Kategorie: Umwelt

  • Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Am Montagmorgen, dem 1. August 2022, brach im Sägewerk Gerhard in der Gemeinde Mothern (Bas-Rhin), nicht weit von der deutschen Grenze entfernt, ein heftiges Feuer aus. Mehr als 200 Feuerwehrleute sind vor Ort, um das Feuer zu löschen, das sich inzwischen auch auf den nahe gelegenen Wald ausgebreitet hat.

    In Mothern (Bas-Rhin) brannte am Montag, dem 1. August 2022, das Sägewerk Gerhard an der Route de Lauterbourg. Um die Flammen zu bekämpfen, waren 230 Feuerwehrleute mit 98 Fahrzeugen vor Ort. Die Flammen bedrohen Häuser und den Wald in der Umgebung.

    Das Feuer brach gegen 7.45 Uhr aus. Schnell wurden angesichts des Ausmaßes des Feuers waren in Kürze mindestens 230 Feuerwehrleute vor Ort. Die Flammen griffen auf mehrere Gebäude über und verbrannten das 40.000 m² grosse Sägewerk.

    Zwei Stunden nach Eingang des Alarms gab der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Bas-Rhin (SDIS 67) bekannt, dass das Löschen des Feuers wohl „lange dauern würde“. Das Feuer konnte gegen 13 Uhr mithilfe von fünf Kanonenlanzen und zwölf Löschschläuchen eingedämmt werden.

    Drei Hektar Wald stehen in Flammen
    Eine Augenzeugin vor Ort sprach von „mehreren Brandherden“. Rund um das Sägewerk, das in einem Industriegebiet liegt, befinden sich mehrere Geschäfte, die inzwischen außer Gefahr zu sein scheinen. Allerdings sind in der Umgebung drei Hektar Wald in Brand geraten.

    Nach Angaben der Feuerwehrleitung fanden die Feuerwehrleute bei ihrer Ankunft einen 800m² großen Hangar vor, der schon „völlig in Flammen“ stand. Das Feuer breitete sich anschliessend auf einen zweiten, fast doppelt so großen Hangar aus.

    Um die Mittagszeit war der Brand eines etwa 3000 m² grossen Palettenlagers von immer noch im Gange. Die Feuerwehr, die von deutschen Kollegen unterstützt wird, berichtet von einer starken Rauchentwicklung, die in einem Umkreis von mehr als 30 km sichtbar ist. Auch Feuerwehrzüge aus den Departements Haut-Rhin, Meurthe-et-Moselle und Moselle sind vor Ort.

    Die Feuerwehrleute mussten die umliegenden Häuser besprühen. Einige Häuser waren der Hitze so stark ausgesetzt, dass Fenster zersprangen. Bei mehreren Häusern sind die Fensterläden geschmolzen.

    Sechs Feuerwehrleute leicht verletzt
    Die Feuerwehr bittet darum, den Rettungsfahrzeugen den Zugang zu erleichtern und empfiehlt, die Gegend zu meiden. Am Mittag wurde ein Zivilist leicht verletzt und in das Krankenhaus von Haguenau gebracht. Sechs Feuerwehrleute wurden ebenfalls verletzt. Die SNCF-Strecke zwischen Straßburg und Lauterbourg bleibt bis mindestens 17 Uhr gesperrt.

    Seit Beginn des Sommers gab es im Elsass bereits mehrere Brände. In Neuve-Eglise (Bas-Rhin) war am 18. Juni 2022 ein anderes Sägewerk in Brand geraten. In Hoerdt, ebenfalls im Departement Bas-Rhin, gingen am 27. Juli Firmengebäude in Flammen auf.

    Bisher ist die Ursache des Feuers noch nicht bekannt. Die Flammen lodern immer noch, was die Gendarmerie daran hindert, den Brand zu untersuchen.

  • Landes: Erneut müssen Bewohner wegen der Flammen evakuiert werden

    Landes: Erneut müssen Bewohner wegen der Flammen evakuiert werden

    Am Montag, dem 1. August, werden die Bewohner der Gemeinde Mano im Departement Landes erneut wegen eines bedrohlichen Brandes evakuiert. 

    Der Ort Mano wird am Montag, dem 1. August, schon wieder von Flammen bedroht. Es ist der zweite Brand in weniger als einem Monat in diesem Gebiet. Am Sonntag, dem 31. Juli, war eine Rauchfahne vom Wald aus zu sehen. Einige Menschen waren da schon beunruhigt. „Sobald wir die Feuer sahen, bin ich nach Hause gegangen und habe meiner Frau gesagt, sie solle eine Tasche packen“, erklärte Lionel Duchamps, ein Einwohner von Mano gegenüber France 2.

    Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle 
    Die Bewohner dieser Gemeinde waren bereits wegen der Bränden in Landiras, das nur 30 km entfernt liegt, evakuiert worden. Die Anwohner helfen den Feuerwehrleuten wo sie können, empfinden aber angesichts der immer wiederkehrenden Brände eine wachsende Müdigkeit. „Kaum packen wir die Sachen aus, müssen wir sie auch schon wieder einpacken. Es ist ein ständiger Stress, wir verbringen unsere Zeit damit“, erklärt eine Frau. „Das Wichtigste ist, dass wir es geschafft haben, alle Betroffenen zu evakuieren …“, fügt eine andere hinzu. Das Feuer ist eingedämmt, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle und über 300 Hektar Kiefernwald sind mittlerweile abgebrannt.

  • Klimawandel: Wir werden uns an immer öfter auftretende Hitzewellen gewöhnen müssen

    Klimawandel: Wir werden uns an immer öfter auftretende Hitzewellen gewöhnen müssen

    Am Montag, dem 1. August, beginnt in Frankreich eine erneute Hitzeperiode. Die Journalistin Chloé Nabédian erklärt in der Sendung 8 Heures auf France 2, dass wir uns an aufeinanderfolgende Hitzewellen gewöhnen müssen.

    Ab Montag, dem 1. August, erlebt Frankreich eine weitere Hitzewelle. Wird man sich an diese aufeinanderfolgenden Hitzewellen gewöhnen müssen? „Leider ja, wir erleben jetzt all das, was die Fachleute des IPCC schon vor mehreren Jahren gesagt haben. Wir befinden uns wirklich in Hitzewellen, die intensiver und häufiger werden“, erklärt die Journalistin Chloé Nabédian in der 8-Uhr-Nachrichtensendung des Senders France 2.

    Vor 30 Jahren war es im Sommer nicht so heiß.
    „Es stimmt schon, dass es vor 20 – 30 Jahren im Sommer auch extrem heiß war. Es waren 30 – 33 °C. Aber wenn man heute von Hitze spricht, spricht man von 40 °C Hitze, und morgen wird man von 45 oder 50 °C Hitze sprechen, wenn es zu extrem hohen Spitzenwerten kommt. Das ist die Situation im Kontext der globalen Erwärmung. Wir müssen also viele Dinge in die Wege leiten, um uns letztendlich an diese Veränderung anpassen zu können“.

  • Im Departement Landes sind seit Sonntag mehr als 300 Hektar verbrannt

    Im Departement Landes sind seit Sonntag mehr als 300 Hektar verbrannt

    Im Departement Landes brach nach den Bränden in Landiras und La Teste-de-Buch am Sonntag, dem 31. Juli, ein neues Feuer in Mano aus. Nach stundenlangem Löscheinsatz breitet sich das Feuer nicht mehr weiter aus. Es hat bereits mehr als 300 Hektar Kiefernwald vernichtet.

    Am späten Sonntagnachmittag, dem 31. Juli, brach in Mano (Landes) ein Feuer aus. „Während ich hier spreche, sind die Feuerwehrleute immer noch im Einsatz. (…) Bisher sollen mehr als 300 Hektar Kiefernwald in Rauch aufgegangen sein, aber das Feuer schreitet nicht weiter voran. Die Zugänge zum Dorf sind weiterhin blockiert, und das Gebiet sollte gemieden werden“, berichtet der Journalist Romain Michelot am Montag für den Sender France 2 live aus Mano.

    „Die Ursache des Feuers bleibt unbekannt“
    „Es wurden umfangreiche Mittel eingesetzt: 240 Feuerwehrleute, 150 aus dem Departement Landes sowie 90 weitere Feuerwehrleute aus anderen Departements zur Verstärkung. Es gab auch Löschflüge, die stattgefunden haben. Dank dieser umfangreichen Maßnahmen konnte das Feuer eingedämmt und das Dorf mit seinen 140 Einwohnern geschützt werden. Etwa zehn Häuser wurden evakuiert und die Bewohner konnten bei Verwandten Unterschlupf finden. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unbekannt“, so Romain Michelot abschließend.

  • Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    In den Pyrénées-Orientales, im Gard, in der Drôme, im Vaucluse und in der Ardèche herrscht seit Sonntag, dem 31. Juli, aufgrund der neuen Hitzewelle die Warnstufe Orange.

    „Für den Wochenbeginn wird eine neue Hitzewelle erwartet, die sich allmählich von Süden her ausbreitet. Zunächst werden die höchsten Temperaturen zwischen dem Roussillon, dem Rhonetal und der westlichen Provence beobachtet werden“, berichtet Météo France auf seiner Website. Aufgrund der Hitzewelle am Sonntag, dem 31. Juli, verhängte Météo France für fünf Departements in Südfrankreich die Warnstufe Orange Hitzewelle, eine Warnung, die auch am Montag noch gilt.

    Von 34 bis 37 Grad
    Die Departements Pyrénées-Orientales, Gard, Drôme, Vaucluse und Ardèche sind von dieser Warnstufe betroffen.

    Laut dem offiziellen Wetter- und Klimadienst in Frankreich wird „die Intensität und Dauer“ dieser neuen Hitzewelle allerdings „geringer sein als die der vorherigen Episode“. Am Sonntagnachmittag wurden vom Roussillon bis zur Provence bereits hohe Temperaturen mit Werten von 34 bis 37 Grad gemessen.

  • Brände: Im Gard mindestens 350 Hektar von den Flammen vernichtet

    Brände: Im Gard mindestens 350 Hektar von den Flammen vernichtet

    Im Departement Gard mobilisiert ein Feuer seit Sonntagnachmittag, 31. Juli, mehr als 500 Feuerwehrleute. Die Lage in der Gegend von Aubais ist heikel. Mindestens 350 Hektar wurden bereits vernichtet.

    Riesige Flammen und eine dicke schwarze Rauchwolke: Das flammende Inferno steht am Sonntagnachmittag, dem 31. Juli, vor den Toren des Dorfes Aubais im Departement Gard. Die Feuerwehrleute löschen mit allen Kräften. In den Gärten von Privathäusern bewässern sie das Feuer, das sich direkt hinter den Gartenzäunen ausbreitet. Das Feuer brach am Sonntag gegen 15 Uhr aus. Mindestens 350 Hektar wurden bisher verwüstet. Die Feuerwehrleute sind mit der Situation stark belastet.

    Mehrere Stadtteile wurden evakuiert.
    Hunderte von Feuerwehrleuten wurden auf eine Landstraße entsandt. Der Wind blies stark und trieb das Feuer an. In der Nähe der Häuser beobachteten völlig verstörte Bewohner den Einsatz der Canadair-Löschflugzeuge. Mehrere Ortsteile wurden nach und nach evakuiert, da sie durch das vom Wind angefachte Feuer zu sehr gefährdet waren. Auch Bewohner versuchen, die Flammen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen.

  • Es brennt bei Marseille: Behinderungen auf der A7

    Es brennt bei Marseille: Behinderungen auf der A7

    Zur Bekämpfung des Feuers in der Gegend von Les Pennes-Mirabeau in der Nähe von Marseille wurden umfangreiche Mittel eingesetzt. Das Feuer ist nun unter Kontrolle, aber der Verkehr auf der Autobahn A 7 bleibt weiterhin beeinträchtigt.

    Das Feuer, das am Sonntag, dem 31. Juli, gegen 16.15 Uhr neben der Autobahn A7 in der Gegend von Les Pennes-Mirabeau in der Nähe von Marseille im Departement Bouches-du-Rhône ausgebrochen war, konnte am Abend weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, wie Franceinfo unter Berufung auf die Feuerwehr des Departements Bouches-du-Rhône meldet. Das Feuer, das durch ein brennendes Auto am Rande der Autobahn ausgelöst wurde, zerstörte etwa 35 Hektar Vegetation. Bis zu 500 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz.

    Noch immer sind fast 350 Feuerwehrleute mit etwa 100 Löschfahrzeugen vor Ort. Die Löscharbeiten sind in der Nacht gut vorangekommen und werden im Laufe des Montags fortgesetzt, berichtete France Bleu Provence am 1. August.

    Unterbrechungen der Stromversorgung
    Auf der A7 kommt es weiterhin zu Behinderungen: Die Autobahn wurde in Richtung Vitrolles-Marseille zwar wieder geöffnet, bleibt aber in der Gegenrichtung weiterhin gesperrt. Das Feuer verursachte Stromausfälle in der Region, denn eine Überlandleitung wurde beschädigt.

  • Waldbrände, das Ehepaar Macron in Brégançon, neue Hitzewelle – die wichtigsten Nachrichten des Wochenendes

    Waldbrände, das Ehepaar Macron in Brégançon, neue Hitzewelle – die wichtigsten Nachrichten des Wochenendes

    Wenn Sie am Wochenende die Nachrichten nicht verfolgen konnten, hier nochmal die wichtigsten Schlagzeilen aus Frankreich.

    Feuer im Gard: 300 Hektar sind in Rauch aufgegangen, ein Feuerwehrmann erlitt schwere Verbrennungen
    Ein Feuer hat am Sonntag, dem 31. Juli, etwa 300 Hektar Kiefernwald im Departement Gard in der Gemeinde Aubais südlich von Nîmes zerstört. Laut Feuerwehr und Präfektur verursachte es eine riesige Rauchwolke, die eine teilweise Sperrung der Autobahn A9 erforderlich machte. Das Feuer war gegen 15 Uhr entlang der Departementsstraße 12 ausgebrochen.

    Laut Innenminister Gérald Darmanin, der sich auf Twitter äußerte, „wurden vier Feuerwehrleute verletzt. Unter ihnen sind zwei mit Verbrennungen, die versorgt werden mussten“. Einer von ihnen wurde mit schweren Verbrennungen ins Centre Hospitalier de Montpellier gebracht, die anderen drei litten unter einem „Hitzschlag“.

    Bilder des Feuers: Eilmeldung: Ein heftiges Feuer in der Gegend von Aubais ausgebrochen

    Das Ehepaar Macron beginnt Sommerferien im Fort de Brégançon
    Emmanuel Macron wird einen Arbeits-Sommerurlaub im Fort de Brégançon, der Sommerresidenz der französischen Staatspräsidenten im Département Var, verbringen. Wie jedes Jahr wird er sich dort erholen, während er an wichtige Projekten arbeitet und sich auf den Herbst vorbereitet, wie sein Umfeld am Samstag mitteilte. Der Präsident war am Freitagabend mit seiner Frau Brigitte in Bormes-les-Mimosas angekommen.

    Lesen Sie auch: Brigitte und Emmanuel Macron beginnen ihren Urlaub im Fort de Brégançon…

    Eine neue Hitzewelle wird erwartet
    Die Departements Pyrénées-Orientales, Gard, Drôme, Vaucluse und Ardèche wurden am Sonntag, dem 31. Juli, von Météo France wegen einer neuen Hitzewelle auf die Warnstufe Orange gesetzt. „Für den Wochenbeginn wird eine neue Hitzewelle erwartet, die sich allmählich vom Süden her ausbreitet. Zunächst werden die höchsten Temperaturen zwischen dem Roussillon, dem Rhonetal und dem Westen der Provence beobachtet“, so Meteo France auf seiner Website.

    Lesen Sie auch: Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Tour de France der Frauen 2022: Annemiek van Vleuten gewinnt
    Die Niederländerin Annemiek van Vleuten wurde am Sonntag, dem 31. Juli, als Siegerin gekrönt: Nachdem sie bereits vor dem Start der achten und letzten Etappe das Gelbe Trikot trug, konnte sie sich den Gesamtsieg sichern.

  • Eilmeldung: Ein heftiges Feuer in der Gegend von Aubais ausgebrochen

    Eilmeldung: Ein heftiges Feuer in der Gegend von Aubais ausgebrochen

    Die Bilder zeigen ein riesiges Feuer in der Nähe von Aubais im Departement Gard. Die Autobahn A9 ist zwischen Gallargues und Lunel gesperrt. Evakuierungen sind im Gange.

    Das Feuer hat in kürzester Zeit etwa zehn Hektar verwüstet und breitet sich rasch aus. Derzeit werden Evakuierungen durchgeführt. Bisher sind keine Verletzten zu beklagen.

    In Aubais, Villetelle und Aigues-Vives im Departement Gard ist ein heftiges Feuer im Gange. Es hat seit 15 Uhr am Sonntag, dem 31. Juli, bereits etwa zehn Hektar Land verwüstet.

    Ein in der Nähe lebendes Ehepaar wurde evakuiert, ebenso wie ein Reiterhof. Bisher sind keine Verletzten zu beklagen, doch das Feuer bedroht Wohnhäuser.

    Die Lage ist sehr kritisch, da das Feuer durch starken Wind geschürt wird.
    Das Feuer breitet sich aufgrund der hohen Temperaturen und des Windes sehr schnell aus. In der Gegend herrschen 38 °C und der Mistral hat eine Geschwindigkeit von 50 km/h.

    Die ersten Helfer trafen um 15.10 Uhr ein und mittlerweile sind 6 Feuerwehrzüge, 4 Canadairs und 1 Dash-Löschflugzeug vor Ort. 2 weitere Feuerwehrzüge werden zur Verstärkung aus Velaux und Avignon erwartet.

    Aufgrund des Brandes ist der Verkehr auf der A9 zwischen Gallargues und Lunel komplett unterbrochen.

    In den sozialen Medien häufen sich die Fotos und Videos:

  • Alpes-Maritimes: Wegen der Brandgefahr überwachen Freiwillige die Seealpen

    Alpes-Maritimes: Wegen der Brandgefahr überwachen Freiwillige die Seealpen

    Angesichts der Dürre und der hohen Brandgefahr leisten die Patrouillen von Freiwilligen wichtige Präventionsarbeit. Außerdem unterstützen sie die Feuerwehr, wenn ein Feuer ausbricht.

    Jeden Tag wechseln sie sich ab und fahren Dutzende Kilometer ab. Nathalie Grizard und Alain Saquet halten in ihrem Fahrzeug in den Bergmassiven des Departements Var Ausschau nach der kleinsten Spur eines Feuerausbruchs. „Dieses Jahr ist etwas ganz Besonderes, wir haben wirklich sehr trockene Bedingungen. Wir haben Bedingungen, die wir eigentlich erst Ende August haben dürften, im Vergleich zu sonst“, erklärt Nathalie in der Reportage von France Télévisions. Angesichts der extremen Bedingungen muss man reaktionsschnell und bereit sein, sofort mögliche Flammen zu löschen, bevor sie sich ausbreiten können. Die Ausrüstung wird vor jeder Patrouillenfahrt getestet, um jederzeit eingreifen zu können. Auf der Straße treffen die Freiwilligen manchmal auf Spaziergänger – es wird zwar vom Betreten der Wälder abgeraten, aber es ist nicht verboten.

    Das ist eine gute Gelegenheit, um die richtigen Verhaltensweisen zu erklären, denn manchmal ist eine Erinnerung notwendig. „Ich wusste nicht, dass man im Wald nicht rauchen darf. Das ist wichtig, weil die Leute oft rücksichtslos sind, also ist es gut, sie ein bisschen zur Ordnung zu rufen“, sagt eine Spaziergängerin. Neben der Prävention hat die Patrouille auch die Aufgabe, die Feuerwehr im Falle eines Feuers schnell zum Brandort zu führen. Von einem Turm aus hat die Patrouille einen Panoramablick, der es ihr ermöglicht, die Region zu überwachen. Die Freiwilligen werden auch in den kommenden Wochen wachsam sein müssen. Für alle Bergmassive im Departement Var wurde die Brandgefahr als hoch (orange) eingestuft. Es wird dringend davon abgeraten, im Hinterland zu wandern, denn die Brandgefahr ist sehr hoch.