Schlagwort: Deutschland

  • Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Während sich Europa auf die für diesen Winter erwartete Energiekrise vorbereitet, könnten Frankreich und Deutschland vereinbaren, Gas und Strom auszutauschen, um ihren jeweiligen Bedarf zu decken. Frankreich, das dank Deutschland beleuchtet werden kann, Deutschland, das dank Frankreich beheizt werden kann. Das ist die mögliche Lösung, um dem Winter etwas gelassener entgegen zu sehen. Gas, das auf der deutschen Seite des Rheins viel häufiger genutzt wird, um die Industrie am Laufen zu halten soll aus Frankreich kommen. Etwa 85 Milliarden Kubikmeter pro Jahr werden in Deutschland gebraucht, gegenüber etwa 41 Milliarden in Frankreich. „Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit exportiert Frankreich Gas in Richtung Osten“, scherzte Präsident Emmanuel Macron am Montag, 5. September. „Wladimir Putins Ziel ist es, die Europäer zu spalten“Im Gegenzug würde Deutschland Frankreich mit Strom versorgen, da es in Frankreich an Elektrizität mangelt. Ein Teil des Atomparks wird noch in der Wartung sein, w…

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  • Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    In ihrem erbitterten Kampf gegen die Flammen können die französischen Feuerwehrleute seit Donnerstagabend, 11. August, auf Verstärkung aus Deutschland zählen. Die deutschen Feuerwehrleute sind bereits seit Freitagmorgen in Belin-Béliet im Einsatz.

    Kaum sind die deutschen Feuerwehrleute am Brandort in Belin-Béliet (Gironde) angekommen, sind sie auch schon bei der Arbeit. Ausgerüstet mit Wassersäcken löschen sie heiße Stellen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die fast ungezähmten Waldbrände sind für sie ein ungewohntes Terrain. „Die Landschaft, die Pflanzen, die hier wachsen, sind anders als bei uns, und auch der Boden ist anders. Also sind wir gezwungen, unsere Arbeitsweise anzupassen“, kommentiert Teamleiter Simon Friz gegenüber France 2.

    Neue Techniken erlernen
    Die Organisation ist noch nicht perfekt, und die Sprachbarriere macht die Arbeit nicht einfacher. „Es ist eine Fachsprache, also schaffen wir es, uns gegenseitig zu verstehen. Das zwingt einen, sich vielleicht ein bisschen mehr zu konzentrieren“, meint ein französischer Feuerwehrmann. Die anwesenden Deutschen haben sich alle freiwillig gemeldet, um die Flammen im Südwesten Frankreichs zu bekämpfen. „Wir sind stolz, hier zu sein. Alle Kollegen haben große Lust, zu lernen, sich zu verbessern und natürlich auch, den französischen Feuerwehrleuten effektiv zu helfen“, sagt der deutsche Feuerwehrmann Heiko Basten. Etwa 60 deutsche Feuerwehrleute wechseln sich bei der Brandbekämpfung in der Gironde ab. Bald werden sich 300 Feuerwehrleute aus anderen europäischen Ländern zu ihnen gesellen.

  • Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado im Westen Deutschlands verletzte achtunddreißig Menschen, zehn davon schwer. Es wurden schwere Schäden gemeldet. Die Stadt Paderborn war besonders stark betroffen.

    Ein Tornado hat fast 40 Menschen verletzt, „davon zehn schwer“, und „immense Schäden“ angerichtet, als er am Freitag durch das Zentrum der westdeutschen Stadt Paderborn zog, berichtet die örtliche Polizei. „38 Verletzte, einige von ihnen schwer, wurden ins Krankenhaus gebracht“, erklärte die Feuerwehr der Stadt auf ihrem Twitter-Account. Eine Person „schwebt in Lebensgefahr“, meldet die örtliche Polizei.

    Das seltene und lokal begrenzte Wetterphänomen traf am späten Nachmittag auf die mittelgroße Stadt in Nordrhein-Westfalen. Im ganzen Land entstanden Unwetter, nachdem tagelang für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschten.

    https://twitter.com/5fach/status/1527693068081717248

    Im benachbarten Rheinland-Pfalz starb ein 38-jähriger Mann, nachdem er beim Betreten eines nach dem Unwetter überfluteten Kellers einen Stromschlag erlitt und auf den Kopf gefallen war, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

    Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro
    In Paderborn schätzte die Polizei die „Verwüstungen“, die der Sturm, der mehr als 350 Einsatzkräfte mobilisierte, angerichtet hatte, auf „mehrere Millionen“ Euro. Die Säule des Tornados, die sich auf Wohnhäuser zubewegte und Bäume und Gebäudeteile mit sich riss, war auf mehreren Fotos in sozialen Netzwerken zu sehen. Die 30 km entfernte Stadt Lippstadt wurde laut einem Sprecher der Feuerwehr wahrscheinlich ebenfalls von einem Tornado getroffen, ohne dass Verletzte gemeldet wurden. Bewohner berichten von „abgerissenen Dächern, zerbrochenen Fenstern und zahlreichen entwurzelten Bäumen in der ganzen Stadt“.

    Eine „explosive Mischung“
    Auf Bildern, die ins Internet gestellt wurden, sind zahlreiche umgestürzte Autos zu sehen. Aus Rheinland-Pfalz wurde Hagelschlag mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern gemeldet, der „mehrere Dutzend Fahrzeuge schwer beschädigte, deren Fensterscheiben während der Fahrt zertrümmert wurden“, so die Polizei in Koblenz. Diese Region, zusammen mit Nordrhein-Westfalen, war bereits im Juli letzten Jahres stark von sintflutartigen Regenfällen betroffen, die zu grossen Überschwemmungen führten und in der Region Ahrweiler mehr als 180 Menschen das Leben kosteten.

    Der Zugverkehr wurde im Westen Deutschlands stark beeinträchtigt und die Polizei rief die Bewohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Auch im Süden, im bayerischen Nürnberg, war der Regionalverkehr aufgrund von Bäumen, die auf die Gleise gefallen waren, stark beeinträchtigt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

    Die Unwetter, die zuerst den Westen des Landes betrafen, verlagerten sich am Freitagabend nach Osten. Die Heftigkeit der Gewitter hängt damit zusammen, dass besonders warme Luft aus Spanien und Frankreich einerseits und kalte Luft aus dem Norden andererseits nach Deutschland gelangten. Meteorologen sprachen von einer „explosiven Mischung“.

    In Frankreich lag die Durchschnittstemperatur 38 Tage lang täglich über den jahreszeitlichen Normalwerten und stellte damit laut Wetterdienst den Rekord von April/Mai 2007 ein.

  • Deutschland verhängt Quarantäne für ungeimpfte Reisende aus Frankreich

    Deutschland verhängt Quarantäne für ungeimpfte Reisende aus Frankreich

    Deutschland hat am Freitag Frankreich und Dänemark als Hochrisikogebiete eingestuft und wird ungeimpfte Reisende aus beiden Ländern unter Quarantäne stellen. Die Vorschrift gilt ab Sonntag auch für Reisende aus Norwegen, dem Libanon und Andorra. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss eine 10-tägige Quarantäne einhalten, die am 5. Tag durch neinen negativen Test vorzeitig beendet werden kann. Gesundheitsminister Karl Lauterbach sagte am Freitag, dass sich Deutschland, das in letzter Zeit unter einem Anstieg der Covid-Fälle leidet, auf eine „massive fünfte Welle“ aufgrund der neuen Omikron-Variante einstellen müsse. „Wir müssen uns auf eine Herausforderung vorbereiten, die wir in dieser Form noch nicht hatten“, sagte Lauterbach gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass selbst wenn die Variante „milder“ sei, es insgesamt „keinen Unterschied“ machen würde. Sollte das Virus weniger schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen als andere Varianten, könnte dies „die Zahl der Todesfälle zwei bis…

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