Kategorie: Umwelt

  • Unwetter: Die Schäden werden immer teurer

    Unwetter: Die Schäden werden immer teurer

    Angesichts der zahlreichen Schäden der starken Gewitter, die am Donnerstag, 23. Juni, über Frankreich hinweggezogen sind, dürften die Kosten beträchtlich sein.

    Gewitter mit starkem Hagel sind über das Hexagon gezogen. Solche Situationen gab es im Frühjahr und Frühsommer 2022 mehr als einmal. Solche Unwetter haben ihren Preis, allein die Schäden zwischen dem 2. und 5. Juni wurde mit 940 Millionen Euro beziffert. Seit Anfang Mai werden die Gesamtkosten der Hagelgewitter auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Die durch Hagel verursachten Schäden werden meistens von den Versicherungen übernommen, aufgrund der immer grösseren Schäden hohe Summen auszahlen müssen.

    Verschiedene Arten von Schäden
    Die Unwetter brachten Überschwemmungen, aber die größten Schäden verursachten in der Regel die Hagelschauer. Die Reparatur von Dächern ist teuer und kostet fast 130 Euro pro Quadratmeter. Von den 1,2 Milliarden Euro Kosten für die Versicherungen entfallen 410 Millionen auf Hagelschäden bei Häusern und 370 Millionen auf beschädigte Fahrzeuge. „Unbestreitbar wird es einen Zeitpunkt geben, an dem die Versicherer diese Ereignisse nicht mehr bezahlen können, es sei denn, sie erhöhen die Rechnung für die Privatpersonen“, befürchtet ein Versicherer auf dem Sender France 2.

  • Gewitter: Hagelkörner werden immer größer

    Gewitter: Hagelkörner werden immer größer

    In den letzten Tagen kam es in Frankreich immer wieder zu Gewittern mit starkem Hagel. Die Größe der Hagelkörner, die manchmal größer als Boccia- oder Tennisbälle sind, erstaunt. Der Journalist Jean-Christophe Batterie war am Donnerstag, den 23. Juni in der Sendung 12/13 zu Gast, um darüber zu berichten.

    In der letzten Zeit werden die Hagelkörner bei lokalen Gewittern immer größer, aber warum? „In den von diesen Hagelschlägen betroffenen Regionen kommen alle Bedingungen zusammen, die das Phänomen verstärken. Die Böden sind warm, die Luft in der Höhe ist kalt und mit Verdunstungswasser der vergangenen Tage gesättigt. Das ist günstig für die Bildung von Cumulonimbus-Wolken, vertikalen Wolken, die Höhen von über 10 oder sogar 15.000 Metern erreichen können. In diesen Wolken bildet sich der Hagel“, berichtet der Journalist Jean-Christophe Batteria am Donnerstag, 23. Juni, in der France-3-Nachrichtensendung 12/13.

    Eiskugeln werden in der Höhe immer größer.
    „Die warme Luft steigt auf, die in der Höhe angekommene Feuchtigkeit kondensiert in der abgekühlten Luft zu Wassertropfen, wie der Dampf auf einem Badezimmerspiegel; diese Tropfen steigen dann mit 40 km/h noch weiter nach oben. Alle 100 Meter wird es etwa 1 °C kälter. Bei etwa 3.500 Metern beginnen die Tropfen, Eiskügelchen zu bilden, die mit zunehmender Höhe immer größer werden. Sie geraten in aufsteigende Luftwirbel und binden immer mehr Eis, bis sie zu schwer werden, und als Hagelkörner zu Boden fallen, wobei sie sich bei einer Fallgeschwindigkeit mit über 180 km/h mit noch mehr Eiskristallen aufladen“, erklärt der Journalist auf France 3.

  • Unesco warnt vor „sehr hohem“ Tsunami-Risiko im Mittelmeerraum in den nächsten 30 Jahren

    Unesco warnt vor „sehr hohem“ Tsunami-Risiko im Mittelmeerraum in den nächsten 30 Jahren

    In den nächsten 30 Jahren könnte ein Tsunami im Mittelmeer auftreten, warnte die UNESCO am Mittwoch, dem 22. Juni. Infolgedessen soll das Programm „Tsunami Ready“ ausgeweitet werden.

    Die UNESCO hat beschlossen, ihr Tsunami-Schutzprogramm bis 2030 auf alle gefährdeten Gebiete der Welt auszuweiten, einschließlich des Mittelmeers, wo ein Tsunami in den nächsten 30 Jahren wahrscheinlich ist.

    Das Tsunami-Warnprogramm „Tsunami Ready“, das in Dutzenden von Gemeinden in der Karibik, im Pazifik und im Indischen Ozean getestet wird, soll auf Tausende weitere Küstenorte ausgeweitet werden, wie die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt gab. Das Programm legt zwölf Indikatoren fest, die von den betroffenen Regionen mit Hilfe von Experten der UNESCO eingehalten werden müssen. Dazu gehören die Erstellung eines Plans zur Identifizierung der Bedrohung sowie die Sensibilisierung und Vorbereitung der Bevölkerung auf den Umgang mit der Bedrohung.

    Die meisten der bisher dokumentierten Tsunamis betreffen die Küstenbevölkerungen des Pazifischen und Indischen Ozeans. Die UNESCO weist jedoch darauf hin, dass alle Meeresregionen gefährdet sind, auch die des Mittelmeers. „Die Wahrscheinlichkeit einer meterhohen und damit katastrophalen Welle in den nächsten 30 Jahren ist dort sehr hoch“, sagte Vladimir Rjabinin, Exekutivsekretär der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission der UNESCO.

    100 % der Küstenbevölkerung“ müssen „reaktionsbereit“ sein.
    Etwa 70% der Tsunamis werden laut Vladimir Rjabinin durch ein Erdbeben ausgelöst, wie z.B. der Tsunami im Indischen Ozean 2004, der für mehr als 210.000 Tote verantwortlich war. Sie können aber auch als Folge von Vulkanausbrüchen auftreten, wie der Tsunami, der im Januar 2022 die Pazifikinsel Tonga traf. „Mehr als 40 Gemeinden in 21 Ländern sind bereits sicherer, nachdem sie unser Tsunami Ready-Programm umgesetzt haben“, sagte Vladimir Rjabinin. Er fügte hinzu, dass die UNESCO „sicherstellen möchte, dass 100% der gefährdeten Küstenbevölkerungen bereit sind, auf einen Tsunami zu reagieren“.

    Im Mittelmeer sind die griechischen Inseln Kos und Samos laut Bernardo Aliaga, einem Ozeanexperten des UNESCO-Büros, bereit. Alexandria in Ägypten hat mit der Umsetzung des Programms begonnen, und Istanbul und Cannes arbeiten daran, so Aliaga. „Das allgemeine Prinzip ist, dass es dort, wo es bereits einen Tsunami gegeben hat, auch einen neuen Tsunami geben wird“, sagte Bernardo Aliaga. Wie in der Ägäis oder wie 1908 in der Straße von Messina, als ein Tsunami dort die Küstenstädte verwüstete.

    Besonders aufmerksam beobachten die Experten die Situation um den Vulkan Stromboli auf den Äolischen Inseln, der sich durch seine hohe Aktivität auszeichnet und sich in der Nähe der Küsten Siziliens und Süditaliens befindet. Das Programm der UNESCO wird vom Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNDRR) und der Europäischen Union sowie von Geberländern wie Australien, Japan, Norwegen und den USA unterstützt.

  • Klimakatastrophen: Werden die Versicherungsprämien in die Höhe schnellen?

    Klimakatastrophen: Werden die Versicherungsprämien in die Höhe schnellen?

    Die Zunahme von Unwettern könnte in Frankreich durchaus zu einer Erhöhung der Tarife für Auto- und Hausratversicherungen führen. Die Regierung bittet die Versicherer nun darum, Rücksicht auf die Kaufkraft der Franzosen zu nehmen.

    Das Auto trägt die Spuren der Gewitternacht von Dienstag, dem 21. Juni, auf Mittwoch, den 22. Juni, in Saint-Léger-le-Petit (Cher). Die Karosserie hat den Hagelsturm mit voller Wucht abbekommen. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug erst vor einem Monat gekauft. Er hofft nun, dass er sich auf seinen Versicherer verlassen kann. Den Versicherungen zufolge wird es immer teurer werden, solche Schäden zu decken. In den letzten zehn Jahren sind die Tarife in die Höhe geschnellt.

    Versicherer könnten sich weigern, solche Risiken zu decken.
    „Die Prämien für Wohngebäude betrugen 2012 durchschnittlich 218 Euro. Im Jahr 2022 werden sie durchschnittlich 270 Euro betragen, was einem Anstieg von etwa 25% in den letzten zehn Jahren entspricht“, erklärt Delphine Bardou, stellvertretende Generaldirektorin von Réassurez-moi auf dem Sender France 3. Grund dafür sind vor allem Überschwemmungen, Dürren und Stürme, die immer häufiger auftreten. Und das dürfte sich in naher Zukunft noch verstärken und die Rechnung für die Versicherungen noch höher ausfallen lassen. Die Schäden summierten sich zwischen 1989 und 2019 auf 74 Milliarden Euro. Dieser Betrag dürfte sich in den nächsten 30 Jahren fast verdoppeln. Laut Raphaël Vullierme, Generaldirektor der Versicherung LUKO, könnten einige Versicherer in bestimmten Regionen, die anfälliger für klimatische Unwägbarkeiten sind, die Deckung der Risiken vollständig verweigern oder sehr hohe Preise verlangen. Am Donnerstag, dem 23. Mai, wird das Wirtschaftsministerium die Versicherer empfangen. Ziel ist es, die Kaufkraft der Franzosen zu erhalten, indem versucht wird, den Preisanstieg zu begrenzen.

  • Halb Katamaran und halb U-Boot: „Platypus“ misst die Plastikverschmutzung des Mittelmeers

    Halb Katamaran und halb U-Boot: „Platypus“ misst die Plastikverschmutzung des Mittelmeers

    Wie aus einem Spionagefilm entsprungen, fühlt sich das „Platypus“ (Schnabeltier) genannte Boot auf und unter dem Wasser gleichermaßen wohl. Mit seinen Kameras misst es die Plastikverschmutzung des Mittelmeers, um diesen empfindlichen Lebensraum besser zu schützen.

    Ein seltsames Tier schwimmt in der Nähe von Antibes vor der Côte d’Azur. Das Platypus, wie das Schnabeltier in Shakespeares Sprache heißt, hat keine Haare, sondern einen Motor. Es ist ein futuristisches Halb-U-Boot, das von der Organisation Blue Odyssey Initiative eingesetzt wird, um die Verschmutzung des Meeresbodens zu messen. „Es wird viel über die Plastikverschmutzung und den Zustand des Mittelmeers gesprochen, unser Ziel ist es, zu sehen, was dort unten wirklich passiert“, erklärt François-Alexandre Bertrand, der das Schiff entworfen hat.

    Das Schiff, das eine Mischung aus Katamaran und U-Boot ist, hat die Möglichkeit, seinen Mittelteil komplett unterzutauchen, einschließlich der Passagier- und der Steuerkabine. Sobald sich das Schnabeltier zwei Meter unter der Oberfläche befindet, kann es mit seinen leistungsstarken Kameras den Meeresboden in einem großen Umkreis kartografieren. „Der Nutzen dieser Bilder besteht darin, dass wir entlang der Küste scannen können, ein Vorgang, der mit Tauchern viel länger dauern würde“, erklärt Patrick Deixonne, Mitglied von Expedition 7th Continent, gegenüber France Télévisions.

    Ziel des Projekts ist es, den Zustand der Unterwasserwelt vor und nach dem Sommer zu vergleichen. Mithilfe der Messungen wollen die Teams die Entwicklung des Plastikmülls im Wasser in Abhängigkeit von den touristischen Aktivitäten beschreiben. Die Organisation hofft, durch ihre Arbeit die Behörden auf die Dringlichkeit des Schutzes der Unterwasserwelt aufmerksam machen zu können. Alle gesammelten Daten werden den Stadtverwaltungen, Departements und Regionen zur Verfügung gestellt, damit sie entsprechende Entscheidungen treffen können.

  • Versicherer: Die Unwetter vom 2. bis 5. Juni werden 940 Millionen Euro kosten

    Versicherer: Die Unwetter vom 2. bis 5. Juni werden 940 Millionen Euro kosten

    Die Unwetter zwischen dem 2. und 5. Juni, die in mehreren Regionen Frankreichs grosse Schäden verursachten, werden voraussichtlich 940 Millionen Euro kosten. Dies geht aus einer ersten Schätzung hervor, die der Branchenverband der Versicherer am Mittwoch veröffentlichte.

    Es war die zweite Welle schwerer Unwetter nach derjenigen zwischen dem 20. und 23. Mai, bei der die Schäden auf 323 Millionen Euro geschätzt wurden. Die Gesamtschäden werden nun auf über 1,2 Milliarden Euro in zwei Wochen geschätzt.

    Die Zahlen umfassen Schäden an Häusern (410 Mio. Euro), Autos (370 Mio. Euro), gewerblichen Gütern (90 Mio. Euro) und landwirtschaftlichen Gütern, darunter zerstörte Ernten (70 Mio. Euro), so France Assureurs in der Pressemitteilung.

    Am 12. Juni wurde mehreren Gemeinden im Zentralmassiv, in der Region Ile-de-France und im Südwesten Frankreichs, die durch Überschwemmungen, Hagel oder Schlammlawinen geschädigt wurden, der Status der Naturkatastrophe zuerkannt. Insgesamt waren 65 Departements von den Unwettern betroffen, die einen Toten und 15 Verletzte gefordert hatten.

  • Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Am Dienstag, 21. Juni, als viele Departements von Schäden durch schwere Hagelgewitter betroffen wurden, beunruhigte insbesondere die Intensität dieser Unwetter. Zwar sind Gewitter in dieser Jahreszeit üblich, doch können sie aufgrund der globalen Erwärmung häufiger auftreten und schwerere Schäden verursachen.

    Hagelkörner, die so groß wie ein Tennisball oder eine Hand waren, fielen am Montag, dem 20. Juni, während heftiger Gewitter aus dem Himmel. Warum scheinen sich diese Hagelstürme zu häufen? Gewitter mit Hagelschlag treten i. Frankreich traditionell zwischen Mai und Juli auf, wenn die Cumulonimbus-Wolken am ausgeprägtesten sind. Diese speziellen Wolken, die für Gewitter verantwortlich sind, können sich bis zu 15 Kilometer hoch auftürmen. In ihrem Inneren steigen und sinken Staubpartikel, die von Wasser umgeben sind, und mit der Zeit Eiskugeln bilden.

    Ein Wetterphänomen, das mit der globalen Erwärmung häufiger und intensiver auftritt.
    Die Gewitter der letzten Tage wurden durch eine Art Kaltlufttropfen verursacht. Dabei handelt es sich um eine Blase aus kalter Luft in etwa 5.000 m Höhe, die auf die am Boden liegende sehr warme Luft trifft. „Je größer der Temperaturkontrast, desto stärker können diese Gewitter werden“, erklärt der Meteorologe Ludovic Lagrange. Nach Ansicht der Wissenschaftler wird die globale Erwärmung diesen Trend noch beschleunigen. „Eine um 30% erhöhte Häufigkeit, eine im Durchschnitt um 10% bis 15% erhöhte Intensität“, sagt Jean Jouzel, Klimatologe und ehemaliges Mitglied des IPCC, voraus.

  • Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Am Abend des Montags, 20. Juni, hat sich vom Südwesten her eine weitere ausgeprägte Gewitterzone entwickelt. Stellenweise fielen tennisballgroße Hagelkörner.

    Zahlreiche Gewitter trafen Okzitanien auch am Montag, 20. Juni, mit Hagelschlag im Südwesten, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Hautes-Pyrénées, dem Gers und der Gironde. Auch die Stadt Bordeaux und ihre Umgebung waren betroffen.

    Über dem Norden der Hautes-Pyrénées ging gegen 21 Uhr ein heftiger Hagelsturm nieder. Auch der Süden des Departements Gers war betroffen. Vor allem der Hagel mit teilweise tennisballgroßen Hagelkörnern und der starke Wind verursachten die größten Schäden, wie man auf den Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken sehen kann.

    Auch am Dienstag, 21. Juni, herrscht in zehn Departements im mittleren Osten Frankreichs die Warnstufe Orange „Gewitter“. Nach den Vorhersagen von Météo-France ziehen lokal heftige Gewitter zwischen dem Südwesten des Landes und dem Centre Val-de-Loire auf.

    Die Gewitter bringen wahrscheinlich Hagelschlag, intensive Niederschläge und heftige Windböen. Die orangefarbene Hitzewarnung wird in 10 Departements des östlichen Zentrums aufrechterhalten. Die Gewittergefahr bleibt in den meisten Regionen bestehen.

  • Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    In seinem letzten Wetterbericht setzt Meteo France 21 Departements wegen heftiger Gewitter auf die Warnstufe Orange und 10 Departements auf die Warnstufe Orange wegen der Hitzewelle. 

    Nach der großen Hitze der letzten Tage kehren Regen und Gewitter nach Frankeich zurück. Météo France rechnet mit einer „Welle heftiger Gewitter, die am Abend im Südwesten des Landes beginnt“. Météo France hat aus diesem Grund 21 Departements in Alarmstufe Orange versetzt: „Eine ausgeprägte Gewitterfront wird sich am Abend vom Südwesten her entwickeln und sich dann im Laufe der Nacht in Richtung Centre-Val-de-Loire verlagern“, warnen die Experten.

    In Okzitanien sind vier Departements von dieser Wetterwarnung betroffen: Hautes-Pyrénées, Gers, Tarn-et-Garonne und Lot. Die Alarmstufe gilt von Montagabend bis Dienstagmorgen, 07:00 Uhr.

    Das Departement Lot-et-Garonne soll ebenfalls von den Gewittern betroffen sein, die laut Météo France „von heftigen Niederschlägen begleitet werden, die manchmal stärker ausgeprägt sind als in der vorangegangenen Nacht“. Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte es im Departement bereits starke Hagelschläge gegeben, die die Produktion mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe zerstört haben. Auch die Departements Pyrénées-Atlantiques, die Landes, die Gironde, die Dordogne, die Charente, die Charente-Maritime, die Deux-Sèvres, die Vienne, die Indre-et-Loire, die Loir-et-Cher, die Indre, die Creuse, die Haute-Vienne und die Corrèze sind betroffen.

    Météo France rechnet mit besonders starkem Hagelschlag, „intensiven Niederschlagsmengen, die punktuell 30 bis 50 Liter, lokal 60 Liter / m2 manchmal in weniger als einer Stunde erreichen“, und „heftigen Windböen, die Werte von 80 bis 100 km/h erreichen können“.

    In den übrigen Teilen Frankreichs, insbesondere im Osten, setzte Meteo France aufgrund der Hitzewelle und der besonders hohen Temperaturen zehn Departements in Alarmstufe Orange.

  • Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Der Waldbrand, der bereits am Freitag in Comprégnac ausgebrochen ist, ist immer noch nicht unter Kontrolle. 65 Personen, deren Häuser von den Flammen bedroht sind, wurden in eine Notunterkunft gebracht.

    Der Waldbrand, der am Freitag, dem 17. Juni, in der Gemeinde Comprégnac (Aveyron) ausgebrochen war, hat nach der letzten Bilanz am Sonntagmorgen 380 Hektar Vegetation zerstört. Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle, meldet France Bleu Occitanie unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Der Südwind nahm am Samstagnachmittag zu und erschwerte die Arbeit der Löschzüge. Die Präfektur des Departements Aveyron gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die „Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden“ und erklärte gegenüber Franceinfo, dass bereits 65 Personen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, darunter auch Verstärkung aus den Regionen Bouches-du-Rhône und Hérault. Im Laufe des Samstags führten Canadair-Flugzeuge Löschflüge durch. Die Departementsstraße 41 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.