Am Montag, 25. Oktober, wird der Regierung eine Studie vorgelegt, die vor zwei Jahren von RTE in Auftrag gegeben wurde. Wird Frankreich 100% erneuerbare Energien oder einen hohen Anteil an Kernenergie haben, um im Jahr 2050 Kohlenstoffneutralität zu erreichen?
RTE, der französische Stromnetzbetreiber, blickt in das Jahr 2050 voraus. Erklärtes Ziel ist es, bis zu diesem Jahr Kohlenstoffneutralität zu erreichen. Die Stromerzeugung darf nicht länger eine Quelle von Treibhausgasen sein. Sechs Szenarien liegen auf dem Tisch: Drei von ihnen schlagen vor, den Bau von Kernkraftwerken zu stoppen. Eine der Optionen ist der völlige Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2050. Die Hälfte des Stroms würde dann von Windrädern an Land und auf See und 36% von großen Solarparks stammen. Ein ehrgeiziges Unterfangen, denn 67% der französischen Stromerzeugung entfallen heute noch auf die Kernenergie, weit abgeschlagen folgen Wasser-, Wind-, Wärme- und Sonnenenergie.
Der Bericht wird am Montag vorgelegt Drei weitere RTE-Szenarien schlagen vor, Kernkraft und erneuerbare Energien im Verhältnis 50:50 zu kombinieren. Je nach Länge der Übertragungswege würden acht bis 14 neue Kernreaktoren gebaut werden müssen. Die grosse Unbekannte bei den Berechnungen bleibt der Stromverbrauch der Franzosen im Jahr 2050. Wenn er stark ansteigt, wird es nach Ansicht einiger Experten schwierig sein, auf die Kernenergie zu verzichten.
Der Preis für ein Baguette könnte in den nächsten Tagen steigen. Weitere schlechte Nachrichten für die Verbraucher in Frankreich nach dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise.
Der Durchschnittspreis für ein Baguette beträgt in Frankreich derzeit 0,89 €. In vielen Bäckereien liegt der Preis oft bei 1 €. Ein Preis, der in den kommenden Tagen wahrscheinlich weiter steigen wird. Das bedeutet noch mehr schlechte Nachrichten für die Verbraucher.
Die Erklärung dafür ist der Anstieg der Weizenpreise. Die Preise sind innerhalb eines Monats um etwa 30% gestiegen, was einem Anstieg von 110 Euro pro Tonne entspricht, wie der Branchenverband FNSEA am Ende des Sommers mitteilte. In Frankreich hat der nasse Sommer zu Ertragseinbußen geführt, in Russland sind die Erträge katastrophal, und Dürreperioden und Brände haben die Produktion weltweit beeinträchtigt. „Das ist beispiellos“, kommentierte Dominique Anract, Präsident der Confédération nationale de la boulangerie-pâtisserie française (CNBPF), gegenüber dem Sender BFM Business.
Infolgedessen ist auch der Mehlpreis gestiegen, da die Mühlen die Preiserhöhung bereits weitergegeben haben. Aber Mehl ist für Bäcker natürlich unverzichtbar. Der Berufsstand hat keine andere Wahl, als den Preisanstieg bei den Rohstoffen auch an seine Kunden weiterzugeben.
Ein weiterer Anstieg, mit dem der Berufsstand konfrontiert ist, sind die Energiepreise. Unabhängig davon, ob ein Bäcker Gas oder Strom verwendet, leidet er ebenso wie Privatpersonen unter den steigenden Energiepreisen. Für einen Beruf, der seinen Ofen einen Großteil des Tages nutzt, wird die Rechnung immer höher. Selbst die Papierverpackungen sind heute teurer als im letzten Jahr.
Die Confédération nationale de la boulangerie weist darauf hin, dass der Durchschnittspreis für ein Baguette in 20 Jahren nur um 23 Cent gestiegen ist. Im Jahr 2000 lag der Durchschnittspreis bei 0,67 €. „Das ist weit entfernt vom Anstieg der Lebenshaltungskosten“, sagt Dominique Anract. Dennoch ist ein 1-Euro-Baguette für viele Kunden, die bereits von den steigenden Benzinpreisen betroffen sind, ein symbolischer Schritt. Das Baguette könnte in den nächsten Tagen je nach Bäckerei um 5 bis 10 Cent teurer werden.
Nach monatelanger Unterbrechung aufgrund der Gesundheitskrise kehren die ausländischen Touristen, insbesondere die Europäer, allmählich nach Frankreich zurück. Doch die Zahlen sind noch weit von denen des Jahres 2019 entfernt.
Die ausländischen Touristen sind zurück in Frankreich. Auf der Seine, in Paris, entdecken viele von ihnen die Stadt und ihre Denkmäler in einem Pariser Sightseeing-Boot. Alle sind begeistert, und viele sagen, dass sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Einige kommen aus dem Vereinigten Königreich, andere aus den Niederlanden. Es ist klar: Die ausländische Kundschaft kehrt allmählich zurück. Dies wird am Fuße des Eiffelturms und vor den Kaufhäusern besonders deutlich. Aber, die asiatischen Touristen fehlen noch immer.
50 Millionen ausländische Touristen erwartet Im September 2019 machten ausländische Touristen 50% der Reisenden in Paris aus, im Vergleich zu 25% in diesem Jahr. Davon kommen 30% aus Deutschland, 16% aus Belgien und 11% aus Italien. Ein Trend, der sich auch an der Côte d’Azur bestätigt. Das Hotel La Villa Port D’Antibes in Antibes (Alpes-Maritimes) ist ausgebucht. Aber die früher so präsente russische Kundschaft ist noch nicht wieder vertreten, ebenso wenig wie die aus Südamerika. Frankreich hofft immer noch, bis Ende des Jahres 50 Millionen ausländische Touristen begrüßen zu können, weit entfernt von dem Rekord von 90 Millionen im Jahr 2019.
Mit einem Literpreis von 0,69 € pro Liter ist Superethanol-E85 der billigste Kraftstoff auf dem Markt. Welche Fahrzeuge können ihn nutzen? Hat er irgendwelche Nachteile? Wo wird er verkauft?
Ein Liter Kraftstoff zu 0,69 €? Vielleicht ist Ihnen in den letzten Tagen dieser Preis an der Tankstelle aufgefallen. Dieser Kraftstoff ist weitaus billiger als bleifreies 95er, bleifreies 98er Benzin und Dieselkraftstoff. Es ist der Preis für Superethanol-E85: ein Kraftstoff, der zu 60 bis 85% aus Bioethanol und bleifreiem 95er Benzin besteht.
Liest man in den Autofahrerforen im Internet nach, so hat Superethanol-E85 fast nur Vorteile: Er ist billig, schadstoffarm und stammt aus der heimischen Landwirtschaft. Der am häufigsten genannte Nachteil ist, dass Fahrzeuge, die mit Superethanol-E85 betrieben werden, einen etwas höheren Verbrauch haben.
Mit dem auffälligen Anstieg der Kraftstoffpreise hat Superethanol-E85 starken Rückenwind bekommen. Dies wird von David Betton, einem Garagenbesitzer in Villematier in der Haute-Garonne, bestätigt. Vor der Preiserhöhung rüstete er fünf Autos pro Monat auf Superethanol um. Heute sind es fünfzehn Fahrzeuge pro Monat. „Das Ziel der Menschen ist es in erster Linie, zu sparen. Man spart direkt einen Euro pro Liter. Aber auch, um weniger zu verschmutzen und die Umwelt-Plakette zu bekommen. Die Kunden kommen aus jeder Altersklasse und jedem Beruf, Angestellte, 20-Jährige oder Rentner, alle wollen ihr Benzinbudget reduzieren“, erklärt der Werkstattbesitzer. Für David Betton ist „Ethanol die einzige wirkliche Lösung, um die Gewohnheiten der Autofahrer zu ändern. Eine Familie mit kleinem Budget, die sauber fahren will, kann sich kein Hybridauto kaufen, das ist nicht möglich, und sie will auch kein Elektroauto, mit dem man nur 300 km weit fahren kann“.
1 – Warum ist Superethanol-E85 billiger? Mit 0,69 € pro Liter ist Superethanol-E85 unschlagbar preiswert. Das ist fast einen Euro weniger pro Liter als Super Bleifrei! Dieser Kraftstoff wird nicht importiert, sondern stammt aus der Produktion französischer Landwirte. Und vor allem ist er nicht von der TICPE (Inlandsverbrauchssteuer auf Energieerzeugnisse) betroffen, einer Steuer, die einen hohen Anteil an den derzeitigen Benzinkosten ausmacht.
2 – Welche Autos können mit Superethanol betrieben werden? Die große Mehrheit aller Benzinfahrzeuge kann mit Superethanol-E85 betrieben werden. Die Fahrzeugklasse muss mindestens Euro3 sein (Inbetriebnahme nach 1. Januar 2001).
3 – Wie hoch sind die Kosten für die Umstellung auf Superethanol? Um mit Superethanol-E85 fahren zu können, müssen man eine Box in den Motorraum einbauen lassen. Auf dem Markt gibt es vier Marken von zugelassenen Boxen: FlexFuel, Biomotors, Borel und eFlexFuel. Je nach der Art der Einspritzung in einem Fahrzeug sind zwei Modelle erhältlich. Sie werden zu Preisen zwischen 500 und 800 € verkauft. Mit Installation muss man in der Regel zwischen 700 € und 1100 € rechnen. Dafür ist es notwendig, das Auto ein oder zwei Tage in der Werkstatt zu lassen. Der Einbau der Umrüstungsbox muss durch eine Vertragswerkstatt erfolgen.
Eine Umrüstungsbox ist für das Fahren mit E85 unerlässlich.
4 – Ist Superethanol schädlich für den Motor? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Superethanol-E85 steht im Verdacht, die Korrosion von Motoreinspritzdüsen, Kraftstoffpumpen oder flexiblen Leitungen im Kraftstoffkreislauf zu beschleunigen. Außerdem wird ihm vorgeworfen, Ablagerungen im Tank zu lösen und damit den Kraftstofffilter zu verstopfen. Deshalb, so die Meinung der Fachleute, ist es ratsam, den Kraftstofffilter nach dem Einbau der Box und den ersten drei Betankungen mit E85 zu wechseln.
5 – Verbraucht das Auto mehr Kraftstoff? Ein Auto mit Ethanol verbraucht zwischen 15 und 25% mehr Kraftstoff, je nach Modell und Fahrweise. Bioethanol ist weniger „stark“ als herkömmliches Benzin: Der Motor muss mehr in die Zylinder einspritzen, um die gleiche Explosionstärke zu erreichen. „Der Energiewert von Ethanol ist zwar nicht derselbe, aber es macht sich bezahlt“, erklärt Werkstattbesitzer David Betton. Trotz dieses Mehrverbrauchs bleibt Superethanol rentabel. „Trotz des Mehrverbrauchs spart man etwa 700 Euro auf 13.000 km pro Jahr“, erklärt Nicolas Kurtsoglou, Leiter der Kraftstoffabteilung des SNPAA (Syndicat national des producteurs d’alcool agricole).
E85 führt zu einem Mehrverbrauch von 15 bis 25 %.
6 – Achtung vor billigen Bausätzen Nicht zugelassene Bausätze sind zu sehr günstigen Preisen auf dem Markt erhältlich. Sie funktionieren, aber Vorsicht: Fahrzeuge, die damit ausgestattet sind, werden bei der technischen Kontrolle abgelehnt, und im Falle eines Unfalls kann es sein, dass die Versicherungsgesellschaften ihre Kunden nicht entschädigen.
7 – Ist Superethanol umweltschädlich? Ein Fahrzeug, das mit Superethanol-E85 betrieben wird, stößt 70% weniger CO2 und 90% weniger Feinstaub aus als ein herkömmliches Benzinfahrzeug. Es kann daher eine Crit’air 0-Plakette an der Windschutzscheibe tragen und in den ZFE-Zonen (Umweltzonen) fahren, die in den Großstädten eingerichtet werden.
8 – Muss man den Fahrzeugschein ändern? Es ist notwendig, den Fahrzeugschein umschreiben zu lassen. Er wird mit „FE“ (Benzin und Superethanol) gekennzeichnet. Der Fahrzeugschein ist dann kostenlos, außer in der Bretagne und im Centre-Val-de-Loire, wo er die Hälfte kostet (in Frankreich wird die KFZ-Steuer als Preis für die Ausstellung des Fahrzeugscheines erhoben).
9 – Woher kommt Superethanol? Superethanol-E85 stammt aus der Landwirtschaft. Es wird im Wesentlichen aus Zuckerrüben nach Fermentation von Zucker und Stärke, Weizen, Mais und deren Verarbeitungsrückständen hergestellt.
Superethanol wird hauptsächlich aus Zuckerrüben hergestellt.
10 – Gibt es genügend Tankstellen? Superethanol-E85 wird an Tankstellen verkauft, die von Mineralölgesellschaften und Supermärkten betrieben werden. 28% der Tankstellen in Frankreich, d. h. 2.583 Tankstellen, bieten es ihren Kunden an. Total hat beispielsweise bereits 40% seiner Tankstellen mit E85 ausgerüstet, Intermarché fast 50%… Der Absatz von Superethanol-E85 dürfte im Jahr 2021 420.000 m3 erreichen (+20 % gegenüber 2020).
Die Schuhe werden aus natürlichen und recycelbaren Materialien hergestellt. Das Ziel der Firmengründer ist es, den Kohlenstoff-Fußabdruck auf unserem Planeten zu verringern.
Als bisher umweltverschmutzende Industrie erfindet sich die Schuhherstellung jetzt neu. In Annecy existiert seit 2018 ein Start-up auf dem Markt der umweltfreundlichen und veganen Sportschuhe. Das kleine Unternehmen mit 6 Mitarbeitern stellt Turnschuhe aus umweltfreundlichen und recycelten Produkten her. Stroh, Heu, invasive Algen oder Plastikflaschen. „Je nach Modell verwenden wir zwischen drei und sechs Flaschen pro Paar. Die Idee ist, die Verwendung nicht recycelter Materialien bei den Schuhen zu minimieren“, erklärt Guillaume Linossier, der Designer der Marke. Eine weitere Besonderheit der jungen französischen Schuhmarke: die Nichtverwendung von Leder. Materialien tierischen Ursprungs sind verboten.
Schutz der Umwelt „Das Ziel des Unternehmens ist es, eine Reihe innovativer, umweltfreundlicher Lösungen auf den Schuhmarkt zu bringen“, so der Firmengründer. Im vergangenen Jahr wurden bereits 60.000 Paar Schuhe verkauft.
Für jedes verkaufte Paar verpflichtet sich das Unternehmen aus der Haute-Savoie, 1% des Preises für Naturschutzprojekte zu spenden. Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Turnschuhe nicht „Made in France“ sind, sondern in Portugal hergestellt werden, um die Herstellungskosten zu senken…
Können die hohen Kraftstoffpreise die Gilets Jaunes wieder auf die Straße bringen? Für Samstag, den 23. Oktober, sind mehrere Dutzend Demonstrationen angekündigt. Sechs Monate vor den Präsidentschaftswahlen behält die Regierung die Situation im Auge.
Das ist das Bild, das die Regierung fürchtet. Franzosen in gelben Westen besetzen wieder die Kreisverkehre und marschieren jeden Samstag auf den Straßen. Das Risiko ist real. Kraftstoff ist heute teurer als zu Beginn der Bewegung der Gelbwesten im November 2018. Eine erste Remobilisierung fand bereits am Samstag, dem 16. Oktober statt
Um die schwelende Wut der Menschen zu besänftigen, hat Jean Castex das Scheckbuch gezückt. 38 Millionen Franzosen erhalten eine Inflationszulage von 100 Euro, wenn sie ein Gehalt von weniger als 2000 Euro netto pro Monat beziehen. Sie werden je nach Berufsgruppe Ende Dezember, Januar oder Februar ausgezahlt. Ein unzureichender Betrag, wie mehrere führende Vertreter der Opposition kritisieren.
60 Protestmärsch…
[wtr-time]
Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.
Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.
Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.
Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.
Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.
Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.
Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis
Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.
Auf seiner Reise nach Brüssel erklärte der Präsident der Republik, dass die Krise im Zusammenhang mit dem Anstieg der Kraftstoff- und allgemein der Energiepreise „andauern“ werde. Emmanuel Macron sagte auch, dass die vom Regierungschef am Donnerstagabend angekündigte Inflationszulage „gerecht und zielgerichtet“ sei.
Nach Ansicht des Präsidenten der Republik werden die Franzosen noch längere Zeit keine Preissenkungen an den Zapfsäulen erleben. Emmanuel Macron sagte am Freitag, 22. Oktober, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise „andauern“ werde. Der Präsident ging auch auf die Äußerungen seines Premierministers Jean Castex ein, der die Einführung einer „Inflationszulage“ von 100 Euro angekündigt hatte, damit die Haushalte den Preisanstieg verkraften können.
Lesen Sie auch: Benzinpreise: Jean Castex kündigt eine außergewöhnliche “Inflationszulage” von 100 Euro an
„Ich denke, das ist gerechter und zielgerichteter“, sagte der Staatschef, der am Freitag in Brüssel weilte: „Die Manipulation …
[wtr-time]
Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.
Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.
Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.
Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.
Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.
Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.
Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis
Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.
Die Regierung hat am Freitag den neuen Saldo ihres Haushaltsentwurfs für 2022 erläutert.
Die Regierung hat am Freitag, dem 22. Oktober, den neuen Haushaltsentwurf für 2022 vorgestellt. Er sieht 10,2 Milliarden Euro an zusätzlichen Ausgaben vor, insbesondere zur Stärkung der Kaufkraft der privaten Haushalte, was vor allem durch höhere Steuereinnahmen finanziert werden soll.
Die Maßnahmen zum Ausgleich der gestiegenen Energiepreise werden die öffentlichen Haushalte 6,2 Milliarden Euro kosten, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Die „Inflationszulage“, die am Donnerstagabend von Premierminister Jean Castex angekündigt wurde, wird im nächsten Jahr 2,3 Milliarden Euro ausmachen.
Teilweise durch Steuereinnahmen finanzierte Ausgaben
Die Regierung hat auch die Kosten für die Deckelung des künftigen Anstiegs der Stromtarife auf 5,9 Milliarden Euro erhöht, gegenüber 5 Milliarden Euro zuvor. Darüber hinaus wird der Staat die durch das Einfrieren der Gastarife bis Ende 2022 benachteiligten G…
[wtr-time]
Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.
Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.
Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.
Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.
Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.
Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.
Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis
Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.
Lange Wartezeiten für Neuwagen lassen das allgemeine Interesse an Gebrauchtwagen wachsen. Die Verbraucher interessieren sich zunehmend für gebrauchte oder überholte Fahrzeuge.
In den letzten Monaten konnten Gebrauchtwagenhändler ihre Umsätze erheblich steigern. Dies ist auf die längeren Wartezeiten beim Kauf eines Neuwagens zurückzuführen. Der Mangel an Halbleitern verlangsamt die Herstellung von Neufahrzeugen, so dass die Verbraucher sich für einen Gebrauchtwagen entscheiden. „Ich schaue mich um, und es gibt so gut wie keine neuen Wagen. Es lohnt sich, ein Auto mit 4.000, 5.000 oder sogar 10.000 Kilometern zu nehmen“, sagt ein Rentner auf dem Sender France 2.
Wird es bald einen Mangel an Gebrauchtwagen geben? Diese hohe Nachfrage treibt die Verkaufspreise um 5% in die Höhe. Einige Modelle sind so beliebt, dass die Händler manchmal befürchten, keine Fahrzeuge mehr zu finden. „Wir haben heute mehr und mehr Anfragen für Benzinfahrzeuge. Bei dieser Art von Fahrzeugen ist die Nachfrage sehr hoch, und das Angebot wird allmählich knapp“, befürchtet Anthony Enjalbert, stellvertretender Leiter für den Gebrauchtwagenverkauf bei Peugeot. Mehrere Automobilexperten befürchten sogar einen einsetzenden Mangel an Gebrauchtwagen.
Dabei handelt es sich um eine technologische Meisterleistung, die seit 2018 von dem in Toulouse ansässigen Unternehmen CLS entwickelt wurde, das sich insbesondere auf die Meeresüberwachung spezialisiert hat. das Unternehmen hat eine Drohne entwickelt, die im Falle eines Schiffbruchs schnell eingreifen und ein Rettungsfloß aussetzen kann. Diese Innovation ist einzigartig in der Welt.
Mit seiner Spannweite von acht Metern sieht sie aus wie ein kleines Passagierflugzeug, nur ohne Pilot und Passagiere an Bord. Die Drohne wurde von CLS entworfen und entwickelt, einer Tochtergesellschaft des französischen Centre national d’études spatiales, das seit 1986 auf Lösungen für die Erdbeobachtung und -überwachung spezialisiert ist. Eine Drohne, die in ihrem Bauch eine Rettungsinsel trägt, die sie im Falle eines Schiffbruchs ins Meer abwerfen kann und die bis zu acht Personen aufnehmen kann. Eine Weltneuheit.
Schnelles Eingreifen Ein Projekt, das 2018 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union initiiert wurde, mit der das Unternehmen gerade einen Vertrag unterzeichnet hat: „Es war eine Notwendigkeit, da die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs die Aufgabe hat, die Mitgliedstaaten bei ihren Rettungseinsätzen auf See im Falle von Unfällen oder anderen Vorfällen zu unterstützen. Wir haben also ein 24-Stunden-Team, das eingreifen und die Drohne sehr schnell in das jeweilige Gebiet schicken kann, um Menschen zu retten“, erklärt Nadia Maaref, Direktorin für maritime Sicherheit bei CLS.
Um diesen Vierjahresvertrag mit einem Volumen von 30 Millionen Euro mit Brüssel abzuschließen, musste man in der Lage sein, im Falle einer Havarie schnell zu reagieren. In den vergangenen sechs Monaten wurde das System perfektioniert und nun der Auftrag erteilt. „Wir haben die Autonomie und die Ausdauer der Drohne verbessert, so dass sie immer weiter entfernte Missionen durchführen kann, bis zu 650 km von der Küste entfernt, d.h. 1300 km hin und zurück, und wir haben alle Sensoren verbessert, so dass wir sowohl bei Tag als auch bei Nacht sehen können“, erklärt Stéphanie Limouzin, die stellvertretende Geschäftsführerin von CLS.
Das Unternehmen verfügt über vier Seenotrettungsdrohnen, die rund um die Uhr im Einsatz sind und vom CLS-Kontrollraum in Toulouse aus gesteuert werden.