Kategorie: Vermischtes

  • Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Die Organisation SOS Racisme, die sich zu einer friedlichen Stör-Aktion bekannte, erklärte, sie habe fünf Verletzte ungter ihren Anhängern gezählt, „von denen zwei von Feuerwehr-Sanitätern versorgt werden mussten“. Zusammenstöße mitten in der Rede. Die Wahlkampfveranstaltung von Eric Zemmour wurde gestört. Laut Bildern, die von dem Brut-Journalisten Remy Buisine verbreitet wurden, standen antirassistische Aktivisten auf ihren Stühlen und skandierten „Nein zum Rassismus“, was auch auf ihren T-Shirts zu lesen war. Lesen Sie auch: Zemmour als Kandidat: Sein großspuriges Bewerbungsvideo wühlt die sozialen Netzwerke auf Die Anhänger von Eric Zemmour antworteten daraufhin mit Buhrufen und dem Slogan „On est chez nous“ (Wir sind bei uns). Die Gegner des rechtsextremen Kandidaten wurden mit Faustschlägen traktiert und mit Stühle beworfen.

    https://twitter.com/RemyBuisine/status/1467540301392887808

    Die antirassistischen Aktivisten, die T-Shirts mit dem gelben Logo „Touche pas à mon pote“ von…

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  • Gewalt bei Eric Zemmours Kundgebung – Kandidat am Handgelenk verletzt

    Gewalt bei Eric Zemmours Kundgebung – Kandidat am Handgelenk verletzt

    Am späten Abend des 5. Dezember gab das Team von Eric Zemmour bekannt, dass der Kandidat am Handgelenk verletzt worden sei, als ihn eine Person gepackt habe, kurz bevor er auf die Bühne ging, um seine Rede zu halten. Ein Arzt verschrieb ihm eine neuntägige Zwangspause. Bis zu 15.000 Menschen nahmen am Sonntag, dem 5. Dezember, an der Kundgebung von Eric Zemmour im Parc des Expositions teil, der sich am Dienstag offiziell zum Kandidaten erklärt hatte und bei den Präsidentschaftswahlen im April mit 13% der Stimmen rechnet. Die erste Wahlkampfversammlung, die gestern in Villepinte (Seine-Saint-Denis) stattfand, war von Spannungen und Gewalt geprägt, bis hin zu einer Verletzung des Handgelenks des Kandidaten selbst. Lesen Sie auch: Polizei in Alarmbereitschaft: Der rechtsextreme Eric Zemmour beginnt seinen Wahlkampf Kurz bevor er auf die Bühne ging, um seine Rede zu halten, wurde Eric Zemmour von einer Person heftig gepackt. Der Kandidat wurde am Handgelenk verletzt und ist nun neun Tage l…

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  • Er ist laut einer von Europol veröffentlichten Liste der meistgesuchte Franzose

    Er ist laut einer von Europol veröffentlichten Liste der meistgesuchte Franzose

    Der meistgesuchte Mann Frankreichs gehört zu den rund 60 „Most Wanted“ von Europol. Es handelt sich um Joël Soudron aus Guadeloupe, ein internationaler Drogenhändler, der als „sehr diskret, überlegt“ beschrieben wird.

    Joël Soudron, der des internationalen Kokainhandels verdächtigt wird, ist der meistgesuchte Mann Frankreichs und steht auf der Liste der 60 „Most Wanted“ von Europol, die seit Freitag, dem 3. Dezember, veröffentlicht wurde. Der 42-jährige Mann aus Guadeloupe wird von den Ermittlern der Brigade nationale de recherche des fugitifs (BNRF) als internationaler Drogenhändler beschrieben, der „sehr diskret, überlegt“ sei und über immense finanzielle Mittel verfüge.

    Die Polizei war ihm 2011 auf die Spur gekommen, als im Hafen von Le Havre 230 kg Kokain aus Guadeloupe gefunden wurden. Die Ermittler ermittelten daraufhin die Absenderfirma, in deren Räumlichkeiten 270 kg Kokain und 280.000 Euro in bar sichergestellt wurden. Joël Soudron hat laut den Ermittlern grosse Summen in die legale Wirtschaft im französischsprachigen Afrika investiert, um das Geld aus dem Rauschgiftschmuggel zu waschen. es wird vermutet, dass er ständig zwischen verschiedenen Ländern und Guadeloupe hin und her reist.

    Im Februar 2016 wurde er in Mali festgenommen und anschließend inhaftiert, um eine sechsjährige Haftstrafe in einer anderen Sache zu verbüßen, zu der er in Frankreich verurteilt worden war. Im September 2018 hat er einen Hafturlaub genutzt, um zu fliehen. Der sehr diskrete Joël Soudron lebt und handelt im Gegensatz zu anderen Drogenhändlern, die sich nicht davor scheuen, ihren Reichtum in sozialen Netzwerken zur Schau zu stellen, sehr unauffällig. Er ist seit seiner Flucht unauffindbar.

    Zwei weitere französische flüchtige Kriminelle stehen auf dieser Liste der europäischen Polizeibehörde. Der erste, Karim Ouali, ist ein ehemaliger Fluglotse, der wegen des brutalen Axtmordes an einem seiner Kollegen im Jahr 2011 am Flughafen Basel-Mulhouse gesucht wird. Er wurde kürzlich in Hongkong aufgespürt, aber die dortigen Behörden haben auf die Forderungen der französischen Justiz nach Festnahme und Auslieferung nicht reagiert. Der zweite, Farouk Hachi, alias „Moustique“, wurde 2009 in Abwesenheit wegen mehrerer Banküberfälle zu 20 Jahren Haft verurteilt und könnte sich in Belgien, den Niederlanden und Nordfrankreich aufhalten.

  • Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Ein 54-jähriger Mann wurde im Fall Nadège Desnoix festgenommen, 27 Jahre nach dem Mord an der Schülerin. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll den Mord gestanden haben.

    Siebenundzwanzig Jahre nach der Tat gab es im Mordfall Nadège Desnoix eine Verhaftung. Am Mittwoch, 1. Dezember, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der wegen des Mordes an der 17-jährigen Schülerin, die 1994 in Coulonges-Cohan (Aisne) getötet worden war, in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es war die DNA, die die Ermittlungen in dem Fall, der zu den ältesten ungelösten Fällen in Frankreich gehört, wieder in Gang brachte. Der in Rennes festgenommene Mann, ein 54-jähriger Franzose, der zweimal wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, soll den Mord nach seiner Verhaftung gestanden haben.

    Zum Zeitpunkt der Tat konnte keine Verbindung zwischen dem Mann und dem Mord hergestellt werden. Das Mädchen wurde von einem Spaziergänger am Rande eines Wanderwegs tot aufgefunden. Die Ermittler zogen die Spur des Serienmörders Michel Fourniret in Betracht, verwarfen diese jedoch wieder. Erst im Sommer 2021 wurde der Fall wieder aufgerollt: Der mutmassliche Täter wurde wegen häuslicher Gewalt festgenommen und seine DNA stimmte mit den 1994 gefundenen Spuren überein. 

    Lesen Sie auch: Montpellier: Ehemaliger Gendarm ist ein seit 1986 gesuchter Serienmörder und Vergewaltiger

  • Hautes-Alpes: Departementspräsident wegen „Veruntreuung“ und „Begünstigung“ in Polizeigewahrsam genommen

    Hautes-Alpes: Departementspräsident wegen „Veruntreuung“ und „Begünstigung“ in Polizeigewahrsam genommen

    Jean-Marie Bernard wurde am Dienstag in Marseille vernommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie France Bleu Provence berichtet. Die Ermittlungen betreffen unklare Vorgänge bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Der Präsident des Departements Hautes-Alpes, Jean-Marie Bernard, wurde am Dienstagmorgen, 30. November, im Rahmen mehrerer Ermittlungen wegen „Veruntreuung von Geldern“ und „Begünstigung“ im Zusammenhang mit der Vergabe öffentlicher Aufträge in Polizeigewahrsam genommen, berichtet France Bleu Provence. Er wurde am Dienstagmorgen von Ermittlern der Kriminalpolizei in Marseille vernommen. Eine laut seinem Anwalt „geplante“ Anhörung, die mehrere Stunden dauerte. Gegen Jean-Marie Bernard laufen zwei Vorermittlungen. Die erste betrifft den Verdacht der Günstlingswirtschaft bei der Vergabe von vier öffentlichen Aufträgen an „vier verschiedene Unternehmer“, die insbesondere Leistungen für Baustellen des Departements betrafen. Die zweite Untersuchung betrifft den Verdacht der „Veruntr…

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  • Masken werden in Pariser Strassen wieder Pflicht

    Masken werden in Pariser Strassen wieder Pflicht

    Der Pariser Polizeichef hat angekündigt, dass in den Außenbereichen der Stadt wieder eine Maskenpflicht eingeführt werden soll. Die französische Regierung hat die Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen wieder eingeführt – auch an Orten, die unter den Gesundheitspass fallen, wie Kinos und Bars. Die lokalen Behörden sind jedoch befugt, zusätzliche Maskenvorschriften für öffentliche Plätze im Freien zu erlassen, wenn sie dies für notwendig erachten. Der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement kündigte an, dass ab sofort in den folgenden Außenbereichen wieder Masken getragen werden müssen:

    Alle Versammlungen, Demonstrationen, Treffen oder organisierten Aktivitäten im öffentlichen Raum Festivals oder Aufführungen im Freien Alle Märkte, Flohmärkte und Weihnachtsmärkte In Außenbereichen von Universitäten Im Außenbereich vor Gotteshäusern In Warteschlangen

    Lesen Sie auch: Straßburg: Gesundheitspass und Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt Einige Personen sind von der Maskenpflicht …

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  • Dordogne: Jäger wird bei Treibjagd auf Wildschweine von einem anderen Jäger getötet

    Dordogne: Jäger wird bei Treibjagd auf Wildschweine von einem anderen Jäger getötet

    Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung bei der Jagd“ eingeleitet.

    Ein 70-jähriger Jäger wurde am Sonntag, 28. November, bei einer Treibjagd auf Wildschweine in der Dordogne durch den Schuss eines anderen Jägers getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Bergerac berichtete. Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung bei der Jagd“ eingeleitet und die Gendarmerie und das französische Amt für Biodiversität (OFB) mit der Untersuchung betraut.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 10 Uhr in der Gemeinde Campsegret, etwa 15 km nördlich von Bergerac. Das Opfer wurde durch den Schuss eines anderen 60-jährigen Jagdteilnehmers tödlich verletzt, als dieser das Feuer „zweimal in Richtung eines Wildschweins“ eröffnete, wie der Vize-Staatsanwalt von Bergerac ausführte.

    Der Schütze befindet sich nach dem Drama in einem „Schockzustand“. Er soll in den nächsten Tagen von den Ermittlern angehört werden. Der Staatsanwaltschaft zufolge wird in diesem Stadium ein Unfall als Ursache für den Tod des 70-Jährigen abgenommen.

    Tödliche Jagdunfälle sorgen regelmäßig dafür, ein Verbot der Jagd zu fordern. Ende Oktober schlug der Präsidentschaftskandidat der EELV, Yannick Jadot, ein Jagdverbot an Wochenenden und während der Schulferien vor. Eine Idee, „über die man reden kann“, hatte die Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, daraufhin gemeint.

    Lesen Sie dazu auch: Jagdunfälle: Was sagen die Zahlen?

  • Krise in der Karibik: Übersee-Minister Sébastien Lecornu reist nach Guadeloupe und Martinique

    Krise in der Karibik: Übersee-Minister Sébastien Lecornu reist nach Guadeloupe und Martinique

    Der Minister wird am Ende des Tages in Pointe-à-Pitre erwartet, wo er mit Vertretern der örtlichen Behörden und der Protestbewegung zusammentreffen wird. Am Dienstag wird nach Martinique weiterreisen. Seine Abwesenheit angesichts der Unruhen wurde oft kritisiert, nun wurde er vom Regierungschef in die Region entsandt. Der Minister für Überseegebiete, Sébastien Lecornu, startete am Sonntag, 28. November, auf eine schwierige Reise nach Guadeloupe und Martinique, wie France Télévisions berichtet. Er wird am Ende des Tages in Pointe-à-Pitre landen, wo er am Montag in der Unterpräfektur von Guadeloupe mit politischen, gewerkschaftlichen und wirtschaftlichen Persönlichkeiten der Insel zusammentreffen wird. In den Gesprächen wird es um die auf den 31. Dezember verschobene Impfpflicht für Pflegekräfte, die 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätze für Jugendliche oder die am Freitag gestartete Debatte über die Autonomie Guadeloupes gehen. „Man muss jeden mit seiner Verantwortung konfrontieren“, heißt …

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  • Krise auf Martinique: Die Szenen der Gewalt häufen sich

    Krise auf Martinique: Die Szenen der Gewalt häufen sich

    Auf Martinique halten die Gewalttätigkeiten auch Ende November an. Es wurden zahlreiche Straßensperren vom Norden bis zum Süden der Insel errichtet. In der Nacht vom 26. auf den 27. November kam es zu Plünderungsszenen und Zusammenstößen.

    In den Straßen von Fort-de-France (Martinique) waren am Samstagmorgen, dem 27. November, die Verwüstungen einer weiteren Nacht der Gewalt deutlich sichtbar. Eine Tankstelle wurde in Brand gesteckt, doch eine Explosion konnte verhindert werden. „Die Leute sind rücksichtslos, eine Tankstelle ist wie eine Bombe. Es sind Leute aus der Umgebung“, vermutet Micheline Germarck, die Betreiberin der Tankstelle, gegenüber France Télévisions. Im gleichen Viertel wurde ein Postamt mit einem Bagger zerstört.

    Strassensperren blockieren den Verkehr
    Auf den Hauptachsen der Insel blockieren Strassensperren weiterhin den Verkehr. Am Freitagmorgen, dem 26. November, war es ruhig, aber die Nacht zuvor war turbulent. Es wurden Schüsse auf die Gendarmen abgegeben und die Ordnungskräfte mit Fahrzeugen angegriffen. Polizisten wurden mit einem Lieferwagen gerammt, und zum ersten Mal seit Beginn der Auseinadersetzungen auf Martinique wurden von den Ordnungskräften gepanzerte Fahrzeuge auf den Straßen der Insel eingesetzt.

    Lesen Sie auch: Neue Nacht der Unruhen auf Martinique: Polizisten und Journalisten im Visier

  • Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot war lange Zeit die beliebteste politische Persönlichkeit der Franzosen. Am Tag nach der Ausstrahlung einer Reportage von Envoyé spécial auf France 2, in der der Politiker sexuelle Übergriffe beschuldigt wurde, wurde am Freitag, 26. November, von der Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ eingeleitet.

    Es ist ein Trauma, das sie nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit sich herumträgt. 1989 war Sylvia 16 Jahre alt und bewunderte einen der angesagtesten Fernsehmoderatoren: Nicolas Hulot. Auf einen Brief des Teenagers soll er mit einer Einladung zu einer Radiosendung geantwortet haben, die er damals moderierte. Laut Sylvias Aussage, die am Donnerstag, dem 25. November in der Sendung Envoyé spécial ausgestrahlt wurde, begleitete Nicolas Hulot sie nach der Aufzeichnung im Auto nach Hause, bevor er sie, wie sie sagte, „auf einem Parkplatz überfiel“.

    Sechs Frauen klagen Nicolas Hulot sexueller Übergriffe an.
    Wie Sylvia klagten vier Frauen in der Sendung über sexuelle Übergriffe, die Nicolas Hulot begangen haben soll. Unmittelbar nach der Sendung enthüllten eine ehemalige Mitarbeiterin von TF1 und die belgische Moderatorin Maureen Dor in zwei Briefen, dass auch sie von dem ehemaligen Minister missbraucht worden seien.

    Lesen Sie auch: Politik: Ex-Minister Nicolas Hulot zieht sich wegen sexueller Übergriffe aus dem öffentlichen Leben zurück