Kategorie: Tourismus

  • Dom-Rep: Julio Iglesias am Flughafen festgenommen – Zoll findet 42 kg Lebensmittel in seinem Gepäck

    Dom-Rep: Julio Iglesias am Flughafen festgenommen – Zoll findet 42 kg Lebensmittel in seinem Gepäck

    Julio Iglesias wurde vom Zoll am Flughafen von Punta Cana kontrolliert. In seinen Koffern befanden sich 42 kg Lebensmittel, deren Einfuhr auf die Insel in der Karibik streng verboten ist.

    Julio Iglesias erlebte vor wenigen Tagen ein Abenteuer, auf das er gut hätte verzichten können. Der spanische Sänger wurde am 10. Januar am Flughafen von Punta Cana in der Dominikanischen Republik verhaftet, weil er eine große Menge an Lebensmitteln transportiert hatte, wie die spanische Zeitung Marca berichtete. In seinem Gepäck befanden sich 42 Kilogramm frische Lebensmittel.

    Erdbeeren, Kirschen, Tomaten, Rüben, Sellerie, Bohnen, Fleisch… Es reicht für ein ganzes Regiment. Tatsächlich ist es eine bekannte Gewohnheit des berühmten spanischen Sängers, auf seinen vielen Reisen zwischen seinen verschiedenen Wohnorten die Lebensmittel mitzunehmen, die er besonders mag.

    Doch dieses Mal, als Julio Iglesias von den Bahamas zurückkehrte, wurde sein Gepäck von den Flughafenbehörden beschlagnahmt und ein Teil seiner Lebensmittel von der Inspektionsabteilung für Pflanzenquarantäne des Landwirtschaftsministeriums konfisziert, wie die Zeitung La Vanguardia schreibt. Laut der dominikanischen Tageszeitung Listin Diaro hat die Dominikanische Republik die Gesundheitsinspektionen aufgrund der Ausbreitung eines Parasiten, der Mittelmeerfliege, die insbesondere in Punta Cana festgestellt wurde, vor einiger Zeit verstärkt.

    Der Fall hat sogar auf höchster Ebene für Aufsehen gesorgt. „Die Regel gilt nicht speziell für ihn oder für jemand anderen, sie gilt für alle“, rechtfertigte der Landwirtschaftsminister der Dominikanischen Republik, Limbert Cruz, das ruppige Vorgehen der Behörden.

  • Paris: Der Place de la Concorde ohne Autos – dieses Projekt existiert nicht erst seit gestern

    Paris: Der Place de la Concorde ohne Autos – dieses Projekt existiert nicht erst seit gestern

    Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Sonntag an, dass die Hälfte des Place de la Concorde nach den Olympischen Spielen nicht wieder für den Autoverkehr freigegeben wird. Der Place de la Concorde wird nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilweise nur Fußgängern zur Verfügung stehen. Dies kündigte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag, dem 14. Dezember, in einem Interview mit der Zeitung La Tribune dimanche an. Der Place de la Concorde, auf dem im nächsten Sommer während der Olympischen Spiele die Basketball-, Skateboard- und Breakdance-Wettbewerbe stattfinden werden, wird nach den Spielen nicht vollständig an den Autoverkehr zurückgegeben. „Der Verkehr wird flüssiger, wenn man die Hälfte des Platzes sperrt“, meint die Pariser Bürgermeisterin und fügt hinzu, dass der „Platz, der dem Auto an diesem emblematischen Ort eingeräumt wird, nur eine kurze Episode in der Geschichte gewesen sein wird“. Den Place de la Concorde den Fußgängern zurückzugeben, ist…

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  • Savoyen: 48 Schulkinder und 7 Erwachsene wurden Opfer einer Lebensmittelvergiftung

    Savoyen: 48 Schulkinder und 7 Erwachsene wurden Opfer einer Lebensmittelvergiftung

    Die aus Belgien stammende Gruppe wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag von Kopfschmerzen und Erbrechen heimgesucht. Ein Erwachsener und zwei Kinder wurden in das Krankenhaus von Albertville eingeliefert. Eine Gruppe von 48 Kindern und 7 Erwachsenen hat in der Nacht von Montag, dem 15. Januar, auf Dienstag, den 16. Januar, während ihrer Ski-Ferienfahrt in Saint-Nicolas-la-Chapelle (Departement Savoyen) eine Lebensmittelvergiftung erlitten, wie der Sender Franceinfo am Dienstag unter Berufung auf die Gendarmerie meldete. Zehn Kinder und ein Erwachsener mussten in der Nacht von Rettungskräften versorgt werden. Der Erwachsene sowie zwei Kinder wurden anschließend in das Krankenhaus von Albertville eingeliefert. Die Gruppe kam aus dem belgischen Charleroi.Die Kinder und Erwachsenen wurden in der Nacht von Kopfschmerzen und Erbrechen heimgesucht. Die herbeigerufenen Rettungskräfte schlossen eine Kohlenmonoxidvergiftung aus und gaben einer Lebensmittelvergiftung den Vorzug. Am Dienstag w…

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  • Der Spaziergang eines Paares endet in einer Tragödie: Der Mann wird von der Flut mitgerissen

    Der Spaziergang eines Paares endet in einer Tragödie: Der Mann wird von der Flut mitgerissen

    Ein Ehepaar in den Sechzigern machte am späten Montagmorgen einen Spaziergang vor der Küste von Camiers im Departement Pas-de-Calais, doch der Spaziergang entwickelte sich zu einem Albtraum. Das Paar wurde von der Flut eingeholt. Der Mann starb, die Frau erlitt eine schwere Unterkühlung.

    Ein Paar hatte vor, einige Tage Urlaub am Meer in Camiers im Departement Pas-de-Calais zu verbringen. Am späten Vormittag des Montags machten der Mann und die 69-jährige Frau einen Spaziergang am Strand. Dabei achteten sie offensichtlich nicht auf die Gezeiten.

    Das Paar wagt sich zu weit vom Strand weg. „Sie hatten sich weit vom Strand entfernt auf eine Sandzunge bewegt“, erzählt ein Kitesurfer in der Zeitung La Voix du Nord. Am Morgen war Niedrigwasser, aber anschliessend stieg das Meer wieder an. Am Strand bemerkt der Kitesurfer, ein Arzt aus dem Badeort Camiers, dass das Paar in die Falle gehen wird. Er ruft ihnen zu, aber sie können ihn nicht hören. Er bittet einen Spaziergänger, den Notruf zu wählen, und springt selbst ins Wasser, um zu helfen.

    Als er das Paar erreicht, sind der Mann und die Frau auf der Sandzunge von der Flut eingeschlossen und haben keine Möglichkeit, an den Strand zurückzukehren. Die Frau treibt auf dem Rücken, der Mann liegt auf dem Bauch und hat das Gesicht im Wasser. Der Arzt und Kitesurfer begreift schnell, dass es für den Mann leider keine Rettung mehr gibt. Der Arzt bringt die Frau mit seinem Surfbrett zurück an den Strand. Einige herbeigeeilte Spaziergänger nehmen sich ihrer an und wärmen sie auf.

    Der Arzt geht erneut ins Wasser, um auch den Ehemann zu holen, und führt am Strand eine Herzmassage durch. Leider kann er den Ehemann nicht wieder ins Leben zurückholen. Auch der Feuerwehr, die inzwischen vor Ort eintraf, gelang es nicht, den Verunglückten wiederzubeleben. Die Frau wurde in stark unterkühltem Zustand in ein Krankenhaus in Boulogne-sur-Mer eingeliefert.

    Die Seepräfektur des Ärmelkanals weist darauf hin, dass man sich vor Spaziergängen am Meer unbedingt über die Gezeiten informieren sollte.

  • Charente-Maritime: Unglaubliche Notlandung eines Kleinflugzeugs in La Rochelle

    Charente-Maritime: Unglaubliche Notlandung eines Kleinflugzeugs in La Rochelle

    Eine zweimotorige Maschine musste am Samstag, dem 13. Januar, auf dem Flughafen von La Rochelle notlanden.

    Am Flughafen La Rochelle-Île de Ré (Departement Charente-Maritime) hielten am Samstag, den 13. Januar, alle den Atem an. Ein Pilot musste seine Maschine mit abgeschaltetem Motor auf dem Bauch landen, weil die Fahrwerke blockiert waren und nicht ausgefahren werden konnten. Die zweimotorige Maschine, die in Rouen (Seine-Maritime) gestartet war, gehört einer Firma, die auf Luftaufnahmen spezialisiert ist.

    Beim Landeanflug auf La Rochelle stellte der Pilot fest, dass sich die Fahrwerke nicht ausfahren ließen. Das Jagdgeschwader der französischen Luftwaffe in Mont-de-Marsan (Landes) wurde alarmiert. Ein Rafale-jagdflieger stellte, nachdem seine Besatzung das Blockieren der Räder festgestellt hatte, den Kontakt mit dem Piloten der zweimotorigen Maschine her. „Das ist nichts Harmloses. Als ich neben ihm flog, war eines der letzten Worte, die ich zu ihm sagte: Viel Glück und alles Gute“, berichtet der Jagdflieger Vincent später. Der Pilot des zweimotorigen Flugzeugs landete auf einer für die Notlandung vorbereiteten Landebahn: einem Schaumteppich, der von der Flughafenfeuerwehr ausgelegt wurde. Die Notlandung funktionierte ausgesprochen gut und die beiden Besatzungsmitglieder blieben tatsächlich unverletzt!

  • Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Versehentlich zeigte eine Tankstelle in Pau mehrere Kraftstoffsorten für weniger als 1 Euro pro Liter an. Sofort stürmten Autofahrer die Zapfsäulen. Die Polizei musste eingreifen.

    Am Mittwochabend zeigte eine Avia-Tankstelle in Pau mehrere ihrer Kraftstoffe für weniger als 1 Euro pro Liter an. Zum Beispiel sollte Dieselkraftstoff nur noch 0,919 € kosten. Die Preise purzlten gegen 20.30 Uhr wie von Geisterhand auf diesen Tiefstand.

    Ein Schnäppchen für Autofahrer, die an der Tankstelle vorbeifuhren und die unglaublich niedrigen Preise entdeckten. Sehr schnell bildete sich auf der Avenue Jean-Mermoz in Pau eine immer länger werdende Schlange. Einige Kunden hatten sogar Kanister dabei.

    Dutzende von Autos standen Schlange, was die Polizei stutzig machte die schließlich einschreiten musste, um Ausschreitungen zu verhindern. „Ich dachte, dass das Jahr wirklich sehr gut anfängt, ich habe noch nie für 47 Euro getankt!“, sagt ein glücklicher Autobesitzer gegenüber dem Sender France Bleu Béarn Bigorre.

    Am diesem Tag kehrte erst um 22.10 Uhr wieder Ruhe ein. Der Dieselkraftstoff, der mit 0,91 € angezeigt wurde, sollte eigentlich für 1,91 € verkauft werden.

    Ein „menschlichen Fehler“ habe zu der falschen Preisangabe geführt, kommentierte der Tankstellenbetreiber gegenüber der Zeitung La République des Pyrénées. Ein Angestellter hatte sich am Ende seiner Schicht bei der Änderung der Preise vertan, danach wurde die Tankstelle für die Nacht auf Vollautomatik umgestellt…

  • Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Departement Alpes-Maritimes) zehn Meter in die Tiefe. Zwei Fahrgäste im Alter von 14 Jahren wurden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach dem Unfall positiv auf Cannabis und Kokain getestet und verhaftet.

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Alpes-Maritimes) auf die etwa 10 Meter tiefer liegenden Bahnschienen. Der Fahrer und die beiden 14-jährigen Fahrgäste konnten schnell aus dem auf der Seite liegenden Bus gerettet werden. Mit schweren Verletzungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. „Der Fahrer war aus unbekannten Gründen bergauf fahrend rechts gegen einen Felsen geprallt und nach Gegenlenken links neben der Straße etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt“, berichtete der Einsatzkommandant der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes.

    Glücklicherweise befanden sich nur drei Personen an Bord. Unmittelbar nach dem Unfall wurde der 31-jährige Fahrer positiv auf Cannabis und Kokain getestet. Er war bereits früher wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Am Freitagabend verwies die zuständige Verkehrsbehörde auf die Verantwortung des für die Linie zuständigen Subunternehmers und erklärte, sie sei bereit, Klage einzureichen. Der Bus wurde aus dem Gleisbett gezogen. Der Fahrer befindet sich in Polizeigewahrsam. Er könnte wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt werden.

  • Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    „Zwei Leichen wurden an Bord des Wracks gefunden“, erklärte die Meerespräfektur des Mittelmeers.

    Zwei Menschen sind beim Absturz eines kleinen Hubschraubers, der in Cannes gestartet war und vor Mandelieu-la-Napoule (Departement Alpes-Maritimes) ins Meer stürzte, ums Leben gekommen, wie die Seepräfektur des Mittelmeers am Donnerstag, dem 11. Januar, mitteilte.

    „Zwei Personen befanden sich an Bord des Hubschraubers“, der „einige hundert Meter vom Flughafen Cannes-Mandelieu entfernt“ abgestürzt sei, heißt es in der Erklärung der Präfektur. „Die beiden Leichen wurden von den Feuerwehrtauchern an Bord des Wracks gefunden“.

    Der Alarm war gegen 16 Uhr von Zeugen des Absturzes ausgelöst worden. Ein großes Such- und Rettungsteam wurde sofort mobilisiert, darunter drei Feuerwehrboote, drei weitere Boote der Seenotretter aus Cannes, Antibes und Théoules-sur-Mer sowie ein Dragon-Hubschrauber des Zivilschutzes, wie die Präfektur mitteilte. Die Küsten-Nautikbrigade der Gendarmerie aus Antibes und ein Sicherheitsboot des Flughafens von Cannes waren ebenfalls an den Bergungsmaßnahmen beteiligt.

    Dem Sender France 3zufolge handelte es sich um eine 35-jährige Pilotin und einen 27-jährigen Mann, der ihr Flugschüler war.

    Der Hubschrauber vom Typ R22 war vom Flughafen Cannes-Mandelieu aus gestartet und stürzte vor dem Strand Playa chica, einige hundert Meter vom Flughafen entfernt, ab.

    In den sozialen Netzwerken sprach Sébastien Leroy, Bürgermeister von Mandelieu-la-Napoule, den Familien und Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

  • 32-jährige Frau läuft nackt durch einen TGV und springt bei fast 140 km/h aus dem fahrenden Zug

    32-jährige Frau läuft nackt durch einen TGV und springt bei fast 140 km/h aus dem fahrenden Zug

    Eine Frau wurde dabei beobachtet, wie sie nackt in einem TGV-Zug auf der Strecke von Hendaye nach Paris herumirrte. Später wurde die Frau dabei gesehen, wie sie aus dem fahrenden Zug sprang.

    Die 800 Passagiere des TGV, der von Hendaye (Departement Pyrénées-Atlantiques) nach Paris fuhr, hatten zweifellos nicht mit einem solchen Ereignis gerechnet. Am Montag, dem 8. Januar, kam der Zug mit erheblicher Verspätung in der französischen Hauptstadt an: Die SNCF spricht von einem „Personenunfall“. Schuld daran sei vor allem das zumindest ungewöhnliche und gefährliche Verhalten einer 32-jährigen Passagierin, die sich an Bord des Zuges befand.

    Wie die Zeitung Sud-Ouest berichtete, wurde die Junge Frau kontrolliert, trug allerdings weder ihren Ausweis noch eine gültige Fahrkarte bei sich. Zum Erstaunen der Passagiere wurde die 30-Jährige später dabei beobachtet, wie sie nackt durch die Reihen der ersten Klasse lief. Die Kontrolleure versuchten der jungen Frau habhaft zu werden, jedoch ohne Erfolg: Die Frau verschwand.

    Laut der Zeitung Sud-Ouest flüchtete die Frau in den hinteren Teil des TGV-Zuges. Die junge Frau riss dann die Plomben der Tür heraus, die den ersten vom zweiten Zug trennte, und schlüpfte durch eine kleine Zugangsluke. Die Kontrolleure fanden die junge Frau schließlich am Boden einer Falltür. Als die 32-Jährige die Männer sah, rutschte sie aus der Luke und fiel auf die Gleise. Der TGV fuhr zu diesem Zeitpunkt mit 140 km/h.

    Die junge Frau wurde von herbeigerufenen Rettungskräften bewusstlos auf den Gleisen aufgefunden. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen. Das Opfer wurde in das Krankenhaus Pellegrin in Bordeaux (Departement Gironde) gebracht. Der Zug wurde im Bahnhof von Facture-Biganos angehalten. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Unfalls besser zu verstehen. Die SNCF hat außerdem eine interne Untersuchung eingeleitet.

  • Schneefall: Chaos auf der A75 am Mittwochabend – Autofahrer schliefen in Tankstellen!

    Schneefall: Chaos auf der A75 am Mittwochabend – Autofahrer schliefen in Tankstellen!

    Starke Schneefälle gingen am Mittwochabend auf der A75 rund um Clermont-Ferrand nieder. Hunderte von Autofahrern steckten fest. Einige mussten sogar in Tankstellen übernachten.

    Es war eine harte Nacht für die Autofahrer, die sich am Mittwochabend entschieden hatten, die A75 zu benutzen. Trotz der vorhergesagten Schneefälle und obwohl die Achse Béziers-Clermont-Ferrand teilweise in großer Höhe liegt, war für den Puy-de-Dôme, wo es am frühen Mittwochnachmittag zu schneien begann, keine Wetterwarnung ausgerufen worden.

    Bereits am späten Mittwochabend waren die Ausfahrten von Clermont-Ferrand und die Straße nach Riom von liegengebliebenen Fahrzeugen verstopft. Um 19 Uhr waren bereits etwa 8 km Stau entstanden. „In 20 Jahren habe ich so etwas zum ersten Mal gesehen! Überall stehen die Autos“, wird ein Autofahrer von der Zeitung La Montagne zitiert. „Viele Autofahrer haben keine Winterausrüstung. An den Steigungen halten sie am Straßenrand an und gehen dann zu Fuß weiter. Es gibt auch Verrückte, die es trotzdem versuchen und dann alle blockieren!“ Ein Anwohner und Pendler brauchte am Mittwochabend drei Stunden, um nach Hause zu kommen.

    Am späten Mittwochabend hatte die Präfektur des Departements Puy-de-Dôme den Verkehr von LKWs über 7,5 Tonnen auf der A75 in beiden Richtungen zwischen Veyre-Menton und Lorlanges verboten. Dies verhinderte jedoch nicht, dass sich bereits auf der Autobahn befindliche LKWs in Probleme gerieten. Mehr als 10 cm Schnee bedeckten die Fahrbahn.

    Querstehende LKWs und liegengebliebene Fahrzeuge verstopften die A75. Am frühen Morgen des Donnerstags standen mindestens noch 30 LKWs auf dem Seitenstreifen. In der Gegend von Issoire hielten einige Autofahrer auf einer Autobahnraststätte an und versuchten, dort trotz der Kälte in ihren Fahrzeugen zu schlafen. Der Tankstellenbetreiber bot ihnen an, im Inneren der Tankstelle auf provisorischen Betten mit Decken zu schlafen.

    Die Situation hat sich seit seit dem frühen Vormittag verbessert. Die A75 ist zwischen Béziers und Clermont-Ferrand in beiden Richtungen wieder geöffnet. Um 8 Uhr berichtet die Website Inforoute Massif Central, dass die Verkehrsbedingungen wieder annähernd normal sind.