Kategorie: Tourismus

  • Sturm Gérard: schwere Überschwemmungen im Pas-de-Calais

    Sturm Gérard: schwere Überschwemmungen im Pas-de-Calais

    Im Departement Pas-de-Calais gab es wegen des Sturms Gérard am Montag, dem 16. Januar, schwere Überschwemmungen.

    Ein auf dem Seitenstreifen im Wasser stecken gebliebener Lastwagen. In der Region Pas-de-Calais regnet es seit dem frühen Morgen in Strömen. Mehrere Straßen wurden auf Anordnung der Behörden gesperrt, weil die Flüsse über die Ufer treten. Eine Ebene hat sich in ein riesiges Sumpfgebiet von mehreren hundert Hektar verwandelt.

    Steigender Wasserpegel in den Dörfern.
    Der Anstieg des Wassers ist auch in den Dörfern sichtbar. In der Gemeinde Recques-sur-Hem (Pas-de-Calais) hat der Fluss einen Pegelstand erreicht, der so seit zehn Jahren nicht mehr gesehen wurde. Mehrere Straßen sind unterbrochen und immer mehr Häuser stehen im Wasser. „Mehr als ein Dutzend“, berichtet die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, Nicole Bastien, auf dem Sender France 2. „Heute sind wir gezwungen, die Kantine zu schliessen, weil der Bus nicht durchfahren kann“, fügt sie hinzu. Für zwei Flüsse im Pas-de-Calais wurde die Hochwasserwarnung heraufgesetzt. Das Wasser stieg am Nachmittag weiter an.

  • Sturm Gérard: Zugverkehr in der Normandie unterbrochen

    Sturm Gérard: Zugverkehr in der Normandie unterbrochen

    Der Sturm Gérard weht mit voller Kraft über den Norden Frankreichs.

    Die Böen des Sturms Gérard erreichten 158 km/h an der Pointe du Raz (Finistère), 135 km/h auf Ouessant und sogar 145 km/h in der Region Cotentin. Der Sturm bläst im Westen des Frankreichs sehr stark. Es gab bisher glücklicherweise keine ernsthaft Verletzten, nur Sachschäden: vor allem umgestürzte Bäume auf Straßen und Bahngleisen.

    Die SNCF kam dem Sturm zuvor und unterbrach den Verkehr in der Normandie, insbesondere von TER-Zügen am frühen Morgen. Man schickte zunächst Erkundungszüge los, die die Gleise inspizieren sollten. Die Rückkehr zum Normalbetrieb wird erst am späten Vormittag bekannt gegeben. Der Sturm bewegt sich nach Osten. Am Montag, dem 16. Januar, herrscht in 23 Departements die Warnstufe Orange. Die Départements Val-de-Loire, Morbihan und Finistère sind dagegen nicht mehr von der Warnung betroffen, meldet France Télévisions.

  • Anne Hidalgo: Pariser Bürger können bald über Verbot von Miet-E-Rollern abstimmen

    Anne Hidalgo: Pariser Bürger können bald über Verbot von Miet-E-Rollern abstimmen

    Die Bürgermeisterin der Hauptstadt kündigte in einem Interview mit der Tageszeitung „Le Parisien“ an, dass die Einwohner von Paris am 2. April über diese Frage abstimmen können.

    In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien, das am Sonntag, dem 15. Januar veröffentlicht wurde, kündigte die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, ihre Absicht an, ihre Bürger über die Zukunft der elektrischen elektrischen Selbstbedienungsroller in der Hauptstadt zu befragen.

    „Auf der Grundlage der Wählerverzeichnisse werden sie aufgerufen, in die Wahllokale zu gehen, um eine sehr einfache Frage zu beantworten: Geht es mit den Selbstbedienungs-Elektrorollern weiter oder nicht?“, erklärte die Politikerin und kündigte die Abstimmung für den 2. April an. „Meine Idee ist, dass wir damit aufhören. Aber ich werde das Votum der Pariser respektieren, auch wenn es gegensätzlich zu dem ist, was ich gerne hätte“.

    Die Besitzer von elektrischen Tretrollern haben hingegen nichts zu befürchten: Die Befragung bezieht sich nur auf Mietroller.

    „Eine Stadt, die sich nur um das Auto dreht, gibt es nicht mehr“, stellte Anne Hidalgo fest. „Jeder versucht, seinen Platz zu finden, ein bisschen auf Kosten des anderen. Nur dass am Ende der Fußgänger der Schwächste bleibt.“ Um die Fortbewegung der Pariser auf den Straßen der Hauptstadt zu harmonisieren, versicherte sie der Tageszeitung Le Parisien außerdem, dass eine Bürgerversammlung an „einem Straßenkodex arbeitet, um festzulegen, wie man sich verhalten und wie die Stadtpolizei diejenigen bestrafen soll, die sich nicht an die Regeln halten“. Der Kodex soll im Juni vorgestellt werden.

    „Es muss ein Bewusstsein bei allen geschaffen werden, bei Radfahrern, Rollerfahrern und Autofahrern“, so Anne Hidalgo.

  • Treibstoffpreise: Ab Montag können französische Autofahrer staatliche Beihilfe beantragen

    Treibstoffpreise: Ab Montag können französische Autofahrer staatliche Beihilfe beantragen

    Ab Montag haben fast zehn Millionen französische Haushalte Anspruch auf Beihilfe. Die einkommensschwächsten Franzosen erhalten einen Scheck über 100 Euro.

    Zwei Wochen nach dem Ende des staatlichen allgemeinen Treibstoffrabatts , werden einige Franzosen ab Montag, dem 16. Januar, von einer neuen Hilfsmassnahme profitieren können. Die Regierung wird eine Beihilfe in Höhe von jeweils 100 Euro für die einkommensschwächsten Haushalte auszahlen.

    Ein Dekret, das am Montag, den 2. Januar im Amtsblatt veröffentlicht wurde, beschreibt „die Schaffung einer Kraftstoffzulage für Erwerbstätige, die ein Fahrzeug zu beruflichen Zwecken nutzen […], die die Auswirkungen des Anstiegs der Kraftstoffkosten für Haushalte, die ein Fahrzeug zu beruflichen Zwecken nutzen, begrenzen soll“.

    Bei einem Besuch in Nizza (Alpes-Maritimes) am Freitag stellte der Minister für öffentliche Finanzen, Gabriel Attal, diese neue Massnahme vor. Laut Attal entspricht die Beihilfe „einer Ermäßigung von 10 Cent pro Liter Kraftstoff bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometern pro Jahr“.

    Diese Prämie mit dem Namen „Treibstoffgeld für Arbeitnehmer“ wird einmalig an etwa zehn Millionen Arbeitnehmer gezahlt, die „ihr Auto oder Motorrad benötigen, um zur Arbeit zu fahren“, wie Premierministerin Élisabeth Borne es ausdrückte. Die Hilfe betrifft die Franzosen mit dem geringsten Einkommen mit einem steuerlichen Referenzeinkommen pro Person von weniger als 14.700 € (bezogen auf die Einkommen im Jahr 2021). Dies entspricht:

    • 1 314 € netto/Monat für eine alleinstehende Person
    • 3 285 € netto/Monat für ein Paar mit einem Kind
    • 3 285 € netto/Monat für eine alleinstehende Frau mit zwei Kindern
    • 3 941 € netto/Monat für ein Paar mit zwei Kindern
    • 5 255 € netto/Monat für ein Paar mit drei Kindern.

    Ein Paar, das für die Unterstützung in Frage kommt, kann sie zweimal beantragen und erhält somit eine Ermäßigung von 200 Euro, da es sich um Einzelanträge handelt.

    Diejenigen, die Anspruch auf diese Zulage haben, müssen den Antrag zwischen dem 16. Januar und dem 28. Februar auf der Website der Steuerbehörde stellen. Es werden mehrere Angaben verlangt:

    • die Steuernummer des Antragstellers
    • seine Registrierungsnummer
    • seine Bankverbindung für die Überweisung.

    Man sollte beachten, dass die Überweisung etwa acht Tage nach Eingang des Antrags erfolgt. Anträge können auch telefonisch unter der Nummer 0 806 000 229 (gebührenfrei + Anrufkosten) gestellt werden. Diese Nummer ist montags bis freitags von 8.30 bis 19 Uhr erreichbar.

  • Erschreckende Bilder eines brennenden Schulbusses in Nîmes – 10 Kinder konnten gerettet werden

    Erschreckende Bilder eines brennenden Schulbusses in Nîmes – 10 Kinder konnten gerettet werden

    Ein Bus mit Schulkindern geriet am Freitag, dem 13. Januar 2023, auf der Route de Sauve in Nîmes in Brand. Der Busfahrer konnte die Kinder evakuieren, bevor das Fahrzeug vollständig in Flammen aufging. Es gab keine Verletzten.

    Eine Katastrophe wurde nur knapp verhindert. Am Freitag, dem 13. Januar, geriet ein Schulbus in Nîmes im Departement Gard in Brand. Das Feuer brach mitten in der Fahrt aus, glücklicherweise gab es keine Verletzten.

    Die zehn Kinder und der Fahrer blieben unverletzt. Der Fahrer evakuierte die Schüler nur Minuten, bevor der Bus vollständig in Flammen aufging. Nachdem das brennende Fahrzeug leer war, rollte es noch etwa 20 Meter weiter und überfuhr dabei ein Wartehäuschen und eine Ampel, bevor es in der Umfassungsmauer eines Anwesens endete.

    „Es war ein bisschen wie im Krieg“
    In den sozialen Netzwerken kursiert ein Video, auf dem zu sehen ist, wie die Flammen den ganzen Bus erfassen und dicken schwarze Rauchwolken aufsteigen. Im Gespräch mit France Bleu Gard beschreibt ein Zeuge die Szene: „Es war ein bisschen wie eine Kriegsszene“. Dann erklärte er, dass „die Bremsen versagt haben“ und „die Reifen explodiert sind“.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtete, ereignete sich der Vorfall am frühen Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr auf der Route de Sauve, als der Bus zehn Schüler beförderte. 23 Feuerwehrleute und vier Löschfahrzeuge waren nötig, um den Brand zu löschen.

    Die Feuerwehr des Departements Gard teilte auf Twitter mit, dass der „Bus völlig zerstört“ sei und „Straßenmobiliar und Begrenzungsmauern beschädigt“ worden seien.

    Bisher ist die Ursache des Brandes noch nicht bekannt.

    Die Feuerwehr löscht Schulbus, der in Nîmes (Gard) in Brand geraten ist. (©Sdis du Gard)
  • USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    Alle Inlandsflüge in den USA wurden am Mittwoch, dem 11. Januar 2023, aufgrund einer Entscheidung der US-Luftfahrtbehörde annulliert.

    Die US-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde (FAA) gab am Mittwoch bekannt, dass alle Flüge in den USA bis mindestens 09:00 Uhr EST (15:00 Uhr MEZ) annulliert werden, da eine Panne ein Informationssystem für Piloten und Besatzungen beeinträchtigt. „Die FAA hat die Fluggesellschaften angewiesen, alle Inlandsabflüge bis 09.00 Uhr EST zu unterbrechen, damit die Behörde die Integrität der Flug- und Sicherheitsinformationen bestätigen kann“, erklärte die Behörde.

    Zuvor hatte die Behörde erklärt, dass sie „an der vollständigen Wiederherstellung ihres Informationssystems für Flugbewegungen nach einem Ausfall arbeitet“. „Obwohl einige Funktionen allmählich wieder online gehen, bleibt der Betrieb des nationalen Luftfahrtsystems eingeschränkt“.

    „Keine Anzeichen eines Cyberangriffs“
    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, erklärte auf Twitter, es gebe zu diesem Zeitpunkt „keine Anzeichen dafür, dass es sich um einen Cyberangriff handelt“. Präsident Joe Biden habe jedoch „das Verkehrsministerium aufgefordert, eine umfassende Untersuchung der Ursachen“ des Vorfalls durchzuführen, sagte sie.

    Mehrere Flughäfen in Nordamerika (Ottawa, Baltimore, Austin) warnten vor Verzögerungen und forderten die Reisenden auf, den Status ihres Fluges zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begeben. Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines bestätigte ihrerseits in einer Erklärung, dass sie aufgrund des Ausfalls „vorübergehend alle Inlandsflüge ausgesetzt“ habe. „Wir beobachten die Situation genau und arbeiten mit der FAA zusammen, um die Störungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten“, versicherte American Airlines in einer Erklärung.

    Das Notice To Air Missions System (NOTAM), das System, das von dem Ausfall betroffen war, ermöglicht es, Flugbegleitern Informationen über Risiken, Entwicklungen an Flughäfen und andere entscheidende Informationen zu übermitteln. Die FAA erklärte, dass die Funktionsweise des NOTAM-Systems „beeinträchtigt“ sei.

    Um 07.00 Uhr EST (13.00 Uhr GMT) gab es an der Ostküste der USA mindestens 3.578 verspätete Flüge, wie die Webseite Flight Aware berichtete. Der US-Verkehrsminister Pete Buttigieg erklärte auf Twitter, er stehe „in Kontakt mit der FAA“ bezüglich „dieses Ausfalls, der ein Schlüsselsystem betrifft, das den Piloten Sicherheitsinformationen liefert“. „Die FAA bemüht sich um eine schnelle und sichere Lösung dieses Problems, damit der Flugverkehr wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen kann, und wird weiterhin Updates zur Verfügung stellen“, fügte der Minister hinzu.

  • Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Physalis-Quallen können schwere Verbrennungen sowie Atem- und Herzlähmungen verursachen. In den vergangen Tagen wurden mehrere Exemplare an französischen Stränden angespült, vor allem in der Vendée. Sie sehen aus wie bunte Quallen, aber Physalis sind in Wirklichkeit invasive und gefährliche tropische Arten. In den letzten Tagen wurden mehrere von ihnen an den Stränden der Küste der Vendée gesichtet. Die Gemeinden warnen über soziale Netzwerke und rufen zur Vorsicht auf. Muskelschmerzen und Atemstillstand. Die Physalis-Qualle „hat sehr lange Tentakel, die zwischen 10 und 50 Meter lang sein können. sie verursacht Muskelschmerzen, (…) was sogar zu Atemstillständen führen kann“, erklärte Guillaume Éveillard, leitender Biologe im Aquarium von La Rochelle (Charente-Maritime), auf dem Sender France 3. „Selbst wenn sie tot sind, können sie noch mehrere Wochen lang stechen“. Physalis haben eine Art segelförmiger Flosse und lassen sich von den Strömungen und Winden treiben. Auch in den kommend…

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  • Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6.40 Uhr am Mittwochmorgen. Innenminister Gérald Darmanin bedankte sich bei den Ordnungskräften „für ihre effiziente und mutige Reaktion“. Ein Polizist setzte am frühen Morgen des 11. Januar seine Waffe gegen eine Person ein, die am Gare du Nord in Paris mehrere Personen mit einem Messer verletzt hatte. Der Täter griff mehrere Reisende an, bevor er „neutralisiert“ wurde, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Er konnte daraufhin festgenommen werden. „Die SNCF teilte auf Anfrage von Franceinfo mit, dass sich der Vorfall gegen 6.40 Uhr im Inneren des Bahnhofs ereignet habe. Ein Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet. Alle Züge fahren normal“. Laut einer vorläufigen Bilanz wurden sechs Personen verletzt, eine davon soll in Lebensgefahr schweben. Ach der mutmassliche Täter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem die Ordnungskräfte mehrfach auf ihn geschossen hatten. Sein Zustand ist lebensbedrohlich. Gérald Darmanin besucht den Ort des Geschehens. „Eine Person hat heute Morgen am Gare du Nord mehrere Personen verletzt. Er konnte schnell neutralisiert werden. Danke an die Ordnungskräfte für ihre effiziente und mutige Reaktion“, reagierte der Innenminister auf Twitter, der sich gegen 9 Uhr vor Ort begab. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen, so die Pariser Staatsanwaltschaft.
  • SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    Eine Tariferhöhung der SNCF tritt am Dienstag, dem 10. Januar 2023 in Kraft. Die Tarife steigen um durchschnittlich 5%. Eine Preiserhöhung, die allerdings mit Sonderangeboten gekoppelt ist. 

    „Rabatte, von denen Sie sich nur schwer erholen werden“. Mit diesem Slogan startet die SNCF am Dienstag, dem 10. Januar eine neue Rabattkampagne. Die Connect Days – so der Name der Kampagne – sind ein außergewöhnlicher Blitzverkauf von 150.000 TGV INOUI-Fahrkarten ab 29 € und OUIGO-Fahrkarten für maximal 19 € für Fahrten zwischen dem 11. und 31. Januar.

    Ein Angebot, das mit dem Inkrafttreten der Tariferhöhungen im Zugverkehr zusammenfällt. Die Fahrpreise steigen ab Dienstag, dem 10. Januar, um durchschnittlich 5%. Eine Erhöhung, die das Unternehmen mit stark steigenden Strompreisen für 2023 begründet.

    Die Kunden der SNCF werden von der Preiserhöhung nicht in gleicher Weise betroffen sein. Die Preise für OUIGO, das Billigangebot der SNCF, bleiben unverändert. Status quo auch für den Preis der Carte Avantage, die weiterhin 49 € kostet und mit der man bis zu 30% Rabatt oder Preisobergrenzen je nach zurückgelegter Strecke erhalten kann.

    Auf Seiten der Nutzerverbände begrüßt man zwar die unveränderten Preise für die Carte Avantage und den OUIGO, wünscht sich aber mehr Transparenz seitens des Eisenbahnunternehmens. „Wir bedauern die Unklarheit um die 5%. Es gibt keine klaren Angaben darüber, welche Fahrkarten und Strecken betroffen sind“, beklagt der Präsident der FNAUT (Fédération nationale des associations d’usagers des transports) Bruno Gazeau gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Die spürbarsten Preiserhöhungen verlangt die SNCF von ihren Geschäftskunden. Die Abonnements für Berufstätige (Liberté, Max actif, Max actif +) und die Preise für Business Première-Fahrkarten werden um 5% steigen. 

    Am 1. Februar wird die SNCF die Bedingungen für die Stornierung oder den Umtausch von Fahrkarten verschärfen. Der Umtausch oder die Erstattung wird nur noch bis zu maximal sieben Tage vor dem Abreisedatum kostenlos sein. Nach dieser Frist werden die Gebühren von 15 € auf 19 € pro Fahrkarte im TGV und dem Intercity erhöht. Es kann allerdings eine Versicherung abgeschlossen werden, die die Kosten für Stornierungen und Änderungen erstattet.

  • Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Die Regierung beendete am 1. Januar den Rabatt auf die an den Tankstellen des Landes erhobenen Kraftstoffpreise. Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Supermärkte E. Leclerc, warnt vor einem baldigen Wiederanstieg der Preise an den Zapfsäulen.

    An den französischen Tankstellen spielen die Preise verrückt. Zu Beginn des Jahres 2023 endete die von der Regierung eingeführte Rabattregelung und die Kraftstoffpreise steigen – wieder – an. Nach Angaben der Website Carbu.com liegt der durchschnittliche Preis für Dieselkraftstoff bei 1,92 €/Liter und der für Benzin bei 1,87 €/Liter.

    Und eine Besserung ist nicht in Sicht, wenn man Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Geschäfte E. Leclerc, glaubt. Am Sonntag, dem 8. Januar, war Leclerc zu Gast in der Sendung RTL-Grand Jury und kündigte einen baldigen Anstieg der Kraftstoffpreise an. „Seit drei Monaten ist etwas passiert: Bei allen Importen von Kraftstoffen und unabhängig von der Art der Kraftstoffe sind wir heute verpflichtet, uns ohne russischen Kraftstoff, ohne russisches Diesel zu versorgen“, erklärt Leclerc.

    Michel-Édouard Leclerc fährt fort: „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir dabei sind, unsere Bezugsquellen neu zu organisieren. Im Moment ist es teurer, woanders einzukaufen“. Leclerc ist der Meinung, dass die Auswirkungen dieser Umstellungen erst in zwei oder drei Monaten sichtbar sein werden. Das bedeutet, dass dann die Autofahrer noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Die Regierung hat den Treibstoffrabatt zum Ende des Jahres 2022 beendet. Um den allgemeinen Preisrabatt zu ersetzen, wird die Regierung in wenigen Tagen eine Kraftstoffhilfe von 100 € einführen. Die neue Beihilfe wird etwa 10 Millionen Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen betreffen. Sie wird an Haushalte mit einem steuerlichen Referenzeinkommen von weniger als 14.700 € für das Jahr 2021 ausgezahlt. Die Hilfe kann ab dem 16. Januar beantragt werden.