Kategorie: Umwelt

  • Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Meteo France ruft für den Gard, die Vaucluse und die Bouches-du-Rhône die Alarmstufe Orange für Gewitter aus. In der Nähe des Mittelmeers wird am Abend eine ausgeprägte Regen- und Gewitterepisode erwartet.

    Nach der großen Hitze kommen nun die Gewitter. Drei Departements im Südosten – Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône – werden von Météo France ab 15 Uhr am Freitagnachmittag auf Alarmstufe Orange gesetzt. Für alle anderen Departements in Frankreich gilt Alarmstufe Gelb.

    Die Gewitter werden für den Abend und die erste Hälfte der Nacht erwartet. Sie werden von starken Niederschlägen begleitet, zwischen 40 und 60 lokal sogar 70 bis 100 Liter / m2 in kurzer Zeit. Météo France warnt davor, dass diese Gewitter stationär sein könnten und aufgrund der Trockenheit der Böden zu Abschwemmungen oder Überschwemmungen führen. Starke Windböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen.

    Die Gewitter kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Temperaturen im Mittelmeerraum immer noch mehr als mild sind, was die Intensität der Regenfälle erhöhen könnte.

    Die Gewitterfront wird einen Teil des Wochenendes andauern. Im Laufe des Samstags werden „mehrere Regen- und Gewittersalven“ erwartet, so La Chaîne Météo. Die zum Teil stationären Gewitter werden das Languedoc und die Region Provence Alpes Côte d’Azur ausführlich beregnen. Bis zu 150 Liter Niederschlag könnten zwischen den Cevennen und den Südalpen fallen.

    Im Laufe des Sonntagmorgens wird die Gewitterfront nach Italien abziehen.

  • In diesen Regionen Frankreichs wird es in den nächsten 30 Jahren am heißesten werden

    In diesen Regionen Frankreichs wird es in den nächsten 30 Jahren am heißesten werden

    Laut einer Studie werden 65% der französischen Bevölkerung in den nächsten 30 Jahren mindestens 15 Tage mit ungewöhnlich heißen Temperaturen im Sommer erleben.

    Frankreich hat den zweitwärmsten Sommer seit dem Jahr 1900 erlebt. Und das ist erst der Anfang. Eine Studie des Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) und Météo-France zeigt, dass zwei Drittel der Franzosen in den nächsten dreißig Jahren mindestens fünfzehn Tage lang ungewöhnlicher Hitze im Sommer ausgesetzt sein werden.

    Und wenn wir von „ungewöhnlich heißen“ Tagen sprechen, meinen wir Temperaturen, die mindestens 5°C über der Referenztemperatur im Sommer in der Region liegen. Man bezieht sich dabei auf Durchschnittswerte, die zwischen 1976 und 2005 berechnet wurden.

    Dreißig Tage pro Jahr mit grosser Hitze

    Bisher lebten nur 14% der Franzosen in Gebieten, die im Sommer mehr als zwanzig ungewöhnlich heißen Tagen ausgesetzt waren. Aber in den nächsten dreißig Jahren werden nach Schätzungen des Insee 80% der französischen Bevölkerung zwischen fünfzehn und dreißig Hitzetagen im Juni, Juli und August ausgesetzt sein. Die Demografen des Insee-Instituts stützten sich auf die aktuelle Verteilung der Bevölkerung in Frankreich und auf Klimasimulationen mit einem Szenario mit weiterhin hohen Treibhausgasemissionen.

    Die Autoren weisen jedoch ausdrücklich darauf hin: Unabhängig davon, welches Szenario betrachtet wird, sind die Trends für die nächsten 30 Jahre nahezu gleichwertig. Bemühungen, um den Kohlenstoffausstoß ab jetzt zu senken, werden sich erst später auszahlen. In der Zwischenzeit werden die Temperaturen überall zunehmen. Die Bevölkerung in der Region Auvergne-Rhône-Alpes wird den Hitzewellen am stärksten ausgesetzt sein, danach folgen die Regionen Bourgogne-Franche-Comté und Okzitanien.

    Es wird nur sehr wenige Regionen geben, die verschont bleiben. Die jahreszeitlichen Durchschnittswerte werden überall immer öfter überschritten. Um den außergewöhnlich heißen Tage im Sommer zu entfliehen, muss man in die Bretagne, nach Korsika oder in die Normandie reisen oder aber das Glück haben, den Sommer über 1.000 m Höhe oder direkt an der Küste verbringen zu können.

    Laut dem Insee besteht dringender Handlungsbedarf bei der Isolierung von Wohnungen, der Begrünung der Städte und dem Schutz insbesondere der älteren Menschen. Im Jahr 2050 werden 16% der Franzosen über 75 Jahre alt sein, d. h. jeder sechste Franzose.

  • Emmanuel Macron: Neue Regierungsstrategie für die Herausforderungen des Herbstes

    Emmanuel Macron: Neue Regierungsstrategie für die Herausforderungen des Herbstes

    Der Präsident der Republik und die Premierministerin haben am Mittwoch mit der gesamten Regierung eine Strategie ausgearbeitet, die darauf abzielt, Klimaschutz, Energieeffizienz und Kaufkraftsicherung miteinander zu verbinden. Den Ministern wurden Fahrpläne sowie „eine Liste von 60 prioritären Politikbereichen“ übermittelt, wie Elisabeth Borne mitteilte. „Transparenz“, „Zuhören“, „Effizienz“: Emmanuel Macron und Élisabeth Borne haben am Mittwoch, dem 31. August, die gesamte Regierung zusammengerufen, um eine neue Strategie festzulegen, die von diesen drei Prinzipien geleitet werden soll, mit der schwierigen Aufgabe, Klimaschutz, Energieeinsparung und die Stützung der Kaufkraft miteinander in Einklang zu bringen. Die Minister erhielten Fahrpläne, die veröffentlicht werden sollen, sowie „eine Liste von 60 vorrangigen Politikbereichen der Regierung mit genauen Zielen“, wie die Premierministerin auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung mitteilte. Nach einem kurzen Ministerrat …

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  • Riesige Hagelkörner in Katalonien: 20 Monate altes Mädchen getötet und hohe Sachschäden

    Riesige Hagelkörner in Katalonien: 20 Monate altes Mädchen getötet und hohe Sachschäden

    Ein sehr heftiger Hagelsturm traf am Dienstagabend die Region Girona in Katalonien (Spanien). Es fielen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Ein zwanzig Monate altes Baby starb, die Schäden sind beträchtlich.

    Es waren echte Eisblöcke, die am Dienstagabend über Katalonien niedergingen. Sie waren größer als Tennisbälle. Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Der Hagel fiel minutenlang in La Bisbal d’Emporda, in der Nähe von Girona.

    Die Unwetter führten zum Tod eines zwanzig Monate alten Mädchens. Sie wurde von einem Hagelkorn getroffen, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie an ihren Verletzungen starb. Das Kind soll ein riesiges Hagelkorn direkt auf den Kopf bekommen haben, berichtet die Tageszeitung Diari de Girona.

    Insgesamt wurden etwa fünfzig Personen verletzt, die Prellungen und sogar Knochenbrüche erlitten. Der Hagel verursachte zahlreiche Schäden an Dächern, Häusern und Industriegebäuden. Autoscheiben gingen zu Bruch, Bäume stürzten um und Gehwege bekamen Risse. Hunderte Vögel starben.

    „Der Hagel dauerte etwa zehn Minuten, aber es waren sehr lange zehn Minuten“, berichtete die erste stellvertretende Bürgermeisterin von La Bisbal, Carme Vall, dem Radiosender RAC-1.

    Seit der Wetterdienst von Katalonien (SMC) vor 20 Jahren seine Aufzeichnungen begann, sind noch nie so große Hagelkörner in Katalonien gefallen, berichtet die Website 324.cat. Es könnte sich um einen Rekord auf der südlichen Seite der Pyrenäen handeln.

  • Hitzewellen und Rekordtemperaturen – Sommer wie 2022 könnten bis 2050 zur „Norm“ werden

    Hitzewellen und Rekordtemperaturen – Sommer wie 2022 könnten bis 2050 zur „Norm“ werden

    Besonders hohe Temperaturen, sehr lange Hitzeperioden… Frankreich hat gerade einen Rekordsommer hinter sich, seinen zweitwärmsten nach dem Sommer 2003. In einem Lagebericht zieht Météo France eine Bilanz der letzten Monate und blickt auf die kommenden Jahrzehnte.

    Immer wiederkehrende Hitzewellen und gebrochene Temperaturrekorde… In den letzten Monaten hatten die Franzosen zweifellos den Eindruck, einen außergewöhnlichen Sommer zu erleben. „Außergewöhnlich“, so lauteten auch die Worte der Wetterexperten von Météo France, die am Dienstag, den 30. August, ausführlich auf die seit Juni letzten Jahres aufgezeichneten Wetterdaten zurückblickten. Und dann kam die Warnung: Sommer wie in 2022 werden zweifellos zur Norm in Frankreich werden.

    Wie sah es in den letzten Monaten aus? Ein in vielerlei Hinsicht „heißer und trockener“ Sommer, der dem Sommer 2003 in Frankreich relativ ähnlich war. Das Land erlebte „den heißesten Sommer nach 2003“, so Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo-France. Das Thermometer spielte von Juni bis August verrückt: In diesen drei Monaten waren Temperaturen durchschnittlich 2,3°C höher als „normal“.

    Einige Regionen litten besonders unter den Hitzewellen: „Es gibt ein sehr starkes Signal von Hitze-Anomalien in den südlichen Regionen des Landes und in den Regionen der Westküste“, sagt der Klimatologe Matthieu Sorel. Konkret ist es das Departement Pyrénées-Orientales, das in den letzten drei Monaten die am weitesten von der Norm abweichenden Temperaturen verzeichnet hat.

    Mehrere Dutzend Wetterstationen registrierten Rekordtemperaturen, die seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1947 noch nie beobachtet wurden. Dies war unter anderem in Arcachon der Fall: Am Samstag, dem 18. Juni, wurden in Belin-Béliet im Val de l’Eyre im Osten des Arcachon-Beckens 43,2 °C gemessen – so viel wie noch nie zuvor in der Gironde. Auch in Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) stieg das Quecksilber Mitte Juni bis auf 42,9 °C an. Sogar an der Spitze der Bretagne stieg das Thermometer im Juli auf 39,3 °C…

    Insgesamt listete Météo France 33 Tage mit starker Hitze im Jahr 2022 auf: eine bisher unerreichte Zahl. „Frankreich hat seit Juni drei Hitzewellen erlebt, was die Gesamtzahl der seit 1947 im Land registrierten Wellen auf 46 erhöht“, erklärt Matthieu Sorel.

    Auch bei diesen längeren Episoden mit besonders hohen Temperaturen waren der Südwesten und die Atlantikküste die Leidtragenden. 32 französische Departements, darunter Ariège, Tarn, Aude oder Aveyron, verzeichneten einen Rekord an lang anhaltenden Hitzewellen. In Albi zum Beispiel verharrte das Thermometer 21 Tage lang über 30 °C.

    Météo France verzeichnete zusätzlich zu den Hitzewellen 25% weniger Niederschlag als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der Juli war sogar der trockenste Monat seit 1958. In Kombination mit dem ausbleibenden Regen sorgte die Hitze für eine ausgeprägte Trockenheit. „Die Trockenheit begann in diesem Jahr schon im Spätwinter und im frühen Frühling“, sagt Matthieu Sorel. „Wir sind also schon mit extrem trockenen Böden in die Sommersaison gestartet.“ Solche ausgetrockneten Böden werden sehr hart und haben grosse Schwierigkeiten, Feuchtigkeit aufzunehmen. Das führt dazu, dass in diesem Herbst starke Überschwemmungen zu befürchten sind, wenn es heftig regnet.

    Was wird in den kommenden Jahren zu erwarten sein?
    Ähnelt der Sommer 2022 tatsächlich einem „durchschnittlichen Sommer in der Mitte des Jahrhunderts“, wie es Météo France formuliert? Samuel Maurin, Forscher und Direktor des Centre national de recherches météorologiques, bestätigt: „Wir erwarten nicht, dass alle kommenden Sommer dem von 2022 ähneln werden. Es wird Wetterschwankungen geben. Aber die Perspektive ist eine globale Erwärmung und es ist sicher, dass wir mehr Sommer mit ähnlichen Wetterbedingungen wie 2022 erleben werden„.

  • Der Kampf gegen Energieverschwendung wird in Frankreich intensiviert

    Der Kampf gegen Energieverschwendung wird in Frankreich intensiviert

    Am Montag, dem 29. August, kündigte die Regierung ein Dekret an, um bestimmten energieintensiven Dingen wie beleuchteten Werbetafeln ein Ende zu setzen. Zu den Maßnahmen, auf die das jüngste Dekret der Regierung abzielt, gehören digitale Bildschirme, auf denen Werbungen angezeigt werden. „Die Regierung will die Regeln auf nationaler Ebene harmonisieren und daher verbieten, dass solche Werbetafeln von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens eingeschaltet werden. Man muss dazu sagen, dass diese Bildschirme sehr energieintensiv sind“, wird in der Sendung 12/13 auf France 3 am Dienstag, dem 30. August, erklärt. So wird der Stromverbrauch eines 2m2 großen Bildschirms auf über 2 kWh pro Jahr geschätzt, was so viel ist wie der Verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts für Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Reduzierung der öffentlichen Beleuchtung Das Dekret wird es geheizten Geschäften verbieten, ihre Türen in diesem Winter offen zu lassen, wie es oft im Sommer trotz Betriebs der Klimaanlagen geschehen war. Die …

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  • Sommer 2022: „Möglicherweise der kühlste“ der nächsten 20 Jahre, warnt Agnès Pannier-Runacher

    Sommer 2022: „Möglicherweise der kühlste“ der nächsten 20 Jahre, warnt Agnès Pannier-Runacher

    Laut Météo France ist der Sommer 2022 nach 2003 der zweitwärmste jemals in Frankreich gemessene Sommer. „Die globale Erwärmung hat sehr konkrete Auswirkungen auf unser heutiges tägliches Leben“, sagt Agnès Pannier-Runacher. Die Ministerin für den Energiewandel war am Dienstag, dem 30. August, zu Gast bei dem Sender France Inter und zeigt mit dem Finger auf die „großen meteorologischen Unwägbarkeiten“, Dürren und Mega-Feuer, sowie die „gesundheitlichen Folgen“, die sie mit sich bringen. „Die Experten sind in dieser Frage sehr klar, den Sommer 2020 werden Sie nicht wieder erleben und der Sommer 2022 ist wahrscheinlich der kühlste Sommer, den Sie je erlebt haben oder in den nächsten 20 Jahren erleben werden“, sagt sie. Der Sommer 2022 ist laut Météo France nach dem Sommer 2003 der zweitheißeste Sommer, der je in Frankreich gemessen wurde. „Das sind Tatsachen. Es ist unverantwortlich, die Realität dieser Tatsachen nicht anzuerkennen“, meint Agnès Pannier-Runacher, die der Ansicht ist, dass…

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  • Hitzerekord: Sommer 2022 war der heißeste seit 2003

    Hitzerekord: Sommer 2022 war der heißeste seit 2003

    Nachdem der Sommer 2022 der heißeste Sommer war, den Météo France seit 2003 regisitriert hat, werden ab Dienstag, dem 30. August, in grossen Teilen Frankreichs Hitzegewitter erwartet.

    Der Sommer 2022 ist der heißeste seit 2003, meldet Météo France. „Was dieses Mal wirklich außergewöhnlich ist, ist, dass wir drei Hitzewellen hintereinander hatten und insgesamt 33 Hitzetage, und das ist wirklich ein Rekord, das ist noch nie passiert“, erklärte Chloé Nabédian am Dienstag, dem 30. August, in der Sendung 13 Heures auf France 2. Die Stadt Marseille (Bouches-du-Rhône) erlebte 113 Hitzetage in Folge. Hinzu kamen in Frankreich viele tropische Nächte mit über 20 °C, in denen sich der Körper nicht richtig erholen kann.

    Mit der Trockenheit steigt bei Gewittern die Gefahr von Überschwemmungen.

    Am Dienstag, dem 30. August, wurden die Departements Ardèche und Drôme auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Es handelt sich um Hitzegewitter und weitere werden am Mittwoch, den 31. August, vom Südwesten her erwartet, bevor sie sich am Freitag weiter über das Land ausbreiten werden. Météo France ist besorgt, denn aufgrund der Trockenheit könnten die Regenfälle zu Überflutungen führen. „Die Erde wird überschüssige Wasser überhaupt nicht aufnehmen können“, sagt Chloé Nabédian.

  • Nizza: In Wohnung im 10. Stock zwei Schlangen in drei Tagen entdeckt

    Nizza: In Wohnung im 10. Stock zwei Schlangen in drei Tagen entdeckt

    Die Bewohnerin eines Wohnhauses in Nizza hatte die unangenehme Überraschung, innerhalb von drei Tagen zwei Schlangen in ihrer Wohnung zu entdecken. Die Mutter und ihre drei Kinder sind daraufhin aus ihrer Wohnung am vergangenen Wochenende ausgezogen.

    Wenige Tage vor Schulbeginn wurde der Alltag von Linda, einer Mutter aus Nizza, durcheinander gewirbelt. Sie musste aus ihrer Sozialwohnung im 10. Stock einer Wohnanlage fliehen, um mit ihren drei Jungen im Alter von 13 Jahren, 5 Jahren und 10 Monaten bei ihrer Familie Zuflucht zu finden. Schuld daran waren Schlangen.

    „Das erste Mal war es mein fünfjähriger Sohn, der in der Küche Nase an Nase mit dem Viech zusammenstieß“, erzählte Linda der Lokalzeitung Nice-Matin. Die Schlange, die genauso verängstigt zu sein scheint wie die Familie, versucht sich unter den Küchenmöbeln zu verstecken. Die junge Mutter ruft die Feuerwehr, die das Tier zunächst nicht finden kann. Die Feuerwehr rät ihr, die Schlange mit einem Laken zuzudecken, damit sie einschläft, falls sie wieder auftaucht. Gleichzeitig kontaktiert Linda den Sozialvermieter Côte d’Azur habitat. „Sie kamen und haben ein Loch gestopft“.

    Drei Tage später gab es erneut Stress: Die Familie stieß auf eine neue Schlange, die noch größer war als die erste. „Ich habe getan, was die Feuerwehr mir erklärt hat, ich habe ein Laken über die Schlange gelegt, sie hat versucht, mich anzugreifen, ehrlich gesagt, das war gruselig“, erinnerte sich Linda im Nice-Matin. Die Feuerwehrleute, die erneut in die Wohnung gerufen wurden, konnten die Schlange diesmal einfangen. Es war eine Natter.

    Für Linda kam es nicht in Frage, in der Wohnung zu bleiben. Ihr 13-jähriger Sohn ist traumatisiert, ihr 5-jähriger Sohn will nicht mehr in die Wohnung gehen und sie hat Angst, ihr Baby herumkrabbeln zu lassen. Nach ihrem Wissen hat kein Nachbar den Verlust einer Schlange aus einem Vivarium gemeldet.

    In der Woche, bevor sie die Schlangen entdeckte, hatte die junge Mutter Mäuse in ihrer Wohnung gefunden. „Nächste Woche werden es Krokodile sein?“, fragt sie sich ironisch.

  • Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Die Rationierung von Gas und Strom wird seit Montag, dem 29. August, von der Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Unternehmen werden als erste davon betroffen sein, warnte Premierministerin Élisabeth Borne. Um das zu vermeiden, müssten sie dringend ihren Energieverbrauch senken. Kein Licht mehr in den Büros, keine Produktion mehr in den Fabriken… Die Rationierung von Gas und Strom zu bestimmten Zeiten im kommenden Winter ist gefürchtet und wurde nun von Premierministerin Élisabeth Borne persönlich am Montag, dem 29. August, angesprochen. „Wenn es zu einer Rationierung kommen sollte, wären die Unternehmen die ersten, die davon betroffen wären. Darauf müssen wir uns leider vorbereiten“, erklärte sie. Bis zu 10% Energieeinsparungen erwartetUm es nicht so weit kommen zu lassen, fordert die Regierung die Unternehmer auf, Lösungen zu finden, um ihren Verbrauch so schnell wie möglich zu senken. Ab September müssen die Unternehmen einen Plan für einen sparsameren Umgang mit Energie aufstelle…

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