Kategorie: Politik

  • Emmanuel Macron über die Besteuerung von Superprofiten aus dem Ölgeschäft

    Emmanuel Macron über die Besteuerung von Superprofiten aus dem Ölgeschäft

    Auf der COP27 am 7. November wurde Staatspräsident Emmanuel Macron von Nathan Méténier, einem jungen Klimaberater der UNO, interviewt. Sie sprachen über die Superprofite der Ölkonzerne und die Verteilung des Reichtums. „Total erwirtschaftet in Frankreich nicht einen Cent an Mehrgewinn. Der gesamte Mehrprofit des Konzerns ist international.“ Das sagte Emmanuel Macron in seinem Interview am Rande der COP27 am Montag, dem 7. November. Die UNO-Konferenz, die dieses Jahr in Sharm el-Sheikh in Ägypten stattfindet, soll die Erreichung der Beschlüsse des Pariser Abkommens beschleunigen und die Staaten dazu bringen, dass sie ihre in der Vergangenheit gemachten Versprechen einhalten. Der französische Präsident wurde von Nathan Metenier, einem jungen Klimaberater der Vereinten Nationen, interviewt. „Sie wissen, wie sehr wir uns alle mit der Inflation abmühen. Es ist egal, wo man steht. (…) Warum tun wir uns nicht alle zusammen und fordern, dass die fossilen Energieunternehmen nicht so viel Prof…

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  • Mittelmeer: Mehrere hundert Migranten sitzen noch immer auf Rettungsschiffen fest

    Mittelmeer: Mehrere hundert Migranten sitzen noch immer auf Rettungsschiffen fest

    Mehr als 230 Migranten befinden sich allein an Bord des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ von SOS Méditerranée. Hunderte von Migranten saßen am Dienstag, dem 8. November, vor der Küste Italiens auf Hilfsschiffen fest, darunter auch das Schiff der NGO SOS Méditerranée, die Ocean Viking, deren Schicksal am Dienstagabend einen diplomatischen Streit zwischen Frankreich und Italien auslöste. Nach Tagen oder sogar Wochen auf See erhielten drei Ambulanzschiffe, die Migranten beim Versuch von der nordafrikanischen Küste nach Europa zu übersetzen, gerettet hatten, die Erlaubnis, in italienischen Häfen anzulegen. Rom erlaubte jedoch nur einem Teil der Geretteten, an Land zu gehen, sehr zum Missfallen der Hilfsorganisationen. 590 Personen konnten an Land gehen. Die Rise Above, ein Schiff der deutschen NGO Lifeline, konnte am Dienstagmorgen in Reggio Calabria, an der Südspitze des italienischen Stiefels, alle 89 Migranten an Bord von Bord gehen lassen. Sechs Migranten waren bereits am Sonntag aus med…

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  • Beschäftigung: Regierung will illegale Arbeitnehmer in bestimmten Branchen regularisieren

    Beschäftigung: Regierung will illegale Arbeitnehmer in bestimmten Branchen regularisieren

    Um den Mangel an Arbeitskräften in bestimmten Wirtschaftssektoren zu beheben, denkt die Regierung darüber nach, Arbeitnehmer ohne Aufenthaltsberechtigung in diesen Berufen zu regularisieren. Eine Maßnahme, die von der Opposition in der Nationalversammlung abgelehnt wird. Allein im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Bereich der persönlichen Dienstleistungen, in der Landwirtschaft oder im Baugewerbe sind fast 800.000 offene Stellen zu besetzen. Um den Mangel an Arbeitskräften in diesen sogenannten „angespannten“ Berufen zu beheben, will die Regierung Aufenthaltstitel für bisher illegale Arbeitnehmer schaffen. Auch auf vielen Baustellen in der Île-de-France haben sich die Arbeiten aufgrund des Mangels an Arbeitskräften verzögert. „Auf einer Baustelle wie dieser habe ich nur zwei Leute, obwohl ich sechs haben sollte“, beklagt ein Chef, der derzeit sogar neue Baustellen ablehnen muss. Parallel dazu erhält er Bewerbungen von Ausländern ohne Papiere, die er nicht einstellen kann. Die Oppositio…

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  • Umwelt: Franzosen protestieren immer häufiger gegen „Großprojekte“

    Umwelt: Franzosen protestieren immer häufiger gegen „Großprojekte“

    Überall in Frankreich gibt es Mobilisierungen gegen verschiedene Großprojekte, die als Bedrohung für die Umwelt angesehen werden. Die Proteste vereinen nicht nur die üblichen Aktivisten, sondern eine Vielzahl von Bürgern. In ganz Frankreich setzen sie sich immer mehr Bürger für den Schutz ihrer Umwelt ein. In Pertuis im Departement Vaucluse zum Beispiel wehren sich Aktivisten seit drei Jahren gegen die Ausweitung eines Industriegebiets auf landwirtschaftlich genutztes Land. Am Dienstagmorgen, dem 1. November, waren es auch wieder 70 Personen, die demonstrierten. 86 Hektar Agrarland sollen bis 2030 zu einem Industriegebiet werden. Die Gegner prangern einen Interessenkonflikt des Bürgermeister an – er leitet ein Unternehmen, das an dem Projekt beteiligt ist. Aktivisten aus allen BereichenEin anderes Beispiel: In Landunvez im Finistère protestierten Demonstranten im August gegen eine grosse Schweinezuchtanlage, die der Umweltverschmutzung verdächtigt wurde. Die geplante Erweiterung der Sc…

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  • Dürre: Seen und Flüsse trocknen aus – Frankreich in höchster Alarmbereitschaft

    Dürre: Seen und Flüsse trocknen aus – Frankreich in höchster Alarmbereitschaft

    Frankreich erlebte diesen Sommer eine historische Dürre. Die Tatsache, dass die Trockenheit auch im Herbst anhält, beunruhigt alle Spezialisten. In einer Zeit, in der neue Studien eine unerwartet starke Erwärmung vorhersagen, wird Wasser, seine Erhaltung und seine Aufteilung zu einer großen Herausforderung. Die milden Temperaturen in diesem Herbst sind wie eine Verlängerung des Sommers. Sie verlängern aber auch die historische extreme Trockenheit, die im Juli und August in Frankreich herrschte, so dass die Wassersituation zu Ende des Jahres besonders besorgniserregend ist. Laut einer Bilanz von Météo-France kam es in diesem Jahr zu einer „historischen Trockenheit der Böden“. „Der Feuchtigkeitsindex der Böden war in diesem Sommer im gesamten Land defizitär. Die Böden trockneten deutlich aus und wurden oft sehr trocken bis extrem trocken. Ende Juli erreichten sie in den Regionen PACA, Korsika, Okzitanien, Auvergne-Rhône-Alpes, Nouvelle-Aquitaine und im Grand Est historische Trockenrekord…

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  • Generalkontrolleurin der französischen Gefängnisse kritisiert „katastrophale Situation“

    Generalkontrolleurin der französischen Gefängnisse kritisiert „katastrophale Situation“

    Laut den offiziellen Zahlen ist die Zahl der Inhaftierten am 1. Oktober gestiegen. Es befinden sich zur Zeit mehr als 72.000 Menschen in Haft, denen aber nur 60.709 Haftplätze zur Verfügung stehen. Derzeit schlafen 2.053 Häftlinge auf einer Matratze auf dem Boden. Am 1. Oktober 2022 befanden sich in den 188 französischen Strafvollzugsanstalten 72.350 Häftlinge, die sich nur 60.700 betriebsbereite Gefängnisplätze teilen müssen. Diese Überbelegung zwingt mehr als 2.000 Personen dazu, auf einer Matratze auf dem Boden zu schlafen. „Die Situation ist katastrophal“, warnt Dominique Simonnot, Generalkontrolleurin der Gefängnisse. fDie Situation ist katastrophal, insbesondere in den Haftanstalten, die am stärksten von der Überbelegung betroffen sind. Diese Überbelegung schränkt die Häftlinge unverhältnismässig ein: Sie verhindert den Zugang zu Aktivitäten, zur Gesundheitsversorgung usw. „Man sieht entsetzliche Orte für die Häftlinge, aber auch für die Aufseher, die es nicht schaffen, unter die…

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  • Migranten auf der „Ocean Viking“: Tauziehen zwischen Frankreich und Italien

    Migranten auf der „Ocean Viking“: Tauziehen zwischen Frankreich und Italien

    Die europäische NGO SOS Méditerranée hat am Donnerstag zum ersten Mal Frankreich, Spanien und Griechenland um Hilfe gebeten, um einen Hafen zu finden und die 234 Migranten, die von ihrem Schiff, der „Ocean Viking“, aus dem Meer gerettet wurden, an Land zu bringen. In Frankreich stieß der Hilferuf nicht nur auf Zustimmung. Der Hilferuf der NGO SOS Méditerranée vom Donnerstag, dem 3. November, um einen hafen für die 234 aus dem Meer gefischten Migranten zu finden, die sich derzeit an Bord der „Ocean Viking“ befinden, wurde von einer rassistischen Beleidigung des RN-Abgeordneten Grégoire de Fournas aus Gironde überschattet. Fournas wurde ausfallend, als der LFI-Abgeordnete Carlos Martens Bilongo die Regierung in der Nationalversammlung auf ihre Politik zur Unterstützung von Migranten ansprach. In Bezug auf eine Aufnahme des Migrantenschiffs scheinen die Positionen innerhalb der Regierung recht unterschiedlich zu sein. Da ist zunächst die Linie von Jean-Christophe Combe, dem Minister für S…

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  • Rassistische Äußerungen in der Nationalversammlung: RN-Abgeordneter Grégoire de Fournas erhält harte Strafe

    Rassistische Äußerungen in der Nationalversammlung: RN-Abgeordneter Grégoire de Fournas erhält harte Strafe

    Der Abgeordnete des Rassemblement National Grégoire de Fournas wird für 15 Tage aus dem Parlament ausgeschlossen. Das ist die härteste Strafe für einen Abgeordneten, wie die Nationalversammlung am Freitag, dem 4. November, bekannt gab. Außerdem wird ihm zwei Monate lang die Hälfte seiner Bezüge entzogen. Am Freitag, dem 4. November, stimmten die Abgeordneten der Regierungsmehrheit, der Rechten und der Linken einstimmig dafür, den Abgeordneten des Rassemblement National Grégoire de Fournas für 15 Tage aus dem Parlament auszuschließen. Nur die extreme Rechte unterstützte den Abgeordneten, der am Donnerstag durch rassistische Äusserungen im Plenarsaal aufgefallen war. Auch die Diäten des RN-Abgeordneten, der selbst am Freitag nicht im Plenarsaal anwesend war, wurden zudem zwei Monate lang um die Hälfte gekürzt. Es ist erst das zweite Mal seit 1958, dass eine solche Entscheidung getroffen wurde. Marine Le Pen kritisiert das Vorgehen gegen ihren Abgeordneten: „Das ist ein Verfahren, bei dem…

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  • Europa könnte im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen

    Europa könnte im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen

    Die Internationale Energieagentur warnt davor, dass die europäischen Gasspeicher zu Beginn des Winters 2023-2024 weniger gefüllt sein könnten als heute, und fordert die Regierungen auf, „sofort zu handeln“. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte am Donnerstag, dem 3. November, dass Europa im Winter 2023-2024 das Gas ausgehen könnte, und forderte die Regierungen auf, „sofort zu handeln“, insbesondere um die Nachfrage zu senken. Die IEA, die 1974 von der OECD gegründet wurde, um die Länder in Energiefragen zu beraten, schätzt, dass im nächsten Jahr etwa 30 Milliarden Kubikmeter Gas fehlen könnten, wenn die Lieferungen aus Russland vollständig eingestellt werden, aber auch weil China aufgrund seines wirtschaftlichen Aufschwungs einen großen Teil des verfügbaren Flüssiggases aufkaufen könnte, so die IEA in ihren Berechnungen. Die europäischen Reserven könnten zu Beginn des Winters 2023-2024 nur noch zu 65% gefüllt sein, gegenüber 95% heute, erklärte der Direktor der IEA, Fatih Biro…

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  • Armut: Elisabeth Borne kündigt die Einrichtung eines Nahrungsmittelhilfsfonds an

    Armut: Elisabeth Borne kündigt die Einrichtung eines Nahrungsmittelhilfsfonds an

    Bei einem Besuch im Departement Marne am Donnerstag, dem 3. November, kündigte Premierministerin Élisabeth Borne die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 60 Millionen Euro an, der den ärmsten Franzosen den Zugang zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln ermöglichen soll. Am Donnerstag, dem 3. November, kündigte Élisabeth Borne bei einem Besuch eines Lebensmittellagers in Reims im Departement Marne die Einrichtung eines Fonds für nachhaltige Nahrungsmittelhilfe an. Die Premierministerin verspricht, dass die schwächsten Franzosen ab 2023 Zugang zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln haben werden. Die Unterstützung in Höhe von 60 Millionen Euro wird an die großen nationalen Nahrungsmittelhilfenetze gehen, aber auch an lokale Projekte unter der Leitung der Regionalpräfekten. Élisabeth Borne erklärte, dass die lokalen Initiativen eigene Lebensmittelschecks einführen und damit auch die lokale Landwirtschaft unterstützen können. Der nationale Lebensmittelscheck ist nicht im Haushalt 2023 ent…

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