Schlagwort: Deutschland

  • Deutsch-französische Beziehungen: „Keine Probleme“ zwischen Paris und Berlin in Bezug auf die Ukraine

    Deutsch-französische Beziehungen: „Keine Probleme“ zwischen Paris und Berlin in Bezug auf die Ukraine

    „Wir sind uns in 80% der Themen einig“, sagte der französische Aussenminister Stéphane Séjourné am Samstag in einem Interview mit der Zeitung „Le Monde“. „Es gibt keine Probleme, da wir das gleiche Ziel haben, nämlich die Ukraine zu unterstützen“. Der französische Chefdiplomat Stéphane Séjourné vertrat in einem Interview mit der Zeitung Le Monde, das am Samstag, dem 2. März veröffentlicht wurde, die Ansicht, dass es keine Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland gibt. Zwischen Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz waren in den letzten Tagen offensichtliche Differenzen über die Frage der Art der Unterstützung der Ukraine aufgetreten. „Es gibt keine deutsch-französischen Differenzen, wir sind uns bei 80% der Themen einig“, versichert der französische Außenminister. Die sichtbarsten Zankäpfel manifestieren sich derzeit in der Frage, in welcher Form die Ukraine angesichts der russischen Kriegswalze unterstützt werden soll und kann, nachdem ein lebenswichtiges Hilfsp…

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  • Umfrage: Misstrauen der Franzosen gegenüber der Politik ist auf dem Höhepunkt

    Umfrage: Misstrauen der Franzosen gegenüber der Politik ist auf dem Höhepunkt

    Rund 68% der Franzosen sind laut der jährlichen Umfrage von Cevipof der Meinung, dass „die Demokratie nicht gut funktioniert“. Das Misstrauen der Franzosen gegenüber der Politik ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nach wie vor sehr hoch. Dies geht aus der jährlichen Umfrage des Cevipof* hervor, die am Dienstag, dem 13. Februar veröffentlicht wurde. Laut der Studie, die vom Meinungsforschungsinstitut OpinionWay für das Centre d’étude de la vie politique française (Cevipof) durchgeführt wurde, sind 68% der Franzosen der Meinung, dass „die Demokratie nicht gut funktioniert“, was einem Anstieg von 4 Punkten innerhalb eines Jahres entspricht. Der Anstieg dieses Misstrauens ist im Übrigen auch in Italien (+5 Punkte auf 63%) und vor allem in Deutschland (+8 Punkte auf 47%) spürbar. Nur 18 % (+1) der Franzosen sind der Ansicht, dass ihre Meinung von den Politikern „berücksichtigt“ wird. In Deutschland sind es mit 33% deutlich mehr, allerdings mit einem Rückgang von 12 Punkten im J…

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  • Wegen Vergewaltigung gesuchter französische Rapper Moha La Squale wurde in Deutschland festgenommen

    Wegen Vergewaltigung gesuchter französische Rapper Moha La Squale wurde in Deutschland festgenommen

    Der Musiker wurde von den deutschen Behörden an Frankreich überstellt und am Freitag einem Pariser Haftrichter vorgeführt.

    Der Rapper Moha La Squale, gegen den unter anderem wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau ermittelt wird, wurde in Deutschland festgenommen, wohin er trotz seines Hausarrests gereist war. Die Staatsanwaltschaft von Paris bestätigte dies gegenüber dem Sender Franceinfo am Freitag, dem 9. Februar.

    Der Rapper war bereits am 31. Dezember 2023 an der Grenze zu Polen aufgrund eines europäischen Haftbefehls von deutschen Polizisten festgenommen worden. „Er wurde am Donnerstag, dem 8. Februar, von den deutschen Behörden an Frankreich übergeben und soll am Freitag dem Pariser Untersuchungsrichter zur Zustellung seines Haftbefehls vorgeführt werden“, so die Staatsanwaltschaft von Paris.

    Gegen den Künstler, der mit bürgerlichem Namen Mohamed Bellahmed heißt, wird seit Juli 2022 wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau ermittelt. Er stand unter Hausarrest mit elektronischer Fußfessel. Gegen Bellahmed wurde auch früher bereits wegen sexueller Nötigung, Gewalt in der Ehe und Todesdrohungen gegen den Ehepartner gegen über anderen Ex-Ehefrauen ermittelt. Im April 2021 hatte er sich über das soziale Netzwerk X verteidigt und versichert, er habe „nie, nie, nie die Hand gegen eine Frau erhoben“. Er schrieb damals: „Dies ist eine Verschwörung, um mir zu schaden!“.

  • Wegen Mordes verurteilter deutscher Häftling nahe der französischen Grenze aus Haft entflohen

    Wegen Mordes verurteilter deutscher Häftling nahe der französischen Grenze aus Haft entflohen

    Aleksandr Perepelenko, der 2012 wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war, entkam am Montag aus der Haft. Die Polizei sucht weiterhin nach dem Entflohenen.

    Aleksandr Perepelenko, ein 43-jähriger deutscher Häftling, der 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist bereits am Montag, dem 30. Oktober aus dem Gefängnis geflohen, berichtet die Zeitung Le Parisien unter Berufung auf eine Erklärung der örtlichen Behörden.

    Unseren Kollegen zufolge nutzte der Häftling einen Ausgang in der Nähe eines Sees, um seine beiden Wärter in einem Waldgebiet abzuschütteln. Seine elektronische Fußfessel wurde kurz nach seiner Flucht in Germersheim, einer deutschen Gemeinde etwa 30 km von der französischen Grenze entfernt, gefunden.

    Aleksandr Perepelenko ist 1,85 Meter groß, hat eine Glatze und ist von „athletischer Statur“, wie die Zeitung Dernières Nouvelles d’Alsace berichtet. Als er das letzte Mal gesehen wurde, trug er ein schwarzes T-Shirt, eine blaue Jeans und grau-rote Turnschuhe.

    „Wir werden alles tun, um seiner wieder habhaft zu werden“, versicherte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim gegenüber dem Sender SWR, der von Le Parisien zitiert wurde.

    Wer über Informationen verfügt oder den Flüchtigen gesehen haben sollte, sollte sich an die Telefonnummer 110 oder an den Kriminaldauerdienst in Pforzheim unter + 49 7231 186-4444 wenden. Auf keinen Fall sollte man selbst versuchen, den gefährlichen Verbrecher zu stellen.

  • Nutzt Frankreich wirklich mehr erneuerbare Energie als Deutschland?

    Nutzt Frankreich wirklich mehr erneuerbare Energie als Deutschland?

    Die französische Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, versicherte, dass Frankreich im Vergleich zu Deutschland einen Vorsprung beim Verbrauch von erneuerbaren Energien hat. Sie sagte jedoch nicht, dass dieser französische Vorsprung nur extrem gering ist. Agnès Pannier-Runacher begrüßte die Abstimmung über ein europäisches Abkommen zur Reform des Strommarktes am Mittwoch, dem 18. Oktober, auf dem Sender Franceinfo. Eine „gute Nachricht für die Stromrechnung der Franzosen“, wie sie sagte, aber vor allem für den Atomsektor, der trotz deutscher Vorbehalte in das Abkommen aufgenommen wurde. Auf die Frage nach dem Risiko, dass die Investitionen in die Kernenergie auf Kosten der erneuerbaren Energien gehen könnten, legte die Ministerin für den Energiewandel Wert auf die Feststellung: „Frankreich hat heute mehr erneuerbare Energien in seinem Netz als die Deutschen.“ Wahr oder falsch?

    Agnès Pannier-Runacher hat R…

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  • Französischer Fahrer verletzt an der deutsch-französischen Grenze zwei deutsche Polizeibeamte

    Französischer Fahrer verletzt an der deutsch-französischen Grenze zwei deutsche Polizeibeamte

    Ein französischer Fahrer wurde festgenommen, nachdem er am späten Montag im Saarland, in der Nähe der deutsch-französischen Grenze, versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Zwei deutsche Polizisten wurden verletzt. Ein Autofahrer mit französischer Staatsangehörigkeit wurde festgenommen, nachdem er am späten Montagnachmittag, dem 25. September, versucht hatte, einer Kontrolle der deutschen Polizei im Saarland zu entgehen. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Das berichtete der Sender France Bleu Lorraine Nord am Dienstagnachmittag. Der Vorfall ereignete sich gegen 19.45 Uhr auf der Autobahn A 8 auf einem Rastplatz, der etwa 30 Kilometer vom französischen Département Moselle entfernt liegt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Der Fahrer weigerte sich, den Anweisungen der deutschen Polizisten Folge zu leisten, und durchbrach eine Straßensperre. Anschließend durchquert er einen Baustellenbereich und versuchte trotz eines beschädigten Reifens zu fliehen. Auf seiner Flucht raste er entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn in Richtung Saarlouis. Wie die deutsche Polizei mitteilte, stellten die Ordnungskräfte eines ihrer Fahrzeuge quer über die Straße, um den Franzosen zu stoppen. Dieser raste in das Polizeiauto und verletzte dabei zwei Beamte, von denen einer ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der französische Staatsbürger wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden im Kofferraum Betäubungsmittel in nicht unerheblicher Menge gefunden.
  • Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Ende des Jahres wird die seit fast zehn Jahre eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin wieder eingeführte. Und zieht bereits jetzt Fahrgäste an.

    Es ist eine Nachricht, die auf beiden Seiten des Rheins von künftigen Reisenden mit offenen Armen aufgenommen wurde: Am 6. September kündigte die österreichische Bahngesellschaft ÖBB an, ihre 2014 eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin Ende des Jahres 2023 wieder aufzunehmen. Zunächst wird es drei Hin- und Rückfahrten pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten geben, bevor die Verbindung ab Oktober 2024 täglich angeboten werden soll.

    Für viele ist das eine sehr gute Nachricht, denn man verliert keinen ganzen Tag mehr für die An- ode Abreise. Bisher dauert die Reise zwischen Paris und Berlin etwa zehn Stunden. Man muss drei verschiedene Züge nehmen und zum Beispiel in Frankfurt und Erfurt umsteigen. Das fällt künftig weg und der Nachtzug bietet noch ein anderes kleines Highlight: Man kann sich mit Freunden oder der Familie ein eigenes kleines Abteil reservieren und teilen.

    Der Nachtzug wird auf seiner Fahrt zwischen der französischen und der deutschen Hauptstadt in Straßburg, Mannheim, Erfurt und Halle halten. Abfahrt in Paris um 19:12 Uhr, Ankunft in Berlin am nächsten Morgen um 8:26 Uhr mit Preisen, die bei 34,90 Euro für Sitzplätze und 49,90 Euro für Liegeplätze starten. Viel besser als Fliegen – ein klimafreundlicher Nachtzug zwischen zwei europäischen Hauptstädten – das soll viele künftige Reisende von dem Angebot überzeugen. Der Anbieter ÖBB rechnet mit einer ganzen Reihe von neuen Kunden, die ansonsten die bisher doch recht beschwerliche Reise nicht angetreten hätten.

    Nächster Schritt soll dann ein Hochgeschwindigkeitszug Paris-Berlin sein, der am Tag verkehrt und für Ende 2024 angekündigt ist. Die Fahrt wird dann sieben Stunden dauern, also nur halb so lang wie mit dem Nachtzug und auch wesentlich kürzer als die heutigen Zugverbindungen.

  • Proteste in Frankreich: In Belgien verbieten Grenzstädte vorübergehend den Verkauf von Feuerwerkskörpern

    Proteste in Frankreich: In Belgien verbieten Grenzstädte vorübergehend den Verkauf von Feuerwerkskörpern

    Der Tod des jungen Nahel hat auch Folgen für Belgien. Seit Samstag haben Gemeinden in der Nähe der französischen Grenze beschlossen, den Verkauf von Feuerwerkskörpern vorübergehend zu verbieten, um zu verhindern, dass Randalierer sich bei ihnen mit pyrotechnischem Material eindecken. Sie stehen in Frankreich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Feuerwerkskörper. Seit dem Tod des jungen Nahel am Dienstag in Nanterre sind die französischen Ordnungskräfte nämlich mit Jugendlichen konfrontiert, die mit diesen pyrotechnischen Gegenständen bewaffnet sind und sie brutal zweckentfremden. So kommt es regelmäßig zu Zusammenstößen zwischen Gruppen von Jugendlichen, die einen Regen von Feuerwerkskörpern auf die Ordnungskräfte abfeuern, die ihrerseits mit Tränengasgranaten reagieren. Und das beunruhigt die europäischen Nachbarn Frankreichs. In der belgischen Stadt Tournai, die etwa 30 km von Lille entfernt liegt, sind in den letzten Tagen die Umsätze der Feuerwerksläden regelrecht explodiert. „Man ah…

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  • Umwelt: Endlich wieder Lachse im Rhein

    Umwelt: Endlich wieder Lachse im Rhein

    Der Lachs, einer der Lieblingsfische der Franzosen, ist in den Rhein zurückgekehrt, nachdem er völlig aus dem Fluss verschwunden war. Einige Wehre wurden umgebaut, um den Aufstieg zu erleichtern. 

    Der Rhein ist mit über 1.300 Kilometern Länge, die zum Teil kanalisiert und industrialisiert sind, der wichtigste Handelsfluss Europas. Seit 30 Jahren wird versucht, ihn ökologisch wiederherzustellen. In Gambsheim (Bas-Rhin) beobachten Liebhaber ein Wasserkraftwerk, das von großen Wanderfischen wie dem Lachs überwunden wird. Es wurde eigens so umgebaut, dass die Fische über Betontreppen flussaufwärts wandern können.

    Der Rhein ist für den Lachs zu stark ausgebaut und verschmutzt.
    Vor einigen Jahren wäre es noch unmöglich gewesen, dort Lachse zu sehen, da der Lachs aus dem Rhein vollständig verschwunden war, da die ökologischen Bedingungen durch „die Staudämme, die Überfischung, die Verschmutzung und die Verschlechterung der Umweltbedingungen“ zu schlecht waren, erklärt Florian Lucas, Beauftragter des Vereins Saumon-Rhin, auf dem Sender France 2. Um die 50er Jahre herum verschwand der Lachs aus dem Rhein, der bis dahin zu den fischreichsten und lachsreichsten Gewässern Europas gehörte. Heute werden die Fische in Schwimmbecken gezüchtet, bevor sie in den Nebenflüssen des Rheins ausgesetzt werden. Aber wird die Wiederansiedlung Erfolg haben? Denn der Klimawandel muss mittlerweile auch mit einberechnet werden. Das Ziel bleibt jedoch, Lachse wieder in den Rhein zu bringen.

  • Beeindruckende Bilder vom Brand im Europa-Park in Rust

    Beeindruckende Bilder vom Brand im Europa-Park in Rust

    Der deutsche Freizeitpark in Rust unweit der französischen Grenze evakuierte am Montagnachmittag 25.000 Besucher und schloss schon um 17.30 Uhr, da ein Großbrand ausgebrochen war.

    Eine große schwarze Rauchwolke hängt am späten Montagnachmittag über dem Europa-Park in Rust. Gegen 16.40 Uhr am Nachmittag brach ein Feuer aus, das die Parkleitung dazu zwang, in aller Eile den Park zu schließen.

    Kurz nach 18 Uhr teilte das Polizeipräsidium Offenburg mit, dass das Feuer unter Kontrolle sei.

    Glücklicherweise gab es wohl keine Verletzten unter den 25.000 Besuchern, die evakuiert wurden. Mehreren deutschen Medien zufolge wurden jedoch drei Feuerwehrleute bei dem Einsatz verletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen wurde die Attraktion „Magic World of Diamonds“, die im Spanischen Viertel aufgestellt ist, von den Flammen zerstört. Es handelt sich dabei um eines der ältesten Fahrgeschäfte des Parks. Die genaue Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.

    Vor fünf Jahren, im Mai 2018, musste der Park bereits wegen eines anderen großen Brandes geschlossen werden, diesmal im norwegischen Viertel. Auch damals war niemand verletzt worden.