Kategorie: Tourismus

  • Die Casinos in Dinard und La Grande-Motte sind auch wieder in Betrieb

    Die Casinos in Dinard und La Grande-Motte sind auch wieder in Betrieb

    Die Casinos haben nach mehr als sechs Monaten der Schließung wieder geöffnet. Es sind nur Spielautomaten erlaubt. Es wurde eine 35%-Kapazitätsgrenze eingeführt. Für Städte, wie Dinard (Ille-et-Vilaine) oder La Grande-Motte (Hérault), bleibt diese Einnahmequelle sehr wichtig. In La Grande-Motte (Hérault) wurde am Mittwoch, 19. Mai, das Casino in einer ganz besonderen Form wiedereröffnet. Ein Casino-Drive wurde erfunden: Spieler fahren mit ihrem Auto ein und gehen in ein eigenes Zelt, um spielen zu können, ohne anderen Spielern zu nahe zu kommen. Es stehen ihnen Spielautomaten und eine Minibar zur Verfügung. Laut einem Spieler ist dieses Layout ideal. „Wir haben eine kleine Tour im normalen Casino gemacht, da waren sehr viele Leute, wir haben gesagt, nein danke, das ist nichts für uns, hier bleiben wir unter uns.“ Ein normalerweise sehr profitabler MonatIn Dinard (Ille-et-Vilaine) hat sich das Casino ebenfalls angepasst, indem es Plexiglasfenster zwischen den einzelnen Automaten install…

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  • Wann werden Frankreichs Top-Touristenorte wieder geöffnet?

    Wann werden Frankreichs Top-Touristenorte wieder geöffnet?

    Der Tourismus in Frankreich wird im Laufe des nächsten Monats allmählich wieder zum Leben erweckt, aber es kann sein, dass Besucher nicht sofort ihre Lieblingsorte besuchen können. Hier ist eine Übersicht, wann einige der größten Attraktionen des Landes wieder öffnen. Die französische Regierung hat einen vierstufigen Prozess für die Rückkehr zum normalen Leben festgelegt, und einige größere Veranstaltungsorte haben bereits ihre Öffnungstermine angekündigt. Der Louvre – das wohl bekannteste Museum Frankreichs wird am Mittwoch, 19. Mai, wiedereröffnet. Dies ist der erste Tag, an dem Museen und kulturelle Einrichtungen nach dem Fahrplan der französischen Regierung wieder geöffnet werden dürfen. Die Museen haben strenge Regeln für die Anzahl der Besucher, die sie pro Quadratmeter zulassen, wodurch die Anzahl der verfügbaren Eintrittskarten begrenzt wird. Der Eintritt ist nur über im Voraus gebuchte Eintrittskarten möglich. Das Musée d’Orsay wird ebenfalls am 19. Mai geöffnet, auch hier ist der Eintritt nur mit im Voraus gebuchten Eintrittskarten möglich. Disneyland Paris – Europas größtes Touristenzentrum, das etwa 30 km außerhalb der Stadt liegt, hat angekündigt, dass es am 17. Juni wieder öffnen wird. Alle Gäste über sechs Jahren müssen eine Gesichtsmaske tragen und es wird zusätzliche Regeln geben, um Überfüllung zu vermeiden. Der Eintritt ist nur mit im Voraus gebuchten Tickets möglich. Der Eiffelturm – kein bestätigtes Datum. Die Nachtclubs in Frankreich sind seit März 2020 komplett geschlossen, aber das Moulin Rouge hat angekündigt, dass seine erste Show am 10. September stattfinden wird. Dies bedeutet die längste Schließung in der Geschichte des Clubs, sogar einschließlich der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die anderen renommierten Zentren des Pariser „Nude-Chic“ werden etwa zur gleichen Zeit wieder öffnen: Crazy Horse am 9. September und Le Lido am 16. September. Pariser Cafés – die Cafés der Stadt sind eine Touristenattraktion für sich und sie werden ihre Außenterrassen am 19. Mai öffnen, gefolgt von den Innenräumen am 9. Juni. Die Kapazität ist jedoch streng begrenzt, und es dürfen nicht mehr als sechs Personen an einem Tisch sitzen. Das Haus und die Gärten von Monet in Giverny werden am 19. Mai wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. In Bordeaux öffnet das Musée du Vin am 19. Mai wieder, wobei die Besucherzahl begrenzt ist. Es besteht keine Pflicht zur Vorbestellung von Eintrittskarten, aber Besucher könnten abgewiesen werden, wenn das Museum nach den neuen Regeln seine maximale Kapazität erreicht hat. In Lyon öffnet das Institut Lumière, das das Leben und die Arbeit der Gebrüder Lumière, die weithin als die Väter des Kinos gelten, feiert, am 19. Mai wieder seine Pforten und bietet Führungen an. In der Normandie öffnet die spektakuläre Abtei Mont Saint Michel am 19. Mai wieder ihre Pforten. Eine Voranmeldung ist nicht obligatorisch, wird aber empfohlen und kann online vorgenommen werden. Am anderen Ende des Landes, aber ebenso spektakulär, liegt die mittelalterliche Stadt Carcassonne. Zurzeit sind die Burg und die Stadtmauern für die Öffentlichkeit geschlossen und es gibt kein bestätigtes Datum für die Öffnung, aber die Stadt selbst ist geöffnet und auch die Geschäfte werden alle am 19. Mai wieder öffnen. Museen – nach dem Plan der Regierung können alle Museen ab dem 19. Mai wieder öffnen, aber viele setzen zusätzliche gesundheitliche Beschränkungen und Buchungsbedingungen in Kraft. Parks und Gärten – Parks und öffentliche Gärten wurden während des letzten Lockdowns nicht geschlossen und sind daher derzeit alle geöffnet. In einigen Parks, vor allem in Paris, wurde jedoch ein Alkoholverbot verhängt. Kirchen – alle Gotteshäuser blieben auch während des letzten Lockdowns geöffnet, so dass Frankreichs historische Kirchen und Kathedralen für Besucher geöffnet sind, mit Ausnahme der Pariser Notre-Dame, die nach dem verheerenden Brand von 2019 immer noch wegen Reparaturarbeiten geschlossen ist. Allgemeine Gesundheitsvorschriften – Besucher sollten daran denken, dass sie sich bei einem Besuch in Frankreich an die Gesundheitsvorschriften des Landes halten müssen. Masken – die so getragen werden, dass sie Nase und Mund bedecken – sind in allen öffentlichen Innenräumen und auf den Straßen in vielen größeren Städten Frankreichs Pflicht. Das Nichttragen einer Maske kann mit einer Geldstrafe von 135 € geahndet werden, und es gibt keine Ausnahmeregelung für Personen, die eine gesundheitliche Einschränkung haben oder vollständig geimpft sind. Auch Touristen und Besucher müssen sich an die Ausgangssperre halten, die im Laufe des Frühsommers schrittweise gelockert wird, bevor sie – sofern es die gesundheitliche Situation erlaubt – am 30. Juni endet.
  • Covid-19: Disneyland Paris macht am 17. Juni wieder auf

    Covid-19: Disneyland Paris macht am 17. Juni wieder auf

    Disneyland Paris wird endlich wieder seine Pforten öffnen. Der in Marne-la-Vallée gelegene Themenpark wird ab dem 17. Juni wieder sein Publikum empfangen dürfen.

    Das beliebteste private Reiseziel in Europa, Disneyland Paris wird am 17. Juni nach mehr als sieben Monaten der Schließung wegen Covid endlich wieder öffnen. Mit Abstand in den Attraktionen und auch in den Warteschlangen, und das Tragen der Maske ist obligatorisch für alle Besucher ab dem Alter von sechs Jahren.

    „Wir haben alle von diesem Moment geträumt“, sagte Natacha Rafalski, die Präsidentin des Vergnügungsparks, in einer Pressemitteilung, in der die Öffnung der Parks Disneyland und Walt Disney Studios, des Disney’s Newport Bay Club Hotels und des Disney Village in Marne-la-Vallée bei Paris angekündigt wurde.

    Der Park, der rund 17.000 Mitarbeiter beschäftigt, hatte seinen Betrieb schon einmal zwischen dem 13. März und dem 15. Juli 2020 eingestellt, bevor er am 30. Oktober wieder geschlossen wurde. Die Covid-19-Epidemie hatten das Management gezwungen, die zuerst für den 13. Februar und dann für den 2. April geplanten Öffnungstermine zu verschieben.

    „Unsere Öffnung wird von angemessenen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen begleitet werden“, hieß es auf der Website, ohne die Einzelheiten dieser Maßnahmen näher zu erläutern.

    Kinder über 6 Jahre müssen Maske tragen

    „Alle Besucher ab sechs Jahren sowie externe Dienstleister müssen zu jeder Tageszeit (außer während der Mahlzeiten) eine konforme Maske tragen“, heißt es auf der Website von Disneyland Paris.

    In Frankreich ist das Tragen einer Maske an geschlossenen öffentlichen Orten (Restaurants, Geschäfte, Museen) für Personen ab 11 Jahren vorgeschrieben. Sie ist aber auch in der Schule bereits für Kinder ab sechs Jahren Pflicht.
    Der Park – der seine Besucherzahlen seit 2015, als er 14,8 Millionen Menschen begrüßte, nicht mehr kommuniziert hat – bittet „die Besucher auch, sich vor jedem Besuch einem Selbsttest zu unterziehen“.

    Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden auf dem gesamten Gelände umgesetzt: „Warteschlangen, Geschäfte, Hotels, Restaurants und andere Einrichtungen werden davon betroffen sein. Sie werden auch in den Attraktionen verstärkt. Einige Shows oder Veranstaltungen werden bei der Wiedereröffnung nicht stattfinden oder können modifiziert werden, je nach Entwicklung der Richtlinien der französischen Gesundheitsbehörden.“

    Bei den Attraktionen wird die Konfiguration jedes Fahrzeugs sowie das Einsteigen an die notwendige räumliche Entfernung zwischen Gruppen oder Familien angepasst. Zu bestimmten Zeiten des Tages wird die Buchung eines „Passes“ über die offizielle mobile App des Parks notwendig sein, „um sich während eines bestimmten Zeitfensters in die Warteschlange der beliebtesten Attraktionen einzureihen“.

    Kinderspielbereiche sowie „traditionelle Begegnungen“ mit Disney-Figuren werden vorübergehend nicht verfügbar sein. Direkte Interaktionen und Umarmungen mit den Maskottchen werden vorübergehend ausgesetzt.

    Sowohl die Innen- als auch die Außenbereiche „werden so konfiguriert, dass ein ausreichender Abstand gewährleistet ist“, sagt der Park und weist auf eine erhöhte Frequenz der Reinigung hin, „mit besonderem Augenmerk auf Bereiche mit häufigem Kontakt.“

    Nach einem durch die Coronavirus-Pandemie belasteten Jahr 2020 setzt Disneyland Paris nun auf die Sommersaison 2021 und die Rückkehr französischer und ausländischer Touristen, um das Blatt wieder zum Guten zu wenden.

  • Elektronischer Personalausweis: In Belgien gibt es ihn schon lange

    Elektronischer Personalausweis: In Belgien gibt es ihn schon lange

    Die aktuellen französischen Personalausweise werden bald ersetzt. Das neue Dokument, das dank eines elektronischen Chips als sehr sicher gilt, wird am 2. August in ganz Frankreich eingeführt. Belgien kennt einen solchen Ausweis bereits seit 17 Jahren. Zur Apotheke gehen, das Auto anmelden, einen Mietvertrag abschließen oder ein Treuepunktekonto in einem Geschäft eröffnen: In Belgien werden diese Vorgänge mit einem einzigen Dokument, dem elektronischen Personalausweis, abgewickelt. Um zum Arzt zu gehen, braucht man auch keine Versicherten-Karte mehr, denn die Krankenakte des Patienten befindet sich bereits im Chip des Personalausweises. „Der Chip ist nicht für jeden zugänglich, man braucht einen sicheren Schlüssel, der beweist, dass man ein Arzt ist, um die Daten abzurufen“, beruhigt Dr. Quentin Mary. Sein Patient, Michel Flon, unterstützt das System: „Ich denke, es ist ein Vorteil, den man akzeptieren muss, um in der moderne Welt zu leben“, gegenüber Franceinfo. Ständig aktualisierte D…

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  • Frankreich bietet diesen Sommer kostenlose PCR-Tests für Touristen und Besucher an

    Frankreich bietet diesen Sommer kostenlose PCR-Tests für Touristen und Besucher an

    Die französische Regierung hat angekündigt, dass Touristen, die diesen Sommer nach Frankreich kommen, nicht für PCR-Tests bezahlen müssen – eine Voraussetzung für die Rückkehr in viele Heimatländer nach dem Urlaub. Frankreich ist eines der wenigen Länder, das den Einwohnern kostenlose PCR-Tests anbietet – die in Spanien bis zu 120 €, in Großbritannien bis zu 100 £ und in Schweden bis zu 300 € kosten können – für alle Zwecke, einschließlich Reisen. Jetzt wird dieses Angebot auch auf Touristen ausgeweitet, die das Land im Sommer besuchen. Die französische Regierung hofft, dass die kostenlosen Tests das Land zu einem attraktiven Reiseziel machen und es ermöglicht, Touristen wieder im Lande zu begrüssen und gleichzeitig vor Ansteckungs-Clustern geschützt zu bleiben. Bei der Ankündigung dieser neuen Politik sagte Europa-Minister Clément Beaune dem Radiosender Europe 1: „Wir müssen und wollen weiterhin ein wichtiges Touristenziel in Europa und der Welt sein, mit sicheren Bedingungen.“ Schon …

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  • Staus und Verkehrsbehinderungen: Prognosen für die Rückkehr aus dem Himmelfahrtswochenende

    Staus und Verkehrsbehinderungen: Prognosen für die Rückkehr aus dem Himmelfahrtswochenende

    An diesem Sonntag, dem 16. Mai, werden viele Autofahrer auf den Straßen Frankreichs unterwegs sein, um vom langen Himmelfahrtswochenende zurückzukehren. Viele Franzosen haben es schon am vergangenen Mittwoch und Donnerstag erlebt: Die Straßen sind an diesem langen Himmelfahrtswochenende überfüllt. An diesem Sonntag, dem 16. Mai, müssen sich Autofahrer, die den Brückentag nutzen wollten, wieder in Geduld üben. Im ganzen Land klassifiziert der Verkehrsprognose-Dienst Bison-Futé den Tag in Warnstufe rot. Viele Fernstraßen werden von Staus betroffen sein, darunter die unten aufgeführten Autobahnen. Für das französische Autobahnnetz empfiehlt Bison-Futé, an diesem Sonntag bereits vor 11 Uhr in die Region Île-de-France und die großen Städte zurückzukehren oder diese zu durchqueren. Autofahrer sollen die Autobahn A13 zwischen Caen und Paris von 10 Uhr bis 19 Uhr zu meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A10 zwischen Bordeaux und Poitiers von 11 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A11 zwischen Angers und Le Mans von 12 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A6 zwischen Beaune und Auxerre von 15 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A6 zwischen Macon und Beaune von 12 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A7 zwischen Orange und Lyon von 10 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A7 zwischen Salon-en-Provence und Orange von 11 bis 13 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A7 zwischen Marseille und Salon-de-Provence von 10 bis 19 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A43 zwischen Chambéry und Lyon von 15.00 bis 19.00 Uhr meiden. Autofahrer sollen die Autobahn A48 zwischen Grenoble und Lyon von 15.00 bis 19.00 Uhr meiden.
  • Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Obligatorische Quarantäne: Wenn Sie aus einem dieser 16 Länder nach Frankreich einreisen, müssen Sie sich einer Quarantäne unterziehen

    Die französische Regierung hat diesen Freitag, 14. Mai, die Ausweitung der obligatorischen Quarantäne auf vier neue Länder angekündigt: Kolumbien, Uruguay, Bahrain und Costa Rica. Die Maßnahme betrifft nun insgesamt 16 Länder. Ab Sonntag, 16. Mai, müssen sich Reisende aus Kolumbien, Uruguay, Bahrain oder Costa Rica bei der Ankunft in Frankreich für 10 Tage isolieren, teilte Matignon am Freitag, 14. Mai, mit. Diese neuen Länder gesellen sich zu zwölf weiteren, für die diese Maßnahmen bereits gelten. Auf der Liste standen bereits Brasilien, Argentinien, Chile, Südafrika, Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan, Nepal, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, aber auch Guyana. „Ein erhöhtes Risiko der Übertragbarkeit“ „Während sich die Pandemie-Situation auf dem nationalen Territorium verbessert, erfordert die Ausbreitung des Virus in einigen Ländern und insbesondere die Verbreitung mehrerer Varianten, die das Risiko einer erhöhten Übertragbarkeit oder einer Resistenz gegen…

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  • Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen

    Die Franzosen wollen während des Himmelfahrtswochenendes, das am Donnerstag, 13. Mai, begann, die Krise und den Lockdown vergessen. Sie genießen ihre neu gewonnene Freiheit und reisen in alle Regionen Frankreichs.

    Die Touristen sind entschlossen, das Himmelfahrtswochenende voll auszunutzen. In der Provence, in La Seyne-sur-Mer (Var), trafen Familien ein und wurden von einem Team des Senders France 3 interviewt. „Wir sind hierher gefahren, um mit den Kindern das Meer zu besuchen, es ist lange her, dass wir das Meer gesehen haben, das letzte Mal war im Oktober“, sagt ein Vater. Für Viele gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter – höchstens schlechte Kleidung. „Wir haben an alles gedacht, außer an die Anoraks“, gibt allerdings ein Mann zu.

    Volle Campingplätze am Meer und in den Bergen
    In Malo-les-Bains (Norden) ist das Wasser nur zehn Grad warm, aber es ist trotzdem schwer zu widerstehen. „Wir nutzen es aus, bald kommen die Prüfungen“, äussert ein Student. In Seignosse (Landes) werden Schnelltests auf dem Campingplatz gemacht. „Nicht schlecht“, sagt ein Urlauber. Hierher kommen Besucher aus ganz Frankreich, und der Campingplatz ist fast voll. In Bussang in den Vogesen schließlich sagt ein Campingplatz-Besitzer lächelnd, er sei „sehr zuversichtlich“ und „sehr glücklich, wieder Kunden begrüßen zu können“. Immerhin haben 12 Millionen Franzosen geplant, über das Himmelfahrtswochenende Ihren Wohnungen und Häusern zu entfliehen.

     

  • Christi Himmelfahrt: eine Million Fahrgäste in den Bahnhöfen erwartet

    Christi Himmelfahrt: eine Million Fahrgäste in den Bahnhöfen erwartet

    Eine Million Reisende werden über das Himmelfahrtswochenende bis Sonntag, 16. Mai, in den Bahnhöfen erwartet.

    Donnerstag 13 Uhr: Es sind schon viele Leute auf dem Weg zum Bahnhof Montparnasse (Paris), um das lange Himmelfahrtswochenende zu nutzen. Die Züge zur Atlantikküste sind fast alle ausgebucht. Bis Sonntag, 16. Mai, erwartet die SNCF mehr als eine Million Reisende für dieses erste lange Wochenende nach dem Lockdown. Es wurden 2.500 Züge eingesetzt. Das sind acht von zehn Zügen im Vergleich zu „normalen“ Zeiten. Seit Beginn der Gesundheitskrise hatte die SNCF ihr Zugangebot drastisch reduziert.

    400 km Stau in der Region Paris am Mittwochabend
    Auf den TGV-Linien Richtung Atlantik und das Mittelmeer fahren 100% der Züge, was nicht verwunderlich ist, da die Bretagne, der Südwesten und das Mittelmeer wie jedes Jahr zu den beliebtesten Reisezielen der Franzosen gehören. Auch auf den Strassen sind viele Menschen unterwegs. Die Webseite Bison Futé sieht rot und rät dringend davon ab, zwischen acht Uhr morgens und ein Uhr nachmittags zu fahren. Am Mittwochabend, 13. Mai, gab es allein in der Ile-de-France mehr als 400 Kilometer Stau, erklärt der Journalist Nicolas Coadou auf France 2 live vom Bahnhof Montparnasse.

  • Verkehrswarnungen für Frankreich vor dem Feiertagswochenende

    Verkehrswarnungen für Frankreich vor dem Feiertagswochenende

    Die Verkehrsbehörden warnen vor verkehrsreichen Tagen, da viele Menschen in Frankreich zum ersten langen Wochenende aufbrechen werden, seit die Regierung die Reisebeschränkungen aufgehoben hat.

    Die Fernstraßen Frankreichs werden am Mittwoch überfüllt sein und Staus drohen, warnen die Verkehrsbehörden, da viele Menschen in Frankreich den Feiertag am Donnerstag nutzen werden, um einen sogenannten Brückentag zu nehmen (faire le pont) und so ein extra langes Wochenende zu erleben.

    Frankreich hat vor kurzem das Verbot für nicht lebensnotwendige Reisen aufgehoben, der erste Schritt in einer Lockerungsstrategie, die das Land bis Juli auf ein nahezu normales Niveau zurückbringen soll, so es denn die gesundheitliche Situation erlaubt.

    Bison Futé, eine von der Regierung betriebene Website, die das Verkehrsaufkommen in Frankreich überwacht, setzte für kommenden Mittwoch das gesamte Land auf orange – dritthöchste Stufe – für Abreisen, mit Ausnahme der Großregion Paris Île-de-France, die sogar auf rot – zweithöchste Stufe – gesetzt wurde.

    Foto: Bison Futé

    In der Rückreise-Richtung wird der Verkehr zunächst normal verlaufen.

    Im Südosten wird sich die Situation am Donnerstag verschlechtern, weitere Gebiete werden auf Stufe Rot hochgestuft.

    Foto: Bison Futé

    Am Freitag und Samstag wird sich der Verkehr laut Bison Futé wieder auf ein normales (grünes) Niveau einpendeln, bevor am Sonntag das ganze Land in der Rückreiserichtung auf rot gesetzt wird, da die Menschen wieder nach Hause fahren.

    Foto: Bison Futé