Kategorie: Wirtschaft

  • Klima: Griechenland, Irland und die Schweiz wollen auf mehr Windenergie setzen

    Klima: Griechenland, Irland und die Schweiz wollen auf mehr Windenergie setzen

    Die Energiepreise nehmen inzwischen einen wichtigen Platz in den Debatten des Präsidentschaftswahlkampfes in Frankreich ein. Nun haben sich mehrere europäische Länder dafür entschieden, auf mehr Windkraft zu setzen. Dies ist etwa in Griechenland und Irland der Fall. Die Schweiz würde gerne nachziehen.

    In Griechenland werden trotz starker Opposition immer mehr Windkraftanlagen gebaut.
    Die Energiewende veranlasst die liberale griechische Regierung, massiv in Windkraftanlagen zu investieren. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen wehrt sich jedoch seit Jahren vehement dagegen. Überall im Land kommt es zu Demonstrationen gegen die Errichtung von Windkraftanlagen, die oft bis zu 120 Meter hoch sind.

    In Agrafa, auch bekannt als die griechischen Alpen, einer Region von einzigartigem ökologischem Interesse, die als Natura 2000 eingestuft wurde, auf den Inseln Tinos, Andros, in Skyros, auf Kreta – wo mehr als 1.000 Windräder entstehen sollen – auf der Insel Ikaria haben die Einwohner ihre Ablehnung zum Ausdruck gebracht. Aber vor allem auf der Insel Euböa ist der Protest zu spüren. Fast 700 riesige Windräder, so weit das Auge reicht. Und mehrere Dutzend sollen in den kommenden Monaten noch gebaut werden.

    Warum aber entscheidet sich Griechenland dafür, Windkraftanlagen auf seinen Inseln mit hohem Tourismuspotenzial zu errichten? Die letzten Regierungen haben es mit den geltenden Umweltstandards nicht so genau genommen. Es werden Gebiete, die als Natura 2000 eingestuft und somit eigentlich geschützt sind, tendenziell ignoriert. Sogar archäologische Stätten werden beeinträchtigt, wie auf der Insel Andros. Denn es ist viel billiger, Windkraftanlagen auf Bergen und Anhöhen zu installieren als auf dem Meer.

    Die Gegner von Windkraftanlagen fordern die Einhaltung von Umweltstandards. Sie sind nicht gegen Windkraftanlagen an sich, sondern gegen ihre Industrialisierung. Sie wollen sie nach den Bedürfnissen der Einwohner aufstellen, wie auf der Insel Tilos. Was die Regierung mit den Tausenden von Windrädern jedoch tut, ist laut ihren Gegnern, die Energie zu kommerzialisieren. Und der Widerstand ist so groß, dass die Regierung in letzter Zeit mehrere Lizenzen widerrufen und sechs Bergregionen unter besonderen Schutz stellen musste.

    Irland versucht, die erzeugte Energie zu speichern.
    In Irland hat sich die Regierung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 80% erneuerbare Energien bis 2030, doppelt so viel wie in Frankreich. Die irische Regierung setzt insbesondere auf die Speicherung der überschüssigen Energie, die von Windkraftanlagen in windreichen Zeiten erzeugt wird. So soll verhindert werden, dass fossile Brennstoffe in der Energieversorgung eine wichtige Rolle spielen.

    In mehreren Buchten des Landes wird derzeit nach Möglichkeiten gesucht, die überschüssige Energie unter dem Meeresspiegel zu speichern. Denn bei fossilen Energieträgern ist es einfacher, das Energie-Angebot an die Nachfrage anzupassen. Man muss nur mehr produzieren, wenn die Nachfrage steigt, z. B. im Winter. Windkraftanlagen sind wetterabhängig. Irland sucht nach einem Weg, die große Menge an Energie, die während Zeiten starker Winde erzeugt wird, nicht zu verlieren. Umgekehrt soll der Strom aus Windkraft aber auch bei Windstille nicht ausgehen, wie es im letzten Sommer eineinhalb Monate lang der Fall war.

    Bis zum Ende des Jahrzehnts will man diese grüne Energie mehrere Wochen lang in Unterwasser-Salzkavernen in Form von Wasserstoff speichern können, einem Gas, das für das Transportwesen und die Industrie weiterverarbeitet werden kann. Und der Vorteil dieser Technik ist, dass sie im Gegensatz zur Speicherung in Batterien umweltfreundlich ist.

    Der Anstieg der Energiepreise in den letzten Wochen – unter anderem aufgrund des Krieges in der Ukraine – hat den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen noch dringlicher gemacht. Das Projekt zur Stromspeicherung wurde vor Beginn der russischen Invasion gestartet, doch jetzt macht es wirklich Sinn. Vor allem in einem Land wie Irland, das vom Meer umgeben ist und dem es daher kaum möglich ist, einen Austausch von grüner Energie zwischen zwei Ländern zu erreichen. Irland muss diese Probleme gewissermaßen alleine und vor seinen europäischen Nachbarn lösen.

    Zu beachten ist auch, dass es in Irland keine Kernenergie gibt, diese ist dort illegal. Wenn das Land also aus den fossilen Brennstoffen aussteigen und den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 verfünffachen will, muss es insbesonders auf die Speicherung setzen.

    Die Windenergie in der Schweiz ist Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen.
    Im Gegensatz zu den Beispielen aus Irland und Griechenland tritt die Schweiz im Moment auf der Stelle. Dort macht die Windenergie bisher nur 0,25 % der gesamten Stromerzeugung aus, mit 41 Windkraftanlagen, die über das ganze Land verteilt sind. Das ist wenig für ein Land, das bis 2050 CO2-neutral sein will und beschlossen hat, langfristig auf Atomkraft zu verzichten. Im Sommer kann sich die Schweiz auf ihre Wasserkraftstaudämme verlassen. Im Winter muss jedoch Strom aus den umweltschädlichen Kohle- und Gaskraftwerken in Deutschland importiert werden.

    Windenergie ist neben der Solarenergie einer der Wege, wie die Schweiz ihre Ziele im Kampf gegen den Klimawandel einhalten und gleichzeitig ihre Energieautonomie sichern will. Wenn Windkraftanlagen strategisch so wichtig sind, warum steht die Schweiz im europäischen Vergleich so schlecht da?

    Ein Grund für die Verzögerung ist die Vielzahl an Gerichtsverfahren, die ebenso zahlreich sind wie die Windparkprojekte in der Schweiz. So dauerte es beispielsweise 23 Jahre, bis die sechs Windräder in Sainte-Croix wegen der vielen Gerichtsverfahren das Licht der Welt erblicken konnten.

    Die Folge ist, dass Schweizer Unternehmen zehnmal mehr Windkraftanlagen im Ausland bauen als in der Schweiz, aber das könnte sich ändern. Die Behörden wollen die Klagemöglichkeiten einschränken. Sehr zum Leidwesen der Anwohnerverbände, die gegen Windkraftanlagen sind und von einer Verweigerung der Demokratie sprechen.

  • Das sind bis 2030 die 10 gefragtesten Berufe in Frankreich

    Das sind bis 2030 die 10 gefragtesten Berufe in Frankreich

    Die französische Statistikbehörde hat eine Studie veröffentlicht, in der untersucht wurde, in welchen Sektoren bis zum Jahr 2030 am meisten Personal eingestellt werden wird. Wer vorhat, in den kommenden Jahren in Frankreich zu arbeiten, sollte das wissen.

    Die Studie, die gemeinsam vom Forschungsinstitut DARES (Direction de l’animation de la recherche, des études et statistiques) und France Stratégie veröffentlicht wurde, sieht voraus, dass zwischen 2019 und 2030 insgesamt 8,4 Millionen freie Stellen zu besetzen sein werden. Das sind 760.000 neue Arbeitsplätze pro Jahr, und das betrifft nur bestehende Firmen, die neue Mitarbeiter einstellen müssen. Die große Mehrheit davon, nämlich 8%, sind Ersatz für Arbeitnehmer, die in den Ruhestand gehen.

    Nach den Berechnungen des Instituts DARES fallen die meisten Neueinstellungen in diesen Bereichen an:

    • Wartungspersonal
    • Lehrkräfte
    • häusliche Pflege für ältere oder behinderte Menschen
    • Kraftfahrer aller Art (Spediteure, Busfahrer, Lieferfahrer)
    • Verwaltungs-, Buchhaltungs- und Finanzdienstleistung
    • Kaufmännische und technische Führungskräfte
    • Krankenpfleger, Hebammen und Pflegeassistenten
    • Lagermitarbeiter
    • IT-Ingenieure, Online-Business

    Wobei nur für den Gesundheitssektor ein Wachstum prognostiziert wird, insbesondere in den Bereichen Krankenpflege und häusliche Pflege, da eine alternde Bevölkerung immer mehr Pflegekräfte benötigt. In den anderen Berufen sind Einstellungen größtenteilsein Ersatz von Personal, das in den Ruhestand geht.

    Besonders hervorgehoben werden in der Studie Sektoren, die voraussichtlich stark wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen werden, allen voran der IT- und Digitalsektor, in dem bis 2030 voraussichtlich 115.000 zusätzliche Stellen geschaffen werden.

    Der Bericht listet auch Branchen auf, die in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich schrumpfen werden: Die öffentliche Verwaltung und das Finanzwesen werden voraussichtlich weniger Mitarbeiter benötigen, da immer mehr Verwaltungsprozesse online abgewickelt werden. Das Gleiche gilt für den Versicherungssektor.

    Der Bericht deutet auch darauf hin, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kultur und Gastgewerbe über die kommenden Jahre anhalten werden. Zwischen 2019 und 2030 werden nur 80.000 freie Stellen erwartet, verglichen mit 300.000 zwischen 2009 und 2019.

    Und wer die Idee hat, in Frankreich ein eigenes Unternehmen zu gründen, für den gibt es eine ganze Reihe staatlicher Unterstützungen für die Gründung neuer Unternehmen.

  • Bio-Landwirtschaft: Absatz schwächelt in Frankreich

    Bio-Landwirtschaft: Absatz schwächelt in Frankreich

    Produkte aus biologischer Landwirtschaft scheinen für die Verbraucher immer weniger attraktiv zu sein. Ist dies die Folge einer geringeren Kaufkraft?

    Jahrelang haben Bio-Produkte Tausende von Verbrauchern angezogen, da sie als gesünder und frei von Chemikalien angesehen wurden. Heute sind die Kunden jedoch zwiegespalten. „Wir sind nicht zu 100% bio, wir machen ein bisschen von beidem, ein bisschen die großen Supermärkte und schließlich versuchen wir auch, die kleinen Geschäfte im Stadtzentrum zu unterstützen“, erklärt ein Familienvater vor der Kamera von France 3. Ein anderer Kunde sagt, dass für ihn der Kauf von Bio-Lebensmitteln vom Preis abhängt, aber auch davon, wo die Lebensmittel produziert werden, ob sie etwa aus der Region stammen oder nicht.

    Nach Jahren des stetigen Wachstums ist der Verkauf von Bioprodukten 2021 um 3,1% zurückgegangen. Bei Mehl ging der Verkauf sogar um 18% zurück. In einem Bioladen der Côte-d’Or ziehen relativieren die Mitarbeiter. Sie haben in ihrem Laden noch keinen starken Rückgang der festgestellt, sondern eher eine Veränderung im Verhalten der Kunden. „Die Leute packen weniger Artikel in ihren Einkaufswagen, also denke ich, dass sie mehr darauf achten, was ihre tatsächlichen täglichen Bedürfnisse sind“, sagt Yves Erpicum, der Leiter des Ladens gegenüber France 3. Der Rückgang der Verkäufe führt auch dazu, dass weniger Nachschub von den Erzeugern kommt. Die Gemüsebäuerin Céline Marin verzeichnete einen Rückgang beim Verkauf ihres Biogemüses. Experten zufolge gibt es mehrere Gründe für diese Tendenz. Zunächst einmal besteht der Wunsch, lokal zu konsumieren. Die Entwicklung des E-Commerce und die Preise haben ebenfalls zu einem Rückgang der Verkäufe beigetragen.

  • Ukraine-Krieg: Ukrainischer Aussenminister ruft zum Boykott von Auchan auf

    Ukraine-Krieg: Ukrainischer Aussenminister ruft zum Boykott von Auchan auf

    Der ukrainische Aussenminister rief dazu auf, französische Einzelhändler zu boykottieren, die sich dafür entschieden haben, ihre Geschäfte in Russland aufrechtzuerhalten. Der ukrainische Außenminister rief am Sonntag zum Boykott von Auchan-Geschäften auf, nachdem der französische Konzern angekündigt hatte, seine Geschäfte in Russland aufrechterhalten zu wollen. „Offenbar sind Arbeitsplatzverluste in Russland schwerwiegender als die Todesfälle in der Ukraine“, schrieb Dmytro Kuleba auf Twitter. „Wenn Auchan die 139 ukrainischen Kinder ignoriert, die in diesem Monat der russischen Invasion ermordet wurden, dann sollten wir Auchan und all seine Produkte ignorieren“, fügte der Minister hinzu und rief dazu auf, die Geschäfte von Auchan, Leroy-Merlin und Decathlon zu „boykottieren“, die alle dem Familienkonzern Mulliez gehören.

    Der CEO von Auchan Retail International Yves Claude verteidigte am Sonntag die Aufrechterhaltung der Aktiv…

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  • Auchan wird in Russland bleiben: „Aus menschlicher Sicht“ gerechtfertigt

    Auchan wird in Russland bleiben: „Aus menschlicher Sicht“ gerechtfertigt

    Auchan, der französische Einzelhandelskonzern der direkt vom ukrainischen Präsidenten wegen seiner Aktivitäten in Russland kritisiert wurde, hat sich entschieden, in Russland zu bleiben. Der CEO von Auchan Retail International Yves Claude verteidigte am Sonntag die Beibehaltung der Aktivitäten des Konzerns in Russland, eine „nicht einfache“ Entscheidung nach dem Appell des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky, denn „wegzugehen wäre wirtschaftlich vorstellbar, aber nicht vom menschlichen Standpunkt aus“. Obwohl von Volodymyr Zelensky bei seiner Rede am Mittwoch vor dem französischen Parlament wegen der Aktivitäten in Russland kritisiert, wo Auchan seit etwa 20 Jahren tätig ist und 30.000 Menschen beschäftigt, beschloss der Einzelhändler, in Russland zu bleiben, obwohl er dort für 2022 Verluste erwartet, erklärte Yves Claude in einem Interview mit der Zeitung Journal du Dimanche. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an …

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  • Benzinpreise: 1 € pro Liter, Gutscheine, Rabatte… wo man dieses Wochenende billiger tanken kann

    Benzinpreise: 1 € pro Liter, Gutscheine, Rabatte… wo man dieses Wochenende billiger tanken kann

    Mehrere Händler veranstalten an diesem Wochenende (25., 26. und 27. März) weitere Rabattaktionen auf die Kraftstoffpreise.

    Obwohl die Kraftstoffpreise etwas gesunken sind, liegen sie immer noch bei fast 2 € pro Liter. Der jüngste Anstieg der Ölpreise könnte den zarten Preisrückgang wieder stoppen. In diesem Zusammenhang ist jedes Werbeangebot eine gute Idee. An diesem Wochenende veranstalten vier grosse Einzelhändler eine Verkaufsaktion zu den Kraftstoffpreisen. Carrefour und Auchan schließen sich Géant Casino und Total an. Hier die Einzelheiten.

    Carrefour: 0,15 € Rabatt pro Liter.
    Sie tanken ganz normal und die Handelskette gibt einen Rabatt von 0,15 € pro Liter. Dieser Rabatt wird nicht sofort gewährt, sondern der entsprechende Betrag wird auf der Kundenkarte gutgeschrieben. Er ist nur einmalig bis zu einer Höchstmenge von 99 Litern möglich.

    Bewahren Sie nach dem Tanken den Kassenbon auf und gehen Sie zum Empfang des jeweiligen Carrefour-Geschäfts. Sie können den Betrag wahlweise auf die Treuekarte gutschreiben lassen oder den Rabattbetrag beim Einkauf einsetzen.

    Die Carrefour-Aktion findet zwischen Freitag, 25. März, und Donnerstag, 31. März 2022, statt. Das Angebot gilt für die Kraftstoffe Bleifrei 95 E5 und E10, Bleifrei 98, Diesel und Superethanol E85. Das Angebot gilt an den meisten Tankstellen der Carrefour Supermärkte und Hypermärkte.

    Auchan: Ein Einkaufsgutschein von 6 € für eine Tankfüllung von 30 Litern.
    Für eine Tankfüllung von 30 Litern erhalten Sie einen Einkaufsgutschein über 6 €, der ab einem Einkaufswert von 30 € in den teilnehmenden Auchan-Supermärkten eingelöst werden kann.

    Um den Gutschein zu nutzen, müssen Sie den Kassenbon aufbewahren und ihn bei der Bezahlung Ihres Einkaufs an der Kasse des Auchan-Geschäfts vorlegen. Der Gutschein ist bis Samstag, den 2. April gültig.

    Die Auchan-Aktion findet am Freitag, 25. und Samstag, 26. März 2022 statt. Das Angebot gilt für Bleifrei 95 E5 und E10, Bleifrei 98, Diesel und Superethanol E85.

    Géant Casino: Der Liter für 1 €.
    Sie tanken ganz normal bei Géant Casino oder an der Tankstelle eines Casino-Supermarktes. Die Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem 1-€-Liter wird Ihnen bis Sonntag 12.00 Uhr am Empfang des Geschäfts als Gutschein erstattet. Der Kassenbon und die Bankkarte, mit der Sie bezahlt haben, sind am Empfang vorzulegen. Die Menge des abgegebenen Kraftstoffs ist auf 50 Liter pro Kunde begrenzt.

    Der Gutschein kann ab einem Einkaufswert von 80 € bis Sonntag, 12.00 Uhr, eingelöst werden (in Geschäften, die am Sonntag geöffnet sind). Er kann nicht mit anderen Rabattgutscheinen oder einem Einkaufsgutschein kombiniert werden.

    Die Casino-Akion wird am Freitag, 25. und Samstag, 26. März 2022 durchgeführt. Das Angebot gilt für Bleifrei 95 E5 und E10, Bleifrei 98, Diesel und Superethanol E85.

    TotalEnergies: 0,10 € Rabatt pro Liter.
    TotalEnergies bietet an seinen Tankstellen in ländlichen Gebieten einen außergewöhnlichen Rabatt von 0,10 € pro Liter Kraftstoff, also 1 € für 10 Liter, 3 € für 30 Liter und 5 € für 50 Liter.

    Der Rabatt wird sofort auf den an der Kasse zu zahlenden Preis gewährt. Es gibt keinen Höchstbetrag. Das Angebot richtet sich an Privatpersonen und Gewerbetreibende.

    Das Angebot ist bis zum 15. Mai 2022 gültig und gilt für Diesel, SP98, SP95, SP95 E10.

    Das Angebot gilt an 1.150 Total-, TotalEnergies-, TotalEnergies Contact- und Total Contact-Tankstellen.

  • Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Der französische Autohersteller geriet am Mittwoch wegen der Aufrechterhaltung seiner Geschäftstätigkeit in Russland in der Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij vor der französischen Nationalversammlung unter direkte Kritik .

    Der französische Automobilkonzern kündigte an, die Arbeit in seinem Moskauer Werk einzustellen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky mehrere französische Unternehmen wie Renault, Auchan oder Leroy Merlin aufgefordert, „Russland zu verlassen“, um nicht weiterhin die russische „Kriegsmaschine“ zu unterstützen.

    Einige Stunden später rief der ukrainische Aussenminister Dmytro Kouleba in einem Tweet zu einem weltweiten „Boykott“ des französischen Autobauers auf und beschuldigte ihn, „einen brutalen Angriffskrieg zu unterstützen“.

    Russland ist der zweitwichtigste Markt für Renault, wo der Konzern unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung an der Firma AvtoVAZ besitzt.

    Renault erklärte, dass die Maßnahme ab sofort in Kraft trete und man werde gleichzeitig „die möglichen Optionen bezüglich der Beteiligung“ an der russischen Tochtergesellschaft AvtoVAZ bewerten.

    „Infolgedessen ist die Renault Group gezwungen, ihre finanziellen Aussichten für das Jahr 2022 mit einer operativen Marge der Gruppe in der Größenordnung von 3% zu korrigieren“, gegenüber bisher über 4%, fügte der Konzern in seiner Erklärung hinzu.

    AvtoVAZ, zu 69% im Besitz von Renault, ist mit seiner Marke Lada Marktführer in Russland.

  • Präsidentschaftswahlen: Yannick Jadot geht auf Konfrontationskurs mit TotalEnergies

    Präsidentschaftswahlen: Yannick Jadot geht auf Konfrontationskurs mit TotalEnergies

    Der grüne Kandidat Yannick Jadot, der sich in den Umfragen zur Zeit im Abwärtstrend befindet, hält an seiner Meinung fest: Am Mittwoch lieferte er sich ein Kräftemessen mit TotalEnergies und bezichtigte den multinationalen Konzern der „Beihilfe zu Kriegsverbrechen“ durch seine Aktivitäten in Russland, was ihm eine Anklage wegen Verleumdung einbrachte. „Ich bleibe dabei: Total ist ein großer französischer Konzern, der Frankreich in Verruf bringt“, sagte der Kandidat der Grünen auf einer Pressekonferenz am späten Mittwochnachmittag in Paris, wenige Stunden nachdem der Vorstandsvorsitzende von Total, Patrick Pouyanné, angekündigt hatte, dass er Jadot verklagen werde. „Ich klage Total an, an den Kriegsverbrechen in der Ukraine mitschuldig zu sein, da sie sich der Gräueltaten bewusst sind und mit Oligarchen zusammenarbeiten, die von den internationalen Sanktionen betroffen sind“, sagte Yannick Jadot, der in der Wählergunst auf rund 6% geschätzt wird. Am Mittwochmorgen hatte sich Total-Chef …

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  • TotalEnergies stoppt bis Jahresende den Kauf von russischem Öl und Dieselkraftstoff

    TotalEnergies stoppt bis Jahresende den Kauf von russischem Öl und Dieselkraftstoff

    Der französische Energieriese, der seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine unter Druck steht, beschloss am Dienstag, bis Ende 2022 „keine Verträge über den Kauf von russischem Öl und Ölprodukten mehr abzuschließen oder zu verlängern“. Allerdings will TotalEnergies weiterhin Erdgas aus Russland einkaufen.

    TotalEnergies, das für seinen Einkauf in Russland in der Kritik steht, hat sich nun teilweise von Russland distanziert, indem es ankündigte, bis spätestens Ende des Jahres auf den Kauf von russischem Öl oder Ölprodukten zu verzichten.

    Der französische Öl- und Gasriese veröffentlichte am Dienstag in einer Erklärung, dass er angesichts der „Verschärfung des Konflikts“ in der Ukraine, fast einen Monat nach der Invasion durch Russland, „zusätzliche Maßnahmen“ ergreifen werde.

    „TotalEnergies trifft die Entscheidung, keine Verträge über den Kauf von russischem Öl und Ölprodukten mehr abzuschließen oder zu verlängern, um jeglichen Kauf von russischem Öl oder Ölprodukten so schnell wie möglich und spätestens bis Ende 2022 einzustellen“, erklärte der Konzern.

    Konkret will TotalEnergies für seine Raffinerie in Leuna in Ostdeutschland nach alternativen Lieferungen suchen – insbesondere durch Importe über Polen.

    Die Entscheidung gilt auch für Dieselkraftstoff, der in Europa und insbesondere in Frankreich sehr verbreitet ist. Dieser soll aus anderen Ländern importiert werden, insbesondere aus seiner Satorp-Raffinerie in Saudi-Arabien (im Besitz von Saudi Aramco).

    TotalEnergies hatte bereits angekündigt, dass es kein Kapital mehr für neue Projekte in Russland bereitstellen würde, ohne sich jedoch kompülett aus dem Land zurückzuziehen, in dem es seit Anfang der 1990er Jahre tätig ist.

    Der französische Konzern ist mit 19,4% am russischen Gasriesen Novatek beteiligt und hält eine 20%ige Beteiligung an Jamal LNG, einem Projekt, das Ende 2017 in Betrieb genommen wurde und bis 2020 mehr als 18 Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas (LNG) produziert hat.

    Der Konzern hält außerdem eine 10-prozentige Beteiligung an Arctic LNG 2, einem Projekt, dessen erste LNG-Lieferung für 2023 geplant ist.

    Der Verbleib des Konzerns in Russland wurde unter anderem vom grünen Präsidentschaftskandidaten Yannick Jadot kritisiert, der das Unternehmen als „Komplizen“ von „Kriegsverbrechen“ bezeichnete.

    In Bezug auf ihre wichtigen Beteiligungen ist die Gruppe der Ansicht, dass es kontraproduktiv wäre, diese jetzt zun verkaufen, da sich im derzeitigen Umfeld kein nicht-russischer Käufer finde. „Diese Beteiligungen ohne finanzielle Gegenleistung aufzugeben, würde eher dazu beitragen, russische Investoren zu bereichern, was dem eigentlichen Zweck der Sanktionen widerspricht“, merkt das Unternehmen an.

    „TotalEnergies versorgt Europa weiterhin mit verflüssigtem Erdgas aus der Anlage Jamal LNG im Rahmen langfristiger Verträge, die sie erfüllen muss, solange die Regierungen russisches Gas für notwendig erachten“.

    Im Gegensatz zu den USA hat die Europäische Union den russischen Energiesektor bislang nicht sanktioniert. Sie gibt sich bis 2027 Zeit, um eine Unabhängigkeit von Russland aufzubauen, da Länder wie Deutschland sehr stark von Gas aus Russland abhängig sind.

  • Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    In Frankreich werden immer mehr Auktionen veranstaltet. Auch im Internet kann man gute Geschäfte machen.

    Auf einem Parkplatz in Vendeville (Nordfrankreich) sollen 400 Fahrzeuge versteigert werden. Dominique Paepegaey kommt, um einen Gebrauchtwagen für seine Tochter zu kaufen. Dass so viele Privatpersonen gekommen sind, liegt daran, dass sie ein gutes Geschäft machen wollen. „Vom Preis her ist es etwas attraktiver als von privat zu privat oder von Autohändlern“, sagt ein Mann gegenüber France 2. „Es gibt Autos, die bei 1.800, 2.000 oder 4.000 Euro anfangen. Wenn nicht zu viele Leute darauf bieten, hofft man, ein Schnäppchen machen zu können“, fügt ein anderer hinzu.

    Online-Auktionen
    Die Preise sind niedrig, da einige Fahrzeuge Mängel aufweisen. Eine mechanische Garantie ist nicht inbegriffen. Im Durchschnitt werden die Autos „15 bis 20% billiger als bei professionellen Anbietern“ verkauft, erklärt Maximilien Boyer, Verkaufsadministrator bei Mercier et cie. Jedes Jahr steigt die Zahl der Fahrzeuge, die auf Auktionen verkauft werden. Vor allem im Internet explodieren die Zahlen. Interencheres hat eine Online-Plattform eingerichtet. Dort kann man sein zukünftiges Auto per Foto ausfindig machen und dann mit wenigen Klicks mitbieten.