Kategorie: Politik

  • Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Es demonstrieren mindestens 30.000 Menschen in Toulouse, 6.500 in Mulhouse, 6.000 in Tarbes, 4.000 in Nizza wie auch in Belfort. Diese Zahlen sind vergleichbar mit denen vom 5. Dezember 2019: Zu Beginn der Proteste gegen das vorherige Rentenreformprojekt zählte die Polizei etwa 806.000 Demonstranten in Frankreich, die CGT mindestens 1,5 Millionen.Bei mehr als 200 geplanten Versammlungen in ganz Frankreich erwarten die Behörden 550.000 bis 750.000 Demonstranten, davon 50.000 bis 80.000 allein in der Hauptstadt Paris. Die Streikquote bei der SNCF beträgt nach Angaben der Gewerkschaften 46,3%. Laut FNES-FSU, der größten Lehrergewerkschaft, streiken 65% der Lehrer und Mitarbeiter in den Sekundarschulen und Gymnasien, mit Spitzenwerten von über 80% in einigen Schulen. Mehrere Gymnasien sind in verschiedenen Schulbezirken vollständig geschlossen. Die Fährverbindungen über den Ärmelkanal sind am Donnerstag im Rahmen des eintägigen Streiks gegen die Rentenreform komplett lahmgelegt. Der Hafen …

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  • Emmanuel Macron ist am Tag der grossen Streiks gegen die Rentenreform in Spanien

    Emmanuel Macron ist am Tag der grossen Streiks gegen die Rentenreform in Spanien

    Ein Tag in Spanien für Emmanuel Macron und 11 Regierungsmitglieder. Während sich Frankreich auf Massenproteste gegen die Rentenreform vorbereitet, nimmt fast die ganze Regierung am 27. spanisch-französischen Gipfeltreffen in Barcelona teil. Böse Zungen, die behaupten, dass Emmanuel Macron lieber ins Ausland reist, als sich den Demonstranten zu stellen. Die Antwort des Élysée-Palastes ist sehr klar: Der französische Präsident folgt einer Einladung, die der spanische Premierminister Pedro Sanchez bereits im Oktober 2022 ausgesprochen hat. Und Macron folgt der Einladung mit nicht weniger als 11 seiner Minister, darunter Wirtschaftsminister Bruno le Maire, Bildungsminister Pap Ndiaye, Verkehrsminister Clément Beaune oder Innenminister Gérald Darmanin. Alle diese Bereiche sind jedoch direkt vom landesweiten Streik gegen die Rentenreform am Donnerstag, den 19. Januar, betroffen, zu dem die französischen Gewerkschaften aufgerufen hat. Der spanisch-französische Gipfel findet in Barcelona statt…

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  • Proteste gegen Rentenreform: Zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten erwartet

    Proteste gegen Rentenreform: Zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten erwartet

    Die Sicherheitsbehörden erwarten am Donnerstag, dem 19. Januar, wegen der Proteste gegen die Rentenreform mehrere Hunderttausend Demonstranten auf den Straßen Frankreichs. In Paris wird sich der Demonstrationszug gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 19. Januar, vom Place de la République aus in Bewegung setzen. Die Regierung wird dafür ein großes Sicherheitsaufgebot aufstellen. „Nach den Prognosen der Sicherheitsbehörden könnte es am Donnerstag zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten geben, die sich auf fast 200 Demonstrationen im ganzen Land verteilen“, erklärte der Journalist Hugo Puffeney, der am Mittwochabend für den Sender France 2 aus Paris berichtete. 10.000 Polizisten und Gendarmen werden eingesetzt.Der größte Demonstrationszug wird in Paris erwartet. Allein in Paris rechnet man mit zwischen 50.000 und 80.000 Personen. „Die CGT und die Kommunistische Partei rechnen mit einer weitaus höheren Zahl von mehr als einer Million Demonstranten“, berichtet France 2. Die Exekutiv…

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  • Proteste gegen Rentenreform : Macron warnt vor „Blockade“ des Landes

    Proteste gegen Rentenreform : Macron warnt vor „Blockade“ des Landes

    Emmanuel Macron kritisierte einige Gewerkschaften, die „das Land blockieren“ wollten, wie ein Teilnehmer des Ministerrats verlauten liess. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Mittwoch, dem 18. Januar, in der Sitzung des Ministerrates mit dem Finger auf bestimmte Gewerkschaften gezeigt, die das Land seiner Meinung nach „blockieren“ wollen. Das berichtete ein Teilnehmer der Kabinettssitzung der Presse. „Man muss unterscheiden zwischen den Gewerkschaften, die zu Demonstrationen in einem traditionellen und republikanischen Rahmen aufrufen, und denen, die bewusst das Land blockieren wollen und sogar auf Parlamentarier abzielen“, soll der Staatschef vor seiner im Elysée-Palast versammelten Regierung gesagt haben. Macron schien damit die CGT zu meinen, ohne sie beim Namen zu nennen, deren Bergbau- und Energieverband am Montag von gezielten Stromabschaltungen in den Büros von Abgeordneten sprach, die die Reform unterstützen. Der Erdölverband der CGT kündigte ebenfalls an, man er…

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  • Bruno Le Maire: Schon mehr als 1.6 Millionen Franzosen haben Treibstoffbeihilfe beantragt

    Bruno Le Maire: Schon mehr als 1.6 Millionen Franzosen haben Treibstoffbeihilfe beantragt

    Der französische Wirtschaftsminister war am Mittwoch Gast der Sendung „8h30“ auf Franceinfo. „Mehr als 1,6 Millionen“ Franzosen haben die Treibstoffzulage für die einkommensschwächsten Haushalte beantragt, kündigte Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft, Finanzen und industrielle und digitale Souveränität, am Mittwoch auf Franceinfo an. Nach einer ersten Zählung waren bereits am ersten Tag, Montag, dem 16. Januar, laut Wirtschaftsministerium etwa 825.000 Anträge auf der Website der Steuerbehörde gestellt worden.

    10 Millionen Arbeitnehmer betroffenDie staatliche Zulage in Höhe von 100 Euro ist eine einmalige Zahlung für das Jahr 2023 und betrifft Haushalte in den niedrigsten Einkommensstufen. Um anspruchsberechtigt zu sein, darf man im Jahr 2021 nicht mehr als 14.700 Euro, also 1.314 Euro netto pro Monat für eine alleinstehende Person oder 3.941 Euro für ein Paar mit zwei Kindern, versteuert haben. Diese Hilfszahlung ersetzt den…

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  • Streik am 19. Januar: Besteht die Gefahr einer Benzinknappheit?

    Streik am 19. Januar: Besteht die Gefahr einer Benzinknappheit?

    Die Ankündigung des landesweiten Streiks gegen die Rentenreform hat zu einem Ansturm von Autofahrern auf die Tankstellen geführt, insbesondere bei den großen Supermärkten. Aber Carrefour wie auch TotalEnergies melden: Es gibt keinen Grund zur Panik, die Treibstofflager sind gut gefüllt. Dder TotalEnergie-Konzern gibt sich beruhigend: „Die Vorräte sind auf einem sehr hohen Niveau, wodurch wir durchaus in der Lage sind, eine Verbrauchsspitze aufzufangen.“ 25 Transportunternehmen sind bereit, die TotalEnergies-Gruppe im Fall der Fälle zu unterstützen. Sylvain Panas, Regionaldirektor von TotalEnergies, bestätigt das. „Alle unsere Teams stehen bereit, um einer stärkeren Nachfrage gerecht zu werden.“ Das gelte auch, wenn der Konflikt wegen der Rentenreform länger andauert. „Die CGT hat das erklärte Ziel, die Raffinerien und Depots am 19. Januar, am 26. und vielleicht Anfang Februar zu blockieren. Das bedauern wir. Aber wir haben vorausgedacht“, erklärt Sylvain Panas. „Wir haben unsere eigen…

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  • Ukraine-Krieg: Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew

    Ukraine-Krieg: Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew

    Die Tragödie ereignete sich in der Stadt Browary, einem östlichen Vorort der ukrainischen Hauptstadt. Innenminister Denys Monastyrsky war auf dem Weg an die Front, erklärte die ukrainische Präsidentschaft. Ein ukrainischer Hubschrauber stürzte am Mittwoch, dem 18. Januar, in der Nähe eines Kinderhorts in Browary am Stadtrand von Kiew ab und tötete mindestens 18 Menschen, darunter auch den Innenminister Denys Monastyrsky und mehrere seiner engsten Mitarbeiter. „Der Zweck dieses Fluges war es, zu einem der Brennpunkte unseres Landes zu fliegen, an dem derzeit die Kämpfe stattfinden. Der Innenminister war auf dem Weg dorthin“, sagte Präsidentenberater Kirill Timoschenko. An Bord des Hubschraubers befanden sich neun Personen, darunter der erste Stellvertreter von Denys Monastyrsky, Ievgueni Jenin, und ein weiterer hochrangiger Beamter des Innenministeriums. Bei den anderen Opfern handelte es sich um „Kinder und Angestellte“ des Kindergartens, der sich in der Nähe des Absturzortes befand. N…

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  • Proteste gegen die Rentenreform: Innenminister mobilisiert „mehr als 10.000 Polizisten und Gendarmen“

    Proteste gegen die Rentenreform: Innenminister mobilisiert „mehr als 10.000 Polizisten und Gendarmen“

    Allein in Paris werden 1.500 Sicherheitskräfte für die Aufrechterhaltung der Ordnung sorgen, kündigt Innenminister Gérald Darmanin an. Gérald Darmanin kündigte am Mittwoch, dem 18. Januar, die Mobilisierung von 10.000 Polizisten und Gendarmen an, um die Demonstrationen gegen die Rentenreformen zu begleiten, die am Donnerstag in ganz Frankreich stattfinden werden. „Ich weiß nicht, ob es bei den morgigen Demonstrationen in Paris und anderswo viele Teilnehmer geben wird, aber wir bereiten uns darauf vor“, erklärte der Innenminister im Sender RTL. Er erklärte, dass alleinb in Paris 1.500 Sicherheitskräfte mobilisiert werden. Ein „paar tausend“ gewaltbereite Randalierer werden erwartet. Gérald Darmanin sagte, dass die Behörden damit rechnen, dass „ein paar tausend Leute nach Paris kommen, die gewalttätig sein könnten“. Um ihr Kommen zu verhindern, kündigte er „Kontrollen“ ab Mittwoch in der Hauptstadt sowie im Umland an. „Wir müssen unbedingt zwischen denen unterscheiden, die kommen, um ihr…

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  • Streik gegen die Rentenreform: Emmanuel Macron hofft auf „Sieg der Vernunft“

    Streik gegen die Rentenreform: Emmanuel Macron hofft auf „Sieg der Vernunft“

    Laut dem Präsidenten der Republik spiegelt die Mobilisierung gegen die Rentenreform am 19. Januar nicht die tatsächliche Stimmung der Franzosen wider. Am Vorabend der Streiks und Proteste gegen die Rentenreform glaubt Emmanuel Macron nicht an „den Sieg der Verantwortungslosigkeit“, wie France Inter am Dienstag, dem 17. Januar, aus dem Élysée-Palast erfuhr. Auch wenn die Mobilisierung der Arbeitnehmer am Donnerstag, dem 19. Januar, stark werden sollte, spiegelt das nach Ansicht des Präsidenten nicht die tatsächliche Stimmung der Franzosen wider. Es gebe eine gewisse Müdigkeit, Unruhe und einen tiefen Überdruss nach der Häufung von Krisen, aber nicht in dem Maße, dass alles lahmgelegt werde. Im Élysée-Palast glaubt man nicht, dass Proteste das Land vollständig blockieren werden. Allerdings weiss man im Élysée-Palast auch, dass jetzt nicht der beste Zeitpunkt für eine Rentenreform ist. Aber, so heisst es, es gibt nie den einen richtigen Zeitpunkt. Für Emmanuel Macron gab es keinen Grund …

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  • Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Einen Tag vor der grossen Mobilisierung gegen die Rentenreform wird das Ausmaß der zu erwartenden Störungen bei der SNCF sichtbar. Die Reisenden werden sich in Geduld üben müssen, der Verkehr wird am Donnerstag, dem 19. Januar, stark beeinträchtigt sein. 2 von 5 TER-Zügen im Durchschnitt im Südwesten, keine Intercity-Züge, 1 von 3 Ouigo – SNCF-Nutzer müssen sich am Donnerstag, dem 19. Januar, in Geduld üben, denn der SNCF-Verkehr wird im Rahmen des Mobilisierungstages gegen die Rentenreform sehr stark beeinträchtigt werden. Der Westen ist stark betroffen In einer Pressemitteilung kündigte die SNCF an, dass am Donnerstag in der Region Okzitanien nur zwei von fünf TER-Zügen fahren sollen. Es werden keine Intercity-Züge und nur 1 von 3 Ouigos geplant. Für die TGVs sieht der Donnerstag ebenfalls schwarz aus: Nur 1 von 3 TGVs wird sich auf der Nordachse in Bewegung setzen, 1 von 4 auf der Ostachse, 1 von 5 auf der Atlantikachse und 1 von 3 auf der Südostachse. Die SNCF empfiehlt den Reisend…

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