Kategorie: Umwelt

  • Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    EU-Länder, die gegen das Ende für Verbrenner ab 2035 sind, treffen sich in Straßburg. Deutschland hatte die Maßnahme in der Vorwoche abgelehnt. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bezeichnete dies am Montag im Gespräch mit Franceinfo aus umweltpolitischer Sicht als „Fehler“. „Dieses Ziel darf auf keinen Fall verschoben werden“, warnte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. März auf dem Sender Franceinfo. Mehrere EU-Länder, die sich gegen das Ende des Verkaufs von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 wehren, treffen sich am Montag in Straßburg. Letzte Woche weigerte sich Deutschland, für einen Text der 27 Mitgliedstaaten zu stimmen, der das Verkaufsverbot für Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 bestätigte. Dies war eine unerwartete Kehrtwende Berlins, nachdem der Text bereits im Oktober zwischen den 27 Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament vereinbart und Mitte Februar von den Europaabgeordneten gebilligt worden war. „Wi…

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  • Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    „Es muss endlich regnen!“, hofft Xavier Wiik, Kommandant und Einsatzleiter der Feuerwehr des Alpes-Maritimes.

    Seit etwa 40 Stunden sind die Feuerwehrleute in den Alpes-Maritimes mit mehreren Brandausbrüchen, insgesamt fünf Bränden, konfrontiert, was sowohl mit der Situation der Böden, denen es an Niederschlägen mangelt, als auch mit den starken Winden, die in den letzten Tagen durch den Durchzug des Sturms Larisa verursacht wurden, als“erschwerenden Faktoren“, zusammenhängt. Von diesen Bränden war am Sonntagnachmittag, allerdings nur noch der Brand von Briançonnet aktiv.

    Laut Feuerwehr-Kommandant Xavier Wiik hat das Feuer 50 Hektar Vegetation im Hinterland von Nizza erfasst, in einem „schwer zugänglichen“ und „sehr windanfälligen“ Gebiet. Die Brände begannen am Samstag, als das Departement – das wegen starker Winde auf die Warnstufe Orange gesetzt worden war – Böen von mehr als 130 km/h registrierte.

    Der Wind hat nun nachgelassen, die Ausbreitung der Flammen ist eingegrenzt, aber die Feuerwehren bleiben „wegen der Trockenheit wachsam“, erklärt Kommandant Wiik. Das Departement Alpes-Maritimes wurde am vergangenen Donnerstag ohne vorherige Warnung in den Dürrealarm versetzt. Eine Situation, die alles andere als gewöhnlich ist, aber in Bezug auf Brandeinsätze dem März des letzten Jahres ähnelt.

    „Es muss regnen! Es muss regnen, damit wir eine Situation haben, die in irgendeiner Form zur Normalität zurückkehrt“, betonte Xavier Wiik. „Wenn es bis Ende Mai nicht regnet, starten wir mit einer großen Trockenheit in die Sommerperiode“, fährt er fort und verweist auf mögliche Einschränkungen, insbesondere beim Zugang zu den Bergmassiven, die dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr früher eintreten könnten.

  • Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Der Canal du Midi, der auf dem Wasserweg auf einer Länge von 250 km Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet, ist immer noch nicht wieder für die Schifffahrt geöffnet. Vor drei Wochen hätte die Schifffahrt auf einem Abschnitt des Canal du Midi in Toulouse (Haute-Garonne) eigentlich wieder aufgenommen werden sollen, doch es sind keine Schiffe in Sicht. Der Wasserstand ist für die Jahreszeit viel zu niedrig. Jeden Morgen stellt das ein Beamter bei seinen Ablesungen fest. Am Ufer liegt der Pegel 30 cm unter dem normalen Wasserstand. „Es fehlt viel Wasser und das ist problematisch, denn zwangsläufig gibt es weniger Tiefe im Kanal und damit eine größere Chance, dass die Kähne aufsetzen und stecken bleiben“, erklärt Joël Tant, Teamleiter bei den französischen Wasserstraßen auf dem Sender France 3. Um einen Monat verzögert Noch vor wenigen Tagen wurden Teile des Kanals vollständig abgelassen, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Aufgrund der Trockenheit verzögerte sich die Wiederflutung jedoch um …

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  • Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    In Briançonnet in den französischen Seealpen wurden aufgrund der starken Winde und der Trockenheit in diesem Jahr bereits 30 Hektar vom Feuer vernichtet.

    Das Feuer breitete sich am Sonntag weiter aus, auch wenn es sich am Abend verlangsamte, weil der Wind nachgelassen hat. Eine ausgezeichnete Nachricht für die Feuerwehrleute und den Zivilschutz, die vor Ort sind gegen die Flammen kämpfen. Das berichtete die Journalistin Audrey Richier, die am Sonntag, dem 12. März, per Live-Schaltung aus Briançonnet (Alpes-Maritimes) für den Sender France 2 berichtete. „Seit heute Morgen versuchen die Feuerwehren, sich den Flammen zu nähern, aber das Gelände ist besonders unwegsam“, so die Journalistin weiter.

    Kein Wohnhaus bedroht
    Wegendes unwegsamen Geländes wurden zwei Canadairs für Wasserabwürfe über das Gebieten bestellt, der Brand kann vom Boden aus kaum nachhaltig bekämpft werden. Das Feuer, das bereits rund 30 Hektar Vegetation vernichtet hat, bedroht jedoch keine Wohnhäuser. Das erste Dorf liegt etwa fünf Kilometer von den Flammen entfernt.

  • Gewitter: 21 Departements unter Warnstufe Orange und bis zu 25°C im Südwesten

    Gewitter: 21 Departements unter Warnstufe Orange und bis zu 25°C im Südwesten

    Für Montag, den 13. März, wurden in Frankreich 21 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Parallel dazu werden im Südwesten Frankreichs bis zu 25 Grad erwartet.

    Das Wetter ist am Montag im ganzen Land sehr unruhig. Laut dem neuesten Bulletin von Météo France wurden 21 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Diese für die Jahreszeit sehr ungewöhnliche Situation „erfordert angesichts des damit verbundenen Risikos intensiver Wetterphänomene eine besondere Wachsamkeit“, so Météo France.

    Im Einzelnen sind von der Warnung die Departements Allier, Ariège, Aveyron, Cantal, Corrèze, Côte-d’Or, Doubs, Haute-Garonne, Jura, Loire, Lot, Haute-Marne, Nièvre, Puy-de-Dôme, Haut-Rhin, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vosges und das Territoire de Belfort betroffen.

    Von der Bretagne und dem Pays de Loire bis zu den Hauts-de-France wird der Südwestwind ziemlich stark wehen, mit Böen bis zu 80 km/h im Landesinneren und 70 bis 90 km/h in Küstennähe. Das anfangs bedeckte und leicht regnerische Wetter wird am Vormittag einem wechselhafteren Himmel mit Schauern weichen. Auf der bretonischen Halbinsel, im Cotentin und an den Ufern des Ärmelkanals treten häufiger Schauer auf, die am Nachmittag von Gewittern begleitet werden. Am Abend nimmt der Wind in der Bretagne und im Cotentin weiter zu.

    Weiter südlich, über dem Languedoc-Roussillon sowie der Küste der Region PACA und Korsika, ziehen tiefe Wolken auf, die von einem Wind aus Süd bis Südost getragen werden, der im Laufe des Tages von den Küsten der Provence bis zum Rhonetal mit Böen von 60 bis 70 km/h an Stärke zunimmt.

    Ansonsten wird der Vormittag insgesamt eher ruhig und mild verlaufen. Zu beachten ist der Wind aus südlichen Richtungen, der auf der Pyrenäenkette auf 70 bis 90 km/h auffrischt. Ab dem Nachmittag werden vom Südwesten bis zum Zentralmassiv und der Bourgogne starke Gewitter ausbrechen. Sie werden von heftigen Windböen begleitet, die örtlich 90 bis 100 km/h überschreiten können, und stellenweise von Hagelschlag. Die damit verbundenen Regenfälle sind zeitweise anhaltend und können in kurzer Zeit 20 bis 30 mm Niederschlag ergeben. Die Gewitter ziehen in der Nacht nach Osten ab, so Météo France.

    Die Tiefsttemperaturen liegen im Allgemeinen zwischen 8 und 12 Grad. Vom Zentralmassiv bis ins Landesinnere der Provence bleibt es mit 3 bis 7 °C etwas kühler. Die Höchsttemperaturen steigen auf 13 bis 16 Grad im Nordwesten, sonst auf 16 bis 21 Grad, bis 22 Grad in der elsässischen Tiefebene und 23 bis 25 Grad im Südwesten.

  • Frankreich: Forellenfischer besorgt über niedrige Wasserstände in Bächen und  Flüssen

    Frankreich: Forellenfischer besorgt über niedrige Wasserstände in Bächen und Flüssen

    Am Samstag, dem 11. März, wurde die Forellensaison für Hobbyangler eröffnet. Ein Tag, der wegen der Trockenheit in den Alpes-Maritimes unter den Anglern große Sorge verbreitet.

    Den Angelhaken ins Wasser zu werfen, ist für die Hobbyangler in La Colle-sur-Loup (Alpes-Maritimes) immer wieder ein großes Vergnügen. Doch in diesem Jahr gibt es auch einige Sorgen. „Natürlich sind die Wasserstände niedrig, sogar sehr niedrig. Wir haben in ganz Frankreich ein Niederschlagsdefizit, besonders bei uns“, beschreibt es der Hobbyfischer Pascal Le Couedic gegenüber France Televisions.

    Eine kritische Situation
    Aber die sogenannte reservierte Wassermenge, ein System, das großen Betreibern eine Grenze für die Wasserentnahme setzt, ermöglicht dennoch auch diese Jahr die Ausübung des Angelsports. Der Termin für die Angeleröffnung konnte also eingehalten werden, aber das Damokles-Schwert der Dürre hängt über den Bächen und Flüssen der Côte d’Azur. „Im Moment sind wir, auch wenn wir uns in einer kritischen Situation befinden, noch nicht am Boden und ich hoffe, dass es auch nicht soweit kommt“, sagt Jean-Luc Cerutti, Präsident des Fischereiverbands des Departements Alpes-Maritimes.

  • Paris: Müllabfuhr streikt – Müll überschwemmt die Bürgersteige der Hauptstadt

    Paris: Müllabfuhr streikt – Müll überschwemmt die Bürgersteige der Hauptstadt

    Ein Teil der Müllabfuhr in Paris streikt. Der Müll beginnt sich in einigen Teilen der Hauptstadt zu stapeln. Anwohner und Geschäftsleute müssen mit ansehen, wie sich ihre Straßen verändern, nachdem sich etwa 4.400 Tonnen Müll angesammelt haben. In Paris ist ein Zeitungskiosk hinter einem Berg von Müllsäcken verborgen. Tonnen von Müll auf den Straßen gehören mittlerweile zum Pariser Stadtbild. Für eine berühmte Brasserie im 9. Arrondissement, die seit fünf Tagen Müllsäcke vor ihrem Eingang auftürmen sieht, wird es langsam schwierig. Für die Touristen, die auf der Durchreise sind und die Hauptstadt besuchen, ist der Geruch und der Anblick des Mülls ein Schlag ins Gesicht.

    Etwa 4.400 Tonnen Abfall Insgesamt sind zehn Pariser Arrondissements von dem Streik der Müllabfuhr betroffen. Die privaten Dienstleister, die die andere Hälfte der Stadt versorgen, arbeiten mit verminderter Geschwindigkeit. Im 17. Arrondissement verlieren…

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  • In 127 Gemeinden des Departements Seine-et-Marne wurde die Wassernutzung eingeschränkt

    In 127 Gemeinden des Departements Seine-et-Marne wurde die Wassernutzung eingeschränkt

    Der Präfekt des Departements erließ einen Erlass, in dem die Einwohner u. a. aufgefordert wurden, die Bewässerung der Gärten und die Reinigung der Autos einzuschränken. 127 Gemeinden im Departement Seine-et-Marne sind von Maßnahmen zur Überwachung der Wassernutzung betroffen, berichtet France Bleu Paris. Der Präfekt des Departements hat einen Erlass veröffentlicht, der für alle diese Gemeinden Einschränkungsmaßnahmen vorschreibt. Mangels Regen hat der Grundwasserspiegel in Champigny im Departement Seine-et-Marne die Warnschwelle unterschritten. „Seit November ist die Niederschlagsmenge im gesamten Departement Seine-et-Marne unter dem Durchschnitt. Die jüngsten Regenfälle werden nur zu einem vorübergehenden Anstieg der Wasserstände der Flüsse und des Grundwassers führen“, erklärte der Präfekt des Departements in einer Pressemitteilung. Seiner Meinung nach könnte sich die Situation noch verschlechtern, da alle Grundwasserspiegel und Flüsse des Departements „im Vergleich zu den Vorjahren …

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  • Sturm über dem Mittelmeer: Windböen von bis zu 213hm/h auf Koriska

    Sturm über dem Mittelmeer: Windböen von bis zu 213hm/h auf Koriska

    Extrem starke Windböen zogen am Samstag, dem 11. März, über Korsika sowie mehrere Departements in Südfrankreich. Der Rekord wurde in der Gemeinde Cagnano mit einer Windgeschwindigkeit von 213 km/h erreicht.

    Der Wind blies am Samstag, dem 11. März, in der Gemeinde Sisco (Haute-Corse) sowie im gesamten Norden Korsikas extrem stark. In der Gegend von Bastia (Haute-Corse) wurden Böen von über 120 km/h gemessen. In Sisco hielten viele Äste der Bäume nicht stand. Nach dem sturm waren die kommunalen Dienste damit beschäftigt, die Straßen zu räumen.

    Zwei Tage mit extrem heftigen Sturmböen.
    In Corte (Haute-Corse) stürzte eine Mauer in der Nähe der Universitätsbibliothek ein, glücklicherweise, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Bevor die orangefarbene Unwetter-Warnung vor starken Winden am Nachmittag von Meteo-France aufgehoben wurde, erlebte Korsika zwei Tage mit selten heftigen Sturmböen. Der Rekord wurde in der Nacht mit Spitzenwerten von 213 km/h in der Gemeinde Cagnano (Haute-Corse) erreicht. Auf dem französischen Festland wurden die stärksten Böen (174 km/h) in Saint-Cézaire-sur-Siagne im Departement Alpes-Maritimes registriert.

  • Sturm Larisa: 6.000 Haushalte im Var und den Alpes-Maritimes ohne Strom

    Sturm Larisa: 6.000 Haushalte im Var und den Alpes-Maritimes ohne Strom

    Die Windböen erreichten an der Côte d’Azur lokal bis zu 160 km/h.

    6.000 Haushalte an der Côte d’Azur waren am Freitagabend wegen des Sturms Larisa, der über Frankreich blies, ohne Strom, berichtet France Bleu Azur. 4.000 Kunden von Enedis sind in Alpes-Maritimes von den Stromausfällen betroffen, 2.000 im Departement Var.

    Es waren die Windböen, die örtlich bis zu 160 km/h erreichten, die Defekte an den Anlagen verursachten und zu den Stromausfällen führten.

    Rund 100 Mitarbeiter von Enedis waren im Einsatz, aber „die Wetterbedingungen haben den Start von Hubschraubern und Drohnen, die zur Lokalisierung von Fehlern eingesetzt werden, nicht zugelassen“, erklärte Enedis.

    Bis Samstagabend sollen alle Pannen wieder behoben worden sein.