Schlagwort: Deutschland

  • Die deutsch-französischen Beziehungen sind ein positiver Motor der Geschichte

    Die deutsch-französischen Beziehungen sind ein positiver Motor der Geschichte

    Eine deutsch-französische Ministerratssitzung wurde gerade verschoben – ein Symbol für das Zerwürfnis zwischen den beiden Ländern. Da hilft ein Blick in die Vergangenheit, um zu verstehen, welch enge Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten herrschten. Alles begann nach dem Zweiten Weltkrieg, als Robert Schuman und Konrad Adenauer die ersten Schritte zur Versöhnung einleiteten. Die wichtigste Geste kam jedoch 1963, als General de Gaulle und Adenauer den Elysée-Vertrag unterzeichneten, einen Kooperationsvertrag, der den Weg für ein abgestimmtes Vorgehen in den internationalen Beziehungen ebnete. De Gaulle betonte in seiner Rede unmittelbar nach der Unterzeichnung des Abkommens, dass „kein Mensch auf der Welt“ dessen Bedeutung ignoriere. In der Folgezeit trugen alle französischen Präsidenten und deutschen Kanzler mehr oder weniger erfolgreich diese Politik weiter: Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing verteidigten den Franc und die D-Mark gegen…

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  • Energie, Verteidigung … Zwischen Paris und Berlin häufen sich die Streitigkeiten

    Energie, Verteidigung … Zwischen Paris und Berlin häufen sich die Streitigkeiten

    Es steht zur Zeit offensichtlich nicht gut um das deutsch-französische Verhältnis. Seit Donnerstag, dem 20. Oktober, findet in Brüssel ein entscheidender EU-Gipfel zu Energiefragen statt, aber Paris und Berlin befinden schon seit mehreren Monaten nicht mehr auf derselben Wellenlänge. Die Schuld liegt natürlich irgendwie auf beiden Seiten, aber die Liste der Streitigkeiten wird immer länger. Die Stimmung ist so schlecht, dass Paris und Berlin im letzten Moment ein Treffen absagen, das seit 20 Jahren keiner von beiden versäumt hat: den deutsch-französischen Ministerrat, der ursprünglich für Mittwoch, den 26. Oktober, in Fontainebleau geplant war. Das Treffen wurde auf Januar verschoben, in der Hoffnung, dass sich bis dahin alle wieder versöhnt haben. Denn man sollte sich nichts vormachen, bei der Absage geht es nicht nur um Probleme mit der Agenda. Die beiden sonst so verlässlichen Partner haben echte inhaltliche Differenzen. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, fiel Ende Se…

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  • Energiekrise: Warum liefert Frankreich Gas an Deutschland?

    Energiekrise: Warum liefert Frankreich Gas an Deutschland?

    Frankreich begann, Gas über eine Verbindungsleitung im Département Moselle direkt nach Deutschland zu liefern. Berlin versprach seinerseits, Paris mit Strom zu versorgen, da Frankreich durch eine niedrige Atomstromproduktion geschwächt ist. Es ist ein Symbol für die „europäische Solidarität“ zur Überwindung der Energiekrise. Am Donnerstag, dem 13. Oktober, begann Frankreich zum ersten Mal mit direkten Gaslieferungen nach Deutschland. Diese Lieferungen erfolgen im Rahmen eines Abkommens über gegenseitige Hilfe, das Anfang September zwischen Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz formalisiert wurde. Deutschland leidet unter dem Rückgang der russischen Gasexporte nach Europa. Berlin verpflichtete sich seinerseits, mehr Strom an Frankreich zu liefern, das unter den Auswirkungen der Abschaltungen von Atomkraftwerken leidet. Ein üblicher Energieaustausch innerhalb Europas, der in diesem Jahr aufgrund der starken Versorgungsspannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der …

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  • Elisabeth Borne verschiebt Reise nach Deutschland wegen des positiven Covid-19-Tests von Olaf Scholz

    Elisabeth Borne verschiebt Reise nach Deutschland wegen des positiven Covid-19-Tests von Olaf Scholz

    Die Reise, die es den beiden Staatsoberhäuptern ermöglichen sollte, sich über die Zusammenarbeit im Energiebereich auszutauschen, „wird abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben“. Elisabeth Borne wird am Donnerstag, dem 29. September nicht wie vorgesehen nach Berlin reisen. Die Premierministerin hätte von Bundeskanzler Olaf Scholz empfangen werden sollen, der aber am Montag, dem 26. September positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die erste Auslandsreise von Elisabeth Borne seit ihrer Ernennung im Mai, „wird abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben“, wie aus ihrem Ministerium gemeldet wurde. Ein deutsch-französischer Ministerrat ist für Ende Oktober geplant. In der deutschen Hauptstadt wollten sich die beiden Regierungschefs „über die bilaterale Agenda im Vorfeld des nächsten deutsch-französischen Ministerrats“, der Ende Oktober in Frankreich stattfinden soll, und „über die Weiterverfolgung der gemeinsamen Verpflichtungen in einem europäischen Rahmen, insbesondere …

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  • Frankreich liefert Gas nach Deutschland zum Ausgleich der durch den Ukraine-Krieg verursachten Engpässe

    Frankreich liefert Gas nach Deutschland zum Ausgleich der durch den Ukraine-Krieg verursachten Engpässe

    Neue Kapazitäten für Gasexporte von Frankreich nach Deutschland werden ab Mitte Oktober zur Verfügung stehen, nachdem das europäische Energiesystem nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine umgestaltet wird.

    Früher kam das Gas aus dem Osten – jetzt wird der Gasfluss umgekehrt. Das meldet der französische Gasnetzbetreiber GRTgaz in einer Pressemitteilung.

    Das Unternehmen arbeite „an der Anpassung seines Netzes, um neue Kapazitäten für den Export von Frankreich nach Deutschland zu entwickeln, die ab Mitte Oktober verfügbar sein werden“.

    GRTgaz meldet auch, dass Frankreichs Terminals für den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG) zu 90 Prozent ausgelastet seien und dazu beigetragen haben, die Gasreserven Frankreichs zu 94 Prozent aufgefüllt sind – etwa zehn Punkte höher als der europäische Durchschnitt.

    In einem „normalen“ Winter gäbe es „keinen Gasmangel“, sagte das Unternehmen, warnte aber gleichzeitig, dass „es wenig Spielraum gibt, insbesondere an Tagen mit besonders hohem Verbrauch“.

    Im Falle eines „sehr kalten“ Winters rechnet GRTgaz mit einem Gasversorgungsdefizit von etwa fünf Prozent, das durch die Erreichung der von den Behörden festgelegten Energiesparziele aufgefangen werden soll.

    GRTgaz forderte nun auch die Haushalte auf, ihre Heizung um ein Grad Celsius herunterzudrehen.

    „Als letzter Ausweg könnten Lastabschaltungen, die auf Großverbraucher abzielen, Privatkunden in Extremsituationen schützen.Solche Extremsituationen sind sehr unwahrscheinlich“, so der Betreiber.

    Die Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Premierministerin Elisabeth Borne die Pläne der Regierung zur Bewältigung der steigenden Energiekosten in diesem Winter vorstellt. Die Regierung befürchtet Unterbrechungen der Versorgung aufgrund des russischen Einmarsches in der Ukraine.

  • Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Während sich Europa auf die für diesen Winter erwartete Energiekrise vorbereitet, könnten Frankreich und Deutschland vereinbaren, Gas und Strom auszutauschen, um ihren jeweiligen Bedarf zu decken. Frankreich, das dank Deutschland beleuchtet werden kann, Deutschland, das dank Frankreich beheizt werden kann. Das ist die mögliche Lösung, um dem Winter etwas gelassener entgegen zu sehen. Gas, das auf der deutschen Seite des Rheins viel häufiger genutzt wird, um die Industrie am Laufen zu halten soll aus Frankreich kommen. Etwa 85 Milliarden Kubikmeter pro Jahr werden in Deutschland gebraucht, gegenüber etwa 41 Milliarden in Frankreich. „Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit exportiert Frankreich Gas in Richtung Osten“, scherzte Präsident Emmanuel Macron am Montag, 5. September. „Wladimir Putins Ziel ist es, die Europäer zu spalten“Im Gegenzug würde Deutschland Frankreich mit Strom versorgen, da es in Frankreich an Elektrizität mangelt. Ein Teil des Atomparks wird noch in der Wartung sein, w…

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  • Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    In ihrem erbitterten Kampf gegen die Flammen können die französischen Feuerwehrleute seit Donnerstagabend, 11. August, auf Verstärkung aus Deutschland zählen. Die deutschen Feuerwehrleute sind bereits seit Freitagmorgen in Belin-Béliet im Einsatz.

    Kaum sind die deutschen Feuerwehrleute am Brandort in Belin-Béliet (Gironde) angekommen, sind sie auch schon bei der Arbeit. Ausgerüstet mit Wassersäcken löschen sie heiße Stellen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die fast ungezähmten Waldbrände sind für sie ein ungewohntes Terrain. „Die Landschaft, die Pflanzen, die hier wachsen, sind anders als bei uns, und auch der Boden ist anders. Also sind wir gezwungen, unsere Arbeitsweise anzupassen“, kommentiert Teamleiter Simon Friz gegenüber France 2.

    Neue Techniken erlernen
    Die Organisation ist noch nicht perfekt, und die Sprachbarriere macht die Arbeit nicht einfacher. „Es ist eine Fachsprache, also schaffen wir es, uns gegenseitig zu verstehen. Das zwingt einen, sich vielleicht ein bisschen mehr zu konzentrieren“, meint ein französischer Feuerwehrmann. Die anwesenden Deutschen haben sich alle freiwillig gemeldet, um die Flammen im Südwesten Frankreichs zu bekämpfen. „Wir sind stolz, hier zu sein. Alle Kollegen haben große Lust, zu lernen, sich zu verbessern und natürlich auch, den französischen Feuerwehrleuten effektiv zu helfen“, sagt der deutsche Feuerwehrmann Heiko Basten. Etwa 60 deutsche Feuerwehrleute wechseln sich bei der Brandbekämpfung in der Gironde ab. Bald werden sich 300 Feuerwehrleute aus anderen europäischen Ländern zu ihnen gesellen.

  • Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado verletzt in Deutschland 38 Menschen und richtet große Schäden an

    Ein Tornado im Westen Deutschlands verletzte achtunddreißig Menschen, zehn davon schwer. Es wurden schwere Schäden gemeldet. Die Stadt Paderborn war besonders stark betroffen.

    Ein Tornado hat fast 40 Menschen verletzt, „davon zehn schwer“, und „immense Schäden“ angerichtet, als er am Freitag durch das Zentrum der westdeutschen Stadt Paderborn zog, berichtet die örtliche Polizei. „38 Verletzte, einige von ihnen schwer, wurden ins Krankenhaus gebracht“, erklärte die Feuerwehr der Stadt auf ihrem Twitter-Account. Eine Person „schwebt in Lebensgefahr“, meldet die örtliche Polizei.

    Das seltene und lokal begrenzte Wetterphänomen traf am späten Nachmittag auf die mittelgroße Stadt in Nordrhein-Westfalen. Im ganzen Land entstanden Unwetter, nachdem tagelang für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschten.

    https://twitter.com/5fach/status/1527693068081717248

    Im benachbarten Rheinland-Pfalz starb ein 38-jähriger Mann, nachdem er beim Betreten eines nach dem Unwetter überfluteten Kellers einen Stromschlag erlitt und auf den Kopf gefallen war, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

    Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro
    In Paderborn schätzte die Polizei die „Verwüstungen“, die der Sturm, der mehr als 350 Einsatzkräfte mobilisierte, angerichtet hatte, auf „mehrere Millionen“ Euro. Die Säule des Tornados, die sich auf Wohnhäuser zubewegte und Bäume und Gebäudeteile mit sich riss, war auf mehreren Fotos in sozialen Netzwerken zu sehen. Die 30 km entfernte Stadt Lippstadt wurde laut einem Sprecher der Feuerwehr wahrscheinlich ebenfalls von einem Tornado getroffen, ohne dass Verletzte gemeldet wurden. Bewohner berichten von „abgerissenen Dächern, zerbrochenen Fenstern und zahlreichen entwurzelten Bäumen in der ganzen Stadt“.

    Eine „explosive Mischung“
    Auf Bildern, die ins Internet gestellt wurden, sind zahlreiche umgestürzte Autos zu sehen. Aus Rheinland-Pfalz wurde Hagelschlag mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern gemeldet, der „mehrere Dutzend Fahrzeuge schwer beschädigte, deren Fensterscheiben während der Fahrt zertrümmert wurden“, so die Polizei in Koblenz. Diese Region, zusammen mit Nordrhein-Westfalen, war bereits im Juli letzten Jahres stark von sintflutartigen Regenfällen betroffen, die zu grossen Überschwemmungen führten und in der Region Ahrweiler mehr als 180 Menschen das Leben kosteten.

    Der Zugverkehr wurde im Westen Deutschlands stark beeinträchtigt und die Polizei rief die Bewohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Auch im Süden, im bayerischen Nürnberg, war der Regionalverkehr aufgrund von Bäumen, die auf die Gleise gefallen waren, stark beeinträchtigt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

    Die Unwetter, die zuerst den Westen des Landes betrafen, verlagerten sich am Freitagabend nach Osten. Die Heftigkeit der Gewitter hängt damit zusammen, dass besonders warme Luft aus Spanien und Frankreich einerseits und kalte Luft aus dem Norden andererseits nach Deutschland gelangten. Meteorologen sprachen von einer „explosiven Mischung“.

    In Frankreich lag die Durchschnittstemperatur 38 Tage lang täglich über den jahreszeitlichen Normalwerten und stellte damit laut Wetterdienst den Rekord von April/Mai 2007 ein.

  • Deutschland verhängt Quarantäne für ungeimpfte Reisende aus Frankreich

    Deutschland verhängt Quarantäne für ungeimpfte Reisende aus Frankreich

    Deutschland hat am Freitag Frankreich und Dänemark als Hochrisikogebiete eingestuft und wird ungeimpfte Reisende aus beiden Ländern unter Quarantäne stellen. Die Vorschrift gilt ab Sonntag auch für Reisende aus Norwegen, dem Libanon und Andorra. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss eine 10-tägige Quarantäne einhalten, die am 5. Tag durch neinen negativen Test vorzeitig beendet werden kann. Gesundheitsminister Karl Lauterbach sagte am Freitag, dass sich Deutschland, das in letzter Zeit unter einem Anstieg der Covid-Fälle leidet, auf eine „massive fünfte Welle“ aufgrund der neuen Omikron-Variante einstellen müsse. „Wir müssen uns auf eine Herausforderung vorbereiten, die wir in dieser Form noch nicht hatten“, sagte Lauterbach gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass selbst wenn die Variante „milder“ sei, es insgesamt „keinen Unterschied“ machen würde. Sollte das Virus weniger schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen als andere Varianten, könnte dies „die Zahl der Todesfälle zwei bis…

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