Kategorie: Tourismus

  • SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    Der Streik bei der SNCF beginnt am heutigen Freitag. Mindestens 60% der TGVs und Intercités fallen aus. Die Weihnachtszeit wird bei der SNCF schwierig werden.

    Die Kunden wurden erst zwei Tage vorher benachrichtigt. An diesem Freitag beginnt der x-te Streik bei der SNCF. Heute, am Samstag und am Sonntag werden mehr als die Hälfte der Fernverkehrszüge (TGV und Intercités) nicht verkehren. Am Montag wird der normale Verkehr nur schrittweise wieder aufgenommen werden können. Die Zug-Kontrolleure haben den Arbeitskampf für ihren Status und ihre Gehälter begonnen.

    Die SNCF rechnet damit, dass zwischen Freitag und Sonntag folgende Züge verkehren werden:

    • 1 von 2 Zügen auf dem TGV-Netz Nord.
    • 1 von 3 Zügen auf dem TGV-Netz Ost.
    • 1 von 4 Zügen auf dem TGV-Netz Atlantique.
    • 1 auf 3 Züge auf dem TGV-Netz Süd-Ost.
    • 1 von 4 bei Ouigo
    • Keine Züge in der Nacht
    • Die TER werden normal verkehren und sind von dieser sozialen Bewegung nicht betroffen.

    Im internationalen Verkehr erwartet die SNCF einen normalen Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinen Zugverkehr nach Spanien.

    Die SNCF rechnet mit einer „schrittweisen“ Wiederaufnahme eines normalen Verkehrs am Montag, dem 5. Dezember. Aber auch am Montag werden nur 3 von 4 TGVs werden auf allen Strecken verkehren.

    Die Zug-Kontrolleure, die „Chefs de bord“ genannt werden, haben den Streik begonnen. Sie fordern eine bessere Anerkennung ihres Status und die Einbeziehung verschiedener Prämien in das Grundgehalt, damit sie bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden können. „Es ist ein Streik, den wir nicht haben kommen sehen, weder wir noch die Gewerkschaften“, versichert der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou.

    Die SNCF wird die vom Ausfall ihres Zuges betroffenen Kunden per SMS oder E-Mail benachrichtigen. Um zu erfahren, welche Züge fahren, können sich die Reisenden auf der Website der SNCF, in der App SNCF Connect oder telefonisch unter 3635 informieren.

    Unabhängig davon, ob ein Zug fährt oder annulliert wird und um welchen Zug es sich handelt (TGV Inoui, Ouigo oder Intercités), können alle Reisenden für eine Reise, die zwischen Freitag, dem 2. Dezember, und Montag, dem 5. Dezember, einschließlich gebucht wurde, eine Erstattung von 100% des Fahrpreises fordern. Ein kostenloser Umtausch für Züge, in denen noch Plätze frei sind, ist bis einschließlich Donnerstag, den 8. Dezember möglich.

    Das Kollektiv der streikenden Kontrolleure hat eine weitere Streikankündigung für die Weihnachts- und Neujahrswochenenden eingereicht, um Druck auf die SNCF-Führung auszuüben. „Wir werden aber alles tun, damit es an Weihnachten keinen Streik gibt“, versichern die Gewerkschaften.

  • Pyrénées-Orientales: Das „Bärenfest“ wird in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen

    Pyrénées-Orientales: Das „Bärenfest“ wird in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen

    Die Unesco hat am Dienstag, dem 29. November, eine katalanische Tradition in ihr Weltkulturerbe aufgenommen: das Bärenfest. Den Brauch gibt es nur noch in drei Dörfern im Departement Pyrénées-Orientales. Das traditionelle Bärenfest wurde am Dienstag, dem 29. November, in das immaterielle Weltkulture…

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  • Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Die Kontrolleure der SNCF werden von Freitag bis Sonntag streiken. Mehr als 60% der TGV- und Intercités-Züge werden ausfallen. Der Streik findet am Vorabend der obligatorischen Jahreslohnverhandlungen bei der SNCF statt. Ein Streik der Kontrolleure wird die SNCF dazu zwingen, 60% ihrer TGVs und Intercités von Freitag bis Sonntag zu streichen, wobei eine schrittweise Wiederaufnahme des Verkehrs am Montag geplant ist, wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch bekannt gab. Die SNCF rechnet von Freitag bis Sonntag mit : * 1 von 2 Zügen auf dem TGV Nord * 1 von 3 Zügen auf dem TGV Ost * 1 von 4 Zügen auf dem TGV Atlantique * 1 Zug von 3 im TGV Sud-Est * 1 von 4 bei Ouigo * Keine Nachtzüge International rechnet das Unternehmen mit normalem Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinem Verkehr nach Spanien. Für Montag ist eine „schrittweise Wiederaufnahme“ des normalen Fahrplans geplant, mit 3 von 4 Zügen auf allen TGV-Achsen, wie es in einer Pressemitteilung der SNCF heißt. Reisende, die beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, sollen am Mittwoch per E-Mail oder SMS erfahren, ob ihr Zug aufrechterhalten oder gestrichen wird. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden auf jeden Fall, die aktuellen Zugfahrpläne zu überprüfen, bevor sie sich zum Bahnhof begeben, und, wenn möglich, ihre Fahrten zu verschieben. Alle Reisenden, unabhängig davon, ob ihr Zug aufrechterhalten oder annulliert wird, und unabhängig von ihrer Fahrkarte – TGV Inoui, Ouigo und Intercités – können laut SNCF Voyageurs für Reisen, die zwischen Freitag und Montag geplant sind, den vollen Fahrpreis zurückerstattet bekommen oder ihre Fahrkarte kostenlos umtauschen. Die Zugbegleiter – allgemein als Kontrolleure bezeichnet – haben eine wesentliche Funktion im Hinblick auf die Sicherheit des Verkehrs und der Reisenden und sind daher unerlässlich, um alle Sicherheitsbedingungen für den Verkehr von TGVs und anderen Zügen zu erfüllen, betonte die SNCF. Die Geschäftsleitung bedauerte, dass der Streik aufrechterhalten wurde, „obwohl den Gewerkschaften nach mehrwöchigen Verhandlungen konkrete und substantielle Angebote gemacht worden waren“. Der Streik findet kurz vor Beginn der jährlichen Pflichtverhandlungen statt, die am Mittwoch, dem 7. Dezember beim SNCF-Konzern beginnen sollen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT haben für diesen Tag zu einem „Solidarstreik“ aufgerufen.
  • Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche wollen ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um an einer „Batterie der nächsten Generation“ zu arbeiten.

    Airbus und Renault haben laut einer Meldung von Le Parisien ein „Forschungs- und Entwicklungsabkommen“ unterzeichnet, um die „Batterie der nächsten Generation“ zu entwickeln. Das Abkommen soll eine Entwicklung von Innovationen sowohl für Elektroautos als auch für Hybridflugzeuge der Zukunft ermöglichen. Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche in Frankreich werden ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um gemeinsam an einer neuen Batterie zu arbeiten.

    „Renault wird uns mit seiner Erfahrung bei der Elektrifizierung und bei Batterien unterstützen“, sagte unter anderem Sabine Klauke, Leiterin der Technikabteilung von Airbus. „Wir sind keine direkten Konkurrenten, das ermöglicht es uns, gemeinsam voranzugehen“, bestätigte Gilles Le Borgne, Leiter der Technikabteilung der Renault Gruppe. Die „Batterie der nächsten Generation“ soll laut Le Parisien eine etwa „30 bis 40%“ höhere Energiekapazität haben. Während eine Batterie derzeit maximal 700 Watt/Liter speichert, könnten es dann 1.000 Watt/Liter sein. Gilles Le Borgne meint: „Die Idee ist, Fahrzeuge zu entwickeln, die Frankreich von Paris bis Marseille durchqueren können, ohne dass sie aufgeladen werden müssen.“

    Airbus will „100% elektrische“ Starts.
    Für Airbus könnte die neue Technologie die Entwicklung von Hybridflugzeugen ermöglichen: „Dann könnten wir uns vorstellen, einen 100% elektrischen Start durchzuführen und die Batterien während des Fluges aufzuladen“, erklärte Sabine Klauke gegenüber Le Parisien und fügte hinzu: „Wir möchten, dass die Technologie für unsere dritte Flugzeuggeneration bereit ist.“

    Das Ziel der beiden grossen französischen Hersteller ist es, ein Produkt zu haben, das bereits für 2030-2035 einsatzbereit ist. 

  • Streiks in der Luftfahrtbranche: Sind die Weihnachtsfeiertage gefährdet?

    Streiks in der Luftfahrtbranche: Sind die Weihnachtsfeiertage gefährdet?

    Mehrere Gewerkschaften verschiedener Fluggesellschaften warnen vor Arbeitskampfmaßnahmen während der Weihnachtsfeiertage. Es besteht die Gefahr, dass Flüge gestrichen werden müssen.

    Franzosen, die über die Feiertage ins Ausland fliegen wollen, müssen sich vielleicht in Geduld üben. Mehrere Fluggesellschaften haben davor gewarnt, dass das Kabinenpersonal in den kommenden Wochen die Arbeit niederlegen könnte.

    Streikwarnung bei Air France
    Bei Air France haben zwei Gewerkschaften eine Streikankündigung für den Zeitraum vom 22. Dezember bis zum 2. Januar eingereicht. Die Union des Navigants de l’Aviation Civile (Unac) und das Syndicat des Navigants du groupe Air France (SNGAF) liegen mit der Konzernleitung wegen des Tarifvertrags für Flugbegleiter im Streit: „Diese Vorwarnung soll unserer Geschäftsleitung als Warnung dienen“, heißt es in einem Flugblatt der Gewerkschaft. „Wenn diese Warnung nicht gehört wird, wird nur eine starke Streikbewegung in der Lage sein, den Ausschlag zu geben.“

    Gegenüber dem Sender TF1 erklärte das Management von Air France, dass „die Verhandlungen noch im Gange sind“ und „unser Ziel ist es, eine neue Vereinbarung zu erreichen“.

    Unmut bei EasyJet
    Bei EasyJet ist die Stimmung ähnlich. Auch hier ist es der Tarifvertrag für Flugbegleiter, der für Diskussionen sorgt. Die Gewerkschaft Syndicat National du Personnel Navigant Commercial (SNPNC-FO) warnt „vor einem sehr hohen Risiko von Arbeitsniederlegungen des Kabinenpersonals während der Weihnachtsfeiertage im Zusammenhang mit den Gehaltsverhandlungen„.

    „Nach mehr als zwei Jahren kolossaler Anstrengungen der Flugbegleiter in Frankreich, in denen sich unsere Arbeitsbedingungen aufgrund schwerer strategischer Fehler, für die allein die Geschäftsleitung verantwortlich ist, stark verschlechtert haben, schlägt EasyJet dieses Jahr Lohnerhöhungen vor, die nicht einmal die Inflation abdecken, und lehnt die wichtigsten Elemente unserer Forderungen ab“, klagt die Gewerkschaft.

    Streikdrohungen bei Ryanair
    Auch die Flugbegleiter der Billigfluggesellschaft Ryanair drohen mit Streik zum Jahresende. In einem Schreiben an die Geschäftsleitung vom 21. November warnte die Nationale Zentrale der Angestellten (CNE): „Die Feiertage zum Jahresende rücken näher, und wenn sich nichts bewegt, besteht eine große Chance, dass das Personal bei dieser Gelegenheit seine Wut zum Ausdruck bringt„.

    Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal kündigte bereits an, dass sie Anfang Dezember wegen des für den 8. und 9. Dezember geplanten Streiks ihres Flugpersonals bis zu 360 Flüge streichen werde.

  • Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Zwei Maurer starben, als am Montagmorgen in Saint-Georges d’Oléron eine Mauer einstürzte. Ein schwer verletzter 15-jähriger Jugendlicher wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum von Poitiers geflogen.

    Der Alarm wurde am Montagmorgen kurz nach 8.30 Uhr ausgelöst. Etwa 40 Feuerwehrleute eilten auf den Campingplatz Les Coquettes in Saint-Georges d’Oléron, weil dort eine Mauer eingestürzt war.

    Zwei Arbeiter einer Maurerfirma im Alter von 26 und 45 Jahren wurden aus den Trümmern geborgen. Sie starben an ihren Verletzungen, obwohl die Rettungskräfte sofort versuchten, sie wiederzubeleben.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde ebenfalls schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum in Poitiers geflogen werden.

    Laut dem Sender France Bleu arbeiteten die drei Männer im Auftrag eines Bauunternehmens in Saint-Georges d’Oléron. Der jüngste von ihnen ist Lehrling.

  • Trottoirs in Frankreich: Bald nur noch für Fußgänger?

    Trottoirs in Frankreich: Bald nur noch für Fußgänger?

    Der Nationale Rat für Verkehrssicherheit möchte, dass Bürgersteige zum Schutz von Fußgängern baldmöglichst für Skateboards und Roller verboten werden. Die Bürgersteige in Frankreich sollen wieder den Fußgängern und nur ihnen gehören. Eine der Empfehlungen, die der Nationale Rat für Verkehrssicherheit am Montag, dem 28. November, vor der Regierung vertreten wird, ist der, dass die Bürgersteige zum Schutz der Fußgänger für andere Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. „Der Bürgersteig muss gesetzlich definiert werden als ein Teil der öffentlichen Straße, der exklusiv dem Verkehr und der Nutzung durch Fußgänger vorbehalten ist“, so der Rat. Elektroroller und Fahrräder sind bereits verboten.Heute sind mehrere Verkehrsmittel auf dem Bürgersteig erlaubt: Skateboards, Inline-Skates und nicht-motorisierte Roller. Sie könnten sich allerdings bald in die Liste der anderen auf den Bürgersteigen bereits verbotenen Verkehrsmittel einreihen: Elektroroller, Fahrräder, Einräder und Hoverboards. Zuwiderha…

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  • Wintersport: Französische Ski-Gebiete bereiten sich auf die Saison vor

    Wintersport: Französische Ski-Gebiete bereiten sich auf die Saison vor

    Die Skigebiete bereiten sich auf die Eröffnung der Wintersaison vor. France 3 berichtet aus Isola 2000.

    Der Skiort Isola 2000 im Departement Alpes-Maritimes hat seine Winterfarbe erhalten: Am Montag, dem 21. November, fielen 10 cm Schnee, was die kommende Skisaison unter den besten Vorzeichen ankündigt. Während das Eröffnungsdatum immer näher rückt, erwacht der ganze Ort langsam wieder zum Leben. Die Geschäfte bereiten sich auf die Touristen vor, auch wenn sie befürchten, dass die Inflation die Verkäufe bremsen wird. „Ich denke, das wird sie ein bisschen mehr zum Nachdenken bringen“, meint Eric Spehler, Leiter eines Sportgeschäfts gegenüber France 3.

    Nur wenige Schritte entfernt sind die Profis auf den Skipisten aktiv. Alle arbeiten an den 120.000 Kubikmetern künstlich erzeugtem Schnee. Seit Freitag, dem 25. November, ist die Hälfte der über 400 Schneekanonen in Betrieb. Die Touristen müssen sich jedoch noch bis zum 3. Dezember gedulden, bis sie auf den Pisten von Isola 2000 wieder ihrem Lieblingssport fröhnen können.

  • Motorradfahrer demonstrieren am Samstag in ganz Frankreich

    Motorradfahrer demonstrieren am Samstag in ganz Frankreich

    Der Verband der „Motards en colère“ ruft für diesen Samstag zu einer allgemeinen Mobilisierung gegen die technische Kontrolle für Motorräder auf, die nach einer Entscheidung des Staatsrats in Frankreich eingeführt werden muss.

    Die Motorradfahrer sind wütend und das wollen sie auch zeigen. Sie werden am Samstag, dem 26. November, in ganz Frankreich auf ihren Zweirädern durch die Straßen fahren, um ihren Unmut über die Einführung einer obligatorischen technischen Kontrolle für Zweiräder zum Ausdruck zu bringen. Dies war zwar vor dem Sommer von der Regierung zunächst abgesagt worden, wurde später aber vom Staatsrat durchgesetzt.

    Lesen sie auch: Staatsrat führt die technische Kontrolle von Zweirädern wieder ein und widerspricht damit der Regierung

    Die technische Kontrolle hat aber nach Ansicht der Motorradfahrer kaum Auswirkungen auf die Unfallzahlen bei motorisierten Zweirädern: Sie erinnern daran, dass weniger als 0,3% der Unfälle auf einen mechanischen Mangel zurückzuführen sind. Sie erinnern auch daran, dass die bereits geltenden Maßnahmen die Zahl tödlicher Unfälle unter Motorradfahrern innerhalb von zehn Jahren um 19% gesenkt haben.

    Um ihrer Wut Ausdruck zu verleihen, haben sie für den Samstag zahlreiche Kundgebungen in ganz Frankreich geplant.

    Im Moment herrscht über die zukünftige technische Kontrolle noch grosse Unklarheit. Am Freitag, dem 4. November, fand ein erstes Konzertierungsgespräch zwischen dem Verkehrsministerium und Vertretern der Branche statt. Dabei wurde der Zeitplan festgelegt. Die technische Kontrolle soll bis zum Ende des ersten Halbjahres 2023 in Kraft treten, zunächst für die ältesten Zweiräder, bevor auch die neueren zur Kontrolle gebracht werden müssen.

    Ein Preis wurde noch nicht festgelegt, könnte aber zwischen 50 € und 70 € kosten.

  • Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Zwei Männer starben am Freitag, dem 25. November, beim Absturz eines zivilen Hubschraubers, auf dem Flug zwischen Lausanne in der Schweiz und dem Fürstentum Monaco, in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer (Alpes-Maritimes).

    „Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer“, meldete die Präfektur Alpes-Maritimes. „Zwei Leichen wurden geborgen“. Bei den beiden Opfern handelte es sich um den französischen Piloten des Hubschraubers der privaten monegassischen Fluggesellschaft Monacair, der etwa 35 Jahre alt war, und seinen Passagier, einen Geschäftsmann „russischer Nationalität mit maltesischem Pass“, so die Präfektur.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz
    Ein zweiter Passagier hatte „in letzter Minute“ abgesagt, wie die Fluggesellschaft Monacair der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Der Pilot habe seine gesamte Ausbildung in dem Gebiet des Absturzes absolviert und habe es sehr gut gekannt. Der Hubschrauber sei einer der „neuesten Generation“ gewesen, so Monacair. Es waren mehr als fünfzig Feuerwehrleute neben einer Spezialeinheit der Gendarmerie an der Absturzstelle im Einsatz.

    https://www.youtube.com/watch?v=UhO-Hpv1HeY