Kategorie: Wirtschaft

  • Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    „100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami“, meinte Industrieminister Roland Lescure am 25. November. Die französische Industrie wird „in den nächsten zehn Jahren etwa 100.000 bis 200.000“ Ausländer benötigen, schätzte Industrieminister Roland Lescure am Samstag, dem 25. November, auf dem Sender Franceinfo und forderte eine „vernünftige und geregelte Einwanderung“. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie zu besetzen haben“, erklärte der Minister, während gleichzeitig „800 000 bis 900 000 Menschen in Rente gehen werden“. „Wir werden zweifellos auf Zuwanderung zurückgreifen müssen. Man wird alle Register ziehen müssen, um die französische Nation wieder zu einer industriellen, ökologischen und souveränen Nation zu machen“, so Lescure.

    „In den nächsten zehn Jahren werden viele Facharbeiter fehlen“, meinte Roland Lescure und nannte insbesondere die Berufe Schweißer oder Metallarb…

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  • Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Der berühmte Weihnachtsmarkt in Straßburg im Département Bas-Rhin wird am Freitag, 24. November eröffnet. Einen Tag vor dem Startschuss trafen die Händler gestern die letzten Vorbereitungen.

    Am Fuße des Straßburger Münsters (Departement Bas-Rhin) stehen am Donnerstag, dem 23. November, die traditionellen Holzhütten des Weihnachtsmarkts bereit. Es ist nur noch ein Tag bis zur Eröffnung eines der größten Weihnachtsmärkte Europas. Die 300 Aussteller bereiten sich darauf vor, Hunderttausende Besucher zu empfangen. Weihnachten in Straßburg bedeutete 2,8 Millionen Besucher im Jahr 2022 und einen geschätzten Umsatz für die Region von 250 Millionen Euro, also weit mehr als nur die Verkäufe auf dem Markt.

    Alle Geschäfte und die Gastronomie in der Stadt profitieren.
    In einem Hotel im Stadtzentrum liegt die Besucherzahl bei über 90 %. In diesen fünf Wochen geht es um fast 15 % des gesamten Jahresumsatzes. Ein Besucherstrom, von dem natürlich auch die Gastronomen profitieren. Der Dezember ist für sie oft der beste Monat des Jahres. Alle Geschäfte im Stadtzentrum profitieren von den Touristenströmen. Die Operation „Weihnachtshauptstadt Straßburg“, die in den 1990er Jahren rund um den jahrhundertealten Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen wurde, ist zu einer großen Herausforderung und zu einem großen Glück für die Wirtschaft der Stadt geworden.

  • Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Die Ernte der Kiwis im Südwesten Frankreichs neigt sich dem Ende zu. Diese mit dem Label Rouge ausgezeichnete besondere Kiwi wird im Departement Landes geerntet.

    Kiwis reifen in der Herbstsonne im Süden Frankreichs. In einem Obstgarten in Port-de-Lanne (Departement Landes) wird die Adour-Kiwi angebaut, eine der bekanntesten Kiwis aus dem Süden Frankreichs. Das milde ozeanische Klima und die fruchtbaren, tief feuchten Böden sorgen für ein ideales Umfeld. Die Adour-Kiwi ist als Label Rouge eingestuft. „Es gibt einen Mindestzuckergehalt, den sie haben muss, bevor sie gepflückt wird“, erklärt Aurélie Duplantier, Kiwibäuerin in Port-de-Lanne auf dem Sender France 2.

    Das Kernöl der Kiwi wird in der Kosmetik verwendet.
    Die Kiwi-Ernte ist schwere körperliche Arbeit, da die Kiwi-Zweige von oben nach unten abgepflückt werden müssen. Gefüllt wiegt jeder Korb etwa 10 kg. Neben ihren Saisonarbeitern kann die Bäuerin auf die Hilfe von benachbarten Landwirten zählen. Ein lokaler Produzent verarbeitet die Kiwis zu Fruchtsäften, Marmeladen und sogar zu Eistee. Seine neueste Erfindung ist die Gewinnung von Öl aus den Kernen. Dieses Öl wird in der Kosmetik verwendet, da es zahlreiche positive Eigenschaften hat, wie z. B. die Wundheilung oder die Feuchtigkeitsversorgung der Haut. In den Obstgärten im Departement Landes neigt sich die Ernte jetzt dem Ende zu. Nach der Ernte reifen die Kiwis noch einige Wochen und Monate langsam weiter. Sie können ohne weiteres bis Mai gelagert und dann verzehrt werden.

  • Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Charente-Maritime: Vater und Sohn stehlen innerhalb von 2 Monaten fast 19.000 Liter Diesel

    Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag, 19. November, im Departement Charente-Maritime festgenommen. Durch einen raffinierten Trick war es dem Duo gelungen, an einer Tankstelle auf der Insel Oléron fast 19.000 Liter Diesel zu stehlen.

    Nachdem die Kraftstoffpreise das Haushaltsbudget vieler französischer Familien immer stärker belasten, wurden in der Charente-Maritime gerade ein Vater und sein Sohn festgenommen, weil sie illegalerweise an einer Zapfsäule große Mengen Diesel entnommen hatten. Dem Duo wird vorgeworfen, innerhalb von zwei Monaten fast 19.000 Liter Diesel aus einer Intermarché-Tankstelle in Dolus auf der Île d’Oléron gestohlen zu haben.

    Der Geschäftsführer der Tankstelle, Florian Horru, sagte in einem Gespräch mit der Zeitung Le Parisien: „Ich konnte nachts nicht mehr schlafen“. Zwischen September und Mitte November hatte er sich ohne Unterlass das Hirn zermartert, um zu verstehen, wie sich 18.800 Liter anscheinend einfach in Luft auflösen konnten.

    Dank der Videoüberwachung kam der Geschäftsführer schließlich hinter die Gaunerei. „Er kam sonntags oder abends nach Feierabend und verhielt sich wie ein ganz normaler, entspannter Kunde“. Aber der unlautere Kunde wählte immer die am weitesten von der Tankstelle entfernte Zapfsäule.

    Dem festgenommenen Mann gelang es mehrfach, das Computersystem der Pumpe außer Gefecht zu setzen. Mit einem Trick, den der Chef des Supermarktes natürlich nicht näher erläutern wollte. So füllte der skrupellose Kunde, der wie sein Sohn der Polizei bereits negativ bekannt war, seinen Lieferwagen, der zudem mit zwei 1.000-Liter-Tanks ausgestattet war, bis zum Rand.

    Das Duo wurde schließlich am Sonntag, den 19. November, festgenommen. Der Gesamtschaden wird auf fast 30.000 € geschätzt. Der Vater und sein Sohn wurden zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt und werden Anfang Juni 2024 vor Gericht erscheinen müssen. Ihnen drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100.000€ wegen schweren Diebstahls.

  • Versicherer schätzen Kosten der Überschwemmungen in Nordfrankreich auf 550 Millionen Euro

    Versicherer schätzen Kosten der Überschwemmungen in Nordfrankreich auf 550 Millionen Euro

    Rückversicherer haben die vorläufigen Kosten der Schäden veröffentlicht, die im Rahmen der Naturkatastrophenregelung in der Region Hauts-de-France, die seit mehr als zwei Wochen von wiederholten Überschwemmungen betroffen ist, übernommen werden.

    Es ist nur eine erste Schätzung, die sicher noch nach oben korrigiert werden wird. Diese 550 Millionen Euro werden im Rahmen des öffentlich-privaten Systems der sogenannten „Cat Nat“, der Naturkatastrophen, übernommen. Die Rechnung wird zunächst von den privaten Versicherern beglichen und anschließend wird ihnen die Hälfte von der Caisse centrale de réassurance, an der der Staat zu 100 % beteiligt ist, erstattet. Laut dem Generaldirektor des größten staatlichen Rückversicherers Frankreichs, Édouard Vieillefond, waren die Überschwemmungen ein „außergewöhnliches“ Ereignis, was die Größe der betroffenen Gebiete angeht. Der Wasserstand in diesen Gebieten, die größtenteils schon an wiederkehrende Überschwemmungen gewöhnt sind, war noch nie zuvor so hoch.

    Diese Summe von 550 Millionen Euro für die Departements Nord und Pas-de-Calais zusammengenommen kommt zu den Gesamtkosten anderer Schadensfälle hinzu, für die die Versicherungen aufkommen, wie Erdbeben, Dürren etc. Für die Caisse centrale de réassurance belaufen sich die Gesamtkosten aller Schäden in diesem Jahr auf über eine Milliarde Euro, was in etwa der Höhe der Einnahmen durch von den Kunden gezahlten Versicherungsprämien entspricht. Das spezielle Versicherungssystem für Naturkatastrophen war in den letzten sechs Jahren sogar defizitär und musste auf Reserven zurückgreifen. Heute wirft das chronische Defizit des staatlichen Rückversicherungssystems die Frage auf, wie es künftig finanziert werden muss, um über die Runden zu kommen. Es befinden sich nur noch zwei Milliarden Euro in den Kassen, gegenüber viereinhalb Milliarden im Jahr 2016.

    Jedes Jahr werden Erhöhungen der Versicherungstarife angekündigt, aber die häufigeren und immer verheerenderen Wetterereignisse und die Aussichten auf die globale Erwärmung erhöhen die Rechnung nochmal kräftig. Der Berufsverband France Assureurs will einen Aufschlag von 18 % für die „Cat Nat“-Versicherung, und es soll sogar von 22 % bis zum Jahr 2050 die Rede sein.

    Diese Forderungen der Versicherungen werden so lange bestehen bleiben, solange in den Gebieten, die am stärksten von Überschwemmungen und Klimawandel betroffen sind, Baugenehmigungen erteilt werden. Die Situation erfordert eine politische Entscheidung, die trotz der offensichtlichen Entwicklung der Situation und der Dringlichkeit auf sich warten lässt.

  • Über 2 Milliarden Euro und 500 Arbeitsplätze: Rekordinvestition eines Pharmariesen in Frankreich

    Über 2 Milliarden Euro und 500 Arbeitsplätze: Rekordinvestition eines Pharmariesen in Frankreich

    Diese Rekordinvestition will der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk tätigen, der auf die Herstellung von Insulinpatronen und -flaschen spezialisiert ist. Der Standort befindet sich in Chartres (Département Eure-et-Loir). Emmanuel Macron stattet dort am Donnerstag einen Besuch ab.

    Novo Nordisk, in weltweit agierender Pharmariese, wird bis 2028 2,1 Milliarden Euro in Frankreich investieren, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 23. November, bekannt gab. Die Rekordinvestition betrifft den Standort des dänischen Pharmakonzerns in Chartres (Département Eure-et-Loir), den Emmanuel Macron am Donnerstag besucht, ein Standort, der auf die Herstellung von Insulinpatronen und -flaschen spezialisiert ist.

    Es handelt sich um die größte Investition im Gesundheitsbereich seit Beginn mehreren Jahren. Seit der Covid-19-Pandemie und angesichts zahlreicher Arznei-Engpässe hatte sich Emmanuel Macron verpflichtet, die Produktion bestimmter Medikamente nach Frankreich zu verlagern.

    Durch das Engagement von Novo Nordisk wird sich die Fläche des Standorts Chartres mit zwei neuen Produktionslinien für Insulininjektionspens verdoppeln. Diese Antidiabetika sind in den letzten Monaten von Engpässen betroffen gewesen. Die künftige Produktion wird allerdings zu 95 % für den Export bestimmt sein. Nach Angaben des Elysée-Palastes werden dadurch 500 neue Arbeitsplätze geschaffen, zusätzlich zu den 1.450 Beschäftigten, die derzeit bereits am Standort tätig sind.

    Das Engagement von Novo Nordisk kommt zu mehreren anderen Ankündigungen aus jüngster Zeit hinzu. Im Mai bestätigte das amerikanische Unternehmen Pfizer, dass es bis 2026 1,5 Milliarden Euro in Frankreich investieren werde. Mehrere hundert Millionen Euro wurden vor einem Monat auch von anderen Großkonzernen angekündigt. Der britische Konzern GSK wird in Evreux im Departement Eure eine neue Formel für Ventolin herstellen. Und das amerikanische Labor Lilly will ein neues Diabetesmedikament im Elsass herstellen.

    Der Elysée-Palast zeigt sich erfreut über die offensichtliche Rückkehr der französischen Attraktivität im Gesundheitsbereich.

  • Frankreichs Topmanager verdienten 2022 im Schnitt 6.7 Millionen Euro – 89-mal mehr als ihre Angestellten

    Frankreichs Topmanager verdienten 2022 im Schnitt 6.7 Millionen Euro – 89-mal mehr als ihre Angestellten

    Im Laufe des Jahres 2022 sank die durchschnittliche Vergütung der Führungskräfte der im Börsenindex CAC 40 notierten 40 größten französischen Unternehmen im Vergleich zu 2021 zwar leicht. Es handelt sich jedoch um einen trügerischen Rückgang …

    Mit einer durchschnittlichen Vergütung von jeweils 6,7 Millionen Euro verdienten die Chefs der 40 größten französischen Unternehmen, der CAC 40, im Jahr 2022 etwas weniger als im Vorjahr. Dies ist jedoch ein trügerischer Rückgang, zeigt eine jährliche Studie von Proxinvest. Denn im Jahr 2021 hatten die Rekordbezüge von Carlos Tavares, der den Autobauer Stellantis leitet, mit 66,7 Millionen Euro den Durchschnitt nach oben gezogen.

    29% Anstieg seit 2019
    Im vergangenen Jahr war Bernard Charlès, Chef von Dassault Systèmes, mit 33 Millionen Euro der Bestverdiener. Vor Daniel Julien von Téléperformance mit 19,7 Millionen Euro. Carlos Tavarès wird mit „nur“ 19,6 Millionen Euro auf den dritten Platz der Rangliste des Jahres 2022 verwiesen… Im Durchschnitt verdienen die 40 Topmanager in Frankreich 89-mal mehr als ihre Angestellten. Seit 2019 ist ihre Vergütung um 29% gestiegen.

  • Armut in Frankreich: In 2023 gibt es 9% mehr Empfänger von Lebensmittelspenden

    Armut in Frankreich: In 2023 gibt es 9% mehr Empfänger von Lebensmittelspenden

    Am kommenden Wochenende werden in Frankreich landesweit Spenden für Lebensmittel-Verteilstellen gesammelt.

    Die Lebensmittelbanken verzeichnen in diesem Jahr einen Anstieg von „9% der Begünstigten“ im Vergleich zu 2022, warnt Laurence Champier, Generaldirektorin der Lebensmittelbanken, am Dienstag, den 21. November auf dem Sender Franceinfo. Heute beginnt die 39. Spenden-Kampagne der Restos du Coeur und an diesem Wochenende wird die nationale Spendensammlung für die Lebensmittelbanken stattfinden.

    Diese Sammelkampagne „ist absolut wichtig, damit unsere Freiwilligen den Begünstigten genug geben können“, betont Laurence Champier. Insgesamt, so Champier, verteilen die Lebensmittelbanken etwa 224 Millionen Mahlzeiten an Bedürftige.

    „Lebensmittel sind der zweitgrößte Ausgabenposten der Haushalte“.
    Die Generaldirektorin der Lebensmittelbanken erinnert daran, dass in diesem Jahr einige Empfänger aufgrund fehlender Vorräte abgelehnt werden könnten, da die Zahl der Empfänger aufgrund der Inflation deutlich steigt. „Die Auswirkungen sind sehr stark“, sagt sie, „Lebensmittel sind zum ersten Mal der zweitgrößte Posten bei den Haushaltsausgaben“. Die Inflation betrifft aber auch die Tafeln, bedauert Laurence Champier, die von „Schwierigkeiten, eine möglichst vielfältige und breite Nahrungsmittelhilfe für die Empfänger bereitzustellen“ spricht.

    Champier ist besorgt über die Auswirkungen, die die Verknappung auf die Ernährung bestimmter Personen, insbesondere Kinder, haben könnte. Es sind dieses Jahr 136.000 Empfänger, im Alter von 0 bis 3 Jahren von den Lebensmittelbanken aufgenommen worden. Champier spricht auch die Möglichkeit an, dass bestimmten Personen in diesem Winter die Nahrungsmittelhilfe verweigert werden könnte, und kritisiert: „Es ist undenkbar, dass wir im Jahr 2023 Freiwillige haben, die sich verpflichtet sehen, eine Wahl zu treffen, das darf nicht sein.“ Die Generaldirektorin der Lebensmittelbanken erinnert daran, dass 67 % aller Menschen, die die Lebensmittelbanken besuchen, erklären, dass sie nicht ohne sie auskommen könnten.

  • Frankreich: Wirtschaftsministerium will von der Verwaltung genutzte Flächen um ein Viertel reduzieren

    Frankreich: Wirtschaftsministerium will von der Verwaltung genutzte Flächen um ein Viertel reduzieren

    „Es wird keine Ausnahmen geben. Alle Ministerien werden betroffen sein“, versicherte Thomas Cazenave, der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister, in der Zeitung „La Tribune dimanche“. Um Geld zu sparen, will das französische Wirtschaftsministerium die von der Verwaltung belegten Immobilienflächen drastisch reduzieren. Das Wirtschaftsministerium plant, die vom Staat und öffentlichen Einrichtungen genutzten Flächen um mindestens 25% zu senken, wie der für öffentliche Finanzen zuständige Minister Thomas Cazenave am Sonntag, dem 19. November, in der Zeitung La Tribune dimanche ankündigte, ohne jedoch einen Zeitplan für die Maßnahme zu nennen. „Ich möchte eine ehrgeizige Reform der staatlichen Immobilien durchführen“, kündigte der Minister in einem gemeinsamen Interview mit dem Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire an. „Das ist ein echter Hebel für Sparsamkeit, insbesondere in Anbetracht der neuen Arbeitsformen. Die Fläche pro öffentlichem Bediensteten liegt heute bei 24…

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  • Armut in Frankreich: Allein in Lyon suchen 14.000 Menschen ein Dach über dem Kopf

    Armut in Frankreich: Allein in Lyon suchen 14.000 Menschen ein Dach über dem Kopf

    Ein Bericht des Senders Franceinfo über den Spendenaufruf des Samu social de Lyon.

    Zum ersten Mal in seiner Geschichte rief der Samu social de Lyon (Departement Rhône) zu Spenden auf, um die Notsituation zu bewältigen. Auf die Frage nach den Beweggründen erklärte Pascal Isard, Generaldirektor von Alynea: „Was diese beispiellose Initiative motiviert hat, ist eine Situation von ebenso beispiellosem Ernst. Derzeit gibt es im Gebiet der Metropole Lyon 14.000 Personen, die eine Unterkunft (…) suchen. Das sind doppelt so viele wie vor fünf Jahren“. Seiner Meinung nach „darf man diese Situation nicht länger hinnehmen“.

    „Babys schlafen im Freien“
    Marie-Charlotte Garin, Abgeordnete der Grünen im Departement Rhône, verbrachte die Nacht zum Donnerstag in einer Schule in Lyon an der Seite eines obdachlosen Paares und ihrer Kinder. Diese Nacht, so versichert sie, habe sie „mit viel Wut“ erlebt. „Es ist nicht normal, dass in einem Land wie Frankreich 2.822 Kinder auf der Straße schlafen“, sagt sie und präzisiert: „Heute gilt in der Metropole Lyon als Kriterium für eine akute Gefährdung und um Kinder sofort in Obdach zu bringen, dass es sich um eine Mutter und ein Kind handeln muss, das jünger als ein Jahr ist.“

    Die Parlamentarierin bedauert, dass „Kinder und Babys im Freien schlafen“, in Lyon wie auch anderswo im Land.