Schlagwort: Auto

  • Deux-Sèvres: 17 Fahrzeuge in Thouars in der Nacht von Freitag auf Samstag angezündet

    Deux-Sèvres: 17 Fahrzeuge in Thouars in der Nacht von Freitag auf Samstag angezündet

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 29. Juli, wurden 17 Fahrzeuge an fünf verschiedenen Orten in Thouars (Deux-Sèvres) in Brand gesetzt, was in der Gemeinde für große Aufregung und Verärgerung sorgt.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 29. Juli, wurden 17 Fahrzeuge in Thouars (Deux-Sèvres) angezündet. In dieser sonst ruhigen Gemeinde stehen die Einwohner unter Schock. „Es ist vor allem beängstigend, wenn man sieht, was für einen Schaden so etwas anrichten kann. Wenn jemand da gewesen wäre, hätte es noch schlimmer kommen können“, sagt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3. Im Kapuzinerviertel von Thouars konnte das Schlimmste gerade noch verhindert werden. Hier griff das Feuer sogar auf ein Wohnhaus über. Zwölf Bewohner mussten evakuiert werden.

    Verärgerung der Bewohner
    Es gab keine Verletzten. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, aber es gab noch keine Festnahmen. In den letzten Monaten war es bereits zu anderen Vorfällen dieser Art gekommen. In der Stadt mit fast 14.000 Einwohnern herrscht große Verärgerung. „Es reicht, es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert“, beklagt ein Einwohner. In der Gemeinde wurden 22 Videoüberwachungskameras installiert. Der Bürgermeister Bernard Paineau erklärt sich bereit, noch mehr Mittel zur Überwachung zur Verfügung zu stellen. Die Sicherheitsvorkehrungen werden in den nächsten Tagen mit häufigeren Polizeipatrouillen verstärkt.

  • Klein und elektrisch: So wird das Auto von morgen aussehen

    Klein und elektrisch: So wird das Auto von morgen aussehen

    Der Dokumentarfilm „Automobile, la fin d’une ère? (Automobil, das Ende einer Ära)“ wird am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem Sender France 5 ausgestrahlt. Der Film dokumentiert die Wende, die die europäische Automobilindustrie vollzogen hat, um sich an die Herausforderungen der globalen Erwärmung anzupassen.

    „Das Auto von morgen ist ein Auto, das klein ist, das erschwinglich ist und das geteilt wird, also muss alles neu gedacht werden.“ So stellt sich die französische Grünen-Europaabgeordnete Karima Delli, Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, das Auto in einer immer näher rückenden Zukunft vor. Ein Fahrzeug, das künftig rein elektrisch und nicht mehr mit Verbrennungsmotoren betrieben wird, um der Notwendigkeit gerecht zu werden, den Ausstoß von Treibhausgasen, den treibenden Kräften der globalen Erwärmung, zu reduzieren. Eine Herausforderung für die europäischen Hersteller, die sich regelrecht neu erfinden müssen, um den Anforderungen des Europäischen Parlaments gerecht zu werden, das am 14. Februar für eine Verordnung gestimmt hat, die den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 verbieten soll.

    Eine ökologische Wende, die sich auf die Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) stützt und de facto ein Umdenken in Bezug auf das Auto von morgen erfordert. Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère?, der am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem französischen Sender France 5 ausgestrahlt wird, beschäftigt sich mit der Berechtigung der anstehenden elektrischen Revolution. Er blickt zurück auf die Geschichte des Autos, dieses mittlerweile allseits beliebten Fortbewegungsmittels, auf die Gründe für den Rückstand der europäischen Hersteller bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, auf die wirtschaftlichen Folgen dieser Veränderungen und auf das Aussehen der zukünftigen Modelle.

    Ein Jahrhundert ungebremste Expansion des Automobils revolutionierte die Wirtschaft der Herstellerländer und veränderte die Gesellschaften tiefgreifend. Die Gesundheit der Automobilbranche wurde zum Symbol für die Stärke der gesamten französischen Wirtschaft. Das Auto wurde ein Objekt der Begierde der Verbraucher und erreicht seinen Höhepunkt in den 1970er Jahren bis zur ersten Ölkrise. Es wurde zum Synonym für Freiheit, wurde im Alltag unverzichtbar und mit immer neuen technischen Errungenschaften ausgestattet.

    Ab den 1990er Jahren begann sich der Blickwinkel zu ändern, erzählt der Dokumentarfilm. Umweltverschmutzung, Treibhausgase, globale Erwärmung… Das Auto gilt als Schuldiger für die Umweltverschmutzung und wird in Frage gestellt. Ab 1998 werden auf europäischer Ebene Emissionsgrenzwerte festgelegt, die die Industrie zwingen, ihre Strategie zu ändern, aber die Anstrengungen der Hersteller erweisen sich angesichts eines Klimawandels, der sich von Jahr zu Jahr beschleunigt, als unzureichend.

    „Zurück zu den Bedürfnissen der Menschen“
    Seitdem versucht die Europäische Kommission, die von der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgescheucht wurde, die Automobilhersteller davon zu überzeugen, das Auto umweltfreundlicher zu gestalten, unter anderem mit der Schaffung des Grünen Pakts, auch „Green Deal“ genannt, im Jahr 2019. Dabei stößt sie jedoch auf heftigen Widerstand und den Gegendruck verschiedener Lobbys, die sich aus Angst vor Umsatzverlusten gegen die Idee sträuben, Autos sauberer zu machen. Im Jahr 2022 schlagen die europäischen Staats- und Regierungschefs und Politiker schärfere Töne an und schaffen es, auch die Unwilligsten Hersteller davon zu überzeugen, ihre Fahrzeuge umzurüsten und ihre Strategien zu überdenken. Das berichtet der Dokumentarfilm.

    „Wir müssen zu den Bedürfnissen der Menschen zurückkehren (…), die nicht unbedingt darin bestehen, ein sehr großes Auto zu haben, sondern eher ein kleines Auto, das viel weniger wiegt“, plädiert Diane Strauss, Leiterin der NGO Transport & Environment in Frankreich. Eine Entscheidung, die ihrer Meinung nach bedeutet, „zu einer Logik der Produktion von Autos zurückzukehren, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind und nicht nur auf Marketingangebote, um Gewinne zu machen“.

    „Dreihundert Kilo leichter als das heutige Auto“.
    Nachdem sich die chinesischen und amerikanischen Hersteller auf dem Gebiet der Elektroautos in die Pole-Position gebracht haben, versucht Frankreich jetzt, seinen Rückstand im Eiltempo aufzuholen. Mit staatlicher Unterstützung wetteifern die französischen Hersteller um die Gunst der französischen Verbraucher, die allerdings ihre Gewohnheiten nur schwer ändern können und tatsächlich immer größere Autos suchen.

    „Eigentlich sollte das künftige Auto im Durchschnitt 300 Kilogramm leichter sein als das heutige Auto (…). Es sollte eine mäßig große Batterie haben (…) ein aerodynamisches Auto sein, also kein SUV, (…) und ein vernünftig ausgestattetes Auto“, sagt Jacques Portalier, ehemaliger Motoreningenieur bei Peugeot.

    Aber das Konzept Auto neu zu überdenken oder gar zu vereinfachen, findet nicht wirklich Anklang bei den Herstellern, die immer neue und größere SUVs bauen. „Heute zeichnet sich ein Angebot von Elektrofahrzeugen ab, die wie Brüder den Verbrennungsmotoren von einst ähneln werden“, beklagt Bernard Jullien vom Forschungs- und Studienunternehmen Feria, das sich mit der Automobilindustrie und -dienstleistungen befasst. „Und nichts deutet in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Auto in den Gesellschaften von morgen weniger präsent sein wird als in der Gesellschaft von heute.“

    Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère? unter der Regie von Thomas Lafarge wird am Sonntag, den 4. Juni, um 20.55 Uhr auf France 5 und auf france.tv ausgestrahlt.

  • In Lyon wird das Parken für große Autos bald teurer

    In Lyon wird das Parken für große Autos bald teurer

    Im Jahr 2024 werden die monatlichen Parkgebühren in Lyon (Rhône) je nach Fahrzeuggröße um 10 oder sogar 25 Euro steigen.

    In Lyon (Rhône) müssen Autofahrer ab 2024 für das Parken je nach Größe und Gewicht Ihres Fahrzeugs mehr bezahlen. Bisher gab es einen einheitlichen Preis: 20 Euro pro Monat für das Anwohnerparken. Ab dem nächsten Jahr wird es drei verschiedene Tarife geben: 15 Euro für kleine Stadtautos und Elektroautos, 30 Euro für Standardautos und 45 Euro für große Autos und SUVs.

    Die Lyoner sind mit dem neuen Tarif mehr oder weniger einverstanden.
    Die grüne Stadtverwaltung will dadurch bestimmte Fahrzeuge als sperriger und damit umweltbelastender einstufen. „Je nach Gewicht mehr CO2-Emissionen, man hat mehr verwendete Metalle, man hat auch eine größere Gefahr in Bezug auf die Verkehrssicherheit für andere Verkehrsteilnehmer und einen größeren Einfluss auf den öffentlichen Raum“, betont Valentin Lungenstraß, stellvertretender Bürgermeister für Mobilität und Stadtlogistik in Lyon. In der Stadt sind die Meinungen geteilt. Die Befürworter begrüßen eine gewisse ökologische Kohärenz mit dieser neuen Preisgestaltung, andere finden die Maßnahme ungerecht und abschreckend. Kinderreiche Familien und einkommensschwache Personen werden von dem ermäßigten Tarif von 15 Euro profitieren.

  • Autodiebstahl: Hacken von elektronischen Schlüsseln in Frankreich immer häufiger

    Autodiebstahl: Hacken von elektronischen Schlüsseln in Frankreich immer häufiger

    Sie brauchen keine Brecheisen mehr und müssen auch keine Fensterscheiben mehr einschlagen. Das elektronische Hacken von Schlüsseln aus der Ferne ist neuerdings die beliebteste Methode der Autodiebe.

    Schlüssel, mit denen man ein Fahrzeug aus der Ferne verriegeln kann, machen das Leben zwar einfacher, setzen das Auto aber auch erhöhter Gefahr eines Diebstahls aus. Als ein Bewohner des Departements Somme eines Morgens aus dem Haus geht, glaubt er zu träumen: Sein Fahrzeug ist mitten in der Nacht spurlos verschwunden. Die Täter haben mithilfe einer elektronischen Box die Frequenz des elektronischen Schlüssels abgefangen und das Auto so entwendet. Ein. solches Gerät ist im Internet für etwa 5.000 Euro erhältlich.

    Lösungen zur Verhinderung von Diebstählen
    Die Gendarmerie des Departements Somme bearbeitet derzeit mehr als 200 ähnliche Fälle, in die kriminelle Netzwerke verwickelt sind, die die gestohlenen Fahrzeuge nach Afrika oder Osteuropa weiterverkaufen. Um sich vor solchen Diebstählen zu schützen, rät Jean-Jacques Messuve, Verkaufsberater bei Auto-Picardie, einen Tracker in das Fahrzeug zu bauen oder einfach ganz klassisch das Lenkrad mit einer Metallkralle zu blockieren. Eine andere Möglichkeit ist, den Autoschlüssel in einer mit Aluminium gefütterten Tasche zu verstauen, die die Ausbreitung der Schlüsselwellen verhindert.

  • Ausstellung in Mulhouse zeigt die Autos aus den Kultfilmen von Louis de Funès

    Ausstellung in Mulhouse zeigt die Autos aus den Kultfilmen von Louis de Funès

    In Mulhouse, im Département Haut-Rhin, ist eine Ausstellung den Autos gewidmet, die die Kultszenen der Filme von Louis de Funès geprägt haben. Eine Ausstellung, die sowohl die Filmografie von Louis de Funès als auch die populäre Geschichte des Automobils nachzeichnet. In Mulhouse (Haut-Rhin) ist ein…

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  • Meistgestohlene Autos im Jahr 2022: Der Toyota RAV4 führt die Liste an

    Meistgestohlene Autos im Jahr 2022: Der Toyota RAV4 führt die Liste an

    Die Zeitschrift Auto Plus hat die Liste der am häufigsten gestohlenen Autos in Frankreich im Jahr 2022 zusammengestellt. Das Modell, das die Diebe am meisten anzieht, ist der Toyota RAV4. Der Toyota RAV4 ist das Fahrzeug, das in Frankreich im Jahr 2022 am häufigsten gestohlen wurde, wie aus einer Liste des Automagazins Auto Plus hervorgeht. Er steht mit 240 Diebstählen pro 10.000 versicherten Fahrzeugen an der Spitze. „Selten hat ein Modell in unserer jährlichen Rangliste eine so hohe Diebstahlhäufigkeit erreicht“, schreiben die Autoren der Untersuchung. Das zweite Modell, das die meisten Begehrlichkeiten weckt, ist der Lexus NX mit 83 Diebstählen pro 10.000 Einheiten. Den dritten Platz bekommt der Audi A3. Die Diebstähle des Toyota RAV4 und des Lexus NX lassen sich auf eine überraschende Weise erklären. Die Diebe sollen ein effektives Hacking-Kit, das für mehrere Modelle der japanischen Marke Toyota anwendbar ist, benutzt haben. Mit einem einfachen Bluetooth-Tool sollen sich Toyota- und Lexus-Fahrzeuge „in Sekundenschnelle öffnen“ lassen. Es ist unter der Hand für einige tausend Euro zu haben, erklärt Auto Plus. Einige Kriminelle Netzwerke, die ein solches Werkzeug benutzten, konnten im vergangenen Herbst von der Polizei zerschlagen werden. Ein zweites Nexus-Modell steht übrigens auf Platz vier der Rangliste: der Lexus UX. Das erste französische Modell steht auf Platz fünf. Es handelt sich um den Renault Megane. In absoluten Zahlen war das am häufigsten gestohlene Modell in Frankreich im Jahr 2022 der Renault Clio 4, wie aus den Zahlen des Versicherungsfachverbands Argos hervorgeht. 2022 wurden in Frankreich 134.000 Fahrzeuge gestohlen, was einem Anstieg von 9 % im Vergleich zu 2021 entspricht. Es ist das erste Mal seit 2016, dass die Statistik einen Anstieg verzeichnet, berichtet Auto Plus. Jede Stunde werden in Frankreich 15 Autos gestohlen, 360 pro Tag. Der beste Schutz ist immer noch der abschliessbare Stock am Lenkrad. Denn die Diebe von heute sind mit einem Computer ausgestattet, kaum mehr mit einem Schraubenzieher.
  • Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Ein Mann wurde im Departement Eure inhaftiert, weil er im März eine Radfahrerin, die er zuvor angefahren hatte, mutmasslich mit einer Schaufel erschlug und dann vergrub. Die Gendarmerie sucht bis heute vergeblich nach der Leiche.

    Im Departement Eure wurde gegen einen Mann Anklage wegen Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bereits am 9. März eine Radfahrerin angefahren zu haben, bevor er sie mit einer Schaufel erschlagen und ihre Leiche vergraben hat.

    Unfall mit dem Auto
    Die Ex-Freundin des Angeklagten sagte vor der Polizei aus, dass der Mann polnischer Herkunft am 9. März mit seinem Auto eine Radfahrerin angefahren habe. Sie berichtete, dass der Mann, von dem sie sich gerade getrennt hatte, sie angerufen habe, „offensichtlich in Panik und unter Alkoholeinfluss, um ihr zu sagen, dass er gerade jemanden mit dem Auto getötet habe“, teilte der Staatsanwalt von Evreux, Rémi Coutin, gegenüber der Presse mit. „Die getötete Frau war etwa 60 Jahre alt und sah, wie die Zeugin es ausdrückte, wie eine Landstreicherin aus“, so der Staatsanwalt.

    Mit einer Schaufel erschlagen
    Der mutmassliche Täter erzählte seiner Ex-Freundin, dass er die Leiche und das Fahrrad in sein Fahrzeug geladen habe, sie hinter einer Böschung versteckte und später mit einer Schaufel zurückkam, um sie zu vergraben. Als er zurückkam lebte die Radfahrerin wohl noch. Daraufhin habe er sie „mit mehreren Schaufelhieben erledigt, bevor er sie zusammen mit ihrem Fahrrad vergrub“, so die Staatsanwaltschaft.

    Auto als gestohlen gemeldet
    Am 10. März hat der mutmassliche Täter sein Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Es wurde dann am 12. April verbrannt auf einem Weg entdeckt. Am Tag des Mordes soll eine Freundin des mutmasslichen Täters sowie seine ehemalige Lebensgefährtin das Auto – einen schwarzen Audi A4 – mit durch einen Unfall hervorgerufenen Beschädigungen auf der Windschutzscheibe gesehen haben. Ausserdem sprachen die Zeuginnen von möglichen Blutspuren. Die Freundin habe sogar Fotos von dem Fahrzeug gemacht.

    Verschiedene Versionen
    Der mutmassliche Täter wurde am schliesslich am 21. Juni verhaftet und soll den Ermittlern verschiedene Versionen präsentiert haben. Zunächst behauptete er, seiner Ex-Freundin einen Streich gespielt zu haben, damit sie ihn bemitleide und wieder bei ihm einziehe, bevor er dann erklärte, dass er zwar eine Radfahrerin gerammt habe, diese sich aber wieder erholt habe und weiterfahren konnte. Er gab schließlich zu, sein Fahrzeug selbst angezündet zu haben, schwieg jedoch über die Gründe. Er wurde wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Leiche nicht gefunden
    Der Angeklagte ist zwar inhaftiert, aber die Strafverfolgungsbehörden stehen vor einem Problem: Die Leiche des Opfers bleibt unauffindbar.

    Die Gendarmerie hat zwischenzeitlich mehrere Durchsuchungen durchgeführt, jedoch ohne Erfolg. Das Opfer könnte eine Frau gewesen sein, die isoliert war und alleine lebte, da in der Umgebung keine Vermissten gemeldet wurden. Da das Auto des mutmasslichen Täters ausgebrannt war, konnten keine Blutspuren sichergestellt werden. Der Angeklagte behauptet, dass er sich nicht an den Ort erinnern könne, an dem er die Leiche vergraben hat.

  • 80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    Die Tierfeuerwehr des Departements Lot-et-Garonne musste am Einkaufszentrum Agen-Sud eingreifen, um das Tier einzufangen, das sich in den Motorraum eines Autos geflüchtet hatte.

    Grosser Schrecken für die Besitzer eines Autos, das auf einem Parkplatz des Einkaufszentrums Agen-Süd geparkt war. Als der Motor nicht anspringen wollte, entdeckten sie ein tierisches Problem: Ein Reptil hatte sich in den Motorraum geflüchtet. Nachdem die Motorhaube geöffnet wurde, kam der Kopf einer großen Echse zum Vorschein. Eine Art Waran, der etwa 80 cm lang war.

    Die alarmierte Feuerwehr schaltete die spezialisierte Einsatzgruppe (GOS) für Tierrisiken des Departements Lot-et-Garonne ein, um sich um das große Tier zu kümmern. Es gelang ihnen, das Reptil aus dem Motor des Autos zu ziehen, bevor sie es in einen Käfig stecken konnten.

    Nach einigen Nachforschungen identifizierte die Tierfeuerwehr 47 das Reptil als einen schwarz-weißen Tegu aus Argentinien. Derzeit wartet das Tier darauf, dass sein Besitzer sich zu erkennen gibt.

  • Wände, Dächer, Autos: Sollte man alles weiß anstreichen, um die Hitze besser zu ertragen?

    Wände, Dächer, Autos: Sollte man alles weiß anstreichen, um die Hitze besser zu ertragen?

    Die Farbe des Anstrichs kann die Wärme von Oberflächen um mehrere Grad verändern. Angesichts des Klimawandels kann dies eine kostengünstige Lösung für Häuser und sogar für Autos sein – in bestimmten Fällen.

    Das Streichen von Hauswänden oder Dächern in Weiß, einer Farbe, die Sonnenstrahlen abweist, anstatt in Schwarz, das die Wärme absorbiert, würde die Temperatur wirksam senken können: das könnte in den kommenden heißen Sommer in Frankreich und weltweit zu einer Notwendigkeit werden.

    Dächer
    Weisse Farbe auf dem Dach kann die Hitze auf einer grossen Fläche deutlich verringern. Das ist allerdings abhängig von den Materialien, aus denen es besteht: Asbest, Beton und Metall absorbieren die Wärme sehr stark, sodass ein weißer Anstrich umso wirksamer ist. In den Gebäuden kann der messbare Unterschied zwischen 2 und 5 Grad betragen, auf dem Dach selbst sind es mehrere Dutzend Grad.

    Es ist jedoch möglich, dass der lokale Bebauungsplan (PLU) der Gemeinde Einschränkungen für die farbliche Gestaltung des Daches vorsieht. Bevor man den Pinsel schwingt, sollte man sich daher am besten bei der Stadtverwaltung erkundigen.

    Wände

    Weisse Wände halten Häuser kühl

    Wie die Dächer profitieren auch die Wände von einer weissen Farbe. Aber Vorsicht: Es ist die Sonneneinstrahlung, die die Temperatur einer Oberfläche verändert. Eine Wand mit wenig Sonneneinstrahlung, die von weiß auf schwarz umgestrichen wird, senkt die Temperatur also nicht wesentlich.

    Die Purdue-Universität in den USA hat eine weiße Farbe entwickelt, die 98% der Sonnenstrahlen abweist, „normale“ Farben weisen nur etwa 90% ab. Die Benutzung der Spezialfarbe kann in vielen Fällen den energieintensiven Einsatz von Ventilatoren und Klimaanlagen überflüssig machen.

    Städte wie Los Angeles haben kürzlich beschlossen, grosse Oberflächen und Straßen weiß zu streichen, um zu hohe Temperaturen zu vermeiden; die Stadtverwaltung meldet nach entsprechenden Tests, dass die Temperatur in den entsprechenden Straßen um 5 bis 7 Grad gesunken ist. Ein Unternehmen in Toulouse bietet einen ähnlichen Anstrich an, mit dem man Wohnräume kühlen und die Energiekosten senken kann.

    Autos
    Bei Autos sind die Ergebnisse weniger überzeugend. Ein weißes Auto speichert logischerweise weniger Wärme als ein Auto mit dunkleren Farben. Der eigentliche Unterschied liegt jedoch außerhalb des Fahrzeuginnenraums: Die Temperatur im Inneren des Fahrzeugs wird hauptsächlich durch die Reflexion der Sonne durch die Fensterscheiben erzeugt. Ein weiß lackiertes Auto bietet zwar außen einen Wärmeunterschied, aber innen bleibt es stickig, wenn die Fenster dieselben sind wie bei einem schwarzen Auto. Um die Temperatur zu senken, sollte man also besser andere Scheiben mit entsprechenden Tönungen einbauen.

  • In Montreuil wird ein verlassener Säugling in einem Auto gefunden – die Eltern werden gesucht

    In Montreuil wird ein verlassener Säugling in einem Auto gefunden – die Eltern werden gesucht

    Am Sonntagabend wurde in Montreuil (Seine Saint-Denis) ein verlassener Säugling in einem Auto entdeckt. Die Eltern werden derzeit von der Polizei gesucht.

    Am Sonntagabend, 14. August, wurde in Montreuil (Seine-Saint-Denis) ein beunruhigender Fund gemacht. Es war gegen 19.30 Uhr, als eine Passantin ein Neugeborenes entdeckte, das allein in einem Fahrzeug lag. Nach Informationen der Zeitung Le Parisien konnten seine Eltern noch immer nicht gefunden worden.

    Der Passantin gelang es, den Säugling aus dem Fahrzeug zu befreien, da dessen Türen offen waren. Sie verständigte die Polizei und brachte das erst drei Monate alte Baby in das nächstgelegene Krankenhaus. Der Säugling ist gesund: Glücklicherweise war es an diesem Abend nicht zu heiss, denn ein Gewitter hatte die Atmosphäre deutlich abgekühlt.

    Die Polizei interessierte sich zunächst für das sichtbar verwahrloste Fahrzeug. Ersten Ermittlungen zufolge soll sein Besitzer in Aulnay-sous-Bois wohnen. Das Problem: Als das dort wohnende Ehepaar befragt wurde, behaupteten sie, nie dieses Fahrzeug niemals besessen zu haben. Bisher konnte das Kind noch nicht identifiziert werden.