Kategorie: Wirtschaft

  • Hitze: Französische Atomkraftwerke bekommen Probleme

    Hitze: Französische Atomkraftwerke bekommen Probleme

    Aufgrund der Hitze und des Wassermangels musste die EDF die Stromproduktion drosseln, da die Atomkraftwerke Wasser aus Flüssen zur Kühlung verwenden. Bei Temperaturen über 30 °C funktioniert diese Kühlung nicht mehr.

    Wird die globale Erwärmung die Arbeit der Atomkraftwerke beeinflussen? Aufgrund der steigenden Temperaturen musste ein französischer Atomreaktor am Montag, 9. Mai, heruntergefahren werden. Es handelte sich dabei um das Kraftwerk Blayais, das an der Mündung der Gironde liegt. Diese Entscheidung der EDF war prophylaktisch. Um seine Produktionseinheiten zu kühlen, pumpt das Kraftwerk Wasser aus dem Fluss Garonne und leitet es wieder ab. In den letzten Tagen war die Temperatur des Flusses jedoch gestiegen. Da die EDF kein Wasser mit einer Temperatur von über 30 °C einleiten kann, musste einer der Reaktoren heruntergefahren werden.

    Auswirkungen auf die biologische Vielfalt
    Solche Entscheidungen kennt amn aus dem Sommer, aber bisher musste niemals mitten im Mai ein Reaktor abgeschaltet werden. „Das hat Auswirkungen auf die Biodiversität. Sowohl natürlich auf die Fische, die in der Mündung leben, als auch auf das Algenwachstum“, meint Patrick Mautin von der Umweltorganisation Sepanso gegenüber France 2. Aufgrund der fortschreitenden globalen Erwärmung könnten bald etwa zehn französische Reaktoren von solchen Abschaltungen betroffen sein.

  • Angesichts der Inflation boomen die Pfandhäuser: „Es ist mein letzter Ausweg…“

    Angesichts der Inflation boomen die Pfandhäuser: „Es ist mein letzter Ausweg…“

    Seit einigen Monaten und in vielen Städten Frankreichs wenden sich die Franzosen aufgrund der steigenden Preise und der hohen Zinssätze verstärkt an Pfandleihhäuser.

    Am Schalter des Kommunalkredits in Toulouse stehen etwa 20 Personen in der Schlange. Unter ihnen ist Jessica, die eine kleine Schachtel in den Händen hält. Die Frau will den Schmuck einzahlen, den ihr ihre Großmutter vermacht hat. „Die Zeiten sind hart“, wird sie von Franceinfo zitiert. Angesichts der sinkenden Kaufkraft und der steigenden Zinssätze wenden sich immer mehr Franzosen auf der Suche nach Bargeld wieder an die Pfandleihhäuser. Diese kommunalen und staatlichen Einrichtungen bieten Darlehen zu günstigen Zinssätzen im Tausch gegen einen Wertgegenstand an.

    Die Inflation steigt im April in Frankreich weiter an und erreicht laut Insee 4,8% im Jahresvergleich.

    Jessica kann ihren Schmuck in sechs Monaten zurückbekommen, wenn sie die ihr ausgezahlte Geldsumme plus ein paar Zinsen zurückgezahlt hat. Sie hofft, für ihren Schmuck 300 Euro zu bekommen: „Das ist mein letzter Ausweg, um meine Kinder zu ernähren und mein Auto zu betanken“.

    Ein „Wiederaufleben der Pfandleihgeschäfte“
    „Es gibt zur Zeit eine Zunahme von Pfandkrediten. Derzeit haben wir 80 Personen pro Tag, die kommen, um ein Darlehen zu bekommen. Das durchschnittliche Darlehen liegt bei etwa 600 Euro“, erklärt der Direktor des Kommunalkredits von Toulouse, Franck Paindessous gegenüber Franceinfo.

    „Es handelt sich hauptsächlich um Goldschmuck, aber es können auch Bilder, Silberbesteck oder Schals sein.“ (Franck Paindessous, Direktor des Kommunalkredits von Toulouse gegenüber Franceinfo)


    Insgesamt wurden seit Jahresbeginn in diesem Kommunalkredit 6.000 Kredite mit einer Gesamthöhe von vier Millionen Euro vergeben. „Mit dem Anstieg der Inflation gibt es Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden können“, erklärt der Direktor. „In den Banken ist es schwierig, kleine Kredite zu bekommen. Bei uns reicht es, wenn man einen Ausweis und einen Wohnsitznachweis hat“.

    Der Kommunalkredit ist eine öffentliche Einrichtung, deren Ziel es nicht ist, Gewinne zu erwirtschaften oder Dividenden auszuschütten. Daher sind die Konditionen in diesen Einrichtungen sehr interessant. „Menschen kommen zu uns, um diese schnelle und einfache Hilfe zu bekommen.“

  • E.Coli-Bakterien: Dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni betroffen

    E.Coli-Bakterien: Dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni betroffen

    Nach „Fraîch’up“ und „Bella Napoli“ ist nun die Reihe „Four à Pierre“ der Marke Buitoni von bakteriellen Verunreinigungen betroffen. Verbraucher reichen eine Klage ein, nachdem ein Mädchen nach Verzehr einer solchen Pizza mit dem Bakterium E.Coli infiziert wurde. Eine dritte Pizza-Reihe der Marke Buitoni wird für eine E.Coli-Ansteckung verantwortlich gemacht, wie Franceinfo und France Télévisions am Donnerstag, 5. Mai, von einem Anwalt erfuhren. Rechtsanwalt Richard Legrand kündigte an, dass eine Klage wegen „Gefährdung des Lebens anderer“, „fahrlässiger Körperverletzung“ und „Täuschung“ eingereicht werden soll. Er vertritt eine im Departement Vienne ansässige Familie, deren siebenjähriges Mädchen im März zwei Tage lang im Krankenhaus lag, nachdem sie eine Pizza aus der Buitoni-Produktreihe „Four à Pierre“ gegessen hatte. Sie wurde mit dem Bakterium Escherichia coli, auch E.Coli genannt, infiziert und erlitt schwere Darmkomplikationen. Am Donnerstagmorgen wurde wegen einer verunreinig…

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  • Kontaminierte Buitoni-Pizzen: Laut einer neuen Klage ist auch die „Bella Napoli“ betroffen

    Kontaminierte Buitoni-Pizzen: Laut einer neuen Klage ist auch die „Bella Napoli“ betroffen

    Am Mittwoch, den 4. Mai, wurde eine neue Klage gegen Buitoni eingereicht, in der nach der Produktreihe „Fraich’up“ auch die Produktreihe „Bella Napoli“ unter E.coli-Verdacht steht. Eine neue Klage gegen Buitoni wurde in Perpignan von einer Frau eingereicht, die nach dem Verzehr einer Pizza der Produktreihe „Bella Napoli“ krank geworden war, wie die Agentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf den Anwalt der Klägerin meldete. „Es handelt sich um eine Mutter, die am 27. März eine Pizza aus dem Sortiment Bella Napoli verzehrt hat und am 29. für sechs Tage ins Krankenhaus eingeliefert wurde“, sagte Anwalt Pierre Debuisson und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM TV. „Die Analyseergebnisse zeigten das Vorhandensein der Bakterie Escherichia Coli“, wie bei früheren Kontaminationen im Zusammenhang mit der Produktreihe Fraîch’Up. Die 34-jährige Mutter aus Perpignan, die „einen Monat später immer noch sehr müde“ ist, reichte am Mittwoch Klage wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ ein, w…

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  • Produktrückruf: Mit Listeria verseuchter Käse wurde in ganz Frankreich verkauft

    Produktrückruf: Mit Listeria verseuchter Käse wurde in ganz Frankreich verkauft

    Zwei Käsesorten werden in mehreren französischen Supermärkten zurückgerufen. Sie sollen möglicherweise mit Listeria monocytogenes kontaminiert sein. Rappel Conso warnte am Mittwoch, dem 4. Mai, vor dem möglichen Vorhandensein von Lysteria-Bakterien in zwei Käsesorten, die in ganz Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um 230g Hauts de France Pavé und Abteikäse in Würfeln. Listerien können die sogenannte Listeriose verursachen, eine Krankheit, die schwerwiegend verlaufen kann und deren Inkubationszeit bis zu acht Wochen beträgt. Das erste zurückgerufene Produkt ist ein Pavé Hauts de France 230g, der im Zeitraum vom 19. April 2022 bis zum 04. Mai 2022 in den Supermärkten von Carrefour, Système U und Intermarché vertrieben wurde.

    Von dem Rückruf sind drei Chargen betroffen:

    Die Charge 5500855I, deren Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 08/05/2022 und dem 13/05/2022 liegt. Charge 5A0675AI, deren Mindesthaltbarkeitsdatum z…

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  • Immobilienkredite: Banken in Frankreich verlangen mehr Eigenkapital

    Immobilienkredite: Banken in Frankreich verlangen mehr Eigenkapital

    Es ist eines der wichtigsten Kriterien zur Umsetzung eines Immobilienprojekts: die persönliche Einlage, die man auf den Tisch legen muss. Die Eigenleistung wird höher, da die Banken strengere Kriterien aufstellen, um die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden in einem Kontext wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und der Entwicklung der Zinssätze zu prüfen. Kreditnehmer müssen sich darauf einstellen bis zu 20% des Immobilienpreises als Eigenleistung aufbringen zu müssen. „Vor einigen Monaten konnten wir noch mit null Euro Eigenkapital kaufen, und einige Banken finanzierten sogar die Notarkosten“, erklärt Julien Maudy, geschäftsführender Gesellschafter von MeilleursBiens.com, auf Anfrage des Senders TF1. Kreditanfragen, die vor sechs oder acht Monaten noch finanzierbar waren, sind heute nicht mehr finanzierbar. Französische Banken verlangen derzeit systematisch eine persönliche Einlage von mindestens 10% der Immobiliensumme und eine Rücklage, die nicht in das Projekt gesteckt wird, sondern dazu dient, bei unvorhergesehenen Ausgaben, wie Dacharbeiten oder dem Kauf eines zweiten Autos, die Aufnahme eines Verbraucherkredits zu vermeiden, um so das Risiko der Überschuldung und der Gefährdung des Kredits zu begrenzen. Allerdings variiert die Höhe der geforderten Rücklage von einer Bank zur anderen und hängt insbesondere von der Situation der Kreditnehmer ab, im Allgemeinen entspricht sie jedoch 4 bis 6 Monatsraten des Kredits. Im ersten Quartal 2022 war ein Anstieg der geforderten Eigenleistung von fast 80% im Vergleich zu 2021 zu verzeichnen. Die durchschnittliche Einlage betrug im ersten Quartal 2022 52.594 €, während sie im letzten Jahr bei 29.405 € lag, berichtet die Website Pratique.fr. Einige Regionen sind jedoch stärker betroffen als andere. In der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) liegt die durchschnittliche Eigenleistung bei über 30% des Gesamtbetrages der Kreditsumme. In Nouvelle-Aquitaine liegt die durchschnittliche Einlage bei 21,7%, was einem Anstieg um 129% entspricht. In der Region Hauts-de-France liegt die durchschnittliche Einlage bei 19,3%, was einem Anstieg von 105% in einem Jahr entspricht. In der Île-de-France betrug der Anstieg 54% innerhalb eines Jahres. Insgesamt müssen Kreditnehmer jetzt mit einer Eigenleistung von 19,5% der Kreditsumme (vorher 17,8%) rechnen, um eine Altbauwohnung zu finanzieren, und 17,4% für eine Neubauimmobilie.
  • Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Die Preise an den Zapfsäulen für Diesel und Bleifrei sind seit einigen Tagen gestiegen und nähern sich wieder der 2-Euro-Marke pro Liter oder überschreiten diese sogar. Warum kommt es zu diesem erneuten Anstieg?

    Trotz des von der Regierung beschlossenen Kraftstoffrabatts von 18 Cent pro Liter nähern sich die Preise wieder der 2-Euro-Marke und überschreiten sie manchmal sogar, insbesondere bei Dieselkraftstoff. Die durchschnittlichen Preise in Frankreich, die am Dienstag, dem 3. Mai von der Website carbu.com veröffenmtlicht wurden, lagen bei 1,935 € pro Liter Diesel, 1,912 € für bleifrei 98 und 1,814 € für bleifrei 95.

    Seit einer Woche sind die Kraftstoffpreise erneut um etwa 6 Cent pro Liter gestiegen. Seit einem Monat, als der Treibstoffrabatt der Regierung von 18 Cent in Kraft trat, ist der Liter Diesel um 8 Cent pro Liter gestiegen, Bleifrei 95 um 5 Cent und Bleifrei 98 um 4 Cent.

    Warum aber steigen die Preise seit einigen Tagen wieder an? „Die Nachfrage steigt mit dem Wirtschaftswachstum und das Angebot hat etwas Mühe, mitzuhalten, da die Förderländer ihre Produktion nicht erhöhen. Und auf den Märkten sorgt die Unsicherheit für Spekulationen mit opportunistischem Verhalten“, wird Jacques Percebois, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Montpellier und Energiespezialist von der Zeitung La DEPECHE zitiert. Ausserdem importiert Frankreich immer noch ein Viertel des Dieselkraftstoffs aus Russland. Ein wichtiger Kraftstoff, der hier immer noch 75% aller Verkäufe an den Zapfsäulen ausmacht.

    Vor dem Hintergrund eines europäischen Embargos für russisches Öl, dasn sich noch diese Woche konkretisieren könnte, werden sich die Mitgliedsländer der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Donnerstag, den 5. Mai, treffen, um über eine Ausweitung ihrer Produktion zu entscheiden. In den Monaten April, März und Februar stieg das Angebot um 400.000 Barrel pro Tag. Ein offensichtlich zu geringes Volumen.

    Um den Autofahrern unter die Arme zu greifen, gilt der Treibstoffrabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff bis zum 31. Juli. Géant Casino und die Casino-Supermärkte bieten jeden Freitag und Samstag ein besonderes Rabattangebot für 0,85 € pro Liter in Form eines Einkaufsgutscheins, der ab einem Einkaufswert von 100 Euro in den Casino-Supermärkten eingelöst werden kann. TotalEnergies bietet an seinen Tankstellen bis zum 15. Mai einen zusätzlichen Rabatt von 10 Cent pro Liter an. Dieses Angebot soll in diesem Sommer auch an den Autobahntankstellen von Total umgesetzt werden.

    Alle europäischen Länder sind mit demselben Preisanstieg konfrontiert. In Spanien gilt bis zum 30. Juni eine Treibstoffbeihilfe von 20 Cent pro Liter. In Italien wurde die Beihilfe von 30 Cent gerade bis zum 8. Juli verlängert.

  • Vogelgrippe: Preise für Eier explodieren

    Vogelgrippe: Preise für Eier explodieren

    Der Preis für Eier stieg in Frankreich zwischen März 2021 und März 2022 um 63,3%. Grund dafür war der Ausbruch der Vogelgrippe, aber auch der Krieg in der Ukraine, der einen sehr starken Anstieg der Produktionskosten verursachte.

    Seit dem Ausbruch der Vogelgrippe im November wurden in Frankreich 16 Millionen Tiere getötet, wie das Landwirtschaftsministerium am Montag, den 2. Mai mitteilte.

    Die Folge dieser Massenschlachtungen ist ein deutlicher Anstieg der Eierpreise. Seit November hat die Vogelgrippe zu einem Verlust von „etwa 6 % der nationalen Eierproduktion in einem Land mit 101% Selbstversorgung“ geführt, wie Loïc Coulombel, Vizepräsident des Branchenverbands für Eier (CNPO), feststellte.

    Die Eierpreise sind zwischen Februar und März bereits um 13% und zwischen März 2021 und März 2022 um stattliche 63,3% gestiegen, auch weil die Produktionskosten aufgrund des Krieges in der Ukraine laut dem Agrarpreisindex des Insee sehr stark angestiegen sind. So belastet der Konflikt in Osteuropa durch höhere Futterpreise auch den Eiermarkt in Frankreich.

    Die Preise für Tierfutter, das mindestens 60% der Kosten eines Eies ausmacht, gehen seit Beginn des Ukraine-Krieges immer weiter in die Höhe. Auch die steigenden Preise für Düngemittel, Energie zum Beheizen der Ställe, Kraftstoff oder Kartonverpackungen für den Transport belasten die Erzeuger.

    Laut dem Sender BFMTV fehlen heute jeden Tag fast 2,5 Millionen der 42 Millionen Eier, die normalerweise in Frankreich produziert werden. Loïc Coulombel schließt die Gefahr einer Eierknappheit in den Supermarktregalen zwar aus, räumt aber gegenüber der Zeitung Huffington Post ein, dass es „Spannungen oder Lieferverzögerungen geben kann“.

    Die französischen Geschäfte können sich auch nicht auf Importe verlassen, um einer Knappheit entgegen zu steuern, da kürzlich auch in Polen und Spanien Ausbrüche der Vogelgrippe festgestellt wurden. Und ntürlich leiden auch dort die Produzenten unter steigenden Kosten für Futtermittel und Energie.

  • Obligatorische Blackbox in Autos: Keine persönlichen Daten werden gespeichert

    Obligatorische Blackbox in Autos: Keine persönlichen Daten werden gespeichert

    Seit dem 1. Mai 2022 müssen alle neuen Autos, die in Europa zugelassen werden, mit einer Blackbox ausgestattet sein. Ein Gerät, mit dem Fahrparameter wie Geschwindigkeit, Beschleunigungs- und Bremsphase oder das Tragen des Sicherheitsgurts in den Sekunden vor einem Unfall aufgezeichnet werden.

    Die Blackboxen in den Autos „speichern keine persönlichen Daten, nur Daten, die das Verhalten des Fahrzeugs betreffen“, erklärte Anne Lavaud, Generaldelegierte des Vereins Prévention Routière, am Dienstag, dem 3. Mai, auf Franceinfo.

    Welche Daten werden gespeichert?

    Es sind ausschließlich Daten, die vom Fahrzeug selbst aufgezeichnet werden, d. h. Geschwindigkeit, Neigung des Fahrzeugs, Bremsen und alles, was die Aktivierung der Fahrhilfen betrifft, die in neuen Fahrzeugen häufig vorhanden sind.

    Die neuen Blackboxen sollen 40 Sekunden lang Daten aufzeichnen, d. h. 30 Sekunden vor dem Aufprall und 10 Sekunden danach. Alle 40 Sekunden werden die aufgezeichneten Daten überschrieben. Dabei werden keine persönlichen Daten aufgezeichnet, sondern nur Daten, die sich auf das Verhalten des Fahrzeugs beziehen.

    Die aufgezeichneten Daten können bei Bedarf von Justizbehörden, Ermittlern und Forschungsinstituten, die sich mit Verkehrssicherheit beschäftigen, ausgelesen werden.

    Für Experten der Verkehrssicherheit reichen diese 30 Sekunden vor dem Unfall allerdings nicht aus, da man nicht weiss, wo das Fahrzeug fuhr, bei welchen Wetterbedingungen, auf welcher Art von Fahrbahn und wie sich der Fahrer verhielt. Ohne GPS-Daten, die darüber Auskunft geben könnten, auf welcher Art von Straße der Wagen vor einem Unfall fuhr, sind die Informationen für viele Experten nutzlos.

    Sie glauben nicht, dass durch diese Blackboxen die Unfallhäufigkeit verringert wird, aber vielleicht ermöglichen die Daten es den Herstellern, die Sicherheit im Fahrzeuginneren oder die Zuverlässigkeit der Fahrhilfen zu verbessern.

  • Entenleberterrine wegen Salmonellen zurückgerufen

    Entenleberterrine wegen Salmonellen zurückgerufen

    Terrinen mit Entenleber und Pfifferlingen der Marke Signature charcutière, die in Carrefour-Supermärkten und anderen Geschäften in ganz Frankreich verkauft werden, werden zurückgerufen. Grund: ein mögliches Vorhandensein von Salmonellen. Terrinen mit Entenleber und Pfifferlingen der Marke Signature charcutière, die in Carrefour-Supermärkten und anderen Geschäften in ganz Frankreich verkauft werden, werden zurückgerufen. Grund: ein potenzielles Vorhandensein von Salmonellen, heißt es auf der Website Rappel.conso.gouv.fr. Diese können zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen führen, die oft von Fieber begleitet werden. Das betroffene Produkt ist Teil der Charge 22116 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. Mai 2022 (GTIN-Code: 3291520005478). Die Schalen wurden vom 29. April 2022 bis zum 02. Mai 2022 vermarktet.

    Sollten Sie diese „Terrine au foie de canard et aux girolles“ gekauft haben, verbrauchen Sie die…

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