Kategorie: Vermischtes

  • Ukraine-Krieg: Frankreich ermittelt im Tod des Fox-News-Kameramanns Pierre Zakrzewski

    Ukraine-Krieg: Frankreich ermittelt im Tod des Fox-News-Kameramanns Pierre Zakrzewski

    Pierre Zakrzewski, ein französisch-irischer Kameramann, und Oleksandra Kuvshynova, eine Ukrainerin, die ihn begleitete, starben am Montag in der Nähe von Kiew, als ihr Fahrzeug unter Beschuss geriet.

    Nach dem Tod des französisch-irischen Journalisten Pierre Zakrzewski am Montag in der Ukraine wurde in Frankreich eine Untersuchung wegen eines möglichen Kriegsverbrechens eingeleitet. Dies teilte die für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuständige Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit.

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    „Vorsätzlicher Angriff auf das Leben einer durch das Völkerrecht geschützten Person“.
    Die NAP teilte mit, dass die Ermittlungen, die durch die französische Staatsangehörigkeit des Journalisten ermöglicht wurden, wegen „vorsätzlichen Angriffs auf das Leben einer durch das Völkerrecht geschützten Person“ und „vorsätzlicher Angriff auf eine Zivilperson, die nicht direkt an den Feindseligkeiten teilnimmt“ eingeleitet wurden.

    Pierre Zakrzewski, ein französisch-irischer Kameramann im Dienst von Fox News, und Oleksandra Kuvshynova, eine Ukrainerin, die ihn begleitete, starben am Montag in Horenka, nordwestlich der Hauptstadt, als ihr Fahrzeug beschossen wurde, wie die Geschäftsführerin von Fox News Media, Suzanne Scott, in einer Erklärung mitteilte. Sie seien mit dem Reporter Benjamin Hall unterwegs gewesen, der ebenfalls verletzt wurde.

    2 Ermittlungen wegen „Kriegsverbrechen“ eingeleitet.
    Mit den Ermittlungen wurden den Gendarmen der Zentralstelle zur Bekämpfung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen (OCLCH) beuftragt. Während die deutsche und die spanische Justiz bereits Ermittlungen wegen „Kriegsverbrechen“ eingeleitet hatten, da sie über eine umfassendere universelle Zuständigkeit verfügen, hatte das Pnat angegeben, dass es nur dann Ermittlungen einleiten könne, wenn ein Opfer Franzose sei, wenn der Täter des angeblichen Kriegsverbrechens Franzose sei oder wenn der Täter seinen gewöhnlichen Aufenthalt auf französischem Boden habe.

    Schutz von Journalisten
    Der französische Aussenminister Jean-Yves Le Drian erinnerte am Mittwoch an die Verpflichtung der Kriegsparteien in der Ukraine, den Schutz von Journalisten zu gewährleisten, die über den Konflikt berichten. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kündigte am Mittwoch auf Twitter an, eine Klage einreichen zu wollen, da „eine strafrechtliche Untersuchung von entscheidender Bedeutung ist, um die Urheber der Schüsse, die die Journalisten tötete, zu identifizieren und festzustellen, inwieweit man absichtlich auf Journalisten zielte“. Seit Beginn des Konflikts wurden drei weitere Journalisten, zwei Ukrainer und ein US-Amerikaner, getötet.

  • Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    In Polizeigewahrsam war die Jugendliche nicht in der Lage, die Gründe für ihre Tat zu erklären.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde am Sonntag, 13. März, in Fabrègues (Hérault) in Polizeigewahrsam genommen. Sie wird verdächtigt, ihren 40-jährigen Vater mit einem Messerstich getötet sowie ihre Mutter und ihre achtjährige Schwester verletzt zu haben, berichtet France Bleu Hérault. Sie gab die Taten zu.

    Die Jugendliche war nach der Tat in Begleitung einer Freundin geflüchtet, bevor sie am Abend festgenommen wurde. In Polizeigewahrsam konnte sie die Gründe für ihre Tat nicht genau erklären, sprach aber davon, dass sie die Vorwürfe ihrer Eltern nicht mehr ertragen konnte.

    Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.
    Das Mädchen erklärte, dass sie ihren Vater mit einem Messer in die Brust gestochen habe, bevor sie ihre Mutter und ihre Schwester angriff, die schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Nur ihre sechs Jahre alte jüngere Schwester, die das Drama beobachtet hatte, blieb unverletzt. Die 14-Jährige befand sich am Montagnachmittag noch immer in Polizeigewahrsam. Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

  • Pas-de-Calais: 2 Kinder von 5 und 7 Jahren sterben bei Autobrand – Vater erleidet Verbrennungen

    Pas-de-Calais: 2 Kinder von 5 und 7 Jahren sterben bei Autobrand – Vater erleidet Verbrennungen

    Ein Familienvater hat am Montagmorgen in Vaudricourt, Pas-de-Calais, sein Fahrzeug in Brand gesetzt. Seine beiden Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren waren im Inneren eingeschlossen und überlebten nicht.

    Das Drama ereignete sich am Montag, 14. März, kurz vor 9 Uhr in Vaudricourt, einem Dorf südlich von Béthune im Departement Pas-de-Calais.

    Ein 52-jähriger Vater wollte sich und seine beiden Kinder in seinem Auto verbrennen. Der Vater wurde in ernstem Zustand in das Krankenhaus in Lille gebracht. Die beiden Jungen im Alter von 5 und 7 Jahren überlebten nicht.

    Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, entdeckten sie einen Mann mit schweren Verbrennungen, der nur wenige Meter von dem ausgebrannten Auto entfernt lag. Der 52-Jährige teilte den Rettungskräften mit, dass sich seine beiden Kinder noch im Fahrzeug befänden.

    Es war den Rttern jedoch unmöglich, die Kinder aus dem brennenden Auto zu retten. Nachdem das Feuer gelöscht war, entdecken die Feuerwehrleute die leblosen Körper von zwei Kindern, zwei Jungen im Alter von 5 und 7 Jahren.

    Der Familienvater, der sich wahrscheinlich im Fahrzeug verbrannen wollte, wurde schwerverletzt in das Krankenhaus von Lille gebracht.

    Die Mutter der beiden Kinder, die vom Vater der Kinder getrennt lebte, wird psychologisch betreut.

    Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, geht derzeit aber von einem erweiterten Selbstmordversuch des Vaters aus.

  • Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Ein 49-jähriger Mann schoss in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. März, auf offener Straße in Bayonne mehrmals auf eine junge Frau. Die Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen.

    In der Nacht von Samstag, 12. März, auf Sonntag, 13. März, wurde eine junge Frau in Bayonne / Baskenland beinahe getötet. Die 18-Jährige wurde von mehreren Schüssen getroffen, die auf sie abgefeuert wurden. Der Schütze, ein 49-jähriger Mann, zielte aus noch unbekannten Gründen auf die Frau, wie France bleu berichtet.

    Die junge Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen, die eine Lunge durchbohrte.

    Keine Verbindung zwischen dem Opfer und dem Schützen
    Der Angriff ereignete sich in der Rue Gosse in Bayonne. Das Opfer wurde umgehend von Feuerwehrsanitätern versorgt. Anschließend wurde sie in das Centre Hospitalier de la Côte Basque transportiert.

    Nach Informationen von France bleu soll die Frau nicht mehr in Lebensgefahr schweben. Der vermutliche Angreifer wurde nicht weit vom Ort des Angriffs entfernt festgenommen.

    Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll keine persönliche Verbindung zu seinem Opfer haben. Die Kriminalpolizei in Bayonne leitet die Ermittlungen und die Staatsanwaltschaft ordnete ein psychiatrisches Gutachten über den mutmasslichen Täter an, der in Kürze wegen versuchten Mordes angeklagt werden soll.

  • Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    An einer Protestaktion zur Unterstützung des inhaftierten und verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna nahmen gestern 7.000 Personen teil, bevor der Protest in der Nähe der Präfektur Haute-Corse eskalierte.

    Laut der endgültigen Bilanz der Feuerwehr von Ajaccio wurden in Bastia am Sonntag, dem 13. März, nach einer weiteren Demonstration zur Unterstützung des im Gefängnis lebensgefährlich verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna 60 Personen verletzt. Unter den Verletzten der Zusammenstöße zwischen Demonstranten auf der einen und Polizisten und Gendarmen auf der anderen Seite befanden sich 38 Angehörige der Ordnungskräfte und 22 Randalierer.

    Der Großteil der Verletzungen wurde durch das Werfen von Wurfgeschossen verursacht. Die Feuerwehr in Ajaccio stellte zahlreiche leichte Beinverletzungen fest, sowohl bei den Ordnungskräften als auch bei den Demonstranten. Ein Polizist wurde schwerer getroffen. Er erlitt einen offenen Bruch an der Hand.

    Feuer in den Räumlichkeiten des Finanzamts

    An der zunächst friedlichen Demonstration, die um 15 Uhr begann, beteiligten sich 7.000 Menschen, bevor die Situation in der Umgebung der Präfektur eskalierte, wie die Ordnungskräfte bestätigten. Rund 300 vermummte Personen warfen Molotowcocktails, Pflastersteine oder selbstgebastelte Bomben in Richtung der Polizeikräfte und der Präfektur.

    Die Zusammenstöße dauerten den ganzen Nachmittag über knapp sechs Stunden, wie ein vor Ort anwesender Journalist auf Franceinfo berichtete. Nachdem die Auseinandersetzungen vor der Präfektur begonnen hatten, setzten sie sich zwischen 18 und 22 Uhr an verschiedenen Orten in Bastia, am Hafen oder auch in der Nähe der Post fort. Den Demonstranten gelang es unter anderem, in das Gebäude des Finanzamts einzudringen und dort einen Brand zu entfachen. Zwei Stockwerke des Gebäudes wurden stark beschädigt.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am Samstagmorgen tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden.

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am späten Freitagabend tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden. Es könnte sich um „eine Mutter und ihre vier Kinder“ handeln. Die ersten Ermittlungsergebnisse „lassen auf einen Mord an den Kindern und dann auf einen Selbstmord der Mutter schließen, alles durch die Einnahme von gefährlichen Medikamenten“, so eine Polizeiquelle gegenüber der Agentur AFP.

    Die Kinder waren zwischen 3 und 12 Jahre alt. Der Alarm wurde von einem Bekannten ausgelöst, weil die Familie nicht auf Anrufe reagierte. Die Feuerwehr öffnete die verschlossene Tür der Wohnung. In dem Appartment entdeckten sie gegen 22 Uhr die Leichen.

    Die Polizei in Grenoble leitete Ermittlungen ein.

  • Gérard Depardieu: Justiz bestätigt Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“

    Gérard Depardieu: Justiz bestätigt Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“

    Am Donnerstag, 10. März, wurde der Antrag des Schauspielers Gérard Depardieu auf Aufhebung der Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“ gegen Charlotte Arnould abgelehnt.

    Die französische Justiz bestätigte am Donnerstag die Anklage gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“. Die Schauspielerin Charlotte Arnould hatte gegen den französischen Filmstar Anzeige erstattet. „Die Ermittlungskammer ist der Ansicht, dass es in diesem Stadium schwerwiegende oder übereinstimmende Indizien gibt, die es rechtfertigen, dass Gérard Depardieu angeklagt bleibt“, erklärte der Pariser Generalstaatsanwalt Rémy Heitz in einer Erklärung. Der 73-jährige Star des französischen Kinos hatte im Mai 2021 beantragt, dass die Anklage bezüglich dieser Vorwürfe für nichtig erklärt wird.

    Lesen Sie auch: Schauspieler Gérard Depardieu, enger Vertrauter Putins, fordert, “die Waffen ruhen zu lassen

    Die Ermittlungskammer hatte sich in einer Anhörung am 3. Februar mit dem Antrag Depardieus befasst, dem die Generalstaatsanwaltschaft des Pariser Berufungsgerichts widersprochen hatte. „Die Akte geht nun an die Untersuchungsrichterin zurück, „um die gerichtliche Untersuchung fortzusetzen“, teilt Staatsanwalt Rémy Heitz mit. Die zum Zeitpunkt der Beratung im Berufungsgericht anwesende Klägerin Charlotte Arnould erklärte, sie wolle sich nicht äußern.

    „Meine Mandantin ist besonders erleichtert und zuversichtlich, dass Gerechtigkeit herrscht“, sagte ihre Anwältin Carine Durrieu-Diebolt. Die Anwältin fügte hinzu: „Es ist wichtig festzustellen, dass derzeit alle mit dem Fall befassten Richter, sei es die Untersuchungsrichterin oder das Berufungsgericht, der Meinung sind, dass es schwerwiegende oder übereinstimmende Indizien gibt, die darauf hindeuten, dass Gérard Depardieu die ihm vorgeworfenen sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen begangen hat“.

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    Der Fall begann im Sommer 2018. Charlotte Arnould, die zum Zeitpunkt der Tat 22 Jahre alt war, hatte sich Ende August 2018 bei der Gendarmerie im Südosten Frankreichs gemeldet und behauptet, einige Tage zuvor im Pariser Haus des Stars zweimal vergewaltigt worden zu sein. Nach zahlreichen Verwicklungen erhob eine Pariser Untersuchungsrichterin am 16. Dezember 2020 Anklage gegen Gérard Depardieu wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“ und ließ ihn aber auf freiem Fuss. „Ich bin unschuldig und habe nichts zu befürchten“, sagte Gérard Depardieu der italienischen Tageszeitung La Repubblica Ende Februar 2021, kurz nachdem diese Entscheidung bekannt wurde.

    Lesen Sie auch: Gérard Depardieu wurde am 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt.

  • In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    Im Stadtzentrum von Bayonne stürzte ein Kran, der auf einer Baustelle aufgestellt war, auf ein benachbartes Gebäude. Der Kranführer kam bei dem Unfall ums Leben.

    Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 9. März: Im Stadtzentrum von Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) stürzte ein Baukran, der seit Dienstag vor einem im Bau befindlichen Gebäude aufgestellt worden war, auf ein angrenzendes Gebäude. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard Alsace-Lorraine im Stadtteil Saint-Esprit. Nach Informationen von France Bleu kam der Kranführer dabei ums Leben.

    Die Bewohner der benachbarten wurden Häuser evakuiert und der Verkehr wurde unterbrochen. Die Stadtverwaltung forderte die Verkehrsteilnehmer auf, das Gebiet zu meiden. Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort.

  • Hohe Treibstoffpreise: Zunahme von Benzin-Diebstählen

    Hohe Treibstoffpreise: Zunahme von Benzin-Diebstählen

    Der Preis für Dieselkraftstoff stieg letzte Woche in Frankreich im Durchschnitt um mehr als 14 Cent pro Liter, da die Ölpreise wegen der russischen Invasion in der Ukraine in die Höhe schießen. Preise, die Rekordhöhen erreichen und zu einem Anstieg der Kraftstoffdiebstähle führen.

    Nachdem sich der Liter Benzin oder Diesel der 2-Euro-Marke nähert, nehmen Kraftstoffdiebstähle deutlich zu. Mit den steigenden Preisen, so berichtet die Zeitung Le Parisien, werden die Fälle Diebstählen aus KFZ- und LKW-Tanks auf dem Vormarsch. Oftmals sind Privatpersonen betroffen, deren Fahrzeuge beschädigt und deren Tanks geleert werden.

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    Im Departement Yvelines wurden nach einer Reihe solcher Diebstähle in der Gemeinde Epone mehrere „Abzapfer“ von der Polizei dingfest gemacht. Die Diebstähle sollen für den persönlichen Verbrauch begangen worden sein. Ein im Departement Landes festgenommener Dieb sagte, dass er die Diebstähle wegen seiner komplizierten finanziellen Situation begangen habe. Aber es hat sich schlussendlich nicht gelohnt, der Dieb wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

    Für die Opfer sind solche Diebstähle oft mit hohen Kosten verbunden. Neben dem durch das „Abzapfen“ des Tanks gestohlenen Kraftstoff kommen noch die Kosten für die Reparatur des Tankdeckels hinzu, die sich meist auf etwa 100 Euro belaufen.

    Auch Gewerbetreibende sind von der Zunahme des „Tankabzapfens“ betroffen. Wie Le Parisien berichtet, wurde eine Person festgenommen, die den Tank eines Lastwagens in Seine-et-Marne entleerte. Da deren Tanks bis zu 400 Liter fassen können, werden LKWs zu bevorzugten Zielen von Absaug-Dieben.