Kategorie: Tourismus

  • Weltraum: 2023 werden Künstler am ersten zivilen Flug der Geschichte um den Mond teilnehmen

    Weltraum: 2023 werden Künstler am ersten zivilen Flug der Geschichte um den Mond teilnehmen

    Ein japanischer Milliardär hat acht Künstler aus der ganzen Welt für eine Reise um den Mond im Jahr 2023 an Bord der stärksten jemals gebauten Rakete angeworben.

    Es wird der erste zivile Flug zum Mond in der Geschichte sein. Im Jahr 2023 werden acht Personen an Bord einer SpaceX-Rakete gehen, um eine sechstägige Reise um den Mond zu unternehmen, meldet der Sender TF1. Dieses Projekt wurde von dem weltraumbegeisterten Milliardär Yusaku Maezawa, Gründer von Japans größtem Online-Kleiderladen Zozotown, ins Leben gerufen. Schon im letzten Jahr hatte der Mann über 70 Millionen US-Dollar für einen Flug zur Internationalen Raumstation ISS ausgegeben.

    „Wir möchten Menschen mit vielen Talenten die Möglichkeit bieten, in den Weltraum zu fliegen“, erklärte Yusaku Maezawa im Juli 2021 in sozialen Netzwerken, als er einen Online-Aufruf zur Bewerbung startete. Insgesamt hätten eine Million Menschen „aus 249 Ländern und Regionen […] Interesse an dem Projekt bekundet“, schrieb er.

    Die acht Auserwählten sind der amerikanische DJ und Produzent Steve Aoki, der amerikanische YouTuber Tim Dodd, die tschechische Künstlerin Yemi A.D., die irische Fotografin Rhiannon Adam, der britische Fotograf Karim Iliya, der amerikanische Dokumentarfilmer Brendan Hall, der indische Schauspieler Dev Joshi und der südkoreanische Sänger TOP. Außerdem wurden zwei Ersatzleute ernannt: die amerikanische Snowboarderin Kaitlyn Farrington und die japanische Tänzerin Miyu.

    Sechs Tage an Bord der stärksten Rakete, die je gebaut wurde.
    „Ich hoffe, dass jeder die Verantwortung erkennt, die damit einhergeht, die Erde zu verlassen, zum Mond zu reisen und von dort zurückzukehren“, betonte Yusaku Maezawa auf YouTube. „Sie werden von dieser Erfahrung sehr profitieren und ich hoffe, dass sie sie nutzen werden, um dem Planeten und der Menschheit etwas zu bringen.“

    Die Reise soll sechs Tage dauern, ohne jedoch auf dem Mond zu landen, und an Bord von Starship stattfinden, der stärksten Rakete, die SpaceX, das Unternehmen von Elon Musk, je gebaut hat. Irgendwann soll das Raumfahrzeug zu einem regelmäßigen Shuttle für Privatkunden im Weltraum werden.

  • Frankreich: Mit dem Ende der Rabatte könnten die Kraftstoffpreise in dieser Woche um 10 Cent steigen

    Frankreich: Mit dem Ende der Rabatte könnten die Kraftstoffpreise in dieser Woche um 10 Cent steigen

    Die Kraftstoffpreise werden in Frankreich wahrscheinlich bereits in dieser Woche um 10 Cent pro Liter steigen. Millionen von Franzosen sollen zudem Mitte Januar eine Beihilfe in Höhe von 100 Euro erhalten. Die französischen Autofahrer werden zu Beginn des Jahres 2023 tiefer in die Tasche greifen müssen. Das Ende des Regierungs-Rabatts von 10 Cent pro Liter wird deutliche Auswirkungen auf die Benzinpreise haben. Experten bereiten auf die kommende Preisentwicklung vor: „Mitte der Woche werden die Preise an den Zapfsäulen um etwa 10 Cent steigen“, warnt etwa Francis Pousse, Vorsitzender für Tankstellen und neue Energien bei Mobilians, einem Berufsverband, dem 5.800 französische Tankstellen (ohne Supermärkte) angehören, gegenüber France Info. Darüber hinaus werden die Preise an den Zapfsäulen wieder stärker mit der Entwicklung des Ölpreises auf dem Weltmarkt und dem Wert des Euro verknüpft sein. Eine gute Nachricht gibt es aber auch: „Das Ende der Einfuhr von russischem Erdöl und damit ve…

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  • Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.

    In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.

    Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81%
    Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.

  • 2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei ist es schon wieder Zeit, an die nächsten Ferientage zu denken. Hier ein paar Tipps, wie man in Frankreich seine Urlaubstage am besten legt, um die Anzahl der freien Tage zu maximieren. 

    Zu Beginn des Jahres ist die beste Zeit, die Ferien und verlängerten Wochenenden für 2023 genau zu planen, bevor man eine Ferienwohnung oder Zug- und Flugtickets bucht. Wenn der Arbeitgeber demnächst nach Urlaubswünschen fragt, sollte man wissen, dass man in diesem Jahr 64 Urlaubstage erhalten kann und dafür nur 26 Tage seines regulären Urlaubs einsetzen muss.

    April 2023
    Der Ostermontag fällt im Jahr 2023 auf den 10. April fallen. Wer sich vier Tage Urlaub nimmt – vom 11. bis 14. April – kommt inklusive Karfreitag und den Wochenenden auf neun aufeinanderfolgende Ferientage.

    Mai 2023
    Vier Feiertage fallen dieses Jahr in den Monat Mai. Der Tag der Arbeit (Montag, 1. Mai). Armistice (Feiertag zum Ende des 2. Weltkriegs am 8. Mai) fällt ebenfalls auf einen Montag. Wer also vier Tage Urlaub nimmt – vom 2. bis 5. Mai -, kann sich auf zehn freie Tage freuen.

    Etwas später im Mai kommt der Donnerstag von Christi Himmelfahrt (18. Mai). Mit einem Urlaubstag am Freitag, dem 19. Mai, kann man ein langes viertägiges Wochenende (18. bis 21. Mai) genießen. Die gleiche Empfehlung gilt für Pfingsten (Montag, 29. Mai): Wer für Freitag, den 26. Mai, Urlaub einreicht, kann auch zu Pfingsten ein viertägiges Wochenende genießen.

    Juli und August 2023
    Im Juli wird in Frankreich der Nationalfeiertag (14.) gefeiert. Im Jahr 2023 wird der Nationalfeiertag auf einen Freitag fallen. Für vier Tage Urlaub – vom 10. bis 13. Juli – bekommt man neun aufeinanderfolgende freie Tage, einschließlich der Wochenenden. Im August 2023 fällt Mariä Himmelfahrt (15. August) auf einen Dienstag. Auch hier kann man durch das strategische Einsetzen von vier Urlaubstagen – Montag, 14. August, Mittwoch, 16. August, Donnerstag, 17. August und Freitag, 18. August – neun freie Tage bekommen. Beide Daten bieten eine ideale Möglichkeit, die Sommerferien zu verlängern.

    November und Dezember 2023
    Am Ende des Jahres sollten Arbeitnehmer mit Allerheiligen (1. November) rechnen, das auf einen Mittwoch fällt. Auch bieten vier Tage Urlaub – Montag, 30. Oktober, Dienstag, 31. Oktober, Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November – die Möglichkeit, neun freie Tage am Stück zu bekommen. Natürlich einschließlich der Wochenenden.

    Und zum Abschluss der Vorausplanung, sollte mane wissen, dass der Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) im Jahr 2023 auf einen Montag fällt. Vier Tage Urlaub – vom 26. bis 29. Dezember – ermöglichen dann sogar zehn aufeinanderfolgende freie Tage, wobei die Wochenenden und Montag, der 1. Januar 2024, mitgerechnet werden.

  • Kraftstoffe und Umwelt – Was sich am 1. Januar ändert

    Kraftstoffe und Umwelt – Was sich am 1. Januar ändert

    Zum Jahreswechsel 2023 am Sonntag, dem 1. Januar, treten mehrere Maßnahmen in Frankreich in Kraft. Dazu gehören kostenlose Kondome für Personen unter 26 Jahren, aber auch das Ende der Ermäßigung für Treibstoff.

    Ab Sonntag, dem 1. Januar, können Autofahrer in Frankreich nicht mehr von dem Rabatt der Regierung auf die Kraftstoffpreise profitieren. Ab dem 1. Januar endet die Ermäßigung von 10 Cent auf einen Liter Benzin oder Diesel. Stattdessen wird den Franzosen mit dem geringsten Einkommen eine individuelle Entschädigung von 100 Euro gezahlt.

    Fast-Food-Restaurants müssen ihre Speisen für den Verzehr im Haus auf echtem Geschirr anbieten.

    Im Einzelhandel wird ein Etikett mit einem QR-Code Auskunft darüber geben müssen, woher bestimmte Kleidungsstücke stammen und wie hoch der Anteil an recyceltem Material ist. In Fast-Food-Ketten wird es ab sofort verboten sein, den Kunden, die vor Ort essen, Wegwerfgeschirr anzubieten. „Das spart ein bisschen mehr Geld und ist viel umweltfreundlicher“, sagt eine Frau gegenüber France Télévisions. Ausserdem werden Kondome für alle Personen unter 26 Jahren, auch für Minderjährige, kostenlos abgegeben.

  • Covid-19: Frankreich schreibt negativen Test für Reisende aus China vor

    Covid-19: Frankreich schreibt negativen Test für Reisende aus China vor

    Frankreich hat am Freitag eine Reihe von Kontrollmaßnahmen für Reisende aus China angekündigt. Dazu gehören ein negativer Test bei der Ausreise aus China und das Tragen einer Maske an Bord der Flüge. Reisende, die in China mit Ziel Frankreich ein Flugzeug besteigen, müssen ab dem 1. Januar bereits bei Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Das gab die französische Regierung am Freitag, dem 30. Dezember bekannt. Angesichts der explosionsartigen Zunahme von Covid-19-Infektionen in China schließt sich Frankreich dem Vereinigten Königreich, Italien und Spanien an, die auch entsprechende Beschränkungen verhängten. Die EU es (mal wieder) nicht geschafft hat, in dieser Frage zu einer einhelligen Entscheidung zu kommen. Alle Reisenden von China nach Frankreich – ob mit Direktflug oder mit Zwischenstopp – müssen bei der Abreise einen Nachweis über einen negativen Test (PCR oder Antigen) erbringen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Weitere Tests werden bei der Ankunft in Frankreich na…

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  • Wie sind die Verkehrsprognosen für das Neujahrswochenende?

    Wie sind die Verkehrsprognosen für das Neujahrswochenende?

    Wie wird die Situation auf den Straßen Frankreichs an diesem Wochenende des Jahreswechsels sein?

    Wenn Sie am Freitag, dem 30. oder Samstag, dem 31. Dezember auf Frankreichs Strassen unterwegs sein müssen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Das gesamte Land wird von Bison Futé als grün eingestuft. An den beiden Tagen vor Schulbeginn könnte es jedoch zu einigen Behinderungen kommen.

    Sonntag, 1. Januar
    Am Sonntag, dem 1. Januar, kann es bei der Rückreise aus den Wintersportorten zu Schwierigkeiten auf den Hauptverkehrsachsen in den Alpen, im Rhonetal und auf der Autobahn A6 kommen. Im Burgund, im Osten und in der Region Rhône-Alpes-Auvergne wird der Verkehr als orange eingestuft.

    Bison Futé gibt den Autofahrern einige Ratschläge:

    – Erreichen oder durchqueren Sie die Île-de-France vor 12 Uhr,
    – meiden Sie die Autobahn A6 auf Höhe der Mautstelle Fleury von 14 bis 19 Uhr,
    – meiden Sie die Autobahn A7 zwischen Orange und Lyon von 16 bis 20 Uhr,
    – vermeiden Sie die Autobahn A43, zwischen Chambéry und Lyon, von 11 bis 20 Uhr,
    – vermeiden Sie die N90 zwischen Italien und Albertville von 15:00 bis 19:00 Uhr,
    – vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel auf der Rückfahrt nach Frankreich von 13 bis 20 Uhr (Wartezeiten von mehr als 1 Stunde).

    Montag, 2. Januar
    Am Montag, dem 2. Januar, werden die ersten Schwierigkeiten in der Île-de-France voraussichtlich gegen 11 Uhr auftreten, die Hauptverkehrszeit liegt zwischen 16 und 20 Uhr. Der Verkehr wird in der Île-de-France sowie in Burgund und Ostfrankreich als orange eingestuft.

    Bison Futé gibt für Montag diese Ratschläge:

    – Erreichen oder durchqueren Sie die Île-de-France vor 11 Uhr,
    – meiden Sie die Autobahn A35, zwischen Straßburg und Deutschland, von 15 bis 20 Uhr,
    – meiden Sie die Autobahn A10 auf Höhe der Mautstelle Saint-Arnoult von 11 bis 19 Uhr,
    – vermeiden Sie die Autobahn A6 zwischen Lyon und Beaune von 12:00 bis 14:00 Uhr.

  • Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Auch die letzte Woche des Jahres war von milden Temperaturen geprägt – viele Skigebiete mussten etwa die Hälfte ihrer Pisten schließen -, zieht Météo-France eine Wetterbilanz für 2022. Ein historisches Jahr, eines der wärmsten, geprägt von außergewöhnlichen Perioden, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

    Das milde Jahresende kennzeichnet ein Jahr 2022, das das wärmste war, das Météo-France je aufgezeichnet hat. „Weihnachten 2022 war außergewöhnlich mild im ganzen Land, mit einem Wärmeindikator von 11,3 °C am 25. Dezember auf nationaler Ebene (eine Abweichung von +5,5 °C im Vergleich zur Norm), was dieses Weihnachten auf den zweiten Platz der mildesten Weihnachten nach 1997 setzt“, erklärt Météo-France und betont, dass „die Temperaturen in den letzten Jahren oft mild oder sogar extrem mild zu dieser Jahreszeit waren“.

    Nur Weihnachten 2020 war im Landesdurchschnitt kälter als normal. Von einem sehr kalten Weihnachten wie 1962, als das Thermometer in Vichy auf -17,0 °C, in Tarbes auf -9 °C, in Paris auf -7,5 °C und in Perpignan auf -4,5 °C fiel, ist Frankreich sehr weit entfernt.

    Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1900 (Météo France)

    Diese milde letzte Woche zwischen den Feiertagen krönt auf jeden Fall ein außergewöhnliches Jahr 2022, es „wird das wärmste Jahr sein, das Frankreich je gemessen hat. Das Jahr 2022 ist ein Symptom des Klimawandels in Frankreich, das von Wetterextremen geprägt ist“, so Météo-France. „Im gesamten Jahr wird die Temperatur in Frankreich im Durchschnitt über 14,2 °C liegen. Je nach den Temperaturen in den letzten Tagen des Dezembers wird die Jahrestemperatur für das gesamte Jahr 2022 zwischen 14,2 °C (kalter Dezember), 14,4 °C oder sogar 14,6 °C (warmer Dezember) liegen. Damit liegt 2022 auf Platz 1 der wärmsten Jahre, deutlich vor 2020, das bisher den Rekord hielt.“

    Abweichungen der Temperaturen und der Niederschläge (Météo France)

    Eine dramatische Folge war der Regenmangel, der weite Teile des Landes betraf. „Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in Frankreich dürfte im Jahr 2022 ein Defizit von 15 bis 25% aufweisen (im Vergleich zur Norm 1991-2020). Das Jahr 1989 ist mit einem Defizit von 25% das bislang niederschlagsärmste Jahr. 2022 war gespickt mit Rekordmonaten: der Mai mit einem Defizit von 60 Prozent und der Juli mit einem Defizit von 85 Prozent waren die trockensten Monate, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 in ganz Frankreich aufgezeichnet wurden.

    „Die im März beginnende Dürre 2022 im klimatologischen Sinne ist mit einer vorläufigen Dauer von 8 Monaten die drittlängste Dürre (nach der Dürre 1989-1990, die 17 Monate dauerte, und 2005, die 9 Monate dauerte). Drei Viertel des Landes waren betroffen“, so Météo-France.

    Die Hälfte der Skipisten geschlossen
    Das sehr milde Jahresende wirkt sich auch auf die Skigebiete aus, die derzeit unter akutem Schneemangel leiden: Die milde Witterung und der Regen führen laut Domaines skiables de France (DSF) derzeit dazu, dass etwa die Hälfte der französischen Skipisten geschlossen ist.

    Für Météo-France ist das Jahr 2022 ein gutes Beispiel für die Folgen der globalen Erwärmung. „Die bemerkenswerten Sommerperioden des Jahres 2022 wären ohne die Auswirkungen des Klimawandels höchst unwahrscheinlich und deutlich weniger intensiv gewesen“.

  • Tanken wir bald neue Kraftstoffe aus recycelten Plastikabfällen?

    Tanken wir bald neue Kraftstoffe aus recycelten Plastikabfällen?

    Diese Lösung könnte mehrere Umweltherausforderungen auf einen Schlag bewältigen.

    Das amerikanische Startup Select Fuel bietet eine innovative Lösung zur Umwandlung von Plastikmüll in Treibstoff. Eine erste Demonstration wird in Kürze in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Bertone erwartet.

    Die Verwendung von erneuerbaren Kraftstoffen wird für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nötig werden, um die CO2-Emissionen in die Luft so weit wie möglich zu reduzieren. Select Fuel hat sich auf die Entwicklung von Technologien zur Wiederverwertung von Kunststoffabfällen als Kraftstoff spezialisiert.

    Diese Lösung könnte eine innovative Lösung für zwei Herausforderungen sein: einerseits die Nachfrage nach sauberen und nachhaltigen Kraftstoffen zu befriedigen, andererseits aber auch besonders umweltschädliche Abfälle sinnvoll zu recyceln. Nach dem Verfahren von Select Fuels könnten auf diese Weise mindestens 75% unseres Plastikmülls in vielfältige Bioenergieprodukte umgewandelt werden.

    Eine erste Umsetzung in der Praxis wird Select Fuel mit seinem Partner Bertone anlässlich der Vorstellung des brandneuen Hypercars, dem GB110, der Öffentlichkeit vorstellen. Das Auto wird mit einem Kraftstoff aus recyceltem Polycarbonat fahren. Das Startup Select Fuel hat vor, Lösungen für alle Arten von Verbrennungsmotoren zu entwickeln, d. h. für PKWs, LKWs und Flugzeuge.

    Weitere Quellen für erneuerbare Kraftstoffe, etwa Biomasse (z. B. Altöl), Lebensmittelabfälle, landwirtschaftliche Abfälle, Rasenschnitt und sogar Zellstoff, sind in Planung.

  • Covid-19: Europa über neue Variante BF.7 aus China besorgt – Gesundheitsbeschränkungen vorbereitet

    Covid-19: Europa über neue Variante BF.7 aus China besorgt – Gesundheitsbeschränkungen vorbereitet

    Die Europäische Kommission hat für Donnerstag, den 29. Dezember, ein Treffen einberufen, um über ein koordiniertes Vorgehen der EU-Staaten angesichts der explosionsartigen Zunahme von Covid-19-Fällen in China zu diskutieren. Es wird befürchtet, dass sich neue Varianten des Virus, darunter Omicrons BF.7, verbreiten könnten.

    „Vor dem Hintergrund der Situation der Pandemie in China“ beruft die EU-Exekutive am Donnerstag, dem 29. Dezember einen Ausschuss ein, der sich aus Vertretern der Gesundheitsministerien der EU-27 zusammensetzt, wie eine Sprecherin der Europäischen Kommission mitteilte. Ziel ist es, „mögliche Maßnahmen für ein koordiniertes europäisches Vorgehen zu diskutieren“.

    Nach dem plötzlichen Ende der „Null-Covid-Politik“ in China in diesem Monat, das zu einer enormen Ansteckungswelle im Land geführt hat, sind die Staaten weltweit besorgt über die Möglichkeit, dass sich neue Varianten des Virus aus dem asiatischen Land verbreiten könnten. Angefangen mit BF.7 Omicron, eine Variante, die in den letzten zwei Wochen mehr als 250 Millionen Chinesen infiziert hat.

    Was man über die BF.7-Variante Omicron weiß
    BF.7 stammt direkt von der Variante BA.5 ab, die Mitte des Jahres in Frankreich aufgetreten ist. „Im November letzten Jahres waren wir in Frankreich und generell in Europa mit der Ko-Zirkulation von zwei Varianten konfrontiert: BQ.1.1. und BF.7“, wird der Virologe Professor Bruno Lina von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert. „In Frankreich betrifft BF.7 nur etwa 5 bis 10% der Infektionen“, so der Virologe. Die Tendenz ist im Übrigen rückläufig, die Zahl der Ansteckungen mit BF.7 nimmt Woche für Woche ab.

    Da BF.7 zur Familie der Omicron-Varianten gehört, unterscheiden sich die Symptome, die dieser Stamm hervorruft, nicht so sehr von dem, was kürzlich in Frankreich beobachtet wurde. „Eine Infektion mit dieser Variante äußert sich in der Regel durch Husten, Fieber und Halsschmerzen. Dieser Stamm bleibt im Übrigen sehr ansteckend. In China ist er deshalb so stark verbreitet, weil „es sehr viele Menschen gibt, die weder mit dem Impfstoff noch mit dem Virus jemals in Kontakt gekommen sind“, erklärt Prof. Lina.

    Warum möchte sich Europa vor dieser Variante schützen?
    „China hat es also mit einer Variante zu tun, die sich sehr schnell verbreitet, die nicht unbedingt gefährlicher ist als das, was wir in Frankreich kennen, die aber in einem Kontext mit einer Bevölkerung, die wenig immun ist, großen Schaden anrichten könnte“, meint der Virologe. Und je größer die Viruszirkulation ist, desto höher ist das Risiko, dass eine neue Variante auftritt. „Wir bleiben wachsam und bereit, wenn nötig die ‚Notbremse‘ zu ziehen“, sagt die Sprecherin der Europäischen Kommission. Diese Bremse beinhaltet auch die Möglichkeit, restriktive Maßnahmen „koordiniert“ wieder einzuführen, wenn die epidemiologische Situation dies erfordert.

    Können die Mitgliedstaaten eine koordinierte Antwort geben?
    Italien hat bereits am Mittwoch, dem 28. Dezember, beschlossen, allen Reisenden aus China obligatorische Tests aufzuerlegen. Dies wurde bereits in Japan und gestern auch in den USA beschlossen.

    Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat die Regierung zu geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Menschen in Frankreich aufgefordert. Man müsse die Entwicklung der Lage in China „sehr aufmerksam verfolgen“.

    Paris sei „bereit, alle zweckdienlichen Maßnahmen zu prüfen, die in Verbindung mit den europäischen Partnern Frankreichs und innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens umgesetzt werden könnten“.

    Die Europäische Kommission solle sich bemühen, so Emmanuel Macron, einen Alleingang einzelner EU-Mitgliedstaaten zu verhindern, die ohne Absprache Beschränkungen an ihren Grenzen erlassen, wie es zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 der Fall war.