Kategorie: Vermischtes

  • Haute-Vienne: Leiche eines 2012 verschwundenen Mannes gefunden

    Haute-Vienne: Leiche eines 2012 verschwundenen Mannes gefunden

    Das Skelett eines Mannes, der im Dezember 2012 verschwand, wurde vergraben in seinem Haus in Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne) gefunden. Seine Frau soll die Leiche versteckt haben.

    Etwas weniger als 10 Jahre nach seinem Verschwinden wurde das Skelett eines Mannes in seinem Haus in Oradour-sur-Glane im Département Haute-Vienne vergraben aufgefunden. Laut dem Sender France 3 soll seine Lebensgefährtin die Leiche des Mannes vor zehn Jahren nach einem Unfall in Panik im Gewächshaus beerdigt haben. Anschließend habe sie damals in der Nachbarschaft erzählt, dass der Mann sie verlassen habe.

    Beide lebten etwa dreißig Jahre zusammen. Als sie den Verstorbenen 2012 als vermisst meldeten, haben die Lebensgefährtin und der Sohn des Mannes gesagt, sie gingen von seinem freiwilligen Auszug aus dem gemeinsamen Haus aus. Das Paar war laut France 3 bei den Behörden für häusliche Gewalt bekannt.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, die klären soll, ob der Tod tatsächlich ein Unfall war und nicht absichtlich herbeigeführt wurde. Eine Autopsie der Leiche soll darüber Auskunft geben. Gegen die heute 61-jährige Frau wurde Anklage erhoben. Sie wird am Mittwoch dem Untersuchungsrichter und einem Haftrichter vorgeführt, die entscheiden müssen, ob sie in Untersuchungshaft genommen oder unter gerichtlicher Aufsicht auf freiem Fuß belassen wird.

  • Pas-de-Calais: Migrant erhängt in einem LKW-Anhänger aufgefunden

    Pas-de-Calais: Migrant erhängt in einem LKW-Anhänger aufgefunden

    Ein Migrant wurde am Mittwoch erhängt in einem LKW-Anhänger gefunden, der auf einem Parkplatz im Gewerbegebiet Transmarck in Marck (Pas-de-Calais) geparkt war. Die Selbstmordthese wird laut Staatsanwaltschaft „bevorzugt“.

    Ein Migrant wurde am Mittwochnachmittag in einem Anhänger, der auf einem Parkplatz im Gewerbegebiet Transmarck in Marck (Pas-de-Calais) abgestellt war, „erhängt aufgefunden“.

    Das Opfer, „a priori eritreischer Herkunft und etwa 20 bis 25 Jahre alt“, konnte zum jetzigen Zeitpunkt „nicht identifiziert werden“, erklärte der Staatsanwalt von Boulogne-sur-Mer, Guirec Le Bras. Der junge Mann wurde erhängt in einem Anhänger, der nicht an einen LKW oder eine Schleppvorrichtung gekoppelt war gefunden. „Die Selbstmordthese wird bevorzugt“, fuhr der Staatsanwalt fort, der eine Untersuchung „zur Ermittlung der Todesursache“ eingeleitet hat. „Es gibt keine Zeugen für das Drama, außer den Personen, die ihn in dem Anhänger entdeckt und die Polizei alarmiert haben“, sagte der Staatsanwalt.

    Nach ersten Erkenntnissen „ist er einige Stunden vor der Entdeckung gestorben“. Laut einem vor Ort anwesenden Feuerwehrmann fanden gegen 16 Uhr die herbeigerufenen Rettungskräfte das Opfer mit einem Lkw-Gurt erhängt. Der Anhänger war auf dem Parkplatz des privaten Transportunternehmens Scania geparkt, einem umzäunten und bewachten Bereich unweit der Hafenumgehungsstraße und der A16, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP meldete. Laut mehreren Zeugen, die sich in der Nähe des Parkplatzes aufhielten, waren es Migranten, die die Leiche entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert haben.

    In den letzten Monaten sind bereits mehrere Exilanten in der Umgebung von Marck gestorben, insbesondere in genau diesem Gewerbegebiet, das normalerweise als Transitzone für Lastwagen auf dem Weg nach England dient. Im März starb ein 25-jähriger Sudanese, der von einem Zug erfasst wurde, als er entlang der Bahnlinie lief. Ein ähnlicher Unfall hatte sich bereits im November wenige hundert Meter entfernt ereignet. Ein Zug war in eine Gruppe von vier Migranten gerast, die auf den Gleisen zwischen Dünkirchen und Calais unterwegs waren. Das Unglück hatte einen Toten, einen Schwerverletzten und zwei leichtere Verletzte gefordert.

    Ein weiterer 18-jähriger Sudanese starb am 15. Januar ebenfalls in Marck, als er von einem Lkw überrollt wurde, von dem er beim Versuch, aufzusteigen, heruntergefallen war. Einen Monat zuvor war ein 16-jähriger Sudanese im Gewerbegebiet Transmarck auch von einem Lkw gestürzt und gestorben.

  • Ukraine-Krieg: Die Rolle Frankreichs bei Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs

    Ukraine-Krieg: Die Rolle Frankreichs bei Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs

    Die vom IStGH eingeleiteten Ermittlungen werden vor Ort mit Unterstützung Europas und insbesondere französischer Behörden durchgeführt. Paris hat Gerichtsmediziner und Gendarmen in die Ukraine entsandt und die finanzielle Unterstützung verstärkt.

    Das Massaker von Butscha wirkte wie ein Auslöser. Nachdem Anfang April in der Kiewer Vorstadt mehrere hundert Leichen gefunden worden waren, wandten sich 43 Länder, darunter Frankreich, direkt an den Internationalen Strafgerichtshof und leiteten eine gigantische Aktion der justiziellen Zusammenarbeit ein. Der Ankläger des IStGH hatte bereits einen Monat zuvor angekündigt, eine Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine einzuleiten.

    Lesen Sie auch: Französische Gendarmen in der Ukraine

    Die Mobilisierung der Staaten wirkte wie ein Beschleuniger, erklärt François Alabrune, Direktor für Rechtsangelegenheiten im Außenministerium, gegenüber Franceinfo: „Dadurch konnte der Ankläger sofort mit den Ermittlungen beginnen… Das ermöglichte es, sehr schnell materielle Beweise und Zeugenaussagen zu sammeln, bevor sie verschwinden.“

    Vor Ort in der Ukraine ist das französische Team seit Wochen bei der Arbeit, zwei Gerichtsmediziner und etwa 15 Gendarmen ermitteln im Dienste der internationalen Justiz. Paris koordiniert die Ermittler der Europäischen Union über die Einrichtung „Eurojust“. Dieses System ermöglicht den Austausch, die Zusammenlegung und die Zentralisierung von Daten direkt zwischen Gerichten und Ermittlern. Eurojust wird von einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe geleitet, die alle Informationen an den IStGH weiterleitet.

    Die Unterstützung ist auch finanzieller Art. Frankreich stockte die 13 Millionen Euro, mit denen es den IStGH bereits unterstützt, um 500.000 Euro auf. einer Bitte des Anklägers Karim Khan in Den Haag folgend. Noch nie zuvor war der IStGH mit einer so umfangreichen Untersuchung beauftragt worden, erklärt Luis Vassy, französischer Botschafter in den Niederlanden: „Ein Teil dieser Gelder muss in die Modernisierung einer Reihe von Datenverwaltungsinstrumenten fließen. Methodologien, um Zeugenaussagen zu analysieren und dann zu archivieren. Ausserdem soll die Bildanalyse verbessert werden, bei der der Einsatz von künstlicher Intelligenz hilfreich ist. Angesichts des Ausmaßes der begangenen Verbrechen und der Anzahl der zu sammelnden Zeugenaussagen wird das ein wichtiges Element sein.“

    Alle diese Elemente sind wichtig, damit der Ankläger ein lückenloses Verfahren einleiten kann. Denn der Internationale Strafgerichtshof urteilt nicht über Staaten, sondern über Personen und sein Ziel ist es nicht nur zu beweisen, dass tatsächlich Kriegsverbrechen begangen wurden, sondern individuelle Verantwortungsketten aufzubauen: „Zu wissen, dass man eines Tages für die schweren internationalen Verbrechen, die man persönlich begangen hat, zur Rechenschaft gezogen werden kann, soll eine abschreckende Wirkung auf denjenigen haben, der diese Verbrechen begeht oder sie anordnet.“

    Die Gewissheit, dass es keine Straflosigkeit geben wird ist ein wichtiges Instrument in dem Versuch, Kriege und Kriegsverbrechen zu verhindern.

  • Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Der mit einem Messer bewaffnete Mann wurde in einem Geschäft in Marseille von der Polizei getötet.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann in einem Cultura-Geschäft in der Einkaufszone Valentine in Marseille wurde am Mittwoch von den Sicherheitskräften erschossen, wie die Zeitung 20 Minuten unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle meldet.

    Nach ersten Informationen war der Mann mit einer Stichwaffe bewaffnet in den Laden gestürmt. Die alarmierten Polizisten erreichten gegen 13 Uhr den Tatort. „Der Mann bedrohte die Polizei und rannte mit seinem Messer auf die Polizsten zu“, zitiert 20 Minuten einen Augenzeugen. Die Polizisten machten von ihren Waffen Gebrauch und verletzten den Mann tödlich. Es gab keine weiteren Verletzten. Ein terroristischer Hintergrund scheint ausgeschlossen zu sein. Für die Zeugen des Geschehens vor Ort wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut.

  • Frankreich: Ermittlungen gegen Interpol-Präsident wegen „Beihilfe zur Folter“

    Frankreich: Ermittlungen gegen Interpol-Präsident wegen „Beihilfe zur Folter“

    Ende März wurde in Paris ein Ermittlungsverfahren wegen „Beihilfe zur Folter“ eingeleitet, nachdem zwei Briten eine Klage gegen den emiratischen Interpol-Präsidenten Ahmed Nasser Al-Raisi eingereicht hatten.

    Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) bestätigte am Mittwoch, 11. Mai, dass sie einen Pariser Untersuchungsrichter mit Ermittlungen gegen den emiratischen Interpol-Präsidenten Ahmed Nasser Al-Raisi wegen „Beihilfe zur Folter“ beauftragt hat, nachdem zwei Personen Anzeige erstattet hatten.

    In der Klage wird von „Folter“ und „willkürlichen Festnahmen“ in den Jahren 2018 und 2019 gesprochen, an denen Ahmed Nasser al-Raisi in seiner Eigenschaft als hochrangiger Polizeibeamter der Vereinigten Arabischen Emirate beteiligt gewesen sein soll.

    „Zu falschen Geständnissen gezwungen“
    In einer Erklärung gaben die beiden Briten an, dass sie am Mittwoch entsprechende Beweise für die Folter, derer sie Ahmed Nasser al-Raisi beschuldigen, bei einer Anhörung vor dem Untersuchungsrichter der Abteilung für Verbrechen gegen die Menschlichkeit des Pariser Gerichtshofs vorlegen werden.

    Der erste Kläger, Matthew Hedges, ist Doktorand an der Universität Durham in England. Bei einer Pressekonferenz in Lyon im Oktober hatte er von Spionagevorwürfen berichtet, denen er während einer Studienreise in die Vereinigten Arabischen Emirate ausgesetzt gewesen war, wo er nach eigenen Angaben zwischen Mai und November 2018 festgehalten und gefoltert sowie „zu falschen Geständnissen gezwungen“ worden war. Er war im November 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt und weniger als eine Woche später auf internationalen Druck hin begnadigt worden.

    Auf derselben Pressekonferenz hatte Ali Issa Ahmad, ein Sicherheitsbeamter aus Wolverhampton in Mittelengland, seinerseits berichtet, dass er während eines einmonatigen Haftaufenthalts zwischen Januar und Februar 2019 im Emirat Sharjah mehrfach geschlagen und sogar mit einem Messer gestochen worden war. Ahmad hatte angegeben, dass ihm vorgeworfen worden war, bei einem Spiel des Asien-Cups die Fußballmannschaft des Emirats Katar zu demonstrativ mit einem T-Shirt unterstützt zu haben, auf dem die Flagge des Landes, das ein Rivale der Emirate ist, abgebildet war.

    Der Vorsitz von Interpol ist in erster Linie ein Ehrenamt. Ahmed Nasser al-Raisi wurde im November 2021 von den Mitgliedstaaten zum Präsidenten der internationalen kriminalpolizeilichen Organisation gewählt worden, sehr zum Missfallen von Menschenrechtsverteidigern und Politikern.

    Die Pnat leitete darüber hinaus eine Voruntersuchung gegen Generalmajor Al-Raisi ein, nachdem die NGO Gulf Centre for Human Rights (GCHR) eine Klage wegen „Folter“ und „barbarischer Handlungen“ zum Nachteil von Ahmed Mansoor, einem der führenden Menschenrechtsverteidiger in den Vereinigten Arabischen Emiraten, eingereicht hatte.

  • Spanien: Franzose wird im Stadtzentrum von Salou erschossen

    Spanien: Franzose wird im Stadtzentrum von Salou erschossen

    Ein französischer Tourist wurde am Montag, 9. Mai, mitten im Stadtzentrum von Salou in Spanien erschossen.

    Ein 24-jähriger französischer Tourist wurde am Montag, 9. Mai, mitten im Stadtzentrum von Salou, einem beliebten Ferienort an der nordöstlich gelegenen Costa Daurada in der Provinz Tarragona, erschossen, wie die Zeitung Nació Tarragona berichtete. Das Opfer soll von fünf Kugeln getroffen worden sein und starb vor einem Restaurant in der Calle Zaragoza. Der Vorfall soll sich gegen 22.45 Uhr ereignet haben, als sich drei vermummte Männer dem Opfer näherten und das Feuer eröffneten.

    Die Szene spielte sich auf offener Straße ab, vor den Terrassen der voll besetzten Restaurants. Kellner und Passanten, die die Tat beobachtet hatten, konnten einen Verdächtigen festhalten, der jedoch nicht der Täter war, der die tödlichen Schüsse abgab.

    Der Verdächtige, der wie das Opfer Franzose ist, wurde von der Polizei festgenommen. Der 32-jährige trug eine halbautomatische Pistole sowie ein Messer bei sich. Nach zwei weiteren Männern wird noch gefahndet. Laut der Zeitung Diari de Tarragona soll der Mann, der die Schüsse abgegeben hat, etwa 1,60 m groß sein und einen grauen Pullover getragen haben.

    Alle Indizien deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin, berichtet die Zeitung Nació Tarragona.

  • Frau in Lyon tot aufgefunden – Ex-Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    Frau in Lyon tot aufgefunden – Ex-Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    In Lyon wurde am Samstagabend eine Frau tot in einem Auto aufgefunden. Der Ex-Lebensgefährte stellte sich der Polizei und wurde in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bourgoin-Jallieu am Sonntag mitteilte.

    Eine Frau wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag tot in einem geparkten Auto im 7. Arrondissement von Lyon aufgefunden, wie die Zeitung Le Dauphiné berichtet. Ihr 32-jähriger Ex-Lebensgefährte stellte sich der Kriminalpolizei in Lyon, wie die Staatsanwaltschaft von Bourgoin-Jallieu am Sonntag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Am späten Samstagabend schlug die Mutter des Verdächtigen Alarm. Der Mann bat sie, das dreijähriges Kind – das er mit dem Opfer hatte – aus einem Auto zu holen, das auf einem Parkplatz in Bourgoin-Jallieu im Département Isère abgestellt war.

    Die Mutter des Verdächtigen wunderte sich über die Abwesenheit der Mutter des kleinen Jungen. Sie kontaktierte die Polizei, die daraufhin Blutspuren am Fahrzeug fand.

    Nach mehrstündigen Ermittlungen entdeckte die Feuerwehr 50 Kilometer weiter in Lyon, in der Nähe des Krankenhauses Saint-Luc Saint-Joseph im 7. Arrondissement, einen leblosen Körper in einem Fahrzeug. Es handelte sich um den Leichnam der 26-jährigen gesuchten Frau. „Diese war bereits zuvor Opfer häuslicher Gewalt durch denselben Mann geworden“, so die Staatsanwaltschaft.

    Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, die der Kriminalpolizei von Lyon und der Polizeistation von Bourgoin-Jallieu übertragen wurde.

    Der beschuldigte Mann soll aus Villefontaine (Nord-Isère) stammen und „den Behörden insbesondere wegen häuslicher Gewalt bekannt und bereits Gegenstand von zwei Fahndungen“ gewesen sein, wie die Zeitung Le Dauphiné berichtete.

  • Straßburg: Junge Frau stirbt bei Fallschirmsprung aus 1.000 Metern Höhe

    Straßburg: Junge Frau stirbt bei Fallschirmsprung aus 1.000 Metern Höhe

    Dramatischer Unfall. Eine 24-jährige Frau ist am Freitagabend gestorben, nachdem sie während eines Fallschirmsprungs etwa 1.000 Meter in die Tiefe gestürzt war.

    Am frühen Freitagabend starb eine 24-jährige Frau, nachdem sie bei einem Fallschirmsprung in der Nähe von Straßburg aus etwa 1.000 Meter Höhe abgestürzt war, wie die Feuerwehr am Samstag, dem 7. Mai, mitteilte.

    Der Unfall ereignete sich gegen 20.40 Uhr im Osten der elsässischen Metropole, wie aus einer Mitteilung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes (SDIS) des Departements Bas-Rhin hervorgeht. „Die Feuerwehr rückte wegen einer 24-jährigen Frau aus, die Fallschirmspringen praktizierte“ und aus nicht näher genannten Gründen „aus einer Höhe von etwa 1.000 Metern abstürzte“, so der SDIS in seiner Mitteilung.

    Das Opfer verstarb noch vor Ort.
    Das Opfer wurde laut der Erklärung vor Ort „für tot erklärt“. Die junge Frau wollte einen Fallschirmsprung durchführen und war von einem Flugplatz in der Nähe des Unfallortes gestartet, wie eine Sprecherin des SDIS erklärte. Zehn Personen, die zum Zeitpunkt des Unfalls anwesend waren, mussten psychologisch betreut werden.

  • Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Paris: Chanel-Boutique überfallen – Täter auf der Flucht

    Vier Personen raubten am Donnerstagnachmittag, 5. Mai, ein Luxusjuweliergeschäft der Marke Chanel in Paris aus. Anschließend flüchteten sie auf Motorrollern und Motorrädern.

    Der Überfall dauerte weniger als fünf Minuten am Nachmittag des 5. Mai. Während ein Mann mit Helm und einem Gewehr vor einem Chanel-Juweliergeschäft in der Nähe des Place Vendôme Wache hielt, raubten seine Komplizen das Geschäft aus. Auf Bildern des Besitzers eines benachbarten Ladens, der die Szene mit seinem Handy gefilmt hatte, sind drei Männer zu sehen, die mit Taschen aus der Chanel-Boutique herauskamen. Die Täter, die alle Helme trugen und komplett in Schwarz gekleidet waren, flüchteten auf einem Motorroller und einem Motorrad.

    Die Räuber werden noch gesucht
    „Von meinem Standort aus konnte man sehen, was vor sich ging und vor allem, wie die Männer mit Taschen und schweren Waffen aus dem Laden kamen, auf die Straße, in der wir uns befanden“, erklärte der Ladenbesitzer John Belizaire gegenüber dem sender France 3. Der Überfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr mitten in Paris. Die Rue de la Paix wurde daraufhin von der Polizei abgeriegelt. „Ich denke, wir haben es mit Leuten zu tun, die an solche Dinge gewöhnt sind“, sagt Noura B. von der Polizeigewerkschaft Alliance 75 gegenüber France 3. Die Höhe der Beute ist nicht bekannt. Die Räuber wurden am Abend des Donnerstag noch gesucht.

  • Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Zollhund frisst Teil des Drogenfundes – Dealer verlässt Gericht als freier Mann

    Nachdem der Spürhund der Zollbeamten einen Drogenvorrat erschnüffelt hatte, bediente er sich offensichtlich an der Ware. Ein Glücksfall für die Anwältin des Verdächtigen, die vor Gericht die Aufhebung der Klage beantragte und Recht erhielt. Ihr Mandant kam auf freien Fuß.

    Man kann mit 25 kg Cannabisharz aufgegriffen werden und trotzdem frei wie ein Vogel aus dem Gerichtssaal marschieren. Der Beweis wurde diese Woche in Toulouse erbracht, das berichtet die Zeitung LA DEPECHE.

    Am 17. März führen die Anti-Drogen-Behörde (OFAST) und der Zoll eine Operation in der Avenue du Pradié in Toulouse durch. Nach einigen Minuten bleibt der auf die Suche nach Drogen spezialisierte Hund der Zollbeamten vor einer Garage stehen. Seine Spürnase entdeckt eine grosse Menge Betäubungsmittel. Bei der Öffnung der Garage entdecken die Zollbeamte ganze 25,5 kg Cannabisharz.

    Nach weiteren Ermittlungen können sie den Besitzer der Substanz feststellen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann aus dem Westen von Toulouse. Der mehrfach vorbestrafte Straftäter wird bei zahlreichen Besuchen der Garage gefilmt. Am 28. März wird er schließlich festgenommen.

    Alles scheint für den jungen Mann gelaufen zu sein. Mit einer solchen Menge verbotener Substanzen sollte er eigentlich direkt ins Gefängnis wandern. Während der Gerichtsverhandlung beantragt seine Anwältin jedoch die Einstellung des Verfahrens. Offensichtlich hatte der Zollhund einen Teil der Drogen des Dealers gefressen. Dadurch wurde das Wiegen der Drogen und damit ein Großteil der Beweise ungültig. Ihr Mandant kann schließlich als freier Mann das gericht verlassen. Die Staatsanwaltschaft will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

    Bis heute gibt es allerdings keine Neuigkeiten über den Gesundheitszustand oder das Wohlbefinden des Hundes…