Kategorie: Tourismus

  • Verkehr am Neujahrswochenende: Die Vorhersage für Frankreichs Straßen

    Verkehr am Neujahrswochenende: Die Vorhersage für Frankreichs Straßen

    Der amtliche Verkehrsdienst Bison futé sagt voraus, wo man während des Neujahrswochenendes am besten nicht mit dem Auto fahren sollte.

    Viele Menschen planen, an diesem Neujahrswochenende in Frankreich mit ihrem Auto zu reisen, manchmal sogar bis ans andere Ende Frankreichs. Hier finden Sie die Verkehrsvorhersagen von Bison futé für Freitag, den 29., Samstag, den 30. und Sonntag, den 31. Dezember.

    Bison futé erwartet für diesen Freitag keine besonderen Störungen auf den Straßen Frankreichs und präsentiert eine vollständig grüne Karte, sowohl in Richtung der Abreise als auch in Richtung der Rückkehr.

    Samstag, 30. Dezember
    Urlauber, die in die französischen Alpen fahren wollen, sollten darauf achten, dass sie am Samstag nicht zu jeder beliebigen Zeit auf die Straße gehen. Bison futé stuft die gesamte Region Auvergne-Rhône-Alpes in Richtung der Ferienorte und Ski-Gebiete als rot ein. Der Vorhersagedienst rät dringend, die A7 zwischen Lyon und Orange von 16.00 bis 18.00 Uhr, die A40 zwischen Mâcon und Annemasse von 14.00 bis 16.00 Uhr und die A43 zwischen Lyon und Chambéry von 10.00 bis 19.00 Uhr zu meiden. Im übrigen Frankreich wird der Tag sowohl in der Abreise- als auch in der Rückreiserichtung als grün eingestuft.

    Sonntag, 31. Dezember
    Bison futé stuft den Sonntag sowohl für die Abreise als auch für die Rückreise als grün ein, warnt jedoch vor möglichen, örtlich begrenzten, Schwierigkeiten am Abend, für diejenigen, die aus den Ferienorten wieder nach Hause reisen möchten.

  • Keanu Reeves verbrachte die Weihnachtsferien in Corrèze und der Dordogne

    Keanu Reeves verbrachte die Weihnachtsferien in Corrèze und der Dordogne

    Der Schauspieler Keanu Reeves und seine Lebensgefährtin, die Künstlerin Alexandra Grant, verbrachten die Weihnachtsfeiertage im Kreise ihrer Familie bei ihrer Mutter Marcia Grant. Der Urlaub bestand aus Restaurantbesuchen, Erholung und einem Besuch der Höhle von Lascaux. Die Bewohner der kleinen Gem…

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  • Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Zwei Personen kamen am Donnerstag nach einem Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben, eine dritte Person stürzte im Ecrins-Massiv im Departement Isère in den Tod.

    Es gibt immer ein Risiko, wenn man abseits der Pisten unterwegs ist. Zwei Personen kamen am Donnerstag, dem 28. Dezember, durch einen Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben. Die Lawine löste sich am frühen Nachmittag in einem Bereich in der Nähe des Skigebiets von Saint-Gervais-les-Bains im Mont-Blanc-Massiv, wie die Präfektur des Departements Haute-Savoie mitteilte.

    Eine Lawine, die in einer Höhe von 2.300 m abging, stürzte 400 m in die Tiefe und erfasste acht Personen, wie die Präfektur berichtete. Die Bilanz lautete auf „zwei Todesopfer, ein Leichtverletzter und fünf weitere Personen, die unverletzt geblieben sind“. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.

    Tödliche Wanderung im Departement Isère
    Etwa zur gleichen Zeit stürzte im Departement Isère ein 31-jähriger Mann, der mit einem Freund „abseits der Wege unterwegs war, um die Gämse zu sehen“, 500 Meter tief von einem Felsriegel in der Gemeinde Chantepérier im Ecrins-Massiv ab, wie die Gendarmerie de haute montagne in Grenoble mitteilte. Der andere Wanderer, ein 26 Jahre alter Mann, konnte evakuiert werden und blieb unverletzt.

  • Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Die Organisation UFC-Que Choisir warnt vor einem Anstieg der Hotelzimmerpreise in Paris und der Region Île-de-France während der Olympischen Spiele im Sommer 2024. Auch die Buchungsbedingungen würden sich verschärfen, so der Verband.

    Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auf der Seine verspricht spektakulär zu werden, und die Preise für Hotelzimmer an diesem Abend explodieren bereits heute. Die Verbraucherschutz-Organisation UFC-Que Choisir hat die Übernachtungspreise von 80 Hotels in der Nähe des Austragungsortes der Eröffnungsfeier im Abstand von 15 Tagen verglichen. „Der Durchschnittspreis für die Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2024 betrug 1.033 Euro gegenüber 317 Euro vom 12. auf den 13. Juli, was einem Anstieg von 226 % entspricht“, so die Vereinigung.

    Insgesamt stieg der Preis für eine Übernachtung in der Region Île-de-France von 169 Euro im Juli 2023 auf 699 Euro während der Olympischen Spiele. UFC-Que Choisir geht noch weiter und prangert die Praktiken der Hoteliers an. Nach Angaben der Vereinigung würden 30 % der Hotels, die derzeit Zimmer anbieten, ein Minimum von zwei Übernachtungen verlangen. Einige zögern nicht, noch weiter zu gehen. Die Rechnung für die 15 Millionen erwarteten Touristen wird insgesamt sehr hoch ausfallen, da das Metroticket während der Olympischen Spiele auch auf 4 Euro erhöht wird und sogar die Preise für Sehenswürdigkeiten bereits ab Januar 2024 steigen werden.

  • Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Die Maschine konnte am Montag wieder abheben, nachdem sie vier Tage lang wegen des Verdachts auf Menschenhandel auf dem Flughafen Paris-Vatry im. Departement Marne festgehalten worden war. Die Fluggesellschaft „Legend Airlines“, die den Flug durchführte, bleibt weiterhin verdächtig.

    Ein Teil der in Marne am Flughafen Vatry gestrandeten indischen Passagiere ist am Montag, dem 25. Dezember, nach Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgeflogen. An Bord befanden sich 276 der 303 in Frankreich gestrandeten Passagiere.

    Ihr Flug, der ursprünglich von Fujairah nach Managua in Nicaragua ging, war am Donnerstag, dem 21. Dezember, nach einer technischen Zwischenlandung in Frankreich gestoppt worden. Die Justiz hatte das Flugzeug wegen des Verdachts auf illegale Einwanderung festgesetzt. Die Strecke wurde von der rumänischen Fluggesellschaft Legend Airlines bedient. Eine Fluggesellschaft, die seit bereits im Visier der Justiz steht und von der bekannt ist, dass sie regelmäßig Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten / Frankreich / Nicaragua organisiert.

    Mindestens acht Flüge im Dezember
    Legend Airlines führte allein im Dezember 2023 mindestens acht Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Nicaragua über Frankreich durch. Die Flugzeuge – zwei Airbus A340-300 mit einer Kapazität von rund 300 Passagieren – starten immer in Fujairah, Ziel ist Managua mit Zwischenstopps in Vatry, aber manchmal auch am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Am 21. Dezember war laut der Website Flightradar24.com ein weiterer Flug der Fluggesellschaft auf dem Flughafen Charles de Gaulle in die entgegengesetzte Richtung unterwegs: Nicaragua – Frankreich – Vereinigte Arabische Emirate.

    Dieselbe Fluggesellschaft führte bereits im Hochsommer zwei ähnliche Flüge durch: Abflug in den Emiraten, Zwischenstopp in Vatry und Landung diesmal in El Salvador, ebenfalls in Mittelamerika. Legend Airlines ist jedoch keine klassische kommerzielle Fluggesellschaft, sie vermietet ihre Dienste an Unternehmen. Sie wurde 2020 in Rumänien gegründet und ist von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde zertifiziert.

    Zwei afghanische Anteilseigner
    Seit März 2022 sind ihre eigentlichen Eigentümer jedoch afghanisch. Zwei Geschäftsleute, die mit Afghanistans größter privater Fluggesellschaft Kam Air verbunden sind, der der Flugbetrieb in Europa untersagt ist, da sie die regulatorischen Aufsichtsstandards nicht erfüllt. Laut den Informationen, die das rumänische Handelsregister übermittelt, ist der Afghane Youresh Ramin der Mehrheitsaktionär mit über 50 % der Anteile. Er hat einen niederländischen Pass. Timor Shahab Shah, Anteilseigner mit 45 %, er ist ebenfalls Afghane mit einem türkischen Pass.

    Seit der Übernahme durch die afghanischen Geschäftsleute begann die Fluggesellschaft, Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 zu erwerben, von denen einige zuvor von der Fluggesellschaft Belgium Airlines betrieben wurden. Die Fluggesellschaft hat mindestens zwei dieser Flugzeuge in ihrer Flotte. Ebenfalls laut der Website Boardingpass.ro „werden derzeit weitere Airbus A340-Flugzeuge angeschafft“. Boardingpass.ro weist darauf hin, dass sich keines dieser in Rumänien registrierten Flugzeuge in Rumänien befindet. Sie sind hauptsächlich in Jordanien und der Türkei stationiert.

    Die offizielle Website von Legend Airlines gibt überraschenderweise Presseartikel weiter, die der Tätigkeit des Unternehmens skeptisch gegenüberstehen. So findet sich beispielsweise das folgende Zitat aus einer Veröffentlichung der brasilianischen Website Aeroin aus dem August 2022: „Das Start-up-Unternehmen schweigt sich über seinen Geschäftsplan aus und hat lediglich angegeben, dass es ‚direkte Langstreckenflüge von Rumänien aus‘ plant, ohne irgendwelche Ziele zu nennen oder zu sagen, ob die Flüge regelmäßig stattfinden werden.“

    Es scheint, dass die Fluggesellschaft hauptsächlich Charterflüge anbietet und ihre Flugzeuge auch an andere Fluggesellschaften vermietet. So soll im Juni dieses Jahres die indische Billigfluggesellschaft Spicejet zwei Flugzeuge für Verbindungen zwischen Indien und Mekka gemietet haben, um muslimische Pilger zu befördern. Die Fluggesellschaft ist als Privatunternehmen nicht verpflichtet, ihre Geschäfte und Verträge zu veröffentlichen oder die Art der durchgeführten Flüge zu spezifizieren (Geschäft, Tourismus, Fracht…).

    In Bezug auf die Verbindungen zwischen Fujairah und Managua zeigt sich, dass Legend Airlines nicht die einzige Fluggesellschaft ist, die solche Flüge anbietet. Luftfahrt-Spezialisten weiusen darauf hin, dass auch die deutsche Fluggesellschaft USC (Universal Sky Carrier) solche Flüge anbietet.

  • Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Neue Regelungen sollen in Frankreich Anfang 2024 in Kraft treten. Herabsetzung des Mindestalters, strengere Regeln für den Erwerb und die Verlängerung, digitaler Führerschein… Hier die fünf wichtigsten neuen Regelungen, die den Führerschein in Frankreich in den nächsten Monaten betreffen werden. Führerschein ab 17 JahrenAb dem 1. Januar 2024 wird das erforderliche Mindestalter für den Führerschein von 18 auf 17 Jahre gesenkt. Premierministerin Elisabeth Borne hatte diese Maßnahme bereits im Juni angekündigt und betont, dass dies „ein echtes Plus“ sein würde, insbesondere für junge Menschen in der Ausbildung. „Ab Januar 2024 wird man den Führerschein ab 17 Jahren machen und auch ab 17 Jahren fahren können“, erklärte sie damals. Neue rechtliche Regelungen bei Todesfällen und Körperverletzungen Es sollen „alle fahrlässigen Tötungsdelikte durch den Fahrer eines Kraftfahrzeugs mit oder ohne erschwerende Umstände“ zu Totschlag im Straßenverkehr umdeklariert werden. Tötungsdelikte im Straßenv…

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  • „Gewinnen Sie ein Jahr lang kostenlose SNCF-Tickets“ –  Vorsicht vor Betrug in sozialen Netzwerken

    „Gewinnen Sie ein Jahr lang kostenlose SNCF-Tickets“ – Vorsicht vor Betrug in sozialen Netzwerken

    Die französische Bahngesellschaft SNCF veröffentlichte eine Nachricht, in der sie die Nutzer vor einem Betrug warnte, der in den letzten Wochen im Internet kursiert. Betrüger gaukelten Internetnutzern die Möglichkeit vor, ein Jahr lang kostenlose Zugreisen zu gewinnen.

    Es ist ein neuer Betrug, der im Internet kursiert. Diesmal richtet er sich gegen Kunden der SNCF. Die französische Bahngesellschaft teilte vor einigen Tagen mit, dass einige Kunden bereits Opfer eines falschen Gewinnspiel geworden sind, das anlässlich der Weihnachtsfeiertage über soziale Netzwerke verbreitet wird.

    „Ein gefälschtes Gewinnspiel mit dem Titel ‚Joyeux voyage et meilleurs vœux‘ (Fröhliche Reise und beste Wünsche) kursiert derzeit in verschiedenen sozialen Medien. Es handelt sich um einen Betrug“, erklärte die SNCF in einem Post auf X (früher Twitter). Die Betrüger versprechen „1.000 Glücklichen“, ein Jahr lang kostenlose Fahrten mit den Zügen der SNCF gewinnen zu können. Um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten, muss der Internetnutzer einen Link auf Whatsapp teilen. Eine Manipulation, die es den Betrügern ermöglicht, auf die persönlichen Daten der betroffenen Person zuzugreifen.

  • Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Die nationale türkische Fluggesellschaft hat bei Airbus eine Mega-Bestellung aufgegeben. Sie hat einen Vertrag über 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge unterzeichnet. Der europäische Flugzeughersteller wird in diesem Jahr seinen 2013 aufgestellten Rekord bei den Jahresbestellungen deutlich übertreffen.

    Am 15. Dezember gab Turkish Airlines ihre Mega-Bestellung bei Airbus offiziell bekannt. Die nationale türkische Fluggesellschaft hat 220 Flugzeuge bestellt. Der unterzeichnete Vertrag umfasst 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge. Unter anderen hat Turkish Airlines für 50 A350-900, 15 A350-1000 und 5 A350F in der Frachtversion unterschrieben. Christian Scherer, der neue Chef der Flugzeugsparte von Airbus, meint: „Diese Bestellung von Flugzeugen der neuesten Generation ist eine Demonstration der kühnen Vision von Turkish Airlines.“

    „Die Erweiterung unserer Flotte um diese Flugzeuge (…) wird nicht nur unsere operativen Fähigkeiten verbessern, sondern auch erheblich zu unseren Umweltzielen beitragen“, sagte Ahmet Bolat, der Vorsitzende des Verwaltungsrats und des Exekutivkomitees von Turkish Airlines. „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die zukünftige Entwicklung der türkischen Luftfahrtindustrie. Durch die Modernisierung unserer Flotte mit effizienteren und umweltfreundlicheren Flugzeugen stärken wir unsere Führungsposition in der globalen Luftfahrt und tragen zur Bedeutung des Landes als Drehscheibe der Luftfahrt bei.“

    Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul wurde 1933 als Turkish State Airlines gegründet und verfügt heute über eine Flotte von über 400 Mittel- und Langstreckenflugzeugen, ausschließlich Airbus- und Boeing-Flugzeuge.

    Mit diesem neuen Auftrag wird Airbus seinen bisherigen Bestellrekord aus dem Jahr 2013 mit 1.503 Flugzeugen pulverisieren. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Airbus 1.395 Nettobestellungen für Flugzeuge. Zählt man die im Dezember unterzeichneten Verträge hinzu – sechs A350F für die Cathay Group, 100 A321neo für den Leasinggeber Avolon und jetzt die 220 A321 und A350 für Turkish Airlines -, hat der europäische Flugzeughersteller seit Jahresbeginn 1.721 Nettoaufträge eingesammelt. So viele wie nie zuvor.

  • Luftfahrt: Rekord-Passagierzahlen für 2024 erwartet

    Luftfahrt: Rekord-Passagierzahlen für 2024 erwartet

    Rund 4,7 Milliarden Menschen werden 2024 voraussichtlich mit dem Flugzeug reisen, ein historischer Rekord, der das Vor-Covid-Niveau von 4,5 Milliarden im Jahr 2019 deutlich übertrifft, so die jüngsten Prognosen der International Air Transport Association (IATA). Mit Aufträgen in Hülle und Fülle, zum Beispiel für Airbus, geht es der Luftfahrtbranche so gut wie nie zuvor.

    Die Covid-19-Pandemie scheint für die Luftfahrtbranche weit weg zu sein. Seit einigen Wochen sind die Prognosen für das Wachstum des Flugverkehrs so positiv, dass die Branche das Passagieraufkommen vor der Pandemie wieder erreichen und sogar übertreffen dürfte.

    Mitte Oktober aktualisierte Eurocontrol, die europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, ihre Frühjahrsprognose 2023 unter Berücksichtigung der Trends bei den Sommerflügen und der aktualisierten Wirtschaftsprognosen. Während Eurocontrol im Januar die „breite Erholung“ hervorhob, die der Luftverkehr 2022 trotz zweier großer Rückschläge (die Omicron-Welle des Covid-19 und dann die russische Invasion in der Ukraine) verzeichnete, heißt es diesmal: „Im Vergleich zum Verkehrsniveau von 2019 wird die Zahl der Flüge 2023 voraussichtlich 10,2 Millionen (92%), 2024 10,9 Millionen (98%) und 2025 11,1 Millionen (100%) betragen. Auf monatlicher Basis erwarten wir, dass wir im Sommer 2024 100 % von 2019 erreichen werden“. „Nach 2025 dürfte das Flugwachstum in der Basisprognose für den Zeitraum 2025-2029 durchschnittlich 1,6 % betragen“, so Eurocontrol.

    Dieser Anstieg des Flugverkehrs, der die Passagierzahlen vor dem Covid wieder erreichen oder sogar übertreffen könnte, wurde diese Woche durch die Prognosen der International Air Transport Association (IATA) untermauert.

    4,7 Milliarden Menschen werden voraussichtlich im Jahr 2024 mit dem Flugzeug reisen.
    „Es wird erwartet, dass 2024 etwa 4,7 Milliarden Menschen reisen werden, ein historischer Rekord, der das vorpandemische Niveau von 4,5 Milliarden im Jahr 2019 übertrifft“, so der Verband, dem rund 295 Unternehmen angehören. „Die Nettogewinne der Luftfahrtindustrie werden 2024 voraussichtlich 25,7 Milliarden US-Dollar erreichen (Nettogewinnmarge von 2,7 %). Dies wird eine leichte Verbesserung gegenüber 2023 darstellen, als ein Nettogewinn von 23,3 Milliarden US-Dollar (2,6 % Nettogewinnmarge) erwartet wurde“, so die IATA in einer am 6. Dezember veröffentlichten Mitteilung.

    „Die Betriebsgewinne der Luftfahrtindustrie werden 2024 voraussichtlich 49,3 Milliarden US-Dollar erreichen, verglichen mit 40,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023. Die Gesamteinnahmen im Jahr 2024 werden voraussichtlich um 7,6 % im Jahresvergleich steigen und einen Rekordwert von 964 Milliarden US-Dollar erreichen“, so die IATA, die darauf hinweist, dass auch die weltweiten Umsätze einen historischen Wert erreichen.

    „Obwohl dies mehr als das Doppelte des Wachstumstrends vor der Pandemie ist, dürfte 2024 das Ende der spektakulären Jahreszuwächse markieren, die den Aufschwung von 2021 bis 2023 kennzeichneten“, so die IATA.
    „Ein Drittel der befragten Reisenden gab an, mehr zu reisen als vor der Pandemie. Etwa 49 % geben an, dass ihre Reisegewohnheiten nun ähnlich wie vor der Pandemie sind. Nur 18% geben an, weniger zu reisen“, so die IATA.

    „Mit Blick auf die Zukunft sagen 44%, dass sie in den nächsten 12 Monaten mehr reisen werden als in den vorangegangenen 12 Monaten. Nur 7 % sagen, dass sie weniger reisen werden, und 48 % erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten im Vergleich zu den vorherigen 12 Monaten ein ähnliches Reiseniveau beibehalten werden.“

    Ein gutes Omen also für die Luftfahrtbranche, denn die Prognosen werden insgesamt als zuverlässig eingestuft. Eurocontrol stellt jedoch fest, dass ihre Prognosen „verschiedenen Unsicherheiten unterliegen, wie z. B. der Möglichkeit einer höheren Inflation, Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ölpreisen, allgemeinen wirtschaftlichen Risiken und Umweltbedenken.“

    Eine Vorsicht, die auch in dem im Juni vorgelegten Senatsbericht über die Entwicklungsperspektiven der Zivilluftfahrt bis 2040 zum Ausdruck kam. „In ihrer Gesamtheit erscheinen diese Prognosen, die wie alle Modellierungen die festgestellten Trends extrapolieren, vernünftig. Die Erwartung, dass sie erreicht werden, hängt jedoch davon ab, ob drei Fragen geklärt werden können: die Auswirkungen eines Anstiegs der Treibstoffpreise, die Beibehaltung der Präferenz für Reisen und die zunehmende Konkurrenz durch Hochgeschwindigkeitszüge“, hieß es in dem Bericht.

  • Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Der Streik betrifft aber nicht die Verbindung im Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Achse, so die Pariser Verkehrsbetriebe.

    Im Durchschnitt fährt nur einer von zwei Zügen auf der Linie RER B am Montag, dem 18. Dezember, aufgrund eines örtlich begrenzten Streiks, wie von der RATP am Samstag angekündigt wurde. Die Mobilisierung beeinträchtige nicht die Verbindungen am Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Strecke, die normalerweise täglich eine Million Fahrgäste befördern, erklärte die Pariser Verkehrsbetriebe. Fahrgäste, die nördlich dieser Station unterwegs sind, müssen also nicht umsteigen, um auf dem von der SNCF betriebenen Teil der Strecke zu fahren, und umgekehrt.

    Die RATP fordert „alle Fahrgäste der Linie, die dazu in der Lage sind, auf, im Home-Office zu arbeiten oder die Fahrten zu verschieben, (…) und entschuldigt sich für die gestörten Beförderungsbedingungen“. Drei Gewerkschaften (La base, CGT und FO) hatten am 1. Dezember zu einem Streik für diesen Montag aufgerufen. Sie protestieren damit gegen die „flagrante Ungerechtigkeit“ eines Disziplinarverfahrens gegen einen RER-Lokführer an.