt zu werden.

    In der Vorweihnachtszeit werden in Frankreich Dutzende Tonnen Austern gestohlen
    Für die Austernzüchter machen die Wochen vor dem Jahresende oft mehr als 50% ihres Umsatzes aus. Das erklärt die starke Präsenz der Ordnungskräfte. Das ist auch in der Normandie der Fall. Hier patrouillieren die Gendarmen zu Pferd am Strand von Grandcamp-Maisy (Calvados). Die Kontrollen konzentrieren sich auf Gewerbetreibende, da es an diesem Strand nur selten zu Diebstählen durch Privatpersonen kommt. Jedes Jahr werden in Frankreich in der Vorweihnachtszeit Dutzende von Tonnen Austern gestohlen.

  • Hunderte Schmuckstücke auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden – wem gehören sie?

    Hunderte Schmuckstücke auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden – wem gehören sie?

    Mehrere hundert Schmuckstücke wurden auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden. Die Gendarmerie des Departements versucht in den sozialen Netzwerken, den oder die Besitzer zu finden.

    Wahrscheinlich hatten die Gendarmen der Gironde nicht mit einem solchen Fund gerechnet, als sie den See von Saint-Marienc, einen Katzensprung nördlich von Bordeaux, durchsuchten. Die Taucher der Gendarmerie fanden mehrere hundert Schmuckstücke auf dem Grund des Stausees. Am Mittwoch, dem 7. Dezember, veröffentlichten sie daher einen ungewöhnlichen Aufruf in den sozialen Netzwerken: 300 Fotos von Schmuckstücken werden auf Facebook gezeigt, in der Hoffnung, ihre Besitzer zu finden.

    Laut der Gendarmerie des Departements Gironde wurden diese Schmuckstücke bereits im Sommer, im August, entdeckt. „Dieser Schmuck stammt aus Einbrüchen, die wahrscheinlich im Sommer in den Departements Gironde, Charente und Charente-Maritime begangen wurden“, glaubt die Gendarmerie. Darunter befinden sich unter anderem Ohrringe, Ringe, Anhänger, Uhren oder auch Kettchen aus Gold oder Silber…

    Um die Eigentümer dieser Wertgegenstände ausfindig zu machen, wurden 271 Bilder von der Gendarmerie veröffentlicht. Für Eigentümer, die ihren möglicherweise gestohlenen Schmuck wiederfinden möchten, sind die Bilder auf der Website „www.mes-objets-voles.fr“ zu sehen. Wer ein Schmuckstück wiedererkennt, kann unter der folgenden E-Mail-Adresse mit der Gendarmerie Kontakt aufnehmen: „br-blaye@mes-objets-voles.fr“.

  • Whisky, Garnelen und Cocktailwürstchen: Dieb verbrachte die Nacht in einem Supermarkt

    Whisky, Garnelen und Cocktailwürstchen: Dieb verbrachte die Nacht in einem Supermarkt

    Ein 47-Jähriger wurde am Montagmorgen, dem 24. Oktober, von erstaunten Mitarbeitern des Géant Casino in Lons (Pyrénées-Atlantiques) betrunken aufgefunden. Während der Nacht hatte er Alkohol und Delikatessen konsumiert und versucht, mehrere Computer zu stehlen.

    Die Nacht von Sonntag auf Montag, dem 24. Oktober, verbrachte ein 47-jähriger Mann eingesperrt im Géant Casino in Lons (Pyrénées-Atlantiques). Als der Laden am Sonntag schloss, versteckte sich der Mann und ließ sich im Inneren des Geschäfts einschließen. Allein im Laden nutzte er die Gelegenheit, um sich den Magen mit Chips, Garnelen und Cocktailwürstchen voll zu schlagen, wie der Sender France Bleu Béarn berichtete.

    Schaden von mehr als 3.000 €
    Am frühen Morgen entdeckten die Angestellten ihn schlafend in der Textilabteilung. Dabei entdeckten sie auch, dass der 47-Jährige seine Notdurft auf den ausgestellten Kleidungsstücken verrichtet hatte. In der Multimedia-Abteilung öffnete er außerdem die Verpackungen von sechs Computern, offensichtlich um sie zu stehlen. In anschliessenden Polizeigewahrsam gab der Mann zu, dass er gehofft hatte, die Computer zu stehlen, um sie dann weiterverkaufen zu können. Insgesamt beläuft sich der geschätzte Schaden für den Supermarkt auf über 3.000 €.

  • Benzinknappheit: Kraftstoffdiebe machen die Tanks von LKWs leer

    Benzinknappheit: Kraftstoffdiebe machen die Tanks von LKWs leer

    Wegen der hohen Preise und der Treibstoffknappheit kommt es vermehrt zu Benzindiebstählen in Frankreich. Vor allem Transportunternehmen werden Ziel von Kriminellen, die auf der Suche nach Treibstoff sind.

    In Bellignat (Ain) wurde ein Fuhrunternehmer am vergangenen Wochenende Opfer eines dreisten Treibstoffdiebstahls. Es handelte sich bereits um den vierten Fall innerhalb weniger Monate. „Der Tankverschluss wird mit einem Schlüssel verschlossen, und der Dieb, der kam, um sich an Diesel zu bedienen, hat wahrscheinlich einen Schraubenzieher benutzt und danach einen Schlauch mit einem Ansaugsystem eingefädelt, um sich seine Kanister zu füllen“, schildert der LKW-Fahrer Bertrand Niogret gegenüber France 3.

    Der 43-jährige Dieb konnte schließlich festgenommen werden. Er leugnete nicht, dass er von der aktuellen Situation profitieren wollte. „Es ist eine Person, die nicht viel Geld hat und daher ganz einfach Geld verdienen wollte“, erklärt Kommandant Bertrand Dufour von der Polizeiwache in Oyonnax (Ain). Die Unternehmer befürchten Schäden an ihren Lastwagen. Alex Grandclément, CEO von Jacquet BTP, erklärt, dass bei einem durchstochenen Tank der Verdienstausfall plus die Reparatur des Fahrzeugs den Wert der entwendeten Liter Benzin bei weitem übersteigt.