Kategorie: Umwelt

  • Grüner Fonds: 1.5 Milliarden Euro Unterstützung für lokale und regionale Projekte

    Grüner Fonds: 1.5 Milliarden Euro Unterstützung für lokale und regionale Projekte

    Am Sonntag, dem 28. August, kündigte Premierministerin Élisabeth Borne die Einrichtung eines grünen Fonds in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an, um den Kommunen beim ökologischen Wandel zu helfen. In Besançon (Doubs) wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt, um eine Schule „grün“ zu renovieren und die Wände und das Dach austauschen zu lassen und sie so an den ökologischen Wandel anzupassen. „Wir haben Photovoltaik für den Eigenverbrauch eingebaut und ein begrüntes Dach“, erklärt Christophe Bergerot, Leiter der Architekturabteilung im Rathaus von Besançon gegenüber France 3. Die Gesamtkosten der Arbeiten werden sich auf 60 Millionen Euro belaufen, um die 64 Schulen der Stadt zu renovieren. Energieeinsparungen angestrebtDer Energieverbrauch soll durch die Umbauten um die Hälfte gesenkt werden. Die Einrichtung eines grünen Fonds in Höhe von 1,5 Milliarden Euro könnte den Kommunalverwaltungen bei diesen Arbeiten sehr helfen. „Wir können damit nur zufrieden sein (…), aber wir müssen noch ko…

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  • Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Nach einem schönen Sommerwochenende werden ab Montag, 29. August, die Gewitter von Südwesten über das Land ziehen, örtlich begleitet von starken Sturmböen und Hagel.

    Während am letzten Wochenende noch einmal Wärme und Sonnenschein vorherrschten, wird das Wetter der nächsten Tage chaotischer verlaufen.

    Laut Météo-France werden am Vormittag des Montag, 29. August, gewittrige Schauer den Süden Aquitaniens erreichen und sich dann am Nachmittag auf ein großes südwestliches Viertel des Landes ausdehnen. Sie werden manchmal von Hagel und starken Windböen bis zu 90 bis 100 km/h begleitet werden.

    Zwölf Departements wurden ab Montagmorgen auf Gewitterwarnung Gelb gesetzt: Charente-Maritimes, Charente, Gironde, Dordogne, Landes, Pyrénées-Atlantique, Lot-et-Garonne, Gers, Tarn-et-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège.

    Auch die französische Beobachtungsstelle für Tornados und schwere Gewitter, Keraunos, meldet am Montag eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter von der Ariège bis zum Lot und bis in den Norden der Region Nouvelle-Aquitaine. „Vereinzelt starke Gewitter können sich im Südwesten des Landes entwickeln, mit dem Risiko von lokal ausgeprägten Windböen und punktuell heftigem Hagelschlag. Ein schwächeres Gewitterrisiko wird sich in der folgenden Nacht bis in den Nordwesten fortsetzen.“

    „Im Westen, im Süden der Region Centre und in der Auvergne wird der Himmel verschleiert oder zeitweise bewölkt sein, mit einem örtlich begrenzten Schauerrisiko, sagt Météo-France voraus. Im Rest des Landes bleibt es meist sonnig. Nur in den Alpen und auf Korsika sind einige Schauer möglich. In der Nähe des Ärmelkanals bleibt der Nordostwind spürbar“.

    „Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 21 Grad von Nord nach Süd und 22 bis 23 Grad am Mittelmeer. Am Nachmittag gibt es 22 bis 28 Grad in der Nähe des Ärmelkanals, 28 bis 34 Grad in anderen Gebieten und 35 bis 38 Grad im Südwesten“, so Météo-France.

    Die Gewitterfront wird sich in der Nacht verlagern und am Dienstag hauptsächlich die Osthälfte Frankreichs betreffen.

  • Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Am Samstag waren die Pyrénées-Orientales und Andorra wegen Gewittern auf Warnstufe Gelb gesetzt.

    Am Samstag, dem 27. August, endete der Tag in den Pyrenäen mit starkem Regen und Hagel. In den Bergen und in Andorra kam es zu schweren Gewittern. Sie führten auf einigen Straßen zu Überschwemmungen und Bäche traten über die Ufer.

    In Andorra la Vielle hat sich unter der Pariser Brücke ein Strom mit beeindruckender Fließgeschwindigkeit gebildet, wie die folgenden Bilder zeigen.

    Diese Unwetter erweckten manchmal sogar den Eindruck, als wäre man mitten im Winter, wie in diesem Video, das in Katalonien aufgenommen wurde.

    Am späten Sonntagnachmittag warnt Météo France vor weiteren schweren Gewitter.

  • Dürre: Katastrophale  Honigernte – ganze Bienenkolonien verschwinden

    Dürre: Katastrophale Honigernte – ganze Bienenkolonien verschwinden

    Die Bienensaison 2022 fällt extrem schlecht aus. Die Hitzewelle im Sommer hat das Leben in den Bienenstöcken völlig durcheinander gebracht. Es gibt nicht genug Blumen, wenig Nektar und die Imker müssen bereits die Bienen füttern, weil es ihnen an ausreichender natürlicher Nahrung fehlt, um gut durch…

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  • Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Der Wasserstand der Donau ist aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Sommer besonders niedrig. Jetzt tauchen gesunkene Kriegsschiffe auf und geben Anlass zur Sorge.

    Zuerst waren es Sandbänke, die in einem Teil der Donau bei Prahovo (Serbien) auftauchen, dann Schatten unter der Wasseroberfläche, bevor nun imposante Schiffswracks zum Vorschein kommen. Der Fluss hat seit einem Jahrhundert einen seiner niedrigsten Wasserstände und gibt jetzt gefährliche Überbleibsel aus der Vergangenheit preis. Dazu gehören Kriegsschiffe Hitler-Deutschlands, die hier vor fast 80 Jahren versenkt wurden. Etwa 20 Schiffe sind inzwischen wieder aufgetaucht. Aufgrund der Dürre in diesem Sommer liegt der Fluss deutlich unter seinem normalen Wasserstand.

    „Wir schätzen, dass sich hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff befinden“.
    Lange Zeit existierten diese Schiffe nur auf Unterwasserkarten. Zusammen mit den Wracks taucht auch eine andere Bedrohung wieder auf. Die Munition der Kriegsschiffe wurde nie gesichert. „Manchmal kann man in der Nähe der Wracks Unterwasserminen ausmachen. Man schätzt, dass es hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff gibt“, erklärt Saša Markovi, Kapitän eines Binnenschifffahrtsunternehmens gegenüber Franceinfo.

    Auch mehrere andere Länder, durch die die Donau fließt, schlagen derzeit Alarm. Der niedrige Wasserstand des Flusses führt zu ernsten Bewässerungsproblemen in der Landwirtschaft, aber auch, wie in Budapest, Ungarn, zu großen Sorgen um die Versorgung mit fließendem Trinkwasser.

  • Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Die Kollision zwischen einem Nasa-Raumfahrzeug und dem Asteroiden findet in 30 Tagen statt und soll es ermöglichen, den Asteroiden von seiner derzeitigen Bahn abzulenken.

    Die am 23. November 2021 gestartete DART-Mission ist nur noch einen Monat davon entfernt, ihr Ziel zu erreichen. Das Raumschiff der Nasa wird am 27. September absichtlich mit einem Asteroiden kollidieren.

    Obwohl sich der Asteroid nicht auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, ist die Mission ein Test, um zu sehen, ob die „kinetische Aufpralltechnologie“ funktionieren würde, um Asteroiden abzulenken, die unseren Planeten in der Zukunft bedrohen könnten.

    Die Menschheit soll in die Lage versetzt werden, für den Fall einer zukünftigen Bedrohung durch einen Einschlag gewappnet zu sein.
    Wenn die Mission erfolgreich ist, dann „glauben wir, dass diese Technik Teil eines Abwehrsystems sein kann, dessen Aufbau wir gerade beginnen, um Asteroiden abzulenken“, sagte Lindley Johnson von der Abteilung für planetare Verteidigung der Nasa beim Start der Mission im November vergangenen Jahres.

    Derzeit sind etwa 27.000 Asteroiden auf Umlaufbahnen in der Nähe des blauen Planeten bekannt. Der Asteroid Bennu mit einem Durchmesser von 500 Metern ist laut Nasa einer der beiden Asteroiden in unserem Sonnensystem, die das größte Risiko für die Erde darstellen. Bis zum Jahr 2300 liegt das Risiko einer Kollision jedoch nur bei 0,057 Prozent.

  • Gewitter, Sonne, Hitze… so wird das Wetter am letzten Wochenende vor Schulbeginn

    Gewitter, Sonne, Hitze… so wird das Wetter am letzten Wochenende vor Schulbeginn

    Nach einer Woche mit Wolken und einigen Gewittern. Wie wird das Wetter am letzten Wochenende vor Schulbeginn?

    Viele geniessen an diesem Wochenende die letzten Stunden der Sommerferien und das letzte Wochenende vor dem meteorologischen Herbstanfang.

    Samstag, einige Gewitter, aber meist scheint die Sonne
    Am Samstag, dem 27. August, können im Osten einige lokale und relativ mäßige Gewitter auftreten. Überall sonst scheint die Sonne, mit ein paar Wolken in der Mitte des Landes. Die Temperaturen werden sowohl im Norden als auch im Süden sommerlich sein. Die Meteorologen erwarten 22 Grad in Brest, 25 Grad in Rennes und Paris, 26 Grad in La Rochelle und Tarbes, 29 Grad entlang der Garonne und bis zu 31 Grad an der Küste des Languedoc in Perpignan.

    Météo France, 27. August 2022

    Der Sonntag bringt sonniges Wetter für alle
    Am Sonntag wird in ganz Frankreich nicht ein einziger Tropfen Regen erwartet. Es wird sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag überall schönes Wetter herrschen. Die Temperaturen steigen leicht: 26 Grad in Brest und Reims, 30 Grad in Biarritz, Tarbes und Montpellier und bis zu 31 Grad in Bordeaux, Toulouse und Montélimar. Das bedeutet, dass die letzten Urlauber noch einige letzte Momente unbeschwert am Pool oder auf den Terrassen genießen können.

    Météo France, 28. August 2022
  • Orca-Angriffe: Boote vor der Bretagne werden von Orca-Walen angegriffen

    Orca-Angriffe: Boote vor der Bretagne werden von Orca-Walen angegriffen

    Seit einigen Monaten werden Sportboote an den europäischen Küsten von Orcas angegriffen. Vor zwei Wochen wurde eine norwegische Yacht vor der Küste von Brest angegriffen.

    Ein norwegischer Segler wurde vor zwei Wochen vor der bretonischen Küste von einem Orca-Angriff überrascht. Das Tier hatte es auf sein Boot und sein Rettungsboot abgesehen, berichtet der Segler Rolf Storkson dem französischen Fernsehsender TF1. Seit fast zwei Jahren greifen Orcas immer wieder ohne ersichtlichen Grund Sportboote an. „Das Ruderblatt wurde zerstört, obwohl es sehr lang war. Es war nur noch ein Drittel oder ein Viertel davon übrig“, erzählt der Freizeitsportler.

    Rund 60 Fälle sind bereits bekannt.
    Seit 2020 kam es jedes Jahr zu etwa 30 Begegnungen zwischen Segelbooten und Orcas. Sie finden normalerweise nur in Richtung Spanien oder Golf von Biskaya statt, aber dieses Mal haben sich die Orcas in Richtung Bretagne bewegt. Wissenschaftler verstehen den Grund für diese Änderung der Route und des Verhaltens nicht. Orcas sind normalerweise nicht aggressiv, sondern eher neugierig und gesellig.

    Bisher war noch keiner dieser Angriffe für Menschen tödlich, aber Ende Juli sank nach einem solchen Angriff ein Boot vor der Küste Portugals.

  • Französische Europaabgeordnete fordern Maßnahmen gegen britische Abwassereinleitungen im Ärmelkanal

    Französische Europaabgeordnete fordern Maßnahmen gegen britische Abwassereinleitungen im Ärmelkanal

    Bilder von Rohren, aus denen ungeklärte Abwässer in den Ärmelkanal fließen, haben nicht nur im Vereinigten Königreich Empörung ausgelöst, sondern auch in Frankreich.

    Die Entscheidung der britischen Regierung nach dem Brexit, Abwasserunternehmen unter bestimmten Umständen zu erlauben, ungeklärtes Abwasser in Flüsse und das Meer einzuleiten, hat zu immer mehr Umweltskandalen geführt. Immer mehr Strände wurden als zu verschmutzt zum Baden gesperrt.

    Die Verschmutzung des Ärmelkanals betrifft aber auch Frankreich, und drei französische Europaabgeordnete haben nun die Europäische Kommission aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz der gemeinsamen Gewässer des Ärmelkanals zu ergreifen.

    Drei Europaabgeordnete – darunter Frankreichs ehemaliger Europaminister – haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie das Vereinigte Königreich beschuldigen, sowohl seine Post-Brexit-Verpflichtungen als auch UN-Konventionen zu verletzen, indem die Einleitung von Abwässern in gemeinsame Gewässer zugelassen wird.

    „Der Ärmelkanal und die Nordsee sind keine Müllhalden“, sagte Stéphanie Yon-Courtin, Mitglied des EU-Fischereiausschusses und Regionalrätin der Normandie.

    „Wir können nicht hinnehmen, dass die Umwelt, die Wirtschaftstätigkeit unserer Fischer und die Gesundheit unserer Bürger durch die wiederholte Nachlässigkeit des Vereinigten Königreichs bei der Bewirtschaftung seiner Abwässer ernsthaft gefährdet werden.“

    Ihr Kollege Pierre Karleskind, Vorsitzender des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments, äusserte sich so: „Wir können nicht akzeptieren, dass das Vereinigte Königreich seine beim Brexit eingegangenen Umweltverpflichtungen nicht einhält und die Anstrengungen der Europäer der letzten zwanzig Jahre gefährdet.“

    Natalie Loiseau, die Europaministerin unter Emmanuel Macron war, bevor sie Europaabgeordnete für die Macron-Partei LREM wurde, sagt: „Die Verletzung des Grundsatzes der Übernahme des Umweltschutzniveaus, der in dem Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich vorgesehen ist, erfordert eine Antwort der Kommission.“

    Die britische Regierung reagierte nicht direkt auf die Kritik der französischen EU-Abgeordneten, aber ein Sprecher sagte der BBC: „Das neue Umweltgesetz hat unsere Gesetze zur Wasserqualität noch stärker gemacht als zu Zeiten der EU, von Zielen zur Bekämpfung der Nährstoffverschmutzung bis hin zu neuen Befugnissen zur Bekämpfung von Schadstoffen in unseren Gewässern. Wir haben die Wasserunternehmen verpflichtet, die Häufigkeit und das Volumen von Einleitungen aus Regenüberläufen zu reduzieren, und wir haben die Wasserunternehmen verpflichtet, neue Überwachungsgeräte zu installieren, die alle Abwassereinleitungen in Echtzeit melden.“

  • Feuer im Aveyron: Mehrere Glutherde flammen 16 Tage nach dem Feuer wieder auf

    Feuer im Aveyron: Mehrere Glutherde flammen 16 Tage nach dem Feuer wieder auf

    Mehr als zwei Wochen nach dem ein erstes Feuers, das zwischen Aveyron und Lozère mehr als 1.300 Hektar Vegetation vernichtet hat, unter Kontrolle gebracht wurde, wurde am Mittwoch, dem 24. August, ein Wiederaufflammen des Feuers in Mostuéjouls und mehrere andere kleine Brandherde in den Gebieten Vors und Églazines gemeldet.

    „In der Gegend von Mostuéjouls wurde erneut ein Feuer gemeldet. Sie werden gebeten, die Gegend zu meiden, insbesondere die Wanderwege, um sich nicht selbst zu gefährden und die Arbeit der Feuerwehr nicht zu stören“, warnte die Gendarmerie des Departements Aveyron am Mittwochabend, 24. August, auf ihrer Facebook-Seite.

    Angesichts dieses erneuten Feuers erließ der Bürgermeister von Mostuéjouls eine Verordnung, die das Wandern und andere Freizeitaktivitäten auf dem gesamten Gebiet seiner Gemeinde bis auf Weiteres verbietet, teilte die Präfektur mit.

    Laut der Zeitung Midi Libre wurden auch mehrere kleinere Brandherde aus den Gebieten Vors und Églazines gemeldet.

    Bereits am Vortag hatte der Brand- und Rettungsdienst des Departements am Ende des Tages mitgeteilt, dass zwei Brandherde bearbeitet werden müssten, was „den Einsatz zusätzlicher Mittel aus den Rettungszentren von Millau und Massegros“ erfordere. Löscharbeiten sind im Gange.

    Das ursprüngliche Feuer galt am 14. August als unter Kontrolle. Es hatte seit dem 8. August mehr als 1.300 Hektar Vegetation zwischen Aveyron und Lozère vernichtet. Mehrere Dörfer und Campingplätze mussten damals evakuiert werden.