Kategorie: Umwelt

  • Feuer im Gard: Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Frankreich bekämpfen „Mega-Feuer“

    Feuer im Gard: Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Frankreich bekämpfen „Mega-Feuer“

    Météo-France hat am Freitag, 8. Juli, für das Gard „die höchste Waldbrandwarnstufe“ ausgerufen. Grund dafür sind Hitze, Windböen und eine durch extreme und frühe Trockenheit geschwächte Vegetation. 650 Hektar Wald wurden seit Donnerstag, 7. Juli, verbrannt.

    Der Brand, der seit Donnerstag, dem 7. Juli, in den Cevennen im Norden des Departements Gard bereits über 650 Hektar Wald vernichtet hat, schwächte sich am Freitag, 8. Juli, ab. Die Feuerwehr des Departement Gard war überfordert und musste durch Kräfte aus ganz Frankreich verstärkt werden, da noch weitere Brandausbrüche im Departement zu bewältigen waren.

    Meteo-France hatte das Gard am Freitag aufgrund der Hitze, der Windböen und der durch die extreme und frühe Trockenheit geschwächten Vegetation auf „höchste Waldbrandwarnstufe“ gesetzt. Im Norden des Departements, in der Nähe der Ardèche, waren zwischen 750 und 1.000 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich für das „Megafeuer“, wie es die Rettungskräfte nannten, im Einsatz, das sie seit Donnerstagabend in Atem hielt.

    Es gab immer wieder ein Wiederaufflammen des Feuers, wie die Feuerwehr berichtet. „Im Moment ist es eine Kombination aus Überwachung und Löschung der Waldränder. Wir haben das Feuer noch nicht unter Kontrolle gebracht“, erklärte Oberstleutnant Olivier Tudela am späten Freitag Nachmittag.

    „Wir bearbeiten das Feuer an seinen Rändern, aber es wird sehr langwierig sein, um es zu beenden, da es kilometerlange Ränder gibt. Wir können von einem unter Kontrolle gebrachten Feuer sprechen, wenn keine Gefahr mehr besteht, dass es wieder aufflammt. Aber bei den sehr ungünstigen Wetterbedingungen, mit denen wir konfrontiert sind, wird das vielleicht erst am Sonntag der Fall sein“, sagte Oberstleutnant Eric Agrinier, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Agentur AFP.

  • Wetter: Mit über 35°C wird ab Montag eine neue Hitzewelle im Südwesten herrschen

    Wetter: Mit über 35°C wird ab Montag eine neue Hitzewelle im Südwesten herrschen

    In der nächsten Woche wird es in Okzitanien wieder sehr heiß werden. Die Höchsttemperaturen werden auf über 35°C steigen. Diese Hitze wird mehrere Tage anhalten, mindestens aber bis Mitte Juli.

    Eine neue Hitzewelle wird von Météo France für die nächste Woche angekündigt. Die Höchsttemperaturen werden im Laufe des Wochenendes allmählich um mehrere Grad steigen, aber erst am Montag wird die Hitzewelle im französischen Südwesten voll einsetzen. Die Departements Haute-Garonne, Tarn und Hérault werden als erste betroffen sein.

    „Ab Montag werden im südwestlichen Viertel die Temperaturen lokal über 35°C steigen. Die grösste Hitze könnte um den 14. Juli herum erreicht werden. Aber im Moment ist das Ende noch nicht abzusehen. Wir werden bis zum Wochenende des 14. Juli sehr heißes Wetter erleben“, erklärte Saïd Asbatri, Prognostiker bei Météo France. Auch in den Nächten werden die Temperaturen sehr mild bleiben.

    Werden wieder 40°C erreicht?
    Es ist noch zu früh, um das zu sagen. Die Vorhersagen müssen in den nächsten Tagen noch verfeinert werden, um die genauen Höchsttemperaturen, die Regionen, die unter der neuen Hitzewelle in Frankreich leiden werden, und ihre Dauer zu bestimmen. Sicher ist, dass die Höchstwerte keineswegs 46°C erreichen werden, wie es ein amerikanisches Vorhersagemodell vor einigen Tagen vermuten ließ.

    Der Grund für diese neue Hitzewelle ist, wie schon im Juni, ein Tiefdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel, das sehr heiße Luft aus dem nordafrikanischen Maghreb und aus Spanien nach Frankreich transportiert.

    Auch wenn 35°C im Süden nicht als übertrieben heißer Wert für den Sommer erscheint, so ist es doch eine Temperatur, die über den normalen Werten der Saison für die erste Julihälfte liegt. „35°C ist kein außergewöhnlicher Wert, aber es bleibt auch im Sommer eine sehr heiße Temperatur“, sagt der Wetterprognostiker Saïd Asbatri. Die üblichen Nachmittagstemperaturen liegen bei 26°C bis 29°C.

  • Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Die ersten Touristen an der Küste des Languedoc erleben eine unangenehme Überraschung: eine ungewöhnlich starke Präsenz von Moskitos. Der Bürgermeister von Le Graud-du-Roi im Departement Gard ruft nach Hilfe.

    „Ich habe meinen Aufenthalt verkürzt, ich fahre nach Hause“. Zu Beginn des Sommers ist dies eine Reaktion, die kein Bürgermeister eines Badeortes hören möchte. Kaum sind sie in Grau-du-Roi im Departement Gard angekommen, haben Hunderte von Touristen denselben Reflex: Sie schmieren sich anstelle von Sonnencreme ein Anti-Mückenspray auf den Körper. Tausende von Mücken treiben am helllichten Tag am Strand, auf der Terrasse oder auf der Straße ihr Unwesen.

    „Die Mückenpopulation bringt starke Belästigungen mit sich“, stellt der Bürgermeister von Grau-du-Roi, Robert Crauste, auf seiner Facebook-Seite fest. Zwar hat die mit der Bekämpfung der Mücken beauftragte Organisation EID (Entente interdépartementale de démoustication) bereits aus der Luft gesprüht, doch das reicht nicht aus. „Ich habe die EID gebeten, dass dringend eine zusätzliche lokale Behandlung durchgeführt wird“, kündigt der Bürgermeister an.

    Gewitter, Hitze und schnelles Schlüpfen
    Aber warum gibt es so viele Mücken? Der EID erklärt, dass die jüngsten Gewitter und die große Hitze an der Küste des Departements Gard zu einer großen Mückenpopulation geführt haben. Gleichzeitig konnte das Regenwasser aufgrund der unruhigen See aus der Küstenregion nicht richtig abfließen. Der Schlupf der Larven erfolgte sehr schnell. Auch die Tigermücke „profitierte“ von diesen Wetterbedingungen. Zwar mit Flugzeugen, Hubschraubern und am Boden Gift ausgebracht, doch müssen die EID-Techniker die Vorschriften für Natura-2000-Gebiete beachten. Während der Brutzeit der Vögel dürfen sie nicht eingreifen. Die Moskitos nutzten dies aus…

    In den östlichen Pyrenäen verhinderte der jüngste Brand in Salses-le-Château und Opoul-Périllos, dass der Mückenbekämpfungsplan wie vorgesehen fortgesetzt werden konnte. Im Departement Hérault die Mückenbekämpfung mit Hubschraubern nicht durchgeführt werden.

    Trotzdem wurden seit dem 20. Juni fast 2.300 Hektar Feuchtgebiete behandelt.

  • Heute um 13.15 Uhr erleben wir Menschen einen einzigartigen Moment auf unserer Erde

    Heute um 13.15 Uhr erleben wir Menschen einen einzigartigen Moment auf unserer Erde

    Am Mittag des 08. Juli wird etwas sehr Seltenes geschehen: 99% der Weltbevölkerung werden zur gleichen Zeit die Sonne sehen.

    Es ist ein außergewöhnliches Ereignis, das am Freitag, dem 8. Juli, stattfinden wird. Gegen 13:15 Uhr deutscher Zeit werden 99% der Erdbevölkerung Sonnenlicht sehen können.

    Laut der Website EarthSky werden „fast alle der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Welt zum fraglichen Zeitpunkt etwas Sonnenlicht abbekommen. Darunter befinden sich Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika und der größte Teil Asiens“.

    Zur gleichen Zeit werden „7,7 Milliarden Menschen – etwa 99% von uns – auf der Seite des Planeten sein, die von der Sonne beleuchtet wird. Mehr als 6,4 Milliarden von ihnen werden tagsüber unterwegs sein, während mehr als 1,2 Milliarden Menschen die Abenddämmerung erleben werden“, erklären Wissenschaftler.

    Himmel in absolutem Schwarz
    Einige Menschen auf unserem Planeten werden jedoch im wahrsten Sinne des Wortes keinLicht sehen. Etwa 200 Millionen Menschen werden nämlich einen „Himmel von absoluter Schwärze“ erleben.

  • Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Am Donnerstag wüteten mehrere Brände in Südfrankreich. Der Tag gipfelte in einem „Megafeuer“ in den Cevennen, das „Tausende Hektar“ bedroht. Die Feuerwehrkräfte sind in Bedrängnis und befürchten am Freitag ein „Schauspiel der Verwüstung“.

    Die Feuerwehrleute im Departement Gard kämpften die ganze Nacht hindurch gegen ein „Megafeuer“, das Tausende Hektar Land im Herzen der Cevennen bedroht, nachdem es am Donnerstag, dem 7. Juli, in der Region zu mehreren Bränden gekommen war, die durch extreme Hitze und Wind angefacht wurden.

    In Bordezac, an der Grenze zur Ardèche, hatte das Feuer bis zum späten Donnerstagabend bereits fast 600 Hektar Vegetation niedergebrannt. Bis Mitternacht hat das Feuer nach Angaben der Präfektur noch an Größe zugenommen und etwa 10 Kilometer Länge erreicht. Der Brand bedroht tausende weitere Hektar Vegetation.

    Anhaltender Wind
    „Wir müssen weitere Mittel einsetzen, da es sich um Bereiche handelt, die sehr, sehr schwer zugänglich sind“, sagte der Generalkontrolleur des Feuerwehr- und Rettungsdienstes des Departements (Sdis), Jean-Michel Langlais. Angesichts des „die ganze Nacht anhaltenden Windes, der uns die Arbeit sehr erschweren wird, müssen wir ein sehr großes Netz um das Feuer ziehen“.

    Die sieben Canadair-Flugzeuge und drei Dash-Hubschrauber haben gegen 6.30 Uhr ihre Flugrotation wieder aufgenommen.

    Von Bessèges aus waren am Donnerstagabend große Flammenfahnen auf drei weit voneinander entfernten Hügeln zu sehen. Die beeindruckende Rauchsäule war von der mehr als 50 Kilometer aus Richtung Nîmes zu sehen.

    „Dieses Feuer ist, wie soll ich sagen, ein Megafeuer“, erklärte Kommandant Tanguy Salgues, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In dem betroffenen Gebiet gibt es viele Seekiefern, die sehr brennbar sind. Die Feuerwehr befürchtet ein Übergreifen des Feuers auf das andere Ufer der Cèze, wo im Jahr 1985 bei einem enormen Brand 10.000 Hektar abbrannten.

    70 Personen mussten am Abend evakuiert werden.

    Große Vorsicht bis Sonntag empfohlen
    Am Donnerstagabend wütete noch ein weiteres Feuer auf 235 Hektar Vegetation und Kiefern in Générac im Süden des Departements Gard. Im benachbarten Departement Bouches-du-Rhône mussten die Feuerwehrleute am Donnerstag 35 Brände bekämpfen, insbesondere in Arles, wo ein Feuer von Schilf und Gestrüpp in einem Gewerbegebiet ausbrach. Durch den starken Mistralwind breitete sich das Feuer schnell aus und übersprang schließlich die Nationalstraße 113, eine strategische Verbindung zur A54 zwischen Nîmes und Marseille, und schnitt sie in beide Richtungen ab.

    Nach einer ersten Bilanz der Rettungskräfte brannten vier Häuser ab und vier weitere wurden beschädigt. In Martigues mussten die Bewohner eines Altenheims vorübergehend evakuiert wurden.

    Auf Twitter empfahl die Generaldirektion für zivile Sicherheit, bis Sonntag „aufgrund einer sehr hohen Brandgefahr im Mittelmeerraum“ große Vorsicht walten zu lassen.

  • Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Die Anzahl der Schwefelwasserstoffsensoren an den bretonischen Stränden hat sich verdreifacht. Diese Geräte sind sehr nützlich, um die Giftigkeit dieses Gases zu messen, das in zerfallenden Grünalgen entsteht, und ermöglichen es, Maßnahmen zu ergreifen, wenn aktuelle Gefahr droht.

    Es ist eine wahre Plage in der Bretagne, die zu einem weiteren komplizierten Sommer führen könnte. Die Ausdünstungen von verrottenden Grünalgen an den Stränden. Sie verbreiten nicht nur einen sehr starken Geruch, der die Touristen stört, sondern das Gas, das sie ausstoßen, ist auch noch hochgiftig. Eine Plage auch für die Gemeinde Hillion im Departement Côtes-d’Armor, die schon mehrmals gezwungen war, den Zugang zum Strand von Saint-Guimond zu sperren.

    Schwefelwasserstoff kann tödlich sein
    Behörden weisen immer wieder darauf hin, dass die Gase, die durch die Zersetzung der Algen entstehen, sehr gesundheitsgefährdend sind. Schwefelwasserstoff kann laut der Agence Régionale de Santé (Regionale Gesundheitsagentur) Beschwerden verursachen, die von einfachem Unwohlsein bis sogar zum Tod reichen können, je nachdem, welche Konzentration des Gases freigesetzt wird. In betroffenen Regionen soll das Gas bereits den Tod von Pferden, Hunden und Wildschweinen verursacht haben.

    Wirksame Überwachungsinstrumente an 12 Stränden
    Zwölf Strände in den Departements Côtes d’Armor und Finistère, die diesem Phänomen am stärksten ausgesetzt sind, haben sich für die Installation von Sensoren entschieden, um den mit den grünen Fluten verbundenen Schwefelwasserstoffausstoss zu messen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen und vor allem, im Falle einer Gefahr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die von den Sensoren gelieferten Daten sind auf der Website von Air Breizh abrufbar.

    Der Verein, der die Luftqualität misst, hat bereits früher staatliche Stellen gewarnt, wenn der Schwefelwasserstoffgehalt zu hoch war. Der Schwellenwert für eine Überschreitung liegt bei 1 ppm (parts per million), wie vom Hohen Rat für öffentliche Gesundheit empfohlen. Bei diesem Schwellenwert nimmt der menschliche Körper in der Regel bereits einen Geruch nach faulen Eiern wahr.

  • Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Brände, Dürre … Ganz Südeuropa leidet unter enormem Wassermangel. Aufgrund der globalen Erwärmung treten Dürren immer häufiger und immer früher auf. Spanien und Griechenland kämpfen gegen Brände, und Italien hat in fünf nördlichen Regionen den Wassernotstand ausgerufen.

    In der Nähe von Porto Germano (Griechenland) versuchten am Dienstagnachmittag, dem 5. Juli, Löschflugzeuge und Hubschrauber, die Flammen zu bekämpfen. Die Löschmannschaften holten sich das dringend benötigte Wasser direkt aus dem Meer. In Griechenland ist gerade Brandsaison. Allein am Montag, dem 4. Juli, wurden 53 Brandausbrüche gezählt, die durch starke Winde und große Hitze angefacht wurden.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet.
    Am Dienstag, dem 5. Juli, waren in Venta de Moro (Spanien) 500 Feuerwehrleute im Einsatz, um zu versuchen, ein Feuer unter Kontrolle zu bringen, das am Sonntag, dem 3. Juli, ausgebrochen war. Auch hier war die Trockenheit eine der Ursachen. Laut einem Expertenbericht leidet Spanien unter einer Trockenheit, wie es sie seit mehr als einem Jahrtausend nicht mehr gegeben hat. In Venta de Moro gingen 1.300 Hektar Land in Flammen auf.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet. Auch dies die Folge einer historischen Dürre. In fünf Regionen im Norden des Landes wurde der Wassernotstand ausgerufen. Getreide und Reisernten werden dieses Jahr gefährlich mager ausfallen.

  • Wo man im Südwesten Gold finden kann

    Wo man im Südwesten Gold finden kann

    Frankreich ist reich an Gegenden, die sich für die Suche nach Gold eignen. Vor allem die Region Okzitanien ist mit ihren zahlreichen Flüssen ein geeigneter Ort, um den so begehrten Flitter und Glitter zu entdecken.

    Ist es möglich, in Frankreich Gold zu finden? Journalisten von Futura-sciences erklären jetzt, dass es wirklich so ist. Die Flüsse sind die besten Orte, um Gold zu finden, und im Südwesten gibt es viele Flüsse, die sich für Goldfunde eignen. Gold kann in kleinen Partikeln in einigen Flüssen im Zentralmassiv, im Jura, in der Bretagne und in Okzitanien gefunden werden.

    Futura-sciences berichtet, dass das Armorikanische Massiv „mit seinen sehr alten geologischen Formationen und dem Vorhandensein von Vulkangestein“ die Region in Frankreich ist, in der Abenteurer am ehesten Gold finden könnten. Da es jedoch in eingeschlossener Form (in Felsen) vorkommt, ist es recht schwierig, es zu entdecken und abzubauen.

    Die Departements, in denen es am einfachsten ist, Gold in Flüssen zu finden, sind die Ardèche, der Hérault und der Gard. Die Flüsse in diesen drei Departements erodieren das Cevennenmassiv, das reich an Lagerstätten ist, was das Auffinden von Goldflitter erleichtert. Schließlich ist laut Futura-sciences auch das Zentrum der Pyrenäen eine bevorzugte Region für Goldsucher, da man dort in fast allen Flüssen Gold finden kann.

  • Feuer: Rauchverbot im Auto im südfranzösischen Langlade

    Feuer: Rauchverbot im Auto im südfranzösischen Langlade

    Seit Beginn des Jahres sind in Südfrankreich bereits fast 340 Brände ausgebrochen. In Langlade, einem von Pinienwäldern umgebenen Dorf im Departement Gard, erließ der Bürgermeister jetzt eine Verordnung, die das Rauchen im Auto verbietet. Damit soll verhindert werden, dass durch weggeworfene Zigaretten am Straßenrand Feuer verursacht werden. Gelbe Flächen und verdorrte Pflanzen: Zwei potenzielle Brandherde, die den Bürgermeister von Langlade im Departement Gard dazu veranlassten, eine Verordnung zu erlassen, die das Rauchen im Auto verbietet. Ziel: Vermeidung des achtlosen Wegwerfens von Zigarettenstummeln, die zum Ausbruch eines Feuers führen könnten. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Die Maßnahme wird von den Einwohnern recht positiv aufgenommen. „Es ist eine viel bewaldete gegend, also finde ich es sehr gut“, sagt ein Mann gegenüber dem Sender France 3. Der bis zum 31. Juli gültige Erlass sieht auch ein Rauchverbot rund um mehrere Sportanlagen vor, die s…

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  • Werden die Temperaturen Mitte Juli im Südwesten wirklich auf 46 °C steigen, wie es einige Wettermodelle vorhersagen?

    Werden die Temperaturen Mitte Juli im Südwesten wirklich auf 46 °C steigen, wie es einige Wettermodelle vorhersagen?

    Die hohen Temperaturen sind dieses Jahr mit einem bereits besonders drückenden Monat Juni besorgniserregend. In den sozialen Medien kam es zu einem großen Ausreißer, als ein amerikanisches Wettermodell für Ende nächster Woche Temperaturen von 46 °C im Südwesten Frankreichs ankündigte. Sind diese Vorhersagen zuverlässig?

    Der Monat Juni 2022 war bereits von sehr hohen Temperaturrekorden geprägt, aber das heiße Wetter scheint in diesem Sommer noch nicht sein letztes Wort gesprochen zu haben. Soziale Netzwerke meldeten am Sonntag, dem 3. Juli, dass ein amerikanisches Prognosemodell eine sehr extreme Hitzewelle für Frankreich vorhersagte. Für das Wochenende vom 16. bis 17. Juli wird im Südwesten Hitze von bis zu 46 °C erwartet. Aber sind diese Prognosen wirklich zuverlässig?

    Das für diese Vorhersage verwendete Tool ist bekannt, es ist das Globat Forescast System (GFS), ein Tool des National Weather Service, des meteorologischen Dienstes der Vereinigten Staaten. Es ist eines der ersten Prognosemodelle, das auf die Hitzewellen aufmerksam gemacht hat, die Frankreich seit Mitte Juni heimgesucht haben. Es ist jedoch ein Instrument, das besonders in großen Gebieten wie den Vereinigten Staaten verwendet wird, so dass es in kleineren Ländern wie Frankreich weniger genau ist.

    Je weiter der Stichtag entfernt ist, desto ungenauer ist ein Prognosetool. Die Prognosen der GFS sprechen von einem Klima-Phänomen, das erst in knapp zehn Tagen eintreten soll. Man darf daher nicht vergessen, die Fehlerquote der Wetter-Daten zu berücksichtigen. Frédéric Nathan, Prognostiker bei Météo-France, erklärt: „Zehn oder fünfzehn Tage, das sind sehr lange Fristen, wir machen bei Météo-France keine so langfristigen Vorhersagen, aber die Daten erlauben es uns, eine Tendenz vorherzusehen.“ Die GFS-Daten seien daher „mit Vorsicht zu genießen“, denn „je länger die Frist, desto mehr sinkt die Zuverlässigkeit“.

    Die Vorhersagekarten von GFS werden alle sechs Stunden aktualisiert und die von den Internetnutzern am Sonntagmorgen gefundenen Vorhersagen waren bereits am Sonntagabend wieder verschwunden und die 46°C im Südwesten Frankreichs standen nicht mehr auf der Tagesordnung.

    Mehrere andere Tools versuchen, das Wetter in Frankreich über 15 Tage anzuzeigen, und keines von ihnen zeigte eine so signifikante Hitze wie das GFS-Modell.

    Hitzewellen sind in Frankreich recht häufig und nehmen ständig zu. Sehen wir uns die Zahlen von Météo-Franc an: Von 1947 bis Juni 2022 wurden 44 Hitzewellen aufgezeichnet, 9 davon fanden vor 1989 statt und seit einschließlich 2010 wurden 20 Hitzewellen aufgezeichnet.