Kategorie: Umwelt

  • Hitzewelle: Was ist eine Hitzekuppel?

    Hitzewelle: Was ist eine Hitzekuppel?

    Am Montag, 11. Juli, begann die neue Hitzewelle in Frankreich. Von der Garigliano-Brücke in Paris aus erklärt die Journalistin Myriam Seurat, warum so hohe Temperaturen erwartet werden, und geht insbesondere auf das Phänomen der sogenannten „Hitzekuppel“ ein.

    Am Montag, dem 11. Juli, begann die neue Hitzewelle im Hexagon. „Es beginnt mit den südlichen Regionen“, erklärt die Journalistin Myriam Seurat, die von der Pont du Garigliano (Paris) berichtet. „Die allgemeine Situation ist einfach: Wir erleben derzeit eine antizyklonale Blockadewirkung. Unser Hochdruckgebiet ist derzeit zwischen zwei Tiefdrucksystemen eingeklemmt: eines über Nordeuropa und eines über Osteuropa“, erläutert die Journalistin.

    „Hoher Druck, der eine Glocke bildet“.
    „Ergebnis: Es wird sich eine Wärmekuppel bilden. (…) Das sind Hochdruckgebiete, die wie eine Glocke geformt sind. (…) Die Wärme, die vom Boden in die Atmosphäre abfließen sollte, bleibt stecken und sinkt wieder in die unteren Schichten ab, und die Temperaturen werden sich weiter erwärmen. Jeden Tag werden wir zwei bis drei Grad mehr haben“, erklärt die Journalistin. Für Dienstag, den 12. und Mittwoch, den 13. werden in Teilen Frankreichs sehr hohe Temperaturen erwartet.

  • Hitze und Dürre: Das Azorenhoch hat sich enorm ausgedehnt

    Hitze und Dürre: Das Azorenhoch hat sich enorm ausgedehnt

    Die Iberische Halbinsel ist seit über 1.000 Jahren nicht mehr so trocken gewesen. Amerikanische Forscher haben nun aufgezeigt, dass dies eine Folge der Ausweitung des Azorenhochs ist.

    Dürre und Hitze treffen Spanien und Portugal mit voller Wucht. Und wir wissen jetzt warum. Das Azorenhoch ist eine Zone, in der der Luftdruck überdurchschnittlich hoch ist.

    Es befindet sich in der Umgebung der gleichnamigen Inselgruppe im Atlantik und spielt eine wichtige Rolle für das Wetter in ganz Westeuropa, indem es insbesondere die Regenfälle in den Norden des Kontinents lenkt.

    Als amerikanische Forscher die Veränderungen des Luftdrucks in diesem Gebiet in den letzten 1.200 Jahren untersuchten, stellten sie fest, dass das Hochdruckgebiet vor allem in den letzten 200 Jahren dazu neigt, sich zu vergrößern. Mit anderen Worten: seit dem Beginn der industriellen Revolution. Sie stellen auch einen Zusammenhang mit dem Anstieg der Treibhausgasemissionen in diesem Zeitraum her.

    Welche konkreten Folgen hat das?
    Der Zusammenhang zwischen der Ausweitung dieses Hochdruckgebiets und der aktuellen Dürre wurde mit dem allgemeinen Trend hergestellt, dass die Regenmenge in Spanien und Portugal vor allem im Winter abnimmt. Dieser historische Trend hat sich seit 1950 stärker ausgeprägt. Um zu ihren Schlussfolgerungen zu gelangen, kombinierten die Forscher verschiedene Messungen: Wetteraufzeichnungen, Computersimulationen, aber auch die Untersuchung von Stalagmiten in einer portugiesischen Höhle. Durch die Beobachtung der Chemie dieser mineralischen Säulen ist es möglich, Dürreperioden oder starke Regenfälle über mehrere Jahrhunderte in der Vergangenheit zu belegen. Eine weitere Schlussfolgerung dieser amerikanischen Studie, die in Nature Geoscience veröffentlicht wurde, ist, dass die Höhe der Niederschläge bis zum Ende des Jahrhunderts in Spanien und Portugal um weitere 10 bis 20% sinken wird. Die zunehmende Trockenheit könnte den Olivenanbau in Südspanien sowie den Weinanbau und Gemüseanbau stark gefährden.

    Die Vergrösserung des Azorenhochs hat zum jetzigen Zeitpunkt keinen großen Einfluss auf Frankreich oder andere europäische Länder. Insgesamt werden im Norden Frankreichs etwas trockenere Sommer und etwas feuchtere Winter erwartet. Dramatisch wird es aber für die Iberische Halbinsel, die immer trockener wird, oder sogar Großbritannien, wo es im Winter immer stärker regnen könnte.

  • Starke Hitze: Vorsicht beim Baden

    Starke Hitze: Vorsicht beim Baden

    Achtung: Aufgrund der hohen Temperaturen steigen die Risiken beim Baden.  Opfer der Hitze sind nicht unbedingt die, die einen Hitzeschlag erleiden. Die Hitze greift jeden an, daher ist das Baden in der prallen Sonne nicht ratsam und in einigen überwachten Bereichen sogar verboten. In seinen acht Berufsjahren hat der Bademeister in dem Bericht des senders France 2 schon einige Ertrinkungsfälle erlebt. Aufgrund der Hitzewelle befürchten die Rettungsdienste jetzt noch mehr Unfälle. Vorsicht sollte man während der heißesten Stunden insbesondere bei sportlichen Aktivitäten – auch im Wasser – walten lassen. „Machen Sie keinen Sport zwischen zwölf und sechzehn, siebzehn Uhr. Das ist sehr gefährlich“, sagt ein Experte gegenüber France 2. Zu den Regionen, die am stärksten betroffen sein werden, gehört der Südwesten und insbesondere die Gegend um Toulouse (Haute-Garonne). Im Laufe der Woche werden dort Spitzenwerte von vierzig Grad im Schatten erwartet. Wer in unbewachten Gewässern badet, m…

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  • Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands, Grégory Allione, befürchtet, dass es aufgrund der derzeitigen Hitzewellen zu einem Anstieg der Brände kommen wird. Nach mehreren Tagen mit zahlreichen Bränden in Frankreich, insbesondere in den Cevennen, „wird die Hitzewelle diese Woche noch eins drauflegen“, zeigt sich Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Montag, dem 11. Juli, auf France Inter besorgt. Meteo France sagt für diese Woche starke Hitze in ganz Frankreich voraus. Am Montag können die Temperaturen im Departement Lot oder auch in den Landes auf bis zu 39 Grad steigen. „Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Derzeit gibt es bereits überall Feuerausbrüche“, erklärt der Feuerwehrchef. Grégory Allione spricht sich dafür aus, „mehr Leute einzustellen“ und „einen Gang höher zu schalten“. In Frankreich gibt es derzeit 42.000 Berufsfeuerwehrleute und 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren. „Das Ziel muss sein, dass wir im Jahr 2027 mindestens 250.000 freiwillige Feuerwehrleute haben“. Seiner Meinung nach kommt „die globale Erwärmung nicht 2030 oder 2050, sondern jetzt“.
  • Rattenplage in Paris: Die Nager erobern die französische Hauptstadt

    Rattenplage in Paris: Die Nager erobern die französische Hauptstadt

    Eine eher erstaunliche Debatte prägte den Pariser Stadtrat am Donnerstag, dem 7. Juli: die Verbreitung von Ratten in der Stadt. Was die Sitzung jedoch vor allem prägte, war die besondere Stellungnahme einer Vertreterin der Parti Animaliste (Tierpartei).

    Duchka Markovic, Vertreterin der Parti Animaliste (Tierpartei) im Pariser Stadtrat, überraschte alle mit ihrer Reaktion während einer Debatte über die Belästigung durch Ratten in der Hauptstadt. Zwar räumte sie zunächst ein, dass „die Anwesenheit von Ratten ein Problem darstellen kann, wenn sie sich in unseren Wohnungen oder Kellern aufhalten“, doch dann verteidigte sie die Nager, indem sie daran erinnerte, dass man sie nicht als „Ratten“, sondern als „Surmulots“ bezeichnen sollte.

    Weltweit gibt es mehrere Rattenarten, in Paris ist die „rattus norvegicus“, die entweder als „braune Ratte“ oder „Surmulot“ bezeichnet wird, das grosse Problem. Die Tierschützerin erklärte, dass die Bezeichnung „Ratte“ einen negativen Beigeschmack habe und an eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit erinnere: die „schwarze Ratte“, die über Jahrhunderte die Pest in Europa verbreitete.

    Die Tierschützerin Douchka Markovic schloss mit einem Plädoyer für ein Zusammenleben mit Ratten, die „Helfer bei der Abfallkontrolle“ seien. Sie ermutigte die Stadt sogar, „sie besser kennenlernen, um effektive und ethische Methoden zu finden“.

    Der Oppositionspolitiker Paul Hatte bewertete diesen Beitrag als „verrückt“. Die Stadtrats-Debatte wurde seitdem zum Gespött in den sozialen Netzwerken und einige Internetnutzer übernahmen den Spitznamen „Surmulot“.

  • Brandgefahr: Traditionelles Feuerwerk zum 14. Juli in vielen Städten abgesagt

    Brandgefahr: Traditionelles Feuerwerk zum 14. Juli in vielen Städten abgesagt

    Da sich die Brände in Frankreich häufen, haben bereits mehrere Bürgermeister die für den Nationalfeiertag am 14. Juli geplanten Feuerwerke in ihren Gemeinden abgesagt.

    In Alès (Gard) wäre die Party fast in einem Drama geendet. Am Samstagabend, dem 9. Juli, wurden Böller abgefeuert, die zahlreiche kleine Brände verursachten. Durch den Wind angefacht, breitete sich das Feuer immer weiter aus und bedrohte sogar Häuser. Es gab keine Opfer, aber 5.000 Quadratmeter gingen in Rauch auf. Am Sonntag, dem 10. Juli, stand der stellvertretende Bürgermeister auf der noch heißen Asche und wurde wütend: „Verantwortungslose Menschen haben Feuerwerkskörper geworfen, obwohl dies strengstens verboten war“.

    Die Stadtverwaltung von Nîmes hat entschieden.
    Sollte das traditionelle Feuerwerk am 14. Juli im Departement Gard, wo immer wieder Brände ausbrechen und die Brandgefahr durch die neue Hitzewelle noch zunehmen wird, beibehalten werden? Die Stadtverwaltung in Nîmes hat entschieden: Es kommt nicht in Frage, auch nur das geringste Risiko einzugehen. In ganz Südfrankreich, das nächste unter der neuen Hitzewelle schwitzen wird, haben sich viele weitere Gemeinden ebenfalls dafür entschieden, auf das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu verzichten.

  • Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Die Hitze schlägt ab Montag, dem 11. Juli, im Südwesten Frankreichs wieder zu. Die Höchstwerte werden bereits am Montag Nachmittag 38°C erreichen. Und das ist noch nicht das Ende.

    Warm und wärmer. Das ist das Wetterprogramm für diesen Montag, den 11. Juli, und auch die nächsten Tage. Die neue Hitzeperiode, die sich über das Wochenende ankündigte, wird im Laufe des Montags an Intensität gewinnen und voranschreiten.

    Um 7 Uhr am Montagmorgen meldete MeteoCiel bereits 23,2°C in Leucate und 21,6°C in Albi.

    Heute Nachmittag sagt Meteo France 35°C in Castres und Carcassonne, 34°C in Toulouse, Montauban, Cahors, Auch, 33°C in Tarbes, Pau, Agen und Foix, 31°C in Narbonne und 30°C in Rodez im Schatten voraus. In anderen Gemeinden der Region kann es sogar noch wärmer werden. Zu bedenken ist auch, dass die Temperaturen in der Sonne, ausserhalb des schützenden Schattens, deutlich höher ausfallen werden. Man sollte sich also wenn möglich immer im Schatten aufhalten und viel trinken.

    Es wird wieder heiss im Südwesten Frankreichs

    Eine Hitzewelle bis zum 20. Juli?
    Die einsetzende Hitzewelle könnte in weiten Teilen Frankreichs bis zum 20. Juli anhalten, so La Chaîne Météo. Die Tiefsttemperaturen werden in den großen Städten des Südens in dieser Woche nachts generell deutlich über 20°C bleiben. Am Nachmittag könnte am Mittwoch oder Donnerstag, dem 14. Juli, mancherorts die 40°C-Marke überschritten werden. Die Intensität, die Dauer und die geografische Ausdehnung der neuen Hitzewelle sind jedoch noch nicht ganz klar.

    Die Hitze erklärt sich durch eine Wärmekuppel, die sich über Nordafrika aufbaut und heisse Luft nach Frankreich aufsteigen lässt.

  • Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Aufgrund der Dürre ist es ein riskanter Sommer für die Piloten der Wasserbomberbasis Nîmes-Garons. Seit Jahresbeginn sind in Südfrankreich bereits fast 6.000 Hektar Vegetation in Rauch aufgegangen.

    Die Wasserbomber-Piloten der Sécurité Civile, die seit März 2017 auf dem ehemaligen Marinefliegerstützpunkt Nîmes-Garons stationiert sind, sind die wichtigsten Verbündeten der Feuerwehrleute am Boden.

    Zu Beginn des Sommers sind die 87 Piloten in höchster Alarmbereitschaft, und das alles in einem äußerst angespannten Arbeitsklima. Vor einigen Wochen konnte ein Streik auf dem Stützpunkt nur knapp abgewendet, weil es immer wieder Probleme mit der Auszahlung der Gehälter, Unregelmäßigkeiten bei den Beförderungen oder operative Entscheidungen gab, die ohne Absprache in Paris getroffen wurden und weit von der Realität vor Ort entfernt waren. Unglaublich, wenn man sich die Wichtigkeit ihrer Mission vor Augen führt.

    Die Gründung der Wasserbomber-Staffel geht auf die frühen 1960er Jahre zurück, als Südfrankreich von sehr heftigen Bränden heimgesucht wurde. Zwei Männer, ein Unterpräfekt und ein Feuerwehrhauptmann waren davon überzeugt, dass Luftunterstützung das Ausmass der Brände begrenzen könnte.

    Im Jahr 1963 mieteten sie in Kanada zwei Catalina-Wasserflugzeuge an, um Brände in Südfrankreich zu bekämpfen. Aber die Entscheidungsträger in Paris lassen sich nur langsam überzeugen. Die ersten Canadair-Flugzeuge mit Kolbenmotoren, die speziell für diese Art von Mission entwickelt wurden, werden sechs Jahre später in Dienst gestellt.

    In mehr als 50 Jahren Waldbrandbekämpfung hat die Luftunterstützung die Fläche, die den Bränden zum Opfer viel, um das Zehnfache verringert.

    Auch die Prävention spielt bei der Bekämpfung von Waldbränden eine große Rolle. Ende der 1980er Jahre wurde eingeführt, dass an gefährlichen Tagen dauerhaft Flugzeuge in der Luft sind, um Feuerwehrleute, die präventiv im Gelände unterwegs sind, bei Bedarf unmittelbar unterstützen zu können.

    Sechs Tonnen Wasser in 12 Sekunden
    Die Löschflugzeuge sind heute meist Dash 8, ursprünglich ein von der kanadischen Firma Bombardier hergestelltes Regionaltransportflugzeug, das durch Hinzufügen eines bauchigen Tanks für Wasser und Brandverzögerer in einen Wasserbomber umgewandelt wurde.

    Und dann gibt es noch den Canadair C415, der in der Lage ist, sechs Tonnen Wasser in nur 12 Sekunden aus seinen beiden Tanks auf den Brand zu schütten.

    Die Piloten dieser Flugzeuge sind meist ehemalige Angehörige der Luftwaffe oder der Marine. In über 60 Jahren haben sie viele Menschenleben gerettet, aber auch einen hohen Preis für die Bekämpfung der Flammen bezahlt.

  • Auf dem Weg zu einer neuen Hitzewelle? Meteo France erwartet heisse Tage ab Montag

    Auf dem Weg zu einer neuen Hitzewelle? Meteo France erwartet heisse Tage ab Montag

    In der kommenden Woche wird es im gesamten Land wieder sehr heiß werden. Die Höchsttemperaturen sollen bereits am Montag auf 38°C steigen, laut Météo France.

    „Anfang nächster Woche wird es sehr heiß mit Temperaturen von bis zu 38°C ab Montag“, warnt Meteo France am Samstag, dem 9. Juli, auf seinem Twitter-Account. „Die Hitze wird anhalten und sich im Laufe der Woche nach Norden ausdehnen, mit einem erwarteten Höhepunkt am kommenden Wochenende“. Die Departements Haute-Garonne, Tarn und Hérault sollen die ersten sein, die von der neuen Hitzewelle betroffen sein werden.

    Aber können wir wirklich von einer Hitzewelle sprechen? Laut Méteo France ist es noch zu früh, um das abschliessend zu sagen.

    Werden die Temperaturen nächste Woche wieder über 40 °C steigen? Auch hier ist es noch zu früh, um das zu sagen. Die Vorhersagen müssen in den nächsten Tagen noch verfeinert werden, um die genauen Höchsttemperaturen, die Regionen, die unter dieser Hitzewelle in Frankreich leiden werden, und ihre Dauer zu bestimmen. Sicher ist, dass die Höchstwerte keineswegs 46°C erreichen werden, wie es ein amerikanisches Vorhersagemodell vor einigen Tagen vermuten ließ.

    Hitzewellen sind in Frankreich recht häufig und nehmen stetig zu. Das belegen die Zahlen von Météo-France: Von 1947 bis Juni 2022 wurden 44 Hitzewellen gezählt, 9 davon fanden vor 1989 statt und seit 2010 (einschließlich) wurden 20 gezählt.

  • Planeten, Sterne, Supermond, Perseiden… was kann man wo in diesen Sommer am Himmel beobachten?

    Planeten, Sterne, Supermond, Perseiden… was kann man wo in diesen Sommer am Himmel beobachten?

    Viele Menschen lieben es, den Himmel und die Sterne zu beobachten. Hier die wichtigsten Terminen in diesem Sommer, um den Himmel zu beobachten.

    Der Sommer ist eine perfekte Zeit, um sich in der Astronomie zu üben. Der Himmel ist klar, die Nächte sind warm und die astronomischen Phänomene sind zahlreich – alles gute Gründe, um die Nacht draußen zu verbringen und die Sterne zu beobachten.

    Im Juni 2022 fand bereits eine „große Planetenkonstellation“ statt, aber das war nicht das einzige Phänomen, das man in diesem Sommer am Himmel beobachten konnte. Halten Sie also Ihre Augen offen, denn die Termine sind recht zahlreich.

    Zunächst einmal können Sie ab Mittwoch, dem 13. Juli, einen sogenannten Supermond sehen. Das Nachtgestirn wird dann der Erde sehr nahe sein, und es wird möglich sein, ihn größer und heller als üblich zu sehen. Um ihn unter den besten Bedingungen zu beobachten, sollten Sie auf klares Wetter hoffen und sich so weit wie möglich von der Lichtverschmutzung der Großstädte entfernen.

    Dieses Jahr wird die beste Sternschnuppennacht wieder im August stattfinden. Der Sternschnuppenregen der Perseiden wird vom 20. Juli bis zum 25. August zu sehen sein, mit dem Höhepunkt der Aktivität in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Ein Teleskop oder Fernglas ist nicht erforderlich. Die Sternschnuppen werden mit einer Geschwindigkeit von fast 50 km pro Sekunde über den Himmel ziehen.

    Wer gut ausgerüstet ist, sollte am Samstag, dem 16. Juli, das Teleskop herausholen, um eine Konjunktion (Annäherung zweier Himmelsobjekte) zwischen Saturn und Mond zu beobachten. Am 19. Juli schiebt sich der Saturn direkt unter den Jupiter und am 26. Juli steht die Venus unter dem Mond. Am 14. August schließlich können Sie Saturn sehr nah an der Erde beobachten und sogar hoffen, seine Ringe erkennen zu können.

    Okzitanien ist eine der Regionen, in denen es am ehesten gelingt, die Sterne zu beobachten. Die südfranzösische Region beherbergt nämlich zwei der drei internationalen „Reservate des Sternenhimmels“ in Frankreich: den Nationalpark der Cevennen und den Pic du Midi de Bigorre. Der Parc National des Cévennes ist das größte internationale Sternenhimmelreservat Europas.