Kategorie: Vermischtes

  • Frauenmord in der Ehe: Eine Frau wurde in Epinay-sur-Seine von ihrem Partner erstochen

    Frauenmord in der Ehe: Eine Frau wurde in Epinay-sur-Seine von ihrem Partner erstochen

    Der mutmassliche Täter stellte sich auf der Polizeiwache und wurde in Gewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny mitteilte.

    Eine 44-jährige Frau wurde am Freitagabend, dem 26. November, in Epinay-sur-Seine (Seine-Saint-Denis) am Fuße ihres Wohnhauses von ihrem Lebensgefährten, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war, wo er eine Strafe wegen Körperverletzung verbüßt hatte, mit einem Messer getötet. Dies gab die Staatsanwaltschaft von Bobigny in einer am Samstagmorgen veröffentlichten Erklärung bekannt.

    Das Opfer war gegen 19.45 Uhr auf dem Weg nach Hause, als sie ihrem Lebensgefährten begegnete, der ihr mehrere Messerstiche zufügte. Der 51-jährige Täter war am 25. Juli wegen Gewalt und Drohungen gegen seine Lebensgefährtin am 7. Juni zu einem Jahr Haft, davon sechs Monate ohne Bewährung, verurteilt worden. Da seine Lebensgefährtin am 5. Oktober ihren Notruf für häusliche Gewalt ausgelöst hatte, war ein Teil seiner Bewährungsstrafe widerrufen worden. Am 19. November wurde er endgültig aus der Haft entlassen.

    Die beiden Töchter des Paares im Alter von 5 und 14 Jahren haben bei der Tat glücklicherweise nicht anwesend und werden jetzt vom Jugendamt betreut. Der Täter stellte sich noch am selben Abend auf der Polizeiwache und wurde in Gewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny erklärte.

    Laut einer aktuellen Bilanz des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 146 und im Jahr 2020 102 Frauen Opfer von Feminiziden in der Ehe, d. h. sie wurden von ihren Ehepartnern oder Ex-Partnern getötet. Mitte November 2021 wurden 101 Feminizide in Frankreich gezählt.

    Lesen Sie auch: Frauenmorde: Schweigekundgebung in Paris zum Gedenken an das 100. und 101. Opfer des Jahres

  • Getötete Bärin: Ermittlungen wegen „Tötung einer geschützten Art“ und „illegaler Jagd“

    Getötete Bärin: Ermittlungen wegen „Tötung einer geschützten Art“ und „illegaler Jagd“

    Ein Jäger hatte das Tier am Samstag, 20. November, bei einer Treibjagd in einem Staatsreservat erschossen. Er wurde von der Bärin an den Beinen verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die Staatsanwaltschaft Foix hat am Freitag, dem 26. November, die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen X wegen „Tötung einer geschützten Art“ angekündigt, berichtet France Bleu Occitanie, sechs Tage nach dem Tod einer Bärin in Seix (Ariège). Sie war von einem Jäger getötet worden, der von dem Tier an den Beinen schwer verletzt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

    Lesen sie dazu auch: Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und…

    Die gerichtliche Untersuchung wurde auch wegen „illegaler Jagd in einem Reservat“ eingeleitet, präzisiert France Bleu. Das bedeutet, dass der Jäger nicht die Erlaubnis hatte, sich an dem Ort aufzuhalten, an dem der Vorfall stattfand. Dies geschah während einer Treibjagd in einem staatlichen Schutzgebiet, das vom Office nationale des forêts verwaltet wird. Es könnten daher Verstöße gegen das Umweltgesetzbuch vorliegen.

    Die Autopsie der Bärin ergab, dass ein einzelner Schuss in die Brust sie fast sofort tötete.

    Lesen Sie auch: Von einem Jäger erschossene Bärin in der Ariège: Was passiert nun mit ihren Jungen?

  • Gericht lehnt Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab

    Gericht lehnt Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab

    Die Justiz lehnte bereits am 18. November den Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab, gegen den wegen Vergewaltigung von Minderjährigen ermittelt wird.

    Ein Gericht lehnte am 18. November den Antrag auf Freilassung des Sängers Jean-Luc Lahaye ab, der unter anderem wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe auf zwei minderjährige Mädchen angeklagt wurde. Dies wurde am Donnerstag aus Justizkreisen bekannt, die damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigten.

    Der 68-jährige Sänger und Star der 80er Jahre wird verdächtigt, ab 2013 zwei Teenager, die damals zwischen 15 und 17 Jahre alt waren, sexuell belästigt zu haben. Er wurde am 5. November in Paris wegen „Vergewaltigung und sexueller Nötigung von Minderjährigen über 15 Jahren und Verführung von Minderjährigen“ angeklagt. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Am 18. November lehnte die Ermittlungskammer des Pariser Berufungsgerichts seinen Antrag auf Freilassung ab.

    Die 1998 und 2000 geborenen Mädchen hatten eine Klage gegen den Sänger von „Papa chanteur“ eingereicht, diese dann zunächst aber wieder zurückgezogen, bevor sie Anfang des Jahres 2021 eine neue Klage einreichten, woraufhin die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitete. Die Verteidiger des Sängers sind der meinung, dass „die gerichtliche Untersuchung es ermöglichen wird, die Wahrheit an den tag zu bringen“.

    Lesen Sie dazu auch: Sänger Jean-Luc Lahaye wegen Vergewaltigung zweier Minderjähriger in Untersuchungshaft

  • Gewalt gegen Frauen: Jean Castex kündigt neues Maßnahmenpaket zum Schutz der Opfer an

    Gewalt gegen Frauen: Jean Castex kündigt neues Maßnahmenpaket zum Schutz der Opfer an

    Premierminister Jean Castex kündigte am Donnerstag anlässlich des Tages gegen die Gewalt gegen Frauen eine Reihe neuer Maßnahmen an. Anlässlich des Tages gegen die Gewalt gegen Frauen kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstag eine Reihe neuer Maßnahmen zum Schutz von Frauen an, die Opfer von Gewalt geworden sind. Neue Frauenhäuser „Es werden neue Plätze zur Aufnahme der Frauen geschaffen“, kündigte Jean Castex an. Im Laufe des Jahres 2022 sollen etwa 1.000 neue Unterbringungsplätze geschaffen werden. Insgesamt werden Ende 2022 etwa 9.000 Plätze zur Aufnahme von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, zur Verfügung stehen. Lesen Sie auch: Häusliche Gewalt hat laut Innenministerium im Jahr 2020 um 10% zugenommen Im Jahr 2022 werden 5.000 Not-Telefone zur Verfügung stehen. Diese Telefone „haben sich bewährt und sind wirksam, um die Opfer vor ihren Angreifern zu schützen“, erklärte das Büro von Castex. Die von der Justiz zugeteilten Not-Telefone ermöglichen es, die Ordnungskrä…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Politik: Ex-Minister Nicolas Hulot zieht sich wegen sexueller Übergriffe aus dem öffentlichen Leben zurück

    Politik: Ex-Minister Nicolas Hulot zieht sich wegen sexueller Übergriffe aus dem öffentlichen Leben zurück

    Nicolas Hulot kündigte seinen Rückzug aus dem öffentlichen Leben noch vor der Ausstrahlung einer Reportage der Sendung Envoyé spécial an. In der Reportage wird er von mindestens vier Frauen sexueller Übergriffe und Vergewaltigungen beschuldigt. Der ehemalige Umweltminister sagt, die Anschuldigungen seien falsch. Ein kleiner Satz, live im Fernsehen ausgesprochen und vier Jahrzehnte seines Lebens im politischen Rampenlicht sind beendet. „Ich ziehe mich endgültig aus dem öffentlichen Leben zurück, ganz einfach, weil ich angewidert bin“, verkündete Nicolas Hulot am Mittwoch, dem 24. November. Der Grund für die überraschende Entscheidung des ehemaligen Umweltministers ist die Sendung Envoyé spécial, die am Donnerstag, 25. November auf France 2 ausgestrahlt wird. „Auf keinen Fall habe ich diese Taten begangen“In einer Reportage beschuldigen ihn  mehrere Frauen der Belästigung, sexueller Übergriffe und sogar der Vergewaltigung. Ohne die Einzelheiten der Zeugenaussagen zu kennen, verurteilte N…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Isère: Frau in Voiron von zwei Männern vergewaltigt und angezündet

    Isère: Frau in Voiron von zwei Männern vergewaltigt und angezündet

    Eine 43-jährige Frau wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (23. auf 24. November) in Voiron (Isère) von zwei Personen vergewaltigt und anschließend angezündet. Sie wurde als Notfall in das Krankenhaus für Brandverletzte in Lyon eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung wegen Vergewaltigung, Folter und Misshandlungen ein. In der Nacht von Dienstag, dem 23. November, auf Mittwoch, den 24. November, spielte sich in der Stadt Voiron im Departement Isère ein grausames Drama ab. Eine 43-jährige Frau wurde in ihrem eigenen Zuhause, einer Wohnung in der Rue Dode im Stadtzentrum, von zwei Personen vergewaltigt und anschließend angezündet, wie der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, bestätigte. Die Feuerwehr und die Polizei von Voiron wurden kurz nach 4 Uhr alarmiert. Sie hätten das Opfer in der Wohnung liegend gefunden. Die Frau sei bei Bewusstsein, aber schwer verletzt gewesen. Sie wurde in den frühen Morgenstunden in das Edouard-Herriot-Krankenhaus für Brandverletzte in Lyon gebracht. 30% des Körpers verbrannt Ersten Informationen zufolge wurde die 40-Jährige von zwei Männern, mit denen sie einen alkoholisierten Abend verbrachte, angegriffen. Die beiden Personen werden verdächtigt, das Opfer vergewaltigt zu haben. Bevor die beiden Täter flüchteten, besprühten sie das Opfer mit hydroalkoholischem Gel. Anschließend zündeten sie ihr Opfer an. Die Frau erlitt Verbrennungen an 30% ihres Körpers. Staatsanwalt Eric Vaillant bestätigte die von der Zeitung Dauphiné Libéré veröffentlichten Informationen und erklärte in einer Pressemitteilung, dass „die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Vergewaltigung, Folter und Misshandlungen eingeleitet hat. Solche Taten werden mit lebenslanger Haft bestraft. Die Ermittlungen wurden der Abteilung für Kriminalpolizei in Grenoble übertragen“.
  • Schiffbruch eines Migrantenbootes vor Calais fordert mindestens 27 Tote

    Schiffbruch eines Migrantenbootes vor Calais fordert mindestens 27 Tote

    Der Untergang eines Bootes mit Migranten, die versuchten, nach Großbritannien zu gelangen, am Mittwoch vor der Küste von Calais forderte nach Angaben des Innenministeriums mindestens 27 Todesopfer. London und Paris einigten sich darauf, ihre Bemühungen gegen diese tödliche Überfahrten zu verstärken.

    Es ist eine schreckliche Tragödie. Der Tod von 27 Migranten am Mittwoch, 24. November, beim Untergang ihres Bootes im Ärmelkanal löste eine Schockwelle in London und Paris aus, die sich nach wochenlangen Spannungen auf die „Dringlichkeit“ einigten, den Kampf gegen die Schleuserkriminalität zu intensivieren.

    Staatschef Emmanuel Macron hatte zunächst eine Zahl von 31 Toten bekannt gegeben, die jedoch vom Innenministerium nach unten korrigiert wurde. Unter den Opfern waren 17 Männer, von denen zwei im Krankenhaus verstarben, sieben Frauen und „drei Jugendliche“, deren genaues Alter noch nicht bekannt ist, wie die Staatsanwältin von Lille, Carole Étienne, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte. Zwei „offenbar somalische und irakische“ Überlebende befinden sich im Krankenhaus und sollten in Kürze angehört werden können, sagte sie.

    „Frankreich wird nicht zulassen, dass der Ärmelkanal zu einem Friedhof wird“, reagierte Emmanuel Macron und forderte „eine Dringlichkeitssitzung der europäischen Minister“. Er versprach, dass alles getan werde, um die Verantwortlichen für den Schiffbruch vor Calais, den Premierminister Jean Castex als „Tragödie“ bezeichnete, zu finden und zu verurteilen.

    Der britische Premierminister Boris Johnson sagte auf Sky News, er wolle usammen mit Frankreich mehr tun, um illegale Überfahrten zu verhindern, wir sind: „Schockiert, empört und zutiefst betrübt“.

    Bei einem Gespräch am Abend betonten Boris Johnson und Emmanuel Macron „die Dringlichkeit, die gemeinsamen Anstrengungen zu verstärken, um diese tödlichen Überfahrten zu verhindern“, so ein Sprecher von Downing Street. Sie betonten auch „die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit den belgischen und niederländischen Nachbarn sowie mit den Partnern auf dem Kontinent“.

    Das von Behörden und Verbänden schon vorher befürchtete Drama vom Mittwoch ist bei weitem das tödlichste, seit die Zahl der Migranten, die den Ärmelkanal per Boot überqueren wollen in die Höhe geschnellt ist, seit 2018 der Hafen von Calais und der Eurotunnel zunehmend abgeriegelt wurden.

    Die Rettungsschiffe, die die Opfer zurückbrachten, legten am Abend im Hafen von Calais an, wo ein Hangar für die Aufnahme der Leichen bereit gestellt wurde. Die sterblichen Überreste sollen zur Autopsie in das gerichtsmedizinische Institut in Lille gebracht werden, wie die Staatsanwältin Carole Étienne gegenüber der AFP erklärte.

    Die interregionale Sondergerichtsbarkeit (JIRS) in Lille wurde mit den Ermittlungen betraut, die wegen „Beihilfe zur illegalen Einreise und zum illegalen Aufenthalt in organisierter Form“, „fahrlässiger Tötung und Körperverletzung“ und „krimineller Vereinigung“ eingeleitet wurden.

    Lesen Sie dazu auch:

    Laut Gérald Darmanin wurden vier Schleuser festgenommen, die im Verdacht stehen, mit der Tragödie in Verbindung zu stehen.

    Die Tragödie ereignete sich auf einem „Long Boat“, einem instabilen aufblasbaren Boot mit weichem Boden, wie es seit dem Sommer vermehrt von Schleppern benutzt wird. „Wir haben sechs treibende Körper geborgen“, berichtete Charles Devos, der Kapitän des Schnellboots Notre-Dame du Risban der Seenotrettung von Calais, und beschrieb „ein Schlauchboot, aus dem die Luft regelrecht herausgelassen wurde“.

    Etwa 50 Personen versammelten sich am Abend mit Kerzen in der Nähe des Hafens. „Darmanin Mörder du hast Blut an den Händen“, skandierten sie unter anderem.

    Der Ärmelkanal „verwandelt sich in einen Friedhof unter freiem Himmel“, meinte Pierre Roques von der Auberge des Migrants, einer lokalen Hilfsorganisation.

    Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zeigte sich „schockiert und erschüttert“ und meinte, dass „nur durch koordinierte und solidarische Anstrengungen (…) weitere Tragödien verhindert werden können“.

    Lesen Sie auch: Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

  • Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Die Staatsanwaltschaft Dünkirchen leitete eine Untersuchung wegen „Beihilfe zum illegalen Aufenthalt in organisierter Form“ und „erschwerter fahrlässiger Tötung“ ein. Mindestens zwanzig Migranten starben am Mittwoch, 24. November, beim Untergang ihres Bootes vor der Küste von Calais (Pas-de-Calais), wie die Polizei der Nachrichtenagentur AFP in einer noch vorläufigen Bilanz mitteilte. Sie hatten versucht, nach Großbritannien zu gelangen. „Gegen 14 Uhr meldete ein Fischer die Entdeckung von etwa 15 Leichen, die vor der Küste von Calais trieben. Ein Schiff der Marine fischte mehrere Menschen heraus, darunter fünf Tote und fünf Bewusstlose, so die vorläufige Bilanz“, berichtete die Polizei. „Der Schiffbruch im Ärmelkanal ist eine Tragödie“, bedauerte Premierminister Jean Castex.

    Der Innenminister beschloss, sich vor Ort ein Bild von den Ereignissen zu machen. „Starke Emotionen angesichts des Dramas der zahlreichen Toten aufgrun…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Der Verfassungsrat war im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage befasst worden, nachdem ein Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Autofahrer dürfen Verkehrsinformationen, auch über Geschwindigkeitskontrollen, auf dem gesamten französischen Straßennetz austauschen, entschied der Verfassungsrat am Mittwoch, dem 24. November. Eine Ausnahme gilt für Kontrollen der Ordnungskräfte, die das Anhalten von Fahrzeugen beinhalten. Die Verfassungsweisen waren im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage (QPC) befasst worden, nachdem der Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen Coyote System einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Unternehmen focht einen noch nicht umgesetzten Artikel der Straßenverkehrsordnung (Gesetz vom 24. Dezember 2019) an, der das vollständige Verbot vorsah, „die von den Nutzern dieses Dienstes gesendeten Nachrichten und Hinweise weiterzuverbreiten“, auch wenn diese Hinweise keinen Bezug zur Kontrolle haben. Dieses Verbot galt nur auf Landstraßen. Aufgrund einer EU-Bestimmung durften die Präfekten den Austausch von Informationen zwischen Autofahrern auf Autobahnen und Nationalstraßen nämlich nicht verhindern. Die Anwälte von Coyote System hatten diesen Bestimmungen vorgeworfen, „die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit zu beeinträchtigen“, „ein Eingriff, der weder notwendig noch geeignet noch verhältnismäßig im Hinblick auf das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel wäre“. In seiner Entscheidung erinnerte der Verfassungsrat an Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789: „Die freie Mitteilung von Gedanken und Meinungen ist eines der wertvollsten Rechte des Menschen“. „Dieses Recht beinhaltet die Freiheit, auf diese Dienste zuzugreifen und sich darin zu äußern“, stellte der Verfassungsrat in einer Pressemitteilung fest. Lesen Sie dazu auch: Das Ende der Warnungen vor Polizeikontrollen: Was sich am 1. November ändert
  • Nach Guadeloupe erreicht die Krise Martinique: Schüsse auf Polizei und Feuerwehr

    Nach Guadeloupe erreicht die Krise Martinique: Schüsse auf Polizei und Feuerwehr

    Polizeiquellen zufolge wurden die Ordnungskräfte sowie Feuerwehrleute mit scharfen Schusswaffen beschossen und mit Wurfgeschossen beworfen, als sie im Viertel Sainte-Thérèse in Fort-de-France gegen Mülltonnenbrände vorgingen, die auf öffentlichen Straßen gelegt worden waren. Am Dienstag, dem 23. November, einen Tag nach der Ankündigung eines Generalstreiks auf Martinique, wurden Ordnungskräfte und Feuerwehrleute mit scharfen Schusswaffen beschossen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Polizei sowie Feuerwehrleute wurden mit beschossen und mit Wurfgeschossen beworfen, als sie im Stadtteil Sainte-Thérèse in Fort-de-France bei Mülltonnenbränden auf öffentlichen Straßen eingriffen, wie Polizeiquellen berichteten. „Wir haben gegen 23.30 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr bei Mülltonnenbränden in Sainte-Thérèse eingegriffen. Wir wurden mit Geschossen beworfen. Weitere Mülltonnen- und Fahrzeugbrände wurden gegen 01:45 Uhr gelegt, zu diesem Zeitpunkt wurden die Patrouillen mehrfach mit …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…