Kategorie: Vermischtes

  • Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Eine fünfte Person, ein 15-jähriger Teenager, wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die lokalen Behörden sprechen von einem Familiendrama. Vier Mitglieder einer Familie starben, nachdem sie vom Balkon einer Wohnung in Montreux (Schweiz) im siebten Stock eines Gebäudes gestürzt waren, wie der Kanton Waadt am Donnerstag, 24. März, mitteilte. Die Opfer sind alle französische Staatsbürger: ein 40-jähriger Mann, seine 41-jährige Frau, deren Zwillingsschwester und die 8-jährige Tochter des Paares. „Der 15-jährige Sohn wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert“, heißt es in der Erklärung weiter.

    Nach ersten Ermittlungen hatten sich zwei Polizisten zu dem Haus begeben, „um einen von der Präfektur ausgestellten Vorführungsbefehl im Zusammenhang mit dem Hausunterricht eines Kindes zu vollstrecken“. „Die Beamten klopften an die Tür und hörten eine Stimme, die sie fragte, wer da sei. Nachdem sie sich angekündigt hatten, hörten die Polizisten keine Geräusche mehr in der Wohnung“ und verließen das Haus. In der Zwischenzeit hatte ein Zeuge gegen 7 Uhr morgens die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) angerufen, „um zu berichten, dass Personen vom Balkon einer Wohnung gefallen waren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Die Schweizer Justiz hat eine Untersuchung eingeleitet und die Ermittlungen der Sicherheitspolizei übertragen, um die genauen Umstände und Hintergründe des Unglücks zu ermitteln, so die Behörden weiter.

  • Französischer Ex-Soldat in Ungarn wegen tödlichen Schüssen auf Rugbyspieler in Paris verhaftet

    Französischer Ex-Soldat in Ungarn wegen tödlichen Schüssen auf Rugbyspieler in Paris verhaftet

    Ein Mann, der verdächtigt wird, den ehemaligen argentinischen Rugby-Star Federico Martin Aramburu am Wochenende in Paris erschossen zu haben, wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Ungarn festgenommen, so die französische Staatsanwaltschaft.

    Der 27-jährige Mann, ein ehemaliger Soldat und Mitglied der rechtsextremen Bewegung Groupe Union Défense, soll nach einem Streit in einem Café in Paris in der Nacht zum 19. März den tödlichen Schuss auf den ehemaligen Rugby-Star Aramburu abgegeben haben. Ein weiterer rechtsextremer Täter, der ebenfalls auf den Ex-Spieler schoss, befindet sich noch auf der Flucht ist.

    Eine 24-jährige Frau, die bereits am Montag verhaftet wurde, wurde als Mittäterin des Mordes angeklagt.

    Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags im Viertel Saint-Germain in der französischen Hauptstadt, nachdem Aramburu und Freunde in einer Bar in einen Streit verwickelt worden waren.

    Nach dem Streit sollen zwei Männer zurückgekehrt sein und aus einem Auto heraus mehrere Schüsse auf Aramburu, einen 42-jährigen ehemaligen argentinischen Rugby-Nationalspieler, abgegeben haben, der noch auf der Stelle starb.

    Seit seinem Rücktritt vom Sport hatte Aramburu in Biarritz gelebt und für ein Tourismusunternehmen gearbeitet.

    Lesen Sie auch: Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht

  • Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 zu lebenslanger Haft verurteilte korsische Unabhängigkeitskämpfer befand sich seit 19 Tagen im Koma in einem Krankenhaus in Marseille, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und schwer verletzt worden war. Der korsische Nationlist und Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist am Montagabend, 21. März, gestorben, fast drei Wochen nach einem Angriff im Gefängnis von Arles, wie Franceinfo unter Verufung auf einen Anwalt seiner Familie meldet. „Die Familie von Yvan Colonna bestätigt, dass er heute Abend im Krankenhaus von Marseille verstorben ist. Sie bittet darum, dass ihre Trauer respektiert wird und wird keinen Kommentar abgeben“, gab Rechtsanwalt Patrice Spinosi an. Yvan Colonna, der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 verurteilt wurde, befand sich seit 19 Tagen im Krankenhaus in Marseille. Er lag im Koma, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling a…

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  • Drama in Belgien: Auto rast in Menschenmenge und tötet 6 Personen

    Drama in Belgien: Auto rast in Menschenmenge und tötet 6 Personen

    Am frühen Sonntagmorgen, 20. März, raste in der belgischen Stadt La Louvière ein Auto in eine Menschenmenge, die sich zu einem Karneval versammelt hatte, und tötete sechs Personen. Terrorismusverdacht wird von den Ermittlern derzeit ausgeschlossen.

    Am Sonntagmorgen, 20. März, raste ein Auto in eine Menschenmenge, die sich zu einem Karneval in La Louvière (Belgien) versammelt hatte. Mehr als 40 Personen wurden um 4:30 Uhr morgens von dem Auto niedergemäht. Der Karneval in La Louvière hatte gerade erst begonnen. Unter den insgesamt etwa 150 Personen gab es sechs Tote und 40 Verletzte. Einer der Teilnehmer beschreibt gegenüber France 3 „Szenen des Grauens“.

    Derzeit wird nicht wegen Terrorismausverdachts ermittelt
    Die beiden Insassen des Fahrzeugs, die etwa 30 Jahre alt waren, stammten aus derselben Gemeinde. Sie wurden festgenommen, nachdem sie zunächst geflüchtet waren. Die sehen derzeit keinen Anhaltspunkt für eine terroristische Tat. Der Karneval, der bis Montag, 21. März, hätte dauern sollen, wurde abgesagt. Außerdem wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet. Der belgische König Philippe und der belgische Premierminister wollen am Sonntagnachmittag, 20. März, an den Ort des Geschehens reisen.

  • Val-de-Marne: Leichen von zwei Neugeborenen in Tiefkühltruhe entdeckt

    Val-de-Marne: Leichen von zwei Neugeborenen in Tiefkühltruhe entdeckt

    Eine Frau wurde in Polizeigewahrsam genommen. Es war ihr Lebensgefährte, der am Sonntagmorgen die Polizei alarmiert hatte.

    Grausiger Fund in Marolles-en-Brie (Val-de-Marne). Eine Frau in den Dreißigern befindet sich in Polizeigewahrsam, nachdem ihr Lebensgefährte zwei eingefrorene Neugeborene in ihrem Haus entdeckt hat. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Créteil am Sonntag, dem 20. März, nach Angaben der Agentur AFP mit.

    Der Lebensgefährte, ein etwa 30-jähriger Polizist, alarmierte am Sonntagmorgen seine Kollegen, nachdem er die Leichen der beiden Babys in der Tiefkühltruhe entdeckt hatte, „a priori Zwillinge“, fügte die Staatsanwaltschaft Créteil hinzu, erklärte jedoch, dass derzeit noch Gutachten erstellt werden müssten, um das Alter der Babys zu bestimmen.

    Das Paar soll keine gemeinsamen Kinder haben. Die verhaftete Frau ist ihrerseits Mutter eines Kindes aus einer früheren Verbindung, so die ersten Erkenntnisse der Ermittlungen, die von der Brigade territoriale de protection de la famille durchgeführt werden.

  • Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht

    Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht

    Nach Informationen von France Télévisions sucht die Polizei nach dem Tod des ehemaligen Rugbyspielers von Biarritz und argentinischen Nationalspielres Federico Aramburu nach drei Verdächtigen.

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Nach dem Mord an dem ehemaligen Rugbyspieler Federico Martin Arumburu am 19. März in Paris werden drei Verdächtige aktiv gesucht, wie France Télévisions berichtet. Unter diesen Verdächtigen befindet sich ein rechtsextremer Aktivist, der den ermittlungsbehörden bereits wegen verschiedener Gewalttaten bekannt ist. Er wurde anhand von Zeugenaussagen und Bildern aus einer Videoüberwachung identifiziert.

    Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6 Uhr morgens am Boulevard Saint-Germain im 6. Arrondissement von Paris nach einem „Streit“ zwischen zwei Personengruppen in der Bar Le Mabillon. Den Türstehern des Lokals gelang es, die beiden Gruppen zu trennen, die daraufhin den Ort verließen. Die Verdächtigen kehrten jedoch anschliessend in einem Jeep zurück und eröffneten das Feuer auf den 42-jährigen ehemaligen Rugbyspieler, der sich auf dem Rückweg zu seinem Hotel befand.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft teilt mit, dass eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes eingeleitet wurde.

  • Sieben Jugendliche in Frankreich wegen Raubes am Set der Lupin-Serie angeklagt

    Sieben Jugendliche in Frankreich wegen Raubes am Set der Lupin-Serie angeklagt

    Der Schauspieler Omar Sy und sein Fernsehteam waren bei Dreharbeiten zur Netflix-Serie ‚Lupin‘ am 26. Februar in einem Pariser Vorort von vermummten Räubern angegriffen worden.

    Sieben Jugendliche wurden am Freitag wegen eines massiven Raubüberfalls auf ein Filmteam angeklagt, das die neue Staffel der erfolgreichen Netflix-Serie „Lupin“ drehte.

    Lesen Sie auch: Omar Sy und Team bei Dreharbeiten zur Serie “Lupin” überfallen

    Das Fernsehteam und der Hauptdarsteller der Serie, Omar Sy, drehten an diesem Nachmittag Ende Februar im Pablo-Picasso-Viertel im Pariser Vorort Nanterre, als sie von etwa 20 vermummten Angreifern überfallen wurden.

    Die Räuber feuerten Feuerwerkskörper auf die Crew ab, bevor sie mit Ausrüstung im Wert von etwa 300.000 Euro entkamen.

    Den am Freitag angeklagten Jugendlichen und jungen Männern im Alter zwischen 13 und 21 Jahren wird bewaffneter Raubüberfall in einer organisierten Bande und Hehlerei vorgeworfen, so die Staatsanwaltschaft in Nanterre.

    Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Jugendlichen seien der Polizei bekannt, und bestätigte, dass einige der gestohlenen Gegenstände bei Durchsuchungen sichergestellt worden seien.

    Drei der Verdächtigen wurden in Gewahrsam genommen, vier unter richterliche Aufsicht gestellt. Die Polizei sucht noch nach weiteren Mitgliedern der Bande, die sich derzeit auf der Flucht befinden.

    Die erste Staffel der Serie Lupin, eine zeitgenössische Version der Geschichten von Maurice Leblanc über den Gentleman-Dieb Arsène Lupin aus dem frühen 20. Jahrhundert, wurde von Millionen von Zuschauern gesehen, als sie letztes Jahr auf Netflix veröffentlicht wurde.

    Es ist die erste französische Serie, die bei dem US-amerikanischen Streaming-Anbieter einen solch grossen Erfolg hatte.

  • Krankenversicherung: Daten von über 500.000 Patienten nach Hackerangriff entwendet

    Krankenversicherung: Daten von über 500.000 Patienten nach Hackerangriff entwendet

    Die Krankenversicherung hat Klage eingereicht, nachdem administrative Daten von mehr als 500 000 Personen gestohlen wurden. Die französische Krankenkasse Caisse nationale d’assurance maladie (CNAM) meldete am Donnerstag, dem 17. März, dass die Konten von 19 Medizinern gehackt und die Daten von mehr als 500.000 Personen gestohlen worden seien, berichtete die Zeitung Le Figaro. In einer Erklärung erklärte die CNAM, dass „nicht autorisierte Personen“ Zugang zu den sogenannten „Amelipro-Konten“ von 19 Medizinern erlangt hatten. Der Hackerangriff wurde Ende der letzten Woche entdeckt. Identitätsdaten, Sozialversicherungsnummer usw. Die Hacker hätten die Daten von etwa 510.000 Personen erbeutet: Identitätsdaten (Name, Vorname, Geburtsdatum), Secu-Nummern weitere persönliche Informationen erbeutet, wie Le Figaro berichtet. Nach Angaben der CNAM waren weder Kontakt- oder Bankdaten noch Informationen über Krankheiten oder Behandlungen Teil der erbeuteten Daten. Alle betroffenen Personen werden …

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  • Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Die Strafe des korsischen Unabhängigkeitskämpfers, der wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, ist ausgesetzt. Seit einem gewalttätigen Angriff auf ihn im Gefängnis Anfang März schwebt er in Lebensgefahr und wird derzeit in ein Krankenhaus in Marseille behandelt.

    Die französische Justiz gewährte dem korsischen Unabhängigkeitsaktivisten Yvan Colonna am Donnerstag eine Strafaussetzung „aus medizinischen Gründen“, nachdem er Anfang März im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden war, wie die Agentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen erfuhr. Das französische Gesetz sieht vor, dass eine Haftstrafe im Falle einer lebensbedrohlichen Situation zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

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    Diese Entscheidung bedeutet, dass Yvan Colonna nicht mehr unter der Kontrolle der Justiz steht und somit auch nicht mehr der Gefängnisverwaltung untersteht. So ist für Besuche seiner Angehörigen nun auch keine Besuchserlaubnis mehr erforderlich.

    Yvan Colonna war am 2. März im Gefängnis von Arles von einem anderen Häftling durch Schläge und Fusstritte sehr schwer verletzt worden. Seitdem befindet er sich im Koma in einem Krankenhaus in Marseille. Sein Angreifer Franck Elong Abé, der mehrere Strafen verbüßte, darunter eine neunjährige Haftstrafe wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung, steht seit dem 6. März wegen versuchten terroristischen Mordes an Colona unter Anklage.

    Yvan Colonna wurde 2012 wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt und kann seit 2021 auf Antrag aus der Hochsicherheitshaft entlassen werden. Im Gegensatz zu den beiden anderen Mitgliedern des korsischen Kommandos, Alain Ferrandi und Pierre Alessandri, hatte er zum Zeitpunkt seiner Verletzung noch keinen Antrag auf Hafterleichterung gestellt.

    Die Regierung hatte am 8. März bekannt gegeben, dass Yvan Colonna nicht mehr als „besonders auffälliger Häftling“ (DPS) eingestuft wird. „Diese Entscheidung […] beruht auf der besonderen Schwere der gesundheitlichen Situation von Herrn Colonna“, hatte das Büro des Premierministers damals mitgeteilt. Der DPS-Status wurde am Freitag auch für Pierre Alessandri und Alain Ferrandi aufgehoben, so dass sie den Rest ihrer Strafe ab sofort in einem korsischen Gefängnis verbüßen können.

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  • Montpellier: Eine Gendarmeriebeamtin zündet sich in ihrem Auto selbst an und stirbt

    Montpellier: Eine Gendarmeriebeamtin zündet sich in ihrem Auto selbst an und stirbt

    Eine Gendarmeriebeamtin zündete sich am Mittwochnachmittag, 16. März, in ihrem Auto in Montpellier an. Sie war Hauptmann der Gendarmerie in der Gruppe des Departements Hérault.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtet, ereignete sich die furchtbare Szene im Stadtteil Celleneuve in Montpellier. Eine Frau im Alter von etwa 40 Jahren soll sich in ihrem geparkten Fahrzeug selbst angezündet haben. Autofahrer, die sahen, dass eine Person brennend aus dem Auto kam, versuchten, ihr zu Hilfe zu eilen.

    Die 40-Jährige wurde in die Abteilung für schwere Verbrennungen der Universitätsklinik Lapeyronie gebracht und schwebte nach Informationen von Midi Libre zwischen Leben und Tod. Sie soll gehandelt haben, nachdem sie erfahren hatte, dass sie das Sorgerecht für ihren Sohn verloren hatte. Nach Angaben der Gendarmerie des Departements Hérault war sie seit mehreren Monaten langzeitkrankgeschrieben.

    Am Donnerstagabend meldete Le Parisien, dass die Frau verstorben sei. Die Beamtin war Kommunikationsoffizierin der Gendarmerie.