Kategorie: Wirtschaft

  • Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Seit Montag, dem 25. April, erhalten Fachkräfte für häusliche Krankenpflege einen weiteren Zuschuss von 15 Cent pro Liter Kraftstoff. Dieser kommt zu dem staatlichen Rabatt von 18 Cent hinzu. Seit Montag, dem 25. April, erhalten Angehörige der Pflegeberufe, die ihre patienten zu Hause betrueen, einen Zuschuss von 15 Eurocent pro Liter Kraftstoff. „Das sind seit Anfang des Jahres etwa 400 Euro pro Monat für Benzin“, sagt Benjamin Varlet, ein freiberuflicher Krankenpfleger im Departement Oise, der jährlich über 40.000 km zurücklegt, gegenüber France 3. Für ihn ist dieser neue staatliche Zuschuss wichtig, da er dadurch bis zu 45 Euro pro Tankfüllung einsparen kann. Diese zusätzliche Unterstützung wird 215.000 häuslichen Pflegekräften gewährt und kommt zu dem von der Regierung gewährten allgemeinen Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff hinzu. Beide Hilfen laufen aber am 31. Juli aus und lassen die Berufsgruppen im Ungewissen über die Zukunft. „Wir wollen nicht, dass die Entfernung zwisc…

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  • Benzinpreise: Diesel nähert sich trotz Tankrabatt wieder der Marke von 2€ pro Liter!

    Benzinpreise: Diesel nähert sich trotz Tankrabatt wieder der Marke von 2€ pro Liter!

    Der Treibstoffrabatt der Regierung in Höhe von 18 Cent seit dem 1. April verhindert nicht, dass der Preis für Dieselkraftstoff stetig steigt und sich erneut der Marke von 2 Euro pro Liter nähert. Woche für Woche, Cent für Cent, steigt der Preis für Dieselkraftstoff an. Als die Regierung am 1. April einen Preisnachlass von 18 Cent gewährte, gingen die Preise für alle Kraftstoffe zurück und lagen wieder deutlich unter 2 Euro pro Liter. Fast einen Monat später steigt der Preis für eine Tankfüllung wieder an. Der Durchschnittspreis für einen Liter Dieselkraftstoff in Frankreich lag am Sonntag, dem 24. April, bei 1,882 €, wie aus den Preisaufzeichnungen der Website carbu.com hervorgeht. Diesel bleibt der teuerste Kraftstoff. Innerhalb einer Woche stiegen die Durchschnittspreise um 2,2 Cent pro Liter. Im Jahresvergleich ist der Anstieg schwindelerregend: + 48,4 Cent seit dem 24. April 2021! Viele Tankstellen stehen wieder kurz vor der 2-Euro-Marke pro Liter Diesel, insbesondere auf Autobahnen, wie aus den Veröffentlichungen der Regierungswebsite prix-carburants.gouv.fr hervorgeht. Einige wenige Stationen haben die magische 2 Euro-Grenze schon überschritten: in der Haute-Garonne in Capens auf der A64, in Castelnau d’Estretefonds auf der A62 oder an einigen Stationen in Toulouse, in Axat im Departement Aude, in Mauvezin und Fleurance im Departement Gers, im Departement Lot in Cressensac auf der A20 und in Cahors oder Loudenvielle in den Hautes-Pyrénées. Der Brent-Ölpreis lag am Freitag, dem 22. April, bei 106,20 USD pro Barrel, nachdem er im Laufe der Woche sogar bis auf 108 USD gestiegen war. Der Rekord stammt aus dem Juli 2008 mit 147 USD. Europa ist bei der Versorgung mit Rohöl von Russland abhängig, bei Dieselkraftstoff ist die Abhängigkeit noch größer. Laut ICS in London stammten 54% der europäischen Importe im letzten Jahr aus Russland. In Frankreich entfallen mehr als drei Viertel des Absatzvolumens von Kraftstoffen auf Diesel.
  • Frankreich stellt internationalen Haftbefehl gegen Carlos Ghosn aus

    Frankreich stellt internationalen Haftbefehl gegen Carlos Ghosn aus

    Auf Antrag der französischen Justiz wurde ein internationaler Haftbefehl gegen den ehemaligen Chef der Renault-Nissan-Allianz (RNBV), Carlos Ghosn, im Rahmen von Ermittlungen unter anderem wegen Missbrauchs von Gesellschaftsvermögen und Geldwäsche ausgestellt, wie am Freitag bekannt wurde.

    Die französische Justiz hat einen internationalen Haftbefehl gegen Carlos Ghosn, den ehemaligen Chef der Renault-Nissan-Allianz (RNBV), im Rahmen von in Nanterre, Hauts-de-Seine, angesiedelten Ermittlungen ausgestellt, insbesondere wegen Missbrauchs von Gesellschaftsvermögen und Geldwäsche, wie die Staatsanwaltschaft von Nanterre am Freitag, dem 22. April, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Der franco-libanesische Brasilianer, der eigentlich in Tokio wegen Veruntreuung vor Gericht gestellt werden sollte, lebt seit seiner abenteuerlichen Flucht aus Japan Ende 2019 in Beirut. Wenn der Haftbefehl vollstreckt wird, wird Carlos Ghosn direkt einem Untersuchungsrichter in Nanterre vorgeführt.

    Die französische Justiz interessiert sich insbesondere für als verdächtig geltende Zahlungen in Höhe von fast 15 Millionen Euro zwischen RNBV und dem Vertriebshändler des französischen Automobilherstellers im Oman, Suhail Bahwan Automobiles (SBA).

    Fünf Haftbefehle
    Der für die Ermittlungen zuständige Untersuchungsrichter in Nanterre stellte insgesamt fünf internationale Haftbefehle aus: Sie richten sich neben Carlos Ghosn gegen „die derzeitigen Eigentümer oder ehemaligen Führungskräfte der omanischen Firma SBA“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

    „Dieser Haftbefehl ist sehr überraschend, da der Untersuchungsrichter und der Staatsanwalt von Nanterre genau wissen, dass Carlos Ghosn, der stets mit der Justiz kooperiert hat, einem gerichtlichen Verbot unterliegt, das libanesische Hoheitsgebiet zu verlassen“, sagte dessen Anwalt Tamalet.

    Im Rahmen ihrer Ermittlungen sind die Untersuchungsrichter von Nanterre bereits zweimal nach Beirut gereist.

    Im Februar dieses Jahres haben sie dort zwei Zeugen angehört. Im Juni 2021 hatten sie zusammen mit Pariser Richtern Carlos Ghosn fünf Tage lang in Nanterre und Paris befragt.

  • Stromzähler-Zähler spielt verrückt und nun soll ein Ehepaar 290.000 € zahlen

    Stromzähler-Zähler spielt verrückt und nun soll ein Ehepaar 290.000 € zahlen

    Ein Ehepaar aus Saône-et-Loire erlebte eine böse Überraschung, als es feststellen musste, dass seine Stromrechnung nach dem Einbau eines neuen Linky-Zählers auf 290.000 Euro geschätzt wurde.

    Stéphane und Stéphanie, ein Ehepaar aus dem Departement Saône-et-Loire, wollten ihren EDF-Zähler nur ungern gegen einen digitalen Linky-Zähler austauschen. Wie die Zeitung Le JSL berichtet, haben sie sich am 25. Februar dazu entschlossen. „Irgendwann mussten wir es tun, da es obligatorisch wurde. Wir haben es also getan, aber nicht leichten Herzens“, erzählen sie.

    Einige Wochen später, am 10. April, wollte Stéphanie, mithilfe einer App auf ihrem Handy einen Blick auf ihren Verbrauch werfen. Und erlebte eine Überraschung: Die Schätzungen seit ihrer letzten Rechnung belaufen sich auf 289.772,93 €! Ihr Verbrauch ist also von 6.212 kWh auf unglaubliche 478.244 kWh gestiegen!

    Für das Paar ist das unverständlich. „Wir heizen nicht elektrisch, sondern mit Holz, und wir sind zwei Personen weniger im Haus als im Vorjahr. Das ist schwer zu verstehen“, erklären sie.

    Das Paar wendet sich an die EDF. „Die Person, mit der ich gesprochen habe, hat mir bestätigt, dass diese Zahlen nicht stimmig sind, und mir erklärt, dass es sicherlich ein Problem mit dem Stromfluss gibt“, erzählt die junge Frau etwas erleichtert. „Wir lachen jetzt darüber, aber es ist trotzdem beunruhigend.(…) Wir wissen, dass es ein Problem gibt, aber wie wird es gelöst? Wir warten ab, wie es weitergeht“, sagt Stéphane.

  • Bald gibt es in Frankreich keine Kassenzettel mehr

    Bald gibt es in Frankreich keine Kassenzettel mehr

    Der altbekannte Kassenzettel soll in Frankreich ab dem 1. Januar 2023 verboten werden. Eine Änderung, die nicht von allen gern gesehen wird.

    Bei den täglichen Einkäufen steht eine wichtige Änderung bevor. Kassenbons werden aus den Geschäften verschwinden. So will man gegen Verschwendung vorgehen. Die Kassenzettel werden ab dem 1. Januar verboten. Auf ausdrückliche Nachfrage kann der Kassenbon aber von interessierten Kunden auch nach dem 01. Januar 2023 noch verlangt werden.

    Diese kleine Revolution an der Kasse beunruhigt die Verbraucherverbände. Für sie ist diese Entscheidung gefährlich für die Kunden. Ihrer Meinung nach ist der Kassenbon nach wie vor notwendig, um die Kunden zu schützen. „Man muss daran erinnern, dass der Kassenbon ein Kaufnachweis ist, der unerlässlich ist, um die Rechte geltend zu machen, die mit dem Kaufakt einhergehen. Das sind die gesetzlichen Garantien, die kommerziellen Garantien“, erklärt Matthieu Robin, Referent für Banken und Versicherungen bei UFC-Que Choisir. Jedes Jahr werden in Frankreich 30 Milliarden Kassenbons gedruckt.

    Jeder Kunde kann seinen Kaufnachweis ohne weiteres auf seinem Handy erhalten, wie es in den Supermärkten der Auchan-Gruppe bereits heute möglich ist.

  • Kaufkraft: Autos werden immer teurer

    Kaufkraft: Autos werden immer teurer

    Die Kaufkraft wird das prominenteste Thema der TV-Debatte am Mittwoch, den 20. April, zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen sein. Der Preisanstieg betrifft alle Produkte. Beispiel: Die Preise für Autos gehen drastisch in die Höhe. Die Preise für Neuwagen sind in Frankreich mehr als 6% in einem Jahr gestiegen. Innerhalb von drei Jahren waren es weitere 15%. Aufgrund von Covid-19 und des Krieges in der Ukraine gibt es Lieferprobleme bei vielen Komponenten der Automobilindustrie: Stahl, Kunststoff, aber auch Metalle, wie Kupfer für Kabel, Nickel für Batterien ist in wenigen Monaten um 70% teurer geworden. Palladium etwa, das für Katalysatoren unerlässlich ist, kommt größtenteils aus Russland. Durch den Krieg in der Ukraine ist das Edelmetall knapp geworden, was die Preise in die Höhe treibt. Auch die Lockdowns in China erschweren die Situation. Die Automobilindustrie leidet seit Monaten unter den stockenden Halbleiterlieferungen aus Asien, und die Situation wird nicht besser, wenn c…

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  • Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Trotz steigender Löhne gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe einen grossen Mangel an Saisonarbeitskräften. 

    Die Touristensaison in Frankreich beginnt gerade erst. In einer Brasserie in Carcassonne (Aude) herrscht bereits Hochbetrieb. Auf der Terrasse gibt auch die Chefin ihr Bestes. „Ich arbeite wie eine Kellnerin, ich bin wirklich die ganze Zeit mitten dabei“, erklärt Anouck Joye gegenüber France 2. In der Küche, im Service und hinter der Bar fehlen die Saisonarbeiter. Die Chefin erwägt sogar, in den Monaten Juli und August bis zu zwei Tage pro Woche zu schließen.

    Personalmangel in ganz Frankreich
    Personalmangel herrscht in der Gastronomie in ganz Frankreich. Um Saisonarbeiter anzuziehen, beschloss der Bürgermeister von Vieux-Boucau-les-Bains (Landes), Pierre Froustey, ihnen vergünstigte Unterkünfte zu bieten. Rund 100 Unterkünfte sollen für 300 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt werden. All diese Initiativen könnten jedoch nicht ausreichen, um den Mangel an Arbeitskräften zu verhindern. In der Gastronomie sind zu beginn der Saison noch zwischen 200.000 und 300.000 Stellen offen.

  • Hersteller bieten Abonnements für Autos an

    Hersteller bieten Abonnements für Autos an

    France 2 befasst sich mit einer neuen Art von Autokauf, dem Abonnement. Ist ein Autoabonnement günstiger als ein Kauf oder ein Leasing?

    Bei einem Autoabonnement handelt es sich nicht um einen Kauf oder eine Langzeitmiete, sondern um ein monatlich kündbares Abonnement für ein Auto. Beispielsweise kostet ein Abonnement für ein Elektroauto 299 Euro pro Monat. Für das gleiche Modell kostet ein Leasing mit Kaufoption und einer Laufzeit von drei Jahren 199 Euro pro Monat, zuzüglich einer Endkaufsumme. Der Kaufpreis für das Auto beträgt 19.000 Euro abzüglich des Umweltbonus von 6.000 Euro.

    Im Abonnement enthaltene Kosten
    „Es gibt eine ganze Reihe von Kosten, die beim Kauf eines Autos normalerweise unsichtbar sind, wie Versicherung und Wartung (…), die im Abonnement enthalten sind, mit der Freiheit, das Auto jeden Monat zurückzugeben“, argumentiert Nicolas Levêque, Marketingdirektor von Fiat Frankreich gegenüber France 2. Ricardo Catalano, ein Abonnent, lässt sich ein Auto bis vor die Tür seiner Arbeitsstelle liefern. Für ihn ist das Abonnement billiger als eine Miete. 

    Das Autoabonnement könnte auch Menschen, die sich das sonst nicht leisten können, den Zugang zu Mobilität und einem Auto ermöglichen.

  • EDF will in Europa führend bei kohlenstoffarmer Herstellung von Wasserstoff werden

    EDF will in Europa führend bei kohlenstoffarmer Herstellung von Wasserstoff werden

    Der französische Stromversorger plant, große Mittel in die Wasserstoffproduktion zu stecken und setzt sich als Ziel das Jahr 2030.

    In Zeiten der Energiewende ist das Fehlen von Wasserstoff im Portfolio eines Energieversorgers nicht mehr vorstellbar. Umso mehr, als EDF bereits über die notwendigen Anlagen verfügt, um mit seiner kohlenstoffarmen Stromerzeugung (Kernkraft und erneuerbare Energien) Wasserstoff durch die Elektrolyse von Wasser zu erzeugen. Hierfür hat der französische Stromversorger sogar eine spezielle Tochtergesellschaft namens Hynamics, die bereits vor drei Jahren gegründet wurde.

    Drei GW (Gigawatt) Strom sollen jedes Jahr 450.000 Tonnen Wasserstoff erzeugen und damit drei Millionen Tonnen Kohlenstoff einsparen. Zur Veranschaulichung: Drei Millionen Tonnen Kohlenstoff werden heute von der Hälfte des französischen internationalen Seeverkehrs freigesetzt. Wasserstoff, der durch Wasserelektrolyse hergestellt wird, soll eine große Rolle bei der Dekarbonisierung der sogenannten „schweren Mobilität“ spielen: Züge in nicht elektrifizierten Gebieten, LKWs, Busse, Müllwagen usw.

    Die Investition soll sich auf zwei bis drei Milliarden Euro belaufen, aber die Aufwendungen und Risiken werden mit Partnern geteilt, bei denen das staatliche Unternehmen kürzlich Kapital eingesammelt hat. Beispiel ist das französische Start-up-Unternehmen McPhy, das Elektrolysegeräte herstellt. Partnerschaften wurden auch mit Alstom geschlossen, das die Technologie der Wasserstoffzüge beherrscht, oder mit Boréalis für die Herstellung von Ammoniak, das wiederum für die Herstellung von Wasserstoff benötigt wird.

    Zwei bis drei Milliarden Euro an neuen Investitionen, ist das für einen staatlichen Konzern, dessen finanzielle Schwierigkeiten bekannt sind, angemessen? Die EDF muss sich zur Zeit mit verschiedenen Problemen auseinandersetzen: die Atomproduktion und die Wartung des Kraftwerks- und Reaktorparks; die Maßnahmen der Regierung zur Begrenzung des Anstiegs der Stromrechnungen belasten die Konten des Stromerzeugers stark; und dann die Schulden: Die EDF ist heute mit 43 Milliarden Euro verschuldet. Zwar gab es vor kurzem eine Kapitalerhöhung, an der sich der Staat beteiligt hat, ganz zu schweigen von staatlichen Subventionen, von denen aber auch die Konkurrenz profitieren kann. Engie, Air Liquide und TotalEnergies stehen ebenfalls in den Startlöchern.

  • Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Angesichts der Inflation sind viele Franzosen auf der Suche nach den besten Preisen und Schnäppchen. Immer häufiger biete die großen Supermärkte sogenannte Ultra-Discounts an.

    In einem neuen Geschäft sind die niedrigen Preise überall zu sehen. Im Inneren dienen Paletten als Regale, die Produkte sind noch in ihren Kartons. Es herrscht der „Ultra-Discount“. Das Konzept hat Sylvie und Christian Ruffrais überzeugt, die in wenigen Wochen zu Stammkunden geworden sind. „Wir ziehen es hier vor, weil es im Vergleich deutlich billiger ist. Wir verdienen nicht viel, da mein Mann in Rente ist“, sagt Sylvie vor der Kamera von France 2. In diesem neuartigen Laden gilt: Je mehr der Kunde kauft, desto niedriger sind die Preise. „Wenn er es (das Produkt) einzeln nimmt, kostet es ihn 0,68 Cent, wenn er aber das 16er-Paket nimmt, bekommt er 5% (Rabatt) darauf“, erklärt Laetitia Boudeville, die Leiterin des Ladens.

    Es läuft sogar auf einen Rabatt von 10% hinaus, wenn der Kunde eine ganze Palette kauft. Das Ziel für den Laden ist es, die Kosten für Lagerung und Handhabung zu senken. Die Kunden müssen ihre Artikel selbst scannen. Diese art des Einzelhandels ist wieder auf dem Vormarsch, denn die explodierenden Preise verändern die Lage. „Wo es eine Gelegenheit gibt, mit Preisen zu handeln, die so niedrig wie möglich sind, gibt es eine Gelegenheit, neue Konzepte und neue Geschäfte entstehen zu lassen“, analysiert Rodolphe Bonnasse, ein Experte für große Einzelhandelsunternehmen auf France 2.