Kategorie: Wirtschaft

  • Inflation: Preis für Hühnchen steigt stark an

    Inflation: Preis für Hühnchen steigt stark an

    Die Beschleunigung der Inflation zeigte sich insbesondere auch bei Lebensmitteln. Der Preis für Hühnerfleisch ist innerhalb eines Monats um 15 Cent gestiegen, und die Branche ist besorgt.

    Schlechte Nachrichten für die französischen Verbraucher: Innerhalb von fünf Wochen ist der Preis für Hühnerfleisch bereits um 15 Eurocent gestiegen und wird bis zum Sommer voraussichtlich noch weiter ansteigen. In einem Hühnerzuchtbetrieb im ländlichen Elsass sind fast 4.500 Label-Rouge-Hühner wegen der Vogelgrippe in Stallhaltung. Die Getreidepreise schießen wegen des Krieges in der Ukraine in die Höhe, und das Geflügel wird ausschließlich mit diesem Getreide gefüttert. „Der Kurs explodiert. Er ist um 30 Prozent gestiegen, und in den nächsten drei Wochen wird er noch einmal 20 Prozent zulegen. In welcher Situation wir im Mai oder Juni sein werden, kann ich nicht sagen“, meint Jean-Michel Schaeffer, Züchter in Geispolsheim (Bas-Rhin) gegenüber France 2.

    Futterkosten machen 65% des Geflügelpreises aus
    Die Futterkosten machen 65% des Preises für Geflügelfleisch aus, dazu kommen noch die Energiekosten für die Beheizung der Ställe. „Es ist notwendig, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, damit die Vermarkter diese Erhöhungen berücksichtigen, die wirklich notwendig sind, damit wir unser Geschäft weiter betreiben können“, fügt Jean-Michel Schaeffer hinzu. Fast alle Hühner, die in französischen Supermärkten und Metzgereien gekauft werden, sind in Frankreich gezüchtete Hühner.

  • Ukraine-Krieg: Supermärkte haben Probleme beim Nachschub

    Ukraine-Krieg: Supermärkte haben Probleme beim Nachschub

    Der Krieg in der Ukraine hat inzwischen Auswirkungen auf den Alltag in Frankreich. Die Industrie ist besorgt und einige Geschäfte führen Rationierungen für Produkte wie Sonnenblumenöl ein.

    In einem Geschäft in Montpellier (Hérault) ist das Sonnenblumenöl im Regal halb leer. Darüber hängt ein Zettel, auf dem steht, dass der Kauf auf vier Flaschen pro Person beschränkt ist. In einem anderen Geschäft in Perpignan (Pyrénées-Orientales) sind es drei Liter pro Einkaufswagen. Die Supermärkte haben Lieferschwierigkeiten und bitten die Kunden daher, sich zurück zu halten. „Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir uns jetzt einschränken, damit wir möglichst lange etwas davon haben“, meint eine Kundin gegenüber France 2. Eine andere findet die Situation besorgniserregend und plant, mehr auf Vorrat zu kaufen.

    Einige Geschäfte beginnen daher, solche Hinweise auszuhängen. Die großen Einzelhandelsunternehmen versichern jedoch, dass derzeit keine Gefahr einer allgemeinen Verknappung besteht, sondern dass die Geschäfte lediglich einem möglichen Ansturm auf bestimmte Grundnahrungsmittel zuvorkommen wollen. Nur ein Geschäft gibt an, Lieferschwierigkeiten zu haben. Aufgrund des Krieges in der Ukraine könnten sich solche Probleme in einigen Monaten vervielfachen, insbesondere bei Weizenprodukten. In Belgien, Deutschland und Spanien haben Geschäfte bereits damit begonnen, die Verkäufe zu rationieren.

  • Kein russisches Gas mehr? Nicht sofort dramatisch für Frankreich – aber Preisanstieg wird befürchtet

    Kein russisches Gas mehr? Nicht sofort dramatisch für Frankreich – aber Preisanstieg wird befürchtet

    Wladimir Putin kündigte am Donnerstag, 31. März, an, dass ab 1. April Käufer von russischem Gas aus „unfreundlichen“ Ländern Konten in Rubel haben müssen. Sollten sie sich weigern, „werden die laufenden Verträge gestoppt“. Was wären die Folgen für Frankreich?

    Wenn sie weiterhin in den Genuss von russischem Gas kommen wollen, müssen die europäischen Länder, wie auch andere als „unfreundlich“ eingestufte Länder, „Rubelkonten bei russischen Banken eröffnen (…), und zwar ab morgen“. Wladimir Putins Erklärung im Fernsehen am Donnerstag, 31. März, erfolgte nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Dekrets, das die Gazprombank, eine Tochtergesellschaft des Gasriesen Gazprom, mit den Operationen beauftragt. Der russische Präsident fügte hinzu, dass im Falle einer Ablehnung „die laufenden Verträge gestoppt werden“.

    Diese Erklärung des russischen Präsidenten kommt einem Vertragsbruch gleich, wird Jacques Percebois, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Montpellier und Experte für Energiefragen in der Zeitung Dépêche du Midi zitiert: „Gasverträge haben Klauseln, und es gibt insbesondere eine, die vorsieht, dass der Preis in Dollar angegeben wird und die Zahlung in Dollar oder Euro erfolgen kann. Mit Russland wird übrigens ein großer Teil der Zahlung in Euro abgewickelt. Wenn er also selbst die Vertragsklauseln ohne die Zustimmung beider Parteien ändert, liegt ein Vertragsbruch seinerseits vor. In dem Moment, in dem er verlangt, dass die Zahlung in Rubel und nicht mehr in Euro erfolgt, ist er es, der den Vertrag bricht.“

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Frankreich und Deutschland erwarten Stopp der russischen Gaslieferungen

    Experten zweifeln allerdings daran, dass die Gasleitungen an diesem Freitag gekappt werden. dafür wären die Folgen für Russland zu gravierend, schliesslich sind die Länder Europäischen Union zu wichtige Kunden für das russische Gasgeschäft. Und Putin wird die Verluste nicht mit Chinesa oder Afrika ausgleichen können.

    Aber auf jeden Fall muss man wohl mit einem weiteren schnellen Anstieg der Gaspreise rechnen. Und nicht nur das. Dabei ist ein Problem, dass in Europa auch Strom mit Gas erzeugt wird, Strom, dessen Preis auf den Märkten im Moment schon sehr hoch ist. Die Marktpreise nicht nur für Gas, sondern auch für Strom werden in die Höhe schnellen.

    Eine Abschaltung der Gaspipelines aus Russland käme für Europa zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da es nach dem Winter Gas benötigt, um seine Vorräte für den nächsten Winter aufzufüllen. Norwegen, Algerien und die USA haben angeboten, mehr Gas zu liefern, aber das wird nicht reichen.

    Frankreich importiert allerdings „nur“ 17% seines Gases aus Russland: Sollten die Leitungen gekappt werden, ist das mit den Vorräten, die Frankreich im Moment noch hat, kurzfristig nicht wirklich dramatisch. Spannend wird es für den nächsten Winter. Deutschland jedoch importiert 55% seines Gases aus Russland. Dort ist die Lage entsprechend dramatischer.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich und Deutschland erwarten Stopp der russischen Gaslieferungen

    Ukraine-Krieg: Frankreich und Deutschland erwarten Stopp der russischen Gaslieferungen

    Paris und Berlin bekräftigten ihre Ablehnung jeglicher Zahlungen in Rubel für Gaslieferungen aus Russland. Das Kräftemessen geht weiter. Deutschland und Frankreich bereiten sich auf einen möglichen Stopp der russischen Gasimporte vor, wie die Regierungen der beiden Länder am Donnerstag (31. März) erklärten. „Es kann eine Situation geben, in der es morgen (…) kein russisches Gas mehr gibt“, und „es ist an uns, uns auf solche Szenarien vorzubereiten“, sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Wirtschaftsminister Robert Habeck. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Welche Rohstoffe importiert Frankreich aus Russland? Berlin und Paris bekräftigten gleichzeitig ihre Weigerung, die russischen Gaslieferungen in Rubel zu bezahlen. „Es steht in den Verträgen, dass die Zahlungen in Euro und manchmal in Dollar erfolgen“, erklärte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz auf einer separaten Pressekonferenz. „Ich habe dem …

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  • Benzinpreise: Einzelhandelskette bietet den Liter Benzin zwei Tage lang für 0,85 Euro an

    Benzinpreise: Einzelhandelskette bietet den Liter Benzin zwei Tage lang für 0,85 Euro an

    Nachdem die Regierung einen Rabatt von 18 Cent pro Liter Benzin ab Freitag, dem 1. April, versprochen hat, startet ein Einzelhändler an diesem Wochenende eine Kraftstoffaktion für 0,85 € pro Liter. Unter bestimmten Bedingungen.

    Die Benzinpreise haben sich bei weit über 2 € pro Liter eingependelt. Deswegen wird der 18-Cent-Treibstoffrabatt der Regierung, der ab Freitag, dem 1. April, gilt, von den Autofahrern sehnlichst erwartet. Die Einzelhandelskette Casino hat nun beschlossen, noch weiter zu gehen und startet an diesem Wochenende eine Kraftstoffaktion mit einem Preis von 0,85 € pro Liter, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Begrenzt auf 50 Liter pro Kunde.
    Und so funktioniert es: Man tankt bei einer Tankstelle eines Supermarktes Géant Casino und die Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Literpreis von 0,85 € wird in Form eines Einkaufsgutscheins am Empfang des Supermarkts erstattet. Die Aktion soll zwei Tage dauern: Freitag, den 1. April, und Samstag, den 2. April. Der Kassenbon und die Bankkarte, mit der die Tankfüllung bezahlt wurde, müssen vorgelegt werden. Die Menge des rabattierten Kraftstoffs ist auf 50 Liter pro Kunde begrenzt.

    Die Gutscheine sind nur bis Sonntag, den 3. April um 12 Uhr gültig und können nicht mit anderen Einkaufsgutscheinen kumulierbar.

  • Kaufkraft: Mindestlohn wird wegen der hohen Inflation am 1. Mai automatisch angehoben

    Kaufkraft: Mindestlohn wird wegen der hohen Inflation am 1. Mai automatisch angehoben

    Die genaue Höhe wird am 15. April bekannt gegeben, wenn das Statistikinstitut Insee seine endgültige Schätzung der Inflation für den Monat März veröffentlicht, berichtet das Arbeitsministerium am Donnerstag, 31. März. Der Mindestlohn (Smic) wird am 1. Mai aufgrund der hohen Inflation der letzten vier Monate automatisch zwischen 2,4% und 2,6% steigen. Dies geht aus einer Schätzung des Arbeitsministeriums hervor, wie am Donnerstag von der Agentur AFP gemeldet wurde. Der genaue Anstieg wird am 15. April bekannt gegeben, wenn das Statistikamt Insee seine endgültige Schätzung des Preisanstiegs im März veröffentlicht. Laut der am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Schätzung lag der Anstieg des Verbraucherpreisindex (CPI) im März bei 4,5% gegenüber dem Vorjahr….

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  • Benzinpreise: Diese Autos verbrauchen am wenigsten Kraftstoff

    Benzinpreise: Diese Autos verbrauchen am wenigsten Kraftstoff

    Angesichts von Preisen an der Zapfsäule von über 2 € pro Liter bieten einige sparsamere Automodelle deutliche Vorteile.

    Neuere Autos, Umstieg auf Superethanol-E85, Hybrid- oder Elektrofahrzeuge oder sogar Flüssiggas (LPG): Alles ist möglich, um weniger für den nötigen Kraftstoff auszugeben. Das Inkrafttreten des Treibstoffrabatts der Regierung von 18 Cent pro Liter am 1. April wird den Preisanstieg nur vorübergehend dämpfen können.

    Wenn Sie den Kauf eines Neuwagens planen, sollten Sie sich Modelle, die weniger Kraftstoff verbrauchen als andere, genauer anschauen. Die französische Zeitschrift Auto Plus hat verschiedene günstige Modelle ermittelt, indem sie die Kosten für 1.000 km auf der Grundlage ihres durchschnittlichen Verbrauchs mit den am 18. März 2022 geltenden Kraftstoffpreisen berechnet hat.

    Hier ein Überblick über die Kraftstoffkosten für 1.000 Kilometer – suchen Sie sich das billigste passende Modell aus:

    • Stadtautos
      Dacia Spring Confort plus – 44 PS – elektrisch : 31 €/1000 km
      Ford Fiesta 1.0 Flexifuel Cool & connect – 95 bhp – E85 : 63 €/1000 km
      Dacia Sandero, 1.0 Eco G-Komfort – 100 PS – LPG : 76 €/1000 km
      Renault Clio 1.O TCe GPL Intens – 100 PS – LPG : 78 €/1000 km
      Toyota Yaris Hybridge design – 116 PS – Hybrid : 93 €/1000 km
    • Kleinwagen
      Citroën C4 1.5 BlueHDI feel pack – 110 PS – Diesel : 97 €/1000 km
      Toyota Corolla 1.8 Hybrid Sport Design – 122 PS – Hybrid : 106 €/1000 km
      Peugeot 308 1.2 puretech active pack – 110 PS – Benzin: €118/1000 km
      Mercedes A-Klasse 250e AMG line – 218 PS – Hybrid : 127 €/1000 km
      Volkswagen Golf 1,5 eTSI DSG7 style – 150 PS – Benzin : 118 €/1000 km
    • Familienautos
      Tesla model 3 standard plus – 325 PS – elektrisch : 27 €/1000 km
      Skoda Octavia 2.O TDI ambition – 116 PS – Diesel : 89 €/1000 km
      Dacia Jogger 1.0 Eco-G Komfort 7 Sitze – 100 PS – LPG : 92 €/1000 km
      Peugeot 508 1.5 BlueHDI ETA8 allure – 130 bhp – Diesel : 102 €/1000 km
      Mercedes C-Klasse 220 avant-garde line – 200 PS – Diesel : 106 €/1000 km
    • Stadt SUVs
      Ford Puma flexifuel titanium X – 125 PS – E85 : 66 €/1000 km
      Dacia Duster 1.5 blue dCI 4*2 confort – 115 PS – Diesel : 102 €/1000 km
      Toyota Yaris cross hybrid 2WD – 116 PS – Hybrid : 110 €/1000 km
      Suzuki Vitara 1.4 boosterjet privilege – 129 PS – Benzin : 118 €/1000 km
      Renault Captur 1.6 E-tech RS line – 145 PS – Hybrid : 124 €/1000 km
    • Kompakte SUVs
      BMW X1 18d sDrive BVA8 Lounge – 150 PS – Diesel : 112 €/1000 km
      Renault Arkana 1.6 E-Tech RS line – 145 PS – Hybrid : 122 €/1000 km
      Ford Kuga 2.5 duratec PHEV eCVT ST – 225 PS – Hybrid : 129 €/1000 km
      Toyota RAV4 2.5 hybrid 2WD dynamic – 218 PS – hybrid : 129 €/000 km
      Peugeot 3008 PHEV 225 PS – Hybrid : 147 €/1000 km
  • Unerwünschte Telefonwerbung: Was sich ab dem 1. April ändern wird

    Unerwünschte Telefonwerbung: Was sich ab dem 1. April ändern wird

    Ab dem 1. April verschärft die Regierung ihr gesetzliches Instrumentarium zur Bekämpfung des Telefonmarketings. Eine erste Phase betrifft vor allem Versicherungsmakler, die nun eine mündliche Zustimmung zur Fortsetzung eines Gesprächs verlangen müssen.

    Telefonanbieter, Versicherungen, Energieversorger… Telefonwerbung ist für viele Franzosen zu einem grossen täglichen Ärgernis geworden. Sie ist besonders aufdringlich und nervtötend und zerrt an den Nerven vieler Verbraucher.

    Die Regierung ist sich dieses Phänomens bewusst und versucht daher, die Telefonwerbung zu regulieren. Nachdem der Gesetzgeber ab dem 1. September 2020 die Telefonwerbung in Bereichen wie dem Verkauf von Geräten für und der Durchführung von Energiesparmaßnahmen und der Erzeugung erneuerbarer Energien verboten hat, setzt er seine Bemühungen fort. Ab diesem Freitag, dem 1. April, werden die geltenden Vorschriften durch eine neue Reihe von Maßnahmen verschärft. Im Visier: der telefonische Verkauf von Versicherungsverträgen.

    Eine Vereinbarung, um das Gespräch fortzusetzen
    Ab Ende der Woche „müssen Makler, die per Telefon potenzielle Kunden ansprechen und Versicherungsverträge verkaufen, neue Verpflichtungen einhalten“, heißt es auf der Website der Regierung. Unter anderem müssen sie „gleich zu Beginn des Gesprächs die ausdrückliche Zustimmung des potenziellen Kunden einholen und das Gespräch beenden, wenn der Gesprächspartner seinen Widerspruch erklärt. In diesem Fall darf der Makler ihn nicht mehr anrufen“. Diese Maßnahme wird insbesondere von denjenigen begrüßt werden, die nicht einfach auflegen, sondern aus Höflichkeit ein paar lange Minuten abwarten, bevor sie ihr Desinteresse bekunden. Ein Dutzend europäischer Länder wie Deutschland, Österreich, Litauen und die Tschechische Republik haben sich bereits für das „Opt-in“ (Zustimmung des Empfängers der Werbung) entschieden.

    Verbraucher, die an dem vorgeschlagenen Angebot interessiert sind, sollen nun einen Rechtsschutz erhalten, um Betrügereien zu begrenzen. „Der Makler wird verpflichtet sein, alle vertragsrelevanten Dokumente vor Vertragsabschluss zu versenden, ihren ordnungsgemäßen Eingang zu überprüfen und 24 Stunden vor Vertragsunterzeichnung zu warten“, kündigt die französische Regierung an.

    Zusätzlich zu der 24-Stunden-Frist muss der Werber eine elektronische oder handschriftliche Unterschrift einholen, da eine mündliche Vereinbarung nun nicht mehr ausreicht. Der Makler ist verpflichtet, die Aufzeichnung des Telefongesprächs, das zum Abschluss des Geschäfts geführt hat, zwei Jahre lang aufzubewahren. Diese neuen Bestimmungen werden dem Versicherungsgeset hinzugefügt. „Bei Nichteinhaltung werden sie mit einer Geldstrafe von bis zu 1.500 € geahndet“, warnt die Regierung.

  • Ukraine-Krieg: Könnte Gas für französische Unternehmen rationiert werden?

    Ukraine-Krieg: Könnte Gas für französische Unternehmen rationiert werden?

    Am Dienstag, dem 29. März, dem 34. Tag des Krieges in der Ukraine, steigen die Gaspreise immer noch. Frankreich könnte erwägen, den Gasverbrauch von Unternehmen während des nächsten Winters zu rationieren.

    Die Gefahr eines Gasausfalls im nächsten Winter ist heute ein reales Szenario. Frankreich könnte in Erwägung ziehen, das Gas für bestimmte Unternehmen mit hohem Verbrauch während kommender Kälteperioden zu rationieren. So könnten Industriebetriebe oder Einkaufszentren, die mit 1.650 Gaskunden etwa 7% des gesamten Gasvolumens ausmachen, ihren Verbrauch für zwei Stunden reduzieren müssen und sich in dieser zeit mit Strom versorgen. „Sie haben oft Anlagen, die es ihnen aus Sicherheitsgründen vorübergehend erlauben, eine andere Energie zu beziehen“, sagt Laurence Poirier-Dietz, Generaldirektorin von GRDF auf dem Sender France 2.

    Russisches Gas ersetzen
    Frankreich würde gerne mehr Gas speichern, über die Mindestreserve von 85% hinaus. Aber jetzt zu kaufen um zu lagern hat seinen Preis. „Heute ist Gas viel mehr wert als im letzten Jahr, also wird das Auffüllen dieser Speicher nun viel mehr kosten“, erklärt Thierry Bros, Professor an der Sciences Po Paris auf France 2. Frankreich versucht, das russische Gas durch Gas aus Katar oder den USA zu ersetzen.

  • Benzinpreise: Der Rabatt von 18 Cent pro Liter wird an einigen Tankstellen bereits umgesetzt

    Benzinpreise: Der Rabatt von 18 Cent pro Liter wird an einigen Tankstellen bereits umgesetzt

    Der Preisnachlass von 18 Cent pro Liter Kraftstoff soll eigentlich erst ab Freitag, dem 1. April, in Kraft treten. Am Dienstag, den 29. März, weisen einige Tankstellen bereits niedrigere Preise aus.

    An einer Tankstelle im Departement Hauts-de-Seine wird am Dienstag, dem 29. März, der Preis für SP95 e-10 mit 1,80 Euro pro Liter angegeben, was 17 Cent unter dem nationalen Durchschnitt liegt. Die Kunden drängen sich, um zu tanken. Die Handelskette gab nicht an, ob es sich bei dieser Aktion um eine kommerzielle Aktion oder bereits um die Anwendung des Regierungsrabatts handelte.

    Eine Konkurrenz für die unabhängigen Tankstellenbetreiber.
    Einige Tankstellen haben bereits niedrigere Preise auf ihren Anzeigetafeln, was nicht allen gefällt. „Wir haben alle eine Charta unterzeichnet, in der wir uns verpflichten, mehrere Dinge einzuhalten, darunter die Einführung dieses Rabatts erst ab dem 1. April“, beschwert sich Francis Pousse, Vorsitzender der Vertriebshändler für Kraftstoffe und neue Energien Mobiliance gegenüber France 3. Arnaud Favril, ein unabhängiger Tankstellenbetreiber, erklärt, er werde vor Freitag keinen neuen Treibstoff besorgen können und somit den Kraftstoff auch nach dem 1. April teurer verkaufen müssen. „Am 1. April werden die Tanks meiner Meinung nach nicht leer sein, also können wir diese Maßnahme nicht sofort anwenden“, bedauert er.