Kategorie: Umwelt

  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Polizeipräfektur zwangsverpflichtet Müllarbeiter

    In Paris sind die Müllarbeiter seit zehn Tagen aus Protest gegen die Rentenreform im Streik. Infolgedessen hat die Polizeipräfektur am Donnerstag, dem 16. März, erste Müllarbeiter requiriert. Am Donnerstag, dem 16. März, streiken die Pariser Müllmänner bereits seit zehn Tagen. Mehr als 7.000 Tonnen Müll liegen auf den Straßen der Hauptstadt. Wird dieser Müll nun endlich beseitigt werden? Die Polizeipräfektur kündigte ihre Entscheidung an, die mit der Müllabfuhr beauftragten städtischen Beamten zu requirieren. In den betroffenen Arrondissements werden die Bewohner ungeduldig. „Für uns ist es sehr unangenehm. Wir lagern Mülltonnen auf unseren Balkonen, um nicht alles auf die Straße zu stellen. Das kann nicht so lange dauern“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 2. Sechs Monate Gefängnis und 10.000 Euro Geldstrafe.Aber wie werden die Behörden vorgehen? Die Müllabfuhr ist Gegenstand eines Kräftemessens zwischen der Polizeipräfektur und der Pariser Stadtverwaltung, die die Streikende…

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  • Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    „Wir sind bei weniger als 1 % Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10 % und die Spanier bei fast 20 % liegen“, bedauerte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag im Sender France Bleu Azur. „Wir werden die Regeln für die Nutzung von aufbereitetem Abwasser ändern“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag, dem 14. März, auf dem Sender France Bleu Azur, nachdem das Bureau des recherches géologiques et minières (BRGM) am Montag, dem 13. März, vor der unbefriedigenden Situation des Grundwassers in Frankreich warnte. Der Minister kritisierte den „Rückstand“ Frankreichs in diesem Bereich: „Wir sind bei weniger als 1% Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10% und die Spanier bei fast 20% liegen“. Der Minister für den ökologischen Übergang gibt an, dass auch Änderungen „für Regenwasser und Grauwasser“ in Betracht gezogen werden, um „bei Immobilienbaumaßnahmen zu ermöglichen, dass man …

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  • Atomkraft: verbrauchen die französischen Kraftwerke zu viel Wasser?

    Atomkraft: verbrauchen die französischen Kraftwerke zu viel Wasser?

    Kernkraftwerke verbrauchen eine große Menge Wasser, um ihre Systeme zu kühlen. Meistens wird ein großer Teil davon wieder abgeleitet, aber eben nicht immer.

    Verbraucht Frankreich zu viel Wasser, um seine Reaktoren zu kühlen? In Zeiten der Wasserknappheit ist das eine heikle Frage. Die Kernkraft ist einer der größten Wasserverbraucher in Frankreich, doch die Zahlen sind umstritten. Machen die Kraftwerke 22 % des gesamten französischen Wasserverbrauchs aus, wie der Staatsrat meint, oder gar 31 %, wie die Regierung im Jahr 2022 veröffentlichte? Die Berechnung ist deshalb so kompliziert, weil nur die Hälfte des Kraftwerksparks tatsächlich Wasser verbraucht.

    Die Kühlung von Kraftwerken ist die zweitgrößte wasserverbrauchende Aktivität in Frankreich.
    In diesen sogenannten „Kraftwerken mit geschlossenem Kreislauf“ wird das Wasser aus Flüssen gepumpt, auf dem Weg durch das Kraftwerk erwärmt und dann in einem Turm am Ende des Vorgangs wieder gekühlt. Nur 60 % des Wassers werden in die natürliche Umgebung zurückgeführt. Der Rest verdunstet. Eine sehr große Wassermenge, wenn man sie mit den anderen Verbrauchern vergleicht. Laut dem Ministerium für den ökologischen Wandel ist die Landwirtschaft mit 45 % der Gesamtmenge der größte Wasserverbraucher, gefolgt von der Kühlung von Kraftwerken (31 %) und Trinkwasser (21 %). Das Ministerium ist mit dieser Zahl heute jedoch nicht mehr einverstanden, da sie seiner Meinung nach nicht mehr die Realität widerspiegelt.

  • Wasserknappheit: Französische Verbraucher investieren in Regenwassersammler

    Wasserknappheit: Französische Verbraucher investieren in Regenwassersammler

    Angesichts des niedrigen Grundwasserspiegels und der Tatsache, dass in 14 französischen Departements die Wasserversorgung bereits jetzt eingeschränkt ist, investieren immer mehr Verbraucher in Wassersammelbehälter. 

    In einem Gemeinschaftsgarten im Departement Yvelines verwenden die Hobby-Gärtner das ganze Jahr über Regenwasser, um die Gemüsebeete zu bewirtschaften. Dieses Wasser sammeln sie in großen Tanks, die an die Gartenhäuser angebaut sind. „Der große Vorteil, den wir hier haben, ist, dass wir Dächer haben, so dass wir das Wasser, das von den Dächern kommt, in den Tanks sammeln können“, sagt eine Kleingartenbesitzerin gegenüber dem Sender France 3. Insgesamt sechs Wassersammelbehälter bewässern das 4.000 m2 große Grundstück, das von 13 umweltbewussten Familien bewirtschaftet wird.

    Dürreperioden und die Schonung der Ressourcen erklären die Begeisterung der Verbraucher für diese Lösung zur Wasserrückgewinnung. Und natürlich versuchen sie dadurch, ihre Wasserrechnung zu senken. Regenwasser kann für den Garten, aber auch zum Autowaschen, zum Auffüllen des Toilettenbehälters oder zum Waschen der Wäsche verwendet werden. Diese Verwendungszwecke machen etwa 40 % des Wasserverbrauchs eines Haushalts in einem Jahr aus. Eine Lösung, die in vielen Gemeinden Frankreichs inzwischen gefördert wird.

  • Müll-Streik: „Geduldet euch und seid solidarisch mit der Bewegung“, appelliert die CGT an die Franzosen

    Müll-Streik: „Geduldet euch und seid solidarisch mit der Bewegung“, appelliert die CGT an die Franzosen

    „Das ist die einzige Möglichkeit, die Stimme der Arbeitnehmer zur Rentenreform zu hören“, das sagte Fabrice Michaud, Generalsekretär der CGT Transports, am Dienstag im Gespräch mit Franceinfo. Dieser Streik der Müllabfuhr betrifft Paris, Nantes, Le Havre oder auch Saint-Brieuc. „Gedulden Sie sich und seien Sie solidarisch mit der Bewegung“, forderte Fabrice Michaud, Generalsekretär der CGT Transports, der den Streik der privaten Müllarbeiter gegen die Rentenreform koordiniert, am Dienstag, dem 14. März, auf dem Sender Franceinfo die Franzosen auf. Die Folgen der Bewegung werden in einigen Städten, insbesondere in der Hauptstadt Paris, immer deutlicher sichtbar. In Paris stapeln sich inzwischen über 5.600 Tonnen Müll auf den Bürgersteigen. Auch in Nantes, Le Havre oder Saint-Brieuc quellen die Mülltonnen über. „Unser Ziel ist es, die Abfallbranche zum Stillstand zu bringen, denn das ist das einzige Mittel, um die Stimme der Arbeitnehmer zur Rentenreform hörbar zu machen“. Fabrice Michau…

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  • Wetter: außergewöhnlich milde Temperaturen in Frankreich

    Wetter: außergewöhnlich milde Temperaturen in Frankreich

    Am Montag, dem 13. März, herrschten überall in Frankreich besonders milde Temperaturen für diese Jahreszeit. Am Dienstag wird es kühler und es werden Gewitter erwartet.

    In Tarbes (Hautes-Pyrénées) herrschte Urlaubsfeeling, denn das Thermometer zeigte mitten im März warme 25 °C an. Da kann man ohne Mantel spazieren gehen und die Sonnenterrassen genießen. „Man weiß gar nicht mehr, was man anziehen soll“, sagt eine Einwohnerin auf dem Sender France 2. Ein Klimawandel, der die Touristen erfreut, aber die Arbeit der Gemüsegärtner erschwert, wie in Zimmersheim (Haut-Rhin), wo das Thermometer  um die 22 °C anzeigt und im Gewächshaus über 30 °C herrschen. Das Wachstum von Pflanzen wie Kresse gerät mächtig in Schwung.

    Am Dienstag werden Gewitter erwartet.
    Im Einzelnen stiegen die Temperaturen am Montag, dem 13. März, auf 26°C in Pau (Pyrénées-Atlantiques), 24°C in Bayonne (Pyrénées-Atlantiques), 20°C in Bordeaux (Gironde) oder 19°C in Dijon (Côte-d’Or). Nach dieser Wärmeepisode werden ab Dienstag, dem 14. März, Gewitter erwartet. Ein Wettermuster, das einem Frühsommer würdig ist. Im Vergleich zum Montag wird es am Dienstag im Durchschnitt um etwa 10 Grad kühler.

  • Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Streik der Müllabfuhr: Bürgermeister des 15. Pariser Arrondissements fordert Zwangsverpflichtung von Personal

    Philippe Goujon meinte am Montag auf Franceinfo, dass zwar ein Recht auf Streik gebe, die fehlende Müllentsorgung aber „die Hygiene der gesamten Hauptstadt“ bedrohe. Der Bürgermeister des 15. Arrondissements von Paris, Philippe Goujon, forderte am Montag, den 13. März, auf dem Sender Franceinfo „einen Mindestdienst“ bei der Müllabfuhr und „die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern“. Die Müllmänner der Stadt Paris streiken seit einer Woche gegen die Rentenreform. Bisher wurden über 5.600 Tonnen Müll in der franzosischen Hauptstadt nicht abgeholt und liegen in den Straßen. „Ich wünsche mir, dass der Staat die Zwangsverpflichtung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern in den Verbrennungsanlagen oder Abfallzentren ermöglicht“, um „die Blockade der Depots zu lösen“, forderte Philippe Goujon. Er ruft dazu auf, dass „die Polizei die Mülldepots freimacht“. „Es geht hier um die Hygiene der gesamten Hauptstadt“. „Es handelt sich um eine wesentliche öffentliche Dienstleis…

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  • Sturmwind: 1.300 Haushalte in den Departements Corrèze und Haute-Vienne ohne Strom

    Sturmwind: 1.300 Haushalte in den Departements Corrèze und Haute-Vienne ohne Strom

    Ein Baum musste von der Autobahn A 20 in Höhe von Limoges entfernt werden, berichtet France Bleu Limousin am Dienstag. Die Rückkehr zur Normalität wird für den späten Nachmittag erwartet.

    Aufgrund der stürmischen Winde, die in der Nacht über das Limousin hinweggefegt sind, sind am Dienstag, dem 14. März, etwa 1.300 Haushalte in den Departements Corrèze und Haute-Vienne ohne Strom, berichtet France Bleu Limousin. Im Einzelnen hatten 1.000 Haushalte in der Corrèze, insbesondere in der Umgebung von Uzerche und Naves, und 300 Haushalte im Departement Haute-Vienne, insbesondere in der Umgebung von Ladignac-le-Long und Saint-Pardoux, keinen Strom.

    Die Winde führten auch dazu, dass im Süden der Corrèze und in der Haute-Vienne Bäume und Äste auf die Fahrbahnen fielen. Auf der Autobahn A20 musste gegen 5 Uhr auf Höhe der Einfahrt Limoges in Nord-Süd-Richtung ein Baum beseitigt werden. Insgesamt gab es auf den Hauptverkehrsachsen jedoch keine größeren Probleme. France Bleu Limousin berichtet, dass die Teams von Enedis, die „seit Montagabend in Bereitschaft standen“, vor Ort sind, um die Stromleitungen zu reparieren.

    Die Rückkehr zur Normalität wird für den späten Dienstagnachmittag oder Abend erwartet.

  • Landes: 51 tote Delphine und Kleinwale an französischen Atlantik-Stränden gefunden

    Landes: 51 tote Delphine und Kleinwale an französischen Atlantik-Stränden gefunden

    An derselben Küste wurden am Wochenende bereits rund 20 tote Delfine entdeckt. NGOs und Wissenschaftler vermuten, dass die Fischerei für die vielen Todesfälle der Kleinwale verantwortlich ist.

    Achtundzwanzig Meeressäuger, hauptsächlich Delfine, wurden allein am Montag, dem 13. März, an den Stränden des Departements Landes tot aufgefunden, wie France Bleu Gascogne meldete. Auch ein Schweinswal wurde in der Nähe von Hossegor entdeckt.

    Am Samstag, dem 11. und Sonntag, dem 12. März waren bereits 23 Delfinkadaver an derselben Küste entdeckt worden, womit sich die Zahl der Meeressäuger, die innerhalb von drei Tagen tot an den Stränden des Departements aufgefunden wurden, auf 51 erhöht hat. Kadaverfunde von Kleinwalen sind nicht ungewöhnlich, aber ihre Anzahl innerhalb eines so kurzen Zeitraums ist ungewöhnlich. Der stark wehende Westwind könnte die toten Tiere an die Küste getrieben haben.

    51 Kadaver in drei Tagen gefunden
    Laut Pelagis, der Beobachtungsstelle für Meerestiere, die solche Strandungen in Frankreich zählt, hatten die am Wochenende gefundenen Delfine gebrochene Rippen und abgetrennte Flossen. Die Kadaver waren jedoch zu stark beschädigt, um endgültige Schlüsse über ihren Tod zu ziehen. „Es handelt sich um gesunde Exemplare“, erklärte Pascal Ducasse, ehrenamtlicher Korrespondent für Pelagis, gegenüber France Bleu Gascogne. „Erfahrungsgemäß sind kranke Tiere sehr mager. Hier handelt es sich um Delfine, die einen vollen Magen hatten, also gerade gefressen hatten und gesund waren“, erläutert er.

    Tierschutzorganisationen machen die Hochseefischerei verantwortlich. Die Delfine könnten getötet worden sein, weil sie versehentlich Fischtrawlern in die Netze gerieten. Sea Shepherd hat bereits mehrfach Klage eingereicht und beschuldigt die großen Trawler, für den Tod von mehreren hundert Delfinen pro Jahr verantwortlich zu sein. NGOs und Wissenschaftler fordern eine vorübergehende Unterbrechung der Fischerei. Im Moment bevorzugt die französische Regierung jedoch technische Lösungen, wie Kameras an Bord oder Geräte, die die Tiere von den Schiffen fernhalten.

  • Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    „Ich hatte meinen Liebsten schon eine Abschiedsnachricht geschrieben…“ Wegen des Sturms Larisa gelang es einem Air-France-Flugzeug nicht, in Nizza zu landen. Passagiere beschreiben panische Szenen an Bord.

    Die Passagiere werden diesen Flug wohl nicht so schnell vergessen. Auf einem Air-France-Flug von Paris nach Nizza kam es am Freitag, dem 10. März, zu panischen Szenen, wie de Zeitung Nice-Matin jetzt berichtet.

    Der Flug sollte um 14.30 Uhr in der Stadt an der Côte d’Azur landen, aber die starken die Winde des Sturms Larisa verhinderten die Ankunft des Flugzeugs. Der Pilot versuchte ein erstes Mal zu landen, dann ein zweites Mal. Ohne Erfolg. „Es dauerte 40 Minuten, es war endlos, ich hatte das Gefühl, dass mein Herz versagen würde“, berichtete eine Passagierin gegenüber der Zeitung Nice-Matin.

    „Leute und die Kinder schrien. Leute mussten sich erbrechen, Leute fielen in Ohnmacht. Ich war mir sicher, dass ich sterben würde. Ich habe Abschiedsnachrichten an meine Lieben geschickt“, fuhr sie fort. „Es war die totale Panik. Der Pilot hat seine Sache schlecht gemacht“, erklärte eine andere Passagierin.

    Das Flugzeug landete schließlich in Montpellier. Die Passagiere mussten jedoch an Bord bleiben, bis sich Sanitäter um diejenigen, denen schlecht geworden war, gekümmert hatten. Anschließend konnte die Fluggesellschaft wegen der Streiks gegen die Rentenreform nur einen Bus mit 55 Sitzplätzen für die Fahrt nach Nizza anbieten, obwohl fast 200 Passagiere auf dem Flug sassen. „Sie haben uns gesagt, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Dann sollten wir uns durchschlagen“.

    Die Fluggesellschaft Air France versicherte, dass das Manöver des Piloten völlig normal gewesen sei. Sie versicherte auch, dass die Passagiere, die ihre Heimreise selbstständig antreten mussten, ihr Geld zurückerhalten würden.