Kategorie: Wirtschaft

  • Vogelgrippe: Frankreich will ab diesem Montag 64 Millionen Enten impfen

    Vogelgrippe: Frankreich will ab diesem Montag 64 Millionen Enten impfen

    Angesichts der Vogelgrippe, die in den letzten Monaten Dutzende Millionen Enten getötet hat, beginnt Frankreich am Montag, dem 2. Oktober, mit einer groß angelegten Impfkampagne für das Federvieh. Die vorbeugende Impfung von Enten wird in Betrieben mit mehr als 250 Tieren zur Pflicht.

    Als einziges Land in Europa beginnt Frankreich am Montag mit der Impfung von Entenküken gegen die Vogelgrippe, in der Hoffnung, eine neue Welle dieser für die Vögel tödlichen Viruserkrankung zu verhindern, die in den letzten Jahren zur Einschläferung von Dutzenden Millionen Tieren geführt hat. Die Tierärzte haben bereits Impfstoffe in ihren Praxen erhalten und können ab Montag impfen. Die Hoffnung isrt, dass die Impfung es ermöglicht, große Ansteckungswellen in den Zuchtbetrieben zu vermeiden.

    Angesichts der wiederholten Krisen durch die Vogelgrippe, die gemeinhin als aviäre Influenza bezeichnet wird, hat Frankreich beschlossen, ab dem 1. Oktober die Schutzimpfung in Betrieben mit mehr als 250 Enten zur Pflicht zu machen. Die Enten wurden gezielt ausgewählt, da sie besonders anfällig für das Virus sind. Sie scheiden das Virus in die Umwelt aus, noch bevor sie Symptome zeigen, was eine Ausbreitung begünstigt.

    Die Vogelgrippe, die in Amerika, Europa, Afrika und Asien weit verbreitet ist, hat Frankreich von 2015 bis 2017 und dann seit Ende 2020 heftig betroffen. Das Virus, das früher im Gefolge von Zugvögeln eintraf, ist in Europa endemisch geworden, dezimiert Seevogelkolonien und beeinträchtigt die lokale Produktion von Eiern und Geflügelfleisch. Auch Säugetiere können infiziert werden. In Finnland wurden Fälle auf 26 Pelztierfarmen festgestellt, wie die europäische Gesundheitsbehörde Efsa am Donnerstag berichtete. Südafrika, einer der größten Geflügelproduzenten auf dem afrikanischen Kontinent, wird derzeit vom schwersten Vogelgrippeausbruch in seiner Geschichte heimgesucht und befürchtet, dass nun die Hühner und Eier ausgehen werden.

    Seit Juli gab es keine Ausbrüche in französischen Geflügelfarmen mehr. Wenn ein Fall bekannt wird, wird das Geflügel vollständig geschlachtet, auch in nahegelegenen Betrieben werden vorbeugende Euthanasiemaßnahmen durchgeführt, die Produktion wird nachhaltig gestört und die wirtschaftlichen Verluste häufen sich. Diesen Kreislauf hofft die Regierung mit dem Impfstoff jetzt zu durchbrechen. Züchterverbände schätzen die Zahl der Enten, die bis zum Sommer 2024 geimpft werden müssen, auf etwa 60 Millionen, wobei zwei Dosen pro Tier verabreicht werden sollen. Achtzig Millionen Dosen wurden bisher beim Hersteller Boehringer Ingelheim bestellt. Die erste Dosis wird zehn Tage alten Entenküken injiziert. Die ersten geimpften Enten werden im Dezember voll immunisiert sein, wobei zu hoffen ist, dass die Seuche nicht schon vorher zuschlägt.

    Züchter kritisieren, man hätte schon im Juni impfen müssen, um einen maximalen Schutz zu erreichen.

    Grundsätzlich wird die Impfung einen enormen Vorteil haben, erklärt Marie-Pierre Pé, Direktorin des Branchenverbands für Stopfleber Cifog: Wenn ein Ausbruch der Vogelgrippe entdeckt wird, müssen geimpfte Entenfarmen in der Nähe nicht mehr geräumt werden, d. h. die gesunden Tiere werden nicht mehr eingeschläfert.

    Die französischen Geflügelfachleute hoffen auf eine positive Reaktion der Exportmärkte, die einem Land, das impft, oft misstrauisch gegenüberstehen, weil das Virus auf niedrigem Niveau weiter zirkulieren könnte. Ein Beamter des japanischen Landwirtschaftsministeriums sagte jedenfalls schon, Tokio werde die Einfuhr von französischen Geflügelprodukten aussetzen, wenn die Impfung beginnt.

  • Frankreich: Elektroautos setzen sich bisher nicht gegen Autos mit Verbrennungsmotor durch

    Frankreich: Elektroautos setzen sich bisher nicht gegen Autos mit Verbrennungsmotor durch

    Elektrofahrzeuge sind in den Augen der Franzosen weniger autonom und auf dem Gebrauchtwagenmarkt weniger verfügbar, weshalb sie sich in Frankreich nur schwer durchsetzen können. Im Gegensatz dazu sind Dieselfahrzeuge weiterhin sehr beliebt.

    Auto mit Verbrennungsmotor oder Elektroauto? Mit 61 Jahren zögert Pierre nicht. Er ist schon immer Dieselautos gefahren und steht zu dieser Entscheidung. „Ich habe einen Diesel-SUV gekauft. Der Vorteil ist, dass ich, wenn ich voll tanke, 1.000 Kilometer damit fahre“, sagt er gegenüber dem Sender Franceinfo. Aber der Preis für Diesel an der Tankstelle steigt. Das ist jedoch für ihn kein Problem, da er der Meinung ist, dass sein Auto wenig verbraucht. Ahmed hingegen hoffte, in seinem elektrischen Nutzfahrzeug, das er für seine Baufirma gekauft hatte, das ideale Modell zu finden.

    Nur 1,6 % der Gebrauchtwagen sind Elektrofahrzeuge
    Heute möchte Ahmed das Fahrzeug jedoch schon drei Monate nach dem Kauf wieder loswerden. Er entscheidet sich für ein ähnliches Modell, allerdings mit Dieselmotor, da die Reichweite viel besser ist als mit Elektroantrieb. Bei vielen Gebrauchtwagenhändlern werden nur Modelle mit Verbrennungsmotor angeboten. Sie haben einfach keine Elektrofahrzeuge zu verkaufen. Auf dem französischen Automobilmarkt sind zur Zeit Gebrauchtwagen sehr gefragt. Gebrauchte machen mehr als drei von vier Fahrzeugen aus, die in Frankreich verkauft werden. Mehr als die Hälfte von ihnen fährt mit Diesel und nur 1,6 % mit Elektroantrieb.

  • Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten nehmen 150 Jugendliche aus Bordeaux an einem in Frankreich bislang einzigartigen Experiment teil. Es ist ein in Frankreich einzigartiges Experiment, das am Montag, dem 2. Oktober, in Bordeaux startet, um die Verarmung von Studenten zu bekämpfen: 1…

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  • Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen den französischen Milliardär und Chef des LVMH-Luxusgüterkonzerns Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov wird laut der Pariser Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Geldwäsche im Alpenort Courchevel ermittelt.

    Alle Augen sind auf Courchevel gerichtet. Eine Voruntersuchung wegen Geldwäsche in dem Luxus-Skiort in den französischen Alpen wurde gegen den Franzosen Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte.

    Bereits seit 2022 läuft eine Voruntersuchung, der Staatsanwaltschaft auf wegen verdächtiger Transaktionen gegen den Milliardär Bernard Arnault und den Russen Sarkisov. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Transaktionen den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen könnten.

    Die Zeitung Le Monde berichtete unter Berufung auf die französische Finanzfahndungsstelle Tracfin, dass der 55-jährige russische Milliardär Sarkisov 2018 im Rahmen eines komplexen Geschäfts, an dem Firmen mit Sitz in Frankreich, Luxemburg und Zypern beteiligt waren, 14 Wohnungen von einem einzigen Verkäufer für etwa 16 Millionen Euro erworben hatte.

    Obwohl er als Käufer gilt, taucht Sarkisovs Name nirgends in den Büchern der Firma auf, die den Kauf getätigt hat. Die Firma mit dem Namen La Flèche soll drei weitere Immobilieneinheiten von einer weiteren Firma gekauft haben, die offenbar ebenfalls Sarkisov gehörte.

    Durch den Verkauf der Immobilien an sich selbst konnte der Russe laut der Zeitung einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro verbuchen.

    Bernard Arnault, der das Luxusgüterimperium LVMH leitet, wird verdächtigt, Nikolai Sarkisov 18,3 Millionen Euro für die Transaktion geliehen zu haben. Anschließend soll er die Firma La Flèche erworben haben und damit Eigentümer des Immobilienportfolios geworden sein.

    Der Eigentümerwechsel könnte dazu gedacht gewesen sein, „die genaue Herkunft der Gelder zu verschleiern“, so Le Monde. Die Ermittler gehen davon aus, dass Nicolai Sarkisov durch das Geschäft insgesamt zwei Millionen Euro verdient hat, wissen aber nicht, wie viel er für das Darlehen gezahlt hat.

    Bernard Arnault ist laut dem Forbes Magazine im Moment nach Elon Musk der zweitreichste Mensch der Welt.

  • Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Der Anstieg der Verbraucherpreise, der Ende 2020 begann, sinkt seit April 2023 kontinuierlich.

    Die Inflation in Frankreich hält an. Nach vorläufigen Zahlen, die das französische Statistikamt Insee am Freitag, dem 29. September bekannt gab, lag der Verbraucherpreisindex im September im Jahresvergleich bei 4,9% und damit auf demselben Niveau wie im August.

    Die Inflation stieg seit Ende 2020 fast kontinuierlich an und erreichte im Februar 2023 mit 6,3% auf Jahressicht ihren Höchststand. Der Preisanstieg wurde insbesondere von den Lebensmittel- und Energiepreisen getragen, die um 14,8% bzw. 14,1% in die Höhe schnellten. Seit April ist der Anstieg der Verbraucherpreise leicht rückläufig, was vor allem auf den Rückgang der Energiepreise zurückzuführen ist.

    Seit Juli steigen die Energiepreise jedoch wieder und erreichten im September mit 11,5% im Jahresvergleich wieder das Niveau von vor dem Sommer. Die Inflation der Lebensmittelpreise setzte ihren leichten Rückgang seit März fort und lag im September bei 9,6%. Die Inflation bei Fertigwaren und Dienstleistungen war seit 2021 insgesamt etwas moderater. Diese Sektoren verzeichneten im September einen Preisanstieg von knapp 3% im Vergleich mit dem Vorjahr.

  • Vogesen: Nestlé Waters droht mit 171 Entlassungen

    Vogesen: Nestlé Waters droht mit 171 Entlassungen

    Der Bürgermeister von Contrexéville ist besorgt über ’sehr starke Auswirkungen auf das Gebiet‘ und teilt die Sorgen der Beschäftigten. Die drohende Streichung von 171 Stellen bei Nestlé Waters in den Vogesen „hat sehr starke Auswirkungen auf ein Gebiet wie das unsere“, befürchtet Luc Gerecke, der Bürgermeister von Contrexéville, der am Mittwoch, den 27. September, Gast des Radiosenders France Bleu Sud Lorraine war. Die Geschäftsleitung von Nestlé Waters Vittel und die Gewerkschaften haben ihre Gespräche nach einem letzten Treffen am Montag vorübergehend gestoppt. Es wurde keine Einigung erzielt, um den Sozialplan zu verhindern, der 171 von 721 Stellen, d. h. ein Viertel der Belegschaft, abbauen soll. Solche Entlassungen wäre für die Standorte Vittel und Contrexéville ein Novum. Luc Gerecke: „So etwas haben wir bei der Firma Nestlé noch nie erlebt. Bisher waren alle Stelleneinsparungen Pläne mit freiwilligen Kündigungen, jetzt ist es ein Plan mit betriebsbedingten Kündigungen. Das ist e…

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  • Algerien: Perfekte Nachahmung eines Starbucks in Oran macht in sozialen Netzwerken die Runde

    Algerien: Perfekte Nachahmung eines Starbucks in Oran macht in sozialen Netzwerken die Runde

    Zahlreiche Videos in sozialen Netzwerken zeigen ein Starbucks-Lokal, das sich später allerdings als perfektes Imitat entpuppte.

    Ein Starbucks soll in Oran (Algerien) eröffnet haben. Ein Video deutete darauf hin, dass in der algerischen Stadt eine Filiale der weltbekannten Marke eröffnet worden war. Und alles deutete darauf hin, dass der amerikanische Konzeorn endlich eine erste Niederlassung in Algerien eröffnet hatte.

    @oumniaonline @Starbucks Algerie ☕ starbukcs oran#الجزائر🇩🇿_تونس🇹🇳_المغرب🇲🇦 #بوتفليقة_ربي_يرحمه💔💔💔🔥😢 #explore #explore #وهران_في_القلب #عنابة23 #وهران_في_القلب #الهجرة_الى_اوروبا🇪🇺 #وهران_في_القلب #الهجرة_الى_اوروبا🇪🇺 #algerienne🇩🇿 #تلمسانية #soolkingofficiel🇩🇿جزائري #وهراني #وهران_الباهية #وهران_الجزائر_عنابة_سكيكدة_بليدة✨🔥❣️ #سطيف #تلمسان #تلمسانيةوأفتخر #العاصمة🇩🇿 #algerie🇩🇿 #alger #بشار #قسنطينة_25 ♬ الصوت الأصلي – 𝙃 𝘼 𝙈 𝙄 𝘿

    Doch obwohl die Einrichtung, die Produkte und der Laden insgesamt echt zu sein schienen, stellte sich alles als Fälschung heraus. Der Sender BBC News kontaktierte die Zentrale von Starbucks in London. Die Verantwortlichen für Europa, den Nahen Osten und Afrika jedoch dementierten die Eröffnung einer Filiale in Oran, Algerien, ausdrücklich.

    Starbucks antwortete mehreren Internetnutzern direkt auf X auf ihre Fragen, ob es jetzt auch in Algerien endlich eine Filiale von Starbucks gebe.

    Trotz dieser offiziellen Aussagen von Starbucks behauptet Selim Haffar, ein junger Mann, der sich als Inhaber und Leiter des Lokals ausgibt, dass er die Zustimmung des Starbucks-Chefs während einer Reise in die USA eingeholt habe, wie der Sender Franceinfo berichtet. Er erklärte unter anderem, dass der Markenchef sich mit darauf geeinigt habe, dass er eine Lizenz bezahlen würde, sobald das Lokal Geld einbringe.

  • Frankreich: Leclerc und Carrefour wollen ab diesem Freitag Benzin generell zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Frankreich: Leclerc und Carrefour wollen ab diesem Freitag Benzin generell zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Die Leclerc-Gruppe wird ab dem 29. September den Kraftstoff an ihren Tankstellen generell zum Selbstkostenpreis verkaufen. Dieser Maßnahme, die ab sofort täglich und nicht mehr nur an Wochenenden gelten soll, folgte die Einzelhandelskette Carrefour nur einige Stunden später.

    Eine Woche nachdem die Leclerc-Gruppe zusammen mit anderen Einzelhändlern angekündigt hatte, dass sie sich trotz des eindringlichen Appells der Regierung weigern werde, Kraftstoff künftig mit Verlust zu verkaufen, erklärte sie am Dienstag, dem 26. September, dass sie in Bezug auf die Preise an ihren Tankstellen jedoch nicht untätig bleiben werde.

    Auf seinem X-Account (ehemals Twitter) kündigte Michel-Edouard Leclerc an, dass die 750 Tankstellen der Supermärkte der Gruppe ab Freitag, dem 29. September, täglich Benzin zum Selbstkostenpreis verkaufen werden. Eine Initiative, die „auf Dauer angelegt“ sei, so Leclerc, die allerdings immer wieder „neu bewertet oder angepasst werden muss, um den Versorgungsbedingungen und dem erwarteten Engagement der Mineralölgesellschaften Rechnung zu tragen“.

    Michel-Edouard Leclerc sieht in dieser Maßnahme „einen Akt der Solidarität gegenüber allen Kunden, die durch die Preiserhöhungen verunsichert sind und deren Kaufkraft stark beeinträchtigt ist“. Er reagiert damit auf den Aufruf des französischen Präsidenten, der die Händler am Sonntag dazu aufgefordert hatte, Kraftstoff zum Selbstkostenpreis zu verkaufen.

    Die Carrefour-Gruppe kündigte am Dienstagnachmittag ebenfalls an, dass sie das Gleiche tun werde. „Wir verpflichten uns, ab diesem Freitag bis zum Ende des Jahres jeden Tag Kraftstoff ohne Marge zu verkaufen. Diese massive Aktion wird alle unsere Hyper- und Supermärkte umfassen“, veröffentlichte die Carrefour-Gruppe auf X und sprach von der „größten Aktion zum Verkauf von Kraftstoff zum Selbstkostenpreis in ihrer Geschichte“.

  • Arbeitsunfälle: In Frankreich gibt es immer noch 700 Todesfälle pro Jahr

    Arbeitsunfälle: In Frankreich gibt es immer noch 700 Todesfälle pro Jahr

    Die französische Regierung hat am Montag, dem 25. September, eine Kampagne zur Prävention von schweren und tödlichen Arbeitsunfällen gestartet. Der Arbeitsminister möchte ein Umdenken in der öffentlichen Meinung auslösen, da solche Unfälle immer noch 700 Todesfälle pro Jahr verursachen.

    Dieser neue TV-Spot soll realistisch wirken. Er wurde an einem echten Arbeitsplatz gedreht und orientiert sich für mehr Glaubwürdigkeit an Dokumentarfilmen. Der Moment des Dramas wird nur andeutet, ohne ihn zu zeigen. Im Jahr 2021 ereigneten sich in Frankreich 640.000 Arbeitsunfälle, davon 39.000 schwere Unfälle. Fast 700 Personen starben an den Folgen dieser Unfälle. Für den Arbeitsminister ist diese Situation unhaltbar. „Es gibt immer noch zu viele schwere und tödliche Arbeitsunfälle, das ist inakzeptabel, und deshalb müssen die Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen weiter verstärkt werden“, erklärte Olivier Dussopt.

    Frankreich steht in der EU schlecht da
    Es gibt zwar eine Reihe von Maßnahmen, aber bestimmte Kategorien sind bei den Unfällen deutlich überrepräsentiert, wie etwa neu Eingestellte Arbeiter, die manchmal schlecht ausgebildet sind, Leiharbeitnehmern oder auch an andere Firmen entliehene Arbeitnehmer. Seit zehn Jahren sinken die Zahlen nicht mehr, als ob sie zur Wirklichkeit der Arbeitswelt gehörten. Frankreich in der Europäischen Union ganz schlecht da, was Arbeitsunfälle angeht. „Jeden Tag sterben zwei Menschen bei der Arbeit und über 100 werden schwer verletzt“, erklärt der TV-Spot in seinem letzten Satz.

  • Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Das am Montag von Emmanuel Macron angekündigte neue Leasing-System soll bereits im nächsten Jahr zur Verfügung stehen, wie der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Dienstag im Sender France Inter erklärte. Die ersten Elektroautos, die für 100 Euro pro Monat geleast werden können, „werden nächstes Jahr fahren“, weil dies „eine wesentliche Maßnahme“ für die ökologische Neuausrichtung Frankreichs sei, sagte heute Verkehrsminister Clément Beaune auf dem Sender France Inter. Das neue Leasing-System soll von der Regierung im November detailliert vorgestellt werden. „Es muss eine soziale Ökologie werden, denn heute ist das Elektroauto für viele Franzosen noch ein Luxusprodukt“, fügt Clément Beaune hinzu. „Und es muss eine Ökologie der Souveränität sein. Das ist kein Slogan, denn wir werden in Frankreich und in Europa produzieren“, insbesondere um „Arbeitsplätze bei uns zu schaffen“. „Wir sind gerade dabei, die Gespräche“ mit den Herstellern „Stellantis und Renault“ abzuschließen, e…

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