Kategorie: Vermischtes

  • Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19 infiziert in französischen Gefängnissen weiterhin sowohl Häftlinge als auch Gefängnispersonal. An diesen überfüllten Orten zirkuliert das Virus rasend schnell und kann eine große Anzahl von Menschen anstecken, wie derzeit im Gefängnis von Sainte-Martin-de-Ré in der Charente-Maritime. In der Haftanstalt von Saint-Martin-de-Ré (Charente-Maritime) wurden 83 Häftlinge positiv auf Covid-19 getestet, davon 76 bei einem Massenscreening von 141 Personen am vergangenen Freitag, 18. Februar. Dies meldete Franceinfo am Montag, 21. Februar, unter berufung auf die Gefängnisverwaltung und die Gewerkschaft Force Ouvrière (FO). Bereits Anfang Februar wurden mehrere Corona-Fälle festgestellt, Mitte Februar waren es bis zu 35 Fälle bei den Häftlingen. Die Gewerkschaft FO und die Gefängnisleitung haben nach dem Auftreten des dritten Covid-Falls bei der regionalen Gesundheitsbehörde von Nouvelle-Aquitaine eine „Cluster-Erklärung“ abgegeben, um ein allgemeines Screening zu beantragen, so die Gewer…

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  • Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet

    Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet

    Schock und Aufregung im Departement Cantal am Tag nach einem erneuten Jagdunfall, bei dem eine 25-jährige Wanderin ums Leben kam. Sie war auf einem markierten Wanderweg unterwegs, als sie von einer verirrten Kugel getroffen wurde. Die mutmaßliche Schützin war eine 17-jährige Jugendliche, die am Sonntag, dem 20. Februar in Polizeigewahrsam genommen wurde.

    Sie war erst 25 Jahre alt. Am Samstagnachmittag, dem 19. Februar, war die junge Frau mit ihrem Partner auf einer Wanderung und wurde von einer Kugel aus einem Jagdgewehr getroffen. Sie starb noch am Unfallort. Der Jagdunfall ereignete sich in der Gemeinde Cassaniouze in der Ortschaft La Bécarie. In der Nähe fand eine Treibjagd auf Wildschweine statt. Als Todesschütze wurde eine junge Jägerin im Alter von 17 Jahren identifiziert.

    Die Jägerin hatte weder Alkohol noch Drogen konsumiert. Unter Schock stehend, wurde sie wegen fahrlässiger Tötung in Polizeigewahrsam genommen. In Frankreich gab es in den letzten Monaten immer wieder Jagdunfälle, die meits jedoch nicht tödlich verlaufen. Die Gendarmerie von Aurillac hat ermittlungen aufgenommen und muss nun feststellen, ob alle bei Treibjagden vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen befolgt wurden.

    Lesen Sie auch: Jagdunfall: 40-Jähriger bei Treibjagd im Departement Landes getötet

  • Epstein-Affäre: Der Topmodel-Agent Jean-Luc Brunel in seiner Zelle tot aufgefunden

    Epstein-Affäre: Der Topmodel-Agent Jean-Luc Brunel in seiner Zelle tot aufgefunden

    Jean-Luc Brunel, der wegen mehrerer „Vergewaltigungen von Minderjährigen“ inhaftiert in Paris war, wurde am Samstag erhängt in seiner Zelle aufgefunden. Der 70-Jährige wurde beschuldigt, als Helfer von Jeffrey Epstein fungiert zu haben, dem US-Milliardär, der im Juli 2019 wegen der Organisation eines Netzwerks zur sexuellen Ausbeutung junger Mädchen angeklagt wurde.

    Der ehemalige französische Modelagent Jean-Luc Brunel, der seit Ende 2020 wegen mehrerer „Vergewaltigungen von Minderjährigen“ inhaftiert ist, wurde in der Nacht von Freitag, dem 18. auf Samstag, den 19. Februar tot in seiner Zelle im Pariser Gefängnis La Santé aufgefunden. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte Informationen aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle, wonach der Freund des verstorbenen amerikanischen Milliardärs Jeffrey Epstein tot aufgefunden wurde. Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet.

    Der 70-Jährige Brunel, der von mehreren ehemaligen Topmodels der Vergewaltigung beschuldigt wurde, wurde Ende Juni 2021 wegen „Vergewaltigung von Minderjährigen über 15 Jahren“  in einem Fall angeklagt, nachdem er bereits im Dezember 2020 wegen „Vergewaltigung von Minderjährigen über 15 Jahren“ und „sexueller Belästigung“ in zwei anderen Fällen angeklagt worden war.

    Sein Tod bedeutet, dass die öffentliche Anklage in diesem Fall erlischt, sofern nicht andere Personen angeklagt werden.

    „Seine Not war die eines 75-jährigen Mannes, der von einem Medien- und Justizsystem zermalmt wurde, das zu hinterfragen es an der Zeit wäre. Jean-Luc Brunel hat immer wieder seine Unschuld beteuert. Er hat seine Anstrengungen vervielfacht, um dies zu beweisen“, reagierten seine Anwälte Mathias Chichportich, Marianne Abgrall und Christophe Ingrain am Samstag.

    Brunel wurde im Dezember 2020 nach der Anklageerhebung inhaftiert und Ende 2021 für einige Tage auf freien Fuß gesetzt, „dann wurde er unter unwürdigen Bedingungen erneut inhaftiert“, so seine Anwälte.

    Jean-Luc Brunel wurde beschuldigt, als Vermittler für Jeffrey Epstein fungiert zu haben, indem er jungen Mädchen aus einfachen Verhältnissen eine Karriere als Model in Aussicht stellte. Jeffrey Epstein, eine Figur des internationalen Jetsets, war im Juli 2019 in den USA angeklagt worden, weil er mindestens zwischen 2002 und 2005 ein Netzwerk von sexuell ausgebeuteten Mädchen organisiert haben soll. Auch er nahm sich Anfang August 2019 in seinem New Yorker Gefängnis das Leben.

    Der Name von Jean-Luc Brunel tauchte bereits in den ersten Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein 2007-2008 auf.

    Belastende Beweise wurden von der Polizei in Florida gefunden, darunter die Aufnahme eines Anrufs von „Jean-Luc“ aus dem Jahr 2005: „Ich habe eine Lehrerin für Sie, die Ihnen beibringen soll, Russisch zu sprechen. Sie ist 2×8 Jahre alt, nicht blond“.

    Virginia Giuffre, eine der Hauptklägerinnen in der Epstein-Affäre, die gerade einen finanziellen Vergleich mit Prinz Andrew geschlossen hat, behauptete, dass sie auch von Jean-Luc Brunel zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft, die auf die potenzielle Existenz französischer Opfer von Jeffrey Epstein, der eine Wohnung in der Avenue Foch besass, aufmerksam gemacht worden war, hatte im August 2019 Ermittlungen eingeleitet.

    Mit dem Aufkommen des Skandals hatten daraufhin mehrere ehemalige Models ihr Schweigen gebrochen und Jean-Luc Brunel direkt der Vergewaltigung beschuldigt. Diese Anschuldigungen waren bereits 1988 in einem Dokumentarfilm von CBS aufgetaucht.

    Laut übereinstimmenden Quellen hatte die mit den Ermittlungen beauftragte Zentralstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Personen (OCRVP) mehr als 500 Vernehmungen durchgeführt.

    Jean-Luc Brunel war im Dezember 2020 am Flughafen Charles-de-Gaulle festgenommen worden, als er gerade einen Flug nach Dakar antreten wollte.

    Lesen Sie auch: Fall Epstein: Model-Agent Jean-Luc Brunel seit Mittwoch wegen Vergewaltigung in Haft

  • Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Zwei Frauen wurden vor der 17. Kammer des Pariser Strafgerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Sie behaupteten, dass Brigitte Macron eine Transgender-Frau und nicht die Mutter ihrer Kinder sei. Die First Lady, Brigitte Macron, hat vor einem Pariser Gericht zwei Frauen verklagt, die im Internet behauptet hatten, dass sie eine Transfrau sei. Dies meldete France Télévisions am Freitag, 18. Februar, unter Berufung auf eine gerichtliche Quelle und bestätigte damit eine Meldung des Senders M6. Die beiden Frauen, die eine ein Medium und die andere eine freie Journalistin, wurden vor der 17. Kammer des Pariser Gerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Eine erste Anhörung wurde für den 15. Juni angesetzt. Im November behaupteten mehrere Twitter-Accounts unter dem Hashtag #JeanMichelTrogneux, dass die First Lady in Wirklichkeit eine Transgender-Frau sei (eine Person, deren bei der Geburt zugewiesenes Ge…

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  • Lot-et-Garonne: Frau auf offener Straße tot zusammengebrochen

    Lot-et-Garonne: Frau auf offener Straße tot zusammengebrochen

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Todesursache einer 31-jährigen Frau zu klären, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16. auf 17. Februar) in Marmande auf offener Straße gestorben war. Sie soll in ihrer Wohnung mehrfache Messerstiche erlitten haben, bevor sie diese verließ und auf dem Bürgersteig tot zusammenbrach.

    Die Gendarmerie in Marmande eröffnete eine Untersuchung, um die genauen Umstände des Todes einer 31-jährigen Frau zu klären, die in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar in der Rue Gillet in der Nähe des Bahnhofs in Marmande tot aufgefunden worden war.

    Trotz des sofortigen Einsatzes der Rettungskräfte und einem Team von Notärzten, konnte das Opfer, das einen Herzstillstand erlitten hatte, nicht wiederbelebt werden.

    Die 31-Jährige Frau wies mehrere Verletzungen auf, die vermutlich durch eine Stichwaffe verursacht worden waren, insbesondere im Bereich der Bauchs und des Gesichts.

    Die Ermittler stellten fest, dass in ihrer Wohnung mehrfach auf sie eingestochen wurde. Schwerverletzt verließ die junge Frau den Tatort und brach sterbend auf dem Bürgersteig zusammen.

    Es könnte sich um den ersten Frauenmord im Departement Lot-et-Garonne und den neunten in Frankreich seit dem 1. Januar 2022 handeln.

  • Gérald Darmanin fordert Entlassung des Polizisten, der Opfer eines sexuellen Übergriffs beleidigt hat

    Gérald Darmanin fordert Entlassung des Polizisten, der Opfer eines sexuellen Übergriffs beleidigt hat

    „Ich denke, dass dieser Herr keinen Platz mehr in der nationalen Polizei hat“, sagte der Innenminister. Innenminister Gérald Darmanin äusserte am Mittwoch, 16. Februar, die Ansicht, dass der Polizist, der eine Frau, die Anzeige wegen sexueller Übergriffe erstattet hatte, als „Hure“ bezeichnet hatte, „keinen Platz mehr“ bei der nationalen Polizei habe. „Dieser Polizist hat nicht nur alle Frauen beschmutzt, die versuchen, eine Anzeige zu erstatten (…), sondern er hat auch die Uniform der Republik seiner 250.000 anderen Kollegen, der Polizisten und Gendarmen, beschmutzt und bespuckt“, sagte der Innenminister auf Europe 1. „Ich denke, dass dieser Herr keinen Platz mehr in der nationalen Polizei hat“, fügte der Innenminister hinzu und betonte jedoch, dass er „nicht der einzige ist, der entscheidet, denn es gibt gerichtliche Rechtsmittel“. Der Polizist hatte versehentlich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter der Beschwerdeführerin hinterlassen. Auch der Polizeipräfekt Didier Lallement v…

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  • Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Eine 35-jährige Frau wurde in Nancy in Polizeigewahrsam genommen, weil sie ihre beiden kleinen Kinder getötet haben soll. Zuvor hatte sie ihren Ehemann angegriffen. Die Polizei nahm sie fest, bevor sie sich das Leben nehmen konnte.

    Eine Mutter, die ihre beiden Kinder im Alter von neun Monaten und zweieinhalb Jahren getötet hatte, wurde am Dienstagabend in Drouville in der Nähe von Nancy festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die 35-jährige Mutter hatte zunächst ihren Mann angegriffen, der nur leicht verletzt wurde, und dann ihre beiden Kinder getötet, vermutlich indem sie sie erstickte. Anschließend wollte sie sich selbst töten, wurde jedoch rechtzeitig von der Gendarmerie festgenommen.

    Der Staatsanwalt erklärte, dass der Ehemann am Dienstagmorgen zunächst mit einem Hammer angegriffen worden war, ohne jedoch allzu schwer verletzt zu werden. Er liess sich im Krankenhaus behandeln und ging anschließend zur Gendarmerie, um den Angriff zu melden. Als er nach Hause kam, war seine Frau nicht mehr da. Am frühen Nachmittag holte sie ihre beiden Kinder aus der Kindertagesstätte ab, wo sie normalerweise den ganzen Tag betreut wurden.

    Die Gendarmen machten sich auf die Suche nach ihr und versuchten, sie ausfindig zu machen, was zunächst nicht gelang. Erst am frühen Abend kehrte die Mutter nach Hause zurück, um ein Stofftier ihrer Tochter zu holen, und erklärte ihrem Mann, dass sie damit beerdigt werden müsse. Die Gendarmen, die das Haus bewachten, konnten die junge Frau festnehmen und entdeckten die Leichen ihrer beiden Kinder auf dem Beifahrersitz des Autos.

    Die Mutter äusserte sich bisher nicht zu der Tat und wurde in ein Krankenhaus gebracht, um festzustellen, ob ihr psychischer Zustand einen Polizeigewahrsam zulässt. „Der Gerichtsmediziner untersucht derzeit die Körper der beiden Kinder, die wahrscheinlich durch Ersticken gestorben sind, aber das muss durch eine Autopsie bestätigt werden“, meldet die Staatsanwaltschaft. Die Mutter ist unverletzt aber die Gendarmen fanden in ihrem Auto Schriftstücke, die darauf hindeuteten, dass sie anschließend Selbstmord begehen wollte. Sie scheint psychisch labil zu sein und litt bereits in der Vergangenheit unter Depressionen.

  • Opfer eines sexuellen Übergriffs als „fette Hure“ bezeichnet – Polizist suspendiert

    Opfer eines sexuellen Übergriffs als „fette Hure“ bezeichnet – Polizist suspendiert

    Die Polizeipräfektur von Paris reagierte am Dienstag, dem 15. Februar, in einer Pressemitteilung auf Enthüllungen von Mediapart. Das investigative Medium hatte zuvor die Tonaufnahme eines Polizisten verbreitet, der eine Klägerin, die Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden war, als „fette Hure“ bezeichnete.

    Am Dienstag, den 15. Februar, gab der Polizeipräfekt Dider Lallement bekannt, dass er in diesem Fall die Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) eingeschaltet hat. Er forderte außerdem die vorsorgliche Suspendierung eines Polizisten, der verdächtigt wird, am 5. Februar in Paris eine Frau beleidigt zu haben, die Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden war und Anzeige erstatten wollte. Médiapart veröffentlichte eine Tonaufnahme einer versehentlich hinterlassenen Telefonnachricht, in der zu hören ist, wie der Polizeibeamte die Klägerin als „große Hure“ beschimpft.

    „Der Polizeipräfekt verurteilt entschieden die inakzeptablen Äußerungen eines Polizeibeamten gegenüber einem Opfer eines sexuellen Übergriffs, von denen er Kenntnis erhalten hat“, führt die Polizeipräfektur in der am Dienstag veröffentlichten Erklärung detailliert aus.

    Die Nachricht soll am frühen Nachmittag des 5. Februar hinterlassen worden sein, einige Stunden nach der Einreichung der Anzeige wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs. Der Beamte wünschte, dass die Beschwerdeführerin zur Polizeiwache zurückkehrt. „Verdammt, sie verweigert auch noch die Konfrontation, die Hure. Wie aus dem Nichts. In Wirklichkeit ging es nur darum, ihr auf die Eier zu gehen“, soll der Polizist gesagt haben. Er soll seine Äußerung mit „Fuck, fette Hure“ beendet haben. Die Klägerin, die eine Klage wegen Beleidigung eingereicht hat, soll laut Mediapart am Dienstag von der Generalinspektion der nationalen Polizei angehört worden sein.

    Seit Anfang des Jahres kommuniziert der Innenminister massiv über die angeblich verbesserte Bearbeitung von Beschwerden von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, durch die Ordnungskräfte. Ende Januar versicherte Gérald Darmanin im Sender France Inter insbesondere, dass, wenn Frauen Anzeigen erstatteten, diese „systematisch“ verfolgt würden.

  • Explosion in Saint-Laurent-de-la-Salanque mit 7 Toten: Ein krimineller Akt wird vermutet

    Explosion in Saint-Laurent-de-la-Salanque mit 7 Toten: Ein krimineller Akt wird vermutet

    Brandsachverständiger und Ermittler sind vor Ort und versuchen herauszufinden, wie es zu der Explosion kommen konnte, bei der mindestens sieben Menschen ums Leben kamen.

    Bei einer Explosion in Saint-Laurent-de-la-Salanque (Pyrénées-orientales) sind am Montag, dem 14. Februar, nach einer noch vorläufigen Bilanz mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich ein Kind im Alter von unter einem Jahr und ein Kind im Alter von unter drei Jahren. Eine Person wird noch vermisst. „Wir haben Elemente, die uns an eine kriminelle Spur denken lassen“, sagte der Staatsanwalt von Perpignan, Jean-David Cavaillé, am Dienstag, dem 15. Februar, im Sender France Bleu Roussillon. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung mit Todesfolge haben gerade erst begonnen.

    Lesen Sie auch: Explosion in Saint-Laurent-de-la-Salanque: Fünf Erwachsene und zwei Kinder tot

    Im Erdgeschoss eines der Gebäude, auf der Höhe eines Lebensmittelgeschäfts, wurden Gasflaschen gesichtet, aber es sei derzeit unmöglich, ihre Rolle bei dem Brand zu bestimmen oder zu wissen, wem sie gehörten, erklärte der Staatsanwalt.

    Videos werden gesichtet, um zu verstehen, was passiert sein könnte
    Die Bilder der Videoüberwachung der Gemeinde werden derzeit von den Ermittlern ausgewertet. Eine der Kameras war auf die Rue Arago gerichtet, wo sich die Tragödie ereignete, berichtet France Bleu Roussillon. Ein Team des Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale (IRCGN) ist vor Ort eingetroffen. Es soll den Brandsachverständigen und die Ermittler vor Ort begleiten, so der Staatsanwalt. Es wird eine Modellierung der Gebäude vorgenommen werden müssen, da die Häuser stabilisiert und gesichert werden müssen, bevor sie betreten werden können. Das dritte Gebäude wird möglicherweise schon am Mittwoch nicht mehr zugänglich sein, da es einzustürzen droht.

  • Nizza: Schaufenster des Friseurs Eric Zemmour, Namensvetter des rechten Kandidaten, vandalisiert

    Nizza: Schaufenster des Friseurs Eric Zemmour, Namensvetter des rechten Kandidaten, vandalisiert

    In Nizza wurde die Schaufensterfront eines Salons des Friseurs Eric Zemmour, Namensvetter des rechtsextremen Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen, verwüstet. Der Leiter des Geschäfts macht sich aufgrund des Präsidentschaftswahlkampfs Sorgen über die weitere Entwicklung. In Nizza besitzt der Namensvetter des rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten seit fast 30 Jahren ein grosses Friseurgeschäft mit mehreren Filialien in Nizza und Monaco. Und er zahlt jetzt einen hohen Preis für die Namensgleichheit: Das Schaufenster eines seiner Geschäfte wurde eingeschlagen und mehrere seiner Angestellten wurden verbal angegriffen, wie der Sender BFMTV Provence-Alpes-Côte d’Azur berichtet. Die Betreiber der Friseursalons beschlossen daraufhin, alle Außenwerbungen, die den Namen Zemmour trugen, zu entfernen. Bereits 2015 verwüstet „Nachdem sie die Tür aufgebrochen haben, haben wir die Entscheidung getroffen, die gesamte Eric-Zemmour-Werbung außen zu entfernen. Wir werden nur die drinnen behalten,…

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