Kategorie: Vermischtes

  • Mann in der Nähe von Perpignan auf offener Straße erstochen

    Mann in der Nähe von Perpignan auf offener Straße erstochen

    In einer Straße in Trouillas, einem Dorf in der Nähe von Perpignan, wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Das Opfer wies Stichspuren an Bauch und Rücken auf.

    Ein Mann wurde am Dienstag in einer Straße in Trouillas, einem Dorf in der Nähe von Perpignan, tot aufgefunden. Er wies Spuren von Messerstichen an der Seite des Bauchs und im Rücken auf, wie die Gendarmerie mitteilte.

    Das Opfer, das von Dorfbewohnern gefunden wurde, konnte nicht sofort identifiziert werden. Der Tatort wurde abgesperrt, um die Arbeit der Kriminaltechnik nicht zu behindern.

    Die Forschungsbrigade der Gendarmerie in Perpignan und Montpellier hat die Ermittlungen übernommen.

  • Tod von Frédéric Leclerc-Imhoff: Russische Presse bezeichnet den französischen Journalisten als „Söldner“

    Tod von Frédéric Leclerc-Imhoff: Russische Presse bezeichnet den französischen Journalisten als „Söldner“

    Frédéric Leclerc-Imhoff, 32, arbeitete für den französischen Sender BFMTV und begleitete am Montag, dem 30. Mai, Zivilisten in einem humanitären Bus in der Ukraine, als er Opfer eines russischen Bombardements wurde. Die russische Presse veröffentlicht jedoch eine andere Version der Ereignisse. Nur w…

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  • Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Die höchste europäische Fussballinstanz verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“.

    Die UEFA verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“. Die UEFA kündigte am Montag, dem 30. Mai, die Einleitung einer „unabhängigen Untersuchung“ der Vorfälle an, die sich am Samstag während des Champions-League-Finales im Stade de France ereigneten.

    Mit der Untersuchung wurde eine unabhängige Persönlichkeit, der ehemalige portugiesische Minister für Bildung, Jugend und Sport, Tiago Brandão Rodrigues, beauftragt. „Es werden Beweise von allen relevanten Beteiligten gesammelt und die Schlussfolgerungen dieses unabhängigen Berichts werden am Ende des Untersuchungsprozesses veröffentlicht“, veröffentlicht die UEFA, die sich vorbehält, dann „die nächsten Schritte“ zu prüfen. Zunächst hatte die UEFA am Samstagabend lediglich von Tausenden von gefälschten Tickets gesprochen, die die Drehkreuze auf der Seite der für Liverpool reservierten Tribünen blockierten.

    Lesen Sie auch: Champions League: 105 Festnahmen in Paris am Rande des Endspiels Liverpool-Real Madrid

    In Frankreich leitete die Staatsanwaltschaft von Bobigny am Montag Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs ein, wie Franceinfo unter berufung auf eine Justizquelle meldet. Die Justiz wurde eingeschaltet, nachdem der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement einen „massiven Betrug“ mit gefälschten Tickets gemeldet hatte, der dazu führte, dass 30-40.000 zusätzliche Fans zum Stadion strömten.

  • Champions League: 105 Festnahmen in Paris am Rande des Endspiels Liverpool-Real Madrid

    Champions League: 105 Festnahmen in Paris am Rande des Endspiels Liverpool-Real Madrid

    105 Festnahmen und 39 Personen, die in Polizeigewahrsam genommen wurden. Das ist die bisherige offizielle Bilanz des Innenministeriums für den Abend des Champions-League-Finales.

    Am Samstagabend, dem 28. Mai, wurden in Paris während des Champions-League-Finalabends, der von Zwischenfällen rund um den Zugang zum Stade de France überschattet wurde, laut einer neuen Bilanz des Innenministeriums 155 Personen fest- und 39 in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Beginn des Spiels zwischen Real Madrid und Liverpool (1:0) musste aufgrund von Auseinandersetzungen außerhalb des Stadions um eine halbe Stunde verschoben werden, was bei einem Spiel auf diesem Niveau äusserst selten vorkommt. Viele Fans hatten versucht, über die Zäune des Stadions zu klettern und so den Zugang zu erzwingen. Es kam zu Scharmützeln mit den Sicherheitskräften, die die Eindringlinge zurückdrängten und Tränengas einsetzten. Eine unbekannte Anzahl von Zuschauern mit gültigen Eintrittskarten konnte deshalb erst gegen Ende der ersten Halbzeit ins Stadion gelangen.

    Lesen Sie auch: Liverpool-Real Madrid: Zusammenstöße und Chaos in Paris…

    Die Pariser Polizeipräfektur hatte in einer am Samstagabend veröffentlichten Erklärung verlauten lassen, dass vor dem Spiel „zahlreiche Fans ohne Eintrittskarten oder mit gefälschten Tickets den Zugang zum Stade de France im Bereich des äußeren Sicherheitsbereichs gestört hatten“. Innenminister Gérald Darmanin hatte in einem Tweet auf das Verhalten „Tausender britischer ‚Fans‘ ohne Tickets oder mit gefälschten Tickets, die den Zugang zum Stade de France erzwingen wollten“, hingewiesen. Er hatte ein Foto gepostet, auf dem er zusammen mit der Sportministerin im Sicherheitszentrum des Stade de France zu sehen ist:

    Eine regierungsnahe Quelle meldete am Sonntag, das Problem liege an „Tausenden von gefälschten Tickets“, die zu Warteschlangen vor den Stadiontoren geführt hätten.

    Polizeigewahrsam wegen Gewalttätigkeiten und Diebstählen
    Die Präfektur hatte eine Sicherheitszone mit Großbildschirmen, Getränken und Unterhaltung auf dem Cours de Vincennes organisiert, um die rund 40.000 englischen Fans der „Reds“, die keine Eintrittskarte hatten, unterzubringen. Trotz der Niederlage von Liverpool verlief die Räumung dieses „Hochrisikobereichs“ nach dem Match ohne Zwischenfälle.

    Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft wurden rund 20 Personen in Polizeigewahrsam genommen, hauptsächlich wegen Gewalttätigkeiten und Diebstählen auf öffentlichen Straßen in der Nähe der „Fan-Zonen“. Eine der festgenommenen Personen wird wegen des Versuchs, gefälschte Eintrittskarten für das Spiel zu verkaufen, verhört.

    Die Pariser Feuerwehr berichtete ihrerseits von einem „eher ruhigen Abend“, was die Zahl der Sanitäts-Einsätze betraf. Insgesamt 238 Personen wurden im Lauf des Tages von den verschiedenen Rettungsdiensten versorgt, von Betrunkenheit bis hin zu kleinen Unfällen, einschließlich Tränengasvergiftungen, wie ein Sprecher der Pariser Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP sagte.

  • Liverpool-Real Madrid: Zusammenstöße und Chaos in Paris…

    Liverpool-Real Madrid: Zusammenstöße und Chaos in Paris…

    Das Champions-League-Finale Liverpool/Real Madrid begann in Paris aufgrund von Ausschreitungen vor dem Stade de France und einer schlechten Organisation gestern Abend mit mehr als 30 Minuten Verspätung.

    21.00 Uhr, 21.15 Uhr, 21.30 Uhr… schließlich war es 21.36 Uhr, als das Champions-League-Finale zwischen Liverpool und Real Madrid beginnen konnte. Der Anpfiff erfolgte nach einer endlosen Wartezeit für die Fans im Stadion und die Fernsehzuschauer.

    Das grosse Champiobns-League-Finale, für das Tausende englische und spanische Fans nach Paris gereist waren, entwickelte sich am frühen Abend in der Umgebung des Stade de France zu einem Alptraum. Die Ankunft der zahlreichen Fans führte zu riesigen Schlangen, die darauf warteten, die Sicherheitskontrollen zu passieren. Schuld daran waren laut Innenminister Gérald Darmanin „Tausende von britischen ‚Fans‘, die keine oder gefälschte Tickets hatten“.

    Auch Sportministerin Amelie Oudéa-Castéra zeigte in einer Twitter-Nachricht mit dem Finger auf die englischen Fans: „Die Betrugsversuche tausender englischer Fans ohne Ticket haben die Arbeit der Ordner und der Polizeikräfte erschwert, aber sie werden diesen Sieg nicht trüben. Gewalt hat keinen Platz in unseren Stadien“.

    Am Abend gaben die Organisatoren der UEFA in einer Pressemitteilung eine Erklärungen ab. „Als der Anpfiff des Spiels näher rückte, wurden die Drehkreuze auf der Seite der für Liverpool reservierten Tribünen von Tausenden von Zuschauern blockiert, die gefälschte Tickets gekauft hatten, die nicht funktionierten. Dadurch kam es zu einem Rückstau von Zuschauern, die versuchten, ins Stadion zu gelangen, und infolgedessen musste der Anpfiff um 35 Minuten verschoben werden, um möglichst vielen Zuschauern mit gültigen Tickets den Zugang zum Stadion zu ermöglichen“.

    6.800 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute waren im Einsatz.

    Der FC Liverpool forderte eine Untersuchung. „Wir sind extrem enttäuscht über die Zugangsprobleme und die Verletzungen der Sicherheitszone, die die Liverpool-Fans erleben mussten“, schrieb der Verein in einer Pressemitteilung. „Dies ist das größte Spiel im europäischen Fußball und die Fans sollten nicht die Art von Szenen erleben müssen, die wir miterlebt haben“.

    Liverpool und Real Madrid hatten jeweils 20.000 Karten für das Champions-League-Finale erhalten.

    Dutzende Fans zögerten nicht, über die mächtigen Zäune rund um das Stade de France zu klettern, um das Spiel kostenlos zu sehen. Dies führte zu harten Einsätzen der Polizei und der mobilen Gendarmerie, die auch nicht davor zurückschreckten, Tränengasspray einzusetzen, was wiederum dazu führte, dass mehrere Zugänge zum Stade de France geschlossen wurden.

    das Chaos hinderte auch Zuschauer mit gültigen Eintrittskarten daran, das Stadion zu betreten. Manche Fans von Liverpool konnten erst kurz vor der Halbzeitpause und dem nicht anerkannten Tor von Karim Benzema für Real Madrid in das Stade de France kommen.

    Auch die französische Olympiasiegerin im Boxen, Estelle Mossely, gehörte zu den Opfern der chaotischen Zustände. Sie musste eine Stunde nach Beginn des Spiels unverrichteter Dinge nach Hause gehen. „Ich wurde zweimal mit Tränengas besprüht und angerempelt. Eine Flasche landete neben mir. Was im Stade de France passiert ist, ist skandalös“, erzählte die Boxerin anschliessend der Zeitung Le Parisien.

    174 Verletzte, 39 Personen in Polizeigewahrsam
    Selbst nachdem die Begegnung begonnen hatte, gingen die Auseinandersetzungen auf dem Vorplatz des Stade de Fance weiter. Die Polizei musste erneut Tränengas einsetzen, um gewalttätige Proteste zu zerstreuen. 174 Fans wurden leicht verletzt. Die Polizei nahm 68 Personen fest, von denen 39 schließlich in Polizeigewahrsam genommen wurden.


    Diese Gewaltszenen geben Anlass zur Besorgnis. Wie konnte es passieren, dass die Sicherheitskräfte so sehr überfordert waren?

    Eine Situation, die im Vorfeld der Rugby-Weltmeisterschaft vom 8. September bis 28. Oktober 2023 und der Olympischen Sommerspiele in Paris vom 26. Juli bis 15. August 2024 Anlass zur Sorge gibt.

    Die UEFA verspricht, eine Untersuchung gemeinsam mit der Polizei, den französischen Behörden und dem französischen Fußballverband durchzuführen.

  • Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Auf Facebook kursiert derzeit ein „Tankkarten“-Betrug. Damit versuchen Ganoven, an die Bankdaten der Nutzer zu gelangen.

    Mitten in einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen, muss man auf Betrügereien achten! Seit mehreren Wochen kursieren auf Facebook Betrugsversuche, die eine „Tankkarte“ vorgaukeln, die der französiche Kraftstoff-Konzern Total angeblich allen Internetnutzern anbietet, die bereit sind, ein bestimmtes Formular auszufüllen.

    Wie der Sender BFMTV festgestellt hat, werden auf Facebook fast identische Werbeanzeigen, die die Lieferung einer Total-Karte versprechen, mit der man 200 Liter für nur 1,95 Euro tanken kann, gezeigt. Verbreitet auf Konten wie „Le carburaпt des Français“, „Remises sur le carburant pour les Français“ oder auch „Cartes de carburant de Total Іnс.“, verweisen diese Anzeigen auf eine gefälschte Website in den Farben von Total, wo der Internetnutzer dann dazu aufgefordert wird, einen Fragebogen auszufüllen, bevor er sich für ein Gewinnspiel anmelden kann.

    „Phishing“
    Das Opfer wird aufgefordert, seine persönlichen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer usw.) anzugeben. Anschließend wird es aufgefordert, seine Kreditkartennummer anzugeben, um die oben genannten 1,95 Euro zu bezahlen. Und hier schnappt die Falle zu.

    Diese Art von Betrug, die typisch für soziale Netzwerke ist, wird als Phishing bezeichnet. Die Technik der Betrüger besteht darin, den Internetnutzer dazu zu bringen, persönliche Daten (Zugangskonten, Passwörter usw.) anzugeben. Sobald diese Daten in ihrem Besitz sind, können sie von den Betrügern zu ihrem Vorteil verwendet werden.

    Man kann sich leicht vorstellen, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Kreditkartennummer, der dreistellige CV-Code gemeinsam mit Namen und korrekter Adrese des Karteninhabers in die Hände von Betrügern fallen.

  • Ein Mann wird in der Nacht in Nizza auf offener Strasse erschossen

    Ein Mann wird in der Nacht in Nizza auf offener Strasse erschossen

    Ein Mann in den Dreißigern wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 26. Mai, in osten der Stadt Nizza erschossen.

    Ein Mann in den Dreißigern wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Osten der Stadt Nizza getötet. Nach ersten Erkenntnissen wurde er von einem Schuss in den Kopf getroffen.

    Der Alarm ging beim Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements 06 um 1:30 Uhr am Morgen des 26. Mai ein. Ein Krankenwagen war innerhalb von Minuten am Ort des Geschehens, doch die Sanitäter konnten nichts mehr für das Opfer tun. Die Kriminalpolizei Nizza hat die Ermittlungen übernommen.

    Das Opfer wurde auf dem Boulevard Louis-Braille regelrecht hingerichtet.

    Der abgeordnete Eric Ciotti schreibt auf Twitter:

    „Unterstützung für die Bewohner des Viertels, die seit mehreren Jahren unter der zunehmenden Gewalt in unserer Stadt leiden.“

  • Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Ein 18-jähriger Mann, der verdächtigt wird, eine unmittelbar bevorstehende Messerattacke geplant zu haben, wurde in der Drôme festgenommen und am Dienstag in Paris angeklagt.

    Der Verdächtige wurde in der Drôme festgenommen und in Paris angeklagt. Der 18-Jährige wird verdächtigt, mit einem Messer einen unmittelbar bevorstehenden Terrorakt geplant zu heben, wie am Mittwoch aus Justizkreisen bekannt wurde. Erste Ermittlungen, die durch die Aussagen des Verdächtigen bestätigt wurden, ergaben, dass er einen Terrorakt „im Namen der Organisation des Islamischen Staates, der er die Treue geschworen hatte“ plante.

    In seinem Besitz wurde ein IS-Video entdeckt, wie aus einer Polizei-Quelle verlautete. Der junge Mann hatte durch Äusserungen und seine offensichtliche Radikalisierung in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass von den Sicherheitskräften beobachtet wurde. Da ein geplanter Anschlag unmittelbar bevorzustehen schien, leitete die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (PNAT) am 19. Mai eine Voruntersuchung wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Planung eines terroristischen Anschlags ein. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann vor, wahllos Personen auf der Straße anzugreifen und zu töten.

    Der Verdächtige wurde bereits am Freitag vergangener in der Drôme von Ermittlern der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) festgenommen, wie aus Justizquellen bekannt wurde. Am Dienstag wurde Anklage erhoben und er wurde in Untersuchungshaft genommen. Der aus einer Familie muslimischen Glaubens stammende Verdächtige hatte sich radikalisiert, die Gründe dafür sind bisher noch nicht bekannt.

  • Feuer zerstört 18 Mobilhomes und 5 Autos – 4.000 Touristen im Var von Campingplatz evakuiert

    Feuer zerstört 18 Mobilhomes und 5 Autos – 4.000 Touristen im Var von Campingplatz evakuiert

    Am Dienstag, dem 24. Mai, brach auf einem Campingplatz in Grimaud im Departement Var ein heftiges Feuer aus. 4.000 Camper wurden zunächst am Strand und dann in Bungalows in Sicherheit gebracht. Etwa 20 Mobilhomes wurden zerstört. Eine erwachsene Person und zwei Kinder erlitten leichte Rauchvergiftungen.

    Inmitten der herrschenden Dürreperiode ist dies die Art von Feuer, bei der die Feuerwehr „hart durchgreifen“ muss, insbesondere im Departement Var, einer Region, die immer sehr stark von Bränden betroffen ist.

    Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr des Departements Var alarmiert und auf den Campingplatz „Prairies de la Mer“ in Grimaud gerufen.

    Das Feuer hatte bereits fast 15 Camper und Mobilhomes beschädigt. Es explodierten Gasflaschen, was zu Feuersprüngen führte. Das Feuer breitete sich auf die umliegende Vegetation aus und auf dem Campingplatz war eine große Rauchfahne zu sehen.

    Gegen 19 Uhr war das Feuer bereits unter Kontrolle. Die Bilanz: 18 komplett zerstörte Camper und Mobilhomes, 4 teilweise zerstörte Mobilhomes, 5 zerstörte Autos, 1 zerstörter Technikraum und 14 Familien und insgesamt 30 Personen haben ihr Hab und Gut verloren. 3 Personen (eine Frau und zwei Kinder) haben Rauch eingeatmet und mussten von Sanitätern versorgt werden.

    Rund um den Campingplatz hat das Feuer 400 m2 der umliegenden Vegetation zerstört.

    Die Ursache für den Brand ist noch unbekannt und soll nun von Kriminaltechnikern untersucht werden.

  • Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Nord: Mann in der Nähe eines Migrantenlagers erschossen – ein weiterer verletzt

    Ein Zusammenhang zwischen den Fällen wurde bislang nicht hergestellt. Bereits am Vortag wurden zwei Männer ebenfalls durch Schüsse verletzt.

    Ein Mann wurde am Montagabend in der Nähe eines großen Migrantenlagers in der Gemeinde Loon-Plage erschossen und ein weiterer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Dienstag , dem 24. Mai, mitteilte. Am Montagabend wurde die Polizei gegen 23 Uhr von einem Migranten in ein Waldgebiet in der Nähe des Einkaufszentrums von Grande-Synthe gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen etwa 30-jährigen kurdischen Flüchtling vor, der durch Schüsse verletzt wurd und noch vor Ort starb.

    „Zwei Stunden zuvor war ein anderer Migrant mit einer Schusswunde im Oberschenkel aufgefunden worden, etwa in der gleichen Gegend“, fügte die Staatsanwalt hinzu. Auch bei diesem Mann handelt es sich um einen Kurden. Bisher sei allerdings keine Verbindung zwischen den beiden Fällen festgestellt worden.

    Bereits am Vortag waren zwei Männer bei einem „Schusswechsel“ in der Siedlung Loon-Plage verletzt worden, einer davon schwer. Der Staatsanwalt bestätigte am Dienstag, dass dort „Munition von Kriegswaffen“ benutzt worden sei. Die Grenzpolizei und die Kriminalpolizei wurden mit den Ermittlungen beauftragt. Auf die Frage, ob es sich um eine Abrechnung zwischen Schleusern gehandelt habe, sagte der Staatsanwalt, dies sei „eine Hypothese, aber nicht leicht zu beweisen“. Er fügte allerdings hinzu: „Es ist sicher, dass es einen Menschenhandelshintergrund gibt“.