Kategorie: Vermischtes

  • Loire-Atlantique: 50-Jährige Frau ermordet – Lebensgefährte verhaftet

    Loire-Atlantique: 50-Jährige Frau ermordet – Lebensgefährte verhaftet

    Eine Frau wurde in ihrem Haus in Saint-Brévin-les-Pins, in der Nähe von Saint-Nazaire, tot aufgefunden. Ihr Lebensgefährte, ein 30-Jähriger, wurde wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt.

    Eine Frau im Alter von etwa 50 Jahren wurde am Samstag in Saint-Brévin-les-Pins, in der Nähe von Saint-Nazaire im Département Loire-Atlantique, tot aufgefunden.

    Auf ihrem Gesicht und ihrem Körper wurden Spuren von schweren Schlägen festgestellt. Ihr Lebensgefährte, ein Mann in den Dreißigern, wurde wegen „vorsätzlicher Tötung“ angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Nantes mitteilte.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 mindestens 146 Frauen und im Jahr 2020 mindestens 102 Frauen Opfer von Feminiziden. Das Kollektiv „Feminizide durch Lebensgefährten oder Ex-Freunde“ zählte 2021 mindestens 113 Frauenmorde.

    Insgesamt werden in Frankreich laut Innenministerium jedes Jahr mehr als 200.000 Frauen Opfer von Gewalt.

  • Motorrad-Raser in Pontoise: 18-jähriger Mann verhaftet und angeklagt

    Motorrad-Raser in Pontoise: 18-jähriger Mann verhaftet und angeklagt

    Ein Mann, der am Samstag zugegeben hatte, zwei Kinder in Pontoise überfahren zu haben, wurde am Montag angeklagt und in Haft genommen. Er war am Samstag, dem 6. August, von der Polizei verhaftet worden, nachdem er zugegeben hatte, am Freitagabend zwei Kinder überfahren zu haben.

    Der 18-jährige Mann, der zugegeben hatte, zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren angefahren und schwer verletzt zu haben, wurde am Montag, dem 8. August, angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Am Samstag war er von der Polizei verhaftet worden, nachdem er die Tat zugegeben hatte.

    Die Fakten: Am Freitag gegen 21.15 Uhr wurden zwei Kinder von einem Motorrad erfasst, als das Mädchen im Alter von 10 und der Junge im Alter von 11 Jahren, auf der Esplanade im Quartier Hauts Marcouville in Pontoise Fangen spielten, teilte die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) des Val-d’Oise laut der Zeitung Le Parisien mit.

    „Schwere neurologische Folgen“ für das Mädchen
    Am frühen Nachmittag des Samstags erschien der junge Mann mit seinem Anwalt auf der Polizeiwache und „gab die Tat zu“, wie die Staatsanwaltschaft von Pontoise mitteilte.

    Das zehnjährige Mädchen erlitt ein Schädeltrauma auf. Sie wurde in das Necker-Krankenhaus in Paris gebracht und am Samstag operiert. „Wenn dieses Kind am Leben bleibt, wird es schwere neurologische Schäden davontragen“, erklärte die Staatsanwaltschaft Pontoise.

  • Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    Vendée: Feuer in einem Industriegebiet fordert einen Toten und zwei Verletzte

    „Bei der verstorbenen Person handelt es sich um einen jungen Auszubildenden“, erklärte die Präfektur der Vendée. Ausserdem gibt es einen Leichtverletzten unter den Beschäftigten und einen leicht verletzten Feuerwehrmann.

    Ein Feuer in einem Industriegebiet in Montaigu (Vendée) forderte einen Toten und zwei Leichtverletzte, wie die Präfektur der Vendée am Montag, dem 8. August, mitteilte. „Die tote Person ist ein junger Auszubildender. Es gibt einen leicht verletzten Arbeitnehmer, einen leicht verletzten Feuerwehrmann, der ins Krankenhaus gebracht wurde, und fünf Arbeitnehmer, die psychologisch betreut wurden“.

    Der Brand ereignete sich in der Firma Vincent 4×4, wie France 3 Pays-de-la-Loire berichtet. 2.000 Quadratmeter Gebäudefläche sind den Flammen zum Opfer gefallen. Das Feuer breitete sich auf zwei Unternehmen aus, die sich das gleiche Gebäude teilten, L’Atelier peinture und JLP Concept.

    Insgesamt drei Unternehmen waren von dem Brand betroffen, der am späten Montagnachmittag ausbrach und am späten Abend unter Kontrolle war. Der Brand mobilisierte etwa 80 Feuerwehrleute und etwa 20 Gendarmen, um das Gebiet zu sichern.

  • Strafzettel im Ausland: Viele europäischen Länder leiten Strafzettel ins Heimatland weiter

    Strafzettel im Ausland: Viele europäischen Länder leiten Strafzettel ins Heimatland weiter

    Seit 2015 gibt es einen Informationsaustausch über Verkehrsdelikte zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Das heißt, wenn man in einigen Ländern der EU einen Strafzettel erhält, werden die Bußgeldbescheide nach Frankreich geschickt.

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    Wie die Zeitung Capital erklärt, ist seit dem 11. März 2015 der Austausch von Informationen über Verkehrsdelikte zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union durch eine entsprechende Richtlinie ermöglicht worden. Wenn man also in den Ländern, die dieses Abkommen mit Frankreich oder Deutschland unterzeichnet haben, wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, Missachtung einer roten Ampel, Trunkenheit am Steuer oder Nichtanlegen des Sicherheitsgurts oder des Helms bei Zweirädern einen Strafzettel erhält, wird der Bußgeldbescheid einige Zeit später nach Hause geschickt. Dem Bußgeld entgeht man also nicht, aber Punkte auf dem Führerschein gibt es keine.

    Neunzehn Länder der Europäischen Union und die Schweiz.
    Derzeit haben 19 europäische Länder einen Informationsaustausch mit Frankreich und Deutschland unterzeichnet: Belgien, Spanien, die Niederlande, Polen und Rumänien im Jahr 2015; Österreich, Italien und Luxemburg im Jahr 2016; Ungarn, Portugal, die Tschechische Republik und die Slowakei im Jahr 2017; Estland, Lettland und Litauen im Jahr 2018; Irland und Schweden im Jahr 2019; Dänemark im Jahr 2020. Hinzu kommt auch die Schweiz.

    Seit dem Brexit gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr zu den Ländern, die unter das Abkommen über den Austausch von Informationen über Verkehrsdelikte fallen. Allerdings hat sich Grossbritannien ähnlich wie die Schweiz für ein bilaterales Abkommen ausgesprochen.

    Wer einen Strafzettel aus einem dieser Länder erhalten hat, sollten diesen bezahlen, da sonst mit größeren Konsequenzen zu rechnen ist, wenn man in Zukunft in dem betreffenden Land erneut in eine Verkehrskontrolle geraten sollte. Strafzuschlag, Verspätungszuschlag usw. kommen dann auf säumige Zahler zu. Manchmal werden die Strafen auch im Heimatland im Zuge der Amtshilfe vollstreckt, was meist mit erheblichen Kosten verbunden ist.

    Ein Abkommen, das in beide Richtungen funktioniert. Ausländische Fahrer aus den betroffenen Ländern, die sich auf französischem Boden eines Verkehrsverstoßes schuldig machen, erhalten ebenfalls den Bußgeldbescheid zu Hause an ihrem Heimatort.

  • Französische Polizisten schossen im Laufe des Jahres 2021 290 Mal auf Menschen

    Französische Polizisten schossen im Laufe des Jahres 2021 290 Mal auf Menschen

    Aus dem 10. Jahresbericht der Polizeibehörde geht hervor, dass die Polizei in Frankreich im Jahr 2021 290 Mal auf Personen geschossen hat. Die Zahl der gerichtlichen und administrativen Untersuchungen blieb stabil.

    Die IGPN, die auch als „Polizei der Polizei“ bezeichnet wird, hat die Aufgabe, gerichtliche Ermittlungen oder administrative Untersuchungen zu beruflichen oder ethischen Verfehlungen von Polizisten durchzuführen.

    Aus ihrem 10. jährlichen Tätigkeitsbericht, der im Juli veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Polizisten im Jahr 2021 in Frankreich 290 Mal das Feuer auf Menschen eröffneten. Die Schüsse forderten zehn Todesopfer. Während der Waffengebrauch relativ stabil blieb (+2% in einem Jahr), verschossen die Polizisten mehr Munition (+17% in einem Jahr). In sechzehn Fällen wurde eine Maschinenpistole oder ein Sturmgewehr eingesetzt.

    Lesen Sie auch: 37 Menschen starben 2021 in Frankreich während eines Polizeieinsatzes

    Gleichzeitig ging der Einsatz von Gummigeschossen – was während der Gelbwestenkrise stark kritisiert wurde – zwischen 2020 und 2021 um 4% zurück. Dem Bericht zufolge wurden auch Blendgranaten im dritten Jahr in Folge weniger häufig eingesetzt.

    Seit 2013 gibt es in Frankreich eine Plattform, auf der Privatpersonen eine in ihren Augen problematische Situation melden können. 2021 wurden auf dieser Plattform 6.003 Meldungen registriert. Der Hauptgrund war die Anwendung von Gewalt und Zwang (933 Meldungen), gefolgt von mangelndem Respekt (737 Fälle).

    Im gesamten Jahr wurde die IGPN mit 1.093 gerichtlichen Ermittlungen und 176 Verwaltungsuntersuchungen befasst. Gegen 167 Beamte wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Insgesamt wurden 2.162 Sanktionen gegen Polizisten verhängt.

  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.

  • Val-de-Marne: Ein Mann wird auf offener Straße vor den Augen der Passanten erstochen

    Val-de-Marne: Ein Mann wird auf offener Straße vor den Augen der Passanten erstochen

    Auf einen Mann wurde am Freitag, dem 5. August 2022, in Villeneuve-Saint-Georges (Val-de-Marne) vor den Augen erschrockener Passanten mehrfach eingestochen. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen.

    Ein junger Mann wurde am Freitag, dem 5. August 2022, in Villeneuve-Saint-Georges im Departement Val-de-Marne auf offener Strasse erstochen. Die Tat ereignete sich kurz nach 20 Uhr. Das Opfer brach nach dem Angriff zusammen, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Ein Teil des Messers war in seinem Unterleib abgebrochen. Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte starb der junge Mann an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

    Ein in den sozialen Netzwerken kursierendes Video zeigt fassungslose Passanten, die um einen Fleck und Blutspritzer auf dem Bürgersteig herumlaufen, neben zurückgelassenen persönlichen Gegenständen.

    Ein Verdächtiger wurde in Polizeigewahrsam genommen
    Nach dem tödlichen Messerangriff befand sich am Samstag ein Verdächtiger in Polizeigewahrsam. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Créteil auf Anfrage der Agentur AFP mit.

    Der festgenommene Verdächtige war „offensichtlich alkoholisiert“, wahrscheinlich obdachlos und hat „wahrscheinlich ein psychiatrisches Problem“, die Staatsanwaltschaft Créteil hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Die Frau bestreitet, dass sie ihren Mann absichtlich getötet habe, und beteuert, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat.

    Eine Frau aus Usson-en-Forez im Département Loire wurde am 5. August wegen Mordes an einem Ehepartner angeklagt und im Gefängnis von La Talaudière inhaftiert, wie France Bleu Saint-Etienne Loire berichtet. Sie hatte ihren Mann mit ihrem Auto überfahren und später erklärt, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.

    Die Ereignisse gehen auf den 19. Juli zurück. Gegen 2 Uhr morgens wurden die Gendarmen der Kompanie Montbrison zu einem Verkehrsunfall in der Nähe des Hauses des Ehepaars gerufen. Vor Ort erklärte die 55-jährige Frau, dass sie am Steuer ihres Dacia Duster saß, als sie mit etwas zusammenstieß. Dabei handelte es sich um ihren 54-jährigen Ehemann, der auf der Stelle verstarb.

    Die Frau bestreitet die Tat
    Die geschockte Frau war zunächst in die Psychiatrie eingeliefert worden und konnte von den Ermittlern nicht vernommen werden. Das Paar, das drei Kinder hat, lebte getrennt. Der Mann wohnte nur 30 Meter vom Haus der Eltern seiner Ex-Partnerin entfernt.

    Aus dem Bericht der Gerichtsmediziner ging mittlerweile hervor, dass der Mann zweimal angefahren wurde, zuerst an der Hüfte und dann am Kopf, bevor er schliesslich überrollt wurde. Die Frau wurde daher am Freitag, dem 5. August, in Polizeigewahrsam genommen. Sie bestreitet nach wie vor, ihren Mann absichtlich getötet zu haben und bleibt dabei, dass es sich um einen Unfall handelte. Sie erklärte den Ermittlern, dass sie zunächst dachte, sie sei mit einem Schaf zusammengestoßen.

  • Grenoble: Dreijähriges Kind stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses

    Grenoble: Dreijähriges Kind stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses

    Ein dreijähriges Kind soll am Samstag, den 30. Juli, aus dem elften Stock eines Gebäudes in Grenoble gestürzt sein.

    Schreckliche Tragödie in Grenoble. Wie die Zeitung Dauphiné Libéré berichtet, starb ein dreijähriges Kind, nachdem es aus dem elften Stock eines Gebäudes in Grenoble gestürzt war. Das Kind hatte sich kurzzeitig der Aufsicht seiner Eltern entzogen haben.

    Herz- und Atemstillstand
    Das Drama ereignete sich am Samstag, dem 30. Juli, im Stadtteil Villeneuve im Süden von Grenoble. Das Kind fiel aus einem Fenster der Wohnung der Familie, die sich im 11. Stockwerk des Gebäudes befindet.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré befand sich das Kind beim Eintreffen der Rettungskräfte im Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Wiederbelebungsversuche des Notarztes und der Feuerwehrsanitäter waren erfolglos. Die Eltern des Kindes erlitten einen Schock und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Dramas zu ermitteln.

  • Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Ein 37-jähriger Mann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Förster tätig ist, gab gegenüber der Polizei zu, für mehrere Brandausbrüche verantwortlich gewesen zu sein.

    Ein Feuerwehrmann aus dem Departement Hérault verbrachte seine erste Nacht im Gefängnis. Er wurde am Donnerstag, dem 28. Juli, wegen Brandstiftung angeklagt. der Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch festgenommen und muss mit 15 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Euro rechnen.

    Der 37-jährige Mann, verheiratet und Vater von zwei Kindern, wurde am Mittwoch, dem 27. Juli, im Departement Hérault festgenommen. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft Montpellier gab er gegenüber den Ermittlern inzwischen zu, in den letzten Tagen, ja sogar in den letzten drei Jahren, mehrere Feuer gelegt zu haben.

    Der freiwillige Feuerwehrmann erklärte, dass er „Feuerwehreinsätze provozieren wollte, um aus einem bedrückenden familiären Umfeld auszubrechen“, um „soziale Anerkennung“ zu erhalten, aber auch wegen des Adrenalinschubs, der durch die Brände ausgelöst wurde.

    Es gab durchaus schon den Verdacht, dass es sich bei den Brandstiftungen um einen pyromanischen Feuerwehrmann handeln könnte, da die Brandausbrüche – wie gut geplant – immer bei starkem Wind in gefährdeten Gebieten erfolgten.

    Der angeklagte 37-jährige Mann war voll und ganz in das Leben seiner Gemeinde eingebunden. Er wohnt seit jeher in Saint-Jean-de-la-Blaquière und ist seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Als ehemaliger Vorsitzender des Feuerwehrvereins übte er den Beruf des Försters aus und ist außerdem Gemeinderatsmitglied.

    In einem Interview mit der Website „Le journal toulousain“ im vergangenen Jahr erzählte genau dieser Mann, wie er seine Tage mit dem Entfernen von Gestrüpp und dem Beschneiden von Straßenrändern verbringe, um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern, und machte die globale Erwärmung verantwortlich. Auf die Frage „Welchen Rat geben Sie den Feuerwehrleuten?“ hatte er geantwortet: „Es ist ein Beruf der Leidenschaft. Wir werden von Adrenalin und dem Wunsch geleitet, unsere Natur zu retten“.

    „Es gab Verdächtigungen, es gab Meldungen“ über diesen Mann, so Oberstleutnant Jérôme Bonnafoux, Sprecher der Feuerwehr des Departements Hérault. „Wir versuchen so gut wie möglich, verdächtige Profile zu erkennen“, versichert er, aber „das ist nicht unbedingt ausreichend. (…) Wir müssen das System verbessern“. „Was man festhalten muss, ist, dass es sich um eine Minderheit handelt.“

    Der Bürgermeister von Saint-Jean-de-la-Blaquière, Bernard Jannich, selbst ehemaliger Berufsfeuerwehrmann, zeigt sich „sehr wütend und bestürzt“, wie er gegenüber dem Sender France Bleu Hérault erklärte. „Im Departement Hérault gibt es 3.500 Feuerwehrleute, und es gibt diesen einen Fall.“

    Anzumerken ist, dass der Mann nicht für den Großbrand verantwortlich gemacht wird, der sich am 26. Juli in der Gegend von Gignac ausbreitete.