Kategorie: Wirtschaft

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Der börsennotierte Umwelt-Konzern Suez hat die Errichtung einer Recyclinganlage für Batterien von Elektroautos in Dünkirchen (Nordfrankreich) angekündigt. Bis 2033 sollen im „Tal der Batterien“ 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Ein neuer riesiger Industriekomplex soll im Hafen von Dünkirchen (Nordfrankreich) aufgebaut werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen zwei Fabriken für das Recycling von Batterien für Elektroautos entstehen. Das Unternehmen Suez, das sich mit einem Bergbaukonzern verbündet hat, hat dies gerade angekündigt. Im Laufe der Zeit sollen dort 200.000 Batterien zerlegt werden, um die darin enthaltenen strategischen Metalle zurückzugewinnen. Diese Metalle werden dann veredelt und wiederverwertet. Ein weiteres Projekt in dem sogenannten „Tal der Batterien“, das in Nordfrankreich allmählich Gestalt annimmt.

    20.000 Arbeitsplätze in 10 Jahren
    Im Mai dieses Jahres wurde die erste Giga-Fabrik in der Nähe von Lens (Pas-de-Calais) mit großem Pomp eingeweiht. Drei weitere ähnliche Projekte sind auf dem Weg. In der Nähe von Dünkirchen haben nun auch gigantische Bauarbeiten begonnen.

    Diese Arbeiten betreffen eine Fabrik im Wert von 2 Milliarden Euro, die innerhalb von zwei Jahren unter anderem die Elektrobatterien für Renault liefern soll. Ein Projekt, das sinnbildlich für den Aufschwung dieser neuen Industrie in Frankreich steht. Nach Angaben der Regierung sollen innerhalb von zehn Jahren mindestens 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Die Zahl der Autodiebstähle ist während des diesjährigen Sommers stark angestiegen, wie eine große Studie des Unternehmens Coyote zeigt. In vielen Fällen brauchen Diebe nur ein bis zwei Minuten, um ein Auto unter ihre Kontrolle zu bringen – dank ausgeklügelter Technologien.

    Der Diebstahl dauert nur wenige Minuten. Zwei Männer hacken mithilfe eines Tablets den elektronischen Autoschlüssel, der im Haus des Besitzers liegt. Mit einem anderen Gerät entriegelt ein Komplize die Autotür. Auf diese Weise wird das Fahrzeug ohne die geringsten sichtbaren Einbruchsspuren entwendet. Die Zahl dieser Art der Autodiebstähle ist explosionsartig angestiegen: +100 % im August im Vergleich zu 2022, davon 80 % mit elektronischen Methoden.

    Vor allem SUVs werden ins Visier genommen.
    Die am meisten ins Visier genommenen Fahrzeuge sind SUVs. Sie sind leicht zu hacken und machen inzwischen 65 % der Diebstähle aus. Diese Fahrzeuge sind sehr beliebt und können von den Dieben leicht weiterverkauft werden. „Die Verbrecherbanden haben ihre technischen Möglichkeiten erweitert. Daher sind die beliebtesten Fahrzeuge, die auf dem Markt nachgefragt werden, leider auch die am häufigsten gestohlenen“, analysiert Stéphane Curtelin, Marketing- und Produktmanager von Coyote auf dem Sender France 2.

  • Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Aufgrund der Inflation, unter der auch Frankreich immer noch leidet, ist die Kaufkraft für viele Franzosen ein zentrales Thema.

    Die Kraftstoffpreise sind eines der großen Themen des neuen Schuljahres. Die französischen Autofahrer leiden unter sehr hohen Preisen. Die Kraftstoffpreise schwanken derzeit zwischen 1,95 und 2,02 Euro pro Liter. So viel wie noch nie zuvor. Um dem entgegenzuwirken, kündigte Emmanuel Macron am Sonntag, dem 24. September, staatliche Hilfe für ärmere Haushalte an. Antragsteller, die aus beruflichen Gründen auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, können einen Zuschuss von bis zu 100 Euro für ihre Benzinkosten erhalten, erklärte der französische Präsident.

    Die Inflation bei Lebensmitteln bleibt trotz einer Verlangsamung hoch.
    Die Inflation der Lebensmittelpreise lag laut der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir im September bei 15 %. Auch dazu machte Emmanuel Macron gestern Ankündigungen. Sie betreffen die Beschleunigung der Verhandlungen zwischen Lieferanten und Einzelhandelsketten, um den Preisanstieg zu begrenzen. Diese Maßnahmen sind in einem neuen Gesetzentwurf verankert, der am Mittwoch, den 27. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.

  • Streik bei der SNCF am 26. September: Zugausfälle in vielen Regionen Frankreichs

    Streik bei der SNCF am 26. September: Zugausfälle in vielen Regionen Frankreichs

    Am Dienstag, dem 26. September, wird es bei der SNCF zu einem landesweiten Streik kommen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT mobilisieren gegen „die Infragestellung ihrer sozialen Rechte und Garantien“.

    Sie wollen gegen „die Zerschlagung der SNCF“ streiken. Mehrere Gewerkschaften rufen die Eisenbahner dazu auf, am Dienstag, dem 26. September 2023, ihre Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT wollen die Beschäftigten des Eisenbahnunternehmens für die Verteidigung der Arbeitsplätze, ihre Aufgaben und des Eisenbahnsystems mobilisieren. Die Gewerkschaften befürchten „die Liquidation“ der Cargo-Sparte „Fret SNCF“. Der SNCF-Verkehr wird je nach Strecke mehr oder weniger stark beeinträchtigt sein.

    TGV und Intercity-Züge
    Die Liste der TGV- und Intercity-Tageszüge, die am Dienstag, dem 26. September verkehren werden, wird am Montag, dem 25. September ab 17 Uhr über die üblichen Kommunikationskanäle der SNCF veröffentlicht.

    Auch der Regionalverkehr wird in vielen Regionen Frankreichs beeinträchtigt sein. Reisende sollten sich unbedingt über die neuen Abfahrtszeiten oder Streichungen von Zugverbindungen informieren, bevor sie sich zum jeweiligen Abfahrtsbahnhof begeben.

  • Privat-Jet des Präsidenten der Republik Kongo wird in Bordeaux versteigert

    Privat-Jet des Präsidenten der Republik Kongo wird in Bordeaux versteigert

    Am 3. Oktober findet im Grand Hotel in Bordeaux eine Auktion statt, die man zumindest als „hochkarätig“ bezeichnen kann. Der Gegenstand der Versteigerung: ein Flugzeug vom Typ Falcon 7X mit der Aufschrift „République du Congo“. Auch der Preis ist hochkarätig: Ab 7 Millionen Euro.

    Am 3. Oktober findet in Bordeaux der Verkauf eines außergewöhnlichen Objekts statt: Eines Flugzeugs vom Typ Falcon 7X, das der Präsidentschaft der Republik Kongo gehörte, mit einem Verkaufspreis von 7 Millionen Euro. Die überraschende Ankündigung der Versteigerung erschien diese Woche in den Zeitungen Sud-Ouest und Les Echos.

    Für den Sonderverkauf der Falcon 7X der Republik Kongo beginnt die Auktion bei 7 Millionen Euro (Foto: Kanzlei Pestel-Debord)

    Das Luxusflugzeug wurde von Dassault Aviation gebaut und hat insgesamt weniger als 1.200 Flugstunden absolviert. Während eines Zwischenstopps auf dem Flughafen Mérignac im Juni 2020, bei dem Wartungsarbeiten durchgeführt wurden, wurde das Präsidentenflugzeug beschlagnahmt, wie der Sender France 3 Régions berichtete.

    Seitdem steht der Flieger in Bordeaux am Boden. Der Grund: eine unbezahlte Schuld des kongolesischen Staates in Höhe von über 100 Millionen Euro für öffentliche Arbeiten, die von der Firma Commisimpex durchgeführt wurden. Diese Summe, die seit 28 Jahren fällig ist, ist inzwischen signifikant angestiegen, denn mit den Zinsen beläuft sie sich bis heute auf fast 1,3 Milliarden Euro.

    Bewerber können das Flugzeug im Vorfeld der Auktion besichtigen, indem sie sich bei der den Verkauf organisierenden Anwaltskanzlei Pestel-Debord melden. Aber es wird nicht jeder an der Auktion teilnehmen können. Die Kanzlei verlangt eine Sicherheit in Höhe von 500.000 Euro, um die Zahlungsfähigkeit der potenziellen Käufer zu belegen. Außerdem werden administrative Nachweise verlangt. Jedes neue Gebot muss mindestens 100.000 Euro über dem letzten Gebot liegen und die Falcon 7X wird an den Höchstbietenden und letzten Bieter verkauft. Der neue Käufer muss außerdem die Kosten für die Arbeiten und die Bewachung seit Juni 2020 bei der Firma Dassault Falcon Service begleichen – das sind fast 830.000 Euro. Eine weitere Bedingung besagt, dass der zukünftige Besitzer „auf keinen Fall die Farben und das Wappen des Kongo beibehalten“ darf.

  • Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron war am Sonntag in den 20-Uhr-Nachrichten der Sender TF1 und France 2 zu Gast. Der Präsident machte bemerkenswerte Ankündigungen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffpreise und die Kaufkraft der Franzosen. Der Präsident der Republik war am Sonntag, dem 24. September, in den 20-Uhr-Nachrichten der Fernsehsender France 2 und TF1 zu Gast. Der Staatschef blickte zunächst auf eine „historische Woche“ zurück, in der er den britischen König Charles III. und Papst Franziskus mitten in der Rugby-Weltmeisterschaft in Marseille empfangen hatte. Der Staatschef ging außerdem auf die Themen Kaufkraft, Ökologie, Einwanderung und einige internationale Fragen ein.  Zum Thema Einwanderung: „Wir können nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“.Auf die Situation der Migranten auf Lampedusa angesprochen, geht Emmanuel Macron auch auf die Rede des Papstes in Marseille am vergangenen Samstag ein. Der Staatschef sagt, dass „der Papst Recht hat, wenn er zu einem Umdenken angesichts der Gleichgül…

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  • Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Die auf Medienbeobachtung spezialisierte Onclusive-Gruppe kündigte am Freitag an, 217 Arbeitsplätze zu streichen. Sie sollen nach und nach durch Software für künstliche Intelligenz ersetzt werden. Hunderte von Arbeitnehmern zugunsten einer künstlichen Intelligenz entlassen? Laut einer Meldung des Senders France Culture vom 15. September, wird ein in Courbevoie ansässiges Unternehmen 217 Arbeitsplätze abbauen, die bis Juni 2024 durch Software mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden sollen. Das Unternehmen Onclusive, das sich auf Medienbeobachtung spezialisiert hat, beschäftigt in Frankreich 383 Mitarbeiter. Nun wird also mehr als die Hälfte der französischen Belegschaft abgebaut. Laut France Culture werden drei ganze Produktionsabteilungen geschlossen, die unter anderem für die Erstellung von Pressespiegeln für die Kunden des Unternehmens zuständig waren. Eine Arbeit, die künftig von Software mit künstlicher Intelligenz erledigt werden soll. „Es wird praktisch keine Menschen mehr geben!“, bedauert eine Mitarbeiterin des Konzerns, die von France Culture zitiert wird. „Intellektuelle Berufe werden in Zukunft bedroht sein“, meint außerdem ein anonym gebliebener Mitarbeiter. Das Unternehmen Onclusive seinerseits verteidigt sich und versichert, dass diese neuen Technologien und Werkzeuge den Kunden „einen schnelleren und zuverlässigeren Service“ bieten werden. „Die Umsetzung dieses Projekts wurde nicht leichtfertig beschlossen“, erklärte Matthew Percy, Finanzdirektor von Onclusive, in einer Pressemitteilung. Er versichert, sich voll und ganz dafür einzusetzen, die Mitarbeiter der Gruppe „im Rahmen eines durchdachten Übergangsprozesses“ zu unterstützen, wobei unter anderem „ein auf Outplacement spezialisiertes Unternehmen […] konsultiert wird, um jeder betroffenen Person maßgeschneiderte Lösungen anzubieten“.
  • Umfrage: Jeder zweite Franzose befürwortet Bau neuer Atomkraftwerke

    Umfrage: Jeder zweite Franzose befürwortet Bau neuer Atomkraftwerke

    Das Institut de radioprotection et de sûreté nucléaire weist aber auch auf die wachsende Besorgnis der Franzosen über die Frage der Lagerung von Atommüll hin. 50% der Franzosen befürworten den Bau neuer Atomkraftwerke, ein Anstieg um sechs Punkte innerhalb eines Jahres, so eine Umfrage des Instituts für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN), die am Montag, dem 18. September veröffentlicht wurde. Seit mehr als 30 Jahren verfolgt das Institut die Wahrnehmung von Risiken nuklearer Energieerzeugung in der öffentlichen Meinung. Einer von vier Franzosen spricht sich strikt gegen neue Kernkraftwerke aus. Die Sichtweise der Franzosen hat sich in Bezug auf den Bau von Kernkraftwerken geändert. So sagen jetzt 65 % der Franzosen, dass „der Bau von Kernkraftwerken eine gute Sache ist“, was einem Anstieg um fünf Punkte entspricht, während 11 % (- 5 Punkte) damit nicht einverstanden sind. Die Unabhängigkeit der Energieversorgung ist für 43 % der Befragten ein wichtiges Argument für die Kerne…

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