Kategorie: Tourismus

  • Schwerer Unfall auf Fahrgeschäft im Luna Park in Cap d’Agde: 17-Jähriger getötet und eine Schwerverletzte

    Schwerer Unfall auf Fahrgeschäft im Luna Park in Cap d’Agde: 17-Jähriger getötet und eine Schwerverletzte

    In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Unfall auf einer Attraktion des Luna Parks in Cap d’Agde im Departement Hérault. Ein Fahrgast wurde gegen einen Pfosten geschleudert, der 17-jährige Jugendlicher starb. Eine 19-jährige Frau wurde ebenfalls schwer verletzt.

    In Cap d’Agde im Département Hérault endete die Freude in einer Tragödie. Im Luna Park, einem ständigen Jahrmarkt, ist das „Adrenalin“ eines der sensationellsten Fahrgeschäfte. In der vergangenen Nacht allerdings lief nichts nach Plan. Gegen 2 Uhr morgens wurde einer der Fahrgäste plötzlich gegen einen der großen Metallpfosten geschleudert, die die gesamte Konstruktion tragen, wie Actu Métropolitain berichtet.

    Das Opfer prallte mit dem Kopf gegen den Pfosten. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 17-jährigen Teenager. Bei der schwer verletzten Person handelt es sich um eine 19-jährige Frau. Sie wurde in ein Krankenhaus in Montpellier eingeliefert. Beide Personen stammen laut der Zeitung Midi Libre aus Agde. 

    Bei dieser 60 Meter hohen Riesenschaukel, an der die Passagiere mit Gummibändern in Tandems befestigt sind, geht es darum, die Menschen wie im freien Fall mit 110 km/h in Richtung Boden zu schleudern. Videos von Passagieren, die auf Tiktok online sind, geben einen besseren Eindruck davon, was die Attraktion tatsächlich bietet.

    @hichamlj Luna Park Cap d'Agde ADRENALINE 2/3 🎢 😂😂 #fêteforaine #capdagde #adrenaline #capdagde2023 ♬ son original – hicham.lj
    @jasong.c ADRÉNALINE CAP D’AGDE 🎡 #foryou #capagde #attractions #vacances2021 ♬ Myself – Bazzi

    Erst die polizeilichen Ermittlungen werden Aufschluss darüber geben, was passiert sein könnte. Actu Métropolitain stellt eine Hypothese auf. Eine heftige Wind-Böe, die in dieser Nacht mit 80 km/h registriert wurde, könnte eventuell eine Erklärung sein.

    Nach dem Unfall wurde das Karussell sofort geschlossen. Es soll nun ein technisches Gutachten erstellt werden. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass sich ein Unfall auf diesem Karussell ereignet. Bereits im Jahr 2019 hatte sich ein Mann am Kopf verletzt. Das „Adrenalin“ war daraufhin vorübergehend geschlossen worden. Ein weiterer Unfall hatte sich 2017 bei einem ähnlichen Fahrgeschäft auf der Foire du Trone in Paris ereignet.

    Der Luna Park ist ein Vergnügungspark mit mehreren Dutzend Attraktionen für Kinder und Erwachsene, der auf Cap d’Agde errichtet wurde. Er zieht von Ostern bis September, vor allem aber in den Sommerferien, Zehntausende Besucher an. Luna Park bezeichnet sich selbst als einen der größten Vergnügungspark-Anbieter in Europa.

  • Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    es regnet in Nordfrankreich. Die Stimmung im nördlichen Teil des Landes ist sehr herbstlich und kann die Urlaubslaune verderben. Die Touristen, die in die Normandie gekommen sind, stört das jedoch nicht…

    Wind, Wellen und Regen. Das ist es, was der Ärmelkanal den Urlaubern derzeit bietet. „Wir genießen es, wir haben keine Wahl. Wenn das über längere Zeit so bleibt, fahren wir aber zurück“, meint eine Touristin gegenüber dem Sender France 3. Die Bedingungen sind so schlecht, dass das Baden am Samstag, dem 5. August, tagsüber sogar verboten wurde. Dies erschwert es den Kioskbetreibern, den Gästen Süßigkeiten und Andenken zu verkaufen. Aber: „Solange der Wind weht, gibt es Hoffnung“, behauptet eine Ladenbesitzerin.

    Auch in den Restaurants herrscht graue Stimmung. Die ausbleibenden Gäste bedeuten Umsatzeinbußen. „Im letzten Jahr war das Wetter sehr schön. Es war eine sehr schöne Saison. Wir hoffen auf gutes Wetter, denn für den August soll es trockener werden“, sagt die Restaurantbesitzerin Guislaine De Malezieu vor der Kamera von France 3.

  • Urlaubsreisen: Schwarzer Samstag auf den Straßen Frankreichs – diese Strecken und Uhrzeiten sollten Sie meiden

    Urlaubsreisen: Schwarzer Samstag auf den Straßen Frankreichs – diese Strecken und Uhrzeiten sollten Sie meiden

    An diesem Freitag, aber vor allem am Samstag, werden in ganz Frankreich wieder sehr viele Urlauber auf den Straßen erwartet. Der Verkehrswarndienst Bison Futé sagt eine Samstag mit besonders starkem Verkehr voraus. Hier die Strecken und Uhrzeiten, die am stärksten überlastet sein werden.

    Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Viele Franzosen starten in die Sommerferien! Bison Futé sagt für den heutigen Freitag und insbesondere für Samstag zahlreiche Schwierigkeiten auf den großen Verkehrsachsen voraus, besonders in Abreiserichtung.

    So lauten die Prognosen von Bison Futé:

    Freitag, den 4. August
    In der Abreiserichtung rät Bison Futé:

    • Meiden Sie die A63, zwischen Bordeaux und Bayonne, von 11 bis 16 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A7, zwischen Lyon und Orange, von 11 bis 21 Uhr
    • Vermeiden Sie die A10 zwischen Orléans und Tours von 12 bis 21 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A31 zwischen Nancy und Luxemburg von 12 bis 19 Uhr
    • Verlassen oder durchqueren Sie die Île-de-France und die großen Metropolen vor 12 Uhr.
    • Zufahrt nach Italien durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205): hohes Verkehrsaufkommen, sehr schwieriger Verkehr zwischen 12 und 17 Uhr.

    In Richtung Rückreise rät Bison Futé:

    • Meiden Sie die A9 zwischen Narbonne und Montpellier von 20 bis 22 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A7 zwischen Marseille und Salon de Provence von 12:00 bis 14:00 Uhr und zwischen Orange und Lyon von 17:00 bis 19:00 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A8 zwischen Nizza und Aix-en-Provence von 18:00 bis 20:00 Uhr.
    • Zufahrt nach Italien durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205), überlasteter Verkehr von 16 bis 18 Uhr.

    Samstag, 5. August
    In der Abreiserichtung rät Bison Futé:

    • Meiden Sie die A61, zwischen Toulouse und Narbonne, von 10 bis 13 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A9 zwischen Montpellier und Narbonne von 8 bis 17 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A63 zwischen Bordeaux und Bayonne von 7:00 bis 19:00 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A7 zwischen Lyon und Orange von 5:00 bis 18:00 Uhr
    • Vermeiden Sie die A20 zwischen Limoges und Brive von 11:00 bis 17:00 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A10 zwischen Orléans und Bordeaux von 7 bis 19 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A75 zwischen Clermont-Ferrand und Montpellier von 8:00 bis 15:00 Uhr
    • Verlassen oder durchqueren Sie die Île-de-France vor 6 Uhr oder nach 13 Uhr
    • Vermeiden Sie die A71 in Höhe von Clermont-Ferrand von 8:00 bis 10:00 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A43 zwischen Lyon und Chambéry von 11:00 bis 13:00 Uhr
    • Vermeiden Sie die N165 zwischen Nantes und Quimper von 11 bis 20 Uhr.
    • Zufahrt nach Italien durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205), überlasteter Verkehr von 11 bis 16 Uhr.

    In der Rückreiserichtung rät Bison Futé:

    • Vermeiden Sie die A9, zwischen Narbonne und Orange, von 9 bis 17 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A75, zwischen Montpellier und Clermont-Ferrand, von 5 bis 9 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A7 zwischen Marseille und Lyon von 9:00 bis 18:00 Uhr
    • Durchqueren Sie die Île-de-France vor 14 Uhr.
    • Zugang zu Frankreich durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205), Verkehrsstau von 12 bis 22 Uhr.

    Sonntag, 6. August
    In der Abreiserichtung rät Bison Futé:

    • Meiden Sie die A61, zwischen Toulouse und Narbonne, von 8 bis 14 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A7, zwischen Lyon und Orange, von 13 bis 19 Uhr
    • Vermeiden Sie die A10 zwischen Orléans und Tours von 7 bis 12 Uhr und auf der Höhe von Bordeaux von 17 bis 20 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A71 in Höhe von Clermont-Ferrand von 11 bis 17 Uhr.
    • Verlassen oder durchqueren Sie die Île-de-France und die großen Metropolen vor 8 Uhr.
    • Zufahrt nach Italien durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205), dichter Verkehr von 10 bis 17 Uhr.

    Montag, 7. August
    In der Abreiserichtung rät Bison Futé:

    • Meiden Sie die A9, zwischen Montpellier und Spanien, von 11 bis 15 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A63, zwischen Bordeaux und Bayonne, von 12 bis 16 Uhr
    • Vermeiden Sie die A7 zwischen Lyon und Orange von 10 bis 18 Uhr.
    • Vermeiden Sie die A10 in der Region Île-de-France von 10 bis 14 Uhr und auf der Höhe von Bordeaux von 15 bis 19 Uhr.
    • Zufahrt nach Italien durch den Mont-Blanc-Tunnel (N205), überlasteter Verkehr von 12 bis 16 Uhr
  • Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Ein Mann ertrank am späten Donnerstagnachmittag bei der stürmischen Flut am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik.

    Ein 55-jähriger Mann ertrank am späten Nachmittag des 3. August am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik, wie der Sender France Bleu Loire Océan berichtete. Der 55-jährige Mann wurde von den Rettungskräften geborgen, aber konnte nicht wiederbelebt werden. Der Vorfall ereignete sich bei steigender Flut und stürmischem Meer.

    Die ersten Augusttage sind geprägt von hohen und stürmischen Gezeiten an der französischen Atlantikküste und den Küsten des Ärmelkanals mit sehr hohen Wasserständen am Freitag und Samstag.

    Im Departement Côtes-d’Armor wurden am Donnerstagabend zwei 16-jährige Jugendliche unverletzt gerettet, nachdem sie von der steigenden Flut auf einer Insel in Plougrescant eingeschlossen worden waren, die nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist, berichtet der Sender France Bleu Breizh Izel.

    Bereits am Mittwochnachmittag, mitten im Durchzug des Sturmtiefs Patricia, kam eine 57-jährige Frau im Meer bei Ouessant (Finistère) ums Leben.

  • Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Am Donnerstag, dem 3. August, brachte eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly durcheinander. Inzwischen soll die Panne wieder behoben sein.

    Als am Donnerstag, dem 3. August, eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly (Val-de-Marne) teilweise lahmlegte, bezeichnete der Verkehrsminister dieses Ereignis als „inakzeptabel“. Inzwischen sei jedoch alles wieder in Ordnung. Der Sender France 2 berichtet über die Situation. „Die Panne ist behoben und die Gepäckbänder im Terminal 4 von Orly konnten nach mehr als 16 Stunden Stillstand wieder in Betrieb genommen werden“, berichtet der Sender.

    Fluggesellschaften zeigen sich erleichtert
    Die Reisenden haben am Donnerstagabend nach und nach begonnen, ihr Gepäck wieder aufzugeben, und die Situation hat sich wieder normalisiert. Eine große Erleichterung für die Fluggesellschaften, da dem Flughafen Orly ein sehr arbeitsreiches Wochenende mit vielen Urlaubsreisenden bevorsteht. Aber: Die Herausforderung besteht nun darin, die Tausenden von Gepäckstücken, die am Donnerstag liegen geblieben sind, weiterzubefördern. Das verspricht sehr kompliziert zu werden: Die Flüge sind aktuell sehr voll und kein Platz für das Gepäck vorhanden, das nun zusätzlich befördert werden muss.

  • Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Dabei handelt es sich um die höchste Gefahrenstufe. Drei weitere Departements wurden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse.

    Das Waldbrandrisiko wird im Departement Bouches-du-Rhône für Samstag, den 5. August, als „sehr hoch“ eingeschätzt, wie aus dem am Donnerstag von Météo-France veröffentlichten Bulletin hervorgeht. Dies ist das höchste Risikoniveau auf der Waldbrand-Risiko-Skala, die anhand der Wettervorhersagen und des Trockenheitszustands der Vegetation erstellt wird.

    Météo-France hatte das Departement Bouches-du-Rhône bereits für den heutigen Freitag auf die höchste Risikowarnstufe gestellt. Das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden wird somit „im Vergleich zu normalen Sommern sehr hoch“ sein.

    Drei weitere Departements werden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse. Darüber hinaus befinden sich die Departements Hérault, Var und Vaucluse bereits für Freitag in der Gefahrenstufe „hoch“.

    Achtzehn Waldgebiete im Departement Bouches-du-Rhône, acht im Var und eines im Hérault sind am Freitag wegen hoher Brandgefahr gesperrt, wie von den Präfekturen der einzelnen Departements gemeldet wurde. In der Region Vaucluse ist der Zugang zu den Wäldern im Rhône-Tal am Freitag ganztägig verboten, außer für Orte mit einer Ausnahmegenehmigung und für Gruppen, die von einem Guide begleitet werden, der eine spezielle Ausbildung absolviert hat.

  • Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Von dem Ausfall könnten etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betroffen sein.

    Am Donnerstag, dem 3. August, kommt es am Flughafen Orly 4 zu einer „beispiellosen“ Panne im Gepäcksystem, wie die Kommunikationsabteilung des Flughafens mitteilte. Es handelt sich um einen Ausfall des Gepäckfördersystems, der über den ganzen Tag verteilt etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betreffen und zu Verspätungen führen wird.

    Konkret handelt es sich um das System, das die Koffer gleich nach dem Einchecken aufnimmt und sie bis zur Gepäckverteilung befördert. Dort werden die Koffer von Flughafenmitarbeitern abgeholt und zum richtigen Flugzeug transportiert. Im Terminal 4 werden Fluggesellschaften abgefertigt, die nach Übersee oder ins Ausland, insbesondere nach Nordafrika in den Maghreb, fliegen.

    Der Ausfall begann am Donnerstagmorgen mit dem Beginn des Flugbetriebs und dauert derzeit noch an. Daher mussten Lösungen gefunden werden, wie etwa die Verlegung bestimmter Flüge in die Terminals 1, 2 und 3 des Flughafens Orly, wo das System ordnungsgemäß funktioniert. Einige Flüge wurden gar auf den Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle verlegt. Die Flugzeuge der Gesellschaften Air Caraïbes und French Bee mussten ohne das aufgegebene Gepäck starten, sagte ein Verantwortlicher dieser Fluggesellschaften und sprach von einer „kritischen Situation“.

    Auf Twitter bestätigt Paris Aéroport die Panne im Gepäckabfertigungssystem und präzisiert, dass nur das Terminal 4 in Orly betroffen sei. Weiter heißt es, dass Verzögerungen bei der Auslieferung des Gepäcks möglich seien. Paris Aéroport entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren. Es seien Techniker im Einsatz, um zu versuchen, das Problem zu lösen und das Gepäck ordnungsgemäß weiterzuleiten.

    „Ich habe bereits heute Morgen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Aéroports de Paris gesprochen, was in Orly passiert, ist nicht akzeptabel“, sagte der französische Verkehrsminister Clément Beaune gegenüber dem Sender Franceinfo. Der Minister ist der Ansicht, dass „man nicht stundenlang Probleme mit der Gepäcksortierung haben kann“. Der Minister gibt sich aber auch beruhigend: „Wir sind dabei, das Problem zu beheben und Lösungen für die Leute zu finden, die Verspätungen oder Probleme mit ihrem Flug erleben“.

    Was heute in Orly passiert ist, habe aber nichts dem zu, was man letztes Jahr erlebt habe, erklärt der Minister und erinnert an die Schwierigkeiten im Transportwesen und die 35.000 Gepäckstücke, die letztes Jahr auf den Pariser Flughäfen verloren gingen. „So etwas darf man nicht noch einmal erleben, wenn man an die Rugby-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele denkt oder es ganz einfach um die Franzosen und die ausländischen Touristen geht, die unter guten Bedingungen reisen wollen“, so Clément Beaune.

  • Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Am Donnerstag, dem 3. August, überraschte ein starker Gezeitenhub die Bewohner von Saint-Malo. Die Seenotretter sind alarmiert, um Unfälle zu vermeiden und schnell Hilfe zu leisten.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) brachen am Donnerstag, dem 3. August, die Wellen mit aller Wucht gegen die Kaimauern. Die ungewöhnlichen Wetterbedingungen haben die Touristen mit einem Gezeitenkoeffizienten von 102 überrascht. Das Schauspiel ist beeindruckend. „Es ist sehr schön zu sehen. Es ist sehr schön. Man kann sich gar nicht satt sehen“, sagt eine dick eingemummte Passantin gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Stadt werden die Spaziergänger durch Schilder zur Wachsamkeit aufgerufen. Einige Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Die Gefahr einer Überflutung ist zu groß.

    Die Feuerwehr und die Seenotretter sind in Alarmbereitschaft. Am Mittwoch, dem 2. August, ertrank am späten Nachmittag eine Urlauberin auf der Insel Ouessant (Finistère). Wenn das Meer wieder sinkt, werden die Gemeindearbeiter die Spuren, die das Tief hinterlassen hat, beseitigen. Diese Arbeit muss jedoch am Abend nach dem Durchgang der nächsten Flut wiederholt werden.

  • 4-Meter-Monster – Wellenalarm an der Atlantikküste für Donnerstag, den 3. August

    4-Meter-Monster – Wellenalarm an der Atlantikküste für Donnerstag, den 3. August

    An der Küste des Departements Landes werden 3 bis 4 m hohe Wellen erwartet. Es ist extreme Wachsamkeit geboten. Einige Badeorte wollen für heute Abend sogar den Zugang zu den Stränden schließen.

    Das Sturmtief, das bereits gestern die Bretagne und die Normandie getroffen hat, erschüttert weiterhin die Atlantikküste und verursacht sehr hohen Wellengang und gefährliche Strömungen. Am Donnerstag, dem 3. August, rufen die Behörden zur Wachsamkeit auf. Für die Küste des Departements Landes gilt bereits die Alarmstufe Gelb wegen Überflutungsgefahr.

    „Gehen Sie heute kein Risiko im Wasser ein“. Das ist die Botschaft, die von den Behörden eindringlich veröffentlicht wird. Ausserdem wird daran erinnert, dass das Baden außerhalb der bewachten Zonen sehr riskant sein kann und dass man unbedingt die Sicherheitsanweisungen befolgen müsse. Eine rote Flagge bedeutet, dass die Bedingungen nicht gegeben sind, um Badenden einen sicheren Rahmen zu bieten. Strömungen und hohe Wellen können Schwimmer an diesem Donnerstag stark gefährden. Aus diesem Grund hat die Stadt Biscarosse nun beschlossen, den Zugang zu ihren Stränden ab 19 Uhr zu sperren.

    Für das Departement Landes besteht am Donnerstag ein sehr hohes Überflutungsrisiko. Auch hier könnten 3 bis 4 m hohe Wellen entstehen, die die Badenden gefährden. Bereits Anfang der Woche waren die Rettungsschwimmer stark gefordert. Am Mittwoch wurden ein 29-jähriger Mann und sein 11-jähriges Kind 150 m vor der Küste gerettet, berichtet der Sender France Bleu. In Labenne rissen die Strömungen eine Person 250 m vom Strand weg, was den Einsatz eines Hubschraubers erforderte.

  • Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Wegen eines heftigen Brandes musste mitten in der Nacht ein Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze im Departement Gard evakuiert werden.

    Etwa 15 Wohnwagen und Camper wurden in der Nacht auf einem Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze von den Flammen zerstört. Der Alarm wurde um 5 Uhr morgens ausgelöst. Aufgrund des Brandes mussten mindestens fast 820 Urlauber evakuiert werden. Sie wurden für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in einer städtischen Turnhalle untergebracht. 70 Feuerwehrleute und 29 Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.

    „Der Einsatz wird mehrere Stunden dauern, um den Ort zu sichern und alle verbrannten Strukturen zu durchsuchen. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, sich nicht an den Ort des Geschehens zu begeben, um den Einsatz nicht zu behindern“, warnt der Zivilschutz des Departements Gard.