Schlagwort: Ärmelkanal

  • Russisches U-Boot mit dem Spitznamen „Das schwarze Loch“ vor der französischen Küste gesichtet

    Russisches U-Boot mit dem Spitznamen „Das schwarze Loch“ vor der französischen Küste gesichtet

    Ein mit Marschflugkörpern bestücktes russisches U-Boot ist am vergangenen Sonntag vor der französischen Küste gesichtet. Es wurde von der französischen Marine begleitet und bewacht.

    Die B-265 Krasnodar ist eines der modernsten U-Boote der russischen Marine. Da U-Boot passierte am Sonntag, dem 22. Oktober, die französische Küste. Begleitet wurde es von dem Hochseeschlepper Sergey Balk.

    Die beiden russischen Militärschiffe waren letzte Woche von der spanischen Marine in der Nähe von Mallorca, einer der Inseln des Balearen-Archipels im Mittelmeer, gesichtet worden. Sie wurden außerhalb der spanischen Hoheitsgewässer von der Spanischen Marine bis vor die Küste von Gallizien im Nordwesten Spaniens begleitet, berichtet die Tageszeitung El Periodico.

    Vor Galicien übernahm die französische Marine die Aufgabe, die B-265 Krasnodar auf ihrem Weg zurück an der französischen Küste entlang in den Atlantik zu begleiten. Nachdem das russische U-Boot im Ärmelkanal angekommen war, griff die britische Royal Navy ein, um das Militärschiff in der Straße von Pas-de-Calais zu überwachen. Die belgische Marine übernahm daraufhin mit einem ihrer Patrouillenboote, wie das belgische Verteidigungsministerium mitteilte. Der endgültige Bestimmungsort des russischen U-Boots soll ein Hafen in der Ostsee sein.

    Kein russisches U-Boot mehr im Mittelmeer?
    Die B-265 Krasnodar wurde von den Russen im Schwarzen Meer eingesetzt. Nun kann aber kein Schiff der russischen Schwarzmeerflotte mehr ins Mittelmeer einlaufen: Die Türkei hat ihre Meerengen geschlossen, in Umsetzung des Montreux-Abkommens, das ihr erlaubt, im Konfliktfall den Zugang zum Schwarzen Meer zu sperren. Laut dem belgischen Militäranalysten Frederik Van Lokeren soll es keine russischen U-Boote mehr im Mittelmeer geben. Ein von der Zeitung Var-Matin befragter Offizier, der anonym bleiben wollte, sagte: „Die Tatsache, dass sich kein russisches Tauchboot mehr im Mittelmeer befindet, ist ein Zeichen dafür, dass ihnen die Luft ausgeht. Inzwischen kann man eine Ermüdung der russischen Marine seit Beginn des Krieges in der Ukraine feststellen“.

    Dieses russische U-Boot der dritten Generation wurde 2019 vom Stapel gelassen. Mit einer Geschwindigkeit von 20 Knoten kann es bis zu 300 Meter tief tauchen und hat eine Reichweite von 45 Tagen. Es ist mit vier Kalibr-Angriffsraketen, einer Waffe, die von der russischen Marine bereits gegen die Ukraine eingesetzt wurde, 18 Torpedos und 24 Minenwerfern bewaffnet. Die US-Marine nennt es aufgrund seiner Fähigkeit, nicht von Sonaren entdeckt zu werden, „Das schwarze Loch“.

  • Migranten: Die Stadt Calais steht unter starker Belastung

    Migranten: Die Stadt Calais steht unter starker Belastung

    In Calais (Departement Pas-de-Calais) kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Migranten und Ordnungskräften.

    Unter den 430 Migranten in Calais kommt es immer häufiger zu Gewalttätigkeiten, von internen Schlägereien bis hin zu hitzigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Die Organisationen, die sich um die Flüchtlinge kümmern, sind beunruhigt. Ein Freiwilliger Helfer ist der Meinung, dass die Sicherheitsprobleme darauf zurückzuführen sind, dass den Migranten ihre Grundrechte genommen werden. „Wenn man ihnen den Zugang zu Wasser und Nahrung verweigert, führt das zwangsläufig zu Spannungen“, sagte Axel Gaudinat, Koordinator von Utopia 66 Calais, auf dem Sender France 2.

    Der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes soll noch restriktiver werden.
    Seit fast einem Jahr arbeitet auch Annie als Freiwillige in diesem Verein, der Mahlzeiten verteilt. Ihrer Meinung nach ist eine Migrationspolitik, die auf Abschreckung abzielt, wirkungslos. „Konkret müssen wir Räume schaffen, in denen sich Migranten in Frankreich sicher fühlen können, denn solange das nicht geschieht, wird sich die Situation immer weiter verschlechtern“, so die ehrenamtliche Helferin Annie Lane auf France 2. Der Entwurf des geplanten neuen Einwanderungsgesetzes wird voraussichtlich noch restriktiver gegen Migranten vorgehen. Nach Ansicht der Organisationen wird er die Lage nur noch verschlimmern.

  • Pas-de-Calais: Tote Migrantin am Strand von Sangatte aufgefunden

    Pas-de-Calais: Tote Migrantin am Strand von Sangatte aufgefunden

    Die 24-jährige Frau wurde am Dienstagmorgen in Sangatte (Pas-de-Calais) tot aufgefunden. Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der genauen Todesursache eingeleitet.

    Eine 24-jährige Frau aus Eritrea wurde am Dienstagmorgen, dem 26. September, tot an einem Strand in der Gemeinde Sangatte (Pas-de-Calais) aufgefunden, wie der Sender France Bleu Nord von der Staatsanwaltschaft in Boulogne-sur-Mer erfuhr.

    Es war ebenfalls ein Migrant, der den leblosen Körper der Frau an der Küste bei Blériot in der Gemeinde Sangatte in der Nähe von Calais entdeckt hatte. Er verständigte kurz nach 5 Uhr morgens das „Regionale Operationszentrum für Überwachung und Rettung“. Laut Staatsanwaltschaft starb die wahrscheinlich durch Ertrinken bei dem Versuch die gefährliche Überfahrt über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu wagen.

    Es wurde ein Amtshilfeersuchen an die britischen Behörden gestellt, um herauszufinden, ob in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Boot, in dem sich die junge Migrantin befunden haben könnte, in England angekommen ist.

    Den Behörden zufolge gab es in der Nacht keinen bekannten Schiffbruch, aber es wurden zwei Überfahrten gemeldet, eine um 1.45 Uhr mit 50 Migranten an Bord des Bootes und eine um 2.39 Uhr mit 40 Migranten an Bord.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag verzeichneten die Behörden außerdem drei Versuche, Boote ins Wasser zu lassen. Bei einem dieser Versuche am Strand von Hemmes-les-Marck (Pas-de-Calais) wurden ein Migrant und ein deutscher Staatsangehöriger von der Polizei festgenommen. Die beiden wurden festgenommen, als Migranten gerade dabei waren, Boot und Ausrüstung für die Überfahrt vorzubereiten.

  • Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Vier mutmaßliche Schlepper wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, nachdem sechs Migranten bei einem Schiffbruch nahe der nordfranzösischen Küste am Samstag, 12. August, ums Leben gekommen waren. Die Tragödien häufen sich und deswegen haben die Behörden ein neues System eingeführt, um den Schleppern die Arbeit zu erschweren.

    Nur 50 cm trennen die Bojen, die durch eine dicke Metallkette miteinander verbunden sind. Das ist die schwimmende „Strassen“-Sperre von Étaples (Pas-de-Calais), eine neue Einrichtung der Präfektur von Pas-de-Calais. Die Sperre befindet sich in einer Flussmündung, die in den Ärmelkanal mündet. Ziel ist es, die Arbeit der Schlepper zu erschweren, die den Migranten versprechen, sie an die englische Küste zu bringen. Früher legten die Boote direkt von den Stränden ab, getragen von ihren Passagieren. Das ist heute unmöglich, da die Küsten zu stark überwacht werden. Also werden die Boote in abgelegeneren und unauffälligeren Flussmündungen zu Wasser gelassen.

    Trotz der Sperre von Étaples, die nur wenige Meter vom Hafen entfernt ist, war die letzte Nacht eher unruhig. „Gegen 4 Uhr morgens hörte ich Schreie. Ich öffnete die Luke und sah ein Zodiak mit vielen Migranten“, erklärt ein Skipper auf dem Sender Franceinfo. Kritiker sehen die Sperre nicht nur als ineffizient, sondern auch als gefährlich für die Exilanten. „Es ändert nichts an ihrem Willen, das Vereinigte Königreich zu erreichen, es geschieht jetzt halt von weiter weg, was die Überfahrtszeit verlängert“, erklärt Pierre Roques von der Organisation „L’auberge des migrants“ (Herberge für Migranten). Im Jahr 2022 riskierten fast 52.000 Migranten ihr Leben, um nach England zu gelangen.

  • Pas-de-Calais: Sechs Migranten sterben im Ärmelkanal auf der Überfahrt nach Grossbritannien

    Pas-de-Calais: Sechs Migranten sterben im Ärmelkanal auf der Überfahrt nach Grossbritannien

    Mindestens sechs Menschen starben am Samstag, dem 12. August, bei dem Versuch, den Ärmelkanal von Frankreich nach Grossbritannien zu überqueren. Ihr Boot war mit etwa 60 Migranten an Bord gesunken.

    Das Rettungsschiff kehrt am Samstag, dem 12. August, in den Hafen von Calais (Pas-de-Calais) zurück. Es war eines der Patrouillenboote, das eingriff, um sechzig Migranten zu retten, die versuchten, illegal nach Großbritannien zu gelangen. Die meisten von ihnen konnten gerettet werden, aber für sechs Personen kam jede Hilfe zu spät. Zwei Menschen werden noch vermisst. Das Entsetzen bei den Polizisten ist groß. „Sie wollen durchkommen. Sie versuchen alles, es sind junge Leute“, sagt einer von ihnen gegenüber dem Sender France 3.

    3.300 Menschen haben allein im Juli die englische Küste erreicht.
    Im Hafen holen Leichenwagen die Verunglückten ab, vor den Augen der Freiwilligen des Vereins Utopia 56, die betrübt feststellen, dass sich die Geschichte ohne Unterlass wiederholt. „Was wir auch sehen, ist, dass die einzige Antwort (…) darin besteht, diese Grenze zu militarisieren. Tatsächlich fahren die Menschen trotz allem weiter hinüber“, erklärt Adele Stouffs. Die Situation wird auch von den Mitarbeitern der SNSM, den französischen Seenotrettern, ähnlich eingeschätzt. Allein im Juli 2023 erreichten 3.300 Menschen nach einer extrem gefährlichen Überfahrt die englische Küste.

  • Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Rund 50 Migranten kletterten am Dienstag, 18. Juli, am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) an Bord eines Bootes, um so an die englische Küste zu gelangen. Die gefährliche Abfahrt erfolgte unter den Augen von Urlaubern, die sich am Strand aufhielten.

    Am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) warteten am Dienstagmorgen, dem 18. Juli, etwa 50 Migranten in hüfthohem Wasser, um an Bord eines Zodiaks zu klettern und zu versuchen, damit nach England zu gelangen, während Urlauber und Händler, die sich am Strand befanden, zuschauten. Die makabre Szene dauerte nur etwa zehn Minuten. Auch die Polizisten vor Ort hinderten die Migranten nicht daran, an Bord des Schlauchbootes zu klettern.

    „Sie waren sich wirklich sehr nahe“
    Olivier Ternisien, Ko-Vorsitzender von Osmose 62, einem Verein zur Unterstützung von Migranten, sucht regelmäßig die Gewässer des Ärmelkanals ab. Er hat schon viele Abfahrten von Migranten mit angesehen, aber die Abfahrt am Dienstag war außergewöhnlich. „Sie waren wirklich sehr nah am Strand, obwohl sie sich normalerweise etwas außerhalb des Strandes treffen“, erklärt er gegenüber dem Sender France 3. Nur etwa 40 km trennen Boulogne-sur-Mer von der englischen Küste. Nach Angaben der Organisation soll das Boot tatsächlich in britischen Gewässern angekommen sein. Seit einigen Tagen wurden die Patrouillen an der gesamten Küste verstärkt, um die Versuche illegaler Überfahrten zu verhindern. Für die Touristen vor Ort ist es eine aussergewöhnliche Situation. Im Verlaufe des Dienstags versuchten noch sechs weitere Boote die gefährliche Überfahrt nach England.

  • Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Britischer Premier Rishi Sunak wird heute Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen

    Emmanuel Macron empfängt am Freitag, dem 10. März, den britischen Premierminister Rishi Sunak im Élysée-Palast. Dieses Treffen könnte einen Neuanfang in den britisch-französischen Beziehungen darstellen. Vor allem aber wird das brennende Thema der illegalen Einwanderung behandelt werden. Der britische Premierminister Rishi Sunak wird am Freitag, dem 10. März, von Emmanuel Macron zu einem Treffen im Élysée-Palast empfangen. In einem Interview mit der Zeitung Le Figaro, das am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, beschrieb Rishi Sunak Emmanuel Macron als einen „großen Freund“. Eine Formulierung, die sich deutliche von der seiner Vorgängerin Liz Truss abhebt, die im vergangenen Sommer zögerte, ob sie Emmanuel Macron als Freund oder Feind bezeichnen solle. Das heiße Dossier der illegalen Einwanderung Rishi Sunak kommt trotzdem mit einer heißen Akte im Gepäck nach Paris: die illegalen Überquerungen des Ärmelkanals, deren Zahl in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist. Die briti…

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  • 3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    Ein Boot mit Migranten kenterte am Mittwoch, dem 14. Dezember, im Ärmelkanal. 43 Menschen konnten gerettet werden, aber drei starben trotz des Eingreifens französischer und englischer Retter.

    Mehrere Dutzend Menschen klettern nach einer wahren Horrornacht entkräftet auf das Schiff der englischen Rettungskräfte. Das behelfsmäßige Boot der Migranten soll am Mittwoch, dem 14. Dezember, mitten in der Nacht mit etwa 50 Menschen an Bord gekentert sein. Die vorläufige Bilanz lautet drei Tote und 43 gerettete Personen, von denen einige aus dem Wasser gerettet werden mussten.

    Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen.

    Das Unglück wurde kurz vor 4 Uhr morgens von der englischen Küstenwache auf halbem Weg zwischen der französischen und der britischen Küste entdeckt. Die Temperaturen waren eisig, aber das Meer war ruhig, was möglicherweise für die Entscheidung der Schlepper der Migranten ausschlaggebend war, die Überfahrt zu wagen. Den ganzen Mittwoch über suchten Hubschrauber und Suchschiffe aus England und Frankreich das Gebiet ab. Die Zahl von drei Toten könnte sich in den nächsten Stunden noch erhöhen. Der Schiffbruch ereignete sich, nachdem der britische Premierminister am Dienstag einen umfassenden Plan zur stärkeren Bekämpfung der illegalen Einwanderung ankündigte.

  • Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Vor der Kanalinsel Jersey werden nach einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Fischerboot mehrere Seeleute vermisst.

    Seit Donnerstagmorgen sind umfangreiche Rettungskräfte im Ärmelkanal vor der Insel Jersey mobilisiert. Am frühen Morgen war eine Fähre mit einem Fischerboot kollidiert. Mehrere Seeleute des Fischerbootes werden noch vermisst. Nach drei oder vier Männern wird aktiv gesucht, so die Zeitung Manche Libre.

    Gegen 5.30 Uhr morgens kollidierte die Fähre Goodwill mit dem Trawler L’Ecume. Der Fischkutter sank sehr schnell. Das Schiff hatte 5 Passagiere und 24 Besatzungsmitglieder an Bord, wie die Jersey Evening Post berichtete.

    Die Küstenwache von Jersey koordiniert die Rettungsmaßnahmen, bei denen auch französische Rettungsflugzeuge wie der Zivilschutzhubschrauber Dragon 50, der Marine-Hubschrauber Caiman und ein Flugzeug vom Typ Falcon 50 zum Einsatz kommen.

  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.