Kategorie: Umwelt

  • Ausgesetzte Tiere: Tierschutzverein spricht vom „schlimmsten Wochenende des Jahres“

    Ausgesetzte Tiere: Tierschutzverein spricht vom „schlimmsten Wochenende des Jahres“

    Der französische Tierschutzverein SPA warnt vor einer Welle von Aussetzungen während des Ferienwochenendes vom 31. Juli. Der Tierschutzverein hat schon jetzt einen Anstieg der Aussetzungen von Haustieren um 11% seit Beginn des Sommers 2022 verzeichnet.

    „Das schlimmste Wochenende des Jahres.“ So bezeichnet der Präsident des Tierschutzvereins Jacques-Charles Fombonne das heutige Wochenende, an dem die meisten Menschen in Frankreich auf der Fahrt in den oder aus dem Urlaub auf den Strassen sind. Gegenüber der Zeitung Sud Ouest warnte der Präsident der SPA vor einem starken Anstieg der Tieraussetzungen an den Wochenenden, an denen die meisten Menschen in den Urlaub fahren.

    Schon jetzt sieht die Bilanz für den Tierschutzverein düster aus. „Die großen Wochenenden im August werden wie jedes Jahr zu einer großen Zahl von ausgesetzten Tieren führen“, bedauert Jacques-Charles Fombonne. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Aussetzungen zu verhindern, hatte der Tierschutzverein schon im Juni eine Sensibilisierungskampagne gestartet.

    Anstieg um 11%
    Parallel dazu verzeichnete die SPA bereits einen „katastrophalen“ Juli mit einem Anstieg der Aussetzungen um 11% und „sehr wenigen Adoptionen“. Bereits Mitte Juli hatte die SPA vor der Sommerwelle gewarnt, die die Tierheime überschwemmt.

    Der Tierschutzverein ruft außerdem zu vernünftigen und überlegten Adoptionen von Haustieren auf, um zu verhindern, dass sich ähnliche Aussetzungen immer wieder wiederholen.

  • Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Ab Sonntag, dem 31. Juli, soll eine neue Hitzewelle über Frankreich hinwegziehen. Die hohen Temperaturen, der Mistral und die Tramontane stellen eine echte Bedrohung dar. Meteo France warnt vor einer „sehr hohen Brandgefahr“.

    Eine dritte Hitzewelle bricht über Frankreich herein. Das Thermometer wird laut Météo-France am Sonntag im Südosten auf 30 bis 37 Grad steigen, in Okzitanien sogar mindestens auf 34 bis 35 Grad. Ab Montag werden die Temperaturen unterhalb einer Linie Bordeaux-Lyon allgemein über 35°C liegen. Im Südosten sollen sie bis zu 39°C erreichen.

    Diese große Hitze wird vom Mistral und den Tramontane-Winden begleitet, wodurch sie zu einer großen Bedrohung wird. Meteo France warnt daher vor „sehr hoher Brandgefahr“ im Mittelmeerraum ab diesem Sonntag. Bedingt durch die „weiterhin sehr heißen und trockenen Bedingungen und einer zunehmend empfindlichen Vegetation“.

    Ein Feuer, das am Samstagnachmittag nördlich von Perpignan ausgebrochen war, zerstörte innerhalb kurzer Zeit 150 Hektar Vegetation. 370 Feuerwehrleute und einige Löschflugzeuge waren wegen der Tramontane nötig, um das Feuer einzugrenzen. Der Brand ist zwar jetzt unter Kontrolle, brennt aber auch am Sonntag stellenweise noch immer.

    Drei Hitzewellen in diesem Sommer
    Frankreich hat bereits im Juni eine frühe Hitzewelle erlebt und kommt gerade aus einer zweiten, die vom 12. bis 25. Juli dauerte und mehrere Brände verursachte, insbesondere in der Region Gironde, wo fast 21.000 Hektar Wald zerstört wurden.

    Die jetzt beginnende neue Hitzewelle „stellt die 45. seit 1947 registrierte Hitzewelle dar“, „die drittintensivste“ und „die fünftlängste“, so die Website von Météo-France.

    Zu den hohen Temperaturen gesellte sich im Juli eine historische Trockenheit – der Juli 2022 ist wahrscheinlich der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • Dürre: Die Trockenheit nimmt weiter zu

    Dürre: Die Trockenheit nimmt weiter zu

    Heute herrscht in 93 von 96 Departements Frankreichs (ohne Überseegebiete) Dürrealarm. Eine Situation, die die Landwirte beunruhigt und katastrophale Folgen für die Umwelt haben könnte.

    Ein rissiges, trockenes, völlig ausgetrocknetes Land. Wo die Loire noch vor einigen Monaten floss, überspannt die Brücke Anjou-Bretagne ein Flussbett, das wie eine Wüste aussieht. Eine besorgniserregende Dürre, die in weiten Teilen des Hexagons herrscht und viele Landwirte verunsichert. Franceinfo besuchte einen Artischockenbauer, der hilflos und ratlos ist. Statt der 25.000 Artischocken, die er normalerweise produziert, rechnet er in diesem Jahr nur mit einer Ernte von 7.000 Stück: „Es wird ein Katastrophenjahr werden. Ich weiß nicht, wie wir das wieder aufholen sollen“. In 93 Departements des französischen Mutterlandes herrscht in unterschiedlichem Ausmaß Dürrealarm.

    Die Gletscher der Pyrenäen könnten bald verschwinden.
    Die Wasserkrise betrifft auch Privatpersonen in Tausenden von französischen Gemeinden und führt häufig zu Wasserbeschränkungen für die Pflege von Gärten und Gemüsebeeten: „Ich zögere, auf meinem Grundstück Gemüse für meinen Eigenbedarf anzupflanzen. Denn wir dürfen nicht mehr gießen“, sagt ein Anwohner. In höheren Lagen werden auch Berggipfel von der bleiernen Hitze hart getroffen, wie in den Pyrenäen. Der Schnee, von dem man dachte, dass er ewig liegen würde, schmilzt in Strömen. Die 25 Gletscher, die heute noch in den Pyrenäen zu sehen sind, könnten laut dem jüngsten IPCC-Bericht bis 2050 vollständig verschwinden.

  • Chinesische Rakete: Die Trümmer schlugen am Samstagabend auf der Erde ein

    Chinesische Rakete: Die Trümmer schlugen am Samstagabend auf der Erde ein

    Die Trümmer des unkontrolliert abstürzenden chinesischen Raumfahrzeugs stürzten am späten Samstagnachmittag, 30. Juli, auf die Erde.

    Lange Zeit herrschte Unklarheit: Stürzt sie auf dem offenen Meer ab? In Afrika? In Europa oder gar in Frankreich? Wenige Minuten vor dem tatsächlichen Absturz wusste niemand, wo genau die Trümmer der am 24. Juli gestarteten chinesischen Rakete auf die Erde fallen würden. Schließlich stürzte die Rakete mit dem Namen ‚Langer Marsch-5B‘ (LM-5B) – mit einem Gewicht von fast 22,5 Tonnen – am Samstag, dem 30. Juli, gegen 18.45 Uhr in den Indischen Ozean. Die genaue Absturzstelle und das Ausmaß des Trümmereinschlags sind noch nicht bekannt.

    https://twitter.com/nazriacai/status/1553424586624335872

    Die Rakete Langer Marsch-5B ist 33 Meter hoch und wiegt 20 Tonnen. Im Gegensatz zu anderen Satelliten-Trägerraketen hat sie nicht zwei Stufen, die sich lösen und einzeln auf die Erde zurückfallen, sondern nur eine einzige Stufe. Vor einer Woche hatte die für die bemannte Raumfahrt zuständige chinesische Behörde (CMSA) den Start als „vollen Erfolg“ bezeichnet und bekannt gegeben, dass sich das Wentian-Modul „erfolgreich von der Rakete getrennt und in die vorgesehene Umlaufbahn“ gelangt sei.

    Die Chinesen hatten eine erste Rakete dieser Bauart im Mai 2020 gestartet. Damals hatte der Absturz einige Schäden an Häusern in der Elfenbeinküste verursacht. Auch beim zweiten Start war ein Trümmerteil über dem Indischen Ozean niedergegangen. Das Verhalten der Chinesen wird vom Direktor der Nasa scharf kritisiert. „Die Raumfahrtnationen müssen die Risiken für Menschen und Güter auf der Erde minimieren. Es ist klar, dass China die Haftungsstandards für seinen Weltraumschrott nicht einhält“.

  • Pyrénées-Orientales: Feuer in der Nähe von Perpignan zerstört 150 Hektar Vegetation

    Pyrénées-Orientales: Feuer in der Nähe von Perpignan zerstört 150 Hektar Vegetation

    220 Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen und sind derzeit noch immer vor Ort, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Glücklicherweise hat der Wind nachgelassen.

    Das Feuer in der Nähe der Gemeinde Calce im Département Pyrénées-Orientales, 15 Kilometer nordwestlich von Perpignan, ist „stabilisiert“, berichtet Oberst Eric Belgioïno, der Chef der Feuerwehr des Départements, am Sonntagmorgen, 31. Juli, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Das Feuer brach am Samstag gegen 16 Uhr aus und breitete sich sehr schnell aus. Es zerstörte 150 Hektar Vegetation und wurde von einem ‚Tramontana‘-Wind mit Böen von bis zu 50 km/h angeheizt. Am Sonntagmorgen beruhigte sich der Wind.

    „Der südliche und der nördliche Teil des Feuers sind unter Kontrolle“, aber es gibt noch Glutherde an Stellen, die „für die Feuerwehr nur schwer zugänglich sind“, so Eric Belgioïno. Bis zu 370 Feuerwehrleute waren am Samstag im Einsatz. 220 von ihnen verbrachten die Nacht vor Ort. Sie bleiben weiterhin mobilisiert, „um die Waldränder zu behandeln und jeglicher Gefahr eines Wiederaufflammens des Feuers am Sonntag vorzugreifen“.

  • Dürre: Trinkwassermangel im Departement Creuse

    Dürre: Trinkwassermangel im Departement Creuse

    Die Dürre ist überall in Frankreich sichtbar. In 93 Departements gelten Wassereinschränkungen. Im Departement Creuse gibt es für mehrere Tausend Einwohner nun auch Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung.

    In der Gemeinde Bord-Saint-Georges (Creuse) floss am Donnerstag, dem 28. Juli, wieder etwas mehr Wasser aus dem Hahn, nachdem Anfang der Woche nur noch ein kleines Rinnsal aus den Wasserhähnen kam. Daher wurden Flaschen mit Trinkwasser an die Bewohner verteilt, in der Hoffnung, dass der Wasserfluss aus dem Wasserturm nicht vollständig zum Erliegen kommt. Die Zeit verlangt Einschränkungen. Der Gemeindeverband für Trinkwasserversorgung (SIAEP) des Beckens von Gouzon (Creuse) bittet die Bevölkerung, sehr vorsichtig mit dem verfügbaren Wasser umzugehen.

    „Wir stehen wirklich auf dem Schlauch, das heißt, wenn nicht jeder seinen Teil dazu beiträgt, kann es im August zu einem Blackout kommen und wir haben kein Wasser mehr. Das hatten wir vor einigen Jahren schon einmal, da waren wir gezwungen, uns Wassertanks liefern zu lassen“, erklärt Vincent Turpinat, Präsident des Wasserversorgungsverbands SIAEP du bassin de Gouzon. Um den immer wiederkehrenden Wassermangel zu beheben, plant der SIAEP kurzfristig, über 24 km lange Leitungen Wasser aus dem Fluss Allier zu pumpen.

  • Mit diesen Tricks kann man Wespen von unseren Tischen fernhalten

    Mit diesen Tricks kann man Wespen von unseren Tischen fernhalten

    Das Wetter ist schön, es ist warm und wir genießen gemütlich eine kleine Mahlzeit im Freien. Alles scheint perfekt zu sein – bis auf die Wespen, die uns die Leckereien streitig machen wollen.

    Grillfeste, Aperitifs, Picknicks… Mit den schönen Tagen nehmen die Mahlzeiten im Freien zu, aber die gelb-schwarzen Überraschungsgäste neigen dazu, das Fest zu verderben. Die Wespen, die um die Teller kreisen, verursachen Stress, vor allem bei Eltern, die Angst haben, dass ihre Kleinen von den Insekten gestochen werden. Hier sind sieben Tipps, wie wir die Wespen erfolgreich von unserem Tisch fernhalten können.

    Marmeladenglas
    Das Marmeladenglas als Ablenkung ist eine Technik aus Großmutters Zeiten, die immer noch funktioniert! Sie können einfach ein Marmeladenglas öffnen und es an das Ende Ihres Tisches stellen. Vom Zucker angelockt, werden sich die Wespen daran gütlich tun und Ihnen ein wenig Ruhe schenken.

    Gemahlener Kaffee
    Wespen reagieren empfindlich auf den Geruch von Kaffee und fliehen, wenn sie ihm nahe kommen. Um sie zu vertreiben, kannst man gemahlenen Kaffee in einem Behälter auf den Tisch stellen.

    Wassersprühflasche
    Man bewaffne sich mit einer Wassersprühflasche und sprühe ein paar Tropfen in die Luft, sobald sich die Wespen nähern. Wenn die Insekten das Wasser riechen, werden sie versuchen, Schutz zu suchen, da sie Angst vor Regen haben.

    Gewürznelken
    Wie mit dem Kaffee kann man Wespen vertreiben, indem man Nelken in einer kleinen Schüssel zu Pulver zermahlt. Alternativ kann man auch eine Orange oder Zitrone mit Gewürznelken spicken.

    Aufgeräumter Tisch
    Wespen stöbern gerne in den Tellern und freuen sich besonders über süßes Obst oder Fleisch. Um sie nicht in Versuchung zu führen, sollte man nach dem Essen keine Speisereste auf dem Tisch stehen lassen und die Teller schnell abräumen.

    Räucherstäbchen
    Wespen reagieren sehr empfindlich auf Gerüche. Was gibt es also Besseres als Räucherstäbchen, um den Außenbereich angenehm duften zu lassen und gleichzeitig die gefährlichen Insekten fernzuhalten? Mit dieser Massnahme kann man sich übrigens auch die lästigen Stechmücken vom Halse halten.

    Wilde Blumen
    Einige Pflanzen ziehen Wespen an. Das gilt zum Beispiel für Lavendel, Salbei oder Sonnenblumen. Wenn man diese in seinem Garten in der Nähe der Terrasse anpflanzt, kann man eine natürliche Ablenkung schaffen und die Wespen vom Esstisch fernhalten.

  • Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Auch in der nächsten Woche werden die Temperaturen wieder steigen und stellenweise Spitzenwerte von 38°C erreichen. Eine neue Hitzewelle kommt auf Frankreich zu.

    Die Hitze war nie richtig weg und nächste Woche hat sie Frankreich wieder fest im Griff, mit Temperaturen, die stellenweise bis zu 38°C erreichen. Die Temperaturen waren seit einigen Tagen leicht gesunken und es hat zeitweise sogar geregnet. Diese Atempause war offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn ab Samstag meldet Météo France wieder Temperaturen um die 30°C, die am Sonntag auf 33°C steigen werden, um dann bis Mittwoch oder Donnerstag noch weiter zu steigen.

    Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet
    Das Hin und Her seit einigen Wochen wird immer durch das gleiche Szenario hervorgerufen. Zum wiederholten Mal bildet sich ein ziemlich großes Hochdruckgebiet, das sich über den gesamten Atlantik erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zufuhr von kühlerer Meeresluft. Dazu passend liegt jedesmal ein kleines Tief über Spanien. Die heisse Luft aus Nordafrika strömt wegen des Tiefs über Spanien nördlich nach Frankreich. Seit einigen Wochen wiederholt sich dieses Szenario immer wieder auf die gleiche Weise.

  • Unkontrollierter Absturz einer über 20 Tonnen schweren chinesischen Rakete

    Unkontrollierter Absturz einer über 20 Tonnen schweren chinesischen Rakete

    Nachdem die über 20 Tonnen schwere Rakete ein Modul an die chinesische Raumstation geliefert hatte, geriet sie in einen unkontrollierten Absturz in Richtung Erde. Wissenschaftler befürchten, dass am 1. August Trümmerteile auf die Erde stürzen könnten.

    Die Trümmer einer chinesischen Rakete, die am Montag, dem 25. Juli, ein neues Modul für die chinesische Raumstation geliefert hatte, sollen laut dem US Space Command, einer für Weltraumoperationen zuständigen Abteilung der US-Armee, in den nächsten Tagen auf die Erde stürzen.

    Laut dem Nachrichtensender CNN hatte die 23 Tonnen schwere Rakete zunächst erfolgreich an die chinesische Raumstation angedockt. Doch nachdem das Ziel erreicht und das Modul sicher befestigt war, begann sie einen „unkontrollierten Abstieg“ in die Erdatmosphäre, ohne dass jemand weiss, wo sie schließlich landen wird. China wird wieder einmal beschuldigt, mit dem Weltraumschrott seiner Raketen nicht richtig umzugehen. Tatsächlich ist dieser „unkontrollierten Abstieg“ bereits der dritte seiner Art.

    Die Situation wird als vergleichbar mit dem Ereignis angesehen, das sich bereits beim Start des allerersten Moduls der chinesischen Raumstation am 29. April 2021 ereignet hatte. Damals war eine Rakete erfolgreich in die gewünschte Umlaufbahn geflogen, bevor sie einen „unkontrollierten Abstieg“ zur Erde vollzog. Die Flugbahn der Raketentrümmer führte über mehrere bewohnte Gebiete und erregte weltweite Aufmerksamkeit, bevor sie im Indischen Ozean in der Nähe der Malediven landete.

    Es ist ein Metallobjekt, das über 20 Tonnen wiegt. Obwohl es beim Eintritt in die Atmosphäre zerfällt, werden viele Teile, einige davon ziemlich groß, die Oberfläche erreichen. Allerdings stellen solche Ereignisse nach Meinung der Wissenschaftlerfür Menschen nur ein geringes Risiko dar.

    Tatsächlich dürfte nicht die gesamte Masse der Rakete auf die Erde fallen. Als Faustregel gilt, dass nur etwa 20 bis 40% der Masse eines großen Objekts den Boden erreichen. In diesem Fall ist mit etwa 5 bis 9 Tonnen Trümmern zu rechnen.

    Eintritt in die Atmosphäre am 1. August
    Das US Space Command erklärte, dass es die Rückkehr der chinesischen Rakete zur Erde genau verfolgen werde. Aufgrund wechselnder atmosphärischer Bedingungen könne der genaue Absturzort der Rakete „erst einige Stunden nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre bestimmt werden“, sagte ein Sprecher, aber man gehe davon aus, dass die Rakete am 1. August in die Erdatmosphäre eintreten werde.

    Es ist derzeit nicht absehbar, ob der Wiedereintritt der Rakete in die Atmosphäre von der Erdoberfläche aus zu sehen sein wird. Sollte er über einem Ozean stattfinden, scheint dies eher unwahrscheinlich zu sein. Um den Absturz zu sehen, müsste der Wiedereintritt über einem bevölkerten Gebiet in der Nacht stattfinden. Bei Dunkelheit wird man die Raketentrümmer, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen und hell leuchten, sehen können.

  • Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Ein 37-jähriger Mann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Förster tätig ist, gab gegenüber der Polizei zu, für mehrere Brandausbrüche verantwortlich gewesen zu sein.

    Ein Feuerwehrmann aus dem Departement Hérault verbrachte seine erste Nacht im Gefängnis. Er wurde am Donnerstag, dem 28. Juli, wegen Brandstiftung angeklagt. der Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch festgenommen und muss mit 15 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Euro rechnen.

    Der 37-jährige Mann, verheiratet und Vater von zwei Kindern, wurde am Mittwoch, dem 27. Juli, im Departement Hérault festgenommen. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft Montpellier gab er gegenüber den Ermittlern inzwischen zu, in den letzten Tagen, ja sogar in den letzten drei Jahren, mehrere Feuer gelegt zu haben.

    Der freiwillige Feuerwehrmann erklärte, dass er „Feuerwehreinsätze provozieren wollte, um aus einem bedrückenden familiären Umfeld auszubrechen“, um „soziale Anerkennung“ zu erhalten, aber auch wegen des Adrenalinschubs, der durch die Brände ausgelöst wurde.

    Es gab durchaus schon den Verdacht, dass es sich bei den Brandstiftungen um einen pyromanischen Feuerwehrmann handeln könnte, da die Brandausbrüche – wie gut geplant – immer bei starkem Wind in gefährdeten Gebieten erfolgten.

    Der angeklagte 37-jährige Mann war voll und ganz in das Leben seiner Gemeinde eingebunden. Er wohnt seit jeher in Saint-Jean-de-la-Blaquière und ist seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Als ehemaliger Vorsitzender des Feuerwehrvereins übte er den Beruf des Försters aus und ist außerdem Gemeinderatsmitglied.

    In einem Interview mit der Website „Le journal toulousain“ im vergangenen Jahr erzählte genau dieser Mann, wie er seine Tage mit dem Entfernen von Gestrüpp und dem Beschneiden von Straßenrändern verbringe, um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern, und machte die globale Erwärmung verantwortlich. Auf die Frage „Welchen Rat geben Sie den Feuerwehrleuten?“ hatte er geantwortet: „Es ist ein Beruf der Leidenschaft. Wir werden von Adrenalin und dem Wunsch geleitet, unsere Natur zu retten“.

    „Es gab Verdächtigungen, es gab Meldungen“ über diesen Mann, so Oberstleutnant Jérôme Bonnafoux, Sprecher der Feuerwehr des Departements Hérault. „Wir versuchen so gut wie möglich, verdächtige Profile zu erkennen“, versichert er, aber „das ist nicht unbedingt ausreichend. (…) Wir müssen das System verbessern“. „Was man festhalten muss, ist, dass es sich um eine Minderheit handelt.“

    Der Bürgermeister von Saint-Jean-de-la-Blaquière, Bernard Jannich, selbst ehemaliger Berufsfeuerwehrmann, zeigt sich „sehr wütend und bestürzt“, wie er gegenüber dem Sender France Bleu Hérault erklärte. „Im Departement Hérault gibt es 3.500 Feuerwehrleute, und es gibt diesen einen Fall.“

    Anzumerken ist, dass der Mann nicht für den Großbrand verantwortlich gemacht wird, der sich am 26. Juli in der Gegend von Gignac ausbreitete.