Kategorie: Wirtschaft

  • Französischer Lebensmittelkonzern Danone schickt Babynahrung in die USA

    Französischer Lebensmittelkonzern Danone schickt Babynahrung in die USA

    Der französische Lebensmittelkonzern Danone meldete am Freitag, man werde bis Ende Juni 500.000 zusätzliche Packungen medizinischer Babynahrung in die Vereinigten Staaten schicken, die derzeit von dramatischen Engpässen betroffen sind. Ein Sprecher von Danone sagte, dass die Pakete der Neocate-Markennahrung für Babys mit Kuhmilchallergien Anfang Juli zur Verteilung an Familien in den USA zur Verfügung stehen sollten. Der Sprecher sagte auch, Danone habe die Lieferungen von Neocate in die Vereinigten Staaten in den letzten Monaten mehr als verdoppelt, genauere Zahlen wurden allerdings nicht genannt. Der Mangel an medizinischer Säuglingsnahrung in den Vereinigten Staaten, der durch Produktions- und Lieferkettenprobleme verursacht wurde, hat Tausende von Eltern mit betroffenen Säuglingen, vor große Probleme gestellt. Die US-Regierung hat auf der Suche nach entsprechenden Produkten Eilbestellungen innallen Teilen der Welt aufgegeben und in den USA sogar den „Verteidigungsfall“ ausgerufen. …

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  • Morgen wird in Frankreich Muttertag gefeiert – umsatzstärkster Tag der Blumenhändler

    Morgen wird in Frankreich Muttertag gefeiert – umsatzstärkster Tag der Blumenhändler

    Am Sonntag ist in Frankreich Muttertag. Ein gabz besonderer Tag für Blumenhändler, die nach dem Valentinstag an diesem Tag ihre größten Umsätze erzielen. 

    „Sagen Sie es ihr mit Blumen“. Die Franzosen kaufen immer noch sehr viele Blumen zum Muttertag, der hier am Sonntag, dem 29. Mai gefeiert wird, freut sich Hortense Harang, Gründerin der Marke Fleurs d’Ici, am Freitag, dem 27. Mai auf Franceinfo. Blumenhändler realisieren tatsächlich fast 20% ihrer jährlichen Blumenverkäufe zum Muttertag. Im letzten Jahr wurden allein an diesem Tag Blumen in einem Wert  von etwa 60 Millionen Euro verkauft.

    Und selbst i. Zeiten schwindender Kaufkraft und einer steigenden Inflation knausern die französischen Haushalte nicht am Blumenbudget. Der Kauf eines Straußes zum Muttertag ist heilig.

  • Emmanuel Macron verspricht das Elektroauto für 100 Euro im Monat

    Emmanuel Macron verspricht das Elektroauto für 100 Euro im Monat

    Emmanuel Macron hat während seiner Präsidentschaftswahlkampagne versprochen, dass einkommensschwache Haushalte ein Elektroauto für nur 100 Euro im Monat bekommen könnten. Aber ist so ein Versprechen überhaupt einhaltbar?

    Es war eines der Versprechen von Emmanuel Macron während seines Wahlkampfs. Um einen saubereren Strassenverkehr zu erreichen, die CO2-Emissionen zu senken und gegen die steigenden Kraftstoffpreise anzukämpfen, ist geplant, „Haushalten, die das Mindesteinkommen oder etwas mehr verdienen“, ein Elektroauto für 100 Euro pro Monat anzubieten.

    Wer kann von dem Angebot profitieren?
    Das Elektroauto für 100 Euro pro Monat ist Haushalten mit geringem Einkommen vorbehalten. Insbesondere junge Menschen und Personen mit „sozialmedizinischen“ Berufen gehören zu der Zielgruppe, wie das Wahlkampfteam von Emmanuel Macron damals präzisiert hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass nur diese von dem Angebot profitieren werden.

    Wann soll das Angebot eingeführt werden?
    Die neue Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, will so schnell wie möglich handeln: „Wir brauchen ein Instrument, das robust ist und von dem die Franzosen sofort profitieren können“, sagte sie dem Sender France 5. Der Zeitplan ist noch nicht bekannt, aber das Projekt soll laut der Ministerin in den neuen Staatshaushalt aufgenommen werden.

    Ein Leasing-Modell
    Das staatliche Angebot wird über ein Leasingsystem erfolgen. Das Auto wird also in monatlichen Raten über eine festgelegten Zeitraum bezahlt. Am Ende eines Leasingvertrags soll man dann wählen können, ob man das Fahrzeug kaufen oder zurückgeben möchte.

    Übliche Leasingverträge haben im Durchschnitt eine Laufzeit von 24 bis 72 Monaten. Je nachdem, in welchem Zustand man das Fahrzeug zurückgibt, können Zahlungen am ende der Laufzeit hinzukommen.

    Ist es ein realisierbares Projekt?
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine gibt es auch bei der französischen Autoindustrie Engpässe. Die durch den Krieg steigenden Rohstoffpreise könnten das Projekt schwer realisierbar machen, wenn plötzlich Millionen von Franzosen gleichzeitig ein Auto bestellen.

    Die Automobilhersteller werden zwar versuchen mit dem von Macron vorgegeben Tempo zu Schritt halten, jedoch befürchtet man auch einen Anstieg der Batteriepreise. Und: Es müssen dringend mehr elektrische Ladestationen aufgestellt werden. Das Aufladen ist ein Problem für Stadtbewohner, die keine eigene Garage zur Verfügung haben. Ausserdem leben viele Menschen mit bescheidenen Einkommen in ländlichen Gebieten, da dort die Wohnungspreise erschwinglicher sind, und fahren daher recht viel. Die begrenzte Reichweite und die Angst, dass einem die Batterieleistung ausgeht und man keine Ladestation in der Nähe findet, lässt viele dem E-Auto noch skeptisch gegenüber stehen.

  • Produktrückruf: Salmonellen in Wurst, die in ganz Frankreich verkauft wurde

    Produktrückruf: Salmonellen in Wurst, die in ganz Frankreich verkauft wurde

    Die Trockenwurst mit Beaufort der Marke Alliance Producteur, die in allen französischen Carrefour-Filialen verkauft wird, wird zurückgerufen. Grund: ein mögliches Vorhandensein von Salmonellen.

    Rappel Conso warnt am Mittwoch, dem 25. Mai, vor möglichen Salmonellen in Trockenwürsten, die in allen Carrefour-Filialen in Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um Trockenwürste mit Beaufort der Marke Alliance Producteur, die „in perforierter Folie“ verpackt sind, meldet Rappel Conso.

    Salmonellen können die Salmonellose verursachen, eine Krankheit, die zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen führen kann, oft begleitet von Fieber.

    Das betroffene Produkt wurde ab dem 23. Mai 2022 vermarktet. Von dem Rückruf sind zwei Chargen betroffen. Die erste trägt den Strichcode 3498301003320, Chargennummer 13922 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 18/08/2022. Die zweite hat die Losnummer 14022, Strichcode 3498301003320 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 19/07/2022.

    Falls Sie ein solches Produkt gekauft haben, sollten Sie es nicht verzehren und vernichten, empfiehlt Rappel-Conso.

  • TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    Ein direkter TGV zwischen Paris und Berlin soll Ende 2023 eingeführt werden, kündigte Jean-Pierre Farandou, der Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, am Dienstag, 24. Mai, an.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn wollen Ende 2023 einen direkten Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Berlin einführen. Dies kündigte der Chef des französischen Unternehmens am Dienstag an, der nach Straßburg gekommen war, um 15 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich zu feiern.

    „Wir wollen im Dezember 2023 einen TGV Paris-Berlin starten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, der Nachrichtenagentur AFP. „Das macht Sinn, weil wir feststellen, dass die Menschen immer längere Fahrten in Kauf nehmen. Es gibt wirklich Leute, die bereit sind, fünf, sechs oder sieben Stunden in einem Zug zu verbringen“, erklärte er. Für die Fahrt Paris-Berlin werden es sieben Stunden sein. „Zugfahren ist eine Möglichkeit, Mobilität und Naturschutz miteinander zu versöhnen“.

    „Wir werden mit unseren deutschen Kollegen versuchen, diesen Zug fahren zu lassen“, sagte Jean-Pierre Farandou. Der Zug soll über Frankfurt fahren und mit deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitszügen betrieben werden. Zunächst soll es eine Hin- und Rückfahrt pro Tag geben. Entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, könnte später eine zweite Hin- und Rückfahrt mit französischen TGVs dazu kommen. „Das ist ziemlich symbolisch für die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wunsch vieler unserer Mitbürger, die Bahn zu bevorzugen“, meint ein SNCF-Manager.

    Klimaziele erreichen
    Die SNCF hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass Verbindungen wie Paris-Mailand und Paris-Barcelona erstaunliche Belegungsraten haben: Auf Paris-Mailand hat sich das Angebot seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, und trotzdem sind die Züge voll.

    Und das erwarten SNCF und DB auch auf der Strecke Paris-Berlin. Der tägliche TGV von Frankfurt nach Marseille – über Straßburg und Lyon – in 7 Stunden 48 Minuten ist schon ein Erfolg. Der Paris-Berlin-Tages-Hochgeschwindigkeitszug kommt zusätzlich zu einer Nachtzugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, die von den ÖBB – in Zusammenarbeit mit SNCF und der Deutschen Bahn – ebenfalls ab Ende 2023 betrieben werden soll. Man wird sich also aussuchen können, ob man tagsüber fahren möchte oder die lange Strecke lieber im Schlaf hinter sich bringen will.

    „“Ich bin überzeugt, dass wir mehr Eisenbahnen in Europa brauchen, und ein starkes Europa braucht eine starke Vernetzung auf der Schiene“, äusserte sich der DB-Vorstand Richard Lutz. Der Ausbau des Schienenverkehrs sei „entscheidend für die Erreichung der Klimaziele“, betonte Lutz.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn haben in 15 Jahren Zusammenarbeit etwa 25 Millionen Menschen auf den Strecken Paris-Frankfurt, Paris-Stuttgart-München und Frankfurt-Marseille befördert. Auf der Strecke Paris-Frankfurt wird der Zug inzwischen besser genutz als das Flugzeug.

  • McKinsey Frankreich: Beratungsfirma wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht

    McKinsey Frankreich: Beratungsfirma wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht

    Die Staatsanwaltschaft hatte im März eine Voruntersuchung wegen „schwerer Geldwäsche und Steuerbetrug“ eingeleitet. Laut einem Bericht des Senats hat die Beratungsfirma seit „mindestens zehn Jahren“ keine Körperschaftssteuer mehr gezahlt. Am Dienstag, den 24. Mai, wurde der französische Hauptsitz von McKinsey in der Avenue des Champs-Elysées in Paris durchsucht. Die Polizei durchsuchte den Sitz der amerikanischen Beratungsfirma im Rahmen einer Voruntersuchung wegen „schwerer Geldwäsche und Steuerbetrug“, so das Parquet national financier. Das PNF hat am 31. März eine Untersuchung eingeleitet, nachdem der Senat einen Untersuchungsausschuss über den Einfluss privater Beratungsfirmen auf die öffentliche Politik eingesetzt hatte. Die französische Niederlassung der Firma McKinsey wird verdächtigt, eine Steuerkonstruktion geschaffen zu haben, die es ihr ermöglichte, zwischen 2011 und 2020 keine Körperschaftssteuer zu zahlen. McKinsey versichert, „alle erforderlichen Informationen“ bereitgest…

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  • Kaufkraftverlust: Gemeinden verteilen Lebensmittelschecks

    Kaufkraftverlust: Gemeinden verteilen Lebensmittelschecks

    Französische Gemeinden haben bereits damit begonnen, Lebensmittelgutscheine zu verteilen, um ihren Bewohnern zu helfen, den Kaufkraftverlust durch die Inflation zu bewältigen. Einige Rathäuser haben damit begonnen Lebensmittelschecks zu verteilen, um ihren Einwohnern zu helfen. Mit ihrer Rente von 900 Euro pro Monat ist diese Hilfe zum Beispiel für Bernadette Chacornac sehr willkommen. Sie erhielt einen Scheck über 30 Euro, den sie für ihre Einkäufe verwenden kann. „Alles ist teurer geworden, alles, sogar die Nudeln. Das hat uns sehr geholfen (…) Ich habe meinen Lebensgefährten, ich habe meinen Sohn, also alle drei zusammen, das kostet Geld“, sagt sie gegenüber France 2. Die Hilfe, die nicht an Einkommens- oder Altersgrenzen gebunden ist, kostet die Gemeinde 4.000 Euro. Anstieg der Lebensmittelpreise „Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen und Monaten schrecklich gestiegen, und ich denke, das ist erst der Anfang. Also haben wir auf den Scheck für Lebensmittel gesetzt“, er…

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  • Produktrückruf: Mit Listeria verseuchtes Hähnchen in allen Leclerc-Filialen in Frankreich

    Produktrückruf: Mit Listeria verseuchtes Hähnchen in allen Leclerc-Filialen in Frankreich

    Geräuchertes Hähnchen der Marke Volandry, das in Leclerc-Geschäften in ganz Frankreich verkauft wird, soll nicht verzehrt werden. Grund: ein mögliches Vorhandensein von Listeria-Bakterien. Rappel Conso warnt am Montag, dem 23. Mai, vor dem möglichen Vorhandensein von Listeria-Bakterien in geräucherten Hähnchen, die in allen Leclerc-Filialen in Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um geräucherte und gegarte Hähnchen der Marke Volandry, die in Schalen unter Plastikfolie angeboten werden. Zur Erinnerung: Listerien können Listeriose verursachen, eine Krankheit, die schwerwiegend sein und deren Inkubationszeit bis zu acht Wochen betragen kann. Das betroffene Produkt wurde im Zeitraum vom 13. bis 19. Mai 2022 vermarktet und ist Teil der Charge 2 860050 (gefolgt von 6 Zufallszahlen). Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 8. Juni 2022.

    Wie bei Lebensmitteln mit Listerienverdacht üblich, empfiehlt Rappel conso, das Produkt nicht…

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  • Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Der Konflikt in der Ukraine verdeutlicht die Abhängigkeit Europas von fossilen Energieträgern, auch im Verkehrsbereich. Dekarbonisierte Energieträger in Verkehr und Transport stellen daher nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine strategische Chance dar. Die Luft- und Seefahrt ist in hohem Maße von fossilen, aus Erdöl gewonnenen Energiequellen abhängig, allen voran Kerosin und Schweröl. Aber es gibt Lösungen… Es gibt zahlreiche Energielösungen, die auf die verschiedenen Verwendungszwecke zugeschnitten sind. Wind für Segelfrachtschiffe der Firma VPLP oder Passagiersegelboote von Sailcoop. In der Luftfahrt spricht man von SAFs, für Sustainable Aviation Fuels (nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe): Zum Beispiel synthetisches Kerosin, einem Kraftstoff aus grünem Wasserstoff und CO2, das in Fabrikschornsteinen gewonnen wird. Auch Biokraftstoffe aus Pflanzenrückständen können eine Lösung sein, sofern sie nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren. Airbus arbeitet außerdem an flüssigem Wasserstoff, der kompakter ist, aber konstant bei -256 Grad gehalten werden muss. Diese Energiequelle setzt allerdings eine neue Organisation innerhalb der Flughafeninfrastruktur voraus. ASuf Seiten der Schifffahrt wird Ammoniak, eine chemische Verbindung aus Wasserstoff und Stickstoff, wahrscheinlich einen wichtigen Platz einnehmen, vorausgesetzt, dass die Risiken seiner Toxizität angemessen berücksichtigt werden können. Die Reedereien wenden sich auch verflüssigten Erdgas (LNG) zu, das bereits in anderen Bereichen weit verbreitet ist. LNG stammt jedoch zum Teil aus amerikanischem Frackinggas – ein Skandal für Umweltschützer und ein Problem für die neue Regierung, gerade hat nämlich ein wichtiger französischer Energiekonzern einen großen Vertrag mit den USA unterzeichnet hat. Die Produktionsketten neu erfinden Wasserstoff wird heute noch zu über 90% aus fossilen Energiequellen gewonnen. Um nachhaltig zu sein, muss er durch Wasserelektrolyse mithilfe von Sonnen- oder Windenergie hergestellt werden. Um den Bedarf der energieintensivsten Verkehrsmittel zu decken, sind hohe Investitionen in die Wasserstoff-Herstellung und -Speicherung erforderlich: In der Normandie wurde das größte Projekt zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in einer Größenordnung von 200 Megawatt angekündigt. Die zukünftigen „Eldorados“ für Investoren in nachhaltige Kraftstoffe sind also Länder mit hoher Sonneneinstrahlung, die eine höhere Investitionsrendite bieten. Der Übergang zu kohlenstoffarmen Energien ist auf Dauer nicht nur eine technologische, sondern auch eine politische Revolution. Denn sobald Energie fast überall auf der Welt erzeugt werden kann, wird dies viele Abhängigkeiten und damit die geopolitische Landkarte durcheinander bringen.
  • Atomkraft: Hälfte der Reaktoren abgeschaltet – wird es kommenden Winter genug Strom geben?

    Atomkraft: Hälfte der Reaktoren abgeschaltet – wird es kommenden Winter genug Strom geben?

    Die Hälfte der französischen Atomreaktoren ist derzeit abgeschaltet: 28 von 56. Bei einigen stehen Kontrollen an, bei anderen gibt es ein Korrosionsproblem. Wird es im nächsten Winter den Franzosen an Strom mangeln?

    Es ist ein Rekord, auf den der Stromerzeuger EDF gut hätte verzichten können. 28 Atomreaktoren sind abgeschaltet. In den meisten Fällen handelt es sich um planmäßige Wartungsarbeiten an den Reaktoren oder um Kontrollbegehungen, die alle zehn Jahre stattfinden. Die EDF hat jedoch auch ein großes Problem mit der Korrosion von Kühlungsrohren, die für die Sicherheit eines Kraftwerks von entscheidender Bedeutung sind. „Man hat an den Sicherheitsinjektionsrohren Korrosionsspuren im Stahl entdeckt“, erklärt Ludovic Dupin, ein Sprecher des französischen Kernenergieunternehmens.

    Lesen Sie auch: Atomkraft: 12 von 56 französischen Reaktoren von Korrosionsproblemen befallen

    Die Stromerzeugung geht zurück.
    Fünf Reaktoren wurden für Arbeiten abgeschaltet, bei sieben weiteren werden Kontrollen durchgeführt. Die Stromproduktion wird geringer und daher die Kosten für Strom in diesem Winter in die Höhe treiben. „Das wird sich später auf den Rechnungen der Verbraucher bemerkbar machen, wahrscheinlich ab Anfang 2023“, sagt der Energieexperte Nicolas Goldberg auf dem Sender France 2.

    Lesen Sie hier weiter Artikel zum Thema Atomkraft…