Schlagwort: Antisemitismus

  • Innenminister: In Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 1.040 antisemitische Handlungen gezählt

    Innenminister: In Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 1.040 antisemitische Handlungen gezählt

    Der französische Innenminister sprach außerdem von 486 Festnahmen wegen antisemitischer Taten. Innenminister Gérald Darmanin gab am Sonntag, dem 5. November, auf dem Sender France 2 bekannt, dass seit dem 7. Oktober, dem Beginn des bewaffneten Konflikts zwischen der Hamas und Israel, in Frankreich 1.040 antisemitische Vorfälle gezählt worden seien. Dies ist ein weiterer Anstieg seit seiner letzten Bilanz vom Dienstag, als die Zahl 857 im Raum stand. 486 Personen wurden wegen antisemitischer Handlungen festgenommen. Unter den Festgenommenen befanden sich 102 Ausländer, denen „ihre Aufenthaltstitel entzogen“ wurden, wie Innenminister Gérald Darmanin berichtete. Der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez berichtete auch am Sonntag, dass im vergangenen Monat allein im Großraum Paris 257 antisemitische Handlungen verübt worden seien. Am Dienstag wurden an mehreren Gebäudefassaden in Paris und in mehreren Städten der Départements Seine-Saint-Denis und Hauts-de-Seine mit einer Schablone in blau…

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  • Europäische Juden „leben wieder in Angst“ – beklagt die Europäische Kommission

    Europäische Juden „leben wieder in Angst“ – beklagt die Europäische Kommission

    Die Europäische Union verurteilte am Sonntag ein „Wiederaufleben“ antisemitischer Handlungen seit dem Beginn des kriegerischen Konflikts zwischen der Hamas und Israel.

    Die Europäische Kommission verurteilte am Sonntag, 5. November, das „Wiederaufleben“ antisemitischer Akte seit dem Beginn des bewaffneten Konflikts zwischen der Hamas und Israel und sagte, dass „die Juden in Europa heute wieder in Angst leben“. „Der Anstieg antisemitischer Vorfälle in ganz Europa in den letzten Tagen erreicht ein außergewöhnlich hohes Niveau und erinnert an einige der dunkelsten Zeiten der Geschichte“, schrieb die EU-Kommission in einer Erklärung.

    „In diesen schwierigen Zeiten steht die EU an der Seite ihrer jüdischen Gemeinden. Wir verurteilen diese schändlichen Taten in schärfster Form. Sie stehen im Widerspruch zu allem, wofür Europa steht, zu unseren Grundwerten und unserer Lebensweise“, hieß es in der Erklärung weiter. Insbesondere genannt wurden Molotowcocktails, die auf eine Synagoge in Deutschland geworfen wurden, Tags mit Davidsternen auf Gebäuden in Frankreich, die Schändung eines jüdischen Friedhofs in Österreich, Angriffe auf Geschäfte und Synagogen in Spanien und antisemitische Slogans, die bei Demonstrationen skandiert wurden.

    Allein in Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 857 antisemitische Vorfälle gezählt, das sind „so viele in drei Wochen“ wie im „gesamten vergangenen Jahr“, wie der französische Innenminister Gérald Darmanin betonte. Der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez berichtete seinerseits am Sonntag von 257 antisemitischen Handlungen im vergangenen Monat im Großraum Paris. Eine junge Frau jüdischen Glaubens wurde am Samstag in ihrem Haus in Lyon mit einem Messer angegriffen, wobei die Staatsanwaltschaft von einem möglichen „antisemitischen Motiv“ ausging. Antisemitische Tags wurden auch am Freitag wieder in der Nähe eines Schulgeländes in Straßburg entdeckt.

  • Antisemitismus: Jüdische Frau in Lyon mit Messer angegriffen und Hakenkreuz auf ihre Tür geschmiert

    Antisemitismus: Jüdische Frau in Lyon mit Messer angegriffen und Hakenkreuz auf ihre Tür geschmiert

    Eine Frau in den Dreißigern wurde mit einem Messer angegriffen, als sie die Tür ihres Hauses in Lyon öffnete. Ein Angriff, der alle Anzeichen eines antisemitischen Verbrechens aufweist – auf ihre Tür wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

    Am Samstag, dem 4. November, wurde in Lyon ein Angriff auf die jüdische Gemeinschaft verübt. Dies berichtete die Zeitung Le Progrès.

    Das Opfer, eine etwa 30 Jahre alte Frau, öffnete die Haustür, nachdem jemand bei ihr geklingelt hatte. Daraufhin wurde sie von einem Mann in schwarzer Kleidung und mit verdecktem Gesicht angegriffen, der flüchtete, nachdem er zweimal auf die Frau eingestochen hatte.

    Nach Angaben von Le Progrès befand sich das Opfer jedoch glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Die Frau konnte von der Polizei befragt werden, nachdem sie in ein Krankenhaus gebracht worden war.

    Gegenüber dem Sender BFMTV sprach ihr Anwalt Stéphane Drai von einem antisemitischen Angriff und stützte sich dabei auf „die Äußerungen“ des Angreifers und das Hakenkreuz, das an der Tür des Opfers gefunden wurde. Der Anwalt des Opfers sagte: „Als sie die Tür öffnete, wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man in Frankreich Opfer eines antisemitischen Angriffs werden könnte, der einem Mordversuch ähnelt“.

    Die Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass eine Untersuchung wegen „versuchten Mordes“ eingeleitet worden sei und dass „die Tat aus einem antisemitischen Motiv heraus begangen worden sein könnte“. Bisher habe es noch keine Festnahmen gegeben.

  • Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Nachdem die Stadtverwaltung von Saint-Ouen über gesprühte Davidsterne an den Wänden des Hauses eines ihrer Einwohner berichtete, teilte auch die Stadtverwaltung von Aubervilliers mit, dass Wände in der Gemeinde „mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“ worden seien. Das Rathaus des 14. Arrondissements von Paris berichtet ebenfalls von „mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen“.

    Sie bringt ihr „Entsetzen“ zum Ausdruck. Carine Petit, grüne Bürgermeisterin des 14. Arrondissements von Paris, prangert auf X (ex-Twitter) „antisemitische und rassistische Handlungen“ an, nachdem am Dienstag „mehrere Meldungen über Davidsterne, die mit Schablonen an zahlreichen Wänden aufgesprüht wurden“, in ihrem Arrondissement entdeckt worden waren.

    Die Bürgermeisterin erklärte, dass „die Staatsanwaltschaft bereits eingeschaltet wurde“. Sie wies auf einen „Antisemitismus in unseren Straßen in Paris wie in den dunkelsten Stunden“ hin.

    „Solche Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    „Diese Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird eine Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet gegenüber dem Sender Franceinfo, dass „etwa 60“ Davidsterne in der Nacht von Montag auf Dienstag auf Mauern im 14. Arrondissement gesprüht worden seien. „Das Kommissariat des 14. Arrondissements ist mit den Ermittlungen wegen Sachbeschädigung an fremdem Eigentum befasst, die durch den Umstand erschwert wird, dass sie aufgrund der Herkunft, der Rasse, der Ethnie oder der Religion erfolgt“, so die Staatsanwaltschaft.

    In einer am Montag veröffentlichten Erklärung gab die Stadtverwaltung von Saint-Ouen-sur-Seine im Département Seine-Saint-Denis ihrerseits bekannt, dass „empörte Mitbürger“ den PS-Bürgermeister Karim Bouamrane „auf das Vorhandensein von mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen an den Wänden des Hauses eines Einwohners im Viertel Debain“ aufmerksam gemacht hätten.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um die Tags zu entfernen, und die Polizeibehörden wurden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um diese schändlichen Taten aufzuklären und die Täter zu finden. Es wurde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die Täter müssen von der Justiz mit größter Strenge und Unnachgiebigkeit verfolgt und bestraft werden“, schrieb die Stadt.

    Antisemitische Tags und Inschriften auch in Aubervilliers
    Ebenfalls in Seine-Saint-Denis veröffentlichte Karine Franclet, die UDI-Bürgermeisterin von Aubervilliers, am Montag eine Erklärung zu „antisemitischen Tags und Inschriften“, die in ihrer Gemeinde entdeckt worden waren. „Im Laufe des Wochenendes vom 28. und 29. Oktober wurden Wände in unserer Stadt mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“, schrieb die Politikerin.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um diese Inschriften zu entfernen, und die Polizeibehörden sind am Werk, um diese schändlichen Taten vollständig aufzuklären. Die Täter müssen von der Justiz mit aller Härte verfolgt und bestraft werden“, fuhr sie fort.

    „Ich möchte in meinem Namen und im Namen der Stadtverwaltung diese abscheulichen Taten aufs Schärfste verurteilen. Ich erinnere daran, dass Antisemitismus eine Straftat darstellt: Das Gesetz verbietet und bestraft Rassismus und Antisemitismus in all Formen. Diese Taten stehen in völligem Widerspruch zu den Grundwerten, die wir vertreten, wie Toleranz, Gleichheit und gegenseitiger Respekt, ganz besonders im aktuellen Kontext“, schrieb die Bürgermeisterin.

    Die folgenden Fotos wurden von der Union des étudiants juifs de France (UEJF) auf X veröffentlicht:

  • Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Der Krieg zwischen Israel und der Hamas führt zu einem deutlichen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Frankreich. Innerhalb von drei Wochen wurden mehr als 800 gezählt.

    Plakate mit den Fotos der israelischen Geiseln werden seit drei Wochen von jüdischen Studenten an Pariser Wänden aufgehängt. Die meisten sind inzwischen zerrissen oder mit antisemitischen Inschriften besprüht. „Wir haben hier angefangen, und als wir zurückkamen, waren die Plakate schon alle auf dem Boden“, erläutert Yossef Marciano, Nationalsekretär der Union des étudiants juifs de France (UEJF). Nach Angaben der UEJF hat sich das Leben der jüdischen Gemeinschaft in Frankreich seit dem 7. Oktober geändert.

    „Es ist eine Explosion dessen, was wir als Alltagsantisemitismus bezeichnen (…) es gibt im Moment keine physischen Angriffe“, präzisiert Samuel Lejoyeux, Präsident der UEJF. Es gibt zahlreiche Graffiti, die sich gegen Juden richten. In Lyon (Rhône) wurde eine Schule mit antisemitischen Tags beschmiert. Die jüdische Gemeinschaft in Frankreich ist besorgt. „Man spürt, dass es eine große Spannung gibt“, präzisiert ein praktizierender Jude gegenüber dem Sender France 2. In ganz Frankreich wurde eine höhere Sicherheitsstufe für jüdische Einrichtungen angeordnet.

  • Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober häufen sich antisemitische Handlungen in Frankreich. Über 4.000 Meldungen über antisemitische Übergriffe gingen auf der Online-Meldeplattform Pharos ein und 588 Übergriffe wurden von der Polizei gezählt. Rund 588 antisemitische Vorfälle wurden vom französischen Innenministerium seit dem Angriff der Hamas auf Israel gezählt. Dabei handelt es sich um Tags, Beleidigungen und Personen, die mit einem Messer in der Nähe einer Synagoge auftauchen, wie am Donnerstag, dem 19. Oktober in Straßburg. Die Zahl ist noch auffälliger, wenn man sie mit dem Jahr 2015 vergleicht, das in Bezug auf antisemitische Taten das schlimmste Jahr des letzten Jahrzehnts war und durch den Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris geprägt wurde. Während im gesamten Jahr 2015 808 Taten gezählt wurden, waren es jetzt fast 600 Übergriffe in nur vierzehn Tagen. „Ich habe die jüdische Gemeinschaft selten so verängstigt gesehen“, gesteht ein Berater der Regierung. …

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  • Hamas-Angriff auf Israel: Französische jüdische Gemeinschaft besorgt über Auswirkungen in Frankreich

    Hamas-Angriff auf Israel: Französische jüdische Gemeinschaft besorgt über Auswirkungen in Frankreich

    Seit Samstag wurden in Frankreich über 50 antisemitische Vorfälle gezählt. Am Mittwochmorgen, dem 11. Oktober, besuchte Innenminister Gérald Darmanin die jüdische Gemeinde in Sarcelles bei Paris. 2013 wurden der Rabbiner einer Synagoge im IX. Arrondissement von Paris und sein Sohn brutal mit einem Messer angegriffen. Seitdem ist das Gebäude anonymisiert. „Wir haben alle Zeichen, die auf die Synagoge hinweisen, entfernt (…) Das ist verrückt“, sagt Alain Azria, der Leiter der Synagoge, auf dem Sender Franceinfo. Im Inneren der Synagoge werden die Vorsichtsmaßnahmen verdoppelt. Ein Gläubiger erzählt dem Sender, dass er es sogar vermeidet, in öffentlichen Verkehrsmitteln hebräische Bücher zu lesen. „Ich nehme meine Kippa nicht ab, aber trage eine Mütze darüber“, erklärt er. Die jüdischen Geschäftsleute wollen sich keiner Psychose hingeben, sind aber besorgt. In Straßburg ist man geteilter Meinung: „Wir haben uns völlig neu organisiert, die Sicherheitsmaßnahmen sind gut aufgestellt“, erlä…

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  • Bildungsminister Gabriel Attal: Wir werden keinen Antisemitismus in unseren Schulen dulden

    Bildungsminister Gabriel Attal: Wir werden keinen Antisemitismus in unseren Schulen dulden

    Der französische Bildungsminister Gabriel Attal besuchte am Mittwochmorgen gemeinsam mit Innenmister Darmanin eine jüdische Schule in Sarcelles im Département Val-d’Oise. Er versicherte, dass nach dem Angriff der Hamas auf Israel keinerlei antisemitischen Handlungen oder Äußerungen in französischen Bildungseinrichtungen toleriert würden. „Wir werden nichts durchgehen lassen“, warnte Bildungsminister Gabriel Attal am Mittwoch bei einem Besuch in einer jüdischen Schule in einem Pariser Vorort. Antisemitische Angriffen, Handlungen oder Äußerungen in Bildungseinrichtungen würden fünf Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel in keiner form geduldet werden. „Die Priorität für das Bildungswesen besteht heute insbesondere darin, die Sicherheit und Ordnung in unseren Schulen zu gewährleisten“, sagte Gabriel Attal an der Seite des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor der jüdischen Privatschule Ozar Atorah in Sarcelles (Val-d’Oise). Gabriel Attal erwähnte insbesondere „Warnungen, di…

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  • Frankreich: 20 Festnahmen und 50 antisemitische Vorfälle in Frankreich seit Samstag

    Frankreich: 20 Festnahmen und 50 antisemitische Vorfälle in Frankreich seit Samstag

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin gab bekannt, dass in Frankreich seit Samstag zwanzig Personen wegen antisemitischer Handlungen festgenommen worden seien. Rund fünfzig antisemitische Aktionen wurden von den Ordnungskräften gezählt. Wie von den Behörden schon befürchtet, hat der Angriff der Hamas auf Israel am vergangenen Samstag auch direkte Folgen in Frankreich. Mindestens fünfzig antisemitische Handlungen, die an Orten verübt wurden, „die von Franzosen jüdischen Glaubens frequentiert werden“, wurden von den Ordnungskräften gezählt. Zwanzig Personen seien festgenommen worden, gab Innenminister Gérald Darmanin an.

    Der Innenminister und der französische Bildungsminister Gabriel Attal besuchten am Mittwochmorgen eine jüdische Schule in Sarcelles im Département Val-d’Oise, um der jüdischen Gemeinschaft ihre Unterstützung zuzusichern. Gérald Darmanin erklärte, dass 500 Orte (jüdische Schulen, Synagogen…) derzeit von 10.000 Polizisten und Gendarmen geschützt werden. Diese …

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  • Frankreich: Antisemitismus an den Universitäten beunruhigt die Politik

    Frankreich: Antisemitismus an den Universitäten beunruhigt die Politik

    Mehr als neun von zehn Studierenden jüdischen Glaubens geben an, während ihres Studiums an einer französischen Universität Opfer antisemitischer Handlungen oder Äußerungen geworden zu sein. Selbst an den Universitäten ist der Antisemitismus in Frankreich weit verbreitet. Dies geht aus einer Ifop-Umfrage hervor, die von der Union des étudiants juifs de France (UEJF) in Auftrag gegeben wurde. Erste Feststellung: 91 % der jüdischen Studierenden haben bereits antisemitische Handlungen oder Äußerungen erlebt. Von stigmatisierenden Bemerkungen über zweifelhafte Witze über den Holocaust bis hin zu Beleidigungen und körperlichen Angriffen. „Frankreich ist nicht antisemitisch, aber hinter diesen Zahlen an den Universitäten stehen Studenten, die Angst haben, an die Universität zu gehen“, räumt Regierungssprecher Olivier Véran ein. Eine beunruhigende antisemitische Tendenz.In derselben Umfrage sticht eine zweite Feststellung ins Auge: Die befragten Studierenden sind der Meinung, dass antisemitisc…

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