Kategorie: Wirtschaft

  • Frankreich: Frauen verdienen 15,4% weniger als Männer und arbeiten daher ab heute 11:25 Uhr „umsonst“

    Frankreich: Frauen verdienen 15,4% weniger als Männer und arbeiten daher ab heute 11:25 Uhr „umsonst“

    Frauen in Frankreich „könnten am 6. November um 11.25 Uhr aufhören zu arbeiten, wenn sie mit einem ähnlichen durchschnittlichen Stundensatz wie Männer bezahlt würden“, so der Newsletter „Les Glorieuses“.

    Eine eindringliche Berechnung, um die Lohnungleichheit in Frankreich deutlich zu machen. Aufgrund dieser Ungleichheit beginnen Frauen in Frankreich am Montag, dem 6. November, ab 11.25 Uhr „umsonst zu arbeiten“, und zwar bis zum Ende des Jahres, meint der feministische Informationsbrief „Les Glorieuses“. Konkret könnten sie „am 6. November um 11.25 Uhr mit der Arbeit aufhören, wenn sie mit einem ähnlichen durchschnittlichen Stundensatz wie Männer für sich ansetzen würden“, stellt das Online-Medium fest.

    Dieses symbolische Datum wurde auf der Grundlage europäischer Statistiken berechnet. In diesem Jahr verdienen Frauen in Frankreich im Durchschnitt 15,4 % weniger als Männer. Im letzten Jahr betrug die Lohnlücke 15,8 %, was „Les Glorieuses“ dazu veranlasste, das symbolische Datum auf den 3. November, 09:10 Uhr, festzulegen.

    „Es gibt eine echte Stagnation“
    Rebecca Amsellem, die Gründerin des Newsletters, hat eine Petition initiiert, um die Einführung von drei öffentlichen Maßnahmen zur Förderung der Lohngleichheit zu fordern. Sie sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: „Seit acht Jahren machen wir diese Berechnung, sie variiert sehr wenig, es gibt eine echte Stagnation“.

    Cynthia Illouz, Gründerin der Informationswebsite „The Women’s Voices“,stellte am Sonntag als Gast auf dem Sender Franceinfo fest: „Wir liegen 2-3% unter dem europäischen Durchschnitt. (…) Man sieht, dass es ein Bewusstsein gibt, aber leider geht es nur sehr langsam voran“.

    Um die Lohndiskrepanz aufzuheben, fordern „Les Glorieuses“ insbesondere eine Aufwertung der Gehälter in Berufen, in denen mehr Frauen arbeiten, und plädieren für einen gleichwertigen Urlaub nach der Geburt für beide Elternteile.

    Sie fordern ausserdem, dass der Zugang von Firmen zu öffentlichen Aufträgen und der Erhalt von Zuschüssen und staatlich garantierten Krediten „von der Einhaltung der Lohngleichheit“ abhängig gemacht wird, um „sicherzustellen, dass das aus öffentlichen Mitteln zugewiesene Budget die Ungleichheiten nicht noch verstärkt“.

    Auch wenn „noch viel zu tun bleibt“, wurden in diesem Jahr „zwei bemerkenswerte Fortschritte“ in der Frage der Lohntransparenz erzielt, wie Rebecca Amsellem feststellt. Nach einem Urteil des Kassationsgerichts vom 8. März kann eine Arbeitnehmerin nun rechtmäßig verlangen, dass ihr die Gehaltsabrechnungen von männlichen Arbeitnehmern, die eine vergleichbare Position innehaben, vorgelegt werden.

    Außerdem wurde eine EU-Richtlinie verabschiedet, die Arbeitgeber in der EU zu Transparenz verpflichten soll, um gleiche Bezahlung für Frauen und Männer zu gewährleisten, und die von den Mitgliedsstaaten bis Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss.

  • Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Angesichts der hohen Inflation in Großbritannien reiste ein englisches Youtuber-Duo kürzlich mit dem Flugzeug nach Polen, um dort einzukaufen. Trotz der teuren Flugtickets zahlten die beiden Kumpels insgesamt weniger als daheim in Großbritannien.

    Die Inflation bei Lebensmitteln ist nicht nur in Frankreich ein Thema. In Großbritannien sorgte diese Woche ein Youtuber-Duo für Aufsehen, nachdem es gezeigt hatte, dass es billiger ist, nach Polen zu fliegen, um dort einzukaufen, als in den Supermarkt um die Ecke zu gehen.

    In einem Video, das am Mittwoch, dem 1. November, auf Youtube veröffentlicht wurde, sieht man zunächst Josh & Archie, die 1,5 Millionen Abonnenten haben, wie sie in einer Lidl-Filiale in Clapham im Süden Londons zur Kasse gehen. Der Preis, der auf dem Kassenzettel stand, nachdem sie eine Reihe von 135 Produkten gekauft hatten, die in dem von der Regierung erstellten durchschnittlichen Warenkorb enthalten sind, belief sich auf stolze 164,47 Pfund Sterling, das sind 188,77 Euro.

    Für den gleichen Einkauf gab das Duo im polnischen Poznan nur 96,75 Pfund Sterling (111,05 Euro) aus. Zusammen mit den Ryanair-Flugtickets (47 Pfund Sterling, inklusive aufgegebenes Gepäck auf dem Rückflug für einen der beiden) und den Kosten für die Unterkunft für eine Nacht über Couchsurfing (8,55 Pfund Sterling) konnten Josh & Archie am Ende ihrer Reise sogar 11,14 Pfund Sterling einsparen!

    Die beiden jungen Männer wurden von der Zeitung DailyMail zu ihrer verrückten Einkaufstour befragt und erklärten: „Dies ist nicht ernsthaft Vorschlag, wie die Leute Geld sparen können. Vielmehr geht es darum, auf die lächerliche Situation hinzuweisen, in der wir uns angesichts der Entwicklung der Inflation befinden.“

  • Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Aufgrund der Inflation haben ine ganze Reihe von Franzosen nicht mehr genug zu essen. Das Département Nord organisierte jetzt eine Verteilung von Lebensmitteln, um bedürftigen Menschen zu helfen.

    Gefüllte Einkaufstaschen warten nur noch auf ihre Empfänger. Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Eier, Milch und vieles mehr. Es sind nicht weniger als 10 kg Lebensmittel, die in die Taschen gepackt wurden. Für Familien mit einem knappen Budget ist diese im Departement Nord angebotene Hilfe ein wahrer Glücksfall.

    Frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen
    Das Departement Nord bietet frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen an. Der Wert der Hilfsaktion beläuft sich auf eine Million Euro. Auch Ghislaine Gambier gehört zu den Franzosen, die den Gürtel enger schnallen müssen. Dank der Hilfsaktion konnte sie sich nun ein Essen aus frischen Zutaten zubereiten. Ghislaine Gambier lebt hauptsächlich von gemeinnützigen Organisationen. Um besser über die Runden zu kommen, will sie jetzt versuchen, ihre Gasverträge neu auszuhandeln.

  • Macron plädiert in Kasachstan für einen „Europa und Zentralasien“ verbindenden „Korridor“

    Macron plädiert in Kasachstan für einen „Europa und Zentralasien“ verbindenden „Korridor“

    Der französische Präsident Emmanuel Macron begann am Mittwoch in der kasachischen Hauptstadt Astana eine zweitägige Reise durch Zentralasien, die ihn nach Kasachstan und Usbekistan führt, zwei Länder, die reich an natürlichen Ressourcen sind. Am Mittwoch, 1. November, begann Emmanuel Macron in Astana seine Reise nach Zentralasien, einer Region, in der Frankreich vor dem Hintergrund des Wettlaufs um Einfluss zwischen Russen, Chinesen und Europäern seine Präsenz verstärken will.Zunächst besucht Macron Kasachstan und anschließend Usbekistan, zwei ehemalige Sowjetrepubliken, die zu den wichtigsten Uranlieferanten Frankreichs gehören. Kurz nach seiner Ankunft in Astana rief der französische Präsident bei einem Treffen mit seinem kasachischen Amtskollegen Kassym-Jomart Tokajew dazu auf, die Partnerschaft Frankreichs mit Kasachstan, der größten Volkswirtschaft Zentralasiens, die reich an natürlichen Ressourcen ist, zu „beschleunigen“. „Die Stärke unserer Partnerschaft zeigt die wichtigen stra…

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  • Ende der Krise? Inflation verlangsamt sich in Frankreich deutlich auf 4% im Monat Oktober

    Ende der Krise? Inflation verlangsamt sich in Frankreich deutlich auf 4% im Monat Oktober

    Die Inflation in Frankreich verlangsamte sich im Oktober deutlich auf 4% im Jahresvergleich nach 4,9% im September. Dies geht aus den vorläufigen Daten des amtlichen französischen Statistikamts Insee vom Dienstag hervor.

    Ist es ein echter Trend? Die Inflation in Frankreich verlangsamte sich im Oktober auf 4% im Jahresvergleich, nachdem sie im September noch 4,9% betragen hatte. „Wir sind dabei, die Inflationskrise zu überwinden“, freut sich der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire.

    Dieser Rückgang der Inflation sei laut dem französischen Statistikamt Insee auf einen Verlangsamung des Preisanstiegs für Energie, Lebensmittel und in geringerem Maße auch für Fertigwaren im Jahresvergleich zurückzuführen. Die Lebensmittelpreise stiegen im Oktober um 7,7 % gegenüber 9,7 % im September, die Preise für Frischwaren stiegen um 0,8 % gegenüber 4,5 % und die Preise für andere Lebensmittel um 9 % gegenüber 10,6 % im September.

    Die Energiepreise stiegen im Jahresvergleich um 5,2%, im September waren es noch 11,9%. Die Preise für Dienstleistungen scheinen sich dagegen leicht beschleunigt zu haben, sie stiegen um 3,2% nach 2,9% im September.

    Auf Monatssicht seien die Verbraucherpreise in Frankreich im Oktober um 0,1% gestiegen, nach -0,5% im September, so das Insee.

    Die Energiepreise und die Lebensmittelpreise sinken. Der Rückgang des harmonisierten Verbraucherpreisindex, der europäische Vergleiche ermöglicht, wäre mit +4,5% im Oktober nach +5,7% im September ebenfalls sehr deutlich.

    „Es kann kein solides Wachstum geben, wenn wir die Inflation nicht endgültig loswerden: Wir sind dabei, die Inflationskrise zu überwinden, und das ist ein Erfolg der Wirtschaftspolitik der Regierung, die die französischen Haushalte – als einzige unter allen europäischen Ländern – mehrere Monate lang vor zweistelligen Inflationsraten bewahrt hat“, sagte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire vor Journalisten.

    Ebenfalls am Dienstag meldete das Insee, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Frankreich im dritten Quartal um 0,1% gestiegen sei und damit den Erwartungen entsprochen habe, wobei auch das zweite Quartal leicht auf +0,6% nach oben korrigiert wurde.

  • Stellantis-Motoren: Sammelklage in Frankreich vereint über 8.000 Kläger

    Stellantis-Motoren: Sammelklage in Frankreich vereint über 8.000 Kläger

    Ein Anwalt aus Toulouse, Christophe Léguevaques, führt einen regelrechten Kreuzzug gegen Stellantis (ehemals Peugeot PSA). Hunderte von Besitzern von Peugeot-, Citroën- oder Opel-Fahrzeugen klagen wegen überhöhten Ölverbrauchs und defekte Keilriemen.

    Alle 150 km muss Isabelle Öl in den Motor ihres Citroën C3 Picasso nachfüllen. „Der übermäßige Verbrauch dauert schon mindestens zwei Jahre“, stellt die Frau aus Toulouse entnervt fest. „Ich bin gezwungen, unterwegs anzuhalten, um den Motor abkühlen zu lassen und neues Öl nachzufüllen, was mein Budget belastet!“ Ein Problem, das laut der Autofahrerin im Jahr 2021 begann, als ihr C3 noch keine 100.000 km gelaufen war. „Die Motorkontrollleuchte leuchtete auf und ich musste anhalten“.

    Isabelle wendet sich mehrmals an die Autowerkstatt, die ihr das neue Fahrzeug 2017 für 18.000 Euro verkauft hat. Das Urteil: „Der Motor muss ausgetauscht werden“, wird ihr gesagt. „Aber es ist unmöglich, einen Termin zu vereinbaren, einmal hat die Werkstatt Personalmangel, ein anderes Mal ist es der Covid …“. Nichts geht voran und jede ihrer Fahrten ist eine neue Tortur. Ein Fall, der bei weitem kein Einzelfall ist. Besitzer von Fahrzeugen der Marken Peugeot, Citroën und Opel, die mit dem Benzinmotor 1.2 Puretech ausgestattet sind, stellen die gleichen Anomalien fest: übermäßiger Ölverbrauch, der auch zu schweren Komplikationen beim Bremsen führen kann.

    Die Stellantis-Gruppe, ehemals Peugeot PSA, sieht jedoch kein Konstruktionsproblem bei ihren Motoren, hat aber bereits zwei Rückrufaktionen für diese Fahrzeuge durchgeführt, die 2020 und 2022 stattfanden. Die aufgetretenen Probleme betreffen Autos, die ab 2012 in Verkehr gebracht wurden. Die Kostenübernahmen und Entschädigungen gemäß den Garantien werden von dem Hersteller schleppend und von Fall zu Fall entschieden. Angesichts der für einige Autofahrer unerträglichen Situation wurde von dem Anwalt Christophe Léguevaques aus Toulouse ein Sammelverfahren eingeleitet. Auf einer Facebook-Seite haben sich bereits 8.000 Autofahrer zusammengeschlossen, die sich geschädigt fühlen und die gleichen Anomalien beschreiben. Viele wissen nicht mehr, an wen sie sich wenden sollen, um aus dieser Misere herauszukommen.

    „Das Verfahren soll zeigen, dass Stellantis von Anfang an über die Situation informiert war. Wir verlangen von Stellantis, auf die Anfragen der Kunden zu antworten, die Fälle korrekt zu bearbeiten und Entschädigungen anzubieten, die den Erwartungen und dem erlittenen Schaden entsprechen“, erklärt Anwalt Christophe Léguevaques, der bereits im vergangenen Jahr eine Massenklage gegen Renault wegen Motorschäden initiiert hatte.

    Der Motor Puretech 1.2 verfügt über einen Gummiriemen, der in ein Ölbad eingetaucht ist. Diese Besonderheit ermöglicht es, bestimmte Leistungen zu optimieren, könnte aber eben auch der Grund für die von vielen Beobachtern und Mechanikern festgestellte Unzuverlässigkeit sein. „Bei diesen Fahrzeugen führt die vorzeitige Abnutzung des Zahnriemens dazu, dass das Ölbad mit Mikrospänen gesättigt wird, die aus dem Zahnriemen herausgerissen wurden“, erklärt der Anwalt aus Toulouse.

  • Elektromobilität in Frankreich: 200 Millionen Euro für den schnelleren Ausbau von Ladestationen

    Elektromobilität in Frankreich: 200 Millionen Euro für den schnelleren Ausbau von Ladestationen

    200 Millionen Euro werden zusätzlich bereitgestellt, um die Einrichtung von Ladestationen in Frankreich zu fördern. Eine weitere staatliche Unterstützung, um Anreize für den Umstieg auf Elektroautos zu schaffen. Die Zahl der Ladestationen soll so schnell wie möglich erhöht werden, um den Umstieg auf Elektroautos zu beschleunigen. Die französische Regierung kündigte am Freitag, dem 27. Oktober, ein weiteres Budget von 200 Millionen Euro an. Das Ziel: mehr Schnellladestationen zu entwickeln, denn nur 10% aller Ladestationen in Frankreich sind derzeit Schnellladestationen. 400.000 öffentliche Ladestationen bis 2030.Frankreich ist schon heute das am zweitbesten ausgestattete europäische Land, nach den Niederlanden und vor Deutschland. Das Ziel ist es, bis 2030 mindestens 400.000 öffentliche Ladestationen zu erreichen. Die neuen 200 Mio. EUR sollen es auch ermöglichen, mehr elektrische Heimladestationen zu finanzieren, insbesondere in Eigentümergemeinschaften. Heute sind 19% der in Frankre…

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  • Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc – in ganz Frankreich wird Joghurt zurückgerufen

    Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc – in ganz Frankreich wird Joghurt zurückgerufen

    Joghurt, der „für den Verzehr ungeeignet“ ist, wird in ganz Frankreich zurückgerufen. Rappel Conso, die öffentliche Website zur Information der Verbraucher über Produktrückrufe, berichtet, dass in ganz Frankreich für den Verzehr ungeeignete Joghurts zurückgerufen werden. Es handelt sich um Activia brassé nature, das im 8er-Pack verkauft wird, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum der 9. November 2023 ist und dessen Produktionszeit zwischen 10:40 und 12:25 Uhr auf dem Deckel der Becher codiert ist. Dieser Joghurt wurde zwischen dem 7. und 26. Oktober in den Filialen von Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc, Intermarché, Système U, Monoprix, Cora, Match und Schiever Distribution in ganz Frankreich vertrieben. Screenshot Rappel Conso Diese Joghurts weisen „eine Nichtkonformität auf, die bereits beim Öffnen des Bechers sichtbar werden kann und die Produkte für den Verzehr ungeeignet macht“, so Rappel Conso. Sie wurden „unter Bedingungen hergestellt und/oder aufbewahrt, die keine zufriedenstellende…

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  • Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Die Präfektur des Départements Loire-Atlantique verbietet seit Donnerstag in sechs Regionen das Fischen und Sammeln von Muscheln. In den Muscheln befindet sich eine Alge, die nach dem Verzehr zu Verdauungsstörungen führt. Das Fischen und Sammeln von Muscheln ist in mehreren Gebieten des Départements Loire-Atlantique erneut verboten, berichtete der Sender France Bleu Loire Océan am Donnerstag, dem 26. Oktober. Der Grund: die in den Muscheln vorkommende Alge Dinophysis. Der am Donnerstag, den 26. Oktober, veröffentlichte Erlass der Präfektur verbietet „das Fischen, das Sammeln, den Transport, die Lagerung und die Vermarktung von Muscheln“ an einem Teil der Küste für Privatpersonen und Gewerbetreibende. Die Präfektur erklärt, dass dieses Verbot „auf die Ausbreitung der Alge Dinophysis zurückzuführen ist“. Dieser Organismus produziert nämlich ein Toxin, das beim Verbraucher zu Verdauungsstörungen wie Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen führt. Die Alge wird beim Kochen nicht abgetötet….

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  • Emmanuel Macron reist am 1. und 2. November nach Kasachstan und Usbekistan

    Emmanuel Macron reist am 1. und 2. November nach Kasachstan und Usbekistan

    Diese Reisen finden vor dem Hintergrund einer – vor allem wirtschaftlichen – Annäherung an diese beiden ehemaligen Sowjetrepubliken statt. Nach der Mongolei im Mai reist Emmanuel Macron in wenigen Tagen erneut nach Zentralasien. Der französische Präsident wird am Mittwoch, dem 1. und Donnerstag, dem 2. November Kasachstan und Usbekistan besuchen, wie der Elysée-Palast und die kasachische Präsidentschaft am Donnerstag bekannt gaben. „Frankreich ist präsent, um diese beiden Länder bei ihren Reform- und Modernisierungsbemühungen zu begleiten“, so die französische Präsidentschaft. „Die Annäherung (…) findet im wirtschaftlichen Bereich statt, insbesondere in den Bereichen Energie, Versorgung mit kritischen Materialien, Verkehrsinfrastruktur, Gesundheit, Souveränität in der Agrar- und Ernährungswirtschaft oder Verteidigung“, fügte die französische Präsidentschaft hinzu. Die Gespräche werden sich auch auf die Herausforderungen des Klimawandels beziehen, mit denen Zentralasien spürbar konfront…

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