Kategorie: Umwelt

  • Emmanuel Macron möchte, dass jeder Sechstklässler „seinen Baum“ pflanzt

    Emmanuel Macron möchte, dass jeder Sechstklässler „seinen Baum“ pflanzt

    Der Staatschef möchte, dass alle Sechstklässler in Frankreich einen Baum pflanzen. Emmanuel Macron hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zehn Jahren eine Milliarde Bäume neu zu pflanzen. Emmanuel Macron setzte sich am Montag, dem 4. September, das Ziel, dass alle Schüler der Sekundarstufe I in Frankreich einen Baum pflanzen sollen, und damit soll bereits in diesem Jahr in der sechsten Klasse begonnen werden. „Ich möchte, dass wir ab der sechsten Klasse dieses Jahres damit beginnen, dass die Schüler Bäume pflanzen“, sagte der Staatschef in einem Interview auf dem Youtube-Kanal HugoDécrypte. Macron sieht zwar ein, dass dies nicht „für alle Sechstklässler“ in diesem Jahr möglich sein werde, wünschte sich aber, dass es schließlich „diese Generation geben wird, in der jeder Schüler seinen Baum gepflanzt hat“, um „dabei zu helfen“, das Ziel von einer Milliarde in Frankreich gepflanzter Bäume innerhalb von zehn Jahren zu erreichen….

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  • Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Der Sommer 2023 gehört zu den heißesten Sommern in Frankreich

    Météo France zog eine Bilanz für die gerade zu Ende gegangene Sommerperiode. Frankreich verzeichnete erneut einen seiner heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Land litt unter ungewöhnlich starken Hitzeperioden.

    Der Sommer 2023, der durch eine außergewöhnliche Hitzewelle Ende August gekennzeichnet war, gehörte zu den wärmsten, die in Frankreich je gemessen wurden. Die Durchschnittstemperatur lag mit 21,8°C um 1,4°C über der Norm der Jahre 1991-2020, meldet Météo France.

    Der Sommer 2023 liegt auf Platz 4 der heißesten Sommer seit 1900, hinter den Sommern 2003 (+2,7°C) und 2022 (+2,3°C), und fast auf dem gleichen Niveau wie der Sommer 2018 (+1,5°C). In den meisten französischen Regionen lagen die Durchschnittstemperaturen um fast 1°C über den jahreszeitlichen Normalwerten. Im Südwesten Frankreichs lag die Durchschnittstemperatur sogar 2°C über den jahreszeitlichen Normalwerten.

    Laut Météo France war die Hitzewelle im August die 47. Hitzewelle, die in Frankreich registriert wurde: „Wir hatten die längste und späteste Hitzewelle, die Frankreich je erlebt hat“, so Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo France. Mancherorts dauerte sie ganze 14 Tage, wie in Okzitanien, der Region Provence-Alpes Côte d’Azur und Auvergne Rhône-Alpes.

    In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen, die unter anderem aus dem Jahr 2007 stammten. Beunruhigend ist jedoch, dass die Rekorde vielfach mit mehreren Grad Unterschied gebrochen wurden. Dies war vor allem in Südfrankreich der Fall, zum Beispiel in Carcassonne (Aude), wo in diesem Sommer ein Spitzenwert von 43,2 °C gemessen wurde. Das hatte es in der mittelalterlichen Stadt noch nie gegeben. Auch die Nachttemperaturen dieses Sommers waren laut Météo France „bemerkenswert“: So herrschten zum Beispiel in Toulouse mitten in der Nacht noch 27,4°C.

    In jedem Monat dieses Sommers lagen in ganz Frankreich die Durchschnittstemperaturen über den für die Jahreszeit geltenden Normalwerten: +2,6 °C im Juni, +0,8 °C im Juli und +0,9 °C im August. Der August war der 19. Monat in Folge, in dem die nationalen Monatstemperaturen nicht unter die normalen Jahreszeitenwerte fielen, die für den Zeitraum 1991-2020 berechnet wurden. Und in diesen Jahren waren die Auswirkungen der globalen Erwärmung in Frankreich bereits zu beobachten.

    Über den gesamten Sommer hinweg beobachtete Météo France einen Sonnenscheinüberschuss von fast 10 %, obwohl „der Sommer 2023 im Juli und August im Nordwesten Frankreichs oft trübe und vom Südwesten bis zum östlichen Zentrum recht stürmisch war“, so Météo-France. Für diesen Herbst stellt Météo France allerdings fest, dass die Trockenheit weniger ausgeprägt ist, als sie es im Spätsommer 2022 war. Bedenken gibt es aber nach wie vor im Süden, wo die Natur immer noch mit erhöhter Trockenheit zu kämpfen hat.

    Auch Anfang September werden die Temperaturen wieder steigen: „Eine erneute Episode starker Hitze hat sich seit Sonntag über das Land gelegt“, so Météo-France. Im Südwesten Frankreichs werden Temperaturen erwartet, die für einen September so noch nie dagewesen sind. Eine Rückkehr zur Normalität wird nicht vor Ende der Woche erwartet.

  • Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Eine neue Hitzewelle erfasst Frankreich in dieser Woche. Für einen September werden Rekordtemperaturen erwartet.

    Das neue Schuljahr beginnt in Frankreich mit wahrem Urlaubswetter. Für die kommenden Tage ist in weiten Teilen des Landes warmes, ja sogar sehr warmes Wetter angesagt. Dazu kommen starker Wind aus dem Süden und Saharasand, der seit Sonntag aus Afrika herüber weht. 

    Die Hitze, die am Sonntag im Süden begann, wird sich bis zum Ende der Woche über drei Viertel Frankreichs erstrecken. Die Höchstwerte werden zwischen 30°C und 35°C liegen, was 5°C bis 10°C über den landesweiten Durchschnittswerten für einen Monat September liegt. In der Region Nouvelle-Aquitaine werden fast 40°C erwartet. In Paris wird es jeden Tag dieser Woche über 30°C heiß werden. Montag und der Dienstag sollen landesweit die wärmsten Tage werden. Die einzigen Regionen, in denen die Hitze etwas weniger ausgeprägt sein wird, sind die Nordküsten der Bretagne, die Region Hauts-de-France und der Norden Lothringens.

    Hitze im September ist keine Seltenheit. I. Jahr 2022 erreichten die Temperaturen 40,2°C in Pissos im Departement Landes. 34,3°C wurde es in Paris im Jahr 2020 oder 38,7°C in Biarritz im Jahr 2016, so La Chaîne Météo. Die aktuelle Luftmasse ist allerdings für die Jahreszeit außergewöhnlich warm. Im Westen und in Zentralfrankreich werden möglicherweise Hitzerekorde fallen. In der Region Bordeaux oder in Paris könnten bisherige Rekordtemperaturen knapp überschritten werden.

    Diese Wetterlage erklärt sich durch ein Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer, das bis nach Deutschland reicht. Es wird diese Woche weitgehend stabil bleiben und warme Luftmassen aus Nordafrika nach Europa schaufeln, wodurch sich eine Wärmekuppel aufbaut. Die Luft aus der Sahara wird auch eine Sandwolke über Frankreich aufsteigen lassen.

    Sandwinde aus der Sahara sind ein Wetterphänomen, das sich in den letzten Jahren mehrmals im Jahr gezeigt hat. Sand aus Nordafrika steigt über das Mittelmeer in den Himmel auf und landet in Frankreich. Er verursacht einen milchigen Himmel mit orangen/ockerfarbenen Tönen. Der Sand ist bereits am Sonntag im Südwesten Frankreichs angekommen und wird sich zu Beginn der Woche über das ganze Land ausbreiten. Südlich der Garonne wird der Himmel wahrscheinlich den ganzen Tag über gelblich aussehen.

    Die Hitze soll bis zum nächsten Wochenende anhalten. Die Ankunft eines Tiefdruckgebiets zum Wochenende wird die Temperaturen wieder sinken lassen.

  • Sahara-Sandstaub kommt am Sonntag im Südwesten an und wird sich dann über ganz Frankreich ausbreiten

    Sahara-Sandstaub kommt am Sonntag im Südwesten an und wird sich dann über ganz Frankreich ausbreiten

    Ab dem heutigen Sonntag wird im Südwesten Frankreichs mal wieder Sand aus der Sahara ankommen. Dieser Sand wird sich in der nächsten Woche auf weitere Regionen Frankreichs ausbreiten. Die Südströmung, die ihn transportiert, wird außerdem große Hitze bringen.

    Es ist ein Phänomen, das man in den letzten Jahren bereits mehrfach erlebt hat. Sand aus der Sahara wird von südlichen Luftströmungen über das Mittelmeer nach Frankreich transportiert. Dieser Saharsand ist ab diesem Sonntag für den Südwesten angekündigt und wird in den kommenden Tagen auch andere Regionen Frankreichs betreffen.

    „Die Atmosphäre wird aufgrund der Südströmung einen Großteil der nächsten Woche mit Sand aus der Sahara belastet sein“, erklärt Anthony Grillon, der Gründer von Météo Contact, auf X (ex-Twitter). Der Sand wird dem Himmel ein milchiges Aussehen verleihen und die Sonne teilweise verdecken.

    Man muss damit rechnen, in den betroffenen Regionen einen orange/ocker gefärbten Himmel zu erleben, weil viel Sand in der Atmosphäre vorhanden ist. Das Phänomen war im Februar 2021 und im März 2022 so stark, dass der Sand einen Teil der Skipisten in den Pyrenäen bedeckte und eine völlig neue Landschaft erzeugte.

    Mit der Südströmung kehrt ab diesem Sonntag auch die Hitze nach Südfrankreich zurück
    Der Wüstensand wird von einer Südströmung transportiert, die ab diesem Sonntag ebenfalls sehr warme Luft aus Nordafrika nach Frankreich bringen wird. Zwischen 30°C und 35°C – lokal fast 40°C im Südwesten -, werden bis Donnerstag erwartet. Die wärmsten Tage werden Montag, der 4. September und Dienstag, der 5. September sein.

    Im Südwesten werden folgende Höchstwerte vorhergesagt:

    Albi: 35°C am Montag, 35°C am Dienstag, 34°C am Mittwoch, 35°C am Donnerstag.
    Agen: 38°C Montag, 34°C Dienstag, 34°C Mittwoch, 34°C Donnerstag.
    Auch: 37°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 33°C Donnerstag.
    Cahors: 39°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 33°C Donnerstag.
    Carcassonne: 33°C Montag, 31°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 32°C Donnerstag.
    Foix: 34°C Montag, 31°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 31°C Donnerstag.
    Montauban: 37°C Montag, 35°C Dienstag, 35°C Mittwoch, 35°C Donnerstag.
    Rodez: 33°C Montag, 32°C Dienstag, 32°C Mittwoch, 32°C Donnerstag.
    Tarbes: 34°C Montag, 32°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 31°C Donnerstag.
    Toulouse: 35°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 34°C Donnerstag

  • Elisabeth Borne kündigt Verbot der bei Teenagern beliebten elektronischen Einwegzigaretten an

    Elisabeth Borne kündigt Verbot der bei Teenagern beliebten elektronischen Einwegzigaretten an

    Die Tabaksteuer soll hingegen 2024 nicht erhöht werden, sagte die französische Regierungschefin am Sonntag gegenüber dem Sender RTL. Der Preis für eine Schachtel Zigaretten soll im Jahr 2024 nicht erhöht werden, aber die elektronische Einwegzigarette wird verboten. Dies kündigte Premierministerin Elisabeth Borne in einem Interview mit dem Sender RTL am Sonntag, dem 3. September, an. „Wir haben die Tabaksteuer in diesem Jahr erhöht und wir planen nicht, sie im nächsten Jahr nochmals zu erhöhen“, sagte die Premierministerin, während die Regierung den letzten Schliff an ihren Haushaltsplänen für 2024 vornimmt. „Das bedeutet nicht, dass wir nicht sehr wachsam in Bezug auf den Tabakkonsum sind“, sagte Borne und fügte hinzu: „Tabak bedeutet 75.000 Todesfälle pro Jahr“. Die Regierung ill demnächst einen neuen nationalen Plan zur Bekämpfung des Tabakkonsums vorlegen, der insbesondere ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten, den berühmten „Puffs“, vorsieht. Die „Puffs“ ermöglichen das D…

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  • Moselle: Sorge vor einer religiösen Versammlung mit etwa 40.000 Teilnehmern

    Moselle: Sorge vor einer religiösen Versammlung mit etwa 40.000 Teilnehmern

    Die religiöse Organisation „Vie et lumière“ plant, am 1. Septemberwochenende im Département Moselle eine Versammlung mit rund 40.000 Teilnehmern durchzuführen. Die Behörden zeigen sich besorgt.

    Schon vor einer Woche begann im Département Moselle eine schier unaufhörliche Karawane von anreisenden Gläubigen. In Grostenquin werden am Sonntag, dem 3. September, 40.000 Menschen zu einem der größten evangelistischen Treffen Europas erwartet. „Man freut sich, Brüder und Schwestern zu sehen, die man seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hat“, erklärt ein Mann auf dem Sender France 3. In nur wenigen Tagen wurde auf einem ehemaligen Militärgelände eine ganze Stadt errichtet. 

    Am Versammlungsort erinnern Schilder an die wichtigsten Verhaltensregeln, denn die vorherigen Versammlungen hinterließen schlechte Erinnerungen, wie z. B. ausgesprochen unhygienische Zustände auf dem Gelände. Sowohl die Behörden als auch die Anwohner sind besorgt, da insgesamt etwa 40.000 Menschen erwartet werden. „Was die Sauberkeit und Hygiene angeht, gibt es besondere Absprachen mit den Organisatoren, die sich zur Einhaltung strikter Regeln verpflichtet haben. Wir werden das täglich überprüfen“, sagt Laurent Touvet, Präfekt des Departements Moselle auf dem Sender France 3.

  • Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Der französische Minister für Verkehr, Clément Beaune, wünscht sich ein Ende der billigen Flugtickets. Er wünscht sich, dass Europa einen Mindestpreis einführt. Für ein paar Dutzend Euro nach Dublin, Venedig oder Dubrovnik reisen? Das könnte bald vorbei sein. Billigflugtickets haben den Erfolg von Fluggesellschaften wie EasyJet, Ryanair oder Volotea begründet. Die Tage solcher unschlagbaren Locktarife könnten allerdings gezählt sein. „Flugtickets für 10 Euro sind in Zeiten des ökologischen Wandels nicht mehr möglich“, meint Verkehrsminister Clément Beaune in einem Interview mit der Zeitung L’Obs in dieser Woche. „Das spiegelt nicht die Kosten für den Planeten wider“. „Ich stehe voll und ganz hinter der Besteuerung von umweltbelastenden Aktivitäten, um in den ökologischen Übergang zu investieren“, sagte der französische Verkehrsminister. Gegen das, was er für „Sozial- und Umweltdumping“ hält, will Clément Beaune der EU vorschlagen, einen Mindestpreis für Flugtickets in Europa einzuführe…

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  • Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Auf Sardinien ist es verboten, Kieselsteine oder Sand von den Stränden als Urlaubserinnerung mitzunehmen. Diese Materialien bieten Schutz vor dem Anstieg des Meeresspiegels.

    Sardinien bietet eine traumhafte Kulisse für jeden Urlaub. Für einen französischen Touristen könnte es jetzt jedoch zum Albtraum werden. Er wurde am Dienstag, 29. August, vom italienischen Zoll festgenommen. Der Tourist hatte versucht, die Insel mit 41 Kilogramm Kieselsteinen aller Größen im Kofferraum seines Autos zu verlassen. Ihm droht nun eine Geldstrafe zwischen 500 und 3.000 Euro. Seit 2017 ist es auf Sardinien streng verboten, Kieselsteine, Sand oder Muscheln zu sammeln. Dennoch kam es auch in diesem Sommer vermehrt zu Beschlagnahmungen durch die Behörden.

    Seit 25 Jahren bereits hat Italien den Zugang zum berühmten rosa Sandstrand der Insel Budelli, nordöstlich von Sardinien, verboten. Die Plünderung der Strände bleibt nämlich nicht ohne Folgen für die Umwelt. „Strände, egal ob Kiesel- oder Sandstrand, sind der beste Schutz gegen den Anstieg des Meeresspiegels“, erklärt Éric Chaumillon, CNRS-Forscher für Küstengebiete, auf dem Sender France 2. Auch in Frankreich wird der Abbau von Sand und Kieselsteinen regelmäßig eingeschränkt oder verboten, wenn er die Unversehrtheit der Strände gefährden könnte.

  • Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Frankreich wechselte innerhalb von fünf Tagen vom wärmsten Tag zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Ein Unterschied von mehr als 20°C.

    Von Shorts zu langen Hosen und vom Sonnenschirm zum Regenschirm. Innerhalb von nur fünf Tagen wechselte das Wetter in Frankreich von einer Hitzewelle zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Dienstag, der 29. August, wurde als der kühlste Tag des meteorologischen Sommers 2023 gemessen. Der nationale Temperaturdurchschnitt lag bei nur 17,34°C.

    In einigen Regionen Frankreichs fiel das Thermometer um mehr als 20°C. „Die Abweichung von den jahreszeitlichen Mittelwerten sank von +8 bis +16°C am letzten Donnerstag auf -12°C bis -4°C am Montag, dem 28. August. In Lyon fiel die Temperatur innerhalb von fünf Tagen von 41,4°C auf 19,7°C, in Bourg-Saint-Maurice (Savoyen) von 37,5°C auf 13,3°C und in Lons-le-Saunier (Jura) von 39°C auf 17,2°C.

    In den Alpen viel oberhalb von 2.000 Metern Höhe sogar Schnee. Schnee im August in den Bergen war früher nichts Außergewöhnliches, aber dieses Wetterphänomen ist in den letzten Jahren immer seltener geworden. In den Pyrenäen schneite es am Sonntag und Montag, dem 28. August, auf dem Pic du Midi in 2.877 m Höhe.

    Der abrupte Wetterumschwung ist auf die Ankunft Tiefdruckgebietes in Kombination mit einer Nordwestströmung zurückzuführen.

    Der Sommer 2023 war im Süden und Osten Frankreichs insgesamt sehr heiß und trocken, während er in West- und Nordfrankreich, wo es von Mitte Juli bis Anfang August kühl blieb, durchwachsener ausfiel. Laut einer vorläufigen Bilanz von La Chaîne Météo ist der meteorologische Sommer 2023 um 1,5 °C zu warm gewesen, und wies ein Niederschlagsdefizit von 5 % und ein um 4 % höheres Sonnenscheinvolumen auf. Der Sommer 2023 könnte nach 2003, 2022 und 2018 der viertwärmste Sommer seit dem Jahr 1900 werden.

  • Wildschweine erobern den Strand von Pampelonne bei St. Tropez

    Wildschweine erobern den Strand von Pampelonne bei St. Tropez

    Stellen Sie sich vor, Sie genießen die letzten Urlaubstage auf dem Strand von Pampelonne bei St. Tropez, als plötzlich eine Herde Wildschweine auftaucht. Die Tiere nähern sich immer häufiger den Menschen und den Städten…

    Ein unerwarteter Besuch: Inmitten von Liegestühlen schlendern Wildschweine in Familienverbänden gemächlich am Strand von Pampelonne (Var) entlang, während die Touristen staunend zuschauen. Die Sichtung von Wildschweinen an der Küste ist auf der Halbinsel Ramatuelle fast schon alltäglich geworden. Ein Strandbesucher fotografierte in einem Restaurant „drei kleine Frischlinge, die ohne ihre Mutter gekommen sind. Die Leute waren gerade beim Mittagessen und sie machten sich ihr eigenes kleines Loch. Sie blieben mindestens drei Wochen“ erzählt er auf dem Sender France 2.

    Auf einem 30 Hektar großen Weingut kann man die Schäden, die Wildschweine anrichten, kaum noch zählen. Auch der eigen errichteten Zauns scheint sie aufhalten zu können. Der Ernteverlust wird auf 15 bis 20 % geschätzt.

    Es ist nicht mehr ungewöhnlich, Wildschweinen in städtischen Gebieten zu begegnen. „Die Ansiedlung von Wildschweinen in stadtnahen Gebieten gab es bereits, sie wird durch zwei Dinge verstärkt: die Fütterung durch Anwohner (…) und die Angst vor dem Wolf, der sie im Wald jagt“, erklärt Adrien Dovetta, Verwalter des Jagdverbands des Departements Var, auf France 2.

    In den kommenden Monaten werden wieder große Treibjagden organisiert. Im vergangenen Jahr wurden allein im Departement Var 13.000 Wildschweine erlegt.