Kategorie: Vermischtes

  • 90% der Waldbrände sind auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen

    90% der Waldbrände sind auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen

    Der Juli 2022 kündigt sich bereits als Rekordmonat an, was die Größe der verbrannten Fläche und die Anzahl der Brände in Frankreich betrifft. Die Zahlen von 2021 werden bei weitem übertroffen. In den meisten Fällen sind die Ursachen der Brände menschengemacht. 

    Am Dienstag, dem 26. Juli, begannen im Departement Hérault zwei Feuer fast gleichzeitig und trafen dann am Nachmittag aufeinander. Eine Frau alarmierte gegen 10:30 Uhr die Feuerwehr. Sie ist Besitzerin eines Ferienhauses, das sich in der Nähe der beiden Feuerausbrüche befindet, die etwa 1,5 km voneinander entfernt liegen. Laut dem Bürgermeister von Saint-Bauzille-de-la-Sylve (Hérault), Grégory Bro, haben die Ermittler bei den beiden Brandherden eine Vorrichtung gefunden, mit der Glut transportiert werden kann.

    10% der Brände sind auf Brandstiftung zurückzuführen.
    In Frankreich gibt es durchschnittlich 4.040 Brandausbrüche pro Jahr, von denen 90% auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Laut einem Bericht der Gendarmerie sind jedoch nur 10% der Brände direkt auf Brandstiftung zurückzuführen, während die anderen auf Ungeschicklichkeit oder Unvorsichtigkeit zurückzuführen sind. Ein Beispiel: Vor zwei Jahren wollte der Landwirt Gérald Le Grelle Baumstümpfe in einem sumpfigen Gelände verbrennen. Sehr schnell breitete sich ein Feuer aus, das 55 Hektar verwüstete und einen Schaden von 200.000 Euro verursachte. Da das Gericht von seinem guten Glauben überzeugt war, entschied es, ihn nicht mit einer Strafe zu belegen.

  • Frau an ihrem Arbeitsplatz getötet: Lebensgefährte angeklagt und in Haft genommen

    Frau an ihrem Arbeitsplatz getötet: Lebensgefährte angeklagt und in Haft genommen

    Im Polizeigewahrsam gab der 61-jährige Mann zu, der Urheber des tödlichen Angriffs auf seine 50-jährige Lebensgefährtin in Cavaillon gewesen zu sein.

    Der Lebensgefährte einer Frau, die am Montag auf dem Parkplatz ihres Arbeitsplatzes in Cavaillon (Vaucluse) erstochen wurde, wurde am Mittwoch, dem 27. Juli, wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwältin von Avignon der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Der 61-jährige Mann, der kurz nach der Tat in seiner Wohnung festgenommen wurde, gab in Polizeigewahrsam zu, der Urheber des tödlichen Angriffs auf seine 50-jährige Lebensgefährtin gewesen zu sein, teilte die Staatsanwältin Florence Galtier mit. „Der Beschuldigte hatte keine Vorstrafen und war früher nie wegen ehelicher Gewalt aufgefallen“, sagte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Der Mann sei in seiner Wohnung festgenommen worden, als er versucht habe, sich mit einer Schusswaffe, die aber eine Ladehemmung gehabt habe, das Leben zu nehmen.

    Die Gendarmerie war schon am Morgen des Tattages gegen 6 Uhr in die Wohnung des Opfers gerufen geworden, nachdem ein Nachbar Zeuge eines lauten Streits in der Wohnung geworden war. Offensichtlich wollte die Frau ihren Partner verlassen. Das Opfer wollte nach dieser Auseinandersetzung gegenüber der Gendarmerie keine Anzeige erstatten und hatte die Wohnung verlassen, um ihren Arbeitsplatz aufzususchen.

    37 Wunden, sechs davon tödlich
    Die Tat ereignete sich einige Stunden später in unmittelbarer Nähe des Unternehmens Sterne in Cavaillon, das auf die Herstellung von Silikon spezialisiert ist. Das Opfer hatte gerade ihre Mittagspause in ihrem Fahrzeug auf dem Parkplatz verbracht. Als sie „auf dem Beifahrersitz saß, kam der Angeklagte angerannt und versetzte ihr mehr als dreißig Stichwunden im Brustbereich und im Gesicht“, erklärte die Staatsanwältin von Avignon. Der Gerichtsmediziner stellte 37 Wunden fest, von denen sechs tödlich waren.

    Die Auswertung der Videoüberwachung zeigte, dass der Täter über einen Zaun auf das Firmengelände geklettert war und sich dann zwischen zwei Fahrzeugen versteckt hatte, um auf sein Opfer zu warten. Mehrerer Mitarbeiter des Unternehmens versuchten, sich einzumischen, konnte den Täter aber nicht überwältigen. Anschliessend floh der Mann mit seinem eigenen Fahrzeug.

  • Gestern ein Held und heute von Abschiebung bedroht: Die unglaubliche Geschichte eines Migranten in Toulouse

    Gestern ein Held und heute von Abschiebung bedroht: Die unglaubliche Geschichte eines Migranten in Toulouse

    Nach Ansicht seiner Kollegen ein Held, für die Behörden jedoch ein Kandidat für die Abschiebung. Am Mittwoch, dem 20. Juli, rettete Mouktar, der in einem Lagerhaus in Toulouse beschäftigt war, einem Lieferanten das Leben. Zwei Stunden später wurde er von der Polizei festgenommen. Der 25-jährige Flüchtling aus dem Tschad, der keinen gültigen Aufenthaltstitel hat, läuft nun Gefahr, abgeschoben zu werden.

    Dies ist die Geschichte eines Mannes, der erst zum Helden wurde, aber nun abgeschoben werden soll. Hier die Fakten: Am Mittwoch, dem 20. Juli, kurz vor 7 Uhr morgens, lieferte ein Fahrer Waren im Lager der Versandwebsite „Rentreediscount.com“ in Toulouse ab. Die Website verkauft Schulbedarf und ist nur saisonal tätig. Im Juli und August arbeiten fast 400 Personen in dem Lager.

    Herzmassage
    Der Auslieferungsfahrer erleidet einen Schwächeanfall und bricht zusammen. Zwei Beschäftigte des Lagers kommen ihm zu Hilfe. Unter ihnen ist Mouktar. Dank der Herzmassage des 25-jährigen aus dem Tschad bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann das Opfer gerettet werden.

    Eine mutige Tat, die vom Online-Shop öffentlich auf Twitter gelobt wurde.

    Doch nur zwei Stunden nach seinem Einsatz wird Mouktar an seinem Arbeitsplatz von der Polizei verhaftet. Der junge Mann wird in das Verwaltungsabschiebezentrum Cornebarrieu gebracht, da ers sich illegal in Frankreich aufhielt. Bereits im Februar 2022 teilte ihm die Präfektur des Departements Haute-Garonne mit, dass er in sein Heimatland abgeschoben werden solle. Ein Dokument, das der junge Mann nach eigenen Angaben nie erhalten hat.

    Als er festgenommen wird, ist Mouktar im Besitz einer „Bescheinigung über den Antrag auf Verlängerung seines Aufenthaltstitels“. Ein Dokument, das es ihm erlaubt, auf französischem Hoheitsgebiet zu bleiben und dort zu arbeiten, bis die Präfektur eine Entscheidung getroffen hat. Das Problem ist aber, dass dieses Dokument gefälscht ist. Es war eigentlich am 18. April 2022 abgelaufen, doch auf dem Dokument staht das Datum 18. Oktober.

    Gefälschtes Dokument
    Der Arbeitgeber wusste anscheinend nichts davon und ging davon aus, dass der Aufenthaltstitel ihres Mitarbeiters gültig ist. „Wenn wir ausländisches Personal einstellen, stellen wir eine Anfrage bei der Präfektur, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist. Wenn sie nicht innerhalb von 48 Stunden antwortet, bedeutet das, dass alles in Ordnung ist“, erklärt Marie Lys, die Leiterin des Lagers.

    Das alles das ändert nichts an der Welle der Solidarität für den jungen Flüchtling: Dankbar für seinen Einsatz und gerührt von seiner Geschichte, haben Mouktars Kollegen eine Petition gestartet, damit er in Frankreich bleiben kann. Fast 150 Personen haben bereits unterschrieben.

    Am Freitagnachmittag, dem 22. Juli, wurde der Migrant dem Haftrichter im Justizpalast von Toulouse vorgeführt. Seine Pflichtverteidigerin, Rechtsanwältin Elfried Dupuy-Shabin, erklärte: „Es geht darum zu sehen, ob zwischen seiner Festnahme, den Bedingungen seiner Inhaftierung und dem laufenden Verfahren alles vorschriftsmäßig abgelaufen ist“.

    Die Anwältin aus Toulouse hatte Erfolg. Laut dem Richter gab es seitens der Präfektur der Haute-Garonne „einen offensichtlichen Fehler bei der Beurteilung der persönlichen Situation des Betroffenen“. Als Ergebnis könnte Mouktar bald wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Es sei denn, die Staatsanwaltschaft legt Berufung ein.

    Laut der Anwältin aus Toulouse „hat seine mutige Tat zweifellos zu dieser Entscheidung beigetragen, ebenso wie die Unterstützung, die er von seinen Kollegen und seinem Arbeitgeber erhalten hat. Aber das ist natürlich nicht alles. Die Akte der Präfektur war schlecht ausgearbeitet.“

    Dennoch ist der Tschader noch nicht über den Berg. Er muss einen neuen Antrag auf Regularisierung stellen und kann derzeit nicht wieder in dem Warenlager in Toulouse arbeiten.

    Präzedenzfall Mamoudou Gassama
    Die Geschichte Mouktars ist dem Schicksal von Mamoudou Gassama nicht unähnlich. Im Jahr 2018 hatte der junge Malier, der sich damals auch illegal in Frankreich aufhielt, ein Kind vor einem tödlichen Sturz aus dem vierten Stock gerettet, indem er an der Fassade eines Pariser Gebäudes hochkletterte. Dank seiner mutigen Tat, die ihm den Spitznamen „Spiderman“ einbrachte, wurde er vom französischen Staatspräsidenten empfangen und erhielt eine Aufenthaltsgenehmigung.

  • Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Er hat sein Leben lang von Lyon und seinen Geheimnissen erzählt. Gérard Corneloup, wurde am 18. Juli vor seinem Wohnhaus in Lyon überfallen. Er starb acht Tage später im Alter von 76 Jahren. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet.

    Der 76-jährige Journalist und Historiker Gérard Corneloup starb nach einem Überfall im Eingangsbereich seines Wohnhauses im dritten Arrondissement von Lyon an den Folgen seiner Verletzungen.

    Gérald Bouchon, Präsident der Mediengruppe Lyon Demain Média, kommentierte: „Die ganze Angelegenheit muss aufgeklärt werden, Gérard hat das nicht verdient…“.

    Nathalie Perrin Gilbert, stellvertretende Bürgermeisterin von Lyon und zuständig für Kultur, sagte im Namen der Stadtverwaltung: „Der Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats von Lyon gedenken Gérard Corneloup, eines bemerkenswerten Lyoners, der zum Ruhm unserer Stadt beigetragen hat“.

    Zeugenaufruf
    Gérard Corneloup war wahrscheinlich nicht aufgrund seines Berufs, sondern vielmehr aufgrund seines Alters das Ziel des Überfalls. Ihm wurde eine Tasche gestohlen, die einige Straßen weiter aufgefunden wurde.

    Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um den Fall aufzuklären. Jede Person,die etwas über die Umstände des Überfalls am 18. Juli im Haus 100 Cours Lafayette wissen könnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04 72 82 15 05, 04 72 82 16 66 oder 17 zu melden.

    Ein Werdegang aus Leidenschaft
    Gérard Corneloup war ausgebildeter Bibliothekar und erlebte eine lange Karriere als Journalist, insbesondere für die Zeitungen Le Progrès und Le Figaro Lyon.

    Als Autor mehrerer Bücher über die Geschichte Lyons wurde er für seine Vorliebe für Recherchen und ungewöhnliche Geschichten bekannt.

  • Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Gegen das angesehene Pariser Restaurant Manko wird wegen Diskriminierung ermittelt. Der Grund dafür ist, dass der Wachmann des Lokals schwarzen Gästen den Zugang zum Lokal verwehrt hat.

    Am Freitag, dem 22. Juli, wurde eine Untersuchung wegen Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Ethnie oder Nationalität eingeleitet, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, in dem schwarze Menschen vor einem Restaurant in Paris abgewiesen wurden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Drei junge Frauen hatten am Abend des 16. Juli einen Tisch im Restaurant le Manko reserviert, das sich auf der sehr schicken Avenue Montaigne am Fuße der Champs-Elysées im achten Arrondissement von Paris befindet.

    Obwohl sie geschminkt und gut gekleidet waren, wurden sie von einem Sicherheitsmann abgewiesen, weil sie anscheinend keine Abendgarderobe trugen, wie man in dem Video hört. Das Video, das über das soziale Netzwerk TikTok verbreitet und mit der Bildunterschrift „Meine erste Erfahrung mit Rassismus“ versehen wurde, wurde bisher über 1.000.000 Mal angeklickt.

    „Aber wir sind doch in Abendgarderobe gekleidet! Das ist ein Witz (…) Was hätte ich anziehen sollen?“, rief eine der drei Frauen aus. Verblüfft filmt eine von ihnen, wie weiße Personen problemlos in das Restaurant gehen, während auch anderen schwarzen Personen der Zutritt verwehrt wird. „Das schockiert mich, so etwas gibt es wirklich …“, bedauert sie.

    @tvrofficiel

    ♬ son original – TVR 🎬 ®

    Entschuldigung seitens des Restaurants
    Das Restaurant entschuldigte sich in einer auf Instagram verbreiteten Erklärung „für die Vorfälle“. „Manko hält sich an eine Wertecharta, die Gleichheit, Respekt, Toleranz und Wohlwollen propagiert“, versichert das Lokal und kündigt an, dass „die notwendigen Sanktionen sofort und dauerhaft ergriffen wurden“.

  • Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Die Feuerwehrleute entdeckten den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr berichtet. Beide Opfer schweben in Lebensgefahr und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

    Ein etwa 30-jähriger Mann ist auf der Flucht, nachdem er in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht im Viertel Saint-Jacques in der Nähe des Stadtzentrums von Perpignan seine Eltern mit einem „selbstgebastelten Brandsatz“ lebensgefährlich verletzt hat, meldet Franceinfo am Sonntag unter Berufung auf Polizeiquellen.

    Die Feuerwehr war als erste am Tatort und entdeckte den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit extrem schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr gegenüber France Bleu Roussillon erklärte. Beide Opfer schwebten in Lebensgefahr, als sie in das Krankenhaus von Perpignan gebracht wurden.en

    Der Sohn, der immer noch auf der Flucht ist, ist der Polizei bereits bekannt, wie Franceinfo berichtet. Er benutzte ein Brandbeschleuniger, „wahrscheinlich Benzin“, so die Feuerwehr.

  • Lebloser Körper einer Frau in einer Kühltruhe in der Nähe von Carcassonne entdeckt

    Lebloser Körper einer Frau in einer Kühltruhe in der Nähe von Carcassonne entdeckt

    Die 70-jährige Bewohnerin von Salsigne (Aude) wurde unter bislang ungeklärten Umständen leblos in einer Tiefkühltruhe entdeckt. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Tod erst kürzlich eingetreten sein.

    Nachdem der leblose Körper einer 70-jährigen Frau in einer Tiefkühltruhe in ihrem Haus in Salsigne gefunden worden war, wurde am Samstag, dem 23. Juli, eine Untersuchung zur Todesursache eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Carcassonne, die eine Autopsie angeordnet hat, wollte in diesem frühen Stadium der Ermittlungen noch keine Einzelheiten zu der Entdeckung der Leiche bekannt geben.

    Die 70-Jährige wohnte seit einigen Jahren in dem kleinen Dorf Salsigne an den Hängen der Montagne Noire, nördlich von Carcassonne, in einem Haus im Herzen des Dorfes, nicht weit vom Kriegerdenkmal entfernt. Sie lebte dort mit ihrem Ehemann, der derzeit als Zeuge vernommen wird. Das Ehepaar hatte ihr Haus nach und nach renoviert und war in der Gemeinde bekannt: „Man grüßte sich, wenn man sich begegnete“, zitiert La Depeche du Midi einen Nachbarn.

    Der Tod der 70-Jährigen könnte in den letzten Stunden eingetreten sein. Die Frau wurde beim Einkauf an einem Fischstand gesehen, der am Freitagmorgen den Ort Salsigne besuchte. Die Leiche der Frau wurde am Samstagmorgen entdeckt.

  • Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Paris: Junger Mann tot auf den Schienen der Metro aufgefunden.

    Zu Betriebsbeginn der Pariser Metro am frühen Samstagmorgen wurde eine verkohlte Leiche gefunden. Eine Untersuchung soll die genaue Todesursache und das Alter des Opfers ermitteln.

    Ein junger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag tot auf den Metroschienen der Linie 6 in Paris aufgefunden. Dies berichtete Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien. Der Körper, der um 5.45 Uhr bei Betriebsbeginn entdeckt wurde, war neben einer Zugschiene zwischen den Stationen Pasteur und Sèvres-Lecourbe im fünfzehnten Arrondissement eingeklemmt.

    Gegen 1 Uhr nachts musste die Stadtpolizei in der Nähe des Fundorts der Leiche eingreifen, da zwei Personen in ein verlassenes Gebäude eindringen wollten. Die beiden Personen kletterten über die Absperrungen der U-Bahn und flohen über die Gleise. Trotz einer sofort eingeleiteten Suchaktion und Verstärkung durch die Nationalpolizei wurden die beiden Jugendlichen nicht gefunden und nur wenige stunden später entdeckte dann der Fahrer eines Metro-Zuges die verkohlte Leiche.

    Die laufenden Ermittlungen müssen allerdings erst noch klären, ob es sich bei dem gefundenen Körper tatsächlich um einen der beiden geflüchteten Jugendlichen handelt und ob das Opfer, wie die ersten Hinweise vermuten lassen, durch einen Stromschlag starb.

    Laut Aussage der Stadtverwaltung halten sich in dem verlassenen Gebäude und der Umgebung der Gleise oft unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf.

  • Korsika: Gérald Darmanin verspricht Massnahmen gegen die Mafia

    Korsika: Gérald Darmanin verspricht Massnahmen gegen die Mafia

    Bei seiner Reise nach Korsika am Freitag, dem 22. Juli, sagte Innenminister Gérald Darmanin, er wolle das organisierte Verbrechen bekämpfen, um zu verhindern, „dass Korsika zur Drogendrehscheibe im Mittelmeerraum wird“. Im Kampf gegen das organisierte Verbrechen kündigte Gérald Darmanin, der am Freitag, dem 22. Juli, nach Korsika reiste, eine Verstärkung der polizeilichen und gerichtlichen Mittel an. „Für den Beginn des neuen Schuljahres im September […] werden die Pläne zur Verstärkung vorliegen und wir werden viel mehr Ermittler und Kriminalpolizei, einsetzen können, um den Richtern bei den Ermittlungen auf der Insel Korsika und in Marseille zu helfen“, erklärte der Innenminister. Das erklärte Ziel der Regierung ist es, zu verhindern, dass die Insel zu einer Drehscheibe für Drogen im Mittelmeerraum wird. Die Kontrollen in den Häfen von Nizza (Alpes-Maritimes) und Marseille (Bouches-du-Rhône) sollen ebenfalls verstärkt werden. Für Beobachter ist eine neue Art der Einflussnahme der M…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Es brodelt im Baskenland: Mehrere Straßen blockiert – Aktionen am Flughafen Biarritz

    Es brodelt im Baskenland: Mehrere Straßen blockiert – Aktionen am Flughafen Biarritz

    10 Blockadepunkte wurden von den Demonstranten im Voraus bekannt gegeben, darunter das Rathaus von Bayonne, die Bahnhöfe von Biarritz und Mauléon und das Rollfeld des Flughafens von Biarritz.

    Fünf Demonstranten ketteten sich am Samstagmorgen gegen 10.30 Uhr zwischen Boucau und Bayonne an die Eisenbahngleise und blockierten den Zugverkehr, berichtet France Bleu Pays Basque, obwohl die Präfektur des Departements Pyrénées-Atlantiques ein Demonstrationsverbot erlassen hatte. Aktivisten der Vereinigung Bake Bidea führen eine Aktion zur „Blockade“ des Baskenlandes durch, um die Freilassung baskischer Gefangener, ehemaliger ETA-Mitglieder, zu fordern.

    Einige Demonstranten stürmten gegen 8.30 Uhr auf das Rollfeld des Flughafens Biarritz, wurden aber schnell von der Polizei abgedrängt, berichtete France Bleu. Andere Demonstranten wurden mit Strafen belegt, weil sie sich in der Nähe des Bahnhofs von Biarritz einem Versammlungsverbot widersetzt hatten. Anderen Gruppen gelang es, die Brücke der D810 zwischen Bidart und Guétary zu blockieren, etwa 400 Personen blockierten die Avenue du Maréchal Soult in Bayonne, während sich andere vor dem Rathaus von Bayonne versammelten.

    Ein grosses Polizeiaufgebot wurden insbesondere am Bahnhof und am Flughafen Biarritz eingesetzt, wo durch Kontrollen verhindert werden soll, dass die Demonstranten in das Terminal gelangen. Auf seiner Website fordert der Flughafen die Fluggäste auf, noch früher als sonst anzukommen, um die entstehenden Wartezeiten auszugleichen. „Es wird keine Busse und nur sehr wenige Taxis geben“, wies der Flughafen auf seiner Website hin.

    Sie fordern die Freilassung von zwei ehemaligen ETA-Mitgliedern.
    10 Blockadepunkte waren von den Organisatoren der Proteste bereits vor dem Verbot der Präfektur mitgeteilt worden, darunter das Rathaus von Bayonne, die Bahnhöfe von Biarritz und Mauléon sowie die Markthalle von Espelette oder der Parkplatz am Strand von Bidart.

    Mit diesen Blockaden soll die bedingte Freilassung von Ion Parot und Jakes Esnal erreicht werden. Diese ehemaligen ETA-Mitglieder wurden 1997 zusammen mit anderen Mitgliedern eines Kommandos, das unter anderem für den Anschlag auf die Garnison von Saragossa 1987 verantwortlich war, bei dem 11 Menschen, darunter sechs Kinder, getötet wurden, zu lebenslanger Haft verurteilt.